Stephan Brüggenthies Die tote Schwester

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Inhaltsangabe zu „Die tote Schwester“ von Stephan Brüggenthies

New York. In der Stadt, die niemals schläft, feiern Zbigniew Meier und seine Freundin Lena ihren 18. Geburtstag. Kaum zurück in Köln, wird Lena vor seinen Augen entführt. Die Sonderkommission geht von einem Racheakt aus. Doch Zbigniew hat eine dunkle Ahnung: In New York bat ihn ein alter deutscher Emigrant, nach seiner am Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland verschwundenen Schwester zu suchen. Nach und nach mehren sich die Anzeichen, dass es zwischen dieser Bitte und Lenas Entführung einen direkten Zusammenhang gibt. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln …

Eine spannende Geschichte mit sympatischen Charaktären. Das waren tolle Lesestunden

— Dunkelblau

Ein spannender Krimi, der den Leser mitreisst und in düstere Verbrechen des zweiten Weltkriegs und der Judenverfolgung führt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Die tote Schwester

    Die tote Schwester

    Themistokeles

    18. June 2014 um 13:06

    Das wohl Schlimmste an diesem Buch war für mich eindeutig der Einstieg, denn dieser fiel mir überraschend schwer. Zunächst hatte ich ehrlich ziemliche Probleme mit Zbigniew warm zu werden. Dadurch hat es für mich vom Gefühl her sehr lange gedauert die ersten ca. 50 Seiten dieses Krimis zu lesen. Als ich diese jedoch hinter mir hatte, wurde das Buch einfach immer besser und ich kann es eigentlich ehrlich nur loben, denn es hat mich durchaus begeistert. Es ist einfach interessant gemacht, wie Zbigniew sich auf eigene Faust ans ermitteln macht und zwar in eine vollkommen andere Richtung, als seine Kollegen, da er ja offiziell nicht an einem Fall beteiligt sein darf, bei dem er persönlich betroffen ist. Dabei ist es auch einfach sehr interessant, wie Zbigniew durchaus zwar immer mal wieder durch die Ermittlungsergebnisse an seinem Weg zweifelt und am überlegen ist, ob es wirklich Sinn macht, was er da tut und man selbst als Leser auch teils anfängt, sich zu fragen, welche Richtung wirklich die richtige sein wird, vor allem, da Zbigniew die deutlich spannendere für den Leser ist. Dabei ist Zbigniew schon ein sehr eigener Charakter, den ich zwar irgendwie durchaus irgendwann mochte, der aber auch sehr speziell zu sein schien. Allgemein konnte ich seine Beziehung zu Lena, bzw., wie es bei den beiden zu einer solchen gekommen war, noch nicht ganz nachvollziehen, das lag aber vielleicht auch daran, dass man ihn und Lena sehr wenig zusammen erlebt hat und das auch nur in dem Teil, wo ich mich überhaupt erst einmal mit Zbigniew anfreunden musste. Alles was mit den Ermittlungen hinsichtlich der im zweiten Weltkrieg verschollenen Schwester zu tun hat, war für mich aber extrem spannend, sowohl in den Punkten, die man noch zur NS-Zeit erfährt, als auch einfach, wie am Ende alles zusammenspielt, wer in was verwickelt ist und wie man diverse Charaktere auch teilweise doch zunächst anders einschätzt, als ihre Rolle am Ende dann war. Ich fand die Kombination, aus der sich der Fall hier zusammensetzt, richtig gelungen, denn sowohl die Charaktere waren nach einer Eingewöhnungszeit lebendig und interessant, als auch einfach die gesamte Geschichte sehr spannend. Was dieses Buch einfach zu einem sehr gelungenen Krimi ist, bei dem man miträtseln kann, bei dem man oftmals nicht ganz sicher ist, ob alles wirklich so ist, wie es scheint und der nebenbei sogar noch durchaus lehrreich ist. Von mir nur zu empfehlen, auch wenn der Einstieg für mich schwer war.

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  • Die Tote Schwester - Krimi mit Geschichtsunterricht

    Die tote Schwester

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. July 2013 um 13:58

    Ein jüdischer Junge, der 1943 in die USA gerettet wurde. Seine jüngere Schwester, die bis heute verschwunden ist. Und eine Entführung, die eine längst vergessene Geschichte wieder zum Leben erweckt. Ich habe zugegebenermaßen lange gebraucht, bis ich in der Geschichte drin war. Aber, ich muss zugeben, der Roman hat mich gefesselt und bei  der Stange gehalten, ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Irgendwie ging mir die Entführung aber sonstwo vorbei, die Geschichte, warum wieso und weshalb hat mich mehr gefesselt. Die daraus folgende Entführung, warum auch immer es so sein musste, war für mich absolute Nebensache und irgendwie auch nicht so recht schlüssig und nachvollziehbar. Sei´s drum, lesenswert ist dieses Buch aber allemal, besonders, wenn man sich auch für unsere jüngere und nicht so glanzvolle Geschichte interessiert.  

