Stephan Dorfmeister Transitmordroute

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Inhaltsangabe zu „Transitmordroute“ von Stephan Dorfmeister

Paul Karasic − erfolgreicher Unternehmensberater, Workaholic und Genießer – ist für einen Auftrag ins Salzkammergut gekommen, wo er zufällig bei einem Kunden aus der Frachtbranche in eine Schlepper- und Mädchenhändlergeschichte involviert wird. Zwei Leichen am Rastplatz in Wels weisen auf ein Österreich–Russland Mafia Syndikat hin, das sich bei finanzschwachen Unter-nehmen in der Region einkauft, um kriminelle Nebengeschäfte umzusetzen. Karasic beginnt sich einzumischen, und so werden neben dem Salzburg/Oberösterreichischen Ausgangspunkt auch Moskau, Kiew, Zypern, Bukarest und Wien zu Schauplätzen der Geschichte, die einen Einblick in die schleichende Einmischung von kriminellen Orga-nisationen in das heute ‚normale’ Wirtschaftsleben gibt.

Bei Wirtschaftsverbrechen, Mädchenhandel und russischen Oligarchen bleibt so manches Menschenleben auf der Strecke.

— miss_mesmerized
miss_mesmerized

Ein “MUSS” für Liebhaber der Wirtschaftskriminologie!

— Antika18
Antika18

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  • Leserunde zu "Transitmordroute" von Stephan Dorfmeister

    Transitmordroute
    sdorfmeister

    sdorfmeister

    Dies ist mein 2. Werk. Mit dem ersten Buch "Stadtschlösslleichen" habe ich mir einen langjährigen Traum erfüllt und einen Krimi geschrieben. Im "Brotberuf" bin ich Unternehmensberater. Da begegnen mir viele Menschen und Geschehnisse, die es wert sind, in Frage gestellt, um nicht zu sagen "angeprangert" zu werden. Ich hoffe, ihr werdet den Protagonisten Paul Karasic und sein privates Ermittlungsteam - allen voran die resolute aber liebenswürdige pensionierte Lehrerin Helene Schneider - genauso ins Herz schliessen, wie ich es während des Schreibens getan habe. Paul Karasic − erfolgreicher Unternehmensberater, Workaholic und Genießer – ist für einen Auftrag ins Salzkammergut gekommen, wo er zufällig bei einem Kunden aus der Frachtbranche in eine Schlepper- und Mädchenhändlergeschichte involviert wird. Zwei Leichen am Rastplatz in Wels weisen auf ein Österreich–Russland Mafia Syndikat hin, das sich bei finanzschwachen Unternehmen in der Region einkauft, um kriminelle Nebengeschäfte umzusetzen. Karasic beginnt sich einzumischen, und so werden neben dem Salzburg/Oberösterreichischen Ausgangspunkt auch Moskau, Kiew, Zypern, Bukarest und Wien zu Schauplätzen der Geschichte, die einen Einblick in die schleichende Einmischung von kriminellen Organisationen in das heute ‚normale’ Wirtschaftsleben gibt.

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  • Transitmordroute

    Transitmordroute
    Blaustern

    Blaustern

    07. November 2013 um 20:41

    Paul Karasic ist Unternehmensberater und sucht im Auftrag seiner Bank die Speditionsfirma Europtrans im Salzkammergut auf, da ihnen irgendwelche Ungereimtheiten aufgefallen waren. Dort angekommen, entdeckt er auf dem Hof zufällig einen Container mit Flüchtlingen, die transportbereit nach Deutschland sind. Es stellt sich heraus, dass der Ursprung des Menschenhandels in Russland zu suchen ist. Paul Karasic gerät immer tiefer in die bedrohlichen Machenschaften herein, die ihn auf eine gefährliche Reise nach Moskau und fast zum Tode führen. „Transitmordroute“ ist der zweite Fall mit Paul Karasic, kann aber problemlos gelesen werden, ohne den ersten zu kennen. Hier geht es um das aktuelle Thema des Menschenhandels zur Fronarbeit verflochten mit dem Bereich der Wirtschaftskriminalität. Außerdem spielt auch die Mafia eine gewisse Rolle. Man erkennt gleich das große Wissen des Autors auf diesem Gebiet und seine großartige Recherche. Während des Lesens muss man sich schon sehr konzentrieren. Aber für eventuelle Fachbegriffe kann man im hinteren Bereich des Buches im Glossar nachschlagen. Der kompakte Fall an sich ist sehr spannend, jedoch die Lösung dazu war dann dafür zu einfach und daher nicht so glaubhaft. Im richtigen Leben ist der Freund nicht immer zur passenden Zeit präsent. Der österreichische Slang zwischendurch macht das Buch schön authentisch. 

