Stephan Harbort Das Hannibal-Syndrom

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Inhaltsangabe zu „Das Hannibal-Syndrom“ von Stephan Harbort

Dank Hollywood gilt Hannibal Lecter als Inbegriff des infernalischen Serienmörders. Doch wer sind diese Täter in der Wirklichkeit? Der Kriminalexperte Stephan Harbort hat zahlreiche von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Er befasste sich mit allen 75 deutschen Serienmördern seit 1945 – eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.

Man merkt sehr genau, das der Mann weiß worüber er schreibt, informativ und erschreckend ...

— MissNorge
MissNorge

Sehr unterhaltsam und spannend.

— evafl
evafl

Spannend und informativ .. keine leichte Kost

— Silke_Wendt
Silke_Wendt

Ein Buch das nicht mit den Gedanken spielt sondern die Realität vorstellt. Gänsehautfaktor pur!

— Buecherseele79
Buecherseele79

Hollywood Vs. Realität

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Absolutes Muss für Fans von Krimis mit Tiefgang und jedem anderen ,-)

— Claudia_Jacobs
Claudia_Jacobs

So grausam kann nur das echte Leben sein. Ein muss für Krimi- und Thrillerfans

— Taluzi
Taluzi

Einblicke in die Abgründe menschlicher Seelen.

— Nanniswelt
Nanniswelt

Interessanter und teilweise schauriger Einblick in die reale Welt der Serienmörder...

— Virginy
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  • hannibal

    Das Hannibal-Syndrom
    wildfire

    wildfire

    07. September 2017 um 16:56

    nach anfänglichen startschwierigkeiten beim lesen wg der vielen Fachbegriffe,hat sich das buch zu einem spannenden Lesestoff entwickelt. mit dem buch werden die verschiedensten serienmordtäter beschrieben und deren Werdegang bis zum ersten delikt analysiert. ein kapitel (das 12) hat bei mir allerdings einen Reflex hervorgerufen den ich hier nicht beschreiben möchte. um was es in diesem kapitel geht,muß jeder Leser für sich herausfinden. auch sollte man sich das nicht übertitelte schlußwort auf seite 329-335 durchlesen und sich seine eigenen Gedanken darüber machen.

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  • Erschreckend, aber wahr

    Das Hannibal-Syndrom
    MissNorge

    MissNorge

    05. August 2017 um 09:54

    Kurz zum Inhalt(lt. Verlagsseite)Dank Hollywood gilt Hannibal Lecter als Inbegriff des infernalischen Serienmörders. Doch wer sind diese Täter in der Wirklichkeit? Der Kriminalexperte Stephan Harbort hat zahlreiche von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Er befasste sich mit allen 75 deutschen Serienmördern seit 1945 – eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.Meine MeinungWer sich für das Phänomen "Serienkiller" interessiert sollte sich dieses Buch, von Deutschlands bekanntestem Serienkiller-Experten Stephan Harbort, nicht entgehen lassen.Wieder einmal beweist er, das sich keiner so genau und detailliert mit den Fällen und den Personen dahinter befassen kann wie er. Nicht übertrieben, sondern mit einem knallharten, sachlich spannenden und realistischen Blick. Verständlich und ohne viele Fachbegriffe kann man die 15 Kapitel lesen und erlebt dabei immer wieder das man fassungslos den Kopf schüttelt, wie es jemals mit einem Menschen soweit kommen konnte, um diese Taten zu begehen? Man bekommt Einblicke in die Vergangenheit und die Schicksale des Täters und erahnt in etwa welche Punkte in seinem Leben die Auslöser gewesen sein könnten. Eine informative, glaubwürdige und schockierende Doku über das Phänomen Serienkiller. Man merkt auf jeder Seite des Buches, das Stephan Harbort haargenau weiß, worüber er hier schreibt. FazitAls LeserIn bleibt man, nach der letzten Seite des Buches, mit einem Gefühl zurück das Trauer, Wut und Fassungslosigkeit vereint. Wie kann ein Mensch einem Anderen so etwas schreckliches antun? Diese Frage wird wohl ein Leben lang immer wieder gestellt werden.

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  • Das Hannibal-Syndrom: Phänomen Serienmord

    Das Hannibal-Syndrom
    Shorty2017

    Shorty2017

    17. July 2017 um 14:49

    Das Buch ist lesenswert, kann ich nur empfehlen. Wenn man einmal anfängt kann man nicht mehr aufhören. Dieses Buch ist ein Muß für jeden, der sich für die Thematik "Serienmörder" interessiert.

