100 Prozent tot

von Stephan Harbort 
4,8 Sterne bei5 Bewertungen
100 Prozent tot
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Super geschrieben!

claudi-1963s avatar

Eine sehr authentische Biografie eines Serientäters, wie ich sie bisher noch nicht gelesen habe.

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Inhaltsangabe zu "100 Prozent tot"

Einblicke in die Psyche eines Serienmörders: "Ich wollte einfach nur sichergehen, dass die auch wirklich tot ist. 100 Prozent tot." Es ist der 21. Juni 1984, als die Berliner Kripo in den frühen Morgenstunden einen 24-jährigen Mann festnimmt. Er soll tags zuvor eine Schülerin vergewaltigt und unsäglich gequält haben. Doch was Günther Jacoby den Kriminalbeamten in den folgenden Tagen erzählt, übertrifft die schlimmsten Erwartungen: Der verheiratete Maurer gesteht ungerührt eine ganze Serie von Foltermorden an jungen Frauen. Nach zwei Jahren der Angst ist die "Phantomjagd" zu Ende, "Deutschlands unheimlichster Frauenmörder" ist gefasst, Berlins Bevölkerung atmet auf. Der Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort beschreibt und analysiert den schrecklichen Fall. Er präsentiert eine spannende Chronik der Ereignisse und das Psychogramm eines Serienmörders, dessen Bekenntnisse in dieser Form erstmals zu lesen sein werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783770014163
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Droste Vlg
Erscheinungsdatum:01.09.2010

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    LeseBlicks avatar
    LeseBlickvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Super geschrieben!
    Packend vom Anfang bis zum Ende!

    Inhaltsangabe
    Es ist der 21. Juni 1984, als die Berliner Kripo in den frühen Morgenstunden einen 24-jährigen Mann festnimmt. Er soll tags zuvor eine Schülerin vergewaltigt und unsäglich gequält haben. Doch was Günther Jacoby den Kriminalbeamten in den folgenden Tagen erzählt, übertrifft die schlimmsten Erwartungen: Der verheiratete Maurer gesteht ungerührt eine ganze Serie von Foltermorden an jungen Frauen. Nach zwei Jahren der Angst ist die "Phantomjagd" zu Ende, "Deutschlands unheimlichster Frauenmörder" ist gefasst, Berlins Bevölkerung atmet auf. Der Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort beschreibt und analysiert den schrecklichen Fall. Er präsentiert eine spannende Chronik der Ereignisse und das Psychogramm eines Serienmörders, dessen Bekenntnisse in dieser Form erstmals zu lesen sein werden.

    Meine Meinung
    Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich sehr gern Literatur über das Thema Serienmörder, deren Taten und deren Psyche lese.
    Einfach weil es unheimlich, aber auch interessant ist.
    Vor allem der mir bereits bekannte Serienmordexperte Stephan Harbort kann dieses Interessengebiet unheimlich gut aufgreifen. Als der Autor dann einen Aufruf zu diesem Buch startete, musste ich es einfach versuchen.

    „Das Phantom vom Grundewald“ war mir bisher im Hinterstübchen geläufig, aber genauere Informationen hatte ich nicht. Was eventuell daran lag, dass die Taten in den frühen 80er Jahre begangen wurden und ich erst acht Jahre später das Licht der Welt erblickte.
    Was ich mir von diesem Buch erwartet habe, waren viele Fakten zum Fall, einen Einblick in die Ermittlungsarbeit, das Erkennen des Geschicks von Harbort in diesem Gebiet und ganz besonders gespannt war ich auf die Einblick des Täters selbst

    Der Prolog gibt einen Einblick in die Nacht des 14. März 1982.
    Bereits hier, ohne dass wirklich etwas passiert ist, jagte es mir einen Schauer über den Rücken. Machtlos, etwas am Geschehen dieser Nacht ändern zu können, blätterte ich um und tauchte vollends in dieses Buch ein.

    Das Buch selbst, teilt sich in zwei Teile. Auf den ersten 250 Seiten geht der Autor auf das Verbrechen an sich ein. Besonders angetan war ich hier von dem Punkt, dass Harborts Beschreibungen im Jahr 1960 seinen Anfang nehmen.
    Das Jahr in dem Günther Jacoby das Licht der Welt erblickte.
    Jedem Neugierigen sollte an dieser Stelle klar sein, dass der Autor zum Schutze der Persönlichkeitsrechte sämtliche Namen pseudonymisiert hat.

