Stephan Brüggenthies Der geheimnislose Junge

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Inhaltsangabe zu „Der geheimnislose Junge“ von Stephan Brüggenthies

Zbigniew Meiers erster Fall! Ein Essen mit den Eltern seiner jugendlichen Freundin? Zbigniew Meier, Hauptkommissar der Kölner Polizei Stolkgasse, hat ziemlich schlechte Laune, als er in einen vermeintlichen Routinefall hineingezogen wird: Ein Junge wird vermisst. Je mehr Meier über das Elternhaus und den wohlbehüteten Schüler eines Kölner Elitegymnasiums in Erfahrung bringt, desto sicherer ist er, dass der fünfzehnjährige Timo einfach abgehauen ist. Doch kurz darauf wird in Turin der Torso eines Jungen gefunden, der missbraucht und grausam verstümmelt wurde. Auf seinem Rücken findet sich eine merkwürdige Botschaft gezeichnet. Ist der Fall doch nicht so eindeutig wie anfangs gedacht?

Mein erstes Buch von Stephan Brüggenthies, bin voll begeistert gewesen, sehr guten Schreibstil hat er bewiesen....

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Der geheimnislose Junge
    belisha97

    belisha97

    07. November 2013 um 08:14

    Auf jeder, wirklich jeder Seite wir mehrfach! der Name des Ermittlers erwähnt. Das nervt und von Lesegenuß keine Spur!

  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. March 2012 um 09:44

    Mein erstes Buch von Stephan Brüggenthie. Bin voll begeistert gewesen. Sehr guten Schreibstil hat er bewiesen.

  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    Bernhard

    Bernhard

    12. October 2011 um 20:07

    Tolle spannende Unterhaltung. Mit einem Kommisar dem die Frauen in macher Beziehung noch viel willenloser zu Füssen liegen als James Bond. Das er einen
    unausprechlichen Namen trägt stellt da kein Hinerniss dar.

