Stephan Harbort Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

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Inhaltsangabe zu „Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen“ von Stephan Harbort

Hauptkommissar Stephan Harbort gehört zu Deutschlands Top-Profi lern – sein Tagesgeschäft ist es,
komplexe Situationen zu entschlüsseln und Kriminalfälle mit Blick für die Täterpsyche zu lösen. Fähigkeiten,
die auch für den Alltag sehr hilfreich sind: Was tun bei Problemen mit dem Chef? Wie Konfl ikte
mit den Nachbarn entschärfen?
Harbort gewährt Einblick in die Methodik der operativen Fallanalyse und gibt ein Instrumentarium
an die Hand, das es jedem ermöglicht, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, um mit klarem Blick
Krisen zu bewältigen und richtige Entscheidungen zu treffen.

Ganz interessant und gut strukturiert, für den allgemeinen Alltaf jedoch nur teilweise wirklich nutzbar. Okay, aber leider nicht mehr.

— TrollMutti

Mein Fazit: Es gibt wenige Bücher, die soviele interessante Möglichkeiten wie diese bieten, und ich kann es uneingeschränkt empfehlen. Der G

— Claudia_Jacobs

Das Buch liest sich gut, da es nicht wie ein reines Fachbuch oder Sachbuch aufgebaut ist.

— Taluzi

gut geschrieben

— psy-borg

Profiling für den Hausgebrauch :)

— Virginy

Interessant und professionell geschrieben, aber trotzdem für den Laien verständlich ...

— MissNorge

Fallanalytik in seiner ganzen Form, für Jedermann verständlich und mit der richtigen Portion Selbstironie gewürzt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    Linda_M

    10. September 2017 um 22:30

    Stephan Harbort beschreibt in seinem Buch 'der klare Blick' Profilertechniken und wie man sich diese im normalen Alltag mitunter zu Nutze machen kann. Der Einstieg in das Buch, sowie auch in jedes Kapitel, beginnt mit einem authentischen Kriminalfall der, wie vom Autor bisher gewohnt sehr gut, augenscheinlich detailliert sowie im flüssigen, gut lesbaren Schreibstil geschildert wird. Dann beginnen die Reflexionen auf die profilierischen Mittel hinsichtlich auf den Kriminalfall. Harbort beschreibt in den Kapiteln die verschiedenen Methoden und Praxen, die die Polizei auf den Kriminalfall anwendet sehr detailreich und auch für Laien gut verständlich. Es folgen nun Schilderungen von Situationen aus dem alltäglichen Leben. Diese werden ebenfalls Anhand der jeweiligen Methode analysiert und das Ergebnis vorgestellt. Zuweilen mit den gleichen verblüffenden Ergebnissen wie beim Täterprofiling. Mit diesem Buch habe ich mich zu Anfang, als begeisterte Leserin Harborts, etwas schwer getan, da in diesem Buch zwischen Kriminalfall und Alltagspsychologie hin und her gesprungen wird (Bsp. Doppelmord und Schulalltag). Aber grade das macht 'Der klare Blick' zu einem fesselnden Buch, was man schwer aus der Hand legen kann, da der Autor es schafft schnell und auch für Laien verständlich, die Anwendung von Profilertechiken im Alltag nahe bringen. Vor allem die gut gewählten Alltagssituationen, die Harbort wählt, sind welche die ein jeder kennt und lassen sich sehr gut adaptieren. Das Buch regt dazu an, Situationen neu zu beurteilen und anders an diese ran zu gehen.