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  • Kluge Ideen wenig fesselnd ausgeführt

    Transitmordroute
    TochterAlice

    TochterAlice

    08. October 2013 um 21:58

    In diesem Krimi geht es um Verbrechen mit Wirtschaftshintergrund - ein Thema, in dem der Autor Stephan Dorfmeister sich zu Hause fühlt - so sehr, dass  seine diesbezüglichen Ausführungen auf Kosten der Spannung gehen. Es geht auch um Menschenhandel und -schmuggel, schmerzhaft aktuelle Themen, die aber leider so ins Hintertreffen geraten, dass man bei der Entwicklung des Kriminalfalls als Leser kaum Spannung verspürt. Paul, der Protagonist, Sophie, seine Liebste, mit der es gerade gar nicht gut läuft, diverse Freunde von Paul, die mit beiden Beinen fest in ihrem (konservativen) Leben stehen - nein, leider konnte ich mich so gar nicht für dieses Buch erwärmen, auch wenn eines meiner Lieblingsthemen - köstliches Essen, edle Weine - ausgesprochen detailliert thematisiert wurde. Der Bezug zur Wirklichkeit ging dabei flöten: gerade aus dem Container befreite Flüchtlinge - eine davon hochschwanger - mit großen wirtschaftlichen und vor allem familiären Problemen tafeln mit ihren Gastgebern in Edellokalen und lösen quasi nebenher Fälle schwersten Menschenhandels - am Ende sind alle Familien wieder glücklich vereint. Nein, leider nicht so ganz mein Fall, dieses elegant gebundene Büchlein, für das ich nicht mal eine eingeschränkte Leseempfehlung zu geben vermag.

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  • *+*+* Brisantes Thema im Sachbuchstil *+*+*

    Transitmordroute
    Irve

    Irve

    07. October 2013 um 21:25

    *+ Brisantes Thema im Sachbuchstil +* Inhaltsangabe: Paul Karasic − erfolgreicher Unternehmensberater, Workaholic und Genießer – ist für einen Auftrag ins Salzkammergut gekommen, wo er zufällig bei einem Kunden aus der Frachtbranche in eine Schlepper- und Mädchenhändlergeschichte involviert wird. Zwei Leichen am Rastplatz in Wels weisen auf ein Österreich–Russland Mafia Syndikat hin, das sich bei finanzschwachen Unter-nehmen in der Region einkauft, um kriminelle Nebengeschäfte umzusetzen. Karasic beginnt sich einzumischen, und so werden neben dem Salzburg/Oberösterreichischen Ausgangspunkt auch Moskau, Kiew, Zypern, Bukarest und Wien zu Schauplätzen der Geschichte, die einen Einblick in die schleichende Einmischung von kriminellen Organisationen in das heute ‚normale’ Wirtschaftsleben gibt (Quelle: Lovelybooks) Das Cover: „Transitmordroute“ ist ein Hardcover-Buch. Das komplette Buchcover besteht aus einer „Tapete“ aus Hirschen inmitten einer bizarren rot-grauen Phantasie-Landschaft. Der papierne Einband des Buches hingegen wirkt sehr aufgeräumt. Auf strahlendem Weiß kreuzt eine schwarze zwei dünnere rote Linien. Wir werden über den Autor und den Titel des Buches informiert und erfahren, dass es sich um den zweiten Fall des Paul Karasic handelt. Meine Zusammenfassung und Meinung: Zunächst scheint „Transitmordroute“ aus mehreren Erzählsträngen zu bestehen. Zum Einen erfährt der Leser von geschmuggelten Menschen, die in einem Container nach Österreich geschafft wurden und dort auf ihre Freilassung hoffen. Des Weiteren wird einer der Drahtzieher des Menschenschmuggels in das Geschehen eingeführt. Außerdem kommt ziemlich schnell Paul Karasic ins Geschehen, der bei einem Frachtunternehmen die Bücher prüfen soll. Zufällig entdeckt er den schon erwähnten Container und greift ein. Das Schicksal der menschlichen Ware wird im Verlauf des Buches kaum wieder aufgenommen, vom Menschenhändler ist später nochmal die Rede, aber eigentlich ist der Krimi zum Großteil auf Karasecs Jagd auf die Bösen ausgelegt. Als der Hobby-Ermittler den Container findet, ist seine Neugierde geweckt und als er bei der Überprüfung des Frächters auf finanzielle Unstimmigkeiten stößt, nehmen die Ermittlungen ihren Lauf. Eigentlich organisiert von der Polizei greift Karasic öfters selbst ein,teilweise unüberlegt und überstürzt, und setzt sich und andere einigen Gefahren aus. Thematisch ist „Transitmordroute“ sowohl interessant als auch sehr brisant. Die inhaltliche Umsetzung gefiel mir leider überhaupt nicht. Menschenhandel, Verschleppung und Zwangsprostitution sind für mich hochemotionale Dinge. Menschen wird ihre Würde und Selbstbestimmung geraubt und der Autor berichtet sachlich, ohne jegliche Emotion. Er beschreibt nur, gibt keinen größeren Einblick in die Psyche der Menschen als zu erwähnen, dass sie Angst haben oder sich Sorgen machen. Eigentlich fieberte ich direkt zu Beginn mit als von besagtem Container die Rede war., aber meine Emotionen blieben schwach, weil der Autor in seinem Krimi leider keine Gefühle zuließ. Ebenso emotionslos zog sich der Schreibstil durch das gesamte Buch. Gespräche waren Monologe, die teilweise mehr als eine Seite des Buches einnahmen. Der „Sprechstil“ der Figuren war sehr gestelzt und aufgesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wirklich jemand so spricht. Die Hintergrundinformationen zu den einzelnen aufgegriffenen Themen von „Transitmordroute“ waren zweifelsohne hervorragend recherchiert, aber leider sehr dröge verpackt. Ich hatte an vielen Stellen eher das Gefühl, ein Sachbuch zu lesen denn einen Krimi. Die Spannung blieb durch die gewaltige Menge an Informationen und fehlenden Emotionen leider völlig auf der Strecke, zumindest bei mir. Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist, dass die Ermittlungen des Paul Karasic liefen wie geschmiert. Ja, es gab den einen oder anderen Toten, aber der Unternehmensberater spazierte völlig siegessicher durch die Geschichte. Immer hatte er gerade einen Bekannten an der Hand, oder ein Freund kannte jemanden, der exakt die Informationen und Ideen hatte, die Karasic gerade brauchte. So war der Ausgang dieser Story sehr schnell vorhersehbar für mich. Lediglich die persönlichen Verstrickungen einiger Protagonisten boten eine kleine Überraschung. Aber das ist zu wenig für ein gutes Buch. Mein Fazit: Aus diesem hochbrisanten Thema wurde spannungsmäßig nichts gemacht, wodurch mein Lesespaß auf der Strecke blieb. Auch trafen weder der Sachbuch-Stil noch die Vorhersehbarkeit des Buchendes meinen Geschmack. Ich vergebe 1 ½ Sterne, die ich auf 2 Sterne aufrunde. Infos zum Buch: „Transitmordroute“ von Stephan Dorfmeister ist am 14.07.2013 unter der ISBN-Nr. 9783950327311 im Quasi Modo Verlag erschienen und auch als eBook erhältlich.

