Stephan Boden Digger Hamburg

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Inhaltsangabe zu „Digger Hamburg“ von Stephan Boden

Warum lässt man seinen Job sausen und arbeitet lieber am Boot? Warum kann ein Segeltörn das Leben verändern? Stephan Boden entdeckt das einfache Leben für sich. Nach einem erfolgreichen "Erstleben" als Werbefilmer mit eigenem Studio und jeder Menge technischem Spielzeug mistet er aus und reduziert seine Bedürfnisse auf das Wesentliche. Sein großes Boot tauscht er gegen "Digger Hamburg", eine 5,75 m lange Varianta 18 aus. Mit ihr tingelt Stephan Boden im Sommer 2012 vier Monate lang über die Ostsee - und fühlt sich dabei frei wie nie zuvor. Dieser Segeltörn wird sein Leben verändern. 1000 Seemeilen. Zwei Personen. Ein Hund. 18 Fuß. Die Geschichte von "Digger Hamburg". Downsizing, kleiner segeln, einfacher leben - für Aussteiger Stephan Boden und seine Freundin ist das das wahre Leben.

Einfach mal Aussteigen! Leider hat mich dieses Buch nicht wirklich angesprochen. Schade, ich hatte mehr erwartet.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Tolle Bilder- aber leider auch zu viele Fachbegriffe für Nichtsegler!

— mamamal3
mamamal3

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  • Kleiner segeln, größer leben? Größer segeln, kleiner leben?

    Digger Hamburg
    R_Manthey

    R_Manthey

    05. August 2015 um 10:55

    Solche Sprüche wie der erste (ohne Fragezeichen) verraten gelegentlich mehr über ihre Erfinder als über das, was sie eigentlich aussagen sollen. Menschen, die wirklich groß leben, schreiben höchst selten darüber Bücher. Sie gehen damit nicht auf den Markt der Eitelkeiten, weil das eben nicht zu ihnen und ihrem Leben passt. Stephan Boden arbeitet in der Werbebranche. Nach einer gescheiterten Beziehung war er gezwungen, sich ziemlich radikal von seinem bisherigen Leben und vielem angesammelten Besitz zu trennen. Das wirkte befreiend und vereinfachte viel. Wenn man sich mit den Annehmlichkeiten und Besitztümern des modernen Lebens umgibt, dann stellt man zwischen sich und dem einfachen, ursprünglichen Leben eine Menge Zeug, das Lasten und Verpflichtungen mit sich bringt. Durch einen Zufall sah der Autor auf der Suche nach etwas ganz anderem eine Varianta 18 mit Kurzkiel, in die er sich sofort verliebte. Dieses recht kleine Segelboot mit einer Länge knapp unter sechs Metern und einer Verdrängung von fast 800 Kilogramm ist zwar seetauglich, aber eigentlich nur für nahe Küstengewässer und schönes Wetter. Doch Stephan Boden wollte mit neuer Freundin und Hund von Schleswig bis nach Schweden und eigentlich auch noch nach Oslo segeln. Kleines Boot, große Pläne und ein Sommer, in dem es fast nur stürmte und regnete. Aus der großen Tour wurde eine Reise entlang der dänischen Küste fast bis Skagen und zurück. Der Autor erzählt die Geschichte der Tour in diesem Buch. Viel Aufregendes passierte nicht, denn wegen des andauernden schlechten Wetters lagen die beiden Segler mehr in den Häfen, als dass sie ihr neues Boot ausprobieren konnten. Man kann es Optimismus nennen oder Mut oder eine andere Vokabel dafür benutzen - jedenfalls segelte Boden mit seiner völlig unerfahrenen Freundin auf einem kleinen Boot, das er noch nie vorher wirklich ernsthaft testen konnte, zunächst auf der Schlei von Schleswig bis Schleimünde, um dann bei heftigem Gegenwind und für dieses Boot recht hohen Wellen in die launische Ostsee zu driften. Sympathisch an Boden ist, dass er offen seine Panik beschreibt, die ihn dabei erfasste. Auch später folgen viele ehrliche Kommentare, die zeigen, dass auch relativ erfahrene Segler nicht vor merkwürdigen Entschlüssen und Manövern sicher sind. Auf diesem kleinen Boot spürt man die Kräfte, denen man sich bei schlechterem Wetter aussetzt, sehr direkt. Natürlich segelt man mit einem solchen Boot unter solchen Bedingungen unmittelbarer als auf einer großen Jacht. Man fühlt wieder das Wesentliche am Segeln. Und man muss sich nicht um alles Mögliche auf dem Schiff kümmern, weil es nicht alles Mögliche gibt. Alles ist auf ein Minimum reduziert. Und das wiederum führt dazu, dass man sich selbst wieder neu einstellen kann. Und genau das wollte Boden erreichen. Allerdings besitzt wohl auch diese Ursprünglichkeit einen Preis, zum Beispiel einen kaputten Rücken, weil sich die Kräfte der Natur eben doch etwas unmittelbarer auf den Skipper übertragen. Oder eine Knochenhautentzündung am Ellenbogen vom Halten der Pinne in stürmischer See. Das Buch liest sich gut, obwohl nicht wirklich viel passiert. Aber das immer wieder vorgetragene Mantra der Einfachheit und des Herunterkommens ist eine nützliche Botschaft. Nicht jeder muss und wird ihr folgen. Manchem helfen vielleicht erst einfache Umstände, um wieder zur Ursprünglichkeit zurückzufinden. Andere finden auch mit Annehmlichkeiten dahin, weil sie denen nicht so viel Wert beimessen, dafür aber hinterher nicht zum Arzt müssen. So ganz nehme ich dem Autor sein Mantra dann auch nicht ab, obwohl seine persönliche Erfahrung natürlich sympathisch und völlig authentisch ist. Aber er hadert mir zu oft mit den größeren Yachten, deren Eigner alle irgendwie daneben sind. Wozu diese Vergleiche? Weil er doch nicht den Längsten hat und sich dafür ständig rechtfertigen muss? Vielleicht wird das Leben erst so richtig einfach, wenn einem auch der Besitz und die Urteile der anderen völlig egal sind. Für Segler ist dies ein ganz interessantes Buch, auch wenn sie nicht viel wirklich Neues in ihm erfahren. Die anderen Leser werden gelegentlich mit ein paar Begriffen konfrontiert werden, die sie nicht verstehen, aber das stört nicht wesentlich.