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  • Rezension Die Tote Schwester

    Die tote Schwester

    Linny

    06. April 2013 um 14:36

    Die Tote Schwester, Stephan Brüggenthies,   Das Cover ist ein Blickfang, die große rote Damentasche die im Laub liegt beherrscht das Bild. Und der Titel des Buches ist in schwarz-weiß gehalten. Das Cover macht einen neugierig auf den Inhalt des Buches.   Der Inhalt: Der Kölner Kommissar Zbigniew Meier hat ein paar Traumhafte Tage mit seiner Freundin Lena in New York verbracht. Und dort ihren 18. Geburtstag gefeiert. Alles könnte so schön sein. Doch bei ihrer Rückkehr nach Köln wird Lena entführt. Meier musste alles mit ansehen, konnte aber in diesem Augenblick nicht helfen. Und Zbigniew macht sich auf die Suche nach ihr. Hat es etwas mit der Bitte eines deutschen Emigranten in New York zu tun ?. So langsam wird Meier klar er kann kaum jemanden vertrauen. Und das die Vergangenheit eine wichtige Rolle spielt um seine Freundin zu retten.   Kaum das man angefangen hat zu lesen, ist man schon in der Handlung drin. Und möchte am liebsten gar nicht aufhören zu lesen. Das einzige was mir ein wenig Probleme bereitet hat, ist die Schriftgröße des Textes, ich fand sie etwas sehr klein.

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  • Leserunde zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    StephanBrueggenthies

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde, der Verlag Eichborn stellt 15 Bücher des Thrillers "Die tote Schwester" für eine Leserunde zur Verfügung! Der Roman ist das zweite Werk mit dem eigenbrödlerischen Ermittler Zbigniew [Sbig-ni-äff] Meier, lässt sich aber problemlos ohne Vorkenntnisse des ersten Buches ("Der geheimnislose Junge") lesen. Der Roman handelt von der Entführung von Zbigniews Freundin Lena, spielt im Raum Köln, in New York und den Niederlanden - und hat auch mit deutscher Historie zu tun. Wer mitmachen will, beantworte folgende Frage: "Was würdest du tun, wenn eine geliebte Person spurlos verschwunden ist?". Bewerbungsschluss ist am 13. Juli, 12 Uhr.

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2012 um 16:46

    Inhalt Zbigniew Meier's Freundin Lena ist endlich 18, und somit volljährig geworden. Als Geschenk überreicht ihr Zbigniew eine Reise nach New York. Dort lernen sie auch prompt den Deutschen, Samuel Weissberg kennen. Er erzählt den beiden von seinen jüdischen Wurzeln und von seiner verschollenen Schwester Eva. Lena kann nicht anders und verspricht Weissberg, nach Eva zu suchen. Doch kaum landen Zbigniew und Lena in Deutschland, beginnt der Albtraum. Lena wird entführt, direkt auf dem Gelände des Flughafens. Nun beginnt die rasanten Ermittlungen; doch Zbigniew ist sich bereits jetzt sicher, dass das alles mit Samuel Weissberg zusammen hängt. Ob er damit wohl richtig liegt? Meine Meinung Ein Krimi, der eindeutig unter die Haut geht und obendrein sogar noch geschichtliches Wissen fördert. Aber wie immer beginnen wir auch bei diesem Buch mit den Charakteren. Ich muss gesehen, ich hab mich anfangs etwas schwer getan mit dem Namen des Hauptprotagonisten. Mit der Zeit bewöhnt man sich allerdings daran und ab spätestens diesem Zeitpunkt, fällt es einem auch wirklich alles andere als schwer, mit Zbigniew mitzufiebern und mitzuermitteln. Dieser Mann ist authentisch, sympathisch und vor allem bewunder ich seinen Ehrgeiz. Er hat sich zu keiner Zeit hängen lassen oder dergleichen und genau das hat ihn so lebensecht erscheinen lassen. Durch seine teilweise sehr starken Gewissensbisse gegenüber Lena, hat er Tiefe und Gefühl eingehaucht bekommen. Auch die anderen Figuren waren alle sehr real und detailsreich beschrieben, sodass man sich ein gutes Bild von jedem einzelnen machen konnte. Anschließend ein paar Worte zum Schreibstil des Autors. Herr Brüggenthies hat einen sehr angenehmen, flüssig zu lesenden Schreibstil. Man kommt gut durch die Geschichte durch und es gibt keine nervigen, überflüssigen Beschreibungen. Lediglich die kleine Schrift hat es mir an manchen Stellen ein wenig schwer gemacht, denn man hatte einfach stets das Gefühl, man kommt nicht voran – aber das ist ja kein Kritik-Punkt für den Autor, sondern eher für den Verlag. Ansonsten war die Sprache der Geschichte auf jedenfall angepasst und konnte mich allein schon durch die Aufmachung des Stils fesseln. Nun zur Handlung. Ganz ehrlich? Die Handlung war meines Erachtens nach grandios. Mich persönlich hat die Geschichte einfach wahnsinnig beeindruckt. Ich konnte einfach nicht glauben, dass man Krimi und 'Historik' so wunderbar vereinen kann und ich bin der festen Überzeugung, dass das Ganze keineswegs einfach war. Ich habe mich schon immer für die Geschichte rund um den zweiten Weltkrieg interessiert und umso größer war natürlich die Freude, dass genau dieses Thema in dem Buch eine tragende Rolle gespielt hat. Eine wirklich tolle, spannungsreiche Kombination, die dieses Buch eindeutig lesenswert macht. Und, als Letztes: die Spannung. In diesem Buch war die Spannung wirklich durchgehend vorhanden. Der Autor hat den Leser bewusst immer wieder auf die falsche Spur gelockt und ihn so damit immer wieder neu motiviert, selbst nach den Entführern zu suchen. Immer dann, wenn man dachte, man wäre auf der richtigen Spur, kam alles wieder ganz anders. Dadurch, dass auch noch die Geschichte mit der verschollenen Schwester eine tragende Rolle gespielt hat, wurde alles nochmal ein wenig komplexer und vor allem hat man dadurch erst gespürt, wie viel Recherche wirklich hinter diesem Buch steckt. Spannung war also durchgehend vorhanden und es gab nur ganz wenige Seiten, die die Geschichte nicht gebraucht hat. Fazit Ein unterhaltsamer, packender und durchdachter Krimi, der den Leser immer wieder zwischen der heutigen Zeit und der Zeit rund um den zweiten Weltkrieg pendeln lässt. Für mich zwar kein absolutes Highlight, aber dennoch eine wirklich lesenswerte Lektüre. 4 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    Denraprom