  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    marion_gallus

    marion_gallus

    29. June 2011 um 22:27

    Zbigniew Meier, Hauptkommisar bei der Kölner Stadtpolizei, ermittelt in seinem ersten Fall. Der wohlbehütete 15-jährige Timo Linder wird vermisst. Sohn einflussreicher und wohlhabender Eltern, Eliteschüler und auf den ersten Blick eben absolut geheimnislos. Unauffällig gegenüber seinen Mitschülern, sehr wohl gemocht aber dennoch meist für sich. Er beschäftigt sich in seiner Freizeit anscheinend ausschließlich mit Büchern und klassischer Musik. Meier kommt das Verhalten der Eltern irgendwie seltsam vor und daher streckt er seine Fühler ein wenig aus. Nach und nach entsteht immer mehr der Eindruck, dass Timo abgehauen ist. Das er einfach die Nase voll hatte von seinem Elternhaus. Immer an der „kurzen Leine“ gehalten und ausserdem hatte er zu Hause eigentlich keinerlei Privatsphäre. Zbigniew Meier bekommt plötzlich aus Turin die Nachricht, dass der Torso eines Jungen gefunden wurde. Grausam verstümmelt und vor seinem Tode auf schwerste Art und Weise missbraucht. Handelt es sich um Timo? Was hatte der Junge für Verbindungen nach Turin? Meier setzt sich in den nächsten Flieger und ermittelt weiter, sein Bauchgefühl lässt ihm einfach keine Ruhe…. Das soll es zum Anriss der Handlung gewesen sein. In dem 510 Seiten starken Buch, erschienen als schöne gebundene Ausgabe im Eichborn Verlag, umhüllt von einem sehr ansprechenden, geprägten Schutzumschlag mit tollem Cover, steckt noch soviel anderes. Dies ist der Debütroman von Stephan Brüggenthies und der hat es wahrlich in sich. Der Buchtrailer beschreibt ihn als düster. Das kann ich sicherlich unterschreiben, das ist er und an vielen Stellen auch wirklich krass. Dennoch verbirgt sich in der Story sehr viel mehr. Der Charakter des Kommisars Meier ist sehr sympathisch. Ein greifbarer Typ von 37 Jahren, der die Stadt in der er lebt – Köln – liebt und dies auch gerne zum Ausdruck bringt. Der eine 17-jährige Freundin hat, was alles andere als einfach im Alltag ist. Ein Mensch, der nicht aufgibt, sei es wegen extremer Gefahren oder dem lästigen Bandscheibenvorfall, der ihn lahmzulegen droht. Es macht einfach Spass dabei zu sein und ihm über die Schulter zu schauen. Es gibt einige Nebenhandlungen, die die Story auflockern und ihr immer wieder ein wenig die Dramatik nehmen, wobei der Spannungsbogen trotz allem sehr hoch und straff gespannt ist. Man hat halt nur ab und an mal Zeit kurz aufzuatmen. Auch die anderen Figuren, Lena (Zbigniews Freundin), Zeynel (Meiers Kollege), der Staatsanwalt Lachmann oder die Tonia Lindner (die Mutter des Opfers). Sie alle wirken echt und nicht überzogen oder künstlich geschaffen. Ich habe ja nun den zweiten Teil um den Kommisar „Die tote Schwester“ zuerst gelesen und genauso würde ich es eigentlich nicht machen. Nun, es hat sich einfach so ergeben. Und natürlich hätte ich die ein oder andere Anspielung im zweiten Teil besser verstanden, hätte ich dieses Buch zuerst gelesen. Aber dem Verständnis hat es nicht geschadet. Und ich muss sagen, es war gar nicht uninteressant nun zu erfahren, warum diese Situationen im Folgeteil dann so waren. Brüggenthies hat einen Roman geschaffen, der einfach fesselt und mitreisst. Er ist sicherlich sehr düster aber auch oft humorvoll und auch die erotischen Passagen sind sehr gut. Hier schreibt Brüggenthies nicht um den heißen Brei, er nimmt kein Blatt vor den Mund. Stellenweise erschafft er hier eine Situationskomik, die absolutes John Irving Niveau hat. Der Autor schreibt in einem sehr guten Stil, sprachlich gefällt mir der Roman sehr gut und die „Mischung“ stimmt einfach.Da spiegelt sich wohl die Erfahrung als Drehbuchautor für Tatort-Krimis wieder. Wobei ich die Krimis aus Papier vorziehe ;-) Mein Fazit: Volle Punktzahl – 5 von 5 Sternen – der Roman ist absolut fesselnd, spannend, toll geschrieben und sehr empfehlenswert! © Buchwelten 2011

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  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    miobas

    miobas

    26. March 2011 um 16:51

    Der 15 - jährige Eliteschüler Timo aus gutem Hause ist verschwunden. Hauptkommissar Zbigniew Meier nimmt die Ermittlungen auf und vermutet aufgrund des überbehütenden und kontrollierenden Elternhauses, dass der Junge weggelaufen ist. In Italien wird der Torso eines misshandelten Jungens gefunden, Meier kann jedoch ausschliessen, dass es sich um Timo handelt. Stattdessen vermutet er mit der Zeit, dass er unerwartet in ein Verbrechen mit großem internationalen Ausmaß hineingeraten ist. Ich wage kaum zu beurteilen, ob die eigentlich Geschichte mir gefällt oder mich gefesselt hat, da ich das ganze Buch über mit meiner Antipathie gegen Zbigniew Meier (oder den Autor?) zu kämpen hatte: - ich mag keine Geschichten lessen, in der ein Hauptkommisar eine minderjährige Geliebte hat - ich mag keine Männer, die bei jeder Frau, der sie begegnen, sexuelle Phantasien entwickeln und denen auch ungehemmt nachgehen, sobald sich die Gelegenheit ergibt - ich mag, wenn ich einen Krimi lese, keine Krankheitsgeschichte über einen Bandscheibenvorfall lesen - ich verstehe nicht, wie Meier ungerügt und ungestraft im Ausland ermitteln darf, während er krank geschrieben ist - ich mag den Vornamen Zbigniew nicht, und bin geradezu genervt von der Häufung und der Eigenart auch andere Namen mit Z anfangen zu lassen Nein, ich muss feststellen, ich mag das Buch nicht, und hätte es anders als über den freien Downlaod wohl auch nie gelesen.