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  • Wirtschaftskrimi auf hohem Niveau

    Transitmordroute
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    02. October 2013 um 09:16

    Inhalt: Paul Karasic − erfolgreicher Unternehmensberater, Workaholic und Genießer – ist für einen Auftrag ins Salzkammergut gekommen, wo er zufällig bei einem Kunden aus der Frachtbranche in eine Schlepper- und Mädchenhändlergeschichte involviert wird. Zwei Leichen am Rastplatz in Wels weisen auf ein Österreich–Russland Mafia Syndikat hin, das sich bei finanzschwachen Unternehmen in der Region einkauft, um kriminelle Nebengeschäfte umzusetzen. Karasic beginnt sich einzumischen, und so werden neben dem Salzburg/Oberösterreichischen Ausgangspunkt auch Moskau, Kiew, Zypern, Bukarest und Wien zu Schauplätzen der Geschichte, die einen Einblick in die schleichende Einmischung von kriminellen Organisationen in das heute ‚normale’ Wirtschaftsleben gibt. Meine Meinung: Stephan Dorfmeister hat mit diesem Krimi die Messlatte für einen Wirtschaftskrimi sehr hoch gelegt. Für mich war er das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe. Trotz des Vorgängers Stadtschlösslleichen, ist es aber möglich, diesen Krimi auch ohne Vorkenntnis zu lesen. Der Schreibstil ist mir teilweise ein klein wenig zu hochgestochen (deshalb auch der Abzug in der Bewertung), was voraussetzt, dass man beim lesen nicht die kleinste Ablenkung dulden kann, da sonst wichtige Aspekte untergehen könnten. Man merkt, dass sich der Autor in diesem Bereich sehr gut auskennt und falls das nicht der Fall sein sollte, kann man ihm eine gute Recherchenarbeit nachweisen. Fazit: Alles in allem ein guter Krimi, den ich jedem, der sich für Wirtschaftskrimis interessiert empfehlen kann.