    13. August 2012 um 07:55

    Toller Thriller,packende Story die eine super Leseatmosphäre schafft. Dieses Buch ist von Anfang an spannend! Man ist gleich mitgerissen von dem Ermittler Zbigniew,der seine Freundin Lena nach New York bringt,um dort ihren 18 Geburtstag zu feiern! Das dies in einem richtigen Fiasko endet,hätte er wohl selbst nie gedacht! Das man ihn dort aufsucht,so weit weg von zu Hause. Das Lena ihre eigenen Entscheidungen trifft,und somit einen riesen Fehler begeht,das ihn das viele Neven kosten wird,hat selbst mich überrascht. Gelungener Erzählstil,der es nicht zulässt,einen Verdacht zu äußern,da sich hier alles bis zum Schluss noch ändert. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben,ich hatte Sympathien und Abneigungen,und wenigstens da,hat mich mein siebter Sinn nicht verlassen! Es war eine tolle Zeit mit dem Buch! Ich werde es sicher ein zweites mal lesen. Und da es noch einen ersten Fall dieses Ermittlers gibt,den man nicht bedingt vor diesem lesen muss,wird er doch in mein Bücherregal wandern,und ich bin gespannt,ob er genauso aufbrausend und gut ist,wie "Die tote Schwester"!!!

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    HoDa

    10. August 2012 um 23:28

    Ein spannender Fall,der den Ermittler Zbigniew von New York bis nach Deutschland verfolgt,und bei dem auch noch seine Freundin Lena entführt wird! Zunächst aber lernen sie in der Metropole Samuel Weissberg kennen. Er hat ein Anliegen,das ihm Zbigniew aber verweigert. Lena jedoch trifft sich mit dem fremden Mann,und ist etwas zu neugierig! Eine atemberaubende Verfolgungsjagd auf die Entführer beginnt. Auf der Suche lernt er viele Personen kennen,bei denen ich oft den Verdacht hatte,das sie etwas damit zutun haben,und dann diese Vermutung doch über Bord geworfen habe! Als mir relativ klar war,das die Vergangenheit und der Nationalsozialismus eine bedeutende Rolle spielen,wurde ich eines besseren belehrt. Es ist also abwechslungsreich,und nichts ist von Anfang an klar. Der Autor schafft es mit "Die tote Schwester" die Leser/in völlig fesselnd an jedes Kapitel zu binden,da man Wort für Wort verschlingt,um endlich zu erfahren,was es mit Lena's Verschwinden auf sich hat. Und zu guter Letzt,setzt sich alles logisch zusammen,es klingt echt plausibel,nur war es vorher nicht wirklich klar,wie für alle das Ganze ausgeht! Für mich jedoch,ist es sehr gut ausgegangen,denn ich bin begeistert,und vergebe gerne alle fünf Sterne dafür!!!

