Das Hannibal-Syndrom

von Stephan Harbort 
4,4 Sterne bei75 Bewertungen
Das Hannibal-Syndrom
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AberRushs avatar

Gruseliger als jeder Thriller. Krass was unter uns lebt ... brrr Absolut nichts für schwache Nerven.

Caesias avatar

Wieder genau recherchiert und analysiert, dabei jederzeit verständlich und brillant erzählt - ein Blick hinter das Phänomen Serienmörder.

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Inhaltsangabe zu "Das Hannibal-Syndrom"

Dank Hollywood gilt Hannibal Lecter als Inbegriff des infernalischen Serienmörders. Doch wer sind diese Täter in der Wirklichkeit? Der Kriminalexperte Stephan Harbort hat zahlreiche von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Er befasste sich mit allen 75 deutschen Serienmördern seit 1945 – eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492236508
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.02.2003

Rezensionen und Bewertungen

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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 3 Monaten
    Interessante Studie über Serienmörder

    Dieses Buch erschien 2016 im Piper Verlag und beinhaltet 350 Seiten.
    Hier wird erklärt, wie Serienmörder so ticken. Hannibal Lecter gilt seit Hollywood als Inbegriff des infernalistischen Serienmörders. Stephan Harbort, Kriminalexperte, hat zahlreiche Serienmörder in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um deren Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Dabei befasste er sich mit allen fünfundsiebzig deutschen Serienmördern seit 1945. Es entstand eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.
    Dem Autoren Stephan Harbort ist hier ein wirklich sehr interessantes Werk gelungen, der nichts für Menschen mit schwachen Nerven ist. Man taucht in die Abgründe von Serienmördern ab und kann es nicht so ganz verstehen, was sie so treibt... Teilweise ist diese Recherche sehr spannend und aufregend beschrieben, mich hat sie ganz schön bewegt und Stephan Harbort versteht es ausgezeichnet, den Leser in seinen Bann zu ziehen, obwohl der Inhalt ganz schön die Nerven strapaziert!

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    HelgasBücherparadiess avatar
    HelgasBücherparadiesvor 3 Monaten
    Mitreißendender Tatsachenroman

    Mit seinem Buch schafft es Stephan Harbort Einblicke in das Leben eines Serienmörders zu geben.
    Nach vielen Jahren Recherche und Interviews mit den Tätern ist dieses Buch entstanden.
    In dem Buch wird erläutert, wann erstmalig der heute gebräuchliche Begriff Serienmörder erwähnt wird.
    Auch zu was für Taten der Mensch fähig ist, die abstoßend und grausam sind. Eine Realität die Gänsehaut verursacht. Näheres möchte ich hier nicht beschreiben.
    Viele Mörder werden aber auch gefasst, da sie an den Tatort zurückkehren, um in Erinnerungen zu schwelgen.
    Vermeintliche Trottel und Dummköpfe können sich oftmals 8 Jahre dem Zugriff der Polizei entziehen, während überdurchschnittliche Täter bereits nach 4 Jahren gefasst werden.
    Manche hatten eine schwere Kindheit oder es wurden auch Hirnanomalien festgestellt.
    Allerdings gibt auch immer wieder falsche Geständnisse und einige verbringen aufgrund Justizirrtümer viele Jahre im Gefängnis.
    Bei einigen Serienmördern werden nicht alle Tötungsdelikte anerkannt, da der Arzt einen natürlichen Tod festgestellt hat, obwohl die Taten gestanden wurden.

    Herr Harbort hat es geschafft ein spannendes und wissenschaftlich fundiertes Buch zu schreiben.
    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

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    K
    KerstinHabermann63vor 5 Monaten
    Bereit, wenn Sie es sind!

    Was ich zuvor in einer anderen Bewertung las: "Wer wirklich etwas über "Serienkiller  erfahren will, sollte unbedingt zugreifen!" Ich sehe es so: "Wer wirklich  etwas über MENSCHEN erfahren will, sollte unbedingt zugreifen!" Wenn man sich bewusst nur die im Buch beschriebenen Lebensgeschichten der Täter anschaut und liest wie sich der jeweilige Täter im späteren Gespräch mit dem Autor verhielt, würden sicher viele von uns eingestehen müssen, ein solchen Menschen zu kennen oder selbst solche Situationen zu kennen – abgesehen von den Taten.