     

     

     

     

  • Sachlich und erschreckend zugleich

    Das Hannibal-Syndrom
    SimoneWeber

    SimoneWeber

    03. July 2017 um 14:50

    Ein Buch für jeden, der an dem Thema Serienmörder interessiert ist. Es behandelt nicht nur trockene Zahlen ab, sondern gewährt auch Einblicke in die Hintergründe der Täter und deren Lebensgeschichten.

  • Der Mittagsmörder von Nürnberg

    Das Hannibal-Syndrom
    evafl

    evafl

    03. July 2017 um 13:22

    Serienmörder – ein großes Wort, doch was steckt genau dahinter, wer sind die Täter und wie sind sie? Im Buch schreibt Stephan Harbort über alle 75 deutschen Serienmörder seit 1945 und erläutert, was die Motivation für die verschiedenen Taten war, den Tathergang und über den Täter.Über Kriminalfälle lese ich ja immer wieder „gerne“ etwas. Das Thema generell finde ich interessant, vor allem eben die Einblicke, die man hier manchmal auch erhält, wenn es um die näheren Umstände des Todes geht.Vom Phänomen des Serienmord hatte ich auch hin und wieder schon etwas gehört, jedoch fand ich es nun spannend das Thema mal etwas zu vertiefen. Im Buch wird über die verschiedensten Fälle berichtet, da gibt es Mörder, die im Wald mit der Pistole schießen, sich durchaus willkürlich ihr Opfer suchen, dann aber auch Täter, die aus reinem persönlichen Frust handeln. Im Buch werden die unterschiedlichsten Fälle erläutert und auch aus psychologischer Sicht näher betrachtet und erklärt.Die Schilderungen waren für mich gut verständlich, die Sprache ist nicht großartig kompliziert, es ist aber auf keinen Fall ein Buch, das man einfach mal eben so liest. Man sollte sich hier schon Zeit dafür nehmen, eine leichte Lektüre sieht anders aus. Oftmals kommen auch Fachbegriffe zum Einsatz, wobei diese nachvollziehbar sind.Nicht so gut gefallen hat mir teilweise die Art und Weise wie hier manches erläutert wird. Für mich war es einfach zu tiefgehend, ich bin dann wohl eher der Fan einer nur oberflächlichen Antwort bzw. muss nicht alles genau hinterfragt wissen. Mir war hier manche Schilderung einfach ein wenig zu ausführlich, zu langwierig.Alles in allem ist „Das Hannibal-Syndrom“ ein wirklich spannendes und informatives Buch über die verschiedenen Serienmörder, das fachlich super gut recherchiert ist, man merkt hier, wie man sich definitiv Zeit genommen und Mühe gemacht hat. Die Fälle sind soweit verständlich geschildert und geschrieben, jedoch ist es nicht unbedingt eine Lektüre, die man mal eben so verschlingen sollte, man sollte dem ganzen schon Aufmerksamkeit widmen. Ich habe das Buch manchmal für ein bißchen zu ausführlich empfunden, es geht mir manchmal zu sehr in die Tiefe, psychologisches Wissen, das ich nicht unbedingt für mich als nötig ansehe. Ansonsten wurde ich aber wirklich spannend unterhalten.Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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  • Keine leichte Kost

