Stephan Dorfmeister

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Stephan Dorfmeister

Lebenslauf von Stephan Dorfmeister

Autor der Krimiserie „Paul Karasic“, Eigentümer Quasi-Modo Publishing Geschäftsführender Gesellschafter Dorfmeister Projektentwicklung GmbH Gesellschafter Music Online Retailer Distribution (ORDIS) GmbH Generalsekretär Verein Specialisterne Austria – Dienstleistungen mit Menschen im Autismus Spektrum CFO EE Group (Medizintechnikhandel im deutschsprachigen Raum) Stephan Dorfmeister ist selbständiger Unternehmensberater und Interimsmanager. Unter anderem war er als Gründungsgeschäftsführer von A-Online und ORF Online in den 90iger Jahren aktiv und baute die Direktzustelldienste im REWE Konzern (Billa, Merkur) auf. Weiter führten ihn seine beruflichen Projekte insbesondere in die Bereich Transport- und Freizeitwirtschaft, Gesundheitswesen, Handel und Medien. Viele Jahre war er mit großen Wirtschaftskanzleien im Bereich Finanzierung, Merger & Akquisition und Wirtschaftsberatung tätig. Aus der Zeit Ende der neunziger Jahre stammt auch sein Engagement für und in der Musikwirtschaft, welches er als Label Manager für die Musikfirmen seines Bruders (Kruder & Dorfmeister, Tosca) nebenberuflich übernahm. Diese Tätigkeit umfasste die Bereiche Musikproduktion, Musikvertrieb, dem Lizenzhandel und aller sonstigen Elemente der internationalen Musikwertschöpfungskette als „Independent Label und Publisher“ Vertreter. 2004 gründete Hr. Dorfmeister die Firma ORDIS, welche sich als erster Independent Aggregator (Digitalgroßhandel) Österreichs mit der weltweiten Digitaldistribution von Musikrepertoire der österreichischen und mitteleuropäischen Independent Musik-Produktionsindustrie beschäftigte. Das familiär begründete Engagement für die österreichische Musikwirtschaft drückt sich in verschiedenen Vertretungsfunktionen aus, wie zb. als Vorstand der IFPI Österreich (Verband der Musikwirtschaft). Im Bundesausschuss des Fachverband Film- und Musikindustrie / WKO oder im Exportbeirat des Österreichischen Musikfonds (OMF). 2011 debütierte Herr Dorfmeister als Autor der Krimiserie rund um „Paul Karasic“ und übertrug damit seine Erfahrungen aus der Wirtschaftswelt auf die Hauptfigur. Dem ersten Roman „Stadtschlösslleichen“ folgte in 2013 der zweite Fall des Paul Karasic „Transitmordroute“. Die Erfahrungen in der Musikwirtschaft führten zur Gründung eines eigenen Buchverlags mit dem Namen Quasi Modo Publishing. Seit 2012 hat er die Funktion als CFO in der Medizintechnik Handels-Gruppe EE Group inne, welche in Österreich und Schweiz mit Fokus kardio-vaskulärer Medizinprodukte, Medizinkonferenzen und Dienstleistungen tätig ist. Des Weiteren baut Hr. Dorfmeister als Koordinator für Ashoka Österreich seit 2011 das Autismus Projekt Specialisterne Austria auf, ein aus Dänemark kommendes Konzept, welches das Ziel hat, Menschen im Autismus Spektrum in die Arbeitswelt zu integrieren unter Nutzung ihrer spezifischen Stärken, welche gegenüber Menschen im Normalspektrum besser ausgeprägt sind. HOBBIES und VORLIEBEN Stephan Dorfmeister beschäftigt sich in seiner Freizeit mit allen Formen der digitalen Entwicklungen und dem sozialen und politischen Geschehen in der Welt. Er ist Mitglied des Vereins Gemeinwohlökonomie und vertritt auch die Ziele der Demokratischen Bank. Er kocht gerne und ist Genießer von Wein, Kultur und Kulinarik einer Region, womit auch eine große Reiseleidenschaft einher geht. Neben seinem Interesse für Geschichte und Geografie kommt zum Belletristikkonsum auch die Segelleidenschaft hinzu.

