Stephan Bartels Männergefühle

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Inhaltsangabe zu „Männergefühle“ von Stephan Bartels

Haben Männer Gefühle, und wenn ja, wie viele? Was meinen Männer, wenn sie donnerstags ihr Auto waschen? Was denken sie, wenn sie nichts sagen? Was machen sie, wenn sie alleine sind? Was verbirgt sich hinter ihrer schlechten Laune? Warum richten Frauen ein und Männer wohnen nur? Und warum sind Männer manchmal die besseren Frauen? Endlich führen Stephan Bartels und Till Raether Frauen (und Männer) an die geheimen Orte, an denen die männlichen Gefühle Zuhause sind. Sie lassen alle Hüllen fallen und nehmen kein Blatt vor den Mund, wenn sie über das sprechen, was alle Frauen brennend interessiert: über das geheime Gefühlsleben des männlichen Geschlechts! Ein Männerversteher-Buch für sämtliche Geschlechter - und ein großer Spaß mit erhellenden Erkenntnissen!

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  • Rezension zu "Männergefühle" von Stephan Bartels

    Männergefühle
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    12. September 2011 um 14:34

    Männer seien eine noch nicht ganz entwickelte Sonderform des homo sapiens, bei dem insbesondere die Gefühle teilweise extrem stark unterentwickelt sind. So oder ähnlich klingt es seit etlichen Jahrzehnten bei Feministinnen, und viele Frauen, die dennoch in Beziehungen mit Männern leben, haben es ihnen seither geglaubt. Sicher, Männer drücken ihre Gefühle anders aus. Sie ticken einfach anders. Aber ihnen einfach Unkenntnis in Gefühlsdingen zu unterstellen, bloß weil sie nicht alle zu Frauenverstehern mutiert sind, das hat den beiden Autoren des vorliegenden Buches schon lange schwer im Magen gelegen. Deshalb haben sie gemeinsam versucht, ein „Männerversteher-Buch“ zu schreiben, das sowohl für Frauen als auch für Männer ein großes Lesevergnügen verspricht. Und so ist es auch gedacht. Es kommt nicht bierernst daher, kennt – wie wohltuend- keine Verteidigungshaltung, sondern wartet mit auch für manchen Mann überraschenden Erkenntnissen auf. Nicht alle Kapitel haben mich vom Hocker gerissen, manches bleibt fade und oberflächlich. Ein Kapitel aber hat mich regelrecht begeistert, versucht es doch etwas zu erklären, was viele Frauen bei Männern zur Weißglut treibt und sie verzweifeln lässt: „“arum Männer schweigen“. Die Gründe sind einleuchtend, manchmal regelrecht banal: • Wir schweigen, weil wir gerade mit etwas anderem beschäftigt sind • Wir schweigen, weil uns einfach nichts einfällt • Wir schwiegen, weil uns das, was uns einfällt, eher unpassend wäre • Wir schweigen, weil wir das, was uns einfällt, nicht in Worte fassen können • Wir schweigen, weil wir wissen, dass alles, was wir sagen, gegen uns verwendet werden kann • Wir schweigen ,weil wir Angst haben, die Wohnung zusammenzutreten. Oder in Tränen auszubrechen. • Wir schweigen, weil wir darauf warten, endlich handeln zu können • Wir schweigen, weil Frauen nicht richtig zuhören können • Wir schweigen, weil wir uns ungern wiederholen Selbstironisch, ehrlich und offen, dabei ohne narzisstische Selbstbespiegelung, legen die beiden Autoren offen, was sie schon lange bewegt. Anderen Männern zum Mutmachen und ihren Frauen zum kritisch-amüsierten Nachdenken. Eine stellenweise köstliche Lektüre.

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