Stephan Leenen

 4.5 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Missbrauchte Seelen, Blutroter Wahn und weiteren Büchern.
Stephan Leenen

Lebenslauf von Stephan Leenen

Stephan Leenen, Jahrgang 1958, ist Germanist und promovierter Historiker. Sein beruflicher Lebensweg ist wohl so vielschichtig wie seine Romane: Leiter eines Windmühlenmuseums, freiberuflicher Dozent oder Geschäftsführer einer Stadtmarketinggesellschaft. Sein geisteswissenschaftliches Studium schloss er mit einer Magisterarbeit über das Liedgut der SA ab und promovierte in Bremen über die Untergrundarbeit der KPD in der Weimarer Schutzpolizei. Die dafür erforderlichen Quellenstudien führten ihn just in der Wendezeit nach Berlin, wo er täglich zwischen einer Kreuzberger WG, die ihn aufgenommen hatte, und Berlin-Ost pendelte, da sämtliche Akten zur Geschichte der KPD im Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED am Rosa-Luxemburg-Platz zusammengetragen waren. Damals muss seine Liebe zu Berlin geweckt worden sein, zu einer Stadt, die sich in ihren Umbrüchen wohl immer wieder neu erfindet. Heute stellt er sich den vielfältigen Herausforderungen bei der Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten im Sektor der „freiwilligen Leistungen“ in einer Kleinstadt in Norddeutschland. Das Schreiben begleitet ihn seit vielen Jahren, ein Prozess, der aus seinem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. „Der Tibeter“ ist bereits sein vierter Berlin-Krimi in der SPREENEBEL-Reihe um die beiden Berliner Mord-Ermittler Britt Bredehorst und Ralf Ziether, ein Roman, der wieder ein brisantes zeitgeschichtliches Thema mit einer spannenden Kriminalstory verknüpft. Da ihn seine beruflichen Aufgaben immer wieder mal nach Berlin führen, nutzt er zwangsläufig jede Gelegenheit zu Recherchen vor Ort. Mit U- und S-Bahn durch Berlin zu rattern, den Leuten aufs Maul zu schauen und nach ungewöhnlichen Ecken für seine Romanszenen zu suchen, ist ihm dabei ein besonderes Vergnügen. Stephan Leenen hat drei Kinder und lebt in Bremen.

Alle Bücher von Stephan Leenen

Missbrauchte Seelen

Missbrauchte Seelen

 (16)
Erschienen am 30.04.2016
Blutroter Wahn

Blutroter Wahn

 (11)
Erschienen am 15.06.2017
Der Tibeter (Spreenebel Berlin-Krimi 4)

Der Tibeter (Spreenebel Berlin-Krimi 4)

 (0)
Erschienen am 07.06.2018
Der Tibeter

Der Tibeter

 (0)
Erschienen am 21.06.2018

Neue Rezensionen zu Stephan Leenen

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Lesefreudes avatar

Rezension zu "Missbrauchte Seelen" von Stephan Leenen

Spannender Krimi mit interessantem Thema
Lesefreudevor 4 Monaten

Zu dem Buch fällt mir sehr viel ein, das wichtigste aber ist: spannender Schreibstil, sehr präsentes Thema und tolle Umsetzung.

Das Cover hatte mich ja erst nicht so angesprochen (meine Freundin hat mich gefragt ob ich ein Schulbuch lese ;)), der Inhalt konnte mich aber vollends überzeugen!

Thema Menschenhandel und Missbrauch, grade in Bezug auf Kinder, ist ja schon immer und regelmäßig ein sehr aktuelles Thema. Daher hat mich das Buch auch so angesprochen und ich wollte es lesen. 
Ich finde die Umsetzung des Autors dazu wirklich super. Man hat gut in die Handlung reingefunden und mit den Protagonisten sympathisiert ... oder eben auch nicht.
Die Handlungen der Personen ist auch nicht so extrem unrealistisch wie in doch vielen Krimis, sodass man auch ernst nehmen konnte was dort gerade passiert.

Das Ende verspricht ein Fortsetzung, ich denke die werde ich mir bald kaufen :)

Kommentare: 1
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Buchdaisys avatar

Rezension zu "Der Fluch des Ikarus (»Spreenebel« Krimis entlang des Blauen Bandes)" von Stephan Leenen

Der Fluch des Ikarus - oder doch nicht?
Buchdaisyvor 7 Monaten

Als ich mit dem Buch anfing, dachte ich, solche Polit- und Wirtschaftssachen sind eigentlich nicht mein Ding. Aber dann kam es ein bisschen anders.
Die Handlung beginnt in Ralf Ziethers Urlaub, wo er sich in Sandra verliebt hat. Kaum ist sie weg, fällt ihm eine Leiche förmlich vor die Füße. Einmal Polizist, immer Polizist, sucht er den Ort des Geschehens ab und wird fündig. IKARUS steht auf dem Zettel. Dieser Offizier ist der erste Tote des Falls, aber nicht der Letzte. Nacheinander verlieren noch ein Polizist, eine Geschäftsfrau, deren Teilhaber, ein Wissenschaftler und ein Bankberater ihr Leben. Das muss mit IKARUS zusammenhängen, ist sich Ziether sicher. Doch irgendwas passt immer nicht. Denn da ist ja auch noch die psychisch gestörte Sigrun, die einem inneren Zwang folgt, eine Sache zu beenden.
Die Lösung des Ganzen gestaltet sich schwierig, der Duck auf die Kommissare ist immens. Ralf Zieters sich anfangs gut entwickelndes Privatleben verkehrt sich auch bald ins Gegenteil.
Insgesamt ist das Buch spannend. Den verschiedenen Handlungssträngen konnte ich gut folgen. Ich persönlich hätte die vielen wissenschaftlich-technischen und politischen Erläuterungen nicht so gebraucht. Das war mir zu langatmig. Und der Schluss gefiel mir gar nicht. Deshalb diesmal ein Stern weniger.