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  • Digger Hamburg

    Digger Hamburg
    kolokele

    kolokele

    16. July 2014 um 11:17

    Ich habe mit Segeln ü-ber-haupt nichts zu tun. Aber ich mag Aussteigergeschichten und Geschichten von Leuten, die einen Break im Leben machen, sich neu sortieren. Das ist hier der Fall. Die Aufmachung des Buches, Schriftart und zahlreiche Bilder, finde ich spannend anzusehen, es gibt dem Buch einen besonderen Touch und hat wirklich etwas von einem Log-Buch. Ich habe, wie gesagt, keine Ahnung vom Segeln und nach diesem Buch denke ich, dass meine Abenteuerlust auch nie so groß sein wird, dass ich es unbedingt ausprobieren will. Aber darüber lesen, sehr gern. Stephan Boden, ein begeisterten Segler, der allerdings einige Jahre abstinent war, packt auf einmal die Segellust wieder und zwar als ihm alles um ihn herum, zuviel wird bzw. nicht mehr glücklich macht. Beziehung zerbrach, Job scheint sinnlos, Zeit sich neu zu finden. Er plant einen längeren Segeltörn in der Ostsee auf einem recht kleinen Segelboot - allein (mit Hund). Wie es so ist, erweitert sich die Besatzung dann doch noch um seine neue Freundin, aber das tut dem Abenteuer ja keinen Abbruch. Der Einstieg ist erstmal recht nüchtern und technisch, aber man bekommt auch viel mit von dem drumrum, der Reise an sich, man lernt die Häfen kennen und ist irgendwie einfach dabei. Die Reise verläuft gaaanz anders als geplant, aber dennoch wird es eine unvergessliche Zeit. Das Buch ist gespickt mit wunderschönen Bildern, Facebookposts aus der Zeit, sowie Blogeinträgen, zusätzlich zum eigentlichen Text und Beschreibung der Reise. Manchmal doppelt sich also das gelesene, das fand ich manchmal etwas irritierend. Wie gesagt, ich habe keine Ahnung vom Segeln, bin aber vom Buch begeistert gewesen und habe es fast in einem Zug gelesen.

