Begegnung mit dem Serienmörder

von Stephan Harbort 
3,9 Sterne bei10 Bewertungen
Begegnung mit dem Serienmörder
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Berichte welche nicht nur Täter, sondern auch überlebende Opfer zu Wort kommen lassen - interessant, informativ, aber auch bedrückend

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Unglaublich spannend, und interessant, wie die Opfer solch eine Gewalttat erlebten.

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Inhaltsangabe zu "Begegnung mit dem Serienmörder"

„Stephan Harbort gilt als führender Experte in Sachen Serienmord.“ Süddeutsche Zeitung „Urplötzlich stand ein Mann hinter mir und brüllte: ‚Los, mitkommen!’ Ich sah das große Messer in seiner Hand. Als wir den Weg hoch rannten, habe ich mal kurz nach hinten gesehen – sein Gesichtsausdruck war voller Gier und Brutalität.“ Einem Serienmörder zu begegnen und zu überleben verändert alles für die Opfer. Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort hat mit hunderten Tätern und Opfern gesprochen und vermittelt beklemmende Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426783467
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:348 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:07.01.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Ambermoonvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Berichte welche nicht nur Täter, sondern auch überlebende Opfer zu Wort kommen lassen - interessant, informativ, aber auch bedrückend
    Aufschlußreich, interessant, aber Achtung: harter Stoff und nichts für Zartbesaitete

    „Stephan Harbort gilt als führender Experte in Sachen Serienmord.“
    Süddeutsche Zeitung

    „Urplötzlich stand ein Mann hinter mir und brüllte: ‚Los, mitkommen!’ Ich sah das große Messer in seiner Hand. Als wir den Weg hoch rannten, habe ich mal kurz nach hinten gesehen – sein Gesichtsausdruck war voller Gier und Brutalität.“

    Einem Serienmörder zu begegnen und zu überleben verändert alles für die Opfer. Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort hat mit hunderten Tätern und Opfern gesprochen und vermittelt beklemmende Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele....
    (Klappentext)

                                                  ---------------------------------------------------------

    Die meisten Bücher und Berichte über Serienmörder befassen sich mit der Pathopsychologie der Täter, deren Motive und Vorgangsweisen. Die Opfer werden dabei scheinbar vergessen, dienen hauptsächlich als Mittel zum Zweck, um den Täter zu überführen und werden danach sich selbst überlassen.
    Dieses Buch hier befasst sich auch mit den Opfern, lässt diese zu Wort kommen. Was für Menschen sie vor der Tat waren, was sie während der Tat durchgemacht und gedacht haben, wie sie reagiert haben, wie es ihnen danach ergangen ist und was und wie sie sich dadurch verändert haben.
    Stephan Harbort führt sowohl mit Tätern, als auch mit den Opfern Interviews und erstellt so Berichte welche beide Seiten aufzeigen und man dadurch Einblicke in das große Ganze erhält.
    Man erhält Informationen zu Opfergruppen, Tätern und auch zur Prävention, denn im Grunde könnte jeder ein Opfer werden und nicht nur diejenigen die sich, wie schon öfters gehört, aufreizend ankleiden, oder es in anderer Form "herausfordern".
    Mit Feingefühl und Respekt gegenüber den Opfern, hat der Autor ein aufschlußreiches und interessantes Sachbuch erschaffen - weder reißerisch, noch trocken oder langweilig und in einem leicht verständlichem Stil geschrieben.

    Fazit:
    Zugegeben es war selbst für mich ein harter Stoff und ich hatte mit einigen Emotionen zu kämpfen (vor allem als ein 8-jähriges Mädchen zu Wort kam), aber durch die Empathie des Autors an den richtigen Stellen und zum richtigen Zeitpunkt, sowie des flüssigen Schreibstils, konnte ich dann doch immer wieder weiterlesen. Denn mal ehrlich - interessant und packend war es für mich trotzdem.
    Für schwache Nerven ist dieses Buch nichts, jedoch für alle die sich für wahre Kriminalfälle, die Pathopsychologie von Tätern und vor allem auch für die Geschichten der Opfer interessieren und so Einblicke von einer ganz anderer Seite erhält.

