Stephan Götze Hüter der Schöpfung

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Inhaltsangabe zu „Hüter der Schöpfung“ von Stephan Götze

„You are our communicator“ – „Durch dich sprechen wir“: Mit diesem Satz aus dem Munde von Medizinmann Archie Fire Lame Deer wurde Stephan Götze vor etwa einem Vierteljahrhundert dazu bestimmt, die Botschaft der nordamerikanischen Lakota-Indianer in die Welt hinauszutragen. Diese Botschaft lautet schlicht: „Berichte, was du selbst erlebt hast, wie dieses Erleben dich verändert hat – und wie du und wir alle damit die Welt verändern können!“ Der Auftrag hat einen ernsten Hintergrund – denn über der gesamten Menschheit hängt ein Damoklesschwert. Rücksichtsloser Konsum, die gnadenlose Ausbeutung der Ressourcen und die gedankenlose Verschmutzung unserer Umwelt sind eine reale Gefahr für unseren Planeten; gleichzeitig entfernt sich der Mensch durch eine nicht artgerechte Lebensweise immer mehr von seiner angestammten Natur. Es ist allerhöchste Zeit, das Ruder herumzureißen. Die Lakota-Indianer leben nicht von, sondern mit der Natur, fühlen sich im Einklang mit dem Universum und haben daraus eine tiefe Weisheit entwickelt; dafür ist dieses indianische Volk geradezu legendär. Doch diese Einsichten und Lebensweisen sind nicht eine ferne Legende, sie bestehen fort bis in die Gegenwart, werden gelebt und geteilt. Im Geiste von Crazy Horse, des letzten Häuptlings der Lakota, gibt dieses Volk bis heute die heiligen Rituale und auch die Ansprüche auf Kultur und Land seiner Ahnen nicht auf. Es steht noch immer in besonderer Weise mit der Natur und ihren Phänomenen in Verbindung. In diesem Buch legt der renommierte Marketingexperte und Öko-Pionier Stephan Götze dar, warum er sich in der Tradition des berühmten Indianerhäuptlings Crazy Horse sieht. Er schreibt über die Geschichte der Lakota, ihre Überlieferungen und Rituale. Er lässt uns nicht nur teilhaben an seinen Einsichten über die Riten der heiligen Pfeifen, der Schwitzhütte und des Sonnentanzes, sondern zeigt uns, wie wir mit Hilfe der spirituellen Kräfte der Lakota einen neuen, chancenreichen Weg einschlagen können.

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  • Der indianische Weg

    Hüter der Schöpfung
    olli2308

    olli2308

    11. February 2014 um 17:38

    Dr. Stephan Götze – Marketingexperte für nachhaltige Produkte – pflegt seit vielen Jahren eine enge persönliche und spirituelle Beziehung zu den Lakota-Indianern. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe sieht er nun seine Aufgabe darin, das Wissen und die Weisheit der Lakota in die Öffentlichkeit zu tragen, auch weil er 1997 den Auftrag dazu direkt von den Lakota bekam. Stephan Götze berichtet über die erste visionäre Begegnung, die er 1988 während einer Sonnentanz-Zeremonie mit dem Geist von Crazy Horse, des letzten Häuptlings der Lakota, hatte. Die Begegnung mit Crazy Horse, dessen Geist sich 111 Jahre nach seiner Ermordung ausgerechnet einem Weißen zeigte, sollte das Leben des Stephan Götze nachhaltig verändern. Trotzdem brauchte er noch 25 Jahre, um sich auch wirklich zu trauen, die Botschaft der Lakota-Indianer in die westliche Welt zu bringen. Jeder weiß, dass die Lakota den tiefen Geist der Natur besser verstehen als wir. Sie leben im Einklang mit der Natur, nehmen sich von der Natur nur das, was sie brauchen, kommunizieren mit den Tieren, Pflanzen und Steinen…und können mit ihren Ritualen und Zeremonien das Wetter beeinflussen. Über all das berichtet Stephan Götze in einem unaufdringlichen, sachlichen Tonfall und kommt zu dem Schluss, dass es an der Zeit ist für eine Kombination aus der Lehre von Gott und der Lehre der Indianer von der Natur. Zu diesem Schluss kommt übrigens auch der Dalai Lama, der nach einem Besuch bei den Lakota sagte: „Geht und lernt den indianischen Weg – es ist der einzige Weg, um zu überleben.“ Für die Lakota sind die modernen Erkenntnisse der Physik – es gibt im Grunde gar keine Materie, es gibt nur eine Struktur in einem Beziehungsgefüge zwischen den Elementen – keine Neuigkeit. Sie wussten schon immer, dass wir Teil eines Ganzen sind, dass aber umgekehrt die Welt auch in uns liegt, in jedem Einzelnen von uns strahlt die göttliche Schöpfungskraft. Der Himmel und die Erde sind ein großer Organismus, und jeder Mensch ist ein lebendiger Teil davon. Zusammen mit den Lakota-Indianern und Stephan Götze bin auch ich der Auffassung, dass der Klimawandel eine Dimension erreicht hat, die es nötig macht, dass die gesamte Menschheit an einem Strang ziehen muss, dass jeder einzelne Mensch sich bewusst machen muss, dass er und die Natur eins sind, und das der Mensch gegen seine eigene Natur handelt, wenn er seine Lebensgrundlage – den blauen Planeten – zerstört.

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