Stephan Harbort "Ich musste sie kaputt machen."

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Inhaltsangabe zu „"Ich musste sie kaputt machen."“ von Stephan Harbort

Der Name Joachim Georg Kroll steht für eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte. In mehr als zwei Jahrzehnten tötete der Serienmörder mehrere Frauen und Mädchen, bevor er von der Polizei gefasst wurde. Mit analytischer Schärfe untersucht der bekannte Kriminalist Stephan Harbort den Fall des »Jahrhundertmörders«. Dabei entsteht das beeindruckende Psychogramm eines Mannes, der zeit seines Lebens von seinen Trieben gesteuert wurde.

Gelungene Biografie ohne großes Tam-Tam

— Jokeashley
Jokeashley

Schockierend und hochinteressant zugleich. Es zeigt sich mal wieder: Mit der Realität kann kein Thriller mithalten.

— Igelmanu66
Igelmanu66

Erschreckender Einblick in das Leben eines gestörten Menschen...

— Virginy
Virginy

Spannend wie ein Psycho-Thriller, aber nein, es ist die Realität, die man nicht wahrhaben möchte ...

— MissNorge
MissNorge

Erschreckende Geschichte, sehr gut aufbereitet

— KyraCade
KyraCade

Harter Tobak, mir fehlen die Worte nach diesem Buch...

— Traenenherz
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  • Ich musste sie kaputt machen!

    "Ich musste sie kaputt machen."
    Jokeashley

    Jokeashley

    24. September 2017 um 15:39

    „Ich musste Sie kaputt machen“ - Anatomie eines Jahrhundert-Mörders Stephan Harbort Ullstein Verlag 2015 (zweite Auflage) 978-3-548-37479-6 384 Seiten ab 18 Jahren (Empfehlung des Rezensenten) Wen der nette Nachbar zum Mörder wird... Der Name Joachim Georg Kroll steht für eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte. In mehr als zwei Jahrzehnten tötete der Serienmörder mehrere Frauen und Mädchen, bevor er von der Polizei gefasst wurde. Mit analytischer Schärfe untersucht der bekannte Kriminalist Stephan Harbort den Fall des Jahrhundertmörders. Dabei entsteht das beeindruckende Psychogramm eines Mannes, der zeit seines Lebens von seinen Trieben gesteuert wurde. Die Grundidee des Buches Schon als Junge und Jugendlicher, war Joachim Kroll „anders“ als seine Geschwister oder Mitschüler. Ein steter Einzelgänger, der es vermied oder nicht schaffte Kontakte zu knüpfen, teilweise vernachlässigt von seinen Eltern und hart erzogen, entwickelt Kroll merkwürdige Fantasien und Ideen, die sich im Laufe seiner Entwicklung manifestieren und nach außen getragen werden wollen. Schon bald kann Kroll den Druck nicht standhalten und so startet er seine ersten „Beutezüge“ nach Frauen und jungen Mädchen, die er schließlich auch ermordet. Trotz seiner etwas „verschrobenen“ Art, gelingt es ihn als unauffälliger und uninteressanter Zeitgenosse in der Gesellschaft eher ungesehen zu leben und auch die Polizei kommt den Täter einfach nicht auf die Spur. Nur durch ein Zufall, gelingt die Polizei Kroll habhaft zu werden, unwissentlich, wem sie da eigentlich verhaften. Mit einem roten faden, der sich durch das gesamte Werk von Stephan Harbort zieht, berichtet er über den Mehrfachmörder Joachim Kroll. Dabei zieht er mögliche Ursachen aus der Kindheit und der Pubertät in Betracht, sowie strenge Erziehung und fehlgeleitete Erziehungsmaßnahmen. Sachlich und ohne Wertung porträtiert er den „Werdegang“ eines Mannes, der zum Mörder wird, zurückgreifend auf zahlreichen Berichten aus der Presse, sowie anderen schriftlichen Aussagen von Prozessbeteiligten usw. Figuren und Stil Stephan Harbort skizziert detailliert die möglichen diversen Auslöser, die einen vielleicht schon kranken Geist, erst so richtig aufleben lassen. Von den Jahren seiner Kindheit bis über die Jugend von Joachim Kroll und schließlich zu seinen entsetzlichen