Stephan Harbort

 4.3 Sterne bei 355 Bewertungen
Autor von Das Hannibal-Syndrom, Killerfrauen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stephan Harbort

Stephan Harbort, geboren 1964 in Düsseldorf, Diplom-Verwaltungswirt (FH), Kriminalhauptkommissar, Experte für Serienmörder und die Operative Fallanalyse, langjähriger Lehrbeauftragter an der FHöV Düsseldorf, seit 2012 Dozent an der BTU Cottbus. Publikationen in nationalen bzw. internationalen Fachjournalen und diverse Sachbücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Aktuell: KILLERFRAUEN. Deutschlands bekanntester Serienmordexperte klärt auf (Droemer Knaur). Dienststellenleiter beim Polizeipräsidium Düsseldorf. Vortragstätigkeiten und Privatgutachter. Von 1997 bis 2018 Interviews mit mehr als 70 verurteilten Gewalttätern, insbesondere Serienmördern. Entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Serientätern. Fachberater bei Kino-Filmen, TV-Dokumentationen und Krimi-Serien, beispielsweise "Tatort" (SWR, mit Heike Makatsch in der Hauptrolle). TV-Auftritte bei Fernsehgrößen wie Frank Elstner, Günther Jauch, Jörg Kachelmann, Johannes B. Kerner, Bettina Böttinger, Jan Hofer oder Markus Lanz. Hauptdarsteller des Kino-Dokumentarfilms „Blick in den Abgrund“ (D/A 2014) und Protagonist bzw. Host in zahlreichen TV-Dokumentationen (beispielsweise "Mein Mann ist ein Mörder", Kabel 1; "MUNDO. Die Spur des Mörders", NDR, jetzt auch bei Netflix) und Reportagen. Im September 2016 startete seine neue TV-Serie "Protokolle des Bösen". Ab Dezember 2018 wird er als Hauptdarsteller im Serien-Crime-Format „Die Spurenleser“ (SWR) zu sehen sein. Stephan Harbort ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Düsseldorf.

Neue Bücher

Wenn Kinder töten

 (13)
Neu erschienen am 02.11.2018 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von Stephan Harbort

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Das Hannibal-Syndrom

Das Hannibal-Syndrom

 (76)
Erschienen am 01.02.2003
Killerfrauen

Killerfrauen

 (36)
Erschienen am 01.03.2017
Killerinstinkt

Killerinstinkt

 (32)
Erschienen am 14.12.2012
"Ich musste sie kaputt machen."

"Ich musste sie kaputt machen."

 (21)
Erschienen am 11.10.2013
Ich musste sie kaputtmachen

Ich musste sie kaputtmachen

 (22)
Erschienen am 19.02.2004
Das Serienmörder-Prinzip

Das Serienmörder-Prinzip

 (22)
Erschienen am 01.06.2008
»Ich liebte eine Bestie«

»Ich liebte eine Bestie«

 (19)
Erschienen am 10.06.2011

Neue Rezensionen zu Stephan Harbort

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Jeanette_Lubes avatar

Rezension zu "Wenn Kinder töten" von Stephan Harbort

Ein Buch, das sprachlos macht
Jeanette_Lubevor 19 Stunden

Dieses Buch erschien 2018 im Droemer Verlag und beinhaltet 241 Seiten.
"Diese Kinder wussten, was sie taten"
Hier werden verschiedene Fälle geschildert, in denen grausame Taten von Kindern begangen wurden. Ein sechsjähriger Junge, der bei seinem Onkel eine Pistole findet und damit später seine Klassenkameradin erschießt. Ein dreizehnjähriger Junge, der zwei Gleichaltrige auf dem Gewissen hat, wird von der Polizei überführt. Dann gibt es dieses zwölfjährige Mädchen, das gemeinsam mit ihrem Freund Vater, Mutter und Bruder tötet. Der Autor Stephan Harbort schildert in diesem Buch sieben Fälle, in denen Kindern zu Mörden werden. Dabei erklärt er, wie die Sozialisation in deren Kindheit ihr Verhalten beeinflusste, was die Kinder außer Kontrolle geraten ließ und sie dazu brachte, diese unfassbaren Taten zu begehen.  
Der Schreibstil des Autoren Stepahn Harbor ist ausgezeichnet. Man möchte es gar nicht glauben, was er hier beschreibt, und doch sind alles wahre Verbrechen. Dieses Buch macht mich als Leserin komplett sprachlos. Man kann es sich nicht vorstellen, was sich in den Köpfen dieser Kinder abgespielt hat. Bei Verbrechen, die Erwachsene begehen, ist man oft schon total irritiert und fassunglos. Doch Verbrechen von Kindern, die vernachlässigt wurden, vielleicht Gewalt in ihrem Elternhaus und Umfeld erleben mussten und daher solche Taten verüben, sind irgendwie noch viel grausamer. Der Autor hat es geschafft, dass man sich trotzdem in diese Kinder irgendwie hinein verdenken konnte, wenn man es auch nicht versteht.  Also, mich hat dieses Buch ganz schön mitgenommen. Ich gebe all denen, die nicht nur Mörder verurteilen, sondern auch mal etwas über die Polizeiarbeit und die Vergangenheit und die Beweggründe dieser Kinder, die töten, erfahren möchten, eine Leseempfehlung. Man bekommt Gänsehaut... 