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  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    22. March 2011 um 21:43

    Inhalt: Tom Lindner, gerade mal 15 Jahre alt, wird vermisst. Ein grausamer Fund führt den Komissar Zbigniews Meier nach Italien. Dort taucht eine kopflose Jungenleiche auf, ob das Tom Lindner ist? Komissar Zbigniews lässt der Fall nicht los, obwohl er bereits geschlossen wurde, ermittelt er weiter und fügt Puzzleteil für Puzzelteil zusammen. Ob Tom vielleicht doch einfach nur seinem strengen Elternhaus entkommen wollte?… Meine Meinung: Anfangs war ich sehr skeptisch, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Ich kannte weder Stephan Brüggenthies, noch fand ich das Cover ansprechend. Auch der Klappentext hätte mich wahrscheinlich nicht überzeugt, das Buch zu kaufen und zu lesen. Aber ich bin wirklich froh, dass ich es bekommen habe und gelesen habe. Nach nur 2 Tagen war es leider schon aus. Der Autor kommt ziemlich schnell auf den Punkt, nach einer kurzen amüsanten U-Bahn-Szene und des "Kennenlernens" hat der Protagonist Zbigniew auch schon seinen ersten Fall. Tom Lindner wird vermisst und mit dem Besuch bei seinen Eltern beginnt eine stetig ansteigende Spannung. "Wie Mankell mit Kurt Wallander erschafft Brüggenthies imt Zbigniew Meier einen facettenreichen Kommissar mit Niveau und subtilem Humor, aber auch mit Schwächen, Lastern und Ratlosigkeit ... Dem Regisseur und Drehbuchautor Brüggenthies gelingt mit diesem Buch ein bestens erzähltes, durchweg fesselndes Romandebüt auf internationalem Niveau." (Kölner Illustrierte, 8/2009) Brüggenthies Schreibstil gefällt mir wahnsinnig gut - spannend und flüssig. Auch das jedes Kapitel, insgesamt gibt es übrigens 23, mit einem Cliffhanger endet. Die Beschreibung der Charaktere und der Schauplätze sind gut und detailliert. Gefühle und Emotionen sind ebenfalls sehr anschaulich beschrieben, der Leser bekommt das Gefühl, als erlebe er fast alles mit. Was mich jedoch wirklich beeindruckt hat, ist das es hier zu keiner Zeit langweilig wird und dass das Buch alles andere als durchsichtig ist. Bei vielen Krimis weiß man meistens recht schnell wie sie zu ende gehen. Hier definitiv nicht und das erzeugt eine ungeheure Spannung. Wirklich erst am Schluss kommt die Auflösung des Rätsels und ich wäre im Leben nicht auf diese Personen gekommen. Mit seinen 510 Seiten ist das Buch nicht gerade kurz, aber es gibt nicht eine Seite die den Leser enttäuscht. Gerade auch das Zwischenmenschliche (Partnerschaft, Leidenschaft, Begierde und auch Sex) verleiht dem Roman noch mehr Spannung und mehr Realität ohne dabei eine gewisse Eintönigkeit oder gar Langeweile zu erzeugen. Bei Brüggenthies Krimi hat man noch nicht mal die Zeit, sich auch nur annähernd zu langweilen. Fazit: Wer diesen Roman nicht liest, verpasst wahrscheinlich den besten deutschen Krimi-Autor. Zu einigen Büchern würde ich gerne die Verfilmungen sehen, hierzu aber nicht, denn das Buch lief in mir wie ein Film ab. 5 Sterne reichen hier eigentlich nicht aus... 5 von 5 Sternen und mein neuer Lieblingskrimi

