Stephan Harbort Das Serienmörder-Prinzip

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Inhaltsangabe zu „Das Serienmörder-Prinzip“ von Stephan Harbort

Was macht aus Menschen 'Monster'? Gibt es eine todbringende Gesetzmäßigkeit? Stephan Harbort, bekanntester Serienmord-Experte Deutschlands, geht diesen Fragen auf den Grund. Er beschreibt die spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahre auf der Grundlage persönlicher Gespräche mit über 50 Serienmördern. Nach mehr als 15-jähriger Forschungsarbeit ist es ihm gelungen, den Code des Bösen neu und gut verständlich zu entschlüsseln. – 'Da war so eine Energie. Da saß ich dem gegenüber und hab’ den so angeguckt. Der wusste nicht, dass ich ihn gleich killen würde – aber ich. Das war so ein Machtspielchen. Das hab’ ich genossen, das war Klasse.'

Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Ich habe einen Menge gelernt, jedoch war der Text teilweise zu ausführlich.

— Crazy-Girl6789
Crazy-Girl6789

Authentische Berichte aus dem Alltag eines profilierten Kriminalisten, die die Freude an Spaziergängen in entlegenen Gegenden trüben könnten

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

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  • Rezension zu "Das Serienmörder-Prinzip" von Stephan Harbort

    Das Serienmörder-Prinzip
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    29. June 2014 um 22:21

    Das namensgebende Serienmörder-Prinzip ist ein, meist zur Erläuterung forensischer und kriminalistischer Sachverhalte ins Buch eingewobenes Konzept zur besseren Klassifizierung von und Prävention vor Gewalttaten. Dieser Theorieteil nimmt im Vergleich zu den echten Fällen relativ wenig Platz im Buch ein, ist in diese aber schön veranschaulichend eingebunden und festigt das Erläuterte anhand von Beispielen aus der Praxis. Und die hat es in sich. Verschiedene Wege führen zum Serienmördertum, wobei die armen Seelen, denen nie eine Chance gegeben wurde, einen beträchtlichen Teil der Fälle ausmachen. Die Willkür und Bedingungslosigkeit mit der diese ihre Opfer, häufig ohne auf ihre eigene Absicherung in Form eines geeigneten Tatorts und trotz der erhöhten Wahrscheinlichkeit dadurch gefasst zu werden, trotzdem attackieren, macht sprachlos und ängstigt, denn was verursacht mehr Unwohlsein als ein Täter, der das grelle Tageslicht, ja sogar Öffentlichkeit und potentielle Zeugen der Tat nicht mehr scheut und somit tendenziell immer und überall zuschlagen könnte. Obwohl diese relativ affekt- sowie triebgesteuert handeln und ihre Beweggründe, mitunter dass sie selbst nie etwas anderes als physische und sexuelle Gewalt erfahren haben, logisch erscheinen, geht gerade von dieser plumpen, barbarischen Gewalttätigkeit ein Grauen aus, das dem professionellerer, gebildeter Täter um nichts nachsteht. Vor diesen geht keine so unberechenbare, willkürliche Gefahr aus, dafür ist es umso verhängnisvoller, in den Fokus dieser Gruppe zu geraten, da sie nichts dem Zufall überlässt. Sozial mitunter bestens integriert, beruflich erfolgreich und gut ausgebildet rechnet man mit deren Tötungspotential schlichtweg nicht, da es sich, falls nicht von Haus aus vorhanden, aus anfangs relativ harmlosen Neigungen entwickeln kann. Aus voyeuristischen Jugendtendenzen werden nächtliche Beobachtungsfahrten über längere Perioden bis zum Einsteigen in das verlassene, aber bewohnte Heim, bis der anfängliche Fetisch in einem sexuell motivierten Tötungsdelikt kulminiert. Aus Grausamkeit gegenüber Tieren wird das Töten von Tieren, das sich steigert zum Quälen und Schikanieren schwächerer Menschen aus dem Gewalt gegen Menschen irgendwann zum Töten selbiger führt. Die dominante, strenge Mutter wird stillschweigend ertragen, bis man negative Assoziationen gegen ähnliche Frauen entwickelt, die immer beherrschender werden um im Endstadium diese als stellvertretende Sinnbilder der Mutter töten zu können. Aus anfänglicher Galanterie und werben um eine Partnerin wird Obsession und Kontrollwahn bis zum Stalking, ersten Übergriffen und Sexualmord. Moment um Moment entstehen neue Facetten der Trugbilder in den Psychen der Täter, verändern sich und schweben damoklesschwertartig über potentiellen Opfern. Lektüre wie diese schürt ein latentes Misstrauen gegen die Zuverlässigkeit oberflächlicher Betrachtungsweisen im sozialen Zusammenleben, da man von einigen beschriebenen Vorstufen zum Mord doch des Öfteren, mitunter vielleicht sogar im eigenen Bekanntenkreis hört oder in der Regionalzeitung liest über jenen Stalker und diesen Spanner und einen Grapscher und sich nach der letzten Seite mulmig die Frage stellen muss, wie sicher man davor ist, ein Opfer zu werden. Oder ein Täter zu sein.