    Wer die Bücher von Stephan Harbort nicht kennt, wird ggfs. hinter dem Titel "Das Hannibal Syndrom" eine Auflistung von Hannibal Lecter (Anthony Hopkins im Film "Schweigen der Lämmer") ähnlichen Tätern erwarten und dann beim Lesen enttäuscht sein, aber genau das könnte der Plan des Autors gewesen sein: eine "Ent-Täuschung". Die Vorstellung bei sog. "Bestien" handele es sich größtenteils um geistige Überflieger, die schier Übermenschliches zu leisten vermögen, scheint immer noch weit verbreitet zu sein. Zur Ent-Täuschung bietet sich ein Vergleich zwischen dem Titel-“helden“ Hannibal Lecter und den im Buch erwähnten Joachim Kroll (im Buch „Jürgen Knoll“ genannt) an.  Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Lecter überdurchschnittlich intelligent ist und sich Krolls IQ um 80 herumbewegt.

    Verhaftung: Kroll konnte 20 Jahre lang wüten und wurde nur ertappt, weil er von seinem eigenen Muster abgewichen ist. Im Film wird die Flucht Lecters zwar groß in Szene gesetzt, jedoch bleibt unklar wie es gelingen konnte das Genie überhaupt zu überführen, während Kroll selbst als bereits überführter Mörder intelligenten „Experten“ (einem anderen Mörder im Knast) weiter nicht aufgefallen ist. Davon kann Lecter nur träumen. Kroll:Lecter, 1:0.

    Flucht vom Tatort: Krolls einfaches, aber wirkungsvolles Konzept, so schnell und unauffällig wie möglich verschwinden. Lecter tötet sein Opfer nicht nur, um diesem das Gesicht zu entfernen, sondern nimmt sich auch noch die Zeit den Toten in mehreren Metern Höhe aufzuhängen (wie auch immer ihm dies ohne fremde Hilfe gelungen ist). Ebenso unrealistisch ist, dass Lecter das Gesicht seines Opfers unbeschädigt mit einem handelsüblichen Messer entfernt, was selbst einem erfahrenen plastischen Chirurgen bestenfalls mit Skalpell und ausreichend Zeit gelingen würde. Auch wie geschickt er das Antlitz über seines legt, wäre für jeden Maskenbildner eine große Herausforderung. Und last but not least, ist Lecter ein wahrer Houdini, der mit gefesselten Händen, rücklings mit einem Stück Metall Handschellen schneller öffnet als ein Polizist mit Schlüssel. Und das alles unter Zeitdruck. Da aber beide bei mehreren Taten fliehen konnten, soll es nun Kroll:Lecter, 2:1 stehen.

    Reflektionsfähigkeit: Lecter, der geniale Psychoanalytiker, der in der Lage ist jeden verbal zu sezieren, schafft es im gesamten Film nicht ein einziges Mal seine Motivation zu erläutern, was bei seiner (auch) narzisstischen Art verwundert. Er könnte damit beeindrucken. Kroll hingegen hat dies wenigstens auf Nachfrage – wenn auch erfolglos – versucht. „Ich musste sie kaputtmachen“ und die Aussage, er könne dieses „komische Gefühl“ nicht erklären, drückt zumindest aus, dass er einen innerer Druck erkannte und er versuchte diesen zu ergründen. Lecter bekommt das nicht hin. 3:1 für Kroll.

    Ambivalentes Verhalten/ Impulskontrolle: Mal verharrt Lecter monatelang in der vollkommen leeren Zelle, was einen intelligenten Menschen wie ihn zermürben müsste. Er jedoch sitzt geduldig wartend und gepflegt in der Ecke herum. Dann jedoch flippt er bei diversen Taten völlig aus und reißt mit dem Mund große Stücke aus den Opfern, nur um sie dann in Drei-Sterne-Manier zu kochen. Kroll ist seinem Muster aber größtenteils treu geblieben. Da Kroll auf die Dauer des Zeitraums betrachtet „erfolgreicher“ war: 4:1 für Kroll.

    Quid pro quo: Lecter, der sein Gegenüber (Jodie Foster als Clarice) mit seiner quid-pro-quo-These beeindrucken will und auf strikter Einhaltung beharrt, weicht aber selbst davon ab. Geht man davon aus, dass quid-pro-quo auf den Austausch "gleiches mit gleichem zu belohnen" abzielt, so ist das Ergebnis für die  Kontrahenten alles andere als „gleich“. Während Lecter Clarice psychisch-verbal vergewaltigt und damit seine sadistischen Bedürfnisse befriedigt, legt Clarice regelmäßig einen Seelenstriptease hin und bekommt dafür – zwar messerscharfe - Analysen über den gesuchten Mörder, aber selbst das nutzt Lecter zur Bewässerung seines Narzissmus. Dann wiederum zeigt er sich betroffen als sein Zellennachbar Clarice mit seinem Sperma belästigt. Einem echten Psychopathen wäre das bestenfalls gleichgültig. Eher würde es ihn belustigen, da es Clarice unangenehm ist, aber wohl kaum würde es ihn empören. Dieser Austausch ist weit entfernt von quid-pro-quo. Kroll kommt aber auch zur Erfüllung seiner Wünsche. Er gibt sich damit zufrieden zu bekommen, wonach er sich immer schon sehnte. Zuwendung, Aufmerksamkeit, Gespräche ohne Vorwürfe (wenn auch nur von den Beamten vorgegaukelt). Endlich ist jemand „bei ihm“. Endlich! Somit gewinnen beide. 5:2 für Kroll. 