Taten im erwachsenen Alter, analysiert der Autor den eigentlich unscheinbaren Mann, der gewissenlos wirkend, einen Mord nach dem anderen begeht, um sich selbst zu befriedigen. Dabei geht er auf sexuelle Aversionen und krankhafte Fantasien ein, die im Laufe der Jahre in dem Mann herangereift sind. Sehr ausführlich und für den Leser sicherlich erschreckend, beschreibt Harbort – wenn auch sehr nüchtern – die Streifzüge des Mörders durch Wälder und Parks, wobei der Kern des Beschreibens meist auf Joachim Kroll liegt. Hin und wieder werden auch kleinere Abschnitte aus der Sicht von Familienangehörigen der Opfer eingefügt, oder kleinere Passagen, in denen der Weg des vermeintlichen Opfers nachvollzogen wird. Da das Buch eher einen Bericht oder ausführlichem Portrait über Joachim Kroll gleicht, ist es schwer, Figuren näher zu beleuchten, oder mögliche Beziehungsgeflechte zu forcieren. Stephan Harbort konzentriert sich zu 90% auf Kroll und einige – wenn auch wichtige – Protagonisten wie Polizisten, Verwandte oder Zeugen, werden passabel in dem Bericht mit eingefügt. Die Wahl des Autors, sein Buch so aufzubauen, unterstützt den Lesefluss ungemein, da emotionale Wertungen und stimmungs-geladene Phrasendrescherei im Prinzip vermieden werden. Sicherlich gibt es einige Auszüge, die den Leser mitfühlen lassen, etwa wenn von dem Tod eines Kindes berichtet wird, allerdings verzichtet Harbort gekonnt und vermutlich auch gewollt auf großes emotionales „Drama“, um den Stil eines Berichtes beizubehalten. Ein weiterer Aspekt der sehr gut gelungen ist, ist die Beleuchtung der Kriminalisten und der Presse. Harbort zeigt auf, wie unter falschen Annahmen von gängigen Täterprofilen und anderen zu derzeit teils wissenschaftlich mehr oder weniger bestätigten Maßnahmen, Polizei und Ermittler falsche Täter ins Auge fassten und Profile erstellten, aus den Kroll einfach hinaus rutschte. Ebenso geht er gekonnt distanziert aber durchaus mit leicht ermahnenden Ton verschiedene Pressemitteilungen, Titelblatt-Aufhänger und andere Zeitungsartikel an den kragen, die die vermeintliche Sensationslust des Lesers anfeuern sollten und natürlich auch den Verkauf der jeweiligen Zeitung. Auch am Ende porträtiert Harbort den Weg des verhafteten Mörders bis hin zu seiner Gerichtsverhandlung, die sich noch einmal zu einem kleinen Schauspiel entpuppt, als der Angeklagte merkt, was ihm bevorsteht. Harbort liefert ein sachlich gut recherchierten Bericht in Buch-Form, der nicht nur Kriminal-Fans und Genre-Liebhaber gefallen dürfte. Aufmachung des Buches Das Buch erscheint im 384 Seiten Taschenbuch-Format des Ullstein Verlages. Das Titelbild zeigt das halbe Gesicht des Täters Joachim Kroll, dessen gesamte Ausstrahlung die These des Buches unterstützt, das es undenkbar ist, dass – rein optisch – dieser Mensch solche Taten begehen kann. Mittig steht in schwarzen etwas dickeren Lettern der Name des Autors und darunter in einem roten Balken und in weißer Schrift der Titel des Buches, welcher gleichzeitig eine Aussage von Kroll ist. Die Rückseite ist komplett in weiß gehalten und zeigt neben einen auf roten Grund geschriebenen Einleitungssatz, den ausführlichen Buchrückentext, der einen ersten Einblick auf das Buch verrät. Zu Beginn gibt es noch eine kleine Niederschrift über das Buch und den Autor, sowie ein Vorwort von Stephan Harbort. Am Ende gibt der Autor alle Quellen an, die für das Buch zu Rate gezogen wurden. Fazit Sachlich, detailliert und gut recherchiert, führt uns Stephan Harbort phasenweise durch das Leben eines Serienmörders. Gekonnt wird auf allzu große Emotionen verzichtet, so dass der Leser sich auf einen nüchternen, dennoch spannenden Bericht einlassen kann. 5 von 5 Sterne