    Das Hannibal-Syndrom
    Silke_Wendt

    Silke_Wendt

    17. May 2017 um 01:50

    Dieses Buch beschert ein Gefühlschaos, was man sich nicht entgehen lassen sollte,wenn man sich für die Thematik Serienmörder interessiert, man schon immer hinter die Kulissen von Kriminalisten schauen wollte, ohne den reißerischen Hollywood Glamour und wenn man mehr als nur den Mörder und seine Taten sehen möchte.Ich wollte schon immer verstehen, warum ein Mörder mordet, was treibt ihn an, gibt es aus medizinischer Sicht Hinweise, wie ist er zu dem geworden, was er nun ist und vor allem, was sagt er selbst von sich nach seinen Taten, welche Rechtfertigung hat er ?Diese und viele andere Fragen gingen mir so oft nach Nachrichtensendung, nach Fernsehserien wie zum Beispiel „Medical Detectives“, „Autopsie – Mysteriöse Todesfälle“ usw. durch den Kopf.Das Buch „Das Hannibal-Syndrom“ von Stephan Harbort, löste bei mir nicht nur Faszination, furchtbares Entsetzen, Spannung und Traurigkeit aus, dieses Buch kam meinen gesuchten Antworten ein sehr großes Stück näher.Stephan Harbort ist ein sehr erfahrener Kriminalist und führender Serienmord-Experte. Er nimmt uns Leser in seinem Buch mit auf die Reise, in die tiefen Abgründe der deutschen Serienmörder. Fasziniert war ich vom schnörkellosen Schreibstil, sachlich, spannend und auch gut verständlich für Laien, erzählt Stephan Harbort von seiner Arbeit. Aus der Ich-Perspektive lässt er uns teilhaben an den Geschehnissen und Analysen, die in keiner Serie, in keinen Nachrichtensendungen erörtert werden. Er nimmt uns Leser nicht nur zu Interviews mit den Tätern mit, sondern lässt uns durch die Psychologische Aufarbeitung in die Köpfe der Serienmörder schauen. Stephan Harbort beleuchtet das ganze Leben, sieht den Serienmörder als Mensch und erwischte mich dadurch oftmals eiskalt, nicht nur, als ich die detailgetreuen Erläuterungen vom Täter selbst erzählt bekam, sondern auch als das Leben, der Weg, erörtert wurde, den so manch ein Täter von klein an gehen musste.Ich hätte nie gedacht, wie vielschichtig das Thema Serienmörder ist, was es für zahlreich Unterschiede auch zwischen den Tätern gibt und wie viele verschiedene Motive tatsächlich vorhanden sind.Ich muss zugeben, dass mir ab und zu nicht nur die Opfer furchtbar leid tun, oftmals lässt mich auch das gesamte Schicksal eines Mörders, traurig und ratlos zurück. Ich vermute, dass dies auch etwas ist, was Stephan Harbort mit seinem Buch erreichen möchte, dass wir Leser nicht nur die Serienmörder sehen, sondern auch den Menschen hinter seinen grausamen Taten. Ich finde, das ist Stephan Harbort exzellent gelungen, ein großes Dankeschön, auch für das signierte Exemplar, was mich ganz besonders freut !!!Ich werde dieses Buch wohl nie vergessen können, was ich vielleicht auch gar nicht will, da es wahnsinnig spannend und komplex ist und mich sehr tief in eine Welt hat schauen lassen, die ich sonst nur von ganz weit weg kenne .. Gott sei Dank !!!

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  • Hier schreibt die Realität!

    Das Hannibal-Syndrom
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    16. May 2017 um 16:52

    Serienmörder- man liest und sieht sie überall, egal ob man ihnen Serien widmet, Kinofilme und Krimis im Fernseh, Büchern, Fachzeitschriften und auch wenn sie grausame, bestialische Monster für uns sind, so ziehen sie uns magisch an.Wie wird man zum Serienmörder, woran kann man sie "erkennen"?Kann man sie überhaupt "erkennen"?Gibt es medizinische Merkmale die man als "Leitfaden" nutzen kann?Wie sieht die Zeit nach der Verurteilung aus?Wie sehen sich Serienmörder selbst- als schuldig oder unschuldig?Setzen sie sich mit ihren Taten auseinander?Wie konnte es soweit kommen dass Menschen, hauptsächlich Männer, "austicken" und grausame Morde begehen?In diesem Buch setzt sich der Autor Stephan Harbort mit den grössten Serienmördern der deutschen Nachkriegszeit auseinander und es ist manchmal schwer vorstellbar dass die Realität sich so zugetragen hat.Für zarte Seelen ist dieses Buch auf keinen Fall etwas, auch wenn man sich den Spiegel vorsetzen muss- diese Taten haben sich wirklich so zugetragen und es bleibt ein erschreckendes Gänsehautgefühl zurück.Stephan Harbort setzt sich gekonnt mit den Verbrechen auseinander aber beleuchtet auch die Umstände die diesen Täter zum Mörder werden ließ.Wie wichtig ist eine liebevolle Kindheit mit verständnisvollen Eltern?Wie kann man junge Erwachsene in das Berufsleben hereinnehmen damit sie sich den Aufgaben gewachsen fühlen?Wie können wir als Gesellschaft damit umgehen?Haben Polizei, Ermittler, Mitmenschen, Gerichte und Analytiker immer richtig reagiert?Zu all diesen Fragen und Themen  hat der Autor seine Sichtweisen zusammengetragen, sich auch mit den Mördern getroffen um sie zu verstehen, selbst kennenzulernen, ihnen gegenüber zu sitzen.Kein Buch was mit erhobenen Zeigefinger auf alle zeigt und jeden verurteilt falsch gehandelt zu haben, aber doch viele Ansätze bietet dass sich in gewissen Dingen etwas ändern muss.Auch wenn es grausame Mörder sind, so gehören sie doch zur Gesellschaft und schon in der Nachkriegszeit ging die Gesellschaft egoistische Wege, was sich in der heutigen Zeit kaum gebessert hat.Die Taten jedes einzelnen Serientäters sind, für "normal Denkende" nicht nachvollziehbar, grausam, kalt, gefühlslos und oft auch ekelerregend(gerade wenn es um Kinder geht die getötet, vergewaltigt oder gegessen werden..) aber es gab/gibt sie wirklich, all diese Taten von all diesen Mördern begangen.Für mich auch hier wieder ein sehr gelungenes Buch welches sich einfach mit der Realität befasst und einen nach dem Gelesenen erstmal fassungslos und ja, fast angeekelt zurücklässt.Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus da der Autor durch seine Ausbildung/Erfahrung Fakten vorlegt die sich keinesfalls langweilig lesen und die Spannung eines Psychothrillers haben.Ich bedanke mich bei dem Autor ganz herzlich für das Rezensionsexemplar!

