Stephan Dorfmeister Stadtschlösslleichen

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Inhaltsangabe zu „Stadtschlösslleichen“ von Stephan Dorfmeister

Der Unternehmensberater Paul Karasic möchte sich am Neusiedlersee vom Berufsstress erholen. Kurz nach seiner Ankunft wird im Keller des Haubenlokals ‚Stadtschlössl‘ in Rust die Leiche eines EU-Kontrollors gefunden. Im Rahmen der Untersuchungen werden im selben Keller drei Skelette entdeckt.In der Nähe des Tatorts kommt Paul Karasic mit der alten Volksschullehrerin Helene Schneider ins Gespräch. Sie macht sich Sorgen um die Pächter des Stadtschlössls, Erich Szabo und Peter Hauswirth. Das liebenswerte Schwulenpärchen hat erst kürzlich um viel Geld das alte Bürgerhaus umgebaut und muss nun, mitten in der Hauptsaison, möglicherweise den Betrieb unterbrechen. Er unterstützt die Bemühungen der alten Dame, dass ihre Enkelin Sophie als Forensikerin zugezogen wird. Sehr rasch werden alle Beteiligten nicht nur in ein Familiendrama, sondern auch in einen wirtschaftspolitischen Kriminalfall hineingezogen. Von Beginn der Ermittlungen an werden der Ermittlungsbeamte Kurt Kammerer und Sophie Schneider durch Vertreter der Politik und Wirtschaft in ihrer Arbeit behindert. Sophie Schneider wird vom Fall suspendiert, gegen die beiden Pächter wird eine Verleumdungskampagne gestartet. Kurt Kammerer erhält von der Witwe des Ermordeten, Lisbeta van Meere, Unterlagen, die darauf hinweisen, dass ihr Mann einem möglichen Förderbetrug im Burgenland auf der Spur war. Er hatte den Verdacht, dass bei über 100 Förderfällen im Laufe von mehreren Jahren 21 Millionen Euro an Provisionszahlungen geflossen sind. Ein wirtschaftspolitischer Skandal steht im Raum, kurz vor den Landtagswahlen im Burgenland.Bei den drei Skeletten führt die Spur zu einem Verbrechen während der NS-Zeit. 1938 sind die kroatischen Besitzer des Stadtschlössls spurlos verschwunden. Es finden sich historische Dokumente, die auf die Familie von Paul Karasics Grossmutter Katharina verweisen. Die politische Brisanz des Wirtschaftsverbrechens führt zu einer inoffiziellen Unterstützung durch verschiedene Bundesbeamte, die durch Sophies Vorgesetzten im Innenministerium aktiviert werden.Im Laufe der Untersuchungen werden schrittweise die Mitglieder einer im Hintergrund agierende Gruppe − die sich aus einem adeligen Waffenhändler, einem Großgrundbesitzer, einem einflussreichen Beamten der Landesregierung und einem hohen Vertreter der Exekutivkräfte zusammensetzt − als Verantwortliche für den Förderskandal enttarnt. Sie eint auch eine Verbindung zu den Morden im 1938. Ihre Väter haben den Mord an der Familie Karasic in Auftrag gegeben, um sich einen Steinbruch anzueignen, der während des 2. Weltkriegs als geheime Munitionsproduktionsanlage genutzt wurde.Die Nachforschungen werden mit Unterstützung von Pauls Freunden aus der Medien- und Wirtschaftsbranche vorangetrieben. Dabei werden auch Beweise mit wirtschaftsforensischen Mitteln beschafft. Dies gelingt nur durch das illegale Eindringen in verschiedene Datenbanken der am EU-Fördermittel-Missbrauch beteiligten Firmen. Kurz vor der Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse werden die Familie von Kurt Kammerer sowie Helene Schneider entführt. Ein Zeuge, der auch an der Ermordung der Urgroßeltern von Paul Karasic beteiligt gewesen sein muss, wird ermordet aufgefunden. In seinem Haus finden sich Aufzeichnungen, die die Gräueltaten gegen die Familie Karasic und die Identität der Verantwortlichen endgültig bestätigen.Die Jagd nach den Entführern wird mittlerweile durch Major Hinteregger aus dem Innenministerium sowie durch einen mit Kurt Kammerer befreundeten ungarischen Zollwachebeamten unterstützt. Nach dem gemeinsamen Einsatz eines ungarisch-österreichischen Teams, gelingt es schließlich, die Entführungsopfer aus einem Bunker in Ungarn zu befreien. Nun reichen auch die Beweise, um die Verantwortlichen, die bereits unter Observation stehen und sich gerade ins Ausland absetzen wollen, zu verhaften.Paul und Sophie haben sich im Laufe der intensiven Zusammenarbeit verliebt und werden ein Paar.

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aly53

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  • Rezension zu "Stadtschlösslleichen: Der erste Fall des Paul Karasic" von Stephan Dorfmeister

    Stadtschlösslleichen

    Raschitz

    27. June 2012 um 19:26

    Wirklich guter Wirtschaftskrimi. Die Figuren sind bildlich erzählt und gut vorstellbar. Wer Wien und Rust kennt, entdeckt diese Städte in dem Buch wieder, wer die Wien und Rust noch nicht kennt, bekommt Lust sie kennenzulernen. Dass der Autor aus der Wirtschaftsbranche kommt, ist ebenfalls zwischen den Zeilen erkennbar, erfreulich. Ein wirklich gelungener Erstling!

  • Rezension zu "Stadtschlösslleichen: Der erste Fall des Paul Karasic" von Stephan Dorfmeister

    Stadtschlösslleichen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. June 2012 um 19:08

    „Österreichische Krimis“ sind, wenn überhaupt, klischeehaft politisch. Stephan Dorfmeisters „Stadtschlösslleichen“ ist da eine Ausnahme. Wir haben es hier mit einem Roman zu tun, der zum einen den Missbrauch von EU-Förderungen zum Thema hat und zum anderen in der Landes- und Bundespolitik – bis hinauf zum Kanzler – spielt. Dorfmeister hat einen spannenden Thriller geschrieben. Dass er zu viele Beschreibungen und Erklärungen in die Dialoge verlegt, macht diese zwar sperrig und hölzern, doch das verzeiht man ihm nicht nur, weil „Stadtschlösslleichen“ sein erstes Buch ist. Der Roman ist – bei allen genrebedingten Übertreibungen – plausibel. Vor allem, weil die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe sehr realistisch gezeichnet sind. copyright by: Werner Schuster (eselohren.de)

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