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  • Transitmordroute

    Transitmordroute
    nataliea

    nataliea

    29. September 2013 um 20:23

    "Transitmordroute" ist der zweite Fall für Paul Karasic. Allerdings kann dieser Kriminalroman ohne Probleme auch ohne den ersten Fall gelesen werden. Dieser Kriminalroman handelt vor allem vom Bereich der Wirtschaftskriminalität. Zum Inhalt kann folgendes angemerkt werden: Paul Karasic soll eine Firma im Salzkammergut überprüfen. Problem bei dieser Firma ist, dass diese trotz schwarzer Zahlen zahlungsunfähig scheint. Dabei liegt die Vermutung nahe, dass diese Firma nunmehr in unredliche Angelegenheiten involviert sein könnte. Und wie der Zufall es will, entdeckt Karasic eine Gruppe Flüchtlinge, die nach Deutschland transportiert werden sollen. Der Menschenhandel nimmt ziemliche Intensität an und wird immer brisanter. Karasic erfährt durch einige einflussreiche und alte Freunde, dass die kriminelle Organisation seinen Ursprung in Russland zu haben scheint. Er reist nunmehr nach Moskau und begibt sich damit in Lebensgefahr. Sehr interessant ist natürlich das höchst brisante und ziemlich aktuelle Thema des Menschenhandels, der Zwangsarbeit und die Verflechtung der Mafia in jene Themen. Der Bereich der Wirtschaftskriminalität insbesondere bedeutender Begriffe werden gekonnt in den Fall impliziert. Die Geschichte ist auch sprachlich sehr gelungen. Problematisch war für mich nur, dass der Fall durch etliche glücklichen Zufälle gelöst werden konnte. Ich finde die Geschichte wird durch die vielen Freunde, die schicksalshaft genau zur rechten Zeit am richtigen Ort helfen konnten, etwas unglaubwürdig. Auch ist es ein wenig abwegig, dass sich ein derartig komplexer Fall so einfach lösen lässt. Positiv finde ich, dass der Autor den österreichischen Charme in das Buch mit einbezieht. Ein durchaus spannender, aber nicht ganz überzeugender Kriminalroman, dessen Fall sehr interessant und bei dem Protagonist sehr sympathisch ist.

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  • Transitmordroute

    Transitmordroute
    flieder

    flieder

    27. September 2013 um 22:38

    Der Unternehmensberater Paul Karasic soll sich im Auftrag der Bank die Speditionsfirma Europtrans genauer ansehen. Bei seinem Rundgang auf dem Speditionshof fällt im ein Container auf aus dem Klopfgeräusche zu hören sind. Der Schock sitzt tief, als ihm eine Gruppe völlig entkräftigte Menschen entgegen taumeln. Schnell wird klar, dass es sich hier um eine russische  Schlepper- und Mädchenhändlerbande handelt. Mit seinen einflussreichen Freunden macht er sich auf die Suche und sein Weg führt in nach Moskau, den er fast mit seinem Leben bezahlen muss. Ein äußerst brisantes Thema, dass leider auch heute noch mehr den je aktuell ist. Mir gefiel die Geschichte , die großes Potenzial aufweist, sehr gut. Manchmal kam mir aber das Ganze zu einfach vor, ein Freund war immer zur Stelle, der die richtigen Beziehungen am richtigen Ort hatte. Der österreichische Einschlag ist unverkennbar und auch die Genussmenschen kommen mit der Beschreibung von edlen Tropfen nicht zu kurz. Das Cover ist eher unscheinbar, gefällt mir aber durch seine Einfachheit sehr gut. Ein durchaus lesenswertes Buch