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  • Der Klare Blick

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    Claudia_Jacobs

    24. June 2017 um 16:30

    Faszinierend dieser Blick in die eigenen Verhaltensmuster. Faszinierend auch, wenn man sich klar darüber wird, wie berechenbar man doch ist, und damit auch leichter zu manipulieren, als man sich selber doch so gerne einschätzt. Diese Buch bietet, ist man gewillt den Weg zu gehen, einen Weg, sich und seine situativen Handlungen zu ändern, und damit auch seine Angriffsfläche für Manipulatoren zu verringern.Anhand von alltäglichen Beispielen und Kriminalfällen, verdeutlicht Harbort anschaulich, was man in bestimmten Situationen für Wege einschlagen kann, um zu völlig anderen Ergebnissen zu kommen, als die es wären, würde man seinem altbekannten und vielfach bewährten Schema folgen. Das eröffnet einem eine neue Welt, weil davon auch Einschätzungen anderer Personen betroffen sind. Man hat quasi einen doppelten Blick auf die Welt. Von zweidimensional auf dreidimensional würde ich es nennen.Das Buch muss man ausführlich lesen und ist man gewillt, auch testen. Ich versichere, es macht Spass. Ich habe es in einigen Situationen getan, und fühlte mich besser. Ein Beispiel: Auch ich muss , wie Harbort anhand seines Refluxes demonstrierte, Medikamente nehmen. Ich sitze im Rollstuhl und nach dem Zubettgehen, ist ein erneutes Aufstehen für mich sehr aufwändig. Nachdem ich den Absatz mit dem vergessenen Medikament gelesen hatte, dachte ich nach, wann mir so etwas passieren könnte, zog alle möglichen Situationen nochmal in Betracht, und habe nun einen kompletten Satz Medis in meiner Handtasche und an meinem Bett. Ob im Bett, am Schreibtisch oder unterwegs, habe ich nun immer eine Tagesdosis in meiner Nähe, und nicht nur, wie bisher, meine Schmerzmittel.An diesem Tag habe ich alle rountinemässigen Tätigkeiten unter die Lupe genommen, und überprüft. Ich habe noch einige andere Dinge gefunden, die ich änderte, und nun habe ich ein Sicherheitsgefühl, das ich vorher nichtmal vermisste, aber nun doch sehr geniesse.Folgt man den Checklisten, die Harbort jedem "Fall" anfügt, gewinnt man. Es dauert, und manchmal macht es auch zuerst unzufrieden, aber es lohnt sich.Zuerst unzufrieden, weil man natürlich auch Ergebnisse bekommt, die man nicht haben will. Beispiel 2: Ich spreche seit langer Zeit nicht mehr mit meiner Schwester. Das ging von ihr aus, und neue Kontaktaufnahme scheitert an ihrer Sturheit. Seit langem wollte ich das ändern. Es ist eben meine Schwester. Ich trug also anhand des Buches Punkte zusammen, mit denen ich überprüfen wollte, ob ich es nochmal versuchen sollte. Unter anderem ob gelogen wurde, wegen dieser Situation, ob Mut genug da war, sich zu entschuldigen, was ich mir von der Zukunft erwarte, verglich es mit älteren ähnlichen Situationen, filterte die Dinge heraus, die aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht zu ändern waren, bzw. sich genauso wiederholen würden, da noch nie grosse Bereitschaft da war, andere Wege zu gehen, als die erlernten, und kam so zu dem Ergebniss, das sich der Aufwand nicht lohnen würde, das früher oder später wieder solch eine Situation eintreten würde, und wir wieder da stehen würden, wo wir grade waren.Das ganze hat 2 Tage gedauert, da ich mir eine eigene, neue Checkliste zusammenstellen musste, die auf diese Situation passte und ich ja auch noch völlig ungeübt war.Viel Zeit, denkt man. Ist es auch, aber es erspart mir nun das schlechte Gewissen, das ich jeden Tag mit mir herum trug. Bewusst oder unbewusst. Ich habe einen Abschluss gefunden, und bin damit auch sehr zufrieden.Ich kam mir bei der Lektüre ein bisschen wie ein Schachspieler vor, der mitten im Spiel einen Spieler ersetzen soll. Um zu gewinnen, muss er seine und des Gegners Strategie kennen. Also muss er bereits zurückliegende nachvollziehen, die zu dem jetzigen Stand führten, und andererseits vorausplanen, und das mit allen möglichen Zügen.Ich werde diese Buch an meinen Sohn weiterreichen, der vor der Entscheidung steht, einen neuen, beruflichen Weg einzuschlagen. Und ich bin sehr gespannt auf seine Entscheidung, da er diese berufsfindungsbezogene Liste nutzen wird. Er ist ebenfalls sehr gespannt, was er dabei über sich herausfindet, und möchte auch meine Erinnerungen nutzen. Es ist schon witzig, das aus diesem Buch eine vermutlich sehr amüsante Zeit für Mutter und Sohn herauskommen wird, die es so sonst nicht gegeben hätte.Diese Buch hat viele Pluspunkte. Es ist interessant zu lesen, für den der nur lesen will, aber es ist auch lehrreich, für den, der lernen will, und dazu bietet es noch die Möglichkeit der Anwendung des gelesenen. Besonders das letzte, macht enormen Spass und hat eindeutig einen Suchtfaktor.Mit ein bisschen Phantasie kann man gut eine Familienspiel daraus machen, was mir bei der verschütteten Cola auffiel. Da versucht Harbort spasseshalber anhand der Fallanalyse den Verursacher einer