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    Lesefieber

    10. August 2012 um 09:30

    Zbigniew reist mit seiner jungen Freundin Lena nach New York,um dort ihren Geburtstag zu feiern. Dort wird er von Weissberg angesprochen,der iihn um Hilfe bittet,seine Schwester zu finden. Zbigniew nimmt denn Fall jedoch nicht an,was Lena nicht versteht. Sie trifft sich heimlich mit Weissberg,um Näheres zu erfahren. Und dann wird sie entführet. Für den Kriminalkommissar beginnt eine schwierige Zeit,denn neben den Ermittlungen u seine Freundin,ist er nun auch den Vorwürfen von Lenas Vater ausgesetzt. Aber er gibt nicht auf,und begibt sich selbst bei der Suche in Gefahr. Dieses Buch ist von Anfang an spannend. Man durchschaut es nicht gleich,wird in die Irre geleitet. Was anfangs einen politischen Aspekt hat,geht dann doch in eine weitaus andere Richtung. Der Schreibstil ist flüssig,und anschaulich,wenn man mit dem Buch angefangen hat,kann man es nicht mehr weglegen! Die tote Schwester von Stephan Brüggenthies scheint zu Beginn ein leichter Krimi zu sein,steigert sich aber Seite zu Seite,zu einem Nervenaufreibenden Thriller!

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    venwar_newroly

    09. August 2012 um 23:19

    Zitat: ... "Also gut", sagte Tonia. "Dann wollen wir mal. Was zahlst du pro Stunde?" Sie grinste. Zbigniew wollte auch grinsen, doch der Ansatz erstarb in im. Es war ein Lena Spruch. ... Inhalt: Zbigniew und seine 20 Jahre jüngere Freundin Lena fahren für ein Paar Tage nach New York um dort den achtzehnten Geburtstag der jungen Lena zu feiern. Zbigniew, der beruflich Kirminalkomissar der Kölner Kripo ist, hätte nie gedacht, dass auch in New York ein Fall auf ihn wartet. Denn als er und seine Freundin eines Abends in einem ruhigen Lokal essen gehen, wird Zbigniew von Samuel Weissberg aneprochen. Zbigniew, dessen letzter Fall durch die ganze Welt ging, ist Samuel Weissberg ihm Gedächtnis geblieben. Es ensteht ein Gespräch mit Samuel Weissberg und es stellt sich heraus, dass er Jude ist und im Kindesalter aus Deutschland geflohen sind und dass seine Eltern erschossen wurde und dass er seine Schwester sucht. Seine Schwester, von der er bis heute nicht weiß, was aus ihr geworden ist. Er bittet Zbigniew im zu helfen. Doch Zbigniew lehnt ab! Lena, die sensible Freundin, kann das nicht verstehen und beschließt sich heimlich weiter mit Herrn Weissberg zu treffen. Die Tage in New York vergehen schnell und schon sitzen Zbigniew und Lena im Flugzeug Richtung Köln. Im Flughafen angekommen passiert es: Lena wird entführt. War es ein terroristischer Anschlag oder hat es etwas mit Zbigniews letztem Fall zu tun? Cover und Aufmachung: Das Cover ist wirklich gelungen, denn es passt zum Ihnalt des Buches und ist ein Eyecatcher. Es zeigt ein sehr verschwommenes/vernebeltes Gesicht eines jungen Mädchens. Die Augen sind nur als graue Kreise zu sehen. Mit roten Großbuchstaben steht geschrieben: "Die tote Schwester." Rot wie Blut. Meinung: Durch einen lockeren Schreibstil und genauer Beschreibung der Charaktere baut sich die Spannung während des Lesens wie von selbst auf. Ereignisse, die der Leser keines Falls vorhersieht sorgen für Nervenkitzel und ausreichend Spannung. Da die Entführung von Lena keinen genauen Täter in den Mittelpunkt stellt, hat die Polizei harte Arbeit vor sich. Der Leser wird so oft auf die falsche Fährte geführt und spekuliert wer es denn gewesen sein könnte. Meiner Meinung nach macht genau das einen guten Krimi aus. Der Leser muss ins Spekulieren kommen und in seinen Gedanken nach einem Täter suchen. Die Charaktere haben alle eine eigene Tiefe und besonders Zbigniew hat einen unbeschreiblichen Eigensinn. Er denkt viel nach, hat einen weichen Kern und ist ein wirklich guter Komissar, der seinen Beruf lebt. Da er in Lenas Fall aus seiten der Ermittlungskommission nicht mitarbeiten darf, macht er sich auf eigene Faust auf die Suche nach Lena. Besonders gefallen hat mir die Verknüpfung der Geschehnisse: das Lesen verläuft flüssig. Auch fand ich es gut, dass der Leser Einblick in Zbigniews Gedanken hatte. Ich habe schon viele Krimis gelesen bei denen der Leser mit Absicht nicht Einblick in die Gedanken des Protagonisten hatte, damit der Autor so Spannung aufbaut, dass war hier nicht der Fall. Fazit: Ein gut durchdachter und spannender Krimi. Er sorgt garantiert für Nervenkitzel und Spannung. Krimifans, die sich auf einen neuen Autor einlassen wollen, sollten diesem Buch eine Chance geben! Zum Autor: Stephan Brüggenthies ist 1068 in Münster geboren. Seit 2001 lebt er in Köln. Brüggenthies schrieb mehrere Folgen für die ARD-Reihe Tatort. "Die tote Schwester" ist sein Debüt.

