Das Serienmörder-Prinzip

von Stephan Harbort 
3,8 Sterne bei22 Bewertungen
Das Serienmörder-Prinzip
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Crazy-Girl6789s avatar

Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Ich habe einen Menge gelernt, jedoch war der Text teilweise zu ausführlich.

M

Authentische Berichte aus dem Alltag eines profilierten Kriminalisten, die die Freude an Spaziergängen in entlegenen Gegenden trüben könnten

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Inhaltsangabe zu "Das Serienmörder-Prinzip"

Was macht aus Menschen 'Monster'? Gibt es eine todbringende Gesetzmäßigkeit? Stephan Harbort, bekanntester Serienmord-Experte Deutschlands, geht diesen Fragen auf den Grund. Er beschreibt die spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahre auf der Grundlage persönlicher Gespräche mit über 50 Serienmördern. Nach mehr als 15-jähriger Forschungsarbeit ist es ihm gelungen, den Code des Bösen neu und gut verständlich zu entschlüsseln. – 'Da war so eine Energie. Da saß ich dem gegenüber und hab’ den so angeguckt. Der wusste nicht, dass ich ihn gleich killen würde – aber ich. Das war so ein Machtspielchen. Das hab’ ich genossen, das war Klasse.'

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492250252
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.06.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    Mario_Veraguthvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Authentische Berichte aus dem Alltag eines profilierten Kriminalisten, die die Freude an Spaziergängen in entlegenen Gegenden trüben könnten
    Rezension zu "Das Serienmörder-Prinzip" von Stephan Harbort

    Das namensgebende Serienmörder-Prinzip ist ein, meist zur Erläuterung forensischer und kriminalistischer Sachverhalte ins Buch eingewobenes Konzept zur besseren Klassifizierung von und Prävention vor Gewalttaten. Dieser Theorieteil nimmt im Vergleich zu den echten Fällen relativ wenig Platz im Buch ein, ist in diese aber schön veranschaulichend eingebunden und festigt das Erläuterte anhand von Beispielen aus der Praxis. Und die hat es in sich.

    Verschiedene Wege führen zum Serienmördertum, wobei die armen Seelen, denen nie eine Chance gegeben wurde, einen beträchtlichen Teil der Fälle ausmachen. Die Willkür und Bedingungslosigkeit mit der diese ihre Opfer, häufig ohne auf ihre eigene Absicherung in Form eines geeigneten Tatorts und trotz der erhöhten Wahrscheinlichkeit dadurch gefasst zu werden, trotzdem attackieren, macht sprachlos und ängstigt, denn was verursacht mehr Unwohlsein als ein Täter, der das grelle Tageslicht, ja sogar Öffentlichkeit und potentielle Zeugen der Tat nicht mehr scheut und somit tendenziell immer und überall zuschlagen könnte. Obwohl diese relativ affekt- sowie triebgesteuert handeln und ihre Beweggründe, mitunter dass sie selbst nie etwas anderes als physische und sexuelle Gewalt erfahren haben, logisch erscheinen, geht gerade von dieser plumpen, barbarischen Gewalttätigkeit ein Grauen aus, das dem professionellerer, gebildeter Täter um nichts nachsteht.

    Vor diesen geht keine so unberechenbare, willkürliche Gefahr aus, dafür ist es umso verhängnisvoller, in den Fokus dieser Gruppe zu geraten, da sie nichts dem Zufall überlässt. Sozial mitunter bestens integriert, beruflich erfolgreich und gut ausgebildet rechnet man mit deren Tötungspotential schlichtweg nicht, da es sich, falls nicht von Haus aus vorhanden, aus anfangs relativ harmlosen Neigungen entwickeln kann. Aus voyeuristischen Jugendtendenzen werden nächtliche Beobachtungsfahrten über längere Perioden bis zum Einsteigen in das verlassene, aber bewohnte Heim, bis der anfängliche Fetisch in einem sexuell motivierten Tötungsdelikt kulminiert. Aus Grausamkeit gegenüber Tieren wird das Töten von Tieren, das sich steigert zum Quälen und Schikanieren schwächerer Menschen aus dem Gewalt gegen Menschen irgendwann zum Töten selbiger führt. Die dominante, strenge Mutter wird stillschweigend ertragen, bis man negative Assoziationen gegen ähnliche Frauen entwickelt, die immer beherrschender werden um im Endstadium diese als stellvertretende Sinnbilder der Mutter töten zu können. Aus anfänglicher Galanterie und werben um eine Partnerin wird Obsession und Kontrollwahn bis zum Stalking, ersten Übergriffen und Sexualmord.

    Moment um Moment entstehen neue Facetten der Trugbilder in den Psychen der Täter, verändern sich und schweben damoklesschwertartig über potentiellen Opfern.

    Lektüre wie diese schürt ein latentes Misstrauen gegen die Zuverlässigkeit oberflächlicher Betrachtungsweisen im sozialen Zusammenleben, da man von einigen beschriebenen Vorstufen zum Mord doch des Öfteren, mitunter vielleicht sogar im eigenen Bekanntenkreis hört oder in der Regionalzeitung liest über jenen Stalker und diesen Spanner und einen Grapscher und sich nach der letzten Seite mulmig die Frage stellen muss, wie sicher man davor ist, ein Opfer zu werden.

    Oder ein Täter zu sein.

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    Marie78vor 10 Jahren
    Rezension zu "Das Serienmörder-Prinzip" von Stephan Harbort

    Sehr gut zu lesen, flüssig geschrieben, viele Beispielfälle, die zeigen, wie Menschen zu Serienkillern werden. Wirklich gut!

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    varietys avatar
    varietyvor 11 Jahren
    Rezension zu "Das Serienmörder-Prinzip" von Stephan Harbort

    Ein packendes Buch mit vielen Interviews. Manchmal wünschte ich mir beim Lesen allerdings vertiefende Analysen durch den Autor, wenn die Mörder/innen über ihre Taten berichten konnten. Eine wahrlich beklemmende Lektüre!

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    Crazy-Girl6789s avatar
    Crazy-Girl6789vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Ich habe einen Menge gelernt, jedoch war der Text teilweise zu ausführlich.
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    beowulfs avatar
    beowulf
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    Sternpuls
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    XTheRisingOneXvor 3 Jahren
    Jolanda123s avatar
    Jolanda123vor 4 Jahren
    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 4 Jahren
    buchfeemelanies avatar
    buchfeemelanievor 4 Jahren

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