Cola-Pfütze auf einem Tisch zu finden.Mein Fazit: Es gibt wenige Bücher, die soviele interessante Möglichkeiten wie diese bieten, und ich Faszinierend dieser Blick in die eigenen Verhaltensmuster. Faszinierend auch, wenn man sich klar darüber wird, wie berechenbar man doch ist, und damit auch leichter zu manipulieren, als man sich selber doch so gerne einschätzt. Diese Buch bietet, ist man gewillt den Weg zu gehen, einen Weg, sich und seine situativen Handlungen zu ändern, und damit auch seine Angriffsfläche für Manipulatoren zu verringern.Anhand von alltäglichen Beispielen und Kriminalfällen, verdeutlicht Harbort anschaulich, was man in bestimmten Situationen für Wege einschlagen kann, um zu völlig anderen Ergebnissen zu kommen, als die es wären, würde man seinem altbekannten und vielfach bewährten Schema folgen. Das eröffnet einem eine neue Welt, weil davon auch Einschätzungen anderer Personen betroffen sind. Man hat quasi einen doppelten Blick auf die Welt. Von zweidimensional auf dreidimensional würde ich es nennen.Das Buch muss man ausführlich lesen und ist man gewillt, auch testen. Ich versichere, es macht Spass. Ich habe es in einigen Situationen getan, und fühlte mich besser. Ein Beispiel: Auch ich muss , wie Harbort anhand seines Refluxes demonstrierte, Medikamente nehmen. Ich sitze im Rollstuhl und nach dem Zubettgehen, ist ein erneutes Aufstehen für mich sehr aufwändig. Nachdem ich den Absatz mit dem vergessenen Medikament gelesen hatte, dachte ich nach, wann mir so etwas passieren könnte, zog alle möglichen Situationen nochmal in Betracht, und habe nun einen kompletten Satz Medis in meiner Handtasche und an meinem Bett. Ob im Bett, am Schreibtisch oder unterwegs, habe ich nun immer eine Tagesdosis in meiner Nähe, und nicht nur, wie bisher, meine Schmerzmittel.An diesem Tag habe ich alle rountinemässigen Tätigkeiten unter die Lupe genommen, und überprüft. Ich habe noch einige andere Dinge gefunden, die ich änderte, und nun habe ich ein Sicherheitsgefühl, das ich vorher nichtmal vermisste, aber nun doch sehr geniesse.Folgt man den Checklisten, die Harbort jedem "Fall" anfügt, gewinnt man. Es dauert, und manchmal macht es auch zuerst unzufrieden, aber es lohnt sich.Zuerst unzufrieden, weil man natürlich auch Ergebnisse bekommt, die man nicht haben will. Beispiel 2: Ich spreche seit langer Zeit nicht mehr mit meiner Schwester. Das ging von ihr aus, und neue Kontaktaufnahme scheitert an ihrer Sturheit. Seit langem wollte ich das ändern. Es ist eben meine Schwester. Ich trug also anhand des Buches Punkte zusammen, mit denen ich überprüfen wollte, ob ich es nochmal versuchen sollte. Unter anderem ob gelogen wurde, wegen dieser Situation, ob Mut genug da war, sich zu entschuldigen, was ich mir von der Zukunft erwarte, verglich es mit älteren ähnlichen Situationen, filterte die Dinge heraus, die aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht zu ändern waren, bzw. sich genauso wiederholen würden, da noch nie grosse Bereitschaft da war, andere Wege zu gehen, als die erlernten, und kam so zu dem Ergebniss, das sich der Aufwand nicht lohnen würde, das früher oder später wieder solch eine Situation eintreten würde, und wir wieder da stehen würden, wo wir grade waren.Das ganze hat 2 Tage gedauert, da ich mir eine eigene, neue Checkliste zusammenstellen musste, die auf diese Situation passte und ich ja auch noch völlig ungeübt war.Viel Zeit, denkt man. Ist es auch, aber es erspart mir nun das schlechte Gewissen, das ich jeden Tag mit mir herum trug. Bewusst oder unbewusst. Ich habe einen Abschluss gefunden, und bin damit auch sehr zufrieden.Ich kam mir bei der Lektüre ein bisschen wie ein Schachspieler vor, der mitten im Spiel einen Spieler ersetzen soll. Um zu gewinnen, muss er seine und des Gegners Strategie kennen. Also muss er bereits zurückliegende nachvollziehen, die zu dem jetzigen Stand führten, und andererseits vorausplanen, und das mit allen möglichen Zügen.Ich werde diese Buch an meinen Sohn weiterreichen, der vor der Entscheidung steht, einen neuen, beruflichen Weg einzuschlagen. Und ich bin sehr gespannt auf seine Entscheidung, da er diese berufsfindungsbezogene Liste nutzen wird. Er ist ebenfalls sehr gespannt, was er dabei über sich herausfindet, und möchte auch meine Erinnerungen nutzen. Es ist schon witzig, das aus diesem Buch eine vermutlich sehr amüsante Zeit für Mutter und Sohn herauskommen wird, die es so sonst nicht gegeben hätte.Diese Buch hat viele Pluspunkte. Es ist interessant zu lesen, für den der nur lesen will, aber es ist auch lehrreich, für den, der lernen will, und dazu bietet es noch die Möglichkeit der Anwendung des gelesenen. Besonders das letzte, macht enormen Spass und hat eindeutig einen Suchtfaktor.Mit ein bisschen Phantasie kann man gut eine Familienspiel daraus machen, was mir bei der verschütteten Cola auffiel. Da versucht Harbort spasseshalber anhand der Fallanalyse den Verursacher einer Cola-Pfütze auf einem Tisch zu finden.