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  • Schockierend und hochinteressant zugleich

    "Ich musste sie kaputt machen."
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    »Es geht um das vermisste Mädchen, die Tanja Bracht. … Ich hab‘ mit meiner Frau lange drüber geredet. Wir sind uns nicht ganz sicher, komisch ist das aber schon…« Der Kriminalbeamte hörte aufmerksam zu, stellte Fragen, machte sich eifrig Notizen. Es ging um ein verstopftes Abflussrohr und einen unbescholtenen Nachbarn, der »etwas Merkwürdiges« in einer Mülltonne versteckt haben sollte.   Duisburg, 1976. Ein vierjähriges Mädchen wird vermisst. Nach dem Hinweis eines Nachbarn klingeln Polizeibeamte an der Tür von Georg Kroll. Sie ahnen bereits Böses, sind trotzdem nicht auf das vorbereitet, was sie in der Wohnung finden werden. Und schon gar nicht rechnen sie damit, dass der Verhaftete für eine Vielzahl von Morden am Niederrhein und im nördlichen Ruhrgebiet verantwortlich ist, dass sie im Rahmen der Vernehmungen eine Mordserie aufklären werden, die sich über mehr als 20 Jahre erstreckte…   Stephan Harbort ist einer der führenden Experten in Sachen Serienmord. Für das vorliegende Buch hat er umfangreich recherchiert, hat als Quellen die Urteilsschrift des Landgerichts Duisburg, polizeiliche Vernehmungsprotokolle, Tatortbefundberichte, Obduktionsprotokolle, forensische Gutachten, glaubwürdige Presseberichte und persönlich geführte Interviews herangezogen und darüber hinaus alle Ereignisorte aufgesucht, um sich vor Ort ein Bild zu machen.   Das Buch startet mit der Verhaftung Krolls, um im Anschluss sein Leben und seine Verbrechen chronologisch zu erzählen. Der Leser verfolgt mit, wie sich der unheilvolle Trieb Krolls entwickelte, wie ihn das überkam, was er selbst stets als „das komische Gefühl“ bezeichnete. Die ihn vernehmenden Beamten haben es perfekt verstanden, sich so auf Kroll einzustellen, dass er bereit war, ihnen selbst die persönlichsten Details zu erzählen. Man ist dadurch sehr nah dran an den Gedanken und Empfindungen des Täters. Als Gegenpol dazu werden die Fakten berichtet, die Verbrechen aus Sicht der Opfer und ihrer Angehörigen geschildert. Eine gute Mischung, die durch die Empfindungen der Ermittler vervollständigt wird.   »Die haben mich doch immer nur vernatzt. Ich wollt‘ se doch nur liebhaben oder poppen. Und dann haben se mich nur vernatzt. Nur vernatzt.«   Krolls Persönlichkeit war sicher eine beängstigende, psychologisch aber auch eine hochinteressante. Man muss sich alleine mal klarmachen, dass er es schaffte, über 20 Jahre lang zu morden, manchmal im Abstand von nur wenigen Tagen, ohne jemals aufzufallen. Für einen seiner Morde war sogar ein Unschuldiger verurteilt worden! Und das, obwohl Kroll ein Mann von nur recht bescheidener Intelligenz war. Bei seinen Befragungen berichtete er freimütig, wie vorsichtig und sorgfältig er bei seinen Taten agierte. Ich kann mir gut vorstellen, dass künftige Ermittler daraus einige Lehren ziehen konnten.   Das Gelesene schockiert. Vieles ist schlicht unfassbar, man wünscht sich Erklärungen, muss aber akzeptieren, dass nicht alles aufgeklärt werden kann. Bequem zurücklehnen und alles als Taten eines Monsters abtun, kann man sich auch nicht, denn Stephan Harbort betont die gesellschaftliche Verantwortung, die jeden Einzelnen von uns auffordern sollte, zumindest genauer hinzusehen. Bei so manchem, was ich über Krolls Kindheit und Jugend gelesen habe, konnte ich nur den Kopf schütteln. Natürlich wird – zum Glück – nicht jeder, der einen schlimmen Start hatte, ein Serienmörder. Aber dass an einigen Stellen wirklich niemand bemerkt haben soll, dass da jemand auf dem Weg war, in eine völlig falsche Richtung abzubiegen, will mir einfach nicht in den Kopf. Etwas mehr Aufmerksamkeit und so manches Mädchen hätte vielleicht die Chance gehabt, heute noch zu leben.   Fazit: Schockierend und hochinteressant zugleich. Es zeigt sich mal wieder: Mit der Realität kann kein Thriller mithalten.   »Aber es hilft nicht wirklich weiter, diese verlorenen Seelen nur unter Paragraphen zu begraben und hinter hohen Gefängnismauern verschwinden zu lassen. Wird der eine hinter Gitter gebracht, beginnt ein anderer sein todbringendes Handwerk. … Wenn wir unsere kollektive moralische, soziale und erzieherische Verantwortung weiterhin verharmlosen oder leugnen, den Tätern die alleinige Schuld zuweisen und sie lediglich auf den gesellschaftlichen Müllhalden entsorgen, droht tödliche Gefahr. Denn: Die angehenden Mörder können sich nicht selbst heilen oder reparieren, ihnen muss geholfen werden, und das rechtzeitig. Und dazu sind wir aufgerufen und verpflichtet, jeder von uns! Solange wir glauben, »Triebtäter« seien rational denkende und pragmatisch entscheidende Verbrecher, die anders handeln könnten, wenn sie denn nur wollten, flüchten wir uns in die falsche Richtung.«

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2299
  • Wirklich kein leichtes Buch

    "Ich musste sie kaputt machen."
    bibiii

    bibiii

    17. August 2017 um 18:08

    Stephan Harbort kennen wohl die meisten aus Medical Detektives. Er ist nicht nur Kriminalhauptkomissar und Profiler sondern auch Autor.Ein Autor der keine Romanzen schreibt sondern dem Leser ehrlich und wahrscheinlich ungeschönt die dunkelsten Seiten eines Menschen zeigt."Ich musste sie kaputt machen " ist mein zweites Buch des Autors und ich bin einiges gewohnt doch dieses mal hat er mich erneut zum Schlucken und nachdenken gebracht.Zum Glück gibt es Menschen wie Stephan Harbort die sich zur Aufgabe gemacht haben solche Menschen hinter Gittern zu bringen.Die Bücher sind auch für Laien wirklich sehr gut verständlich. Und wer sich für die Arbeit eines Profiler oder auch für Serienmörder etc interessiert ist bei Stephan Harbort genau richtig.Leider kann ich nur 5 * vergeben aber die sind es allemal wert.!

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  • Keine leichte Kost, aber lesenswert