    Verhalten der Polizei (Buch vs. Film): Während die Vorgehensweise der echten Polizei - sofern im Buch korrekt dargestellt - doch recht sachlich war und auch der Autor, der auch Kriminalpolizist ist erkennen lässt, dass er sich daran ans Distanzprinzip hält, ist Clarice in "Schweigen der Lämmer" doch teilweise für den Polizeidienst ungeeignet. Zum Einen aufgrund ihrer großen Leidensbereitschaft (Gespräche mit Lecter), zum Anderen aufgrund der Risikobereitschaft (begibt sich ohne auf Verstärkung zu warten in das Haus eines Tatverdächtigen und bringt damit sich und das Entführungsopfer in Gefahr); alles zum "Wohle" des Opfers. Im Gesundheitswesen würde man das als übersteigertes Helfersyndrom bezeichnen.

     

    Weitere Aspekte im Buch: Reiner Sturm (im Buch „Peter Windisch“ genannt) liefert einen hochinteressanten Aspekt. Auf Seite 51 des Buches berichtet der Autor kurz von einem Traum Windischs/ Sturms, indem u. a. die Begriffe: Baum, Apfel, Verfolger vorkamen. Wenn sich die Psyche und Abgründe eines Menschen irgendwo deutlich zeigen, dann in seinen Träumen. Wahrheitsgemäße Wiedergabe vorausgesetzt, bieten diese eine Spielwiese an Deutungsmöglichkeiten (die natürlich mit den vorliegenden Fakten abgeglichen werden müssen). Z. B. böten Baum und Apfel eine christliche Betrachtungsweise. Oder der Vater als doppelmoralischer Verfolger, der einerseits im echten Leben als Polizist für Gerechtigkeit steht, aber seinem Sohn gegenüber andere Regeln (Ungerechtigkeit) anwendet. Im Traum gelingt es Sturm/ Windisch dann die Umkehr der Gewalt gegen den Aggressor und zeigt damit wie Gewalt an Bedeutung gewinnt, zum Handlungskonzept wird. Träume: Ein weites Feld!

     

    Oder der Täter (aus dem Buch), dessen Mutter ihn als Fünfjährigen an einem Bahnhof einfach aussetzte. Es gibt kaum etwas traumatischeres für ein Kind. Die genauen Motive der Mutter, einer einfachen Landarbeiterin wurden nie wirklich aufgeklärt, da sie sich Nachfragen immer entzog. Möglicherweise hat aber auch Geld eine Rolle gespielt, was sich vielleicht auch in den Taten des Sohns ausdrückt, die größtenteils im geschäftlichen Umgang mit Frauen stattfanden. Mal forderten diese zu viel, mal zahlten sie zu wenig. Das ist natürlich nur eine Theorie.

     

    Der Autor berichtet auch kurz über eigene kleine Unsicherheiten z. B. beim Besuch von Peter Windisch (= Reiner Sturm) oder beim Erwidern eines Winkens einer Gefängnisinsassin. Das führt aber nicht dazu an der Kompetenz des Autors zu zweifeln, sondern im Gegenteil. Nur, wer in der Lage ist seine eigenen Emotionen und Affekte zu reflektieren, schafft es andere "zu öffnen" oder sich öffnen zu lassen. Vielleicht spüren die "gefühllosen Bestien" genau das und stehen ihm deshalb teilweise Rede und Antwort.

     

    Fazit: Was das Buch vermittelt: Es wird auch die Mitverantwortung der Gesellschaft und was „Bestien“ zu „Bestien“ werden lässt kritisch hinterfragt. Eine (von sicher vielen) Antworten auf die Frage, wem die im Buch erwähnten "Bestien" wohl ähnlicher sind, Hannibal Lecter oder (vielen von) uns: Mit Lecter verbindet sie höchsten eines: das grauenvolle Ende der Opfer. Mit (vielen von) uns verbindet sie (außer den furchtbaren Taten) und möglicherweise organischen und genetischen Defekten - so zeigt das Buch - mehr. Und zwar die Erfahrung von Leid, Entbehrung, Ablehnung, fehlende Anerkennung, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, das Vermissen von Menschen, die "bei ihnen" sind und sei es nur zum Skatspielen! Und was sie von uns unterscheidet: sie tun, was wir uns in unseren tiefsten Abgründen höchstens zu fantasieren wagen! Auch das macht die Faszination dieses Buches aus. Oft leugnen wir diese Abgründe in uns, um uns erhöhen zu können und sind gefesselt, wenn es einer dann doch wagt, nur um ihn (für unsere eigenen Fantasien??) bewerten zu können. Dennoch, der Vorrang der Opferrechte bleibt natürlich!

