Stephan Harbort Falsche Fährten

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Inhaltsangabe zu „Falsche Fährten“ von Stephan Harbort

Unschuldige, die durch Mordverdacht in Bedrängnis geraten, Mörder, die unbehelligt bleiben und weitere Taten begehen können: Fehler und Pannen gibt es immer wieder, wenn es um die Aufklärung von Kapitalverbrechen geht. Bei der Beurteilung des Tatorts, bei der Auswertung von Spurenmaterial, bei der Unterscheidung natürlicher oder gewaltsamer Tod, bei der Bewertung von Zeugenaussagen, bei der Analyse des Tathergangs. Anhand von authentischen Kriminalfällen schildert Stephan Harbort die bedeutsamsten, spektakulärsten und am häufigsten vorkommenden Ermittlungsfehler.

Stephan Harbort schafft es immer wieder spannend zu unterhalten aber auch zu schocken; eine klasse Mischung!

— RebekkaT

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  • 40 wahre Fälle

    Falsche Fährten

    abuelita

    13. September 2017 um 19:02

    Unschuldige, die durch Mordverdacht in Bedrängnis geraten, Mörder, die unbehelligt bleiben und weitere Taten begehen können: Fehler und Pannen gibt es immer wieder, wenn es um die Aufklärung von Kapitalverbrechen geht. Bei der Beurteilung des Tatorts, bei der Auswertung von Spurenmaterial, bei der Unterscheidung natürlicher oder gewaltsamer Tod, bei der Bewertung von Zeugenaussagen, bei der Analyse des Tathergangs. Anhand von authentischen Kriminalfällen schildert Stephan Harbort die bedeutsamsten, spektakulärsten und am häufigsten vorkommenden Ermittlungsfehler. (amazon)Sehr gut erzählt, teilweise sogar spannend. 

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  • Falsche Fährten

    Falsche Fährten

    RebekkaT

    31. July 2015 um 20:40

    In dem Buch "Falsche Fährten" von Stephan Harbort geht es wieder um echte Fälle, die nur, zum Schutz der betroffenen Personen, andere Namen/Orte bekommen haben. Spannend, schockierend und unglaublich interessant beschreibt Stephan Harbot 40 wahre Fälle. Die Todesfälle ereigneten sich zwischen 1920 und 1990. Die Unterschiede sind gravierend - mit welchen Methoden damals und heute gearbeitet wurde, wie "froh" wir heute über die technischen Errungenschaften sein können. Schon beim Lesen einiger weniger Fälle ist klar, dass es sich um Mord handelt, die damaligen Ermittler hätte ich daher schütteln können, weil sie erst von Unfällen ausgingen. Das Buch ist unterteilt in acht Kapitel mit jeweils einer Kernfrage, z. B "Wissender oder irrender Zeuge" oder "Unfall oder Mordfall". Sehr interessant fand ich "Wahres oder falsches Geständnis": wie Menschen Morde gestehen können, die sie gar nicht begangen haben, wo sie einerseits das Wissen her hatten und andererseits, warum sie etwas gestehen, was sie ins Gefängnis bringt. Cover: Schlicht, Stephan Harbort reicht ;-) Schreibstil: Wiedermal wunderbar, ich habe mich sehr unterhalten gefühlt, war immer an der Seite der Ermittler, habe mitgeraten, mitgelitten und das Buch innerhalb von zwei Tagen durch gehabt! Wieder ein sehr gelungenes Buch über wahre Verbrechen und über unterschiedliche Ermittlungsansätze, gut verpackt in spannende Gegenüberstellungen!

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  • Rezension zu "Falsche Fährten" von Stephan Harbort

    Falsche Fährten

    gurke

    04. April 2012 um 20:45

    Ist der nette Nachbar wirklich der Täter? Er war doch immer so freundlich und zuvorkommend. Kann man ihm dieses Verbrechen wirklich zutrauen? Aber alle Beweise sprechen doch dafür. Und was wenn man in der Ermittlung doch einen Fehler gemacht hat? Diese und noch viele andere Fragen werden sich auch in diesem Buch von Stephan Harbort gestellt. Wir lesen von Fällen, in denen sich die Justiz geirrt hat oder wo auch Zeugen und sogar vermeintliche Täter bewusst in die Irre geführt haben. Bei "Falsche Fährten" handelt es sich um ein interessantes Sachbuch in dem wir die verschiedensten Geschichten rund um Kriminalirrtümer und ihre Folgen lesen können. Der Autor hat sehr gut recherchiert und es mit dieser Sammlung den ein oder anderen Überraschungseffekt beim lesen erzeugt. Vor allem hätte man gar nicht erwartet wieviele verschiedene Möglichkeiten es gibt, sich bei einer Ermittlung zu irren. Es spielen unglaublich viele Fakten in komplizierte Fälle hinein und ein kleiner Irrtum, kann fatale Folgen haben und die Wahrheit ganz schnell über den Haufen werfen. Es werden hier sehr viele Themen behandelt und merkt, wie Facettenreich die Rubrik "Kriminalirrtümer" überhaupt umfasst. Zu jeder Kategorie warten dann einzelne Geschichten, wahre Fälle auf uns. Davon abgesehen hat Stephan Harbort einen sehr angenehmen Schreibstil. Man hat gar nicht so richtig das Gefühl ein Sachbuch in den Händen zu halten. Teilweise waren die einzelnen Geschichten sogar richtig spannend. Außerdem hält sich der bekannte Kriminologe sehr mit fachchinesisch zurück. Man kann auch als Laie alles sehr gut nachvollziehen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war informativ und interessant. Und dabei überhaupt nicht trocken und langweilig geschrieben. Ich habe gerne immer wieder in den Tatsachenberichten geblättert und war das ein oder andere Mal richtig erstaunt. Als ich das Buch in die Hände genommen habe, dachte ich mir bereits, dass mich eine informative Lektüre erwartet. Aber diese Erwartungen wurden doch sehr übertroffen! Ich freue mich sehr auf weitere Bücher von dem Autor, denn dass sind Sachbücher, die mein Leserherz höher schlagen lassen! Ich hatte direkt das Gefühl mittendrin, statt nur dabei zu sein.

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