Stephan Brüggenthies Der geheimnislose Junge

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Inhaltsangabe zu „Der geheimnislose Junge“ von Stephan Brüggenthies

Packend, düster und voller raffinierter Wendungen: Ein Thriller der Extraklasse Der 15-jährige Timo Lindner, wohlbehüteter Sohn eines erfolgreichen Architektenehepaars, ist verschwunden. Für Zbigniew, sprich Dz-big-niäff, Meier, Hauptkommissar im KK51 der Kölner City-Polizei Stolkgasse, ein typischer Fall von Flucht vor den Eltern. Kein Handy, keine Freundin, keine Intimsphäre: Kann ein pubertierender Junge ein derartig eingeengtes Leben ertragen, ohne irgendwann durchzudrehen' Doch dann wird in Italien der Torso eines unbekannten Jungen gefunden, der vor seinem Tod auf grausame Art missbraucht wurde. Auf seinem Rücken eingezeichnet: eine Karte von Frankreich ...

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  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2010 um 20:33

    Der 15-jährige Timo Lindner, wohlbehüteter Sohn eines erfolgreichen Architektenehepaars, ist verschwunden. Für Zbigniew, sprich Dz-big-niäff, Meier, Hauptkommissar im KK51 der Kölner City-Polizei Stolkgasse, ein typischer Fall von Flucht vor den Eltern. Kein Handy, keine Freundin, keine Intimsphäre: Kann ein pubertierender Junge ein derartig eingeengtes Leben ertragen, ohne irgendwann durchzudrehen? Doch dann wird in Italien der Torso eines unbekannten Jungen gefunden, der vor seinem Tod auf grausame Art missbraucht wurde. Auf seinem Rücken eingezeichnet: eine Karte von Frankreich... (Verlags-Info) Ein Junge aus einem konservativen und behüteten Elternhaus verschwindet und es ist nicht klar, ob er von daheim ausgerissen ist oder gar entführt wurde. Hinweise aus Turin, wo zeitgleich ein toter Junge in Timos Alter, grausam zugerichtet und mit einer Karte Frankreichs auf dem Rücken eingezeichnet aufgefunden wird, ergeben nach einigen Recherchen eine Verbindung. Der Kommissar aus Köln bedient sich eines unkonventionellen Weges, ermittelt in Italien und anschließend in Frankreich, wo die Familie ihren letzten Urlaub verbrachte. Auf eigene Faust sucht er nach Timo und entdeckt nach und nach die Verstrickungen dieser Fälle zur pädophilen Szene und hochrangigen Leuten. Stephan Brüggenthies schafft hier mit dem Kölner Kommissar Zbigniew einen sehr eigenwilligen Typ, der sich z.B. mit einer minderjährigen Freundin strafbar macht, ungewöhnliche Wege in der Ermittlungsarbeit geht, schüchtern, mit Selbstzweifeln und auch noch mit gesundheitlichen Problemen behaftet, aber keinesfalls langweilig ist. Alle Charaktere werden sehr anschaulich, einfühlsam beschrieben, wobei er aber nie die Spannung aus den Augen verliert. Der Krimi hat kein leichtes Thema, dramatische Wendungen und einen roten Faden, der sich konsequent durch die Handlungen schlängelt und das Tempo zum Ende actionreich anzieht. Die verschiedenen Ortswechsel und Schauplätze, sind dabei gut miteinander verknüpft und glaubhaft beschrieben. Als Sprecher für das Hörbuch fungiert Matthias Keller der sehr anschaulich, im richtigen Tempo und mit der passenden Intention liest. Meine persönliche Meinung: 4** (von 5 möglichen) Auf einige Details (Bandscheibenleiden) könnte man verzichten und ich hätte dem Kommissar ein wenig mehr Reife gewünscht (vor allem im Umgang mit seiner Freundin Lena), aber ansonsten hat mich das Hörbuch gefesselt. Gespannt bin ich auf den Nachfolger, der bereits in den Startlöchern steht und den Titel „ Die tote Schwester“ trägt.