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    xotilvor 6 Monaten
    Sehr informativ

    Das Hannibal-Syndrom von Stephan Harbort

    Stephan Harbort erfahrener Kriminalist und langjähriger Lehrbeauftragter für führende Serienmord -Experten ist der Autor dieses Werkes .

    Kein Buch für schwache Nerven, da in den einzelnen Kapiteln teilweise näher auf die abscheulichen Taten eingegangen wird .

    Der Autor stellt uns verschiedene arten von Serienmördern vor und geht auch immer wieder auf die Tat ein , auch persönliche Gespräche fanden mit den Tätern während der Forschungsarbeit statt, die wir nachlesen können .

    Der Autor hat 6 Jahre lang Forschungsarbeit hinter sich mit teilweise erschreckenden einblicken in Gerichtsakten und aussagen der Täter.

    Stephan Harbort , gibt uns Einblicke in das Wieso und warum .

    Es werden verschiedenen Fälle und Statistiken näher aufgeführt im Buch und auch das warum , wie haben hier als Leser einblick in seine Forschungsarbeit.

    Das Buch ist sehr informativ doch in keinster weise trocken , sondern lässt sich seht gut lesen ohne langweilig zu werden.

    Ein tolles Buch nicht nur für Kriminologen .

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    Caesiavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder genau recherchiert und analysiert, dabei jederzeit verständlich und brillant erzählt - ein Blick hinter das Phänomen Serienmörder.
    Serienmörder, wie Du & Ich...

    In "Das Hannibalsyndrom" berichtet Stephan Harbort (Kriminalist und Deutschlands führender Serienmord - Experte, gefragter Berater für TV - Dokumentationen und Krimiserien) sehr umfassend über das Thema Serienmörder. Im Vorwort erklärt Professor Dr David Canter (Direktor des Zentrums für Ermittlungspsychologie an der Universität Liverpool) sehr interessant den "Hollywood - Effelkt", was am "Phänomen Serienmörder" fasziniert und macht bewußt, daß es augenscheinlich normale Menschen waren, die diese, oftmals grausam und unmenschlich anmutenden, Verbrechen begangen haben.Stephan Harbort hat zahlreiche Serienmörder befragt, ihre Fälle ausgewertet und macht die oft erheblichen Unterschiede deutlich, die zwischen den Tätern bestehen. Er vermeidet Klischees und liefert verschiedene Erklärungsansätze für die sehr unterschiedlichen Taten.Gleichwohl sollte der geneigte Leser bedenken, daß dieses Buch nichts für zartbesaitete Gemüter ist, denn in aller Deutlichkeit werden die, teilweise an Schlachtungen erinnernde, grausamen Tathandlungssequenzen beschrieben.Überraschend ehrlich beschreibt Stephan Harbort dabei sein eigenes Innen- und Erleben, wenn er z.B. zu einem Interview - Termin in einem Gefängnis mit einem verurteilten Mörder fährt. Auch dies mag faszinieren, macht den Autor zugleich sympathisch und deckt die menschliche Seite in dem, trotz allem zu jedem Zeitpunkt professionellen, Profiler auf. Im letzten Kapitel "Morde, die jeder begeht" macht Stephan Harbort einmal mehr deutlich, daß jeder Serienmörder in erster Linie ein Mensch, wie "Du & Ich" ist und wir die Schuldigen nicht nur moralisch verdammen und juristisch verurteilen sollten, sondern auch die Ursachen erkennen und besser noch anerkennen sollten. "Denn bevor die Serienmörder losziehen und über ihre Opfer herfallen, sind sie selbst Opfer gewesen - viele Male; überwiegend in der eigenen Familie."Erschreckend deutlich zeigt Stephan Harbort auf, daß Serienmörder gut in unsere Zeit passen und läßt uns schließlich mit der Frage zurück, ob wir daraus lernen...Wieder einmal genau recherchiert und analysiert, dabei jederzeit verständlich und brilliant erzählt - lädt Stephan Harbort dazu ein, einen Blick hinter das Phänomen Serienmörder zu werfen. 