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  • die eigene Sichtweise ändern

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    Taluzi

    03. June 2017 um 11:42

    Der Titel macht schon neugierig „Der klare Blick – Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtig Entscheidungen treffen“. Der Autor Stephan Harbort stellt in seinem Buch Techniken der Profiler vor, die jeder sich zunutze machen kann, um eine Lösung für komplexe Probleme zu finden oder Konflikte zu lösen. Ein Profiler ist geübt, vielschichtige Situationen zu entschlüsseln und einen Blick für die Täterpsyche zu haben. Stephan Harbort, der jahrelange Erfahrung als Profiler hat, zu Themen wie Serientötungen und Fallanalyse forscht und Filmproduktionen fachlich berät, gibt in seinem Buch praxisnahe Einblicke in die Methodik der operativen Fallanalyse. Das Buch ist in 6. Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel ist in 3 Hauptbereiche gegliedert: erst wird ein Kriminalfall vorgestellt, , dann der Teil in dem eine Vorgehensweise eines Profilers in Alltagssituationen erläutert wird, , zum Abschluss gibt es eine tabellarische Checkliste. Durch den Alltagsbezug kann man sich die Vorgehensweise und Analyse eines Profilers gut einprägen und nachvollziehen. Aber die eigenen Muster zu durchbrechen und den Blickwinkel zu ändern, dass wird nicht von heute auf morgen passieren, sondern erfordert Übung. Das Buch liest sich gut, da es nicht wie ein reines Fachbuch oder Sachbuch aufgebaut ist. Das Wissen wird anhand eines Kriminalfalls, Beispielen aus dem Alltag und den anschaulichen Erläuterungen des Autors vermittelt. Der Kriminalfall ist sachlich geschildert, dagegen findet der Leser humorvolle Schilderungen, wenn der Autor praktische Beispiele aus seinem Familienleben darstellt. Trotzdem kann man es nicht verschlingen wie einen Roman oder Krimi, sondern in kleinen Häppchen, da man Zeit braucht das Gelesene noch mal zu überdenken und für sich nachvollziehen zu können. „Der klare Blick“ von Stephan Harbort ist ein interessantes Buch, das ich weiter empfehlen kann.