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  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    17. June 2010 um 18:51

    Der erste Fall für Hauptkommissar Zbigniew Meier von der Kölner Polizei hat es in sich: Ein vermeintlicher Rourinefall wandelt sich zu einem Pulverfass. Der 15 - jährige Timo, Sohn wohlsituierter Eltern und begabter Schüler eines Kölner Elitegymnasiums ist spurlos verschwunden. Nach einem Besuch der elterlichen Wohnung ist es für Meier eigentlich klar: Der Junge ist abgehauen, denn wer hält es schon aus in einer Wohnung, in der es keine Türen gibt, die man schließen kann, außer im Badezimmer? Aber genau dort findet Zbigniew Spuren, die ihn an der Theorie, der Junge sei abgehauen, zweifeln lassen. Als in Turin der Torso eines Jungen gefunden wird, reist er hin, denn es besteht der Vardacht, es könnte sich um Timo handeln. Dies trifft zwar nicht zu, aber dennoch bohrt Zbigniew weiter und entdeckt langsam die Dimensionen, die das Verschwinden dieses Jungen hat..... Stephan Brüggenthies legt mit seinem Erstling einen rasanten Krimi voller Action und überraschender Wendungen vor, den ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Hochspannend erzählt er auf 510 Seiten einen Kriminalfall, der harmlos beginnt und sich dann zu einem Komplott wandelt, das bis in die höchsten Kreise reicht. Man merkt, daß der Autor nicht unerfahren im erzählen von Geschichten ist: Er schrieb bereits einige Drehbücher, unter anderem für den "Tatort". Dabei steht mit Zbigniew Meier ein eigenwilliger Ermittler im Mittelpunkt, der nicht nur einen sonderbaren Vornamen hat ("seine Mutter, alter polnischer Landadel hatte in einem Anfall von sentimentaler Verwirrung gehandelt"), sondern auch seinen Instinkten folgt, selbst wenn sie nicht immer plausibel erscheinen. Bereits ziemlich zu Beginn des Buches erleidet er einen Bandscheibenvorfall, der ihn körperlich einschränkt und den er auch psychisch nicht so gut verdaut. Dazu lebt er in einer Beziehung, von der seine Kollegen lieber nichts wissen sollen: Lena ist 17 Jahre jung und noch minderjährig. So haben wir es auch mit einer Hauptfigur zu tun, die ziemlich mit sich selbst beschäftigt ist. Hier tut der Autor allerdings manchmal des Guten etwas zu viel und weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen. Auch bei der Handlung schien mir manche Wendung etwas überzogen, aber das tat der Spannung alles keinen Abbruch.

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  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    lollebolle

    lollebolle

    15. April 2010 um 21:40

    Na ja....der Kommissar hat eine minderjährige Freundin ( was das auch immer zu Handlung beiträgt, außer irgendwelcher sinnloser Liebesszenen), auch scheint der Autor total fasziniert zu sein von dem Vornamen Zbingiew, den er seinem orientierungslosen Protagonisten verpaßt hat, denn dieser taucht auf jeder Seite mindestens 10 x auf - Zbiengiew hier, Zbiengiew da....einfach nur nervig.

  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    Monsignore

    Monsignore

    29. January 2010 um 13:17

    Auf der ersten Seite wird der Kommissar beim Schwarzfahren erwischt, auf der nächsten Seite erfährt der Leser, dass seine 17jährige Freundin halb so alt ist wie er. Der neue Kölner Kriminalist mit dem irritierenden Namen Zbigniew Meier hat auch gar keinen richtigen Fall - nur einen verschwundenen hochbegabten Jungen ohne Eigenschaften. Und überhaupt: Er wirkt unsicher und orientierungslos, der Hauptkommissar ohne Kriminal-, aber mit Bandscheibenvorfall. Im Grunde macht der Autor in seinem ersten Kriminalroman alles falsch - dachte ich auf Seite 20. Und lag gründlich daneben. Denn plötzlich steht Zbigniew Meier vor einem grausigen Leichenfund in Turin, plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, plötzlich geht es um organisiertes Verbrechen, Korruption und rheinischen Klüngel mit Todesfolge. Alles gipfelt in einem grandiosen Showdown in der Normandie incl. Verfolgungsjagden, Verzweiflungstaten, einem Attentat und Verrat. Gute Unterhaltung abseits des Mainstreams.