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  • Transitmordroute

    Transitmordroute
    Tiffi20001

    Tiffi20001

    24. September 2013 um 13:14

    „Paul fällt auf, dass die meisten LKW neuwertig zu sein scheinen. Er findet das insofern überraschend, als es doch dem Unternehmen eigentlich laut Zahlen nicht so optimal geht. Wieso hat man also trotzdem immer noch den neuesten LKW – Fuhrpark? Woher kommt die notwendige Liquidität um das Level zu halten?“ (aus Dorfmeister, Stephan: Transitmordroute, S. 47) Klappentext: Paul Karasic - erfolgreicher Unternehmensberater, Workaholic und Genießer - ist für einen Auftrag ins Salzkammergut gekommen, wo er zufällig bei einem Kunden aus der Frachtbranche in eine Schlepper- und Mädchenhändlergeschichte involviert wird. Zwei Leichen am Rastplatz in Wels weisen auf ein Österreich - Russland Mafia Syndikat hin, das sich bei finanzschwachen Unternehmen in der Region einkauft, um kriminelle Nebengeschäfte umzusetzen. Karasic beginnt sich einzumischen, und so werden neben dem Salzburg/Oberösterreichischen Ausgangspunkt auch Moskau, Kiew, Zypern, Bukarest und Wien zu Schauplätzen der Geschichte, die einen Einblick in die schleichende Einmischung von kriminellen Organisationen in das heute „normale“ Wirtschaftsleben gibt. Buchgestaltung: Das Cover ist sehr einfach gehalten, man kann neben dem Titel „Transitmordroute“ und dem Untertitel „Der zweite Fall des Paul Karasic“ lediglich einen schwarzen und zwei rote Striche erkennen, ansonsten ist das Cover komplett in weiß gehalten. Obwohl ich es schade finde, dass das Cover keinen Einblick in das Buchgeschehen gibt, gefällt es mir trotzdem sehr. Dadurch, dass es sehr puristisch gestaltet wurde, sticht es sofort ins Auge und macht neugierig. Besonders den Titel des Buches finde ich sehr passend und durch den Untertitel erfährt der Leser sofort, dass es sich um einen Krimi handelt, was ich sehr gut finde. Der Klappentext beschreibt den Buchinhalt sehr treffend und verrät nicht zu viel, sodass es beim Lesen spannend bleibt. Alles in allem gesehen erfüllt das Cover des Buches seinen Zweck hundertprozentig, da es Lust macht, das Buch zu lesen. Eigene Meinung: Die Geschichte dreht sich um Paul Karasic, ein Unternehmensberater, der bei einem Auftrag einer Mädchenhändlergeschichte auf die Spur kommt und diesen Fall im Verlauf des Buches lösen möchte. Der Fall ist durch das ganze Buch hindurch spannend und bei mir kam so gut wie nie Langeweile auf. Die Handlung ist gut durchdacht und recherchiert, was ich an einem Buch sehr schätze. Besonders toll fand ich, dass Paul im Verlaufe seiner Ermittlungen viele verschiedene Länder bereisen muss. Auf den letzten Seiten des Buches befindet sich ein Glossar, in dem Fachausdrücke erklärt werden. Ich persönlich finde ein solches Verzeichnis immer sehr praktisch und hilfreich. Die Charaktere, vor allem Paul, waren mir recht sympathisch und zum Großteil konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Ich hätte mir allerdings noch mehr „Tiefe“ von den einzelnen Figuren gewünscht und dass man als Leser einen besseren Einblick in ihre Gefühlswelt erhält. Die Sprache wiederum hat mir sehr gefallen, es befinden sich einige Begriffe aus dem österreichischen Sprachgebrauch im Text, was ich persönlich sehr authentisch fand. Fazit: Ein absolut gelungener Kriminalroman mit einer interessanten Handlung, der jedem Fan des Genres zu empfehlen ist. Autor: Stephan Dorfmeister, geboren 1967, stammt aus einer Kaufmanns- und Künstlerfamilie und ist international als Berater tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Allgemeine Infos: Titel: Transitmordroute: Der zweite Fall des Paul Karasic Autor: Stephan Dorfmeister Verlag: Quasi Modo Seitenanzahl: 340 Preis: 22,90 EUR ISBN: 978-3950327311

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  • Rezension zu Stephan Dorfmeister - "Transitmordroute"

    Transitmordroute
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    23. September 2013 um 21:34

    Paul Karasic wird von einer Bank beauftragt, eine Firma im Salzkammergut zu prüfen. Trotz guter Zahlen können sie Kredite nicht bedienen, die Spedition scheint in krumme Geschäfte im Ausland verwickelt. Tatsächlich stößt Karasic zufällig schon am ersten Abeitstag beim Geländespaziergang auf eine Gruppe von Flüchtlingen, die via Österreich nach Deutschland verfrachtet und dort in Zwangsarbeit gesteckt werden sollten. Schnell schon zeigt sich, dass der Menschenhandel noch viel größere Dimensionen annimmt. Mit Hilfe alter Freunde gerät Karasic in ein Netz von russischen Oligarchen, nach deren Geschmack er zu viele Fragen stellt und damit ins Visir ihrer Aufräumer gerät. "Transitmordroute" ist der zweite Fall für Paul Karasic. Geöegentlich wird auf den vorausgegangenen Roman Bezug genommen, jedoch lässt sich der Krimi auch ohne Kenntnis von Teil 1 gut lesen. Die Geschichte beginnt spannend und verstickt Wirtschaftskriminalität mit Menschenhandel in sprachlich überzeugender Weise. Je mehr die Handlung jedoch voranschreitet, desto mehr Zweifel kamen mir an dem Geschehen. Zu weit holt die Story aus, Karasic kennt zum Glück überall jemand, bei Bedarf auch beim Mossad, und kann immer mal eben um Informationen bitten. Er fliegt von Wien nach Moskau, über Kiev nach Zypern - alles eben so, denn langwierige Recherche ist nicht erforderlich, die nötwenigen Daten fliegen ihm so zu. Das Tempo der Figuren ist für mich nicht überzeugend. Auch die Tatsache wie leicht sich ein solch komplexes Wirtschaftskonstrukt entwirren lässt, das jahrelang vor allen Experten bestehen konnte, ist für mich nicht ganz glaubhaft. So fällt der Roman in der zweiten Hälfte doch deutlich ab. Zwar bleibt bis zum Ende die Spannung erhalten, aber dass eine Gruppe von älteren Zivilisten ein Sonderkommando locker in den Schatten stellen, hat für mich den Showdown doch verhagelt. Sprachlich gelungen, spannend erzählt, interessante Ansätze gerade im Bezug auf Wirtschaftskriminalität und Geldwäsche, jedoch nicht bis ins letzte Detail überzeugend.

