Stephan Kulle Karmapa

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Inhaltsangabe zu „Karmapa“ von Stephan Kulle

Der Karmapa ist das Oberhaupt der Karma-Kagyü-Linie, der ältesten Reinkarnationslinie der Welt, und damit das höchste geistliche Oberhaupt Tibets nach dem Dalai Lama. Schon jetzt wird er als Gott verehrt, und viele Tibeter und buddhistische Anhänger in der ganzen Welt sehen in ihm die Zukunft und das neue Gesicht Tibets. Der Journalist und Theologe Stephan Kulle hat den 26-jährigen Ogyen Trinley Dorje, den 17. Gyalwang Karmapa, viele Male in dessen Exil in Dharamsala und an anderen Orten getroffen und ihn in persönlichen Gesprächen so gut kennengelernt wie kein anderer westlicher Journalist oder Besucher. Sein Portrait zeigt den Karmapa nicht nur als den möglichen neuen spirituellen Führer Tibets, sondern vor allem auch als außergewöhnlichen Menschen – aus allernächster Nähe.

Für einen Kulle recht informativ. Der Schreibstil ist mir aber immer noch zu schwafelnd und ungefähr.

— rumble-bee

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    Karmapa

    rumble-bee

    27. August 2017 um 12:15

    Mein drittes Buch von Stephan Kulle – und noch immer bin ich nicht begeistert.  In diesem Leben wird das wohl nichts mehr mit einer engen Freundschaft zwischen uns beiden. Doch immerhin gestehe  ich dem Autor zu, sich weiterentwickelt zu haben und fundierter geworden zu sein. Im hinteren Klappentext heißt es, der Autor habe in letzter Zeit zum Ziel , den „Glauben der Weltreligionen“ zu ergründen. Dazu scheint er ja auch durchaus befähigt;  er hat Theologie studiert  (katholische) , und als Journalist und Fernsehmoderator gearbeitet. Zudem ist er ausgewiesener Vatikan -Kenner;  und dieses Buch nun ist meines Wissens nach das vierte,  das sich in irgendeinem Sinne mit Religion befasst. (Das zweite über Buddhismus.)Sein erstes erschien 2008 – „40 Tage im Kloster des Dalai Lama“. Auch dieses habe ich gelesen, und war teilweise bestürzt ob der Plattitüden, haltlosen  Allerweltsvergleiche  und Halbwahrheiten. In der Einleitung zu „Karmapa“ schreibt er nun, die Idee zum Buch sei ihm schon damals gekommen, als ein Interviewtermin mit dem Dalai Lama aufgrund einer plötzlichen Erkrankung desselben ausfallen musste. Er habe von anderen Touristen von der besonderen Ausstrahlung des Karmapa erfahren, und so habe er eben stattdessen um eine Audienz bei ihm gebeten. (Der Karmapa ist nach dem Dalai Lama der ranghöchste Lama in Tibet, und gleichzeitig Oberhaupt der Kagyü -Linie.)Mich befremdet eine solche Begründung für eine Buchidee – wäre ich es gewesen, hätte ich es zumindest nicht so offen zugegeben. Aber immerhin, im Laufe des Buches schildert Kulle glaubwürdig, wie er der Faszination des charismatischen jungen Mannes erliegt, und sich Stück für Stück in die Geschichte seiner Linie und seiner Inthronisation einarbeitet.Aber was ist nun das Buch?  Eine Biographie eines religiösen Würdenträgers?  Eine historische Abhandlung über eine der vier Linien des tibetischen Buddhismus?  Eine Schilderung einer Reihe von Interviews?  Oder eine Reflexion über Buddhismus und Weltreligionen?  Von allem ein wenig , und nichts richtig. Für mich ist diese Unentschlossenheit, dieses Umherschlängeln des Buches, ein Hauptkritikpunkt. Dazu noch der teils weitschweifige, teils simplifizierende  Schreibstil Kulles, und die Verwirrung war perfekt.Immer wieder wechselt der Autor den Takt. Ein Abschnitt über  das Leben des Karmapa, dann wieder seitenlange Ausführungen über politische Intrigen in Tibet, mittendrin ein beinahe spannendes Kapitel über die Flucht des Karmapa ins indische Exil. Alles munter vermischt  und gewürzt mit tatsächlichen Beschreibungen von Interviewterminen, oder Reflexionen über den (tibetischen) Buddhismus. Ich habe mich teilweise durch das Buch gequält, weil ich einfach nicht herausgefunden habe, worauf es hinaus will.Gutes lässt sich natürlich auch sagen. Anders als noch im ersten Buch über den Dalai Lama, ist der Autor hier deutlich informierter ins Rennen gegangen. Er schildert den Karmapa vorrangig als Menschen, und als verantwortungsbewussten Linienhalter. So ganz kann er aber die typisch westliche Geisteshaltung noch nicht ablegen, zum Beispiel wenn er sich über Komplikationen in der indischen oder tibetischen Bürokratie ereifert, oder sich wundert,  warum ein Tibeter nicht gerne über gewisse Dinge spricht  (wie Erleuchtung oder das Verhältnis zu den eigenen Eltern).Ich gebe zu, ich bin als Rezensentin dieses Buches nicht leicht zufrieden zu stellen, da ich sowohl praktizierende Buddhistin als auch langjährige Sachbuchleserin bin. Beide Aspekte kommen hier zu kurz. Kulle ist mir bei weitem noch zu plaudernd, staunend, und voreilige Schlüsse ziehend. Aber  - würde er ein drittes Buch über Buddhismus schreiben, würde ich ihm eine Chance geben. 

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