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  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    KarlMay

    KarlMay

    12. August 2009 um 18:26

    Der erste Fall für Hauptkommissar Zbigniew Meier von der Kölner Polizei hat es in sich: Ein vermeintlicher Rourinefall wandelt sich zu einem Pulverfass. Der 15 - jährige Timo, Sohn wohlsituierter Eltern und begabter Schüler eines Kölner Elitegymnasiums ist spurlos verschwunden. Nach einem Besuch der elterlichen Wohnung ist es für Meier eigentlich klar: Der Junge ist abgehauen, denn wer hält es schon aus in einer Wohnung, in der es keine Türen gibt, die man schließen kann, außer im Badezimmer? Aber genau dort findet Zbigniew Spuren, die ihn an der Theorie, der Junge sei abgehauen, zweifeln lassen. Als in Turin der Torso eines Jungen gefunden wird, reist er hin, denn es besteht der Vardacht, es könnte sich um Timo handeln. Dies trifft zwar nicht zu, aber dennoch bohrt Zbigniew weiter und entdeckt langsam die Dimensionen, die das Verschwinden dieses Jungen hat..... Stephan Brüggenthies legt mit seinem Erstling einen rasanten Krimi voller Action und überraschender Wendungen vor, den ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Hochspannend erzählt er auf 510 Seiten einen Kriminalfall, der harmlos beginnt und sich dann zu einem Komplott wandelt, das bis in die höchsten Kreise reicht. Man merkt, daß der Autor nicht unerfahren im erzählen von Geschichten ist: Er schrieb bereits einige Drehbücher, unter anderem für den "Tatort". Dabei steht mit Zbigniew Meier ein eigenwilliger Ermittler im Mittelpunkt, der nicht nur einen sonderbaren Vornamen hat ("seine Mutter, alter polnischer Landadel hatte in einem Anfall von sentimentaler Verwirrung gehandelt"), sondern auch seinen Instinkten folgt, selbst wenn sie nicht immer plausibel erscheinen. Bereits ziemlich zu Beginn des Buches erleidet er einen Bandscheibenvorfall, der ihn körperlich einschränkt und den er auch psychisch nicht so gut verdaut. Dazu lebt er in einer Beziehung, von der seine Kollegen lieber nichts wissen sollen: Lena ist 17 Jahre jung und noch minderjährig. So haben wir es auch mit einer Hauptfigur zu tun, die ziemlich mit sich selbst beschäftigt ist. Hier tut der Autor allerdings manchmal des Guten etwas zu viel und weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen. Auch bei der Handlung schien mir manche Wendung etwas überzogen, aber das tat der Spannung alles keinen Abbruch. Spannende Krimikost, die auf weitere Bände hoffen läßt!

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  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge
    Chefkriminalist

    Chefkriminalist

    10. July 2009 um 12:49

    Also ich war total positiv überrascht. Ein äußerst spannendes Buch mit Tiefe, und dann auch noch von einem deutschen Autor. Hatte den Tatort "Das Mädchen Galina" gesehen und mir daraufhin das Buch gekauft. Es geht um einen Kriminalkommissar, der im Fall eines verschwundenen 15jährigen Jungen ermittelt, und aus dem Routinefall wird schnell eine umfassende Verschwörung. Mehr darf man nicht verraten. Bereits am Ende des ersten Kapitels gibt es einen so starken Cliffhanger, dass man quasi beim Lesen durch dass Buch hindurchkatapultiert wird. Am Ende stockte mir der Atem; hoffentlich wird der Autor seine denkwürdige Hauptfigur "Zbigniew Meier" noch in weitere Fälle verwickeln. Super.

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