Stephan Harbort

 4.3 Sterne bei 339 Bewertungen
Autor von Das Hannibal-Syndrom, Killerfrauen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stephan Harbort

Stephan Harbort, geboren 1964 in Düsseldorf, Diplom-Verwaltungswirt (FH), Kriminalhauptkommissar, Experte für Serienmörder und die Operative Fallanalyse, langjähriger Lehrbeauftragter an der FHöV Düsseldorf, seit 2012 Dozent an der BTU Cottbus. Publikationen in nationalen bzw. internationalen Fachjournalen und diverse Sachbücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Aktuell: KILLERFRAUEN. Deutschlands bekanntester Serienmordexperte klärt auf (Droemer Knaur). Dienststellenleiter beim Polizeipräsidium Düsseldorf. Vortragstätigkeiten und Privatgutachter. Von 1997 bis 2018 Interviews mit mehr als 70 verurteilten Gewalttätern, insbesondere Serienmördern. Entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Serientätern. Fachberater bei Kino-Filmen, TV-Dokumentationen und Krimi-Serien, beispielsweise "Tatort" (SWR, mit Heike Makatsch in der Hauptrolle). TV-Auftritte bei Fernsehgrößen wie Frank Elstner, Günther Jauch, Jörg Kachelmann, Johannes B. Kerner, Bettina Böttinger, Jan Hofer oder Markus Lanz. Hauptdarsteller des Kino-Dokumentarfilms „Blick in den Abgrund“ (D/A 2014) und Protagonist bzw. Host in zahlreichen TV-Dokumentationen (beispielsweise "Mein Mann ist ein Mörder", Kabel 1; "MUNDO. Die Spur des Mörders", NDR, jetzt auch bei Netflix) und Reportagen. Im September 2016 startete seine neue TV-Serie "Protokolle des Bösen". Ab Dezember 2018 wird er als Hauptdarsteller im Serien-Crime-Format „Die Spurenleser“ (SWR) zu sehen sein. Stephan Harbort ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Düsseldorf.

Neue Bücher

Wenn Kinder töten
Erscheint am 02.11.2018 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von Stephan Harbort

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Stephan HarbortDas Hannibal-Syndrom
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Das Hannibal-Syndrom
Das Hannibal-Syndrom
 (75)
Erschienen am 01.02.2003
Stephan HarbortKillerfrauen
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Killerfrauen
Killerfrauen
 (36)
Erschienen am 01.03.2017
Stephan HarbortKillerinstinkt
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Killerinstinkt
Killerinstinkt
 (32)
Erschienen am 14.12.2012
Stephan HarbortIch musste sie kaputtmachen
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Ich musste sie kaputtmachen
Ich musste sie kaputtmachen
 (22)
Erschienen am 19.02.2004
Stephan Harbort"Ich musste sie kaputt machen."
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"Ich musste sie kaputt machen."
"Ich musste sie kaputt machen."
 (20)
Erschienen am 11.10.2013
Stephan HarbortDas Serienmörder-Prinzip
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Das Serienmörder-Prinzip
Das Serienmörder-Prinzip
 (22)
Erschienen am 01.06.2008
Stephan HarbortDer klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen
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Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen
Stephan Harbort»Ich liebte eine Bestie«
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»Ich liebte eine Bestie«
»Ich liebte eine Bestie«
 (19)
Erschienen am 10.06.2011

Neue Rezensionen zu Stephan Harbort

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Arabelles avatar

Rezension zu "Killerfrauen" von Stephan Harbort

Killerfrauen - Es gibt sie doch
Arabellevor einem Monat

Dieses Buch habe ich nicht gezielt gekauft.. Eher ist es mir in die Hände gefallen als ich auf einem Buchkauftripp war (wie so oft).

Es war auch das erste Buch welches ich von Stephan Harbort in den Händen hielt. 

Das Cover selbst hat mich gar nicht so schnell angesprochen, aber dafür umso mehr der Titel des Buches. 
Nachdem der Klappentext überflogen wurde, war das Buch gekauft. 

Aber um was dreht es sich eigentlich in diesem "Expertenbuch" ?!