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Rezension zu "Missbrauchte Seelen" von Stephan Leenen

Tiefgehende Spannung
Buchdaisyvor 7 Monaten

Ich bin eher zufällig auf diesen Thriller gestoßen und wurde nicht enttäuscht. 
Die Kommissare Ralf Ziether und Britt Bredehorst ermitteln im Fall eines toten Mädchens. Schnell finden sie Parallelen zu einem anderen toten Kind. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Ein Sumpf aus Menschenhandel, Kindesmissbrauch und Korruption tut sich vor ihnen auf. 
Ein zweiter Handlungsstrang tangiert diesen Menschenhändlerring, reicht aber weit über 100 Jahre zurück in die Geschichte Südafrikas. 
Der Plot ist sehr spannend erzählt, in der zweiten Hälfte kommt auch noch jede Menge Action hinzu. Die Kommissare geraten in Lebensgefahr.
Mir hat das Buch gut gefallen. Trotz der verschiedenen Handlungen und Zeiten findet man sich gut zurecht. Ein kleiner Abzug geht an das Ende. Auch wenn es wohl wie im wahren Leben ist, ich hätte es mir anders gewünscht. 
Ich vergebe dennoch 5 Sterne und lese jetzt den nächsten Fall.

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Gespräche aus der Community

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Stephan59s avatar

Kaum ist Sandra, Hauptkommissar Ralf Ziethers Urlaubsflirt, aus Mallorca abgereist, stürzt vom Balkon des Hotelzimmers nebenan ein hochrangiger deutscher Offizier in den Tod. Bei einer heimlichen Inspektion des Zimmers entdeckt der deutsche Kommissar einen Zettel mit dem Begriff »IKARUS« - aber weder er noch Jorge Salvadó von der spanischen Guardia Civil können etwas damit anfangen. Wieder zurück in Berlin wartet auf ihn und seine Kollegin Britt Bredehorst ein Stapel neuer Fälle, bei denen es unerwartet Verbindungen ins Verteidigungsministerium gibt.

Spuren zu IKARUS scheinen offensichtlich, aber bleiben rätselhaft. Todesfälle häufen sich. Warum will ihn plötzlich Salvadós Witwe sprechen? Welche Rolle spielt der altgediente, aber pedantische Staatsanwalt Middelberg? Kann Herbert Beyer vom BKA helfen?

 weitere Infos findet ihr unter:

https://www.bod.de/buchshop/der-fluch-des-ikarus-stephan-leenen-9783744836999

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auf amazon

https://www.amazon.de/Stephan-Leenen/e/B0714G8CHT/ref=dp_byline_cont_book_1

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B
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dreamlady66s avatar
https://www.lovelybooks.de/autor/Stephan-Leenen/Missbrauchte-Seelen-1465642443-w/

Hi all...
Ein weiteres Buch (Spreenebel-Krimi) biete ich Euch während meines Urlaubs an, daher auch die lange Bewerbungszeit.
Warum interessiert Ihr Euch hierfür?

Freue mich auf Eure Beitrage von nicht-privaten Profilen und nur innerhalb von DE.
Bis demnächst...
dreamlady66s avatar
Letzter Beitrag von  dreamlady66vor 5 Monaten
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Stephan59s avatar
Ziether schlug schnaubend mit der Faust auf den Tisch, riss das Fenster auf und holte tief Luft. Hinter sich hörte er ganz nah Bredehorsts Stimme. »Du hast ihn gerade in die Flucht geschlagen, Ralf. Eins zu null für dich.«
Kaum ist Sandra, Hauptkommissar Ralf Ziethers Urlaubsflirt, aus Mallorca abgereist, stürzt vom Balkon des Hotelzimmers nebenan ein hochrangiger deutscher Offizier in den Tod. Bei einer heimlichen Inspektion des Zimmers entdeckt der deutsche Kommissar einen Zettel mit dem Begriff »IKARUS« - aber weder er noch Jorge Salvadó von der spanischen Guardia Civil können etwas damit anfangen. Wieder zurück in Berlin wartet auf ihn und seine Kollegin Britt Bredehorst ein Stapel neuer Fälle, bei denen es unerwartet Verbindungen ins Verteidigungsministerium gibt.
Spuren zu IKARUS scheinen offensichtlich, aber bleiben rätselhaft. Todesfälle häufen sich. Warum will ihn plötzlich Salvadós Witwe sprechen? Welche Rolle spielt der altgediente, aber pedantische Staatsanwalt Middelberg? Kann Herbert Beyer vom BKA helfen?
Ziether und Bredehorst werden in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, deren Ausmaß sie nicht abschätzen können. Ablenkung verspricht nur Sandra, die unerwartet wieder auf der Bildfläche erscheint.
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