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  • Auszeit vom Leben...

    Digger Hamburg
    abetterway

    abetterway

    14. April 2014 um 16:10

    Ein Segler der sich eine Auszeit vom allltäglichen Leben nimmt, nachdem ihm das Leben so wie er es führte keinen Spaß mehr machte. Besonders nachdem ihm sein zum Beruf gemachtes Hobby keine Freude mehr bereitete zog er die Reißleine. Er hat sich entschieden sich einen Sommer (der kein Sommer war) vom Alltag zu verabschieden. Mit seiner Freundin und seiner Hündin nahm er die Herausforderung an. Besonders mutig fand ich es von seiner Freundin einfach mitzukomme, obwohl sie noch nie gesegelt war. Die Reise sollte nach Norden gehen, aber aufgrund des schechten Wetter war irgendwann Schluss und sie entschieden sich umzudrehen und das war der eigentliche Moment wo sich alles änderte. Der Druck ist abgefallen und sie konnten endlich abschalten. In ihrem kleinen Bott war kein Platz für viele Dinge aber sie hatten was sie brauchten und lernten wieder den Luxus schätzen, der im Alltag selbstverständlch geworden ist. Das Buch ist sehr schön gestaltet, mit den ganzen Bildern, den Blogeinträgen und der Einabnd ist einfach wundervoll anzugreifen. Dennoch hätte ich mir etwas mehr "Innenleben" der Personen gewünscht. Wie ist es ihnen wirklich ergangen? Wie hat sich die Wandlung vollzogen? Diese Fragen bleiben offen. Für einen Nicht Segler sind noch zuviele Fachwörter und zuviel gerede über Windverhältnisse. Mir ist klar das Wind das wichtigste beim Segeln ist, aber es wäre shcön gewesen wnen man vl für nicht Segler ein kurzes Kapitel mit den wesentlichsten Erläuterungen schreibt und hinten anhängt. Dennoch ein gelunges Werk.

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  • Enttäuscht!

    Digger Hamburg
    Petris

    Petris

    19. March 2014 um 08:45

    Die Freude war groß als ich vom Buchgewinn erfuhr und noch größer, als das Buch dann im Briefkasten lag. Ich legte sofort den Roman, den ich gerade las, zur Seite und begann gespannt mit der Lektüre. Stephan Boden, ehemals leidenschaftlicher Segler, hatte, nach einem Burnout und nachdem er das Hobby zum Beruf gemacht hatte, erstmal genug von Booten und vom Segeln. Drei Jahre dauerte die Pause, doch dann verliebte er sich. In ein kleines, schickes Boot, eine Varianta 18. Der Werbefilmer plant mit seiner Digger, einmal um die Ostsee zu segeln. Doch es kommt anders als geplant! Das würde ja ganz spannend klingen, doch in Wirklichkeit hapert es bei der Umsetzung. Ich habe den Eindruck, dass mit diesem Buch ein Blog aufgeblasen wird, um das Segelabenteuer auf mehreren Ebenen durchzufinanzieren, von Ausstieg oder großem Downsizing ist wenig zu finden. Zum Teil wiederholt sich der Blogtext wortwörtlich im Buchtext und selbst mit (zugegebenermaßen sehr schönen!) doppelseitigen Fotos und den Facebookbeiträgen dazwischen reicht die Story gerade mal eben für gut 200 Seiten. Als Blog oder in Facebook hätte es wahrscheinlich Spaß gemacht Bodens Segelabenteuer zu verfolgen, aber für ein ganzes Buch reicht es nicht. Rumliegen, Regen, Fußball schauen, ab und zu mal ein schöner Segeltag. Und spätestens als er zum dritten Mal jammert, weil er seine Freundin und Hund Polly in Gefahr gebracht hat, beginnt das Buch zu nerven. Ich stelle mir auch die Frage nach der Zielgruppe. Für Laien, um diesen Lust am Segeln zu machen, werden zu viele (unerklärte) Fachbegriffe verwendet, was in Ordnung ist, da es sich beim Verlag ja auch um einen Fachverlag handelt. Nur einen echten Segelfan und Profi lockt die Geschichte sicher nicht aus seiner Kajüte hervor! Alles in allem, leider enttäuschend. Dabei hatte ich mich so gefreut auf dieses Buch! Aber Inspiration zum Aussteigen oder Downsizen oder Segeln ist es leider keine.