    "Ich musste sie kaputt machen."
    Egwene

    Egwene

    13. August 2017 um 18:37

    Das Buch stand schon lange auf meiner Liste und nun habe ich es endlich gelesen. Es geht hier um einen Serienmörder, der mehr als zwei Jahrzehnte gemordet hat, bis er endlich gefasst werden konnte. Anders als in den meisten anderen Büchern von Stephan Harbort geht es hier also nur um einen einzigen Fall. Der hat es aber in sich. Es wird chronologisch erzählt, wie der Täter aufwuchs über seine ersten Morde bis hin zu seiner Verurteilung. Stephan Harbort nähert sich einer unfassbaren Tat ohne Schwarz-Weiß-Malerei oder reißerischem Gebahren. Was ein Grund ist, warum ich die Bücher so mag, reißerische Aufmachung a la Bild mag ich gar nicht. Dabei schafft es das Buch allerdings, an keiner Stelle langweilig zu sein, es liest sich flüssig und spannend. Das Buch beginnt mit einer kurzen Beschreibung der letzten Tat, bevor wir einen großen Sprung zurück in die Kindheit des Täters machen und sehen, wie er aufwuchs. Hatte ich am Anfang noch ein wenig Mitgefühl mit ihm, war das sehr schnell verschwunden, als die ersten Taten beschrieben wurden. Ich sehe gerne Horrorfilme und habe viele Bücher gelesen und dachte, mich kann so leicht nichts mehr erschüttern, aber das Buch hat es geschafft, dass ich zwischendrin absetzen musste. Dabei war es weniger eine Beschreibung der Morde, die mich schockiert hat, sondern die unglaubliche Gleichgültigkeit und der Egoismus des Täters. Dieser Nebenbei-Faktor, den die Taten oft hatten. Beispielsweise wurde erzählt, wie der Täter um 12.30 in einen Waldweg einbog und dann, wie er um 12.51 auf den Bus wartete, und ich dachte noch: Oh gut, er hat sie nicht erwischt. Hat er aber doch. 21 Minuten reichen anscheinend, ein Opfer auszugucken, die Lage abzuchecken, das Opfer zu erdrosseln und dann wieder pünktlich an der Bushaltestelle zu sein, um wieder nach Hause zu fahren. Kroll erscheint mir als Mensch mit einer unglaublich flachen Denkweise. Zuerst mal zählen für den Menschen nur die eigenen Bedürfnisse. Ich, ich, ich, außer es geht um das Thema, wer schuld ist, das sein Leben nicht läuft: Die anderen, die anderen, die anderen. Er hat soziale Probleme und sicher verdient es keiner, gemobbt zu werden, ich denke aber dennoch, wenn man immer aneckt und sich mehr soziale Kontakte wünscht, dass man auch selbst an seinen sozialen Fertigkeiten arbeiten muss, statt immer nur zu erwarten, dass einem die anderen auf halbem Weg entgegen kommen. Wenn es überhaupt nur der halbe Weg ist. Er beschreibt, er fühle sich einsam, aber andererseits bedeutet ihm Freundschaft auch gar nichts und er findet auch nichts dabei, das Kind eines Freundes zu missbrauchen oder mit seiner Frau fremd zu gehen. Dabei scheint ihm das oft noch nicht mal bewusst zu sein, dass oder ob er was falsch macht, sondern ist oft basserstaunt, dass er eine Ablehnung bekommt, wenn er einfach so bei der Frau eines Bekannten reinschneit und einfach eröffnet, sie solle den "Bekloppten" verlassen (der Betreffende ist schizophren) und doch ihn nehmen dafür. Stephan Harbort beschreibt an einer Stelle, der Täter sei nicht dumm, aber "primitiv". Primitiv trifft es ganz gut, obwohl ich ihn auch nicht für sonderlich schlau halte. Irgendwo stand mal (allerdings nicht im Buch, sondern bei google) das er einen IQ von 76 oder so hatte, und das entspricht auch dem Eindruck, den er hinterlässt. Das Konzept, ein Bedürfnis aufzuschieben, scheint ihm völlig fremd zu sein. Er hat einen Impuls und scheint nicht mal auf die Idee zu kommen, den auch unterdrücken zu können. Er scheint auch nicht in der Lage zu sein, Konsequenzen abzusehen - oder überhaupt bereit zu sein, die Verantwortung für solche zu ertragen. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, als ihm aufging, dass er nun lebenslänglich bekommen würde und versuchte, sich mit der Geschichte aus der Affäre zu ziehen, dass er das Kind, dessen Kopf in seiner Gefriertruhe und dessen Gliedmaße in seinem Kochtopf gefunden wurden, schon tot gefunden und dann aus Nervosität zerschnitten hätte. Insgesamt sind solche Details eher spärlich im Buch vertreten, was ich gut finde. In dem Fall fand ich es okay, weil es einfach die Lächerlichkeit aufzeigte, wie er versuchte, obwohl alles gegen ihn sprach, sich aus der Affäre zu ziehen. Traurig war hierbei auch, wie viele Menschen unschuldig für seine Taten ins Gefängnis wanderten. Elf Stück. Daran sollte man vielleicht auch mal denken, wenn mal wieder eine reißerische Überschrift auf eine "Bestie" hinweist und der Mob zum "kreuziget ihn" aufgehetzt wird. Es wird beschrieben, wie ganze Existenzen zugrunde gingen, selbst wenn die Unschuld bewiesen wurde, weil das Umfeld dennoch hartnäckig an die Schuld glaubte.