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2012 um 11:40

    Autor: Stephan Brüggenthies Verlag: eichborn Preis: 16, 95€ D 17, 50€ A Ausgabe: Hardcover ISBN: 978-3-8218-6131-9 Seiten: 384 . Klappentext: . Endlich! Lena, Zbigniew Meiers junge Freundin, ist volljährig geworden. Um das zu feiern, verbringen die beiden zwei Wochen in New York. Kaum zurück in Deutschland, wird Lena vor Zbigniews Augen am Flughafen entführt. Die Sonderkomission unter der Leitung von Zbigniews ehemaligem Freund Zeynel versucht, die sich nun überschlagenden Ereignisse in den Griff zu bekommen. Abzeichen auf einen terroristischen Anschlag mehren sich - oder gibt es gar einen Zusammenhang mit Zbigniews letztem spektakulärem Fall? Meier selbst, von der Polizei kaltgestellt, lässt dagegen eine Begegnung aus dem Urlaub in New York keine Ruhe: Dort bat ihn ein alter deutscher Emigrant, nach der Spur seiner am Ende des Zweiten Weltkriegs im Rheinland verschollenen und später für tot erklärten Schwester zu forschen. Eher zögerlich macht sich Zbigniew auf die Suche - bis er einige überraschende Entdeckungen macht... . Inhalt in eigenen Worten: . Um den 18. Geburtstag von Lena zu feiern, fliegt Zbigniew mit seiner Freundin nach New York. Dort lernt er Samuel Weissberg kennen, der seine im Krieg verschollene Schwester sucht. Zuerst lehnt Zbigniew ab, doch als Lena am Flughafen in Köln samt Gepäck entführt wird, beginnt er zu forschen und bringt ein mörderisches Geheimnis ans Licht. . Meine Meinung: . Charaktere: Mit seiner verbissenen, exakten Recherchen und dem Willen Lena um jeden Preis wiederzufinden, ist mir der Polizist ans Herz gewachsen. Es ist unglaublich, was er alles ans Licht bringt, nach so vielen Jahren. Auch Lena war mir mit ihrer sturen Art sympathisch. Interessant ist vor allem, dass Zbigniew 20 Jahre älter als Lena ist und das nicht bei allen gut ankommt. . Schreibstil: Stephan Brüggenthies schreibt fesselnd und unglaublich spannend. Mit abwechslungsreichem Satzbau schafft er es den Leser in seinen Bann zu ziehen und man will das Buch sofort bis zum bitterem Ende durchlesen. . Cover und Aufmachung: Auf dem Cover sieht man etwas verschwommen ein Gesicht, vielleicht ist es die tote Schwester, aber ich weiß es nicht genau. Würde ich das Cover in einer Buchhandlung sehen, würde ich vielleicht eher daran vorbeigehen, da es mir nicht so gut gefällt. Allerdings hätte ich dann echt etwas verpasst. . Idee und Umsetzung: Die Idee ist brilliant und ebenso brilliant umgesetzt worden. Wie schon gesagt, ist das Buch unheimlich fesselnd und wirklich spannend. Der Autor hat sehr genau recherchiert, was die Judenverfolgung angeht und den historischen Hintergrund hervorragend in den Krimi einfließen lassen. Auch vom Ende wird man nicht enttäuscht werden. Ist am Anfang noch alles recht wir, und man weiß nicht so recht, was man mit der toten Schwester anfangen soll, so ist das Ende überraschend und die Auflösung des Falles wirklich unvorhersehbar. . Fazit: Auch wenn ich kein Leser von Kriminalromanen bin, hat mich "Die tote Schwester" vollkommen überzeugt und ich werde auf jeden Fall noch Zbigniew Meiers ersten Fall lesen.