    Bei vielen Serienmördern stelle ich mir die Frage nach der Kindheit. Dementsprechend sog ich diese ersten Seiten zur Geschichte von Jacoby förmlich ein. Stephan Harbort erweist auf diesen Seiten bereits sein Gespür für das Wesentliche. Er schildert markante physische und psychische Entwicklungszüge des Täters. Als Ergotherapeutin sehe ich verschiedene Wesensbeschreibungen nochmal von einer ganz anderen Seite, aber ganz schnell wurde klar, dass dieses Kind geprägt ist und aufgrund des Elternhauses, der Erziehung und den Umweltfaktoren eine Verhaltensstörung entwickelt. Besonders erschreckend für mich persönlich war die fehlende soziale Kompetenz, welche im gesamten Verlauf immer wieder sichtbar wird.
    Auf diesen Seiten erhält man einen sehr guten Einblick. Mir hat an dieser Stelle absolut nichts gefehlt und ich verfolgte gespannt die späteren Lebensjahre von Günther Jacoby.

    Mit dem Pfund einer Leiche nimmt der Autor vorerst Abstand von dem Täter, sondern bezieht sich auf detaillierte Beschreibungen und Erklärungen des Tatorts und der darauf folgenden Ermittlungsarbeit. Tatsächlich war ich geschockt, wie sehr die damaligen Ermittler im Dunkeln tappten und welche Zeitspanne der Fall einnahm, bis der Täter gefasst wurde. Viele Leser haben Angst, dass gerade die Beschreibungen der Ermittlungsarbeit langatmig oder sogar langweilig sind.
    Keine Spur!
    Sie gehören zu einem Fall dazu und ich fand es sehr spannend, wie der Mordfall nach vielem Hin und Her zu einem Ende kam.
    Kaum zu glauben, aber so war es.

    Ein wahrer Vernehmungsmarathon folgte.
    Den Einblick in die einzelnen Vernehmungen und vor allem die Antworten und Aussagen von Jacoby brachten mich fast vom Glauben ab.
    Was ging nur in diesem überdurchschnittlich intelligenten Menschen vor.

    „Ich möchte noch zwei Vorfälle erwähnen, damit man nicht hinterher sagt, ich hätte etwas verschweigen wollen.“ (S. 157f.)

    Ganz kurz möchte ich noch etwas zum zweiten Teil des Buches sagen.
    Auf ungefähr 60 Seiten geht es um ein Interview zwischen Stephan Harbort und dem Mörder vom Grunewald. Harbort stellt die Fragen, die sich ein jeder Leser selbst stellt und noch interessanter lasen sich die Antworten des Täters.
    Man ist gefühlt im Raum des Interviews anwesend, so authentisch wird dieser Part dargestellt.

    Mein Fazit
    Stephan Harbort schafft es die Ereignisse um „das Phantom vom Grunewald“ unter Zuhilfenahme von Ermittlungs-, Gerichtsakten und persönlich geführten Gesprächen in ein Komplettpaket zu packen.
    Für mich wurden der Fall an sich, die Persönlichkeit des Täters und das Danach detailliert beschrieben, so dass meinerseits keine Fragen offen geblieben sind.
    Dieses Buch habe ich mit zwei Gefühlen im Bauch zugeschlagen.
    Einerseits Unverständnis und Abscheu, und anderseits…ach lest es einfach selbst!
    Alle Interessierten sollten sich diese Darlegungen nicht entgehen lassen.

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    claudi-1963s avatar
    claudi-1963vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr authentische Biografie eines Serientäters, wie ich sie bisher noch nicht gelesen habe.
    Ich wollte nicht das ein Opfer überlebt

    "Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, dass der Wunsch zu töten sehr oft mit dem Wunsch, selber zu sterben oder sich zu vernichten, zusammenfällt." (Albert Camus)
    Es ist der 21. Juni 1984, am frühen Morgen nimmt die Berliner Kriminalpolizei den 24-jährigen Günther Jacoby fest. Angezeigt wurde er von der Schülerin Johanna Kramer, die er am Tag zuvor vergewaltigt und brutal gequält hatte. Doch was die Ermittler bis dato noch nicht wissen ist, das Jacoby noch andere und weitaus schlimmere Verbrechen begangen hat. Beim Verhör mit den damaligen Ermittlern gesteht er nach und nach weiter Folterungen, Quälereien von Frauen und den brutalen Mord an zwei jungen Frauen Luisa Vargas und Karoline Hakonsen aus Norwegen. So ist nach zwei Jahren die Suche nach dem Phantommörder in Berlin zu Ende und die Bevölkerung kann wieder aufatmen. Doch was die Befragung ebenfalls zutage bringt ist die Biografie eines Mannes, der schon von Kindheit an eine sehr schwere Zeit miterleben musste. Ein Einblick in die Psyche eines Menschen der nach und nach zum Serientäter wird.