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  • Der klare Blick

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    sunflower130280

    11. May 2016 um 18:01

    Stephan Harbort zeigt in seinem neuen Buch "Der klare Blick" wie man auch als Privatperson ganz leicht mit Fallanalysen richtige Entscheidungen treffen kann. Für mich ist es bis jetzt das erste Werk von ihm das ich gelesen habe und auch mit dieser Thematik. Es ist interessant mal hinter die Fassade eines Profilers zu schauen. Ich bin überrascht wie einfach man selber das profilen anwenden kann. Eins ist sicher, nach diesem Buch sieht man seine Umwelt und Mitmenschen mit anderen Augen und hinterfragt doch einiges mehr als früher. Stephan Harbort schildert hier mit seinen eigenen Erfahrungen als Profiler bei der Polizei und anhand von 6 verschiedenen Fällen, wie mit der Hypothesenbildung und der Fallanalyse gearbeitet wird. Es ist erstaunlich wie mit diesen ganzen Checklisten der "Täter" der Polizei ins Netz geht. Gleichzeitig kann man dieses auch als privat Mensch in seinem Alltag nutzen um nicht nur besser zu entscheiden, sondern auch um Lügner zu entlarven, aber auch beim wieder finden von verlorenen Gegenständen soll es hilfreich sein. Das Buch ist leicht verständlich und sehr interessant geschrieben und zeigt gerade anhand von seinen beigesteuerten Beispielen, wie man selbst die eigene Wahrnehmung schärfen kann. Fazit : Ein interessantes Buch über das Profiling hat Stephan Harbort mit Der klare Blick ins Leben gerufen. Sein lockerer Erzählstil fesselt einen ab der ersten Seite an das Buch, da der Unterhaltungsfaktor hier sehr hoch ist.

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  • Sehr spannend und interessant...

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    unclethom

    23. March 2016 um 18:15

    Das Buch war für mich mal etwas neues, lese ich doch sonst eher Romane. Hier liegt mir ein Sachbuch vor über die Arbeit eines Profilers und der Kriminalpolizei generell. Besonders interessant dabei, dass es anhand von Beispielfällen dem Leser nähergebracht wurde wie die Arbeit ausschaut. Diese Beispielfälle sind echte Fälle die aber entsprechend verfälscht wurden um eben es unmöglich zu machen wer wirklich dahintersteckte damals und um so die Persönlichkeitsrechte der Täter zu wahren.Dem sehr schönen und interessanten Schreibstil ist es zu verdanken, dass man von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt wird und man so, auch wenn man nur einen Fall lesen wollte, stundenlang am Buch hängen bleibt. Das Leben schreibt eben die besten Geschichten und jeder der Kriminalromane liest oder sich für die TV-Serien um diese wahren Kriminalfälle begeistern kann, ist hiermit bestens beraten. Stephan Harbort schreibt so, dass man sofort neben den Beamten vor Ort steht und besonders die Beschreibungen der Täter, lassen einen tiefen Einblick in die Denkweise der Täter zu. Überlegungen die einem beim Lesen eines Krimis zwar auch durch den Kopf gehen, jedoch denkt der normale Krimileser eben nicht so um die Ecke wie es ein Profiler gelernt hat. Irgendwann stösst der Leser an seine Grenzen und genau da setzt das Buch an. Sehr spannend erzählt uns Stephan Harbort von den Fällen und seiner Arbeit damit. Das Buch ist aber nicht nur ein Buch welches über die Arbeit der Polizei berichtet, es ist vor allem auch ein Buch, das auch anhand von Beispielen aus dem Alltag und lehren soll und kann, dass man, wenn man den Blickwinkel auf verschiedene Dinge ändert, vieles mehr erkennen kann, als wenn man nur stur die gewohnten Wege beschreitet. Ich muss gestehen, dass ich durch dieses Buch einiges lernen konnte. Manches betrachte ich heute anders als vor der Lektüre dieses Buches.Ich kann dieses Buch empfehlen und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen.