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  • Harter Tobak

    Transitmordroute
    kathwie

    kathwie

    23. September 2013 um 20:47

    Ich spare mir mal die übliche Zusammenfassung vorweg und komme direkt zu meiner Rezension.. Ich habe mich ehrlich gesagt mit dem Buch etwas schwer getan. Die vielen sachlichen Beschreibung, sowohl von der Umgebung als auch von wirtschaftlichen Gegebenheiten waren mir persönlich etwas zu trocken. Das Thema Menschenhandel ist sehr brisant und ich konnte ein Stück weit mitfühlen. Jedoch hat mich die Gesichte bis zum Schluss nicht so richtig mitgerissen. Ich empfand es schon fast eher als Sachbuch als als einen Kriminalroman. Den Protagonisten Paul hingegen fand ich sympathisch. Für mich also ein mittelmäßiges Buch. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich eher "leicht" zu lesende Literatur mag :)

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  • ein spannender, österreichischer Krimi

    Transitmordroute
    Livres

    Livres

    19. September 2013 um 12:46

    "Transitmordroute" ist nach "Stadtschlösslleichen" der 2. Fall um Unternehmensberater und Workaholic Paul Karasic. Ein neuer Auftrag führt ihn zur Spedition Europtrans ins Salzkammergut. Im Auftrag einer Bank soll er die Bücher der Spedition genauer Prüfen, es scheint sich um einen Routinefall zu handeln. Doch nach dem 1. Arbeitstag fällt ihm bei einem nächtlichen Rundgang auf dem Firmengelände ein Klopfen aus einem der Container auf. Geistesgegenwärtig öffnet er den Container und findet darin halb verhungerte Flüchtlinge aus Osteuropa. Der unternehemenseigene Sicherheitsdienst übernimmt sogleich, doch die Sache scheint nicht ganz koscher. Spontan verhilft Karasic einem jungen Ehepaar zur Flucht. Juri und die schwangere Kalinka erzählen ihm ihre Geschichte und Karasic wird immer klarer, dass da etwas ganz und gar nicht mit rechten Dingen zugeht. Daher nutzt er seine verschiedenen Kontakt, um Licht in die Sache zu bringen, realisiert jedoch erst nach und nach, welche Ausmaße der Menschenschmuggel annimmt. .. Stephan Dorfmeister beschäftigt sich in seinem Buch mit leider sehr aktuellen und schwierigen Themen: Schlepperbanden, Zwangsprostitution und Mafiastrukturen. Verpackt wurde das Ganze in einer Geschichte um Karasic, der in gehobenen Wiener Kreisen lebt und viele Freunde aus der gehobenen Schicht hat. Dies wird auch dadurch unterstrichen, dass regelmässig erlesene Weine etc. genannt werden. Auch der Erzählstil spiegelt dies wieder, da regelmässig Fachausdrücke aus der Wirtschaft verwendet werden. Hilfreich kann hier das Glossar am Ende des Buches sein, welches diese Begriffe erklärt. Darüber hinaus werden auch typisch österreichische Begriffe verwendet und auch der Schreibstil an sich ist österreichisch geprägt, was mir gut gefallen hat, da es mal etwas anderes war. Alles in allem ein gelungener und spannender Wirtschaftkrimi mit österreichischem Charme, der zum Nachdenken anregt.