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    kaenguruhs

    04. August 2012 um 10:06

    "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies ist ein Krimi, der mich wirklich gefesselt hat. So gefesselt, wie es einem viel zu selten passiert. Kurz zum Inhalt: Zbigniew Meier und seine 20 Jahre jüngere Freundin Lena, die gerade 18 Jahre alt ist, lernen in ihrem Urlaub in New York City einen älteren Mann kennen, Samuel Weissberg. Samuel ist auf der Suche nach seiner Schwester, die in den Wirren des zweiten Weltkriegs verschwunden ist. Er bittet Lena und Zbigniew um Hilfe. Zbigniew lehnt eher ab, aber Lena berührt diese Geschichte sehr. Wieder zurück in Deutschland wird Lena am Flughafen entführt. Es ist nicht klar warum, hat Lena doch eigentlich keine Feinde. Im weiteren Verlauf der Geschichte bauen sich zwei verschiedene Ermittlungsstränge und damit auch Handlungsstränge auf, die erst zum Ende zusammengeführt werden. Wie schon geschrieben hat mich dieser Krimi wirklich gefesselt: Brüggenthies hat es geschafft, den Leser mit hineinzunehmen in die Geschichte. Er schreibt so gut, in kurzen, prägnanten Sätzen, dass ich das Gefühl hatte, als passiere die Geschichte um mich herum, als sei ich selbst Teil des Geschehens und kann es unmittelbar beobachten. Auf den ersten Seiten passieren so viele Dinge, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Zwischendurch hat die Geschichte allerdings einen kleinen Durchhänger, den ich nicht erwartet habe. Passt aber zu der mühseligen Recherchearbeit, die die Polizisten zu erledigen haben. Stört das Lesevergnügen etwas, rechtfertigt aber keinen Punktabzug, ist doch der Rest des Buches rasant und spannend. Faszinierend ist die Verknüpfung der beiden Handlungen, so beobachtet man Zbigniew und seine Kollegen der Polizei dabei, Lena zu suchen und man beobachtet aber gleichzeitig Zbigniew dabei, in den Verbrechen der Nazizeit herumzuwühlen um herauszufinden, was damals mit Eva Weissberg geschah, denn er hat das Gefühl, dass es der Schlüssel zu Lenas Entführung sein könnte. Durch die zum Teil langwierigen Ermittlungen wird der Leser quasi aufgefordert, sich seine eigenen Gedanken zu machen. Mir ist das allerdings nicht ganz gelungen, habe ich die Zusammenhänge nicht erkannt. Ist aber nicht weiter schlimm, es wird ja aufgeklärt. Sprachlich ist dieses Buch außerordentlich gut gelungen. Brüggenthies beschreibt die Handlungen fast ausschließlich aus der Sicht von Zbigniew und lässt auch seine Charakterschwächen nicht aus. So entsteht ein sehr menschliches Bild eines verzweifelten Polizisten. Sehr gelungen! Fazit: Ein fesselndes und einzigartiges Buch mit einer deutlichen Leseempfehlung für alle Krimifans!

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    mabuerele

    03. August 2012 um 21:55

    Zbigniew, Kriminalkommissar aus Köln, verbringt mit seiner 20 Jahre jüngeren Freundin Lena anlässlich deren 18. Geburtstages einige Tage in New York. Als sie in einem Lokal essen, wendet sich ein gepflegter älterer Herr an sie. Samuel Weissberg hat bei der New Yorker Polizei gearbeitet. Aufmerksam auf Zbigniew wurde er durch dessen letzten Fall, der weltweit Schlagzeilen gemacht hat. Samuel erzählt Zbigniew und Lena aus seinem Leben. unverblümt fragt Lena nach. Dadurch erfahren sie, dass Samuel Jude ist und als Kind Deutschland verlassen hat. Seine Eltern wurden erschossen. Nur was aus seiner kleinen Schwester wurde, ist bis heute ein Geheimnis. Er bittet Zbigniew, ihm zu helfen. Doch der lehnt ab. Lena kann das nicht verstehen und trifft sich allein mit Samuel. Als Zbigniew und Lena aus Amerika zurückkehren, wir Lena am Flughafen entführt. Das Fluchtauto gehört einer afghanischen Flughafenmitarbeiterin. Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich flott lesen. Die Polizei verfolgt mehrere Spuren. Dadurch werde ich als Leser häufig aufs Glatteis geführt, kann aber selbst ins Spekulieren um Motiv und Täter mit einbezogen fühlen. Zbigniew ist ein eigenwilliger Charakter, der aber sehr zielstrebig und exakt ermittelt. Da er persönlich in den Fall involviert ist, gehört er nicht zur Ermittlungskommission. So versucht er, auf eigene Faust Licht ins Dunkel zu bringen. Ausgezeichnet gefallen hat mir, dass neben der Krimihandlung exakt recherchierte Fakten über die Judenverfolgung im Dritten Reich vermittelt werden. Der historische Hintergrund und Zbigniews Recherche zu den Vorgängen in Köln machen das Buch zu einem besonderen Kriminalroman. Es wird deutlich, dass diese Zeit bis heute nicht nur Spuren, sondern viel Leid hinterlassen hat. Die Protagonisten reagieren unterschiedlich auf Nachfragen. Dabei würde man gern verdrängen, was geschehen ist. Am Beispiel Lenas wird gezeigt, wie tief eine Entführung in die Psyche des Menschen eingreift. Das Buch hat mich nicht nur gut unterhalten. Es hat mir neue historische Zusammenhänge aufgezeigt. Außerdem hat es alles, was einen guten Krimi ausmacht. Das sind ein sympathischen Ermittler, eine spannenden Handlung, mehrere Motiven, überraschende Wendungen und nicht zuletzt die zwischenmenschlichen Zu- und Abneigungen. Ich wünsche dem Buch viele Leser und Zbigniew weitere interessante Aufgaben.