Stephan Harbort erzählt packend beispielhafte Fälle von Serienmörderinnen, analysiert ihre Motive, Hintergründe und Persönlichkeitsprofile: Eine Krankenschwester, die im Namen Gottes Patienten ermordet. Zwei junge Frauen, die ihre Untergebenen in der Drückerkolonne mit Baseballschlägern prügeln und foltern. Eine Eis-Verkäuferin, die ihre Exmänner erschießt. Deutschlands führender Serienmordexperte gibt beklemmende Einblicke in die Abgründe der Seele. Denn Frauen töten anders.

In den 7 Fällen welche Stephan Harbort hier erläutert... Stand mir bei jedem Kapitel bzw Fall der Mund weiter offen. Es ist schon schlimm wenn eine Frau jemanden ersticht oder erstickt...wie auch immer. Aber wenn dann Babys und wehrlose Patienten ins Spiel kommen wird es schon viel unangenehmer.

Das Buch zeigt leider wie oft doch auch Frauen eine Neigung zu Mord und noch schlimmer zum Serienmord haben.

Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen und freue mich auf den neu erscheinenden Teil von Harbort "Wenn Kinder töten" 

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Jeanette_Lubes avatar

Rezension zu "Das Hannibal-Syndrom" von Stephan Harbort

Interessante Studie über Serienmörder
Jeanette_Lubevor 3 Monaten

Dieses Buch erschien 2016 im Piper Verlag und beinhaltet 350 Seiten.
Hier wird erklärt, wie Serienmörder so ticken. Hannibal Lecter gilt seit Hollywood als Inbegriff des infernalistischen Serienmörders. Stephan Harbort, Kriminalexperte, hat zahlreiche Serienmörder in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um deren Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Dabei befasste er sich mit allen fünfundsiebzig deutschen Serienmördern seit 1945. Es entstand eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.
Dem Autoren Stephan Harbort ist hier ein wirklich sehr interessantes Werk gelungen, der nichts für Menschen mit schwachen Nerven ist. Man taucht in die Abgründe von Serienmördern ab und kann es nicht so ganz verstehen, was sie so treibt... Teilweise ist diese Recherche sehr spannend und aufregend beschrieben, mich hat sie ganz schön bewegt und Stephan Harbort versteht es ausgezeichnet, den Leser in seinen Bann zu ziehen, obwohl der Inhalt ganz schön die Nerven strapaziert!

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HelgasBücherparadiess avatar

Rezension zu "Killerinstinkt" von Stephan Harbort

Spannend mit flüssigem Schreibstil
HelgasBücherparadiesvor 3 Monaten


In Stephan Harborts Buch „Killerinstinkt“ werden die Serienmörder interviewt. Aber auch die Ehefrauen und Eltern kommen zu Wort.
Besonders die Interviews mit den Frauen haben mich berührt.
Sie schildern den Menschen und sind fassungs- und ahnungslos deren Taten, obwohl eigentlich schon die heile Welt auch Risse hatte.
Es wird ihnen jedes Mitgefühl und Mitleid verweigert, weil sie mitverantwortlich gemacht werden.
Selbst die Geschwister und Eltern wenden sich ab und können sich nicht vorstellen, dass die Ehefrau nichts von den Mordgelüsten gewusst hatten.
Auch wird die Sicht und Leiden eines Vaters beschrieben, der jahrelang den Mörder seines Sohnes suchte.
In den Interviews beschreiben die Täter die Taten ohne Gefühlsregungen  mit schnarrender monotoner Stimme, die einem eine Gänsehaut über den Körper laufen lässt.
Es bereitet ihnen wenig Probleme ihre Tathandlungen zu beschreiben.
Manche Opfer werden aus Zeitvertreib, Angeberei, Nervenkitzel oder Mutwillen getötet.

Am Schluss des Buches beschreibt Stephan Harbort, dass er keine Monster getroffen hat, dafür überwiegend zurückhaltende, eher verunsicherte, introvertierte und ängstliche Menschen.

Allerdings hat ein Täter beim Interview kurz sein wahres Gesicht gezeigt. Er hat sich ein Lächeln abgerungen. Da sah er fratzenhaft, gemütsarm, seelenlos und feindselig aus. Zum ersten Mal hat er die Aura des Bösen gespürt.

Mein Fazit: das Buch ist flüssig und spannend geschrieben. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Das wird nicht mein letztes Buch von Stephan Harbort sein.

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Stephan Harbort wurde am 22. April 1964 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

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