Alle Bücher von Stephan Dorfmeister

Stephan DorfmeisterTransitmordroute
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Transitmordroute
Transitmordroute
 (17)
Erschienen am 01.07.2013
Stephan DorfmeisterStadtschlösslleichen
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Stadtschlösslleichen
Stadtschlösslleichen
 (1)
Erschienen am 18.06.2012

Neue Rezensionen zu Stephan Dorfmeister

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Blausterns avatar

Rezension zu "Transitmordroute" von Stephan Dorfmeister

Transitmordroute
Blausternvor 5 Jahren

Paul Karasic ist Unternehmensberater und sucht im Auftrag seiner Bank die Speditionsfirma Europtrans im Salzkammergut auf, da ihnen irgendwelche Ungereimtheiten aufgefallen waren. Dort angekommen, entdeckt er auf dem Hof zufällig einen Container mit Flüchtlingen, die transportbereit nach Deutschland sind. Es stellt sich heraus, dass der Ursprung des Menschenhandels in Russland zu suchen ist. Paul Karasic gerät immer tiefer in die bedrohlichen Machenschaften herein, die ihn auf eine gefährliche Reise nach Moskau und fast zum Tode führen.
„Transitmordroute“ ist der zweite Fall mit Paul Karasic, kann aber problemlos gelesen werden, ohne den ersten zu kennen. Hier geht es um das aktuelle Thema des Menschenhandels zur Fronarbeit verflochten mit dem Bereich der Wirtschaftskriminalität. Außerdem spielt auch die Mafia eine gewisse Rolle. Man erkennt gleich das große Wissen des Autors auf diesem Gebiet und seine großartige Recherche. Während des Lesens muss man sich schon sehr konzentrieren. Aber für eventuelle Fachbegriffe kann man im hinteren Bereich des Buches im Glossar nachschlagen. Der kompakte Fall an sich ist sehr spannend, jedoch die Lösung dazu war dann dafür zu einfach und daher nicht so glaubhaft. Im richtigen Leben ist der Freund nicht immer zur passenden Zeit präsent. Der österreichische Slang zwischendurch macht das Buch schön authentisch. 

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TochterAlices avatar

Rezension zu "Transitmordroute" von Stephan Dorfmeister

Kluge Ideen wenig fesselnd ausgeführt
TochterAlicevor 5 Jahren

In diesem Krimi geht es um Verbrechen mit Wirtschaftshintergrund - ein Thema, in dem der Autor Stephan Dorfmeister sich zu Hause fühlt - so sehr, dass  seine diesbezüglichen Ausführungen auf Kosten der Spannung gehen.

Es geht auch um Menschenhandel und -schmuggel, schmerzhaft aktuelle Themen, die aber leider so ins Hintertreffen geraten, dass man bei der Entwicklung des Kriminalfalls als Leser kaum Spannung verspürt. Paul, der Protagonist, Sophie, seine Liebste, mit der es gerade gar nicht gut läuft, diverse Freunde von Paul, die mit beiden Beinen fest in ihrem (konservativen) Leben stehen - nein, leider konnte ich mich so gar nicht für dieses Buch erwärmen, auch wenn eines meiner Lieblingsthemen - köstliches Essen, edle Weine - ausgesprochen detailliert thematisiert wurde.

Der Bezug zur Wirklichkeit ging dabei flöten: gerade aus dem Container befreite Flüchtlinge - eine davon hochschwanger - mit großen wirtschaftlichen und vor allem familiären Problemen tafeln mit ihren Gastgebern in Edellokalen und lösen quasi nebenher Fälle schwersten Menschenhandels - am Ende sind alle Familien wieder glücklich vereint.

