Stephan Bartels

 4 Sterne bei 93 Bewertungen
Autor von Dicke Freunde, Der Kilo-Killer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stephan Bartels

Der 1967 geborene Stephan Bartels ist Journalist und Autor. Besonders sein Beruf als Journalist bei der BRIGITTE - ein Mann bei einr Frauenzeitschrift - macht ihn aus. Er liebt zudem gute Filme und Fußball - und ganz besonders natürlich seinen Sohn Tom.

Alle Bücher von Stephan Bartels

Dicke Freunde

Dicke Freunde

 (56)
Erschienen am 12.05.2014
Der Kilo-Killer

Der Kilo-Killer

 (17)
Erschienen am 01.05.2009
Vatertage

Vatertage

 (7)
Erschienen am 10.04.2018
Dicke Freunde: Roman

Dicke Freunde: Roman

 (3)
Erschienen am 12.05.2014
Männergefühle

Männergefühle

 (2)
Erschienen am 10.08.2011
Der Alte muss weg

Der Alte muss weg

 (0)
Erschienen am 10.04.2017
Dicke Freunde

Dicke Freunde

 (6)
Erschienen am 12.05.2014
Kilo-Killer

Kilo-Killer

 (2)
Erschienen am 06.02.2009

Neue Rezensionen zu Stephan Bartels

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L

Rezension zu "Vatertage" von Stephan Bartels

...interessante Idee für einen Roman...
Lesebegeistertevor einem Monat

Simon hatte nie Kontakt zu seinem Vater und ist schon sehr geschockt, als er einen Brief erhält wo er aufgefordert wird, monatlich Pflegegeld für seinen Vater zu zahlen. Doch Simon sieht das gar nicht ein und versucht im Amt "Einspruch" zu erheben. Dort erfährt er so einiges was seine Familie betrifft und er nicht wusste. Nach "Dicke Freunde" ein etwas anderer Roman. Doch auch lustig und spannend, aber anders halt.
Die Thematik fand ich interessant und was der Autor daraus gemacht hat auch. Doch lesen Sie selbst.

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V

Rezension zu "Vatertage" von Stephan Bartels

Stephan Bartels-Vatertage
Vannys-Testweltvor 4 Monaten

In dem Buch Vatertage von Stephan Bartels handelt es von dem 39 Jahre alten Simon, zweifacher Familienvater und Ehemann, der Post vom Sozialamt bekommt.
In dem Brief steht drin das er fast 700€ für seinen Pflegebedürftigen Vater zahlen soll.
Simon ist verständlicherweise sprachlos und verärgert, da er seinen Vater nie wirklich kennen gelernt hat und auch keinen Kontakt zu ihm pflegt.
Andererseits fragt er sich woher er das Geld nehmen soll, da er sich in Elternzeit befindet und nur seine Frau derzeit arbeitet.
Als er Widerspruch einlegt, kommt auch die Frage auf, wieso sein Vater im Pflegeheim ist, 
da sein Vater erst Anfag 60 ist.
Eines Tages fährt er mit seiner Mutter zum Pflegeheim um seinen Vater zu besuchen.
Doch die erste Begegnung nach Jahren, ist ganz anders als er es sich hätte vorstellen können.
Und dann erwischt er seine Mutter auch noch dabei wie sie "übt" sein Vater umzubringen.
Außerdem erfährt er auch noch vom Sozialamt das er einen Bruder und eine Schwester hat.
Natürlich kommt die Frage auf, wieso er das Pflegegeld alleine zahlen soll und seine Geschwister sich nicht mit auch nur einem Cent, daran beteiligen.

Es ist ein sehr spannendes Buch, welches ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, es wird mit viel Liebe aber auch mit Humor erzählt.
Das Ende kam ganz anders wie ich es erwartet habe und hat mich sehr nachdenklich über die gesamte Situation gemacht.
Da ich in einer ähnlichen Situation stecke, zwar muss ich für meinen "Erzeuger" nicht zahlen, jedoch bin ich ohne ihn aufgewachsen.

Ich kann Simons Verzweiflung, Wut, sein Wechselbad der Gefühle vollkommen verstehen und genau das macht das Buch für mich zu etwas ganz besonderen.

Eine absolute Leseempfehlung

Das Buch bekommt von mir 

5 von 5 Sterne 

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Rezension zu "Vatertage: Roman" von Stephan Bartels

Vielschichtige Thematik mit einer Menge Humor
Maritahenriettevor 5 Monaten

Simon bekommt Post vom Sozialamt. Sein Vater,  den er nicht kennt,  ist in einem Pflegeheim und Simon soll dafür jeden Monat 697,69 Euro bezahlen. Er selbst ist zu der Zeit in Elternzeit und diese Summe  ist kaum aufzubringen. Somit begibt er  sich zum Sozialamt um Widerspruch einzulegen. Dort erfährt er einiges was sein Leben drastisch verändert....

MEINE MEINUNG:

Dieses ist das zweite Buch des Autors und mein Erstes was ich von ihm gelesene habe. Der Klappentext auch mich angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. 

Der Schreibstil ist gut zu lesen und ich konnte mir Situationen,  Schauplätze und Personen bildlich vorstellen. 
Der Handlungsstrang läuft auf zwei Ebenen,  einmal die Zeit rund um das Pflegeheim und einmal in den '68 als Michael und Simons Mutter Jamila  sich in Prag kennen gelernt haben. Beide Stränge sind spannend,  interessant und tragisch zu gleich. 

Die Thematik Pflegeheim, Kinder die für ihre Eltern im Alter aufkommen müssen,  Sterbehilfe und der "Prager Frühling" kleidet der Autor mit einer Prise Humor in seinem Buch nachvollziehbar aus. Er machte mich teilweise nachdenklich,  zum Ende hin etwas traurig und ich musste auch einige Tränen verdrücken. 

Bartels Protagonisten sind vielschichtig. Teilweise wurden sie durch Verwandtschaft,  der Tradition,  Gesellschaft und der politischen Lage geprägt und ausgebremst. Das Leben von Simons Eltern wäre sonst  bestimmt ganz anders verlaufen. Dieses kommt im Text gut heraus. Der Prager Frühling wird anschaulich dargestellt ohne zu tief in politische Gegebenheiten hinein zu tauchen. 
Meine Lieblingsprotagonisten waren hier Simon,  Michael und Jamila. Die Mitarbeiter des Pflegeheims wurden liebevoll,  fürsorglich und empatisch dargestellt. Das hat mir gut gefallen. Auch hier geht der Autor nicht zu weit in die Materie hinein.
Alle Personen wirken für mich authentisch und nicht überspitzt. 

Mit dem Gedanken der Sterbehilfe spielt der Autor,  versetzt mit einer Menge Humor. Dadurch wurde für mich als Leserin, dieser ernste und gesellschaftlich immer wieder aufflammende Aspekt,  in einem verdaulich guten Text verpackt. Darf man oder darf man nicht Sterbehilfe leisten wird bis zum Ende geschickt umkreist. 

Ein paar Wörter, wie zum Beispiel Bambulle,  musste ich nachschlagen. Das liegt aber eher daran,  wo man beheimatet ist.

FAZIT:

"Vatertage " von Stephan Bartels wird durch den Heyne Verlag veröffentlicht. 
Trotz ernster und vielseitiger Thematik wurde ich zu keiner Zeit überfrachtet, bis zum stimmigen,  aber für mich etwas traurigem Ende,  gut unterhalten und ich konnte den Roman kaum aus der Hand legen. 
Für mich habe ich  einen neuen Autor entdeckt. 
Ich vergebe eine eindeutige Leseempfehlung

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