Als in einem Tunnel ein toter Obdachloser gefunden wird denkt Hauptkommissar Ben Willemsen noch, dass es ein Routinefall wird. Doch schon bald muss er feststellen, dass dem nicht so ist. Jugendliche, die den, mittlerweile als bekannten amerikanischen Genetiker Robert Bronn identifiziert, gefunden haben, geraten plötzlich ins Visier skrupelloser Verbrecher, wo schon schon bald der nächste Tote auftaucht.
Bronns ehemalige Geliebte Andrea Segliani versinkt mehr und mehr in ihrer Rolle der historischen Giftmörderin Gesche Gottfried, wo sie immer öfter nicht mehr weiß, wer sie nun wirklich ist.
Als auch noch Ben zur Zielscheibe der Verbrecher wird und ein gestohlener USB Stick der Schlüssel zu den ganzen Ereignissen zu sein scheint weiß er, dass ihm und seinem Team nicht mehr viel Zeit bleibt um schlimmeres zu verhindern.
,, Als Fremde wirst du sterben“ ist ein spannender Kriminalroman, wo der Autor Stephan Leenen seine Leser auf eine besondere Reise, nicht nur in die Vergangenheit, mit nimmt.
Interessant war dabei, warum Andrea immer wieder glaubt die bekannte Bremer Giftmörderin Gesche zu sein und ihr Leben scheinbar hautnah in der Gegenwart erlebt. Dass dabei eine neuartige Technologie dahinter steckt findet man im Laufe des Romans heraus und man hofft, dass dieses Szenario nicht einmal wahr werden wird.
Die Protagonisten werden gut dargestellt, sowohl der sympathische und empathische Kommissar, als auch die leidgeprüfte Andrea. Aber auch die Antagonisten wie der skrupellose Journalist Torsten Schypulla oder der brutale Carlos, beide passen gut in die Geschichte hinein.
Etwas Probleme haben mir aber die schnellen Perspektivenwechsel bereitet, wo man oft ganz unvorbereitet von einem Schauplatz zum anderen gewechselt ist und man dabei erst wieder seine Gedanken zu anderen Protagonisten überleiten musste.
Es geht auch recht brutal in dem Roman zu wo mir Carlos schon fast ein wenig zu standhaft war mit den ganzen Verletzungen, die ihm andere zugefügt haben.
Ein versöhnliches Ende rundet den spannenden Krimi ab, wo mir der Ausflug in die historische Vergangenheit gut gefallen hat.













