Stephan Gerner Teufelstinte

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Inhaltsangabe zu „Teufelstinte“ von Stephan Gerner

Teufelstinte besitzt die Macht, jedes Wort, das mit ihr geschrieben wurde, zur Wirklichkeit werden zu lassen. Klar, dass manch machthungriger Monarch diese Kraft zu seinem Vorteil ausnutzen will. Schneeeule Eulalius, seines Zeichens Weltenpolizist, versucht, eben dies zu verhindern. Aber auch der tapfere Nachtvogel braucht diesmal Unterstützung.

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  • Rezension zu "Teufelstinte" von Stephan Gerner

    Teufelstinte

    sarahsbuecherwelt

    06. December 2011 um 11:33

    BoD-Bücher haben oft einen schlechten Ruf, ganz nach dem Motto: Möchtegern-Autor überzeugt keinen renommierten Verlag, also druckt er es selbst. Ich will nicht abstreiten, dass es bei einigen Autoren sicherlich zutrifft, aber selbst große Werke wie „Oska Pollock“ finden, obwohl sie anderswo schon Bestseller sind, nur schwer einen Verlag. „Teufelstinte“ ist ein Werk für Kinder und junggebliebene Erwachsene, weswegen ich mich bereit erklärt habe, es zu lesen. Fantasy, Kinderbuch, genau das was man bei einem harten Umzug gebrauchen kann – leichte Kost. Der erste Blick ist definitiv abschreckend. Der Klappentext sagt alles aus, aber gepackt hat er weder mich, noch meinen achtjährigen Sohn. Dazu kommt das Cover, was zwar alle wesentlichen Aspekte beinhaltet, aber für Kinder definitiv langweilig und triste erscheint. Hier hätte definitiv mehr gespielt werden können, um Lust auf das Buch zu machen. Das Buch beginnt unspektakulär in einem Familienhaus, wo die Mutter wenig Zeit für ihren fantasievollen zehnjährigen Sprössling hat, denn der Chef ihres Mannes wird zum Essen erwartet. Für Florian beginnt an diesem Abend jedoch sein größtes Abenteuer, denn in seinem Zimmer erwartet ihn Ispi, ein Bücherwurm, der ihn zu Schreiben animieren will. Was Florian nicht weiß, Inspi ist ein Bücherlindwurm und sucht nur jemanden, der seinen bösen Plan mit der Teufelstinte in die Tat umsetzt. Viel zu spät komm Eulanius bei Florian an, denn dieser hat schon aufgeschrieben, was Inspi ihm diktiert hat. König Tristan ist somit im Besitz der mächtigsten Krone, die er ohne diese alles erfüllende Tinte niemals bekommen hätte. Als Florian merkt in welche Falle er getappt ist, will er mit Eulanius alles wieder retten. So machen sich die beiden Helden auf nach Literatingen, dem Paralleluniversum, wo alle Geschichten und Märchen wirklich existieren. Auf ihrer Reise müssen sie zahlreiche Abenteuer bestehen, so manches Rätsel lösen und den einen oder anderen Text mit der Zaubertinte schreiben, um das Unheil abzuwenden. Ihr Weg führt sie nicht nur zum Weihnachtsmann oder zu Aladin, sondern auch auf einen fremden Planeten, ein Raumschiff und zur bösen Hexe, die ihn als Hänsel verspeisen möchte. Ob es ihnen gelingt König Tristan die Krone wegzunehmen, werdet ihr nur im Buch erfahren. Wie oben erwähnt, wirkte es anfänglich eher unspektakulär. Ein Junge mit viel Fantasie ist eine nette Idee, aber gefesselt hatte es mich nicht. Das hat sich allerdings schlagartig geändert, nachdem ich Eulanius und Inspi kennengelernt habe. Stephan Gerner schafft es mit viel Fantasie ein detailliertes Gerüst entstehen zu lassen, welches jung und alt fesselt. Die Namen sind vielleicht nicht unbedingt kreativ, so wie Eulanius von Eule, oder Literatingen von Literatur abzuleiten. Nichtsdestotrotz war ich mit der Ankunft in Literatingen an dem Punkt angekommen, wo mich der Autor wirklich gepackt hat. Humorvoll, detailliert, kindgerecht und durchweg spannend, baut er seine Geschichte auf. Einmal angefangen habe ich die 152 Seiten an einem Stück verschlungen. Es beginnt schon mit den Protagonisten. Die Kombination aus Mensch und Tier ist bei Kindern sehr beliebt. Die weise Eule Eulanius, das liebenswerte Rentier Kari und die Menschliche Hauptfigur Florian sind ein gutes Gespann. Besonders Kinder werden sich mit Florian identifizieren können. Lebendig, authentisch, auf gewisse Weise noch kindlich, wissbegierig, fantasievoll, aber vor allen Dingen logisch aufgebaut. Wie in jedem spannenden Buch darf auch hier der Bösewicht nicht fehlen. Dieser ist interessant, gruselig und kindgerecht böse geschildert, sodass man ihn abschreckend findet, aber sich nicht zu fürchten braucht. Auch die Schauplätze sind genauso liebevoll und vielfältig gestaltet wurden. Man hat das Gefühl direkt vor Ort zu sein und alles vor seinem inneren Auge zu sehen. Als