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  • Das Psychogramm eines Jahrhundertmörders

    "Ich musste sie kaputt machen."
    sueorange

    sueorange

    04. August 2017 um 15:28

    Joachim Georg Kroll wurde 1976 gefasst, nachdem er ein vierjähriges Mädchen aus der direkten Nachbarschaft entführt und ermordet hatte. Erst bei seiner Vernehmung wurde der Polizei bewusst, wer ihnen da ins Netz gegangen war. Sie fanden heraus, dass dieser Mord nur die Spitze eines Eisberges darstellte, denn Kroll hatte in mehr als zwei Jahrzehnten eine Vielzahl an Morden am Niederrhein und im nördlichen Ruhrgebiet begangen. Seine Opfer waren mit einer männlichen Ausnahme, Kinder und Frauen.Stephan Harbort, Kriminalhauptkommissar und ein bekannter Serienmordexperte, rekonstruiert anhand von Akten (Urteilsschrift, polizeiliche Vernehmungsprotokolle, Tatortbefundberichte, Obduktionsprotokolle, forensische Gutachten, Presseberichte) und persönlich geführten Interviews, den jeweiligen Tathergang und die Lebensumstände von Joachim Georg Kroll. Dabei entsteht ein Psychogramm eines Mannes, der von seinen Trieben gesteuert wurde und dem es dennoch gelang, seine Impulse soweit zu kontrollieren, um sich Orte für seine Vergehen auszusuchen, die ihn nicht sofort verdächtig machten.Man erfährt, wie sich dieser Mensch zum Mörder entwickelt hat. Die Kriminalistikmethoden, die damals noch nicht so weit entwickelt waren wie heute, spielten ihm auch in die Hände. Stephan Harbort beleuchtet die Geschehnisse von damals aus verschiedenen Blickwinkeln. Man erfährt etwas über die unterschiedlichen Perspektiven, die des Täters, mancher Opfer, des Umfelds. Er beleuchtet die Polizeiarbeit von damals und ordnet das Ganze zeitgeschichtlich ein. Sein Blick bleibt dabei immer respektvoll, nüchtern und sachlich. Dennoch kommt man nicht umhin, dass es einem beim Lesen kalt den Rücken hinunter läuft. Joachim Georg Kroll war durch seine Unscheinbarkeit quasi unsichtbar, der etwas seltsame Nachbar oder Arbeitskollege… ein Wolf im Schafspelz.“Ich musste sie kaputt machen”- Anatomie eines Jahrhundertmörders- ein interessantes Buch für alle, die sich für Psychologie, Kriminalistik und Menschen interessieren und sich nicht davor scheuen, auch in deren Abgründe zu blicken. 

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  • "Der Menschenfresser von Duisburg"...

    "Ich musste sie kaputt machen."
    Virginy

    Virginy

    24. July 2017 um 20:29

    In seinem Buch "Ich musste sie kaputt machen - Anatomie eines Jahrhundert-Mörders" nimmt uns Stephan Harbort mit auf die Reise durch das Leben von Joachim Kroll, dem "Ruhrkannibalen".Was bringt einen Menschen dazu, einen solchen Lebensweg einzuschlagen?Ist es angeboren, Erziehung oder einfach der Lauf der Dinge?Haben wir alle eine dunkle Seite?Was treibt unser stets freundlicher und harmlos aussehnender Nachbar wohl gerade?Darüber nachzudenken, ist wirklich erschreckend und dennoch ist es realer als jeder Horrorfilm.Kroll war ein kränklicher kleiner Junge, der immer wieder zurückstecken musste, nie wirklich zum Zuge kam, aber reicht das wirklich als Begründung aus?Waren seine unbefriedigenden Triebe der Grund, immer und immer wieder zu morden?Die vollständige Antwort darauf hat Kroll wohl mit ins Grab genommen, trotzdem lässt uns der Autor an verschiedenen Stationen in seinem (von Misserfolgen geprägtem) Leben teilhaben, ab und hab ich mich sogar dabei ertappt, ein wenig Mitleid zu verspüren, allerdings war das spätestens beim nächsten Übergriff wieder verflogen...Wer Interesse an realen Fällen und Ermittlungsarbeit hat, dem sei dieses Werk wärmstens ans Herz gelegt, ich jedenfalss habe es förmlich verschlungen, dafür gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen, aufgerundet auf 5.

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  • Schreckliche Realität

    "Ich musste sie kaputt machen."
    MissNorge

    MissNorge

    12. July 2017 um 14:35

    Kurz zum Inhalt(lt. Verlagsseite)Der Name Joachim Georg Kroll steht für eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte. In mehr als zwei Jahrzehnten tötete der Serienmörder mehrere Frauen und Mädchen, bevor er von der Polizei gefasst wurde. Mit analytischer Schärfe untersucht der bekannte Kriminalist Stephan Harbort den Fall des »Jahrhundertmörders«. Dabei entsteht das beeindruckende Psychogramm eines Mannes, der zeit seines Lebens von seinen Trieben gesteuert wurde.Meine MeinungEin Buch, welches einem beim Lesen, das Blut in den Adern gefrieren lässt.Ich habe mich immer wieder gefragt, wie Kroll sich so gleichgültig und kaltherzig gegenüber einem anderen Menschen verhalten kann? Unfassbar und sehr schrecklich. Stephan Harbort macht einem wieder deutlich wie solche Menschen jahrelang unerkannt nebenan wohnen können und man es nicht ahnt. Wenn man nicht wüsste, das sich diese Verbrechen so zugetragen haben, hätte man denken können einen harten Krimi zu lesen. Der Schreibstil und die damit einhergehenden Erklärungen gelingen Harbort immer hervorragend, zudem hält er die Spannung hoch, auch wenn das Leben von Kroll an einigen Stellen doch extrem langweilig und normal dargestellt wird. Sehr lesenswert ist es, wenn die Gedanken des Täters beschrieben werden, wenn man noch tiefer in sein Tun eintaucht. Dabei musste ich oftmals den Kopf schütteln und das Buch zur Seite legen um alles sacken zu lassen. Immer wieder klasse finde ich, das der Autor auch die Sicht auf Opfer und deren Hinterbliebende in den Blickpunkt zieht und diese so nicht in Vergessenheit geraten, denn auch deren Leben wird für immer mit diesem Fall in Verbindung stehen. Sehr interessant sind auch die Vernehmungsprotokolle, die einen noch tieferen Einblick von Kroll zulassen. Bei den, doch recht detaillierten Beschreibungen der grausamen Morde, kann einem ganz anders werden und es kann doch nicht nur daran liegen, das Kroll so geworden ist, weil er keine wundervolle und behütete Kindheit hatte? Nach dem Ende habe ich das Buch zugeklappt und es wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben, so schrecklich auch alles ist. Einziger Kritikpunkt: Mir ist die Schrift etwas zu klein.FazitEindringlich beschrieben im Stile Harbort´s, nicht zu reißerisch, aber aufklärend und fast so spannend wie ein Krimi,wenn man nur nicht wüsste das es die brutale Realität ist. Harte Kost und nichts für Menschen mit einer zarten Seele.