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  • Sehr authentisch und gut recherchiert!

    Das Hannibal-Syndrom
    UnsereBuecherwelt

    UnsereBuecherwelt

    10. May 2017 um 22:05

    Meine MeinungDieses Buch war mein erster Tatsachenbericht, sogar mein erstes freiwillig gelesenes Sachbuch überhaupt!Ich fand den Gedanken toll, hinter die Fassade all dieser psychisch durchgedrehten Menschen zu blicken, von denen ich in meinen geliebten Thrillern so oft und gern lese.Diesen Einblick habe ich dank Stephan Harbort definitiv erhalten! Sogar mehr als mir lieb ist! Ich habe es unterschätzt, dass es einem ganz schön unter die Haut gehen kann, wenn einem bewusst wird, dass es sich hierbei ja um wirkliche Studien von absolut realen Menschen handelt und die Erzählungen in dem Fall echter nicht sein könnten! Sicherlich könnten die Geschichten in den Psychothrillern, die ich lese auch alle genau so geschehen sein, sie könnten real sein und dessen bin ich mir auch bewusst, aber man schiebt in seinem „Inneren Ich“ immer noch jedes mal den Vorhang vor, wo drauf steht: „Du hast jetzt nur ein Buch gelesen – eine fiktive Geschichte und alles ist gut!“ Nach Stepahan Harborts sehr tiefen und teils intimen Einblicken in die Psyche der Menschen, die so viel Grauen, Angst und Abscheu in der Welt verbreiten, bleibe ich nun aufgewühlt und leicht schockiert zurück … zu welch Gedanken und Taten ein Mensch wirklich fähig ist, es schwarz auf weiß in Form eines Interviews z.B. zu lesen, macht es realer, als man sich selbst eingestehen will.Trotz alledem habe ich stellenweise sogar so etwas wie Mitleid mit den Tätern empfunden …Ein eindeutiges Indiz dafür, wie detailgetreu, fesselnd und authentisch uns der Autor in die Welt der Serienmörder blicken lässt. Stephan Harbort verflechtet sehr gekonnt seine beruflich gemachten Erfahrungen in Form von Statistiken, Täterprofilen, vielen Beispielen und Täter-Interviews miteinander, so dass sich das Buch verständlich und vor allem durchweg interessant lesen lässt!Nicht zuletzt liegt das sicher daran, dass der Autor in der Ich-Perspektive schreibt und seine eigenen Gefühle und Gedanken mit den wissenschaftlichen Fakten kombiniert!Mir war es alles in allem etwas zu viel Text, weniger ist manchmal mehr, das Ganze bei viel zu kleiner Schrift. Das hat das Lesen hin und wieder etwas erschwert.Nichtsdestotrotz glaube ich, dass ich zukünftig meine fiktiven Psychothriller mit etwas anderen Augen lesen werde … weniger naiv und sie werden noch realer auf mich wirken.Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!FazitFür all diejenigen unter euch, die schon immer mal in die Seele eines Mörders blicken wollten und gut recherchierte Hintergrundinformationen zu den Täterprofilen erhalten möchten, bitte sehr, dieses Buch gibt euch einen tollen Einblick!