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    RalfEbersoldts avatar
    RalfEbersoldtvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Stephan Harbort nimmt uns mit auf eine Reise in die Abgründe düsterer Seelen - packend, spannend, sachlich und informativ zugleich.
    Auch Serienmörder sind Menschen. Nur eben keine "normale Menschen" wie wir.

    Wir alle kennen die fiktive Filmfigur Dr. Hannibal Lecter , die viele fasziniert. Auch die Rolle der FBI-Agentin im Film fasziniert viele.

    Wenn Medien einen Artikel über einen gefassten Serienmörder veröffentlichen, steht zum Beispiel im Artikel “Er galt als höflich, freundlich, und umgänglich“ oder auch “Seine Nachbarn beschreiben ihn als häufig ungepflegt, und er hatte wenige bis keine soziale Kontakte“. Manche der Festgenommenen sind Gelegenheitsjobber, manch andere sind gebildet, Familienväter, gut situiert, haben einen guten Ruf, und arbeiten seit Jahren im selben Betrieb. Wie auch bei den Opfern sind auch die Berufe der Serienmörder in allen Breiten und Graden vertreten: vom einfachen Arbeiter bis hin zum Krankenpfleger, Polizeibeamte oder Mediziner – jede Berufsgruppe war schon mal dabei.

    Man fragt sich, wie man ein Buch über Serienmörder schreiben könnte?! Schreibt man eventuell einen Roman, in dem der Serienmörder aus verschmähter Liebe den Verstand verliert und deshalb zum Serienmörder wird? Oder schreibt man einen Ratgeber à la “Vor diesen und solchen Menschen sollte man sich schützen“? oder etwa – im Sinne des modernen Immer-Einfacher-Werdens – einen Ratgeber namens “Soziopathie für Dummies“? Letztere beide Möglichkeiten würden meiner Ansicht nach sowohl Täter als auch Opfer als auch Angehörige jeglicher Art verspotten, dafür ist die Thematik zu ernst.

     

    Stephan Harbort, 1964 in Düsseldorf geboren, ist deutscher Kriminalist und international anerkannter Fallanalytiker, der die Bezeichnung Serienmörder entscheidend mitgeprägt hat. Man kennt ihn auch als Fall-Kommentator diverser Fernsehsendungen.

    Für seine Bücher hat er insgesamt mehr als 35.000 Seiten an Tatortbefund- und Obduktionsberichte, Vernehmungsprotokolle, psychologische und psychiatrische Gutachten, Anklageschriften, Gerichtsurteile ausgewertet sowie hunderte Interviews mit deutschen Serienmördern geführt.
    In seinem Buch “Das HANNIBAL-Syndrom“ lässt er die Leser nicht lange zappeln, sondern beginnt mit Fakten.

     

    Zwei Zitate aus dem Vorwort:

     

    "Aus diesem Hollywood-Effekt - subjektiven Eindrücken und deren dramatischer Ausgestaltung wird unangebracht Gültigkeit zugeschrieben - ist eine Vielzahl von Aussagen über Serienmörder hervorgegangen, von denen wenige näherer wissenschaftlicher Betrachtung standhalten. So sollen Serienmörder zum Beispiel deutlich intelligent sein, und es soll sich bei ihnen niemals um Amerikaner afrikanischer Abstammung handeln."

    "Serienmörder greifen, so wird behauptet, nur solche Opfer an, die dieselbe ethnische Zugehörigkeit haben wie sie selbst, und in ihren Taten glaubt man stets das Vorhandensein einer starken sexuellen Komponente zu erkennen." (Zitatende)

     

    Gleich das erste Kapitel beginnt der mit Protokollen des Falls Gerhard Bold, der während der 1970er Jahre binnen neun Wochen eine 15-jährige und weiter drei Frauen zwischen 24 und 52 Jahren zu Tode gewürgt hatte. Eine Verurteilung wegen vierfachen Mordes war im sicher.

    Dem Motiv des Frauenhasses und der sadistischen Freude am Töten wollte das Schwurgericht im Jahr 1973 allerdings nicht zustimmen. Begründung (Zitat): “Gerhard Bold hat nicht schuldhaft gehandelt. Seine Persönlichkeit ist infolge des frühkindlichen Hirnschadens und der fehlgeleitenden Sozialisation hochgradig gestört. Seine charakterliche Abnormität hat in den Belastungssituationen, die jeweils unmittelbar vor den Taten aufgetreten waren, bei ihm zu Zuständen geführt, die einer krankhaften Störung der Geistestätigkeit gleichzusetzen sind. (…) Die aus dem Angeklagten herauszubrechende Aggressivität, der Sturm des Vernichtungswillens überrannten gleichsam sein nur rudimentär vorhandenes Gewissen. Er war nicht mehr in der Lage, diese eruptiven Ausbrüche zu kontrollieren. (…) Er musste deshalb wegen fehlender Schuld freigesprochen werden. (…) Die Unterbringung des Angeklagten in einer Heil- und Pflegeanstalt wird angeordnet.“ (Zitatende)