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  • eine Geschichte mit Potential

    Transitmordroute
    tweedledee

    tweedledee

    17. September 2013 um 16:06

    Paul Karasic wird zu einem neuen Auftrag ins Salzkammergut gerufen, eine Bank beauftragt ihn, die Bücher der Spedition Europtrans näher in Augenschein zu nehmen. Sein erster Arbeitstag ist lang, Paul arbeitet bis spät in die Nacht. Um sich noch kurz die Beine zu vertreten macht er einen Rundgang über das Speditionsgelände. Aus einem abgestellten Container vernimmt er Rufe und Klopfzeichen, kurz entschlossen öffnet er den Container und findet dort in einem Verschlag entkräftete, illegal nach Österreich eingeschleuste Leute aus dem Ostblock. Der Sicherheitsdienst der Firma ist schnell auf dem Plan, bis auf ein Paar flüchten die Menschen in alle Richtungen. Karasic versteckt das Paar spontan in seinem Kofferraum und verhilft ihnen zur Flucht. Als er die Geschichte von Juri und der hochschwangeren Kalinka aus Belarus hört, beschließt er, ihnen zu helfen und mobilisiert seinen Kontakte im Innenministerium. Seine Nachforschungen führen ihn über Schlepperbanden und Immobilienübernahmen bis hin zur russischen Mafia. Das Thema ist brisant und interessant, eigentlich unvorstellbar, dass in Deutschland und Österreich Menschenhandel betrieben wird. Der Autor hat zur Materie gut recherchiert, die Details zu den Geldtransfers, Firmenstrukturen und wie die Transporte ablaufen waren interessant zu lesen. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, auch wenn die Protagonisten, bis auf Paul, für meinen Geschmack etwas zu blass blieben und insgesamt alles viel zu glatt lief. Bis auf eine gefährliche Situation laufen die Ermittlungen wie "geschnitten Brot", von den Involvierten wiederum kennt jeder eine Person, die bereitwillig mithilft, einen Gefallen schuldet oder Einfluss hat. Was mich mehr gestört hat war, dass die Geschichte mit viel Potential eher trocken und unspannend zu lesen ist. Gefühle der Protagonisten spielen nur eine untergeordnete Rolle und auch die Gedankengänge von Paul bleiben im Dunklen. Es liest sich weniger wie ein Krimi oder Roman, als fast wie ein Sachbuch bzw. ein Bericht. Im Buch wird vieles beschrieben, wer was macht und sagt, Dialoge sind eher wenige vorhanden. Und selbst die Dialoge wirken gestelzt und wie eine Aneinanderreihung von Monologen. Wenn jemand etwas sagt ist es meist sehr viel, es geht teils über eine Seite hinweg und oftmals kommt dann nur noch eine Antwort, so dass ich nicht das Gefühl hatte, einen wirklichen Dialog zu erleben. Gut wiederum fand ich die Gliederung der Kapitel mit Ort und Zeitangabe, so dass man jederzeit einen guten Überblick über die Handlung hatte. Und sehr gefallen hat mir Paul Karasics Vorliebe für gutes Essen. Fazit: Eine interessante Geschichte, zu trocken und nüchtern erzählt. So gibt es nur 3 Sterne.

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  • Spannender und hochinteressanter Kriminalroman mit unsympathischer Schreibweise

    Transitmordroute
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2013 um 18:50

    "Transitmordroute" ist der zweite Roman von Stephan Dorfmeister und der zweite Fall für den Protagonisten des Romans Paul Karasic.  Paul Karasic ist Unternehmensberater, ähnlich wie der Autor selbst, und wird von einer Bank beauftragt eine Speditionsfirma unter die Lupe zu nehmen. Während seiner Arbeit auf dem Gelände der Spedition stößt er auf einen verdächtigen Container. Er öffnet diesen und stößt dabei auf verschleppte und illegal eingereiste Menschen, die bereits am Ende ihrer Kräfte sind. Im Verlauf will Paul Karasic, der ein Pärchen aus Belarus aufnimmt, herausfinden was es mit den Menschen im Container wirklich auf sich hat und beginnt deswegen mit Hilfe von Freunden im Milieu der Verschlepper und der russischen Mafia nachzuforschen, was sich als nicht ganz ungefährlich herausstellt... Ich muss sagen, dass ich die Geschichte sehr interessant fand und mich auch zum nachdenken angeregt hat. Wie kann es sein, dass in einem Land wie Österreich oder Deutschland immer noch mit Menschen gehandelt werden kann und dass diese im Rotlichtmilieu nicht auffallen? Es war sehr spannend zu lesen wie die Verschlepper agieren und wie sie es schaffen nicht aufzufallen. Von der Geschichte nun aber abgesehen muss ich leider sagen, dass ich die Schreibweise nicht so gelungen finde. Die Charaktere sind für mich nur schwer greifbar. Man kann sie nur durch ihre Aussagen und Handlungen einschätzen. Gedanken und Gefühle der Personen werden nicht, bzw. kaum beschrieben. Die wörtliche Rede wirkt geschwollen und stockend. Sie ist nicht so geschrieben wie jemand normalerweise spricht, sondern eher so wie man schriftlich kommunizieren würde.  Desweiteren nimmt Karasic bei seinen Nachforschungen immer wieder Hilfe von Freunden in Anspruch. Durch "Zufall" kennt er natürlich immer genau den Richtigen für die Beantwortung dieser oder jener Frage. Das wirkt etwas fragwürdig auf mich. Im Umgang mit seinen Freunden merkt man zudem in welchen Kreisen er verkehrt- die gehobenere Bevölkerung Salzburgs zählt zu seinen Freunden. Es wird oft von irgendwelchen erstklassigen Weinen und Speisen geredet, so dass ich mich irgendwann gefragt habe ob der Autor sich damit nicht vielleicht sogar selbst profilieren möchte. Auch die permanente Verwendung von Fachbegriffen (es gibt ein Glossar!) machen weder den Protagonisten, seine Freunde noch den Autoren sympathischer. Außerdem ist es meiner Meinung nach realitätsfern, dass die Polizei einen Zivilisten derart in Ermittlungen einbindet und so frei agieren lässt.Wenn man diese Aspekte beiseite lässt bleibt immer noch ein spannender Krimi mit einem hochinteressantem und brisantem Thema übrig. Ich würde den Roman deswegen auch jederzeit wieder lesen.