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  • Erschütternd

    "Ich musste sie kaputt machen."
    KyraCade

    KyraCade

    19. March 2017 um 14:16

    Joachim Kroll versetzt zwei Jahrzehnte lang den Raum Duisburg in Angst und Schrecken. Seinem unbefriedigten Trieben folgend, tötet er junge Frauen und Mädchen, vergeht sich an ihnen und bleibt jahrelang unerkannt. Dafür werden andere verdächtigt oder sogar verurteilt. Durch einen – aus seiner Sicht – Fehler, wird er schließlich des Mordes überführt – und gesteht noch acht weitere Taten. Viele bleiben jedoch unentdeckt. Stephan Harbort hat den Fall unter die Lupe genommen und beschreibt die Morde, den Täter Kroll, sein Denken, sein zerstörtes Inneres, seine Ängste und Sehnsüchte. Bei der Lektüre begleitet man Kroll auf seinem Lebensweg, erlebt die Morde mit, auch wenn grausame Details oftmals nur angedeutet, aber nicht ausgeführt werden. Immer wieder wendet man den Blick aber auch auf die Medien und die Bevölkerung, stellenweise sogar auf die Ermittlungen, die meistens ins Leere laufen. Harbort gibt einen tiefen Einblick in eine dunkle Geschichte und schafft dabei den Spagat zwischen Spannung und Sachlichkeit. „Ich musste sie kaputte machen“ ist kein reißerisches Werk, das um Aufmerksamkeit buhlt. Aber es verliert sich auch nicht in sachlichen Darstellungen, ist nicht gespickt von zig Fachbegriffen, die einem die Lesefreude nehmen. Denn sachliche Berichte über Verbrechen gibt es schon genug. Auch wenn es wirklich schwere und schwer verdauliche Kost ist, das Buch liest sich gut und flüssig. Man macht sich die Schrecken durchaus bewusst, aber es ist nicht reißerisch, nicht im BILD-Stil und erspart dem Leser die Details. Mit viel Recherche sind aus Zeitungsberichten und Akten alle Informationen herausgearbeitet worden, die eine zusammenhängende Geschichte erstehen lassen. Der Leser hat vielleicht an manchen Stellen Mitleid mit dem Täter, das dürfte sich aber recht bald legen. Auf jeden Fall aber bekommt er einen guten Einblick in das Seelenleben des Krolls, während der Erzählung seiner Lebensgeschichte nicht namentlich genannt wird.  Diese Anonymisierung zeigt auch, dass es jeder sein kann. Dass ein Verbrechen, ein Täter für viele steht. Harbort ist ein erschreckendes aber lesenswertes Buch gelungen, das ein Stück deutsche Kriminalgeschichte aufrollt und für alle zugänglich macht. Besonders empfehlenswert ist die Lektüre für Krimifans – nur ist es keine fiktive Geschichte.