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  • Schaaaaade

    Digger Hamburg
    novemberzicke

    novemberzicke

    23. January 2014 um 14:11

    dass das Buch schon am Ende ist. Ich habe es leider in nur zwei Tagen ausgelesen. Ich fand den Schreibstil wirklich packend. Gut gefallen hat mir, dass das Buch durch Blogeinträge und Facebook Postings aufgelockert wurde. Ganz toll sind natürlich die vielen Fotos. Der eigentliche Star und das Beste Fotomodell ist für mich natürlich Polli, der Hund. Das Buch war genauso plötzlich am Ende, wie es wohl der Törn für die Beiden Segler war. Es ist schön zu lesen, dass er noch nachwirkt und auch im Alltag ein Nachdenken und Downsizen und Entschleunigen bewirkt. Ich würde gerne mehr solcher Bücher lesen.

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  • Urlaub für die Seele

    Digger Hamburg
    Sabo07

    Sabo07

    10. January 2014 um 13:10

    Bei diesem Buch fing die Freude schon beim Öffnen der Folie an. Der Einband ist ein Softcover mit einer samtigen Textur, der ein wunderschönes Bild der Digger auf See zeigt. Zum Inhalt: Das Buch ist eine Art Reisebericht. Das kann man so stehen lassen, denn im Grunde ist es eben nichts anderes. Das Besondere an diesem Reisebericht ist das, was Stephan und Kathleen und am Ende auch Bastian und Mona dabei gelernt haben. Wenn der Weg das Ziel ist und man wieder lernt, sich über kleine Dinge zu freuen, dann ist das Leben einfach lebenswerter. Wozu braucht man einen 94 cm Flatscreen, die wichtigen Dinge aus dem TV, nämlich die Nachrichten bringt mir auch ein altes Kofferradio. Und warum muss man verbissen in den Norden seegeln, wenn es doch auch im Süden schön ist. Geschrieben ist es wie erzählt. Stephan könnte auch neben dem Leser sitzen und selbst erzählen, es würde genauso klingen, das hat mir gut gefallen. Was die Verwendung von Fachbegriffen angeht, es gibt sie, aber nicht zu übertrieben. Wer nicht weiß, was ein Parasail ist, der kann das Buch trotzdem lesen und mit ein wenig Kombinationsgabe weiß er es am Ende sogar ;) Sehr gut gefallen hat mir auch, dass auch die Schlechtwettertage ausführlich beschrieben wurden, denn es geht in diesem Buch nicht darum wie man segelt, sondern darum, wie glücklich man mit der Einfachheit des Seins sein kann. Fazit: Gelesen habe ich das Buch an einem Stück. Völlig fasziniert von wunderschönen Bildern und einer tollen Story. Einziges Manko, auf den ein oder anderen Blogeintrag hätte man verzichten können, damit man sich die Wiederholung spart ;)

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  • Buchverlosung zu "Die Romantherapie" von Susan Elderkin