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  • eine gelungene Abrechnung mit den Hollywood Klischees..

    Das Hannibal-Syndrom
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. May 2017 um 21:24

     

  • Hannibal Syndrom

    Das Hannibal-Syndrom
    Claudia_Jacobs

    Claudia_Jacobs

    27. April 2017 um 12:59

    Mit fesselnden Worten erreicht Stephan Harbort das scheinbar unmögliche. Er lehrt uns, in die Seele eines Serientäters zu schauen und diese verstörende Welt zu verstehen. Schön sicher daheim, in den Sessel gekuschelt, mit runtergelassenen Rollos und verschlossenen Türen, erreichen uns Grusel und Fakten gleichermassen. Vermutlich gehören mehr Frauen zu den Lesern, denn Männer. Frauen (ich rede aus Erfahrung), machen sich ihre Bilder lieber im eigenen Hirn, statt sie sich fertig auf Leinwand servieren zu lassen. Nicht umsonst gabs nach dem "Schweigen der Lämmer" sehr vieleFrauen, die Profiler beim FBI werden wollten.Die Möglichkeit mit dem Verstand den realen Grusel zu kontrollieren, erschuf ein neues Berufsfeld für Frauen in den USA.Harbort bringt uns der Realität allerdings noch näher, denn seine Fälle sind wirklich passiert, und passieren noch. Auch ist das Buch keine Grusellektüre.Es ist vielmehr ein Wegweiser durch die Welten der Serienmörder, der gründlich aufräumt mit sogenannten Fakten aus fiktiven Serien.Organisierte und nichtorganisierte Täter, lange und kurze "Abkühlphasen, erst Brandstifter, dann Tiermetzeleien, dann Serienmörder... unsere durch Criminal Minds "erworbenen" Kenntnisse, werden ausgetauscht gegen reale Beobachtungen und Tatsachen.Was mich persönlich sehr beeindruckte war, das Stephan Harbort seine persönliche Sichtweise, seine Ängste, seine Empathie mit einbrachte. Das konnte man besonders an Fall des Peter Windisch sehr gut nachvollziehen. Seine Schilderung der Aussichtsosigkeit von Herrn Windisch in Bezug auf sein weiteres Leben, hat mich stark beeindruckt, und erinnerte mich an die Szene in "Der Idiot" als Fürst Myschkin seine Gefühle schilderte, die er hatte, als er den Weg eines Mannes auf dem Weg zur Guillotine beschrieb.Harbort beschrieb die wahrscheinlichen Gefühle angesichts dieser ewig währenden Strafe im Hochsicherheitstrakt einzusitzen, den er nie mehr verlassen würde, und das Wissen darum, das es nicht anders geht. Hier Bestie, da Mensch.Gefühlsverirrt, gefühlsreduziert bis hin zur Gefühllosigkeit, aber eben immer noch ein Mensch. Einer der nebenan wohnen könnte, einer der ein Freund ist, ein nach aussen hin möglicherweise ganz unauffälliger Mensch bis hin zu dem, von dem man "das immer schon geahnt hat", sind alle vertreten.Ebenso vielfältig schildert er aber auch mögliche Ursachen, die diese Morde ermöglichten. Von der Hausschlachtung bis zu Hirnanomalien ist alles dabei. Auch die Mitschuld der Sozialgemeinschaft, von denen einige wissend waren, und trotzdem nichts sagten. Ein Buch, das einen nicht so schnell loslässt, einen zum nachdenken zwingt, und vielleicht auch dazu, sich Aussenseiter mal genauer anzuschauen, um nicht irgendwann einmal sagen zu müssen, das man selber auch mitschuldig wurde, durch Unterlassung und Desinteresse an den Mitmenschen. Serienmörder sind auch Opfer, auch wenn es so garnicht danach aussieht. Dieses Buch ist besonders geeignet, für Menschen, die erstmalig diese Welt betreten, das sehr viele, verschiedene Individuen beschrieben werden. Mein Fazit, es ist ein sehr spannendes Sachbuch, oder auch ein sachliches Werk mit spannenden Kurzgeschichten, und für jeden geeignet. Es macht Appetit auf mehr!

