Stephan Bartels

 4 Sterne bei 91 Bewertungen
Autor von Dicke Freunde, Der Kilo-Killer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stephan Bartels

Der 1967 geborene Stephan Bartels ist Journalist und Autor. Besonders sein Beruf als Journalist bei der BRIGITTE - ein Mann bei einr Frauenzeitschrift - macht ihn aus. Er liebt zudem gute Filme und Fußball - und ganz besonders natürlich seinen Sohn Tom.

Alle Bücher von Stephan Bartels

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Stephan BartelsDicke Freunde
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Dicke Freunde
Dicke Freunde
 (55)
Erschienen am 12.05.2014
Stephan BartelsDer Kilo-Killer
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Der Kilo-Killer
Der Kilo-Killer
 (17)
Erschienen am 01.05.2009
Stephan BartelsVatertage
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Vatertage
Vatertage
 (4)
Erschienen am 10.04.2018
Stephan BartelsDicke Freunde: Roman
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Dicke Freunde: Roman
Dicke Freunde: Roman
 (3)
Erschienen am 12.05.2014
Stephan BartelsVatertage: Roman
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Vatertage: Roman
Vatertage: Roman
 (2)
Erschienen am 10.04.2018
Stephan BartelsMännergefühle
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Männergefühle
Männergefühle
 (2)
Erschienen am 10.08.2011
Stephan BartelsDer Alte muss weg
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Der Alte muss weg
Der Alte muss weg
 (0)
Erschienen am 10.04.2017
Stephan BartelsDicke Freunde
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Dicke Freunde
Dicke Freunde
 (6)
Erschienen am 12.05.2014

Neue Rezensionen zu Stephan Bartels

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V

Rezension zu "Vatertage" von Stephan Bartels

Stephan Bartels-Vatertage
Vannys-Testweltvor 15 Tagen

In dem Buch Vatertage von Stephan Bartels handelt es von dem 39 Jahre alten Simon, zweifacher Familienvater und Ehemann, der Post vom Sozialamt bekommt.
In dem Brief steht drin das er fast 700€ für seinen Pflegebedürftigen Vater zahlen soll.
Simon ist verständlicherweise sprachlos und verärgert, da er seinen Vater nie wirklich kennen gelernt hat und auch keinen Kontakt zu ihm pflegt.
Andererseits fragt er sich woher er das Geld nehmen soll, da er sich in Elternzeit befindet und nur seine Frau derzeit arbeitet.
Als er Widerspruch einlegt, kommt auch die Frage auf, wieso sein Vater im Pflegeheim ist, 
da sein Vater erst Anfag 60 ist.
Eines Tages fährt er mit seiner Mutter zum Pflegeheim um seinen Vater zu besuchen.
Doch die erste Begegnung nach Jahren, ist ganz anders als er es sich hätte vorstellen können.
Und dann erwischt er seine Mutter auch noch dabei wie sie "übt" sein Vater umzubringen.
Außerdem erfährt er auch noch vom Sozialamt das er einen Bruder und eine Schwester hat.
Natürlich kommt die Frage auf, wieso er das Pflegegeld alleine zahlen soll und seine Geschwister sich nicht mit auch nur einem Cent, daran beteiligen.

Es ist ein sehr spannendes Buch, welches ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, es wird mit viel Liebe aber auch mit Humor erzählt.
Das Ende kam ganz anders wie ich es erwartet habe und hat mich sehr nachdenklich über die gesamte Situation gemacht.
Da ich in einer ähnlichen Situation stecke, zwar muss ich für meinen "Erzeuger" nicht zahlen, jedoch bin ich ohne ihn aufgewachsen.

Ich kann Simons Verzweiflung, Wut, sein Wechselbad der Gefühle vollkommen verstehen und genau das macht das Buch für mich zu etwas ganz besonderen.

Eine absolute Leseempfehlung

Das Buch bekommt von mir 

5 von 5 Sterne 

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Maritahenriettes avatar

Rezension zu "Vatertage: Roman" von Stephan Bartels

Vielschichtige Thematik mit einer Menge Humor
Maritahenriettevor 2 Monaten

Simon bekommt Post vom Sozialamt. Sein Vater,  den er nicht kennt,  ist in einem Pflegeheim und Simon soll dafür jeden Monat 697,69 Euro bezahlen. Er selbst ist zu der Zeit in Elternzeit und diese Summe  ist kaum aufzubringen. Somit begibt er  sich zum Sozialamt um Widerspruch einzulegen. Dort erfährt er einiges was sein Leben drastisch verändert....

MEINE MEINUNG:

Dieses ist das zweite Buch des Autors und mein Erstes was ich von ihm gelesene habe. Der Klappentext auch mich angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. 