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  • Das Lovelybooks Halloween Wichteln 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Zum Auspacken eurer Wichtelpakete geht es hier! Anmeldeschluss! Eine Anmeldung für dieses Wichteln ist nicht mehr möglich! Hallo liebe Wichtel und solche, die es noch werden wollen. Es ist zwar noch Sommer, auch wenn man das bei den Temperaturen gar nicht glauben möchte, aber wir bereiten uns schon auf das Halloween-Wichteln vor! Eine wunderbare Zeit, um sich tolle Geschenke zu packen, finden wir! Wir freuen uns natürlich über jeden der mitmacht, dennoch müssen wir kurz auf auf Folgendes hinweisen: Bitte nur anmelden, wenn du bereit bist, mindestens drei Beiträge zu schreiben, in der Regel öfter als einmal die Woche auf LB unterwegs bist und hier auf private Nachrichten reagierst. Dein Profil sollte aktiv sein! Du solltest auch die notwendige Zeit und ein Budget von 20-30 Euro einplanen. Achtung: Alle, die unter 18 sind, sollten bitte die Erlaubnis ihrer Eltern haben, auch wenn sie ihr Taschengeld dafür "opfern"! Wer sich nicht an die Regeln hält, wird für kommende Wichtelaktionen gesperrt! Wer bereits sehr negativ in anderen Aktionen (z.B. Wanderpakete, Wanderbücher o.ä.) aufgefallen ist, wird eventuell nicht zugelassen. Wir wollen ein faires Wichteln und Miteinander! Nachfolgendes bitte aufmerksam lesen!!! Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, jemanden zu überraschen und selbst überrascht zu werden. Jeder der gern mitmachen möchte, meldet sich an (Wie das geht? Bitte weiterlesen...) und bekommt dann ein Wichtelkind zugeteilt, dem er ein Päckchen packt. Zugleich ist man selbst Wichtelkind und erhält ein Päckchen. Das Spannende dabei ist natürlich der Überraschungseffekt, denn man weiß nicht, was man geschenkt bekommt und von wem. Möglicherweise lässt man sich auf eine fremde Person ein oder man kennt sich gar schon ein wenig über LB. All das bleibt bis zum Auspacktermin geheim. Bitte nicht vorher verraten, wen man beschenkt!!! Ihr seid schon angemeldet und möchtet euch mit den anderen Teilnehmern austauschen? Zum Plauderthema geht es hier! ♦ Anmeldung: Wer mitmachen möchte, der meldet sich bitte hier mit einem Beitrag an und beantwortet nachfolgende Fragen in seinem Wunschzettel. Außerdem schickt derjenige mir bitte seine Adresse per privater Nachricht hier über Lovelybooks und teilt bitte auch mit, ob er bereit wäre ein Päckchen europaweit zu versenden. (Nur EU) Nur wer mir seine Adresse schickt, kann mitmachen. Bitte nicht vergessen!!! Die Adressen sind sehr wichtig, sonst weiß der zukünftige Wichtel nicht, wo das Päckchen hinreisen soll. Wir losen dann später aus, wer euer Wichtelkind sein wird. Anmeldungen sind bis einschließlich den 5. September 2014 möglich. Wer euer Wichtelkind ist, teilen wir euch am 06. / 07. September 2014 mit. Diese Fragen sollen euch helfen, einen gut gefüllten Wichtelwunschzettel hier im Thread zu schreiben, bitte nicht per PN an uns... Was mögt ihr besonders gern? Was mögt ihr gar nicht? Welche Bücher lest ihr am liebsten? Oder soll es lieber kein Buch sein? Sind Mängelexemplare ok? Sind gebrauchte Bücher ok? Mögt ihr Süßigkeiten? Wenn ja, welche? Trinkt ihr vielleicht Tee oder lieber Kaffee? Habt ihr ein Hobby, wobei euer Wichtel euch mit Material unterstützen kann?  Womit kann man euch sonst eine Freude machen? Welche Farben mögt ihr am liebsten? An alle Wichtelchen, die sich vorrangig Bücher wünschen, denkt bitte auch daran, dass das kein reines Bücherwichteln ist. Viele zukünftige Wichtelmamas würden neben einem Buch auch ganz viele andere tolle Sachen beilegen. Dazu werden natürlich eure Wünsche benötigt. Als Anhaltspunkt könnte dienen, was ihr macht, wenn ihr nicht lest oder auf Arbeit seid. Vielleicht malt der ein oder andere, oder bastelt, macht Scrapbooking oder filzt, näht, strickt, häkelt, puzzelt, spielt gern Karten, liegt stundenlang in der Badewanne, hört wahnsinnig gern Musik, schreibt, dichtet, oder tut etwas ganz anderes. Nicht nur wir würden uns freuen, wenn der Schwerpunkt des Wunschzettels nicht nur auf den Büchern liegt. Bitte achtet darauf, dass bei euren Wünschen Dinge dabei sind, die nicht den preislichen Rahmen sprengen. Neue Wichtelchen dürfen auch sehr gern bei den "Alten Hasen" schauen, wie ein Wichtelwunschzettel aussehen könnte. ♦ Verschicken: Die Pakete müssen bis spätestens 17. Oktober 2014 -VERSICHERT!!!