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  • Transitmordroute

    Transitmordroute
    Antika18

    Antika18

    16. September 2013 um 10:13

    Transitmordroute Paul Karasic, von Beruf Unternehmensberater, erhält den Auftrag, eine Unternehmensprüfung bei einer Frachtspedition im Salzkammergut vorzunehmen. Dabei wird er in eine Schlepper- und Mädchenhändlergeschichte involviert, welche auf ein Österreich-Russland Syndikat hinweisen, das sich in finanzschwache Unternehmen einkauft um Nebengeschäfte zu tätigen. Bei seiner Recherche wird Karasic durch halb Europa geführt und erhält dabei Einblick in die kriminellen Machenschaften der Wirtschaftspolitik. Der Schreibstil ist mit vielen österreichischen Ausdrücken behaftet, die einen Nicht-Österreicher anfangs etwas verwirren. Aber nach längerem Lesen hat man sich daran gewöhnt und es fällt nicht mehr auf. Am Buchende ist ein sehr hilfreiches Glossar über Begriffe der Wirtschaft zu finden.   Die einzelnen Charaktere sind auf Grund der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellbar und in sich schlüssig. Fazit: Ein spannender und hochbrisanter Wirtschaftskrimi, welcher schonungslos die Verbindung von Politik  und Wirtschaftskriminalität der heutigen Zeit darstellt. Begleitet von exzellenten Landschaftsbetrachtungen sowie geschichtlichen und kulinarischen Essenzen. Absolut empfehlenswert!

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  • Eine kriminelle Reise durch Europa

    Transitmordroute
    diebecca

    diebecca

    16. September 2013 um 08:03

    Im Buch Transitmordroute von Stephan Dorfmeister geht es um Paul Karasic, er ist erfolgreicher Unternehmensberater und Workaholic. Er bekommt einen Auftrag, bei dem er zufällig in eine Schlepper- und Mädchenhändlergeschichte involviert wird. Zwei Leichen weißen letztendlich auf die Mafia in Russland hin, die sich in Österreich in finanzschwache Unternehmen einkauft um kriminelle Nebengeschäfte umzusetzen. Karasic mischt sich ein und reist durch halb Europa und bekommt so einen Einglick in die kriminellen Machenschaften in dem heutigen normalen Wirtschaftsleben.  Das Cover ist ziemlich minimalistisch, für meinen Geschmack etwas zu weis.   Der Schreibstil ist immer wieder  gespickt mit österreichischen Begriffen, aber wenn man sich reingefunden hat, lässt es sich gut lesen. Am Ende des Buch es findet sich ein Glossar mit Begriffen aus der Wirtschaft, das war sehr hilfreich für mich. Paul ist wirklich sehr zielstrebig und auch sympatisch, er weiß was er will. Man erfährt einiges über die Region in Österreich am Wolfgangsee, sowohl über die Landschaft als auch über die Wirtschaft. Was ich wirklich toll finde, ist, dass es im hier und jetzt spielt und auf reale Ereignisse in der Zeit ab 2000 erwähnt werden. Paul schart eine Ermittlertruppe um sich, mit Polizei und Familie und Freunden und alten Bekannten. Das ist ein wirklich tolles Team. Dieses Team bzw. die einzelnen Teammitglieder haben Beziehungen, mit denen sie ein ganzes Netzwerk in halb Europa und teilweise darüber hinaus aufbauen, um ihr Zeil zu erreichen. Das Buch beinhaltet wirklich viel kriminelle Energie aber es ist unheimlich spannend. Ein Krimi, der einen packt und auf eine Reise durch Europa führt.

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