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  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge

    Krimimimi

    21. November 2010 um 15:41

    Zbigniew Meier ist Haupkommissar in Köln und heimlich liiert mit der 17jährigen Lena. Als der 15jährige Timo verschwindet, ermitteln Meier und seine Kollegen erstmal eher, weil sie nichts Besseres zu tun haben. Aber nichts deutet auf ein gewaltsames Verschwinden des Jungen hin. Obwohl, was geht wohl in einem Jungen vor, der auf eine Hochbegabtenschule geht, jede Menge Bücher verschlingt, scheinbar weder Handy noch Freunde hat und von seinen Eltern keine Privatsphäre zugestanden bekommt? In Italien wird der Torso eines misshandelten Jugendlichen gefunden. Meier fliegt sofort hin, aber zum Glück handelt es sich nicht um Timo. Trotzdem kann er den italienischen Kripo-Kollegen helfen, denn er entdeckt, dass die Muttermale auf dem Rücken des Jungen nur aufgemalt sind und die Karte Frankreichs darstellen. Ein seltsamer Hinweis...aber von wem und worauf? Obwohl Meier offiziell die Ermittlungen um Timos Verschwinden einstellt, lässt ihn der Fall nicht los. Mühsam entdeckt er scheibchenweise Timos Privatleben, seine Geheimnisse und begibt sich auf seine Fährte, die ihn nach Frankreich führen. Gibt es etwa doch eine Verbindung zwischen den beiden Fällen? Meier ermittelt mit viel Intuition und wenig Beweisen. Dazu ist er kein großer Kommunikator (erst schaltet er sein Handy selten ein, dann verliert er es ganz) und ermittelt zu Anfang noch gemeinsam mit seinen Kollegen, doch dann als alleiniger Held. So spontan, wie er ermittelt, verteilt er auch seine Sympathie Frauen gegenüber. Nicht nur zu Lena, sondern auch zu Timos Mutter und seiner Sitznachbarin im Flugzeug fühlt er sich hingezogen. Wenn man sich auf diese Art einlässt, erwartet einen ein spannend erzählter Krimi, gut gelesen von Matthias Keller. Wer gerne als Leser mitermittelt und aufgrund Fakten und Indizien logische Schlüsse ziehen will, der läuft hier manches Mal ins Leere. Das kann allerdings auch daran liegen, dass das Hörbuch auf 7 CDs gekürzt wurde.

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  • Rezension zu "Der geheimnislose Junge" von Stephan Brüggenthies

    Der geheimnislose Junge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2010 um 10:41

    Inhalt: Der 15-jährige Timo Lindner, wohlbehüteter Sohn eines erfolgreichen Architektenehepaars, ist verschwunden. Für Zbigniew, sprich Dz-big-niäff, Meier, Hauptkommissar im KK51 der Kölner City-Polizei Stolkgasse, ein typischer Fall von Flucht vor den Eltern. Kein Handy, keine Freundin, keine Intimsphäre: Kann ein pubertierender Junge ein derartig eingeengtes Leben ertragen, ohne irgendwann durchzudrehen? Doch dann wird in Italien der Torso eines unbekannten Jungen gefunden, der vor seinem Tod auf grausame Art missbraucht wurde. Auf seinem Rücken eingezeichnet: eine Karte von Frankreich ... Meine Meinung: Ein packendes und spannendes Hörbuch. Die Story ist gut erzählt und baut immer wieder Spannung auf. Zunächst glaubt der Hörer, genau wie Hauptkommissar Meier, das Timo vor seinen Eltern weggelaufen ist. Immerhin gab es für ihn null Privatsphäre was in diesem Alter ja dringend nötig ist. Zbigniew Meier (welch ein Vorname!) stößt bei seinen hartnäckigen Ermittlungen auf eine grauenhafte und schockierende Spur und gerät dabei immer tiefer in den Sumpf von Korruption und Kindesmißbrauch. Doch auch der Kommissar wird verfolgt, irgendjemand versucht ihn an seinen Nachforschungen zu hindern und schreckt vor nichts zurück. Welche Rolle spielen Timos Eltern in dem ganzen? Der Hörer bekommt auch Einblick in das private Leben des Kommissars. Man lernet Lena, seine sehr junge Freundin kennen, die mir oft mir ihrer etwas zickigen und kindlichen Art auf die Nerven ging. Einige Male wünschte ich sie mir aus der Geschichte raus, jedoch formt auch sie den Charakter von Zbigniew Meier und hat ihren festen Platz in dieser Geschichte. Die Handlung selbst empfand ich als spannend und grausam und der Sprecher Matthias Keller hat die Geschichte sehr gut gesprochen. Ich fand seine Betonung sehr angenehm. Nicht übertrieben im Stimmen imitieren wie es leider oft der Fall ist. Ab und an zog sich die Geschichte, immerhin hat das Hörbuch 7 Cd´s aber es blieb dennoch sehr interessant. Fazit: Ein tolles spannendes Hörbuch, gut erzählt von Matthias Keller. Ein Krimi mit einem sympathischen Kommissar der Lust auf weitere Fälle mit ihm macht.

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