- verschickt werden. Dies bedeutet bei der DHL als Paket (auch Pluspäckchen, die man komplett fertig kaufen kann, gehen nicht!) und bei Hermes ist ab dem Päckchen alles versichert. Bitte achtet darauf, dass ihr es wirklich spätestens dann verschickt. Es ist wichtig diesen Termin einzuhalten, damit dann jeder sein Päckchen pünktlich öffnen kann. Bitte schreibt auf das Päckchen "LB-Halloweenwichteln" oder "Süßes oder Saures??" als Erkennung, dass es sich um ein Wichtelpäckchen von LovelyBooks handelt. So weiß das Wichtelkind, dass dieses nicht vor dem 31. Oktober 2014 geöffnet werden darf. Wer am 23. Oktober 2014 noch kein Päckchen erhalten hat, meldet sich bitte hier bzw. auf jeden Fall per PN bei uns. Immer wieder kam es in vergangenen Wichtelaktionen zu Problemen, weil nicht pünktlich oder unversichert verschickt wurde. Daher hier jetzt ganz klar als neue Regel: Wer nicht versichert verschickt, sprich, keine Sendenummer nachweisen kann, wird für die nächste Wichtelaktion gesperrt!!! Damit das nicht vorkommen muss, haben wir in den großen Wichtelaktionen ein Extrapäckchen verlost unter allen, die pünktlich verschickt haben. Unter allen, die uns rechtzeitig ihre richtige Sendungsnummer zusenden, verlosen wir ein kleines Päckchen als Überraschung. Der Gewinner wird kurz nach dem Auspacktermin fürs Halloween-Wichteln bekannt gegeben. ♦ Auspacken: Unser gemeinsamer Auspacktermin wird der 31. Oktober 2014 sein. Dabei spielt die Uhrzeit keine Rolle. Einige werden sicher schon am 30. Oktober auf Mitternacht warten. ;-) Wer später auspacken will oder muss, meldet dies bitte im Auspackthread, den ich später noch erstellen werde. So weiß der Wichtel Bescheid und sitzt nicht ungeduldig vor dem Bildschirm. Bitte lasst euch auf keinen Fall schon von Neugier getrieben dazu verleiten, das Päckchen eher zu öffnen. Schön warten!!! ;-) Es gehört unbedingt dazu, sich hier zu melden, wenn das Päckchen angekommen ist, wann man auspackt und ein kleiner Auspackbericht, am liebsten mit Foto!!! ♦ Geschenke: Bei den Geschenken sollte es nicht um besser, teurer und neuer gehen, sondern darum, etwas mit Herz für jemanden auszusuchen. Jemandem mit einem selbstgepackten Päckchen eine Freude machen, sollte das Ziel sein. Eine gut gewählte Kleinigkeit, ein lieber Kartengruß, eine kleine kreative Arbeit, all das kommt viel besser an, als ein teuer gekauftes Buch oder gar nur ein Büchergutschein. Trotzdem sollte man den preislichen Rahmen von 20-30 Euro immer im Auge behalten. Sicher werden sich viele Bücher wünschen, es sollte allerdings kein Muss sein. Wer Bücherwünsche hat, kann diese gern im Beitrag mit anhängen oder vielleicht hat derjenige ein Wichtelwunschregal in seiner Bibliothek hier bei LB eingerichtet. Dann bitte darauf hinweisen. Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher sollte man nur verschenken, wenn das Wichtelkind in der Beantwortung der Fragen sein OK gegeben hat. Außerdem muss jeder ein Rätsel zu seiner Person mit in das Päckchen legen. Wie das aussehen soll, ist dabei ganz eurer Fantasie überlassen - ganz egal ob Kreuzworträtsel, Bilderrätsel, Logikrätsel oder etwas ganz anderes. Nur allzu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind will sich sicher mit einer persönlichen Nachricht bei der Wichtelmama bedanken. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ Anmeldeschluss: 5. September 2014 (Adresse an Daniliesing nicht vergessen!!!) ♦ Wichtelvergabe: 6. / 7. September  (PN von Dani oder Federchen) ♦ spätester Versand: 17. Oktober 2014 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 31. Oktober 2014 Nun hoffen wir auf viele Mitwichtler und wünschen uns allen: Viel Spaß!!! PS: Noch Fragen?? Dann her damit!! Entweder hier im Thread oder per PN. Ich werde am Ende eine Liste der Teilnehmer führen. Bitte nicht böse sein, wenn ihr dort nicht sofort erscheint. Wer mir seine Adresse geschickt hat, kommt auch sicher drauf. *** Bitte überlegt euch vor der Anmeldung, ob ihr wirklich Lust, Zeit und das nötige Taschengeld habt, um hier teilzunehmen. Es gehört nämlich dazu, selbst ein Päckchen liebevoll zu packen & zu verschicken, sich hier zu melden, wenn das Wichtelpaket angekommen ist, beim Auspacken mit dabei zu sein usw. ... Wer Zweifel hat, kann gern bei der nächsten Wichtelrunde von neuem überlegen. Falls jemand schon angemeldet ist und sich doch lieber wieder abmelden möchte, sollte dies bis spätestens den 5. September 2014 melden. *** Teilnehmer: 28horseshoe 30li05 AefKaey Alathaya Anna91 Annesia Anu1990 Asmodeus Baasies BakaMonkey Benny1988 bigchaos booksnstories buchfeemelanie Buchrättin Buecherfreak321 CaryLila Cathy28 ChrischiD cole88 Dahlia Darkangel82 darklittledancer Denraprom DieBerta dieFlo DremCatcher EineBuchliebhaberin Elke Federchen Felan fireez FloareaSoareliu forever_books ginevere gorgeous grinselamm GrOtEsQuE Gwynny jackdeck Janosch79 Jarima Jessilein kalemannia kalligraphin Katinka17 kattii Kleines91 Klusi Krapfen Lainybelle LeJardinDuLivre LeseAlissaRatte lesebiene27 Lesefieber Leseprinzessin1991 Lilasan Lilawandel Lilly_McLeod Lisa457 Litfara liyah40 Loony_Lovegood Lucretia lunaclamor maggy17 Marjuvin MeLi94 Michaela11 Michelle13579 mieken Mika2003 Mikki minori MissKitty Momoko91 MoonlightCat01 N9erz Nachas Nalany nataliea Nenatie nicole_von_o NiliBine70 NinaniN Nynaeve04 Nyoko pamN PanRises Primrose PrinzessinAurora Queenelyza Raindrops Reika-chan rumble-bee samea sarah1395 Sayumi Scathach Schlehenfee Schneekatze Schnien87 SchwarzeRose Schwertlilie79 sjule Somaya sophiathetommo steffchen3010 Sterny88 Stjama Sunny Rose Susi93 The iron butterfly Tiana_Loreen thiefladyXmysteriousKatha thora01 Traeumeline Turtlestar vanillaxcupcake Viva_la_vida Wildpony Winterzauber WolfgangB Yuna216

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