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  • Der klare Blick

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    ladyofthelake

    12. March 2016 um 09:36

    Kann ich meine Familie und Freude mit den Techniken eines Kriminalisten überführen und durchschauen? Und will ich das überhaupt? „Der klare Blick“ ist das 21. Buch von Stephan Harbort, der Hauptberuflich Kriminalist ist, aber auch in vielen Fernsehsendungen und in einigen Filmproduktionen zu sehen war und ist. In diesem Buch werden wir anhand einiger realen Fallbeispielen und einiger realen Begebenheiten in Herrn Harborts Leben in die Kriminalistik und in die Grundzüge des Profilings eingeführt. Auch gibt er ein paar Tipps und Checklisten, die man auch in seinen Alltag integrieren und anwenden kann. Solange man es nimmt, wie es ist. Nämlich nur eine Hilfe und keine ausschließliche Lebensweise. Denn das würde sehr unglücklich machen. Ich kenne diese Techniken, die in diesem Buch vorgeschlagen werden, aus dem Drehbuch und Regie-Genre und sie sind durchaus im Alltag hilfreich. Manchmal aber auch erschreckend, denn man vergisst für eine Weile, seine Umgebung als das zu betrachten, als das es ist. Nämlich, das man nicht alles und jedes kleine Detail durchanalysieren sollte oder muss. Doch darauf weist der Autor des öfteren hin und somit kann man „Der klare Blick“ durchaus auch als kleine Lebenshilfe betrachten, um seinen Blick für Details zu schärfen. Die Erzählweise ist nüchtern und sachlich, wenn es um reale Täter und Fälle geht, aber mit einem leichten Augenzwinkern, wenn es um „private Fälle“ in der Familie Harbort geht. Und ich denke, genauso sollte man dieses Buch betrachten. Bei echter Gefahr sollte und muss man mit kühler Sachlichkeit die Situationen betrachten, aber wenn es um private Alltags-Situationen geht, dann sollte man den Humor und das Augenzwinkern nicht vergessen. Es ist in jedem Fall ein Lese-Erlebnis der etwas spezielleren Art, die mir das eine oder andere Mal eine echte Gänsehaut bereitet hat, aber ich mir auch das Schmunzeln nicht immer so ganz verkneifen konnte. Auch habe ich noch ein bisschen mehr über Techniken lernen können, die mir beim Drehbuch schreiben und Regie führen bestimmt auch noch mal ganz hilfreich sein werden.

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  • Wie man das Wissen eines Profilers auch im Alltag nutzen kann...

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    sueorange

    11. March 2016 um 14:31

    Mit "Der klare Blick" ermöglicht der Kriminalkommissar Stephan Harbort dem Leser durch einige Handwerkzeuge aus seinem Berufsleben, Lügen zu entlarven und richtige Entscheidungen zu treffen. Als führender Serienmordexperte sprach Stephan Harbort mit mehr als 50 Serienmördern und entwickelte international angewandte Fandungsmethoden zur Überführung von Gewalttätern.In diesem Buch macht er deutlich, dass manche Methoden, die bei der Verbrechensaufklärung angewandt werden, auch im Alltag sehr nützlich sein können.Jedes Kapitel eröffnet er mit einer Fallgeschichte. Hintergrundinformationen verdeutlichen die kriminalpsychologischen Denkweisen, die zur Überführung des Täters nützlich waren. Mit einem Beispiel aus seinem Privatleben zeigt der Autor auf, wie man diese Methoden auf den Alltag übertragen kann. Eine Checkliste rundet jedes Kapitel ab und zeigt noch einmal das Wichtigste auf einen Blick. Auf diese Weise beschäftigt sich Stephan Harbort mit der Hypothesenbildung, der operativen Fallanalyse, der "kriminalpsychologischen Bewertung des Untreueverhaltens", der Berufswahl, der Proaktiven Strategie und dem Lügen.Ich fand die Fallbeispiele sehr interessant und die Hintergrundinformationen spannend. Die Geschichten aus dem Alltag von Stephan Harbort fand ich amüsant, wenn man einen Profiler im eigenen Haus hat, dann gibt es wohl auch mal einen Tatort "Frühstückstisch".Das Buch ist übersichtlich gestaltet und gut verständlich geschrieben. Durch die Fallgeschichten und die Episoden aus dem Privatleben wird das Wissen, das vermittelt wird, aufgelockert.Wer sich für die Methoden eines Profilers interessiert und diese praxisnah erklärt haben möchte und noch nebenbei seine eigene Wahrnehmung etwas schärfen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen...

