Stephan Harbort »Ich liebte eine Bestie«: Die Frauen der Serienmörder

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Inhaltsangabe zu „»Ich liebte eine Bestie«: Die Frauen der Serienmörder“ von Stephan Harbort

Kann eine Frau einen Mann lieben und nicht ahnen, dass er ein Serienmörder ist? Mit ihm zusammenleben, ohne etwas von seinen Verbrechen zu wissen? Und wenn sie etwas ahnt: Wie kann sie mit dem Gedanken weiterleben? Der Kriminalist und Bestsellerautor Stephan Harbort hat mit den Frauen von Serienmördern gesprochen und erzählt ihre erschreckenden und doch faszinierenden Geschichten.

Wenn Frauen lieben...

— Nanniswelt
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    »Ich liebte eine Bestie«: Die Frauen der Serienmörder

    Nanniswelt

    07. October 2016 um 21:00

    Inhalt: Kann eine Frau einen Mann lieben und nicht ahnen, dass er ein Serienmörder ist? Mit ihm zusammenleben, ohne etwas von seinen Verbrechen zu wissen? Und wenn sie etwas ahnt: Wie kann sie mit dem Gedanken weiterleben? Der Kriminalist und Bestsellerautor Stephan Harbort hat mit den Frauen von Serienmördern gesprochen und erzählt ihre erschreckenden und doch faszinierenden Geschichten. "Ich habe viele Fragen an dich, und ich habe ein Recht auf Antworten. Denn du warst mein Mann, und wir hatten zwei wunderbare Kinder. Warum hast du diese Mädchen getötet, warum hast du sie gequält, vergewaltigt, und kommst dann abends nach Hause und tust so, als wäre nichts gewesen? Aber du hast nicht nur gemordet, Du hast mir das Allerliebste genommen ..." Stephan Harbort gibt in diesem Buch den Frauen und Müttern von Serientätern eine Stimme! Wie ist es möglich, dass die Täter eine scheinbar perfekte Welt um sich herum erschaffen, ohne dass die Ehefrau, Freundin und Mutter von den perversen Neigungen und Taten ihrer Männer, Söhne und Väter ihrer Kinder etwas bemerken? Oder wissen sie doch davon? Nehmen sie es hin und schweigen? Ahnen sie vielleicht etwas, haben aber Angst mehr zu erfahren? Wie leben sie damit? Spürt eine Mutter nicht, wenn mit ihrem Sohn etwas nicht stimmt? Oder geht die Liebe einer Mutter soweit, dass sie die Taten sogar vertuscht? Was veranlasst eine Frau dazu, ihrem Freund bei einem Verbrechen sogar behilflich zu sein? Der Kriminalist ordnet chronologisch die Ereignisse. Er beschreibt die Tatausführung detailliert und widmet sich dem psychologischen Aspekten und der Dynamik, die hinter den Motiven der Täter liegen. Dann führt der Autor die Hintergründe auf, die das Zusammenleben mit den Frauen und Müttern beschreiben. Der Leser bekommt wie auch in den anderen Büchern von Stephan Harbort in Form von Interviews haargenau mit, was die Frauen an der Seite ihrer Männer, von denen sie glaubten sie zu kennen, erlebt haben. Sie beschreiben ihre Empfindungen und analysieren sich teilweise auch selbst. Wieder andere sind eher verschlossen und schweigen über ihre Vergangenheit. Dabei unterscheidet er auch verschiedene Frauen-Typen, die der Leser im Buch kennenlernt: die Mittäterin, die Mutter, das Mit-Opfer, die Wissende und die Unwissende. Mit sehr viel Feingefühl bringt der Autor uns die Geschichten dieser Frauen nahe. Manche der Frauen bedauert man sogar, bei anderen kann man nur irritiert den Kopf schütteln. In jedem Fall eine absolute Leseempfehlung für diejenigen, die sich schon immer gefragt haben, warum man vom Doppelleben seines Liebsten nichts bemerkt und warum dies vielleicht auch gar nicht so ungewöhnlich ist…

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