Nein, leider nicht so ganz mein Fall, dieses elegant gebundene Büchlein, für das ich nicht mal eine eingeschränkte Leseempfehlung zu geben vermag.

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Irves avatar

Rezension zu "Transitmordroute" von Stephan Dorfmeister

*+*+* Brisantes Thema im Sachbuchstil *+*+*
Irvevor 5 Jahren

*+ Brisantes Thema im Sachbuchstil +*

Inhaltsangabe:
Paul Karasic − erfolgreicher Unternehmensberater, Workaholic und Genießer – ist für einen Auftrag ins Salzkammergut gekommen, wo er zufällig bei einem Kunden aus der Frachtbranche in eine Schlepper- und Mädchenhändlergeschichte involviert wird. Zwei Leichen am Rastplatz in Wels weisen auf ein Österreich–Russland Mafia Syndikat hin, das sich bei finanzschwachen Unter-nehmen in der Region einkauft, um kriminelle Nebengeschäfte umzusetzen. Karasic beginnt sich einzumischen, und so werden neben dem Salzburg/Oberösterreichischen Ausgangspunkt auch Moskau, Kiew, Zypern, Bukarest und Wien zu Schauplätzen der Geschichte, die einen Einblick in die schleichende Einmischung von kriminellen Organisationen in das heute ‚normale’ Wirtschaftsleben gibt (Quelle: Lovelybooks)

Das Cover:
„Transitmordroute“ ist ein Hardcover-Buch. Das komplette Buchcover besteht aus einer „Tapete“ aus Hirschen inmitten einer bizarren rot-grauen Phantasie-Landschaft. Der papierne Einband des Buches hingegen wirkt sehr aufgeräumt. Auf strahlendem Weiß kreuzt eine schwarze zwei dünnere rote Linien. Wir werden über den Autor und den Titel des Buches informiert und erfahren, dass es sich um den zweiten Fall des Paul Karasic handelt.

Meine Zusammenfassung und Meinung:
Zunächst scheint „Transitmordroute“ aus mehreren Erzählsträngen zu bestehen. Zum Einen erfährt der Leser von geschmuggelten Menschen, die in einem Container nach Österreich geschafft wurden und dort auf ihre Freilassung hoffen. Des Weiteren wird einer der Drahtzieher des Menschenschmuggels in das Geschehen eingeführt. Außerdem kommt ziemlich schnell Paul Karasic ins Geschehen, der bei einem Frachtunternehmen die Bücher prüfen soll. Zufällig entdeckt er den schon erwähnten Container und greift ein.
Das Schicksal der menschlichen Ware wird im Verlauf des Buches kaum wieder aufgenommen, vom Menschenhändler ist später nochmal die Rede, aber eigentlich ist der Krimi zum Großteil auf Karasecs Jagd auf die Bösen ausgelegt.
Als der Hobby-Ermittler den Container findet, ist seine Neugierde geweckt und als er bei der Überprüfung des Frächters auf finanzielle Unstimmigkeiten stößt, nehmen die Ermittlungen ihren Lauf. Eigentlich organisiert von der Polizei greift Karasic öfters selbst ein,teilweise unüberlegt und überstürzt, und setzt sich und andere einigen Gefahren aus.
Thematisch ist „Transitmordroute“ sowohl interessant als auch sehr brisant. Die inhaltliche Umsetzung gefiel mir leider überhaupt nicht. Menschenhandel, Verschleppung und Zwangsprostitution sind für mich hochemotionale Dinge. Menschen wird ihre Würde und Selbstbestimmung geraubt und der Autor berichtet sachlich, ohne jegliche Emotion. Er beschreibt nur, gibt keinen größeren Einblick in die Psyche der Menschen als zu erwähnen, dass sie Angst haben oder sich Sorgen machen. Eigentlich fieberte ich direkt zu Beginn mit als von besagtem Container die Rede war., aber meine Emotionen blieben schwach, weil der Autor in seinem Krimi leider keine Gefühle zuließ.
Ebenso emotionslos zog sich der Schreibstil durch das gesamte Buch. Gespräche waren Monologe, die teilweise mehr als eine Seite des Buches einnahmen. Der „Sprechstil“ der Figuren war sehr gestelzt und aufgesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wirklich jemand so spricht.
Die Hintergrundinformationen zu den einzelnen aufgegriffenen Themen von „Transitmordroute“ waren zweifelsohne hervorragend recherchiert, aber leider sehr dröge verpackt. Ich hatte an vielen Stellen eher das Gefühl, ein Sachbuch zu lesen denn einen Krimi. Die Spannung blieb durch die gewaltige Menge an Informationen und fehlenden Emotionen leider völlig auf der Strecke, zumindest bei mir.
Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist, dass die Ermittlungen des Paul Karasic liefen wie geschmiert. Ja, es gab den einen oder anderen Toten, aber der Unternehmensberater spazierte völlig siegessicher durch die Geschichte. Immer hatte er gerade einen Bekannten an der Hand, oder ein Freund kannte jemanden, der exakt die Informationen und Ideen hatte, die Karasic gerade brauchte.
So war der Ausgang dieser Story sehr schnell vorhersehbar für mich. Lediglich die persönlichen Verstrickungen einiger Protagonisten boten eine kleine Überraschung. Aber das ist zu wenig für ein gutes Buch.