wäre man schon einmal dort gewesen. Und genau das regt die Fantasie der Kinder zu eigenen Abenteuern an. Schließlich legt der Protagonist Florian einen guten Grundstein. Neben einer spannenden Handlung, die sich zum Schluss in einem spannenden „Kampf“ entlädt, gibt es zahlreiche Rätsel, die die Kinder selbst lösen können. Die Lösung wird zwar später verraten, aber der Autor animiert so geschickt, dass Kinder sie auch selbst lösen wollen. Zahlenreihen oder eine Geheimsprache sind nur zwei Beispiele für eingebaute Rätsel. Als Kind hätte ich solche Aufgaben geliebt, da ich auch Bücher geliebt habe, bei denen ich selbst den Fall lösen durfte, und nur hinten eine Lösung fand. Dazu kommt der Lehrgehalt, der mich als Mutter ebenfalls angesprochen hat. Zum einen geht es um Macht, aber auch um den Punkt, dass man einem Fremden nicht alles glauben, sondern gewisse Dinge hinterfragen sollte. Auf der anderen Seite hat das Buch einen sprachlichen Lehrgehalt, denn die Sätze, die mit der Teufelstinte geschrieben werden, müssen präzise formuliert sein, damit kein Fehler passiert. Dementsprechend werden Leser geschult Sätze genauer zu lesen und sich über die Reihenfolge und den Inhalt mehr Gedanken zu machen. Gerade für Aufsätze perfekt. Auch der Autor hat bei seinem Aufbau gezeigt, dass er sich gut in ein Kind hineinversetzen kann. Wörtliche Rede ist sehr gut hervorgehoben, geschriebene Sätze mit der Teufelstinte werden in einer anderen Schrift verfasst, und Rätsel sind ebenfalls deutlich gekennzeichnet. So macht es mehr Spaß zu lesen. Gerade weil es für die Kinder einfach übersichtlicher ist. Nicht nur mir, sondern auch meinem Sohn hat das Buch sehr gefallen. Nachdem ich ihn regelrecht überreden musste, damit er es liest, da er das Buch wie oben erwähnt, nicht ansprechend fand, war er enttäuscht, dass es nicht mehr von diesem Autoren gibt. Obwohl das Buch zahlreiche Kapitel hat, und er selbst bei dieser größeren Schrift und dem übersichtlichen Aufbau normalerweise diverse Pausen eingelegt hätte, wollte er nicht aufhören. Er fand es durchweg spannend, möchte gerne genau das gleiche Abenteuer erleben und am Liebsten noch mehr von diesem Autor lesen. Lediglich eine Sache fiel ihm, aber auch mir auf. Während das Buch im Grunde ohne Bilder auskommt, baut der Autor drei Bilder ein. Für das Rätsel verständlich, aber Landschaft und ein Teelicht im orientalischen Stil, sonst nichts, fanden wir merkwürdig. Entweder hätte man sie ganz weglassen sollen, oder mehr Bilder, die auch Kinder ansprechen, wie selbst gezeichnet, Comic oder ähnliches, einbauen müssen. Ebenfalls sind uns die Fußnoten aufgefallen. Gut finde ich, dass der Autor selbst erkennt, wenn Begriffe fallen, die nicht unbedingt jeder 8jährige kennt. Allerdings sind manche Erklärungen ebenfalls etwas schwerer, sodass man als Mutter schon einmal nachhelfen muss. Andere Definitionen hatte ich sogar nötig, denn mit Manga oder manchen Musikrichtungen kenne ich mich auch nicht aus. Dadurch wirkt die Geschichte jedoch moderner und spricht jüngere Generationen noch mehr an. In einem kleinen Nachwort erklärt Stephan Gerner seinen kleinen Lesern, wie das Buch entstanden ist. Mein Sohn fand dies besonders faszinierend, weil dem Autor die Idee nach einem seiner Lieblingsfilme „Narnia – die Reise auf der Morgenröte“ kam. Ich hätte eher Tintenherz vermutet, aber nichtsdestotrotz ist es interessant. Zum Abschluss gibt er noch eine Kurzgeschichte zum Besten, die er selbst als Kind geschrieben hat, und animiert damit seine kindlichen Leser ebenfalls aktiv zu werden, und ihre Fantasien aufzuschreiben. Genauso stelle ich mir einen Fantasy-Roman für Kinder vor. Verbunden mit den bekannten Märchen, einer kontinuierlichen Steigerung der Spannung, bezaubernde und gruselige Figuren, und abgerundet durch einen hohen Lehrgehalt und etwas zum Mitraten. Aus diesem Grund kann ich das Werk nicht nur Kindern, auch allen junggebliebenen Erwachsenen, aber auch Lehrern empfehlen. Äußerlich sicherlich kein Highlight, aber innen drin hat das Buch mehr zu bieten, als so mancher Bestseller für Kinder. ===Sarahs Fazit=== „Teufelstinte“ ist fantasievoll erzählt, voller Spannung, ansprechender Rätsel und mit schlüssig konstruierten Handlungssträngen und Protagonisten versehen. In Kombination mit dem kindgerechten Stil und einer märchenhaften, spannenden Idee, ideal für junge Leser. Trotz abschreckender Optik, aus vollem Herzen fünf Sterne für den unglaublichen Inhalt.

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