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  • Aufregung schafft Erregung? Serienmörder müssen nicht immer Sexualverbrecher sein.

    Das Hannibal-Syndrom
    Taluzi

    Taluzi

    23. April 2017 um 18:54

    Bei Hannibal Lecter denkt jeder gleich an den bestialischen Serienmörder. Aber Hannibal ist nicht der einzige brutale Mehrfach-Mörder. Es gibt viele Verurteilte und viele, die noch nicht gefasst worden sind, wie z. B. der Harzmörder. Was aber haben diese Täter gemeinsam, wer sind sie und was treibt sie zu diesen Taten? Diesen Fragen geht Stephan Harbort in seinem Buch „Das Hannibalsyndrom. Phänomen Serienmord“ nach. In folgenden 7 Phasen verläuft diese negative Karriere: Konditionierungs-, Entwicklungs-, Verselbständigungs-, Probier-, Umsetzungs-, Vertiefungs- und schließlich die Wiederholungsphase, siehe Seite 225 ff. Der Kriminalexperte, der internationale Fahndungsmethoden entwickelte, die zur Überführung von Serienmördern dienen, hat in zahlreichen Interviews mit diesen Menschen Tathergang und Täterprofil erforscht. Herausgekommen sind schockierende Berichte, die Harbort in diesem Buch in 18 Kapiteln festgehalten hat. Die Seiten des Buches sind mit Text sehr ausgereizt und die Schrift ist eng und klein, das erschwert leider das Lesen. Positiv ist, das über jeder Seitenzahl der Titel des Kapitels steht. Das Buch liest sich nicht einfach nebenbei weg wie ein Krimi oder spannender Thriller. Allein die Taten sind schon abschreckend und grausam, dazu kommen noch welche Gedanken, inneren Antriebe und Gefühle der Täter hatte. Stephan Harbort beleuchtet auch die familiären, sozialen und wissenschaftlichen Hintergründe, die aus einem Menschen einen Serienmörder machen. Der Schreibstil lässt sich trotz vieler wissenschaftlicher Informationen gut lesen, denn der Autor schreibt von sich in der Ich-Form und erzählt zwischen den empirischen Fakten von seinen Gedanken und Gefühlen und beschreibt anschaulich das Leben der Personen, mit denen er sich befasst hat. Spannung bzw. Gänsehaut entsteht hier nicht durch einen reißerischen Schreibstil, sondern durch die Kombination von Fakten, Handlungen und Emotionen realer Mörder.

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  • Gut und Böse.

    Das Hannibal-Syndrom
    Sarlis

    Sarlis

    20. January 2017 um 15:37

    Ich lese solche Bücher mit dieser Thematik sehr gerne, da mich einfach die Denkweise und Handlungsentscheidung, also warum tun sie es, so fasziniert. Allerdings bin ich bei diesem Buch etwas enttäuscht, es wird anfangs noch recht viel erklärt, wobei ich dort auch viel markiert habe, aber zur Mitte und darüber hinaus wurden - und das ist meine Meinung - nur noch die Geschichten/Fälle erzählt. Für mich ohne Spannung. Leider. Daher nur zwei Sterne. Habe schon bessere Bücher mit dieser Thematik gelesen.

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  • Nichts für schwache Nerven

    Das Hannibal-Syndrom
    Anja_Ar

    Anja_Ar

    24. September 2016 um 07:51

    Die Überschrift meiner Rezension sagt eigentlich schon alles.
    Angefangen und kaum noch aus der Hand gelegt.
    Stephan Harbort beschreibt die Taten und das Verhalten von
    Serienmördern.
    Harter Stoff und manch zu schlimme Stelle habe ich ganz
    schnell gelesen :-)
    Doch die psychologische Seite die in diesem Buch eine große
    Rolle spielt hat mich fasziniert.
    Ein super Buch

  • Abgründe der menschlichen Seele!