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  • Ein Hilfsmittel für alltägliche Situationen

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. March 2016 um 10:24

    So kann sich jeder Profilertechniken zunutze machen Im Alltag ist es oft schwierig, rasch eine gute Lösung für komplexe Probleme zu finden. Was tun bei Auseinandersetzungen mit dem Chef? Wie helfen Sie, die Konflikte Ihrer Kinder zu lösen? Wie finden Sie heraus, ob der Partner fremdgeht? Stephan Harbort ist als Profiler geübt darin, vielschichtige Situationen zu entschlüsseln und Kriminalfälle mit Blick für die Täterpsyche zu lösen. In Der Klare Blick führt er praxisnah in die Methodik der operativen Fallanalyse ein, er hilft dem Leser, seine eigene Wahrnehmung zu schärfen und nüchtern und abwägend die richtigen Entscheidungen zu treffen. Stephan Harbort hat mit seinem Buch „Der Klare Blick – Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen“ ein ausgesprochen praktisches Hilfsmittel für Alltagssituationen erschaffen. Durch das „Profiling“ im Alltag soll die Problemlösungskompetenz gestärkt werden und mehrere Blickwinkel in verschiedenen Situationen zustande kommen. In seinem Buch will Harbort den Leser allerdings keinesfalls belehren, sondern lediglich eine Hilfestellung geben und aufklären. Und das ist ihm zweifelsfrei gelungen. Die Kategorien, in dem er das Private Profiling in seinem Buch einsetzt, sind alltäglich und jedem Leser vertraut: Familie, Ehe / Partnerschaft, Beruf / Schule. Harbort kombiniert die Alltagssituationen, die jeder kennt, mit Profilingmethoden und einem dazugehörigen Kriminalfall, wo diese Methoden Anwendung gefunden haben. Er nimmt den Leser an die Hand und führt ihn damit verständlich durch die komplexe Welt des Profilings. Dabei erklärt er es durch die gut gewählten Beispiele, die zum größten Teil aus seinem eigenen Leben kommen, dermaßen verständlich, dass auch Leser, die sich mit der Thematik bis dato nie auseinandergesetzt haben, dem mühelos folgen können. Vor allem die Checklisten am Ende von jeder Methode sind ein guter Leitfaden für diejenigen, die mit der Materie nicht vertraut sind. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, egal ob er sich fürs Profiling interessiert oder nicht. Harbort nennt viele gute Methoden, um in Alltagssituationen (noch) besser klarzukommen. Dabei hilft besonders das Kapitel über das Entlarven von Lügen; denn: Lügen kennt und macht jeder, aber einen Lügner als solchen zu erkennen, fällt den meisten schwer. Harborts Buch ist ein Hilfsmittel, das sich jeder zunutze machen kann und als „Private Profiler“ muss man weder besonders gebildet, noch besonders intelligent sein. Die einzigen Voraussetzungen sind eine unglaubliche Beharrlichkeit und Methodentreue, um auch wirklich Erfolg mit den Profilingtechniken zu haben.   

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  • Jetzt mal ehrlich!...

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    Virginy

    07. March 2016 um 19:25

    Auch in seinem neuesten Werk läßt uns Stephan Harbort wieder an seiner Ermittlungsarbeit teilhaben, diesmal allerdings gibt er uns Tipps für den Hausgebrauch und tatsächlich konnte ich mich in dem einen oder anderen Beispiel wiederfinden, ich sage nur vertauschte Kinderschuhe oder die Sauerei in der Küche, allerdings muß ich da nicht erst groß ermitteln, ich habe nur ein Kind^^. Trotzdem finden sich in dem Buch sehr viele Kniffe und kleine Tricks, wie man dem einen oder anderen Übeltäter trotz aller Lügen und Ausreden dennoch auf die Schliche kommt. Jedem der sechs Kapitel sind ein oder mehrere Zitate vorangestellt, die schon in die Richtung gehen, die uns auf den kommenden Seiten erwartet, außerdem wird zum besseren Verständnis zu Beginn jeweils ein Fall beschrieben, an dessen Beispiel das weitere Vorgehen erklärt wird, einen Überblick geben am Ende noch einmal Checklisten und Tabellen. Auf  professionelle, offene und teilweise humorvolle Art läßt uns Stefan Harbort an seinen Gedankengängen teilhaben, dass eine oder andere werde ich in Zukunft bestimmt auch mal anwenden können. Wer also auf der Suche nach profiling für Daheim ist, sollte unbedingt zugreifen, von mir gibts 5 von 5 Sternen...