    Die Romantherapie
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Es gab in meinem Leben eigentlich kaum eine Situation, bei der Bücher nicht in irgendeiner Weise geholfen hätten. Zugegeben - an manchen Problemen sind sie auch indirekt schuld, zum Beispiel am aktuellen Kontostand - aber: sie waren und sind mir immer eine Lebenshilfe! Die Autorinnen Susan Elderkin und Ella Berthoud haben diese Tatsache einmal von ihrem eigenen Leben in ein Buch übertragen und im Insel Verlag ist soeben mit Unterstützung von Traudl Bünger "Die Romantherapie - 253 Bücher für ein besseres Leben" erschienen. Kaum ein Unglück oder Gefühl, gegen das kein Buch geschrieben wurde - egal ob Liebeskummer, Fernweh, Sehnsucht, Wut, Eifersucht oder natürlich die Schlaflosigkeit und all diese werden in diesem fabelhaften Sachbuch zur unendlichen SUB-Erweiterung empfohlen! Aber Achtung: Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Buchhändler oder den Lieblingsautor!  Wir verlosen gemeinsam mit dem Insel Verlag 10 Exemplare des Bibliophilen-Ratgebers und stellen dafür natürlich eine Aufgabe rund um Buchtipps: Zeigt uns entweder hier auf LovelyBooks oder/und auf Facebook, Twitter, Instagram und Google+ mit einem Bild Euren Buchtipp gegen: a) Liebeskummer oder b) Fernweh oder c) Wut oder d) Schlaflosigkeit oder e) Einsamkeit. Wir wollen die Buchtipps natürlich möglichst breit streuen und freuen uns deswegen, wenn Ihr den Anlass nutzt und entweder zu einem oder zu allen Gefühlen Euer Lieblingsbuch auf den sozialen Kanälen mit dem Hashtag #romantherapie postet. Das Posting dann bitte einfach hier verlinken und schon sitzt Ihr im Lostopf! :-) Hier ein Beispiel meines aktuellen Fernwehbuchs: https://twitter.com/Buchkolumne/status/394783113605550081 und http://instagram.com/p/gAkQBvKwnV/ Die Romantherapie im Netz: Website inklusive Rezept-o-mat + Die Romantherapie auf Facebook + die Romantherapie auf Twitter

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    • 107
  • Urlaubsstimmung trotz Mistwetter

    Digger Hamburg
    ioreth

    ioreth

    24. October 2013 um 22:55

    Nach einem Burn-Out entschließt sich Stephan Bode zum Downsizing. Er plant einen Segeltörn rund Ostsee mit einem wirklich kleinen Segelboot. Eine neue Beziehung kommt dazu, was das Bötchen noch ein wenig kleiner erscheinen lässt aber die Planung soll nicht darunter leiden, die neue Liebe kommt mit und so kuscheln zwei Personen und ein Hund auf dem 5m-Boot. Alles kein Problem, wer sich noch an den sogenannten Sommer im Jahr 2012 erinnern kann, kann sich aber vorstellen wo dann vielleicht doch Probleme auftauchten. Der Leser lernt viele Häfen an der dänischen Küste kennen als Stephan Boden und seine Freundin leider mehr Zeit in Häfen verbringen als auf dem Wasser. Und obwohl dabei auch Kritik an dem einen oder anderen Ort, sowie am Sommerwetter ganz allgemein geäußert wird will man jeden der erwähnten Häfen (außer Grenå, aber eigentlich bin ich darauf inzwischen auch neugierig) unbedingt besuchen. Wenn dieses Buch ein Bestseller würde, wäre Dänemark die nächsten Sommer noch voller mit Deutschen als sowieso schon. Ich glaube jeder Leser wird fahren. Dieses Buch ist wundervoll geschrieben, es verbreitet innere Ruhe und Urlaubsstimmung selbst für nichtsegelnde Leser. Für diese kann ich aber ein Segelhandbuch mit gutem Glossar auf dem Nachttisch empfehlen. Boden spricht nicht absichtlich Fachchinesisch aber er erklärt auch nicht. Der Leser muss selbst herausfinden was krängen ist und was Schwell und welche Segel so ein kleines Boot zu welchem Zweck mit sich führt. Ich kann mir vorstellen, dass jemand der dazu keine Lust hat wenig Spaẞ an diesem Buch haben wird. Abwechslungsreich ist der Wechsel zwischen Blogeinträgen und Facebookmeldungen während der Fahrt und späterem zum Buch geschriebenen Text. Leider führt das teilweise zu Wiederholungen mit leicht abgewandelten Formulierungen aber den Lesefluss stört das kaum. Zusätzlich wird das Buch durch wirklich schöne Fotos aufgelockert, die den schmalen Grad zwischen persönlichem Fotoalbum und Reisejournalismus gut halten. Man fühlt sich beim Lesen aber nicht wie ein Voyeur, sondern wie ein Freund, der die Urlaubsbilder gucken darf. Das Buch darf übrigens mit auf's Boot, denn das haptisch tolle Flexicover ist wasserabweisend. Stephan Boden erklärt erfreulicherweise die neue Tour für bereits geplant, vielleicht dürfen wir ja auf eine ebenfalls gelungene Fortsetzung hoffen.