Mein Fazit:
Aus diesem hochbrisanten Thema wurde spannungsmäßig nichts gemacht, wodurch mein Lesespaß auf der Strecke blieb. Auch trafen weder der Sachbuch-Stil noch die Vorhersehbarkeit des Buchendes meinen Geschmack. Ich vergebe 1 ½ Sterne, die ich auf 2 Sterne aufrunde.

Infos zum Buch:
„Transitmordroute“ von Stephan Dorfmeister ist am 14.07.2013 unter der ISBN-Nr. 9783950327311 im Quasi Modo Verlag erschienen und auch als eBook erhältlich.

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Gespräche aus der Community

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sdorfmeisters avatar
Dies ist mein 2. Werk.
Mit dem ersten Buch "Stadtschlösslleichen" habe ich mir einen langjährigen Traum erfüllt und einen Krimi geschrieben.
Im "Brotberuf" bin ich Unternehmensberater. Da begegnen mir viele Menschen und Geschehnisse, die es wert sind, in Frage gestellt, um nicht zu sagen "angeprangert" zu werden.

Ich hoffe, ihr werdet den Protagonisten Paul Karasic und sein privates Ermittlungsteam - allen voran die resolute aber liebenswürdige pensionierte Lehrerin Helene Schneider - genauso ins Herz schliessen, wie ich es während des Schreibens getan habe.


Paul Karasic − erfolgreicher Unternehmensberater, Workaholic und Genießer – ist für einen Auftrag ins Salzkammergut gekommen, wo er zufällig bei einem Kunden aus der Frachtbranche in eine Schlepper- und Mädchenhändlergeschichte involviert wird. Zwei Leichen am Rastplatz in Wels weisen auf ein Österreich–Russland Mafia Syndikat hin, das sich bei finanzschwachen Unternehmen in der Region einkauft, um kriminelle Nebengeschäfte umzusetzen. Karasic beginnt sich einzumischen, und so werden neben dem Salzburg/Oberösterreichischen Ausgangspunkt auch Moskau, Kiew, Zypern, Bukarest und Wien zu Schauplätzen der Geschichte, die einen Einblick in die schleichende Einmischung von kriminellen Organisationen in das heute ‚normale’ Wirtschaftsleben gibt.



Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 5 Jahren
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Zusätzliche Informationen

Stephan Dorfmeister wurde am 09. März 1967 in Wien (Österreich) geboren.

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