    Kommentare: 1
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    pamNs avatar
    pamNvor 5 Jahren
    kleiner Einblick in den Kopf von Tätern und Opfern


    In "Begegnung mit einem Serienmörder" analysiert Hr Harbort die Aussagen von Opfern und Tätern und die Zusammenhänge von einzelnen Details, die in den einzelnen Fällen über Tod und Leben entschieden haben.

    Der Autor hat mit diesem Buch einen guten Job gemacht, jedoch war es für mich an manchen Stellen zu analytisch und der Wechsel zwischen den verschiedenen Tätern und Opfern war etwas verwirrend.
    Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mehr an den Berichten von Opfern interessiert war als an einer Analyse von Opferverhalten.
    Folgerung daraus: für Personen, die an Profiling oder Kriminalpsychologie interessiert sind ein tolles und informatives Buch, für alle anderen eher nicht.

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    gurkes avatar
    gurkevor 8 Jahren
    Rezension zu "Begegnung mit dem Serienmörder" von Stephan Harbort

    Immer mal wieder liest man in Zeitungen oder sieht in den Nachrichten Berichte über furchtbare Morde. Oder aber man ist erleichtert, weil endlich ein skrupelloser Serienkiller geschnappt wurde.
    Habt ihr euch schon immer mal gefragt, warum die Täter so handeln und was in den kranken Köpfen der Mörder so vorgeht? Und wie geht es mit Überlebenden weiter? We geht es den wenigen Menschen, die das Glück hatten einem Serienkiller zu entkommen? Können diese normal weiterleben? Was bedeutet ein normales Leben überhaupt unter diesen Umständen?
    Stephan Harbort hat all die Antworten dieser unbeantworteten Fragen genauestens recherchiert und sowohl Serienkiller, als auch einige Überlebende solcher grausamen Attentate interviewt. Was dabei herausgekommen ist, können wir in dem Buch "Begegnung mit dem Serienmörder" nachlesen.

    Dieses Buch kann man eher nicht in einem Rutsch durchlesen. Es ist in mehrere Kapitel aufgeteilt in denen es immer um entweder einen bestimmten Killer und seine Opfer geht oder um mehrere Menschen, die in eine Kategorie passen. Das kann zum Beispiel die gleiche Vorgehensweise oder das gleiche Verhalten der Menschen sein.

    Es handelt sich zwar hier eher um ein Sachbuch, das über das Thema Serienmörder und deren Opfer informiert, allerdings ist der Inhalt richtig starker Tobak, der noch länger im Gedächnis bleibt. Das liegt wohl daran, dass nicht nur die Morde und Taten selbst bis ins kleinste Detail beschrieben werden, sondern auch teilweise die Gedanken und Motive, welche die Killer zu den grausamen Taten animiert haben. Und die sind ganz schön abartig!
    Es ist auch positiv zu erwähnen, dass Schritt für Schritt beschrieben wird, wie ein Mörder gefasst werden konnte und wie lange die Polizei im Dunkeln tappte.
    Im Anhang finden wir auch noch umfangreiche Statistiken rund um Morde, Opfer und Täter. Das ist auf jeden Fall sehr informativ.

    Ich bin mir nicht sicher, was ergreifender für mich war. Die schockierenden, traumatisierenden Erlebnisse der interviewten Überlebenden oder die unglaublich abstoßenden Gedanken und Motive der Täter. "Begegnung mit dem Serienmörder" von Stephan Harbort ist ein gut recherchiertes, informatives Sachbuch über ein extrem aufrüttelndes Thema. Das gelesene bleibt mit Sicherheit noch länger im Gedächnis und regt sehr zum Nachdenken an.

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    CarolinTempests avatar
    CarolinTempestvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublich spannend, und interessant, wie die Opfer solch eine Gewalttat erlebten.
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    blondie_lovess avatar
    blondie_lovesvor einem Jahr
    naomiselinas avatar
    naomiselinavor 2 Jahren
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    MaariSkogvor 5 Jahren
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    DarkAngelSleepingvor 6 Jahren
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    Buecherhexevor 6 Jahren
    Y
    YvSavor 7 Jahren

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