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  • Einfach mal Aussteigen

    Digger Hamburg
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    15. October 2013 um 10:13

    Zum Inhalt: Stephan, 46 Jahre, möchte sein Leben verändern. Der ständige Stress, beruflich und privat, haben ihm in den letzten Jahren schwer zugesetzt. Somit fasst er den Entschluß, für eine Weile auszusteigen. Vier Monate Ostsee mit seinem kleinen Segelschiff. Aber er ist nicht alleine. Seine Freundin und sein Hund begleiten ihn, bei seiner Veränderung und dem Anlauf zu einem neuen Leben.   Meine Meinung: Wer hat nicht selbst schon mal davon geträumt, für eine Weile auszusteigen oder sein Leben komplett zu verändern. In diesem Buch beschreibt uns der Autor, wie sein Leben verlief und wie er versucht hatte, es zu ändern. Teilweise ist es witzig zu lesen, wie alles auf beengtem Raum nun abläuft, aber stellenweise fand ich das Buch auch sehr nichtssagend. Obwohl mir das Buch eigentlich gut gefallen hat, fehlt jedoch noch das gewisse Etwas. Ist es nun ein Buch über Segeln? Oder ist es ein Buch über das Aussteigen auf Zeit? Ich weiß es nicht! Und der Autor konnte mir die Antwort leider nicht geben. Schade!  

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  • Finde deinen Weg

    Digger Hamburg
    cachingguys

    cachingguys

    09. October 2013 um 07:17

    Stephan Boden  hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Als passionierter Segler drehte er  „Segel-DVDs“. Was toll klingt ist es für ihn aber nicht, denn er verliert den Spaß am Segeln. Segeln bedeutet für ihn, im Kontrast zum schnellen Alltag und die Langsamkeit zu erleben. Nach Jahren der Segel-Abstinenz und einer Trennung entdeckt er für sich die Minimierung und erneuert seine Liebe zum Segeln. Mit seinem eher kleinen Boot „Digger“ bricht er, gemeinsam mit Partnerin Kathleen und Hund Polly , zu einer 4-monatigen Tour auf. Ein autobiografisches Werk, das angenehm zu lesen, besonders Segler begeistern dürfte, da viel „Fach-chinesisch“ einfließt. Anfangs noch mit einem Ziel im Auge, lernt er immer mehr sich einfach treiben zu lassen. So ein „Ausstieg auf Zeit“ ist eine feine Sache. Das Layout des Buches mit seinen Fotos hat mir gut gefallen.

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  • Tolle Bilder , aber auch leider zu viele Fachbegriffe für Nichtsegler!

    Digger Hamburg
    mamamal3

    mamamal3

    08. October 2013 um 17:52

    Der vielarbeitende Autor muss dringend entschleunigen- der burnout ist nah! Da entdeckt er seine alte Liebe fürs Segeln neu- kurzerhand kauft er sich ein neues, auf kleinen Raum getrimmtes Segelboot und macht sich auf. Seine Hündin Polly und die neue Freundin darf bzw. will auch mit. Nach sorgfältiger Planung und erforderlichen Umbauten stechen die drei in See. Und zwar in die Ostsee, mit Ziel Schweden. An der Küste von Dänemark entlang, von Hafen zu Hafen- je nach Wetterlage, wird schnell klar- der Sommer zeigt sich diesmal nicht von seiner Seite!! Als dem Fahrer klar wird, das Werter ist einfach zu unsicher, um nach Schweden zu queren, fängt das Entschleunigen eigentlich erst an! Nicht mehr mit festem Ziel, viel Zeit, teils sich einfach treiben lassen, erleben die drei eine wunderbare Zeit, ganz mit sich allein, mal auch mit Freunden oder neuen Bekannten. --- Da ich das Buch geschenkt bekam, wusste ich nicht, was mich so richtig erwartet! Da es ja aus einem Verlag für Fachliteratur kommt, bin ich nicht so die Zielgruppe. Trotzdem ist das Gefühl vom Downsizing und Entschleunigen auch bei mir angekommen und es machte Spaß zu lesen! :-)

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  • Gewagt. Gekämpft. Gewonnen?

