Stephan Knösel Echte Cowboys

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Inhaltsangabe zu „Echte Cowboys“ von Stephan Knösel

Sommerhitze in München. Cosmos Mutter fällt nach einem Selbstmordversuch ins Koma. Cosmo droht das Heim, er will weg, aber wohin? Auf seiner Flucht trifft er auf Nathalie und Tom. Die beiden sind auch allein, irgendwie. Bald findet sich Cosmo flirtend neben der schönen Nathalie am Baggersee wieder und die Wirklichkeit erscheint für ein paar Augenblicke nicht mehr so aussichtslos. Doch dann läuft plötzlich alles aus dem Ruder, ein Streit eskaliert und am Ende dieses Sommers ist für die Drei nichts mehr, wie es einmal war. Gekonnt und mit genauem Blick für die Innenwelten seiner Figuren zeichnet Stephan Knösel ein authentisches Bild dreier Einzelgänger und damit zugleich vom Lebensgefühl der "Generation Allein".

Ein interessantes Buch über drei Jugendliche, die von zu Hause abhauen und sich gemeinsam ihren Problemen des Erwachsenwerdens stellen.

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  • Rezension zu "Echte Cowboys" von Stephan Knösel

    Echte Cowboys
    Asaviel

    Asaviel

    12. March 2012 um 07:24

    Meine Meinung: Obwohl im Klappentext nur Cosmo und Nathalie erwähnt werden, gibt es noch einen dritten wichtigen Charakter in diesem Roman. Das ist Tobias. Um sie entwickelt sich die Geschichte und es sind drei Jugendliche im gleichen Alter, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Cosmo ist im Prinzip der Badboy mit weichem Kern und ziemlich verqueren Familiengeschichte. Tobias der Außenseiter, der in der Schule gemobbt wird und zu Hause nicht den Rückhalt erfährt, den er sich wünschen würde. Und dann noch Nathalie, das schöne Mädchen, in das sich beide Jungs verlieben. Das aber keinesfalls so perfekt ist, wie sie wirkt und kaum Zugang zu ihren Eltern hat, die sie schon ihr Leben lang mit Geld ruhig stellen. Obwohl die Geschichte auf gut 200 Seiten abgehandelt wird, kann man sich doch in jeden dieser drei Charaktere hineinfühlen und die ganz eigenen Probleme dieser Person verstehen. Bei der Konstellation zwei Jungen und ein Mädchen muss sich beinahe unweigerlich eine Liebesgeschichte entwickeln. Tatsächlich ist diese aber gut gelöst, denn es ist lange Zeit nicht klar wer hier nun zusammenfinet. Nathalie und Tobias oder doch Cosmo und Nathalie. Es ist aber Cosmo, der eindeutig die Protagonistenrolle in dieser Geschichte trägt und die Spannung ist direkt an seiner Seite. Beim Lesen erscheint es oft sehr nebensächlich, wie die anderen handeln. Es ist viel wichtiger zu erfahren, wie es mit Cosmo ausgeht. Wie sein Leben weitergehen wird, ob er das Ruder noch einmal herumreißen kann und ob die Liebe zwischen ihm und Nathalie eine Chance hat Mit einer einfachen Sprache, die dem Zielpublikum angepasst ist, rührt das Geschehen um diese drei Jugendlichen an existenziellen Themen, die kaum an Gültigkeit verlieren: Familie, Liebe, Eltern, Erwachsenwerden, Drogen, Schule, Zukunft. Es werden Fragen aufgeworfen, die sich wohl jeder Jugendliche gestellt hat oder noch stellen wird: Wer bin ich und wo komm ich her? Welchen Sinn ergibt das alles? Und wie soll meine Zukunft aussehen. Für Cosmo, Nathalie und Tobias findet der Autor Stephan Knösel eine Antwort, die an manch einem Punkt vielleicht etwas weit hergeholt wirkt, weil sie alle Probleme dann allzu schnell beinahe in Luft auflösen. Gleichzeitig schafft er ein Ende, das dem Leser Raum für eigene Sepkulationen und Wünsche lässt. Fazit: Eine spannende Geschichte um drei Charaktere, die direkt aus dem Leben gegriffen sein könnten. Der Leser findet sich in der Welt der Jugendlichen wieder und wird für ein paar Tage mitgenommen sie kennen zu lernen. Alles in allem ein gelungenes Buch.

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  • Rezension zu "Echte Cowboys" von Stephan Knösel

    Echte Cowboys
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    08. October 2011 um 17:55

