Stephan Götze

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Stephan GötzeHüter der Schöpfung
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Hüter der Schöpfung
Hüter der Schöpfung
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Erschienen am 11.11.2013

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Rezension zu "Hüter der Schöpfung" von Stephan Götze

Der indianische Weg
olli2308vor 5 Jahren

Dr. Stephan Götze – Marketingexperte für nachhaltige Produkte – pflegt seit vielen Jahren eine enge persönliche und spirituelle Beziehung zu den Lakota-Indianern. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe sieht er nun seine Aufgabe darin, das Wissen und die Weisheit der Lakota in die Öffentlichkeit zu tragen, auch weil er 1997 den Auftrag dazu direkt von den Lakota bekam.

Stephan Götze berichtet über die erste visionäre Begegnung, die er 1988 während einer Sonnentanz-Zeremonie mit dem Geist von Crazy Horse, des letzten Häuptlings der Lakota, hatte. Die Begegnung mit Crazy Horse, dessen Geist sich 111 Jahre nach seiner Ermordung ausgerechnet einem Weißen zeigte, sollte das Leben des Stephan Götze nachhaltig verändern. Trotzdem brauchte er noch 25 Jahre, um sich auch wirklich zu trauen, die Botschaft der Lakota-Indianer in die westliche Welt zu bringen.

Jeder weiß, dass die Lakota den tiefen Geist der Natur besser verstehen als wir. Sie leben im Einklang mit der Natur, nehmen sich von der Natur nur das, was sie brauchen, kommunizieren mit den Tieren, Pflanzen und Steinen…und können mit ihren Ritualen und Zeremonien das Wetter beeinflussen. Über all das berichtet Stephan Götze in einem unaufdringlichen, sachlichen Tonfall und kommt zu dem Schluss, dass es an der Zeit ist für eine Kombination aus der Lehre von Gott und der Lehre der Indianer von der Natur. Zu diesem Schluss kommt übrigens auch der Dalai Lama, der nach einem Besuch bei den Lakota sagte: „Geht und lernt den indianischen Weg – es ist der einzige Weg, um zu überleben.“

Für die Lakota sind die modernen Erkenntnisse der Physik – es gibt im Grunde gar keine Materie, es gibt nur eine Struktur in einem Beziehungsgefüge zwischen den Elementen – keine Neuigkeit. Sie wussten schon immer, dass wir Teil eines Ganzen sind, dass aber umgekehrt die Welt auch in uns liegt, in jedem Einzelnen von uns strahlt die göttliche Schöpfungskraft. Der Himmel und die Erde sind ein großer Organismus, und jeder Mensch ist ein lebendiger Teil davon.

Zusammen mit den Lakota-Indianern und Stephan Götze bin auch ich der Auffassung, dass der Klimawandel eine Dimension erreicht hat, die es nötig macht, dass die gesamte Menschheit an einem Strang ziehen muss, dass jeder einzelne Mensch sich bewusst machen muss, dass er und die Natur eins sind, und das der Mensch gegen seine eigene Natur handelt, wenn er seine Lebensgrundlage – den blauen Planeten – zerstört.

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