    Das Hannibal-Syndrom
    Nanniswelt

    Nanniswelt

    23. September 2016 um 06:38

    Inhalt: Dank Hollywood gilt Hannibal Lecter als Inbegriff des infernalischen Serienmörders. Doch wer sind diese Täter in der Wirklichkeit? Der Kriminalexperte Stephan Harbort hat zahlreiche von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Er befasste sich mit allen 75 deutschen Serienmördern seit 1945 – eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.Stephan Harbort schafft mit diesem Buch einen professionellen und dennoch leicht verständlichen Einblick in die Welt von Serienmördern. Auch über Frauen, die zu Serientäterinnen werden, berichtet er ausführlich, was durchaus lesenswert ist, da man gerade bei Männern und Frauen Unterschiede im Motiv und bei der Mordmethode erkennen kann. Die gesellschaftlichen Faktoren und die Lebensläufe der Täter werden durchleuchtet und geben dem Leser Aufschluss über die möglichen Auslöser solcher Taten. Wie kam es überhaupt soweit? Wie wurde er/sie zum Mörder? Außerdem versteht es der Autor, auch den Opfern die notwendige Aufmerksamkeit zu gewähren. Sehr interessant sind natürlich die geführten Interviews beispielsweise mit einem 3-Fachmörder, den Stephan Harbort in einem Hochsicherheitsgefängnis aufsucht.Besonders gut erklärt er auch, dass typische Klischees z.B. immer der gleiche Opfertyp, gleiche Mordmethode usw. doch eher von den tollen Serien a´la „Criminal Minds“ herrühren. Auch die Tatsache, dass Serienmörder nicht immer sexuelle Motivationen für ihre schrecklichen Taten haben, wird gut verständlich beschrieben. Es findet ein Prozess statt, dem man im Buch folgen kann. Von der Analyse des Vorlebens der Täter bis zur vollendeten Tat, bekommt man als Leser den Einblick, welche Dynamik zu den Verbrechen führte und auch die Motive werden ebenfalls auf psychologischer Ebene erläutert. Dabei legt der Kriminalhauptkommissar keinen Wert auf halsbrecherische Erzählungen oder gar Übertreibungen. Er konzentriert sich auf das Wesentliche und hält sich an die Fakten aus Gerichtsakten und Protokollen des jeweiligen Falls. Die Interviews geben einen sehr genauen Einblick in die Gedankenwelt der Verbrecher. Für mich schafft es Stephan Harbort, die Geschehnisse auf eine empathische Art und Weise dem Leser nahe zu bringen, ohne eine Art Verständnis für die Verurteilten zu fordern, oder im Gegenteil, die Angeklagten zu „Bestien“ oder „Monster“ werden zu lassen. Er macht deutlich, dass jeder Mensch zum Mörder werden kann! Wer dieses Buch gelesen hat, kann diese Aussage auch nachvollziehen und bekommt fachspezifisches Wissen aus den Bereichen Psychologie, Kriminologie und Polizeiarbeit vermittelt.

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  • Das Hannibal-Syndrom

    Das Hannibal-Syndrom
    Virginy

    Virginy

    16. February 2016 um 21:52

    Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder einem "Sachbuch" gewidmet, Stephan Harborts "Das Hannibal-Syndrom", dass mich aufgrund der Serienmörder-Thematik doch sehr neugierig gemacht hat. Stephan Harbort dürfte der eine oder andere von "Medical Detektives" kennen, da jedenfalls ist er mir zum ersten Mal begegnet. In seinem Werk widmet er sich jedoch nicht den reißerischen amerikanischen Fällen, sondern den deutschen und die sind nicht weniger brutal und blutig. Einige Fälle kannte ich, am genauesten erinnerte ich mich an den "Rosa Riesen", einige waren mir jedoch völlig unbekannt. Harbort setzt sich mit dem familiären Hintergrund der einzelnen Mörder auseinander, mit den Abläufen der Morde, der Gewalt dahinter, ihren Aussagen in Befragungen. Und ja, irgendwie mußte ich immer wieder an "Das Schweigen der Lämmer" und Hannibal Lecter, dem Inbegriff des Serienmörders, denken. Wer, warum, wo, was tat, darauf werden wir wohl nie eine genaue Antwort erhalten, aber auch das langsame Herantasten an die Motive weiß zu fesseln, allerdings sollte man einen nicht allzu empfindlichen Magen haben und immer im Hinterkopf behalten, dies ist keine Hollywood-Erfindung, sondern düstere Realität... 4 von 5 Sternen gibts von mir für diesen Einblick ein die (w)irren Seelen und zurück bleibt die Frage, wie weit könnte/würde ich selbst gehen...

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