    >>Wenn man mich raus lässt, bin ich sicher, dass ich wieder eine Frau töten würde.<<, so Bold während des Interviews. Nach 15 Jahren Unterbringung in psychiatrischen Einrichtungen hatten insgesamt 17 Therapeuten mit ihm und an ihm gearbeitet. Und er mit ihnen: im April 1988 war ihm zum wiederholten Male Urlaub bewilligt worden, diesmal sogar ohne Begleitung. In der Begründung galt er als höflich, diszipliniert, kontaktfähig, intelligent, und es habe eine erfolgreiche Therapie stattgefunden mit Stärkung des Selbstwertgefühls, Verbesserung der Impulskontrolle, Fortschritten im wahrnehmen und Äußern von Gefühlen, Abbau aggressiver Tendenzen gegenüber Frauen, realitätsadäquater Einstellung gegenüber seiner Person und seiner Situation.

    Noch im April 1988 wollte Bold seine Eltern besuchen. Früh morgens stieg er mit zwei Koffern ausgestattet den Zug, in einem der Koffer hatte er ein Bowie-Messer. Im Zug lauerte er einer 46-jährigen Frau auf. Als sie gerade aus der Toilette kam, ging er auf sie zu, drängte sie zurück in den Waschraum und stach mehrfach auf sie ein. Andere Reisende hörten den Vorfall. Die Frau wurde blutüberströmt in ein Abteil gebracht und versorgt, während die Polizei verständigt und Bold verhaftet wurde.


    Nach Harbort sind am Verlauf einer mörderischen Karriere viele Menschen beteiligt  – auf die eine oder andere Weise. (Zitat): “Auf die moralische Anklagebank gehört auch das soziale Umfeld der Täter. Solange wir Ursache und Wirkung dieses Gewaltphänomens nicht verstehen wollen, wir uns weigern, auf menschliche Unzulänglichkeiten rechtzeitig und folgerichtig zu reagieren, bringen wir uns in Gefahr – in tödliche Gefahr. Ganz nebenbei begehen wir auch noch moralisches Harakiri. Auch der grausamste Verbrecher hat ein Recht darauf, dass Menschen da sind, die versuchen, ihn zu verstehen. Um solche Menschen zu begreifen, müssen wir in die dunkelsten Gefilde der menschlichen Seele vorstoßen. Das bedeutet emotionale Schwerstarbeit. Das kann nicht jeder, das möchte nicht jeder. Versuchen wir uns dennoch diesen Menschen zu nähern, ihre Taten zu deuten.“ (Zitatende)

    Stephan Harbort unterscheidet Serienmörder in verschiedene Kategorien: Vom Serienraubmörder bis hin zum Seriensexualmörder. Auch ist seiner Ansicht nach jeder Serienmörder unterschiedlich einzustufen, weil das jeweilige Motiv ebenso unterschiedlich ist – wenngleich sich die Kindheitserfahrungen der Täter oft ähneln.

     Außerdem ist nicht jeder Serienmörder ist gleichzeitig auch ein Sexualmörder. Im Zusammenhang der Definition eines Serienmörders aus der Ansicht des FBI berichtigt Harbort, dass tatsächlich in Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkriegs lediglich durch 25 Serientäter (40,1 Prozent aller verurteilten Täter) Sexualmorde verübt wurden. “Davon entsprachen sogar nur 22,9 Prozent dem stereotypischen Persönlichkeits- und Verhaltensprofil des >>echten<< Triebtäters.“ (Zitatende).

     Gerne ein paar weitere Fakten in Form von Zahlen aus dem Buch. “Während das National Center oft he Analysis of Violent Crime (NCAVC) für den Zeitraum von Januar 1977 bis April 1992 insgesamt 331 Serienmörder zählte, was in den USA etwa 1 bis 2 Prozent aller Tötungsdelikte ausmacht, wurden in Deutschland (ausgenommen DDR) zwischen 1945 und 2000 67 Männer und acht Frauen verurteilt, die für 421 Tötungsdelikte verantwortlich gemacht werden konnten.