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    buchfeemelanie

    02. August 2012 um 13:23

    Zbigniew versucht alles, um seine entführte Freundin Lena zu finden und taucht dabei tief in die Vergangenheit ein. Eine Nacherzählung bzw. Zusammenfassung spare ich mir jetzt mal, da dies schon öfter geschrieben wurde. Meine Meinung: Titel und Cover finde ich sehr passend, wobei beides mir nicht sofort ins Auge fallen würde. Form: kein Kurzes Buch, gute Kapiteleinteilung. Gut geschrieben, aber manchmal zu langatmig. Inhalt: Gut hat mir zuerst einmal der Name gefallen. Zbigniew ist kein " typisch deutscher Name" und auch die Beziehung zu der jetzt endlich 18jährigen Lena ist anders als in den meisten " 0-8-15" Krimis. Die Idee, einem aktuellen Fall mit der Vergangenheit der Nazizeit und einer verschwundenen Schwester zu verbinden gefällt mir auch gut. Die Charaktere von Zbigniew und Lena fand ich völlig in Ordnung .- weder oberflächlich noch habe ich eine besondere Sympatie zu den beiden gespürt. Samuel, und der Kontakt zu den Beiden, hat mir auch gut gefallen. Der Autor erweckte den Eindruck, als habe er sich mit den örtlichen Gegebenheit gut befasst. Was hat mir weniger gefallen: Manchmal fand ich die Handlungsweise gernerell ein bisschen langatmig geschrieben was auch den Lesefluss gestört hat. Tonia fand ich als Charakter eher aufdringlich bis unangenehm, was ich aber nicht negativ bewerten möchte. In jedem Thriller muss es ja auch jemand geben, den man nicht mag. Nun komme ich aber zu den beiden Punkten, die mich wirklich gestört haben. Das waren zum Ersten die vielen Namen. Ich war oft derart verwirrt ( gerade wenn es die Vergangenheit betraf), das es mir mit fortschreitenden Lesen ziemlich egal wurde, ob ich Person x als Person y vermutete. Und, den Punkt, den ich für mich am wenigsten gelungen fand: Die verschiedenen Handlungsstänge / Fährten. Über Entführung zu Terrorismus, Ermordung durch Nazis, Bankschließfach bis hin zum Kunstraub. Das war für mich persönlich einfach zu viel. Womit am Ende, als für den Leser klar wurde, dass es um Bilder geht, für mich irgendwie die Luft raus war. Das stetige hin und her hat mich am Ende einfach nur genervt. Das waren einfach soo viele Ansatzpunkte, gemischt mit den vielen Namen, das hat dann die Bewertung leider ein bisschen nach unten gedrückt. Dementsperechend war so eine gewisse Langatmitkeit ab ca. der Mitte des Buches present. Also, solide 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    killerprincess