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Toxicass avatar

Rezension zu "Wenn Kinder töten" von Stephan Harbort

True Crime at its best!
Toxicasvor 3 Tagen

Da mich wahre Verbrechen interessieren ob der Faszination des Bösen, kam ich nicht umhin, auch dieses Buch von Stephan Harbort zu lesen. Wobei "lesen" nicht der richtige Ausdruck ist, man nimmt das Buch eher durch und hangelt sich von einem Fall zum nächsten. Insgesamt schildert der Autor in sieben Beispielen aus Deutschland und dem Ausland, wie es dazu kommen kann, dass Kinder unterschiedlichen Alters zu Verbrechern werden, zu Mördern, zu Menschen, die sich dazu entschließen, furchtbare Taten zu begehen. Ich frage mich unwillkürlich, ob ein 5-jähriger Junge die Endgültigkeit seines Entschlusses nur annähernd so begreift wie ein 13-jähriger. Laut Statistik im Anhang sind es zu 87,5 % männliche Täter, die meisten bei ihrer ersten Tat um die 13 Jahre alt. Interessant finde ich neben dem Expertenwissen des Autors die originalen Protokolle, die einen ziemlich guten Überblick verschaffen und das Prozedere authentischer gestalten. So erfährt man etwas über das Vorleben der noch jungen Täter, über die Planung und Durchführung und wie es letztendlich zur Festnahme kam. Liebhaber von Ermittlungsdetails und Fallanalysen kommen hier voll auf ihre Kosten.

Besonders die Vielfalt der Handlungsmotive gefällt mir, weil mich das an Grauzonen erinnert: Es gibt eben nicht nur Schwarz und Weiß, Gute und Böse, sondern oft etwas dazwischen. Wenn ein so junger Mensch tötet, um zu erfahren, wie sich das anfühlt, was sagt uns das? Oder aus Neid, Habgier, sexueller Motivation. Mangelt es ihm vielleicht an Liebe? Hat er Probleme mit dem anderen Geschlecht, de facto zwischenmenschliche Probleme oder Schwierigkeiten mit autoritären Bezugspersonen? Geht es um Stagnation hinsichtlich seiner eigenen emotionalen Entwicklung?

"Morgen wirst du herausfinden, ob du lebst oder stirbst, weil ich eine Menge Leute zu töten habe." S. 118

"Weil ich nicht machen konnte, was ich wollte. Meine Eltern hatten immer etwas dagegen, egal, was es war." S. 186

Stephan Harbort greift wichtige Aspekte auf und beschreibt sie leicht verständlich anhand von realen Fakten, so dass man als Leser nicht das Gefühl bekommt, man hätte Psychologie oder Kriminalistik studieren müssen, um die Ansätze nachvollziehen zu können.

Wer sich weiterinformieren möchte, kann sich durch das Literaturverzeichnis arbeiten, das dankenswerterweise integriert wurde.

Persönliches Fazit: Für mich ist dieses Buch mehr eine gesellschaftskritische Lektüre, denn um einander besser verstehen und Signale frühzeitig erkennen zu können, ist es wichtig, sich über solche Themen auszutauschen. Faszinierende und zugleich schockierende Fälle, ein gewohnt ruhiger und präziser Schreibstil sowie punktgenaue Beschreibungen: True Crime at its best!

© Rezension, 2018, Julie, Recensio Online

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bibiiis avatar

Rezension zu "Wenn Kinder töten" von Stephan Harbort

Ein Buch, dass es einem kalt den Rücken herunter laufen lässt.
bibiiivor 10 Tagen

Ein Buch, dass es einem kalt den Rücken herunter laufen lässt.

Alle Morde sind schlimm. Keine Frage, doch wie Grausam können Kinder sein und was veranlasst Sie zu solchen Taten?

Genau dieser Frage geht der Autor Stephan Harbort auf den Grund und lässt den Leser teilhaben an diesen furchtbaren Taten.

Herr Harbort mischt in diesem Buch Fakten und Aussagen der Täter.

Das Buch und auch diese ganze Thematik ist wirklich sehr interessant, keinesfalls langweilig oder langatmig.

Wer sich für echte Fälle und Polizeiarbeit interessiert, dem auch "mordende Kinder" nicht zu viel sind. Ist bei diesem Buch genau richtg!

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Stephan Harbort wurde am 22. April 1964 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

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