    Meine Meinung:
    Stephan Harbort ist Kriminalkommissar, Lehrbeauftragter der FH Düsseldorf und Experte für Serienmorde und zeigt in diesem Buch das Leben eines Serienmörders auf. An Hand von Protokollen, Gesprächen, Gerichtsakten und einem Interview zeigt er das detaillierte Lebensbild von Günther Jacoby, dem Phantom von Grunewald auf. Für mich war es das erste Buch des Autors und das erste in der Art, wie ich bis dahin noch keines gelesen hatte. Der Schreibstil war sehr gut, es lässt sich fast wie ein Roman lesen. Der Autor lässt den Leser dabei mitfühlen wie der Leidensweg des Täters schon von Kindesbeinen an begann. Natürlich wird nicht jeder der eine schlimme Kindheit hat zum Täter, doch meiste ist es doch so, das ein Täter eine schlechte Vorgeschichte hat, ehe er zum Verbrecher wird. Chronologisch verfolgte ich dabei in diesem Buch die Kindheit, Verbrechen, Verhaftung und Verurteilung des Täters. Im 2. Teil gab es dann ein Interview, das der Autor mit dem Täter selbst durchgeführt hat. Für mich war dies in, sofern ganz neu, weil man wirklich die Beweggründe des Täters so besser verstehen kann. Auch aufgrund der verschiedenen Schriftbilder im Buch kann man gut ersehen, welches die Aussagen des Täters sind. Selten habe ich so ein Sachbuch gelesen, das mich so ergriffen hat, da es außerordentlich interessant geschrieben wurde. Dem Buch das mich sehr bewegt und beeindruckt hat und das ich jedem Krimifan empfehlen kann, gebe ich 5 von 5 Sterne.


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    kriegerins avatar
    kriegerinvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Portrait eines Serienkillers - spannend und fesselnd bis zum Schluss
    Portrait eines Serienkillers

    "100 Prozent tot" war jetzt mein achtes oder neuntes Buch, das ich von Stephan Harbort gelesen habe. Rein gefühlsmäßig würde ich behaupten, dass es sein bestes, weil intimstes Buch ist. In keinem seiner anderen Bücher wird so auf den Täter - auf seine menschliche Seite - eingegangen. Und genau das ist der Grund, warum ich seine Bücher liebe. Stephan Harbort portraitiert die "Monster" - wie sie die Gesellschaft bezeichnet. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Ich stimme zu 100 Prozent mit Stephan Harbort überein, dass die Gesellschaft nicht ganz unschuldig an der Reifung/Entwicklung dieser "Monster" ist. Schlechtes Elternhaus kombiniert mit häuslicher Gewalt und/oder Isolierung/Abschottung von Gleichaltrigen, gluckenhaftes "Überbemuttern", keine Anerkennung, mal hier gemobbt, mal da ausgeschlossen, dann dort nicht in das Sportteam gewählt - die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Ein Mensch ist in der Lage eine Zeitlang ein solches Martyrium auszuhalten, irgendwann jedoch ist ein Punkt erreicht, an dem die Sicherung durchbrennt. Irgendwann verlangt sein Innerstes nach der Anerkennung, die ihm bisher verwehrt blieb. Zur Not holt man sich die eben mit Gewalt. Zum Buch: 1984 wird Günther Jacoby sein letztes Verbrechen zum Verhängnis, er ist an einem Punkt angelangt, an dem er "erwischt werden wollte, damit es vorbei ist." Seit über 25 Jahren ist er nun im Maßregelvollzug und kann sich ein Leben "draußen" gar nicht mehr vorstellen. Er will es auch gar nicht. Zu Beginn wächst der Leser mit "dem Jungen" auf - bis etwa zur Mitte des Buches hat man zu besagtem Jungen kein Gesicht, keinen Namen. Der Junge wird geboren, wächst auf, geht zur Schule, wird krank und infolgedessen als schwererziehbar abgeschoben, fängt sich wieder - so glauben es zumindest Psychologen, Ärzte und Eltern. Startet eine Ausbildung zum Maurer, zieht nach Berlin. Und mit ihm seine dunkle Seite. Was er als 16jähriger im Heim begonnen hat, setzt er in der heutigen Landeshauptstadt fort: er quält, foltert und unterjocht Frauen. Geht sogar soweit, dass er sie tötet. Er geht als das Phantom vom Grunewald in die Geschichte ein. Als er geschnappt wird, staunen die Kripobeamten nicht schlecht, was Jacoby ihnen alles zu erzählen hat ... Stephan Harbort ist es gelungen, Günther Jacobys Verbrechen nicht nur minutiös nachzuzeichnen, sondern auch seine Vorgeschichte, die anschließende Verhandlung, sowie seinen Alltag im Maßregelvollzug so darzustellen, dass der Mensch, der Günther Jacoby ja nach wie vor ist, nicht zu kurz kommt. Ein Mensch wie du und ich. Der nette Nachbar von nebenan, dem man sowas im Leben nicht zugetraut hätte. Auffällig unauffällig eben. Wären wir alle miteinander etwas achtsamer, nicht nur auf uns selbst fixiert, würden auch mal Partei für Schwächere und Ausgegrenzte ergreifen, unsere Kinder so erziehen, dass sie gar nicht erst mobben, sondern respektvoll mit JEDEM Menschen umgehen, genauer hin- statt wegsehen, wenn der Verdacht häuslicher Gewalt besteht, ... - ich bin mir sicher, die ein oder andere Sicherung würde gar nicht erst fliegen. Jeder Mensch hat das Recht darauf, auch als Mensch behandelt zu werden. Und in jedem Täter/Mörder steckt nach wie vor ein Mensch. Fazit: Absolut lesenswert!