    31. July 2012 um 21:28

    "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies Inhalt Zbigniew macht mit seiner Freundin Lena Urlaub in New York. Dort lernt er den ehemaligen Polizisten Samuel Weissberg kennen, der Zbigniew indirekt um einen Gefallen bittet: Seine kleine Schwester wurde zur Zeit der Nazis geboren und auf einem Bauernhof versteckt. Doch die Flucht der Eltern missglückte und von der Schwester fehlte seither jede Spur. Zbigniew ist zwar Polizist, aber nicht für solche Vermisstenfälle verantwortlich. Doch als Lena nach dem Urlaub am Kölner Flughafen entführt wird, weiß er, dass die Geschichte der verschwundenen Eva Weissberg ihn auch zu Lena bringen wird. Meinung Ich kenne den ersten Band von Stephan Brüggenthies über den Ermittler Zbigniew nicht, aber die ein oder andere Andeutung über das damalige Abenteuer klingt sehr interessant. Man kann dieses Buch auf alle Fälle lesen, ohne Band 1 zu kennen. Im Nachhinein muss ich aber ganz klar sagen: Das Buch ist so gut, dass es Lust auf mehr macht und daher kann man auch gleich in der richtigen Reihenfolge lesen! Der Name Zbigniew ist wirklich ungewöhnlich, aber sobald man weiß, wie man ihn auszusprechen hat [Sbigniäff], ist der Rest kein Problem mehr. Ich finde den Protagonisten einfach toll, er ist zwar auch ein manchmal recht grummeliger Ermittler, wie man sie ja oft kennenlernt, doch er hat so viele Einzelheiten an sich, dass er wirklich einzigartig ist. Er war mir sehr schnell sympathisch! Die Geschichte fand ich super, es kommen viele verschiedene Themen auf, zum Großteil die Zeit des Nationalsozialismus und die Judenverfolgung. Das Buch ist durchweg spannend. Wirklich ab den ersten Seiten bis zum Ende. Ich fand die vielen Informationen toll. Man hatte fast immer das Gefühl, genauso viel wie Zbigniew zu wissen und so konnte man auch gut selber darüber nachdenken, was hinter dieser verworrenen Geschichte steckt. Natürlich kann eine Geschichte noch so spannend sein, wenn der Schreibstil schlecht ist. Dies ist glücklicherweise hier nicht der Fall, im Gegenteil: Ganz hervorragend. Super flüssig zu lesen (okay, zweimal habe ich etwas nicht auf Anhieb verstanden, aber was soll's..) und tolle Kapitelübergänge. Fazit Nicht brutal oder blutig. Sympathischer Protagonist und spannender Fall, sowie ein toller Schreibstil. Insgesamt auch ein toller Krimi!

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  • Rezension zu "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

    Die tote Schwester

    Angelheart76

    31. July 2012 um 14:37

    interessante Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart zum Inhalt: Lena, Zbigniews Freundin ist nun endlich volljährig. Die beiden feiern dieses Ereignis mit einer Reise nach New York. Dort begegnen sie Samuel Weissberg. Dieser ist seit Jahren auf der Suche nach Informationen über den Verbleib seiner Schwester, von der er im 2. Weltkrieg getrennt wurde. Zurück in Deutschland wird Lena am Flughafen entführt. Ist sie ein Zufallsopfer oder gibt es Verbindungen zu Weissberg und dessen Schwester? meine Meinung: Dies ist der 2. Band um den Kommissar mit dem nur schwer auszusprechenden Namen Zbigniew Meier. Bereits bei "Der geheimnislose Junge" hatte ich seinerzeit ein Problem diesen Namen beim lesen in meinen Kopf zu bekommen und habe ihn mir für mich durch eine Kurzform ersetzt, damit ich nicht immerzu aus dem Lesefluss komme. Genau dieses Problem begleitete mich auch diesmal wieder. Immerzu störte der ungewöhnliche Name des Hauptcharakters meinen Lesefluss und es hat eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Die Geschichte schließt sich vom Zeitraum an den Vorgänger an und es gibt auch ab und an mal Verweise auf das damalige Geschehen. Ich denke, dass dieses Buch dennoch gut ohne Kenntnis seines Vorgängers lesbar ist. Bereits der Beginn dieses Krimis ist sehr spannend. Es tauchen sehr viele Fragen auf, die immer zum Weiterlesen animieren. Eine Fülle an Hintergrundinformationen rum um die Nazizeit, Judenverfolgung, etc. machen ihn noch interessanter, aber leider auch teilwesie etwas verwirrend. Dem Autor ist es gut gelungen Geschehnisse der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander zu verknüpfen. Die Spannung flachte leider im Mittelteil ziemlich ab und es wurde mir etwas zu langatmig. Dies ist wahrscheinlich bedingt dadurch, dass Zbigniew während seiner Recherchen ziemlich viele verschiedene Information zusammensammeln muss, um am Ende hinter den Grund zu kommen. Lange Zeit habe ich mich gefragt, was das alles mit Lenas Entführung zu tun haben soll, das hat sich dann aber im Fortlauf plausibel erklärt. Nach dem etwas zähen Teil in etwa der Mitte des Buches wird auch wieder mehr Spannung aufgebaut, die sich dann kontinuierlich bis zum Ende hält. Die Handlung fügt sich bis zum Schluss wie bei einem Puzzle Stück für Stück sinnvoll zusammen und offene Fragen werden beantwortet. Fazit: Ein gut recherchierter, größtenteils spannender und schlüssiger Krimi. Eine klare Empfehlung für Krimifans

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