Stephan Krawczyk Mensch, Nazi

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Inhaltsangabe zu „Mensch, Nazi“ von Stephan Krawczyk

Sie treffen in einer Kneipe aufeinander und es kommt fast zur Schlägerei. Weil Klemens, der junge Neonazi, das Wort „Deutschmann“ aus der Unterhaltung zweier Freunde am Nachbartisch missversteht. Und weil einer der beiden Freunde, der Ich-Erzähler, dem gewaltbereiten Blick des angetrunkenen Deutschtümlers nicht ausweicht. Stephan Krawczyk, Schriftsteller, Liedermacher, Regimekritiker der DDR, entwickelt aus dieser Szene die Geschichte eines jungen Mannes aus Ost-Berlin, dessen Mutter früh starb und der bis zu seinem zwölften Lebensjahr im Kinderheim aufwächst und eines Tages auf der Suche nach Anerkennung und Autorität auf eine Wehrsportgruppe trifft.

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  • Rezension zu "Mensch, Nazi." von Stephan Krawczyk

    Mensch, Nazi

    aichlinn

    04. December 2012 um 22:21

    Sicherlich hatten viele von uns mit frühkindlichem Haardefizit zu kämpfen, aber niemand kam als Ideologie-Glatze zur Welt. Eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände braucht es, um aus einem unschuldigen Kind einen asylantenwohnheimabfackelnden Neonazi zu machen. Krawczyks Annäherung an das Thema ist interessant, berechtigt, notwendig. Wir lernen Klemens kennen, seine Glatzenfreunde und erfahren, warum er wurde, wie er war. So weit so gut. Trotzdem ist Krawczyks Herangehensweise eine Gratwanderung. Er verteigt die politisch Verirrten nicht, und doch relativiert er. Annäherung und Distanzsuche geben sich die Klinke in die Hand. Das schreit nach Diskussion. Demokratisch akzeptieren kann ich nur den, der Demokratie und Menschenrechte nicht mit Füßen tritt. Die oberflächlichen NSU-Einwürfe passen einfach nicht. Mundlos, Tschäpe & Co. hätten sich, anders als Klemens, von Eno Rauds "Vier lustigen Gesellen" nicht entblöden lassen. Das Buch kann nicht repräsentativ, sondern sollte ergänzend gelesen werden. Sprachlich und stilistisch ist das Buch kein Drahtseilakt. Krawczyk versteht sich prächtig auf die Kunst des geschriebenen Wortes. Seine Vater-Sohn-Dialoge glänzen, machen das Buch einzigartig - und doch bleibt ein fader Beigeschmack.

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