    Digger Hamburg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2013 um 09:29

    Obwohl ihm der Job sein Hobby einst vergellt hat, erwacht beim Anblick von Digger neue Segellust in Stephan und es beginnt ein gewagtes Abenteuer auf der Ostsee. Trotz Begleitung scheint es ein Ego-Trip zu sein. Die Weisheit mit Löffeln gegessen, gibt er seine Ansichten zum besten, viel ich und mich sodass man als Leser gar nicht recht einschätzen kann, ist es nun ein Buch übers Segeln an sich, ein Reisebericht oder eine Kurzbiographie ist. Obwohl er sehr offen, ehrlich, schnörkellos und selbstkritisch seine Schwächen und Selbstzweifel dargelegt, die Verantwortung und das gleichzeitig Ausgeliefertsein, diesen mentalen und physischen Kraftakt detailliert schildert, macht es ihn für den Leser nicht gerade sympathisch. Fachbegrifflich zu überfrachtet, doch mit eindrucksvollen Fotos, welche die jeweiligen Stimmungen und Eindrücke bestens einfangen, dokumentiert, ist es in jedem Fall ein interessantes Buch für Naturbegeisterte.

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  • Vorn und hinten fehlt was

    Digger Hamburg
    cybersyssy

    cybersyssy

    27. September 2013 um 11:42

    *** Klappentext *** Warum lässt man seinen Job sausen und arbeitet lieber am Boot? Warum kann ein Segeltörn das Leben verändern? Stephan Boden entdeckt das einfache Leben für sich. Nach einem erfolgreichen 'Erstleben' als Werbefilmer mit eigenem Studio und jeder Menge technischem Spielzeug mistet er aus und reduziert seine Bedürfnisse auf das Wesentliche. Sein großes Boot tauscht er gegen 'Digger Hamburg', eine 5,75 m lange Varianta 18 aus. Mit ihr tingelt Stephan Boden im Sommer 2012 vier Monate lang über die Ostsee - und fühlt sich dabei frei wie nie zuvor. Dieser Segeltörn wird sein Leben verändern. 1000 Seemeilen. Zwei Personen. Ein Hund. 18 Fuß. Die Geschichte von 'Digger Hamburg'. Downsizing, kleiner segeln, einfacher leben - für Aussteiger Stephan Boden und seine Freundin ist das das wahre Leben. *** Meine Meinung *** Als ich bei vorablesen.de das Buch gewann, freute ich mich total. Okay, ich habe keine Ahnung vom Segeln und war auch noch nie segeln, aber die Geschichte des „Downsizing“ und zeitweisen Aussteigens aus der Alltagsroutine fand ich sehr interessant. Leider kamen diese beiden Punkte für mich zu kurz. Es wurde über Häfen geschrieben, über die Fußball-WM und natürlich über das Segeln. Auch ohne die Fachtermini zu kennen, verstand ich die Erlebnisse, aber mir kam das „Downsizing“ einfach zu kurz. Leider wurde dies auch nicht mit Wiederholungen und Dopplungen verbessert, denn einerseits wurde im Tagebuch ein Tag beschrieben und dann erneut mit dem Blogeintrag wiederholt. Wenn man dann noch die Bilder, die manchmal eine Doppelseite einnahmen, abzieht, bleiben meiner Meinung nach von den 220 Seiten nur 190 Seiten übrig, die die Geschichte eines längeren Segeltörns ohne Zeitdruck bei meist schlechtem Wetter beschreibt. Alles begann damit, dass er sein Hobby zum Beruf machte und dann das Segeln nicht mehr mochte, weil es ihm zu viel, zu hektisch wurde. Da dann schon von „Burn Out“ zu sprechen, fand ich ein wenig übertrieben. Jeder, der mal einen Burn Out erlitten hat, weiß, dass dann so gut wie gar nichts mehr geht und es sich nicht um eine Unlust an einigen Dingen handelt. Es war mir auch ein wenig undurchsichtig, wie das Ganze finanziert wurde. Einfach austeigen und keine Gedanken ums Geld machen - von diesem gescheiteren Existenzen ist die Welt ja voll. Und was mich massiv störte, war der Alkoholkonsum, der jeden Abend stattfand - jedenfalls stellte es sich im Buch so dar, ob es dann wirklich so war ... wer weiß es. Da wurde bei Kälte nicht mal ein heißer Tee getrunken, nein, es gab schon wieder Alkohol. Leider waren die doppelseitigen Bilder auch mehrfach von der Buchmitte ruiniert und das Objekt, das Boot Digger z.B., verschwand das ein oder andere Mal in der Buchmitte. Alles in allem ganz interessant das Buch, vor allem für Segler, doch für Menschen, die einen Rundumblick wünschen, was es zu wenig. Die präsentierte Vorgeschichte war mir nicht genug, mir fehlte ein wenig Nachlese und dann noch die Wiederholungen - somit vergebe ich 3 Sterne.