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  • Der klare Blick

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    MissNorge

    06. March 2016 um 18:19

    Zum Inhalt: Stephan Harbort, Deutschlands bekanntester Profiler, zeigt uns in diesem Buch die Strukturen auf, wie man selbst in seinem privaten Umfeld die Sinne schärfen, Lügen aufdecken und die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen kann/muss.  Meine Meinung: Von beschriebenen Kriminalfällen, die am Anfang eines jeden Abschnitts zum besseren Verständnis aufgezeigt werden, bekommt man als Laie die Struktur und den Weg aufgezeigt, wie ein Profiler ticken tut. Professionell beschrieben und anhand von Aufzählungen, Listen und Tabellen zusammengefasst, aber man hat nie das Gefühl es nicht zu verstehen. Verständliche Erklärungen durch Aufzeichnung von alltäglichen Situation, die jeder von uns kennt und schon erlebt hat. Diese werde ich nun oftmals mit anderen Augen sehen und versuchen selbst zu analysieren, allen voran die Geschehnisse im Hause Harbort mit der Cola und den Toastkrümeln. Das kennt man selbst von zu Hause, nie war es jemand, aber irgendwann bekommt man es doch heraus, durch das wohl bekannte Ausschlussverfahren.  Einblicke und Anekdoten aus dem Familienleben der Harbort´s haben mich oftmals schmunzeln lassen und ich dachte, ist der Autor daheim wirklich so? Ja, ich könnte es mir nach diesem Buch vorstellen.  Ein lesenswertes Buch mit interessanten Einblicken und Hinweise auf Lösungen die man selbst anwenden kann. Aber ich habe es nicht so in einem Rutsch "weglesen" können wie einen Krimi oder Roman, dafür haben mich die Themen und Kriminalfälle dann doch etwas mehr beschäftigt und zum Nachdenken angeregt, vor allem zu was manche Menschen alles fähig sind und was sie Anderen antun können.

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  • "Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtungen."

    Der klare Blick: Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. March 2016 um 12:18

    Mit diesem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry (Die Stadt in der Wüste), trifft Stephan Harbort genau die Thematik seines Werkes, mit dem er den geneigten Leser dazu sensibilisiert, sein Umfeld samt deren Gepflogenheiten, ganz neu zu betrachten und zu überdenken. 'Der klare Blick' gleicht einem Fachbuch der ganz besonderen Art, alles andere als trocken oder langweilig, denn die persönliche Erzählweise des Kriminalisten, richtet sich an jeden einzelnen Leser, der daran interessiert ist, wie und mit welchen Mitteln man es schaffen kann, hinter die Kulissen einer Tat zu schauen. Die Sicht auf die eigene Denkstruktur gerät dabei zunehmend in den Vordergrund, zeigt Fehlinterpretationen in Alltagssituationen auf, so dass man gar nicht anders kann, als sich selbst zu hinterfragen und die Dinge aus einer ganz neuen Perspektive, Punkt für Punkt durchzugehen. Mit eingebrachte Checklisten vereinfachen diesen Blickwechsel und erinnern einen daran, nicht die persönlichen Empfindungen einfließen zu lassen, wenn man um Aufklärung einer Tat oder eines Geschehens bemüht ist. Man selbst ist ja oft emotional und viel zu Betriebsblind, um die tatsächlich wichtigen Details ihrer Bedeutung zuzuordnen. Abgerundet wird das Ganze durch die unkomplizierte Art des Autors, mit seinem Leser umzugehen. Er lässt ihn schmunzelnd miterleben, wie er selbst auch in Situationen gerät, die ihn dazu bringen, noch so banale Belange kritisch und mit Abstand von seiner eigenen Emotionalität, zu betrachten. Dieses Buch werde ich im Zuge meiner Tätigkeit als Thriller-Autorin, ganz bestimmt ziemlich oft und auch gerne zur Hand nehmen, um einen klaren Blick für die Handlungsstränge meiner Prota - und Antagonisten entwickeln zu können. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei Stephan Harbort, der mir auf so schön unkomplizierte Weise, eines meiner Lieblingszitate bestätigt: "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." Von Francis Picabia

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