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    Linda_Ms avatar
    Linda_Mvor 7 Monaten
    Grausame Wirklichkeit - fesselnd nieder geschrieben

    Der Autor Stephan Harbort beschreibt in seinem Buch detailliert die Taten, Hintergründe, Familienumstände und gibt tiefe Einblicke in den (pseudonymisierten) Serientäter Günther Jacobs. Der Buchautor hat den Täter mehrfach besucht, viele Interviews geführt, Gerichtsakten, Medienberichten und Protokolle gesichtet und diese einem sehr spannenden Fachbuch zusammen getragen. Zum einen schockierend nüchtern und unbeschönigend und zum anderen mit psychologischen Erklärungen schafft es Harbort eine Art Verständnis für den Täter hervor zu rufen. Im Jahr 1984 wird ein junger Mann in Berlin wegen einer Vergewaltigung festgenommen. In den darauffolgenden Vernehmungen stellt die Polizei jedoch schnell fest, dass sie nicht nur einen Vergewaltiger sondern auch einen dreifachen Mörder in Gewahrsam haben. Der 24 jährige gesteht bestialische Taten an jungen Frauen. Die Geschichte dahinter hat Stephan Harbort in diesem Buch beginnend in der Kindheit zusammen getragen. Harbort versteht es sein Buch gekonnte Handlungssprünge gleich zu Beginn extrem spannend zu gestalten, dass man es trotz der grausamen und zum Teil bewegenden Details (Bestrafungen in der Kindheit) nicht aus der Hand legen will. Ich lese die Bücher von Stephan Harbort gerne, weil sie mich zum nachdenken anregen und er viele allgemeine Faktoren täterspezifisch aufzeigt, wie Menschen zu so einer Bestie werden können. Hat der Täter vielleicht einfach nur Pech gehabt? Wie hätte es vielleicht anders kommen können? Auch über dieses Buch hab ich viel gegrübelt.

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    gurkes avatar
    gurkevor 6 Jahren
    Rezension zu "100 Prozent tot" von Stephan Harbort

    Für schrecklich wahre Inhalte in seinen Büchern ist Stephan Harbort bekannt, allerdings übertrifft "100 Prozent tot" einfach alles.

    Im Jahre 1984 wird ein 24-jähriger Mann festgenommen. Eigentlich wegen einer Vergewaltigung, was an sich schon schlimm genug wäre. Doch das was während der folgenden Vernehmungen folgt, ist einfach nur blanker Horror. Günther Jakoby gesteht eine ganze Reihe grausamster Foltermorde an jungen Frauen und beschreibt diese Detaliert.
    Alles über den Mörder - von Kindesbeinen bis zum letztendlichen Urteil - hat der Autor und Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort grandios recherchiert und in einer Chronik veröffentlicht.

    Das Buch ist eigentlich ein Sachbuch, aber ganz und gar nicht langweilig. Der Inhalt ist äußerst objektiv und dennoch sehr interessant verfasst. Man möchte als Leser einfach wissen, wie es mit dem Psychopathen weitergeht, wie er sich weiterentwickelt und versucht auch ein Stück weit seine Taten zu verstehen. Doch die Geschichte geht unter die Haut. Wir halten hier schließlich nicht einen fiktiven Thriller in den Händen, der uns vielleicht so schon mit seinem Inhalt zum frösteln bringt. Nein, wir halten hier eine wahre Begebenheit in den Händen, die so unvorstellbar grausam ist, das es einem einfach nur kalt den Rücken runter läuft.

    Der Leser hat hier nicht nur Einblick auf die Kindheit des Täters und den sehr nüchtern beschriebenen Verbrechen, sondern auch auf die originalen Aufnahmen von damals - einschließlich Interview.

    Mich hat das Buch einfach nur schockiert und dennoch konnte ich nicht aufhören die schrecklichen Enthüllungen von damals weiterzulesen. Ich kann dem Autor an dieser Stelle nur meinen größten Respekt für dieses Werk und diese Interviews entgegenbringen. Ein spannend geschilderter Psychothriller, welcher auf Tatsachen beruht und mitten in Deutschland geschehen ist, kommt wirklich äußerst selten vor.

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