Der Schreibstil ist gut zu lesen und ich konnte mir Situationen,  Schauplätze und Personen bildlich vorstellen. 
Der Handlungsstrang läuft auf zwei Ebenen,  einmal die Zeit rund um das Pflegeheim und einmal in den '68 als Michael und Simons Mutter Jamila  sich in Prag kennen gelernt haben. Beide Stränge sind spannend,  interessant und tragisch zu gleich. 

Die Thematik Pflegeheim, Kinder die für ihre Eltern im Alter aufkommen müssen,  Sterbehilfe und der "Prager Frühling" kleidet der Autor mit einer Prise Humor in seinem Buch nachvollziehbar aus. Er machte mich teilweise nachdenklich,  zum Ende hin etwas traurig und ich musste auch einige Tränen verdrücken. 

Bartels Protagonisten sind vielschichtig. Teilweise wurden sie durch Verwandtschaft,  der Tradition,  Gesellschaft und der politischen Lage geprägt und ausgebremst. Das Leben von Simons Eltern wäre sonst  bestimmt ganz anders verlaufen. Dieses kommt im Text gut heraus. Der Prager Frühling wird anschaulich dargestellt ohne zu tief in politische Gegebenheiten hinein zu tauchen. 
Meine Lieblingsprotagonisten waren hier Simon,  Michael und Jamila. Die Mitarbeiter des Pflegeheims wurden liebevoll,  fürsorglich und empatisch dargestellt. Das hat mir gut gefallen. Auch hier geht der Autor nicht zu weit in die Materie hinein.
Alle Personen wirken für mich authentisch und nicht überspitzt. 

Mit dem Gedanken der Sterbehilfe spielt der Autor,  versetzt mit einer Menge Humor. Dadurch wurde für mich als Leserin, dieser ernste und gesellschaftlich immer wieder aufflammende Aspekt,  in einem verdaulich guten Text verpackt. Darf man oder darf man nicht Sterbehilfe leisten wird bis zum Ende geschickt umkreist. 

Ein paar Wörter, wie zum Beispiel Bambulle,  musste ich nachschlagen. Das liegt aber eher daran,  wo man beheimatet ist.

FAZIT:

"Vatertage " von Stephan Bartels wird durch den Heyne Verlag veröffentlicht. 
Trotz ernster und vielseitiger Thematik wurde ich zu keiner Zeit überfrachtet, bis zum stimmigen,  aber für mich etwas traurigem Ende,  gut unterhalten und ich konnte den Roman kaum aus der Hand legen. 
Für mich habe ich  einen neuen Autor entdeckt. 
Ich vergebe eine eindeutige Leseempfehlung

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Ninchen2s avatar

Rezension zu "Vatertage" von Stephan Bartels

Ganz anders als erwartet....
Ninchen2vor 2 Monaten

Rezension zu "Vatertage" von Stephan Bartels

Guten Tag, wir sind verwandt!« 

Dass er einen Vater hat, wusste Simon eigentlich schon immer. Nur dass er selbst Michael Petersen niemals so genannt hätte: Vater. Wer es fertigbringt, in neununddreißig Jahren nicht ein einziges Wort mit seinem Sohn zu wechseln, ist bestenfalls ein Erzeuger. Deshalb ist Simon auch ziemlich verärgert, als er in einem offiziellen Schreiben aufgefordert wird, monatlich € 697,69 Pflegebeteiligung für Herrn Petersen zu bezahlen. Simon fährt persönlich zum Amt, um Widerspruch einzulegen. Doch was er dort erfährt, stellt sein Leben vollends auf den Kopf. Anscheinend ist sein Vater nicht der einzige, der sich nie blicken ließ ...

Wie genau reagiert man auf die Aufforderung des Sozialamtes knapp 700 € monatlich für das Pflegeheim des Vaters zu bezahlen? 
Für einen Vater den man eigentlich nicht hatte und auch nicht vrmisst? Moralisch ist das ganze sicherlich ein wenig bedenklich, gesetzlich jedoch vollkommen korrekt. 
Simon ist ohne seinen Vater aufgewachsen und dieser fehlte ihm auch nie besonders. Nun soll er plötzlich zur Kasse gebeten werden.

Stephan Bartels hat hier eine gefühlvolle und sehr emotionale Story geschaffen. Auf Grund des Covers hatte ich eher mit einer etwas komischen und ulkigen Geschichte gerechnet und wurde doch überrascht, dass so viel Emotionen in der Story enthalten waren. Wer keine 0815 Comedy-Geschichte lesen möchte, ist bei diesem Buch auf jeden Fall gut bedient. Der Autor hat einen tollen Schreibstil bzw. Erzählstil an den Tag gelegt. 
In einem zweiten Erzählstrang wird parallel die Geschichte der Mutter von Simon behandelt, welche ebenfalls hochemotional ist. 

Dieses Buch hat mir persönlich ziemlich gut gefallen und meine Erwartungen absolut übertroffen.

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