    Mindestens 22 Mordserien (83 Opfer) blieben ungeklärt, in diesen Fällen konnte kein Tatverdächtigter ausfindig gemacht werden oder es erfolgte keine Verurteilung. Darüber hinaus standen mindestens 20 Männer unter dem dringenden Tatverdacht, mindestens 3 Opfer getötet zu haben, konnten aber lediglich wegen höchstens zweier Morde verurteilt werden.  Nicht übersehen werden dürfen weitere 91 Täter, die wegen zweifachen Raub- und/oder Sexualmords und weiterer versuchter Tötungsdelikte abgeurteilt wurden und aufgrund ihrer vielfach pathologischen Motivations- und Persönlichkeitsstruktur, ihrer speziellen Opferauswahl (regelmäßig keine Vorbeziehung) und der gerichtlicherseits angenommenen >>erheblichen Rückfallgefahr<< als potentielle beziehungsweise verhinderte Serienmörder einzustufen sind. Zudem ließ das mörderische Credo der Täter keine Zweifel aufkommen: >>Ich hätte weitergemacht<<, >>Das wäre eine Lawine geworden.<< Oder: >>Lasst mich bloß nicht raus!<<“ (Zitatende)


    Im Falle der Darlegung wissenschaftlicher Fakten gebraucht Harbort zum Teil auch Fachausdrücke, die vielleicht nicht jeder versteht (könnte man aber nachlesen!). Im Zusammenhang mit Interviews mit Serientätern unterschiedlichster Art schreibt er jedoch einfach und verständlich, also menschlich, und lässt uns sogar an seinem Gefühlsleben und an seinen Gedanken teilhaben.

    Auch einem erfahrenen Kriminalisten wie Stephan Harbort fällt es nicht immer leicht, in diese dunkelsten Winkel verrotteter Seelen einzudringen. Es hat ihm – wie es selbst schreibt – auch missfallen, diese Berichte der teils ekelhaften Taten zu lesen, manchmal ist er beim Lesen auch wütend geworden. Insbesondere hat ihn mitgenommen, wenn die Mordopfer entweder sehr jung waren (bei 3 Monaten jung angefangen) bis hin zur 91-jährigen Dame. Auch die Geschichten der Hinterbliebenen wie Eltern, Ehepartner, Freunde, Bekannte und Verwandte sind nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Denn wie jeder “ normale Mensch“ sind auch Kriminalbeamte Menschen, und Menschen fühlen nicht nur, sie fühlen mit anderen mit, sie können sich gedanklich wie emotional in andere reinversetzen. Man nennt das auch Empathie.

     Bei Serienmördern ist das Entscheiden nach Moral und Ethik eben nicht möglich, sie sind unterentwickelt. Manche sind geistig “normal“, wie jeder von uns, aber alle Serienmörder sind emotional unterentwickelt.

    Ein Absatz, der mich persönlich ebenfalls beeindruckt hat: “Möglicherweise unternahm (…, Name eines Serienmörders im Hochsicherheitstrakt, im Interview genannt) aber auch den Versuch, seine Taten auf diese Weise vor sich selbst zu rechtfertigen. Auch unter diesem Aspekt ist vielen Serienmördern eines gemein: Sie können ihre Taten lediglich beschreiben, aber nicht erklären.“ (Zitatende)

    Die Frage >>Was hast du dir dabei nur gedacht?!<< wird von manchen Kindern mit einem Schulterzucken oder von manchen Erwachsenen mit einem “Keine Ahnung…?!“ beantwortet. Kommt bekannt vor? Nicht weiter tragisch, wenn es um belanglose Entscheidungen geht, finde ich. Manchmal entscheidet man eben nach dem Kopfkino, manchmal widerum nach dem Bauchgefühl. Spätestens aber bei Entscheidungen, die andere eventuell beeinträchtigen könn(t)en, egal in welcher Form, sollte doch jeder “normal entwickelte Mensch“ (mit Verlaub: jeder Mensch in seiner Weise individuell) in der Lage sein, nach bestem Gewissen und nach Moral und Ethik gehandelt zu haben.

    Tief in uns drin steckt allerdings immer noch ein Tier, das auch jederzeit abgerufen werden könnte – bei dem einen minder, beim anderen leichter, also kann jeder Mensch zum Töten animiert werden, Ergo: zum Mörder werden, wenngleich nicht automatisch zum Serienmörder.

    Soziopathen können zwar emotional nicht oder nur eingeschränkt nachempfinden, was ihre Opfer fühlen. Allerdings ge- und missbrauchen sie die Gefühle der Opfer als Mittel zum eigenen Zweck, um Lücken zu finden, um ihnen Schaden zuzufügen, sie haben also ihre Opfer “studiert“. Deshalb werden manche Soziopathen als “sehr freundlich und charmant“ beschrieben, handeln aber auch manipulativ und können sehr gut lügen. Außerdem zeigen sie irgendwann im Verlauf ihrer Taten absichtlich auch Änderungen auf, um zum Beispiel der Justiz, den Medien und der Gesellschaft aufzuzeigen, dass andere viel dümmer sind als sie selbst.