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  • Leserunde zu "Unsichtbare Blicke" von Frank Maria Reifenberg

    Unsichtbare Blicke
    FrankMariaReifenberg

    FrankMariaReifenberg

    Du sitzt an deinem Computer und ahnst nicht, dass dich jemand beobachtet? Über DEINE Webcam?! Klebe sie ab und lies diese Einladung zu einer LESERUNDE, mit mir, dem Autor von UNSICHTBARE BLICKE. Der Roman erscheint am Anfang März bei Rowohlt. Der Verlag stellt 25 Freiexemplare für diese Leserunde zur Verfügung. Das find ich mal nett! Ich habe noch nie eine Leserunde gemacht, entsprechend bin ich gespannt darauf, was nun kommt. Auf jeden Fall freue ich mich auf den Austausch. Mitmachen können natürlich alle, auch wenn man kein Freiexemplar gewonnen hat. In UNSICHTBARE BLICKE geht es darum, wie ein Fremder in die intimsten Bereiche von Josies Leben dringt – indem er sich ihrer Webcam bemächtigt. Genau das hat es vor zwei Jahren gegeben. Über 140 Mädchen und Frauen waren betroffen. Alleine bei diesem Gedanken fährt dir ein kalter Schauer über den Rücken? Für mich war es der Ansatz für eine Roman-Idee. Was wäre, wenn er nicht „nur“ schauen möchte? Wenn er mehr will? Wenn er einen Plan hat? Hast du es bemerkt? Gerade haben wir den Spieß umgedreht: Du durftest einen ersten Blick hierher, in die Schreibwerkstatt von Frank Maria Reifenberg werfen. Schreiballtag, Ideenfindung, Angst vorm Versagen, was, wenn ich nicht weiterkomme?, Welche Tricks hat der Autor ... Alle Fragen sind erlaubt. Und auf die meisten gibt es auch eine Antwort. Der Roman richtet sich an „Junge Erwachsene“, ist also kein Jugendbuch im engeren Sinne. Wann man ein/e „Junge/r Erwachsene/r“ ist? Keine Ahnung, irgendwo zwischen 16 und 26, oder? Sei bei den Ersten, die mir in diese Geschichte folgen! 1. Schau dir das Cover an und schreibe (ohne lange nachzudenken) 3 Assoziationen auf. Was geht dir spontan durch den Kopf? Das will ich wissen. 2. In der Leseprobe (http://www.rowohlt.de/fm/131/Reifenberg_Unsichtbare.pdf) geht es um eine Jahreszahl. Wer hat Recht? Bugsie oder Felix? Die Leserunde beginnt am 2. März, also vor dem Wochenende, da gibt’s hoffentlich schlechtes Wetter und gute Lesezeit. Bewerbungen sind möglich bis 23. Februar, dann werden die Freiexemplare fix verschickt. Weitere Informationen zu mir und rund mein Schreiben & Leben findest du hier: www.frank-reifenberg.de (Website und Blog mit ausführlicheren Beiträgen zum aktuellen Projekt) www.facebook.com/autorfrankmariareifenberg (kurz und knackig, alles was neu, spannend, wichtig für mich ist)

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    FrankMariaReifenberg

    FrankMariaReifenberg

    10. March 2012 um 08:29 via Autor - Frank Maria Reifenberg
    Daniliesing schreibt Danke! Ich finde, man merkt beim Lesen sehr deutlich, dass du nicht nur die aufgeschriebene Geschichte kennst, sondern auch alles andere was dahinter steckt. Klar, wenn nicht du als Autor, wer ...

    Zu dem Thema gibt es ein sehr interessantes (und streckenweise gruseliges) Sachbuch von Stephan Harbort ... Falls sich jemand einarbeiten will ;-)))

  • Rezension zu "Das Serienmörder-Prinzip" von Stephan Harbort

    Das Serienmörder-Prinzip
    Marie78

    Marie78

    01. September 2008 um 09:06

    Sehr gut zu lesen, flüssig geschrieben, viele Beispielfälle, die zeigen, wie Menschen zu Serienkillern werden. Wirklich gut!

  • Rezension zu "Das Serienmörder-Prinzip" von Stephan Harbort

    Das Serienmörder-Prinzip
    variety

    variety

    04. January 2008 um 09:04

    Ein packendes Buch mit vielen Interviews. Manchmal wünschte ich mir beim Lesen allerdings vertiefende Analysen durch den Autor, wenn die Mörder/innen über ihre Taten berichten konnten. Eine wahrlich beklemmende Lektüre!