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  • Für Alle, die mal eine Auszeit brauchen!

    Digger Hamburg
    kassandra1010

    kassandra1010

    24. September 2013 um 11:50

    Danke an Stephan Boden und Polly für dieses wundervolle Buch. Ich bin definitiv eine Landratte und habe von Segeln und Boot-Fahren überhaupt keine Ahnung. Mit einer Liebe und riesigem Engagement dieser drei Segler habe ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen, weil ich dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Die Lust auf das Neue und das Loslassen von alten Angewohnheiten sowie Dingen, die die Welt nicht braucht macht Mut weckt den inneren Schweinehund und schafft unglaublichen Ehrgeiz. Toll bebildert und unbedingt für alle Nichtsegler geeignet, die endlich den lang ersehneten Tritt in den Hintern benötigen!

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  • Rezension zu "Digger Hamburg" von Stephan Boden

    Digger Hamburg
    tigerbea

    tigerbea

    16. September 2013 um 20:53

    Stephan Boden, erfolgreicher Filmer in der Werbebranche, der u. a. den Kosmetikspot mit Jogi Löw gefilmt hat, merkt, daß er körperlich und seelisch am Ende ist. Selbst sein großes Hobby Segeln macht ihm keinen Spaß mehr. Sein Burnout geht soweit, daß er sich sogar von seiner Beziehung lossagt, das Segeln aufgibt und bei einem Freund einzieht. Doch eines Tages geht es ihm besser, er kauft sich ein knapp 6 m langes Segelboot und segelt zusammen mit seiner Freundin Kathleen und Hund Polly 3 Monate über die Ostsee. In seinem Buch "Digger Hamburg" berichtet er nun von all den Gefahren und Unbillen, denen sie zusammen getrotzt haben. Er läßt nichts aus, weder die zeitweise Hochnäsigkeit der Großsegelbootbesitzer, noch die Komplikationen denen sie ausgesetzt sind. Sie entspannen auf ihrem Törn so sehr, daß die Ankunft in Hamburg, dem Ende der Reise, fast zum Kulturschock für sie wird. Das Buch ist wahnsinnig toll. Schon alleine das Cover ist ein Hingucker und durch sein anderes "Anfassgefühl" etwas besonderes. Angereichert ist der Text, der in authentischer Schreibmaschinenschrift gehalten ist, durch Blog- und Facebookeinträge. Dazu kommen wundervolle Fotos. Stephan Boden hat einen wundervollen Schreibstil, bei dem seine Gefühle gut zur Geltung kommen. Manchmal bedient er sich der deftigen Seglersprache, andere Textstellen sind einfach zum Lachen, so humorvoll schreibt er. Ein Buch, daß trotz einfließender Segelausdrücke auch für Nicht-Segler gut verständlich und lesbar ist! Hier stimmt einfach alles - halt ein Buch aus dem Delius Klasing Verlag - da liegt man immer richtig. 

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