    Cosmos Leben verlief bisher nicht gerade ideal. Als aber seine Mutter nach einem Selbstmordversuch im Koma liegt, bringt das sein Fass zum Überlaufen und will weg, sich vor der Polizei und einem evtuell drohendem Leben im Heim verstecken. Auf seiner Flucht lernt er Nathalie und Tom kennen - beiden ebenfalls Außenseiter - und zusammen verbringen sie eine schöne Zeit, in der Cosmo seine Probleme fast zu vergessen scheint, bis ein Streit eskaliert und von drei Freunden nur zwei zurück bleiben. Stephan Knösel hat mit seinem Jugendroman drei authentische Charaktere entworfen, die, alle aus unterschiedlichen Gründen, einsam sind und die Erfahrung gemacht haben, dass ihre Eltern bzw. Erwachsene generell keine große Hilfe im Leben darstellen. Alle drei sind Einzelgänger: Cosmo, der schweigsame Underdog, Nathalie, die einsame Traumfrau und Tom, der ewige Pechvogel. Genau dieses verbindet die drei aber und bildet die Grundlage für ihre Freundschaft. "Du hast wohl immer den passenden Spruch auf den Lippen, hm? Sag mal, spielst du gerade Verstecken oder kann man sich mit dir auch normal unterhalten?" (Seite 133) Der Autor nimmt sich genügend Zeit seine Protagonisten ausführlich vorzustellen und deren Beweggründe darzulegen, warum sie mit ihrem Leben unzufrieden sind und gerne ausbrechen wollen. Je weiter der Roman fortschreitet, umso runder wird das Gesamtbild. Der Schreibstil ist dabei einfach gehalten und ermöglicht ein flüssiges Lesen. Die Geschichte ist interessant, die Charaktere gut durchdacht und trotzdem konnte mich das Buch nicht fesseln. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich es unbedingt schnell zu Ende lesen müsste oder dass ich dringend wissen wollte, was mit den Protagonisten passieren würde. Ich kann auch keine genauen "Knackpunkte" benennen, warum das so war - es hat mich einfach nicht mitreißen können. Daher sollte sich jeder wirklich selbst ein Bild von dem Roman machen. Fazit: Ein interessantes Jugendbuch, dass mich persönlich leider einfach nicht gepackt hat. Broschiert: 236 Seiten Verlag: Beltz; Auflage: 1 (11. Juli 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3407742517 ISBN-13: 978-3407742513 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 17 Jahre

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  • Rezension zu "Echte Cowboys" von Stephan Knösel

    Echte Cowboys
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    22. July 2011 um 14:29

    KLAPPENTEXT: Dies ist die Geschichte dreier Einzelgänger, die zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind: Cosmo, der schweigsame Underdog Nathalie, die einsame Traumfrau Tom, der ewige Pechvogel Eine Flucht aus den Sackgassen der Großstadt. Ein Abschied von all denen, die nie richtig da waren. Ein Sommertraum von Liebe und Freundschaft. ZUM AUTOR: Stephan Knösel lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in München. Nach dem Abitur und der Bundeswehr hat er kurz studiert, hat dann aber in einer Videothek gearbeitet und ist nun als Drehbuchautor tätig. „Echte Cowboys“ ist sein erster Roman für den er mit dem Literaturstipendium der Landeshauptstadt München, dem bayrischen Kunstförderpreis für Literatur und dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet wurde. EIGENE MEINUNG: „Es ist der Sommer unsres Lebens“ Der Titel des Songs von Sebastian Hämer passt nicht nur zu Tom, sondern auch zu Natalie und Cosmo, denn dieser Sommer ist wie kein zweiter und das, was sie in dieser Zeit an Erfahrungen sammeln und Erlebnissen durchmachen verändert ihr Leben... Dabei durchleben sie nicht nur glückliche Zeiten, denn Tom ist irgendwie der Oberloser seiner Schule, Cosmos Mutter hat es nach etlichen Versuchen endlich geschafft sich selbst umzubringen und Natalie hat auf einer Party Erfahrungen gemacht, die sie einfach nicht loslassen. Alles Dinge, die nicht gerade schön sind und doch haben sie eine positive Wirkung. Denn dadurch haben die drei etwas gemeinsam, etwas das sie unbewusst zusammen schweißt. Sie reden nicht darüber und dennoch wissen sie insgeheim, dass es etwas gibt, das sie verbindet. Ein heimliches Gefühl der Zusammengehörigkeit entsteht. Man versteht sich ohne Worte, auch wenn man sich kaum kennt. Sie führen Gespräche, in denen wird irgendwie drumherum geredet, aber dennoch genau der Punkt getroffen wird. Die Grundstimmung der drei Protagonisten ist eigentlich irgendwie traurig, hoffnungslos. Und was will man noch verlieren, wenn man keine Hoffnung mehr hat. Ohne Angst vor Sanktionen lassen sie sich auf Abenteuer ein, die ihnen nicht nur Mut abverlangen, sondern auch ihren Charakter und ihre Gemeinschaft stärken. Und nicht nur das; gemeinsam können sie ihr altes Leben hinter sich lassen. Es scheint ein Spiel zu sein, mit dem sie der Realität entkommen können. Für einen Moment weder über Gegenwart noch Zukunft nachdenken. Wieder glücklich sein. Zumindest so lange, bis Berger, der zwar für einen Polizist sehr cool , aber dennoch ein Hüter des Gesetzes ist, sie aufgreift. Die Erzählstimme des Autors ist grandios. Ich hatte förmlich das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Cosmos Hand zu nehmen, Toms Coolness und Natalies Einsamkeit zu spüren. Authentisch beschreibt Stephan Knösel den Ablauf der Geschichte und glänzt mit Dialogen, die mir ans Herz gegangen sind, die es ein wenig zum Leuchten gebracht haben. Sie wirken so echt, so wissend. Sprachlich hat er sich gekonnt auf seine Charaktere eingestellt. Keine Jugendsprache oder gewollte Lässigkeit. Nichts, was die Atmosphäre, die Stimmung des Buches zerstören könnte. Das Ende ist die Krönung einer Geschichte, die ich nur jedem, der ein bisschen Wärme, ein bisschen Freude erlesen möchte, ans Herz legen kann. Auch wenn der Weg, den Natalie, Tom und Cosmo dahin gehen müssen von Rissen gekennzeichnet ist, die ihnen ihr Leben nicht gerade vereinfachen, ist es ein Buch, das erfreut. FAZIT: Ein Buch, das mich traurig macht, weil es zu Ende ist. Und das glücklich macht, weil es mich mit einer wunderschönen Geschichte beschenkt hat.

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