    Psychopathen interessieren sich gar nicht erst für die Emotionen anderer, machen im wahrsten Sinne des Wortes “ihr eigenes Ding“ – und (ge-)brauchen lediglich den Körper des Opfers/der Opfer, den sie widerum als Spiegelbild ihrer Seele missbrauchen (zum Beispiel bei der Form des Tötens und/oder darin, was danach “geschieht“). Zum Beispiel durch das Ausweiden eines toten Körpers (und anderen Abartigkeiten) reden Psychopathen sich ein, etwas “ganz Besonderes“ getan zu haben, was zuvor noch niemand getan hat, was ja – so gesehen(!) – auch stimmt. An ihrer Argumentation erkennt man die einfache und rationale Denkweise, zum Beispiel in Aussagen wie >>Ich bin nicht krank, habe ja keinen Schnupfen, oder sowas.<< Reflexion ist also nicht möglich, nicht machbar, weil entweder während der Kindheit verlernt oder erst gar nicht beigebracht bekommen, weil sie selber – auf unterschiedliche Weise – missbraucht worden sind.

     

    Wer “Das HANNIBAL-Syndrom“ gelesen hat, wird endgültig verstehen.

     

     

    Mit besten Empfehlungen
    Ralf Ebersoldt

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    wildfires avatar
    wildfirevor einem Jahr
    hannibal

    nach anfänglichen startschwierigkeiten beim lesen wg der vielen Fachbegriffe,hat sich das buch zu einem spannenden Lesestoff entwickelt. mit dem buch werden die verschiedensten serienmordtäter beschrieben und deren Werdegang bis zum ersten delikt analysiert. ein kapitel (das 12) hat bei mir allerdings einen Reflex hervorgerufen den ich hier nicht beschreiben möchte. um was es in diesem kapitel geht,muß jeder Leser für sich herausfinden. auch sollte man sich das nicht übertitelte schlußwort auf seite 329-335 durchlesen und sich seine eigenen Gedanken darüber machen.

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    MissNorges avatar
    MissNorgevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Man merkt sehr genau, das der Mann weiß worüber er schreibt, informativ und erschreckend ...
    Erschreckend, aber wahr

    Kurz zum Inhalt
    (lt. Verlagsseite)
    Dank Hollywood gilt Hannibal Lecter als Inbegriff des infernalischen Serienmörders. Doch wer sind diese Täter in der Wirklichkeit? Der Kriminalexperte Stephan Harbort hat zahlreiche von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Er befasste sich mit allen 75 deutschen Serienmördern seit 1945 – eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.

    Meine Meinung
    Wer sich für das Phänomen "Serienkiller" interessiert sollte sich dieses Buch, von Deutschlands bekanntestem Serienkiller-Experten Stephan Harbort, nicht entgehen lassen.
    Wieder einmal beweist er, das sich keiner so genau und detailliert mit den Fällen und den Personen dahinter befassen kann wie er. Nicht übertrieben, sondern mit einem knallharten, sachlich spannenden und realistischen Blick. Verständlich und ohne viele Fachbegriffe kann man die 15 Kapitel lesen und erlebt dabei immer wieder das man fassungslos den Kopf schüttelt, wie es jemals mit einem Menschen soweit kommen konnte, um diese Taten zu begehen? Man bekommt Einblicke in die Vergangenheit und die Schicksale des Täters und erahnt in etwa welche Punkte in seinem Leben die Auslöser gewesen sein könnten. Eine informative, glaubwürdige und schockierende Doku über das Phänomen Serienkiller. Man merkt auf jeder Seite des Buches, das Stephan Harbort haargenau weiß, worüber er hier schreibt.

    Fazit
    Als LeserIn bleibt man, nach der letzten Seite des Buches, mit einem Gefühl zurück das Trauer, Wut und Fassungslosigkeit vereint. Wie kann ein Mensch einem Anderen so etwas schreckliches antun? Diese Frage wird wohl ein Leben lang immer wieder gestellt werden.

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    S
    Shorty2017vor einem Jahr
    Das Hannibal-Syndrom: Phänomen Serienmord

    Das Buch ist lesenswert, kann ich nur empfehlen. Wenn man einmal anfängt kann man nicht mehr aufhören. Dieses Buch ist ein Muß für jeden, der sich für die Thematik "Serienmörder" interessiert.

     

     

     

     

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    SimoneWebers avatar
    SimoneWebervor einem Jahr
    Sachlich und erschreckend zugleich

    Ein Buch für jeden, der an dem Thema Serienmörder interessiert ist. Es behandelt nicht nur trockene Zahlen ab, sondern gewährt auch Einblicke in die Hintergründe der Täter und deren Lebensgeschichten.

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