Stephan Lohse

 3.5 Sterne bei 88 Bewertungen
Stephan Lohse

Lebenslauf von Stephan Lohse

Stephan Lohse wurde 1964 in Hamburg geboren und lebt heute in Berlin. Nach einem Studium der Schauspielerei am Max-Reinhardt-Seminar in Wien arbeitete er an verschiedenen Theatern in Deutschland und Österreich. "Ein fauler Gott" ist sein Debütroman und erscheint im März 2017.

Alle Bücher von Stephan Lohse

Ein fauler Gott

Ein fauler Gott

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Erschienen am 06.03.2017
Ein fauler Gott

Ein fauler Gott

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Erschienen am 07.05.2018

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Neue Rezensionen zu Stephan Lohse

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Y

Rezension zu "Ein fauler Gott" von Stephan Lohse

Ein fauler Gott
Yvo3vor 3 Monaten

Wir begleiten in dem Buch den 11 jährigen Ben. Vor kurzem ist sein Bruder verstorben und Ben muss mit dem Verlust klar kommen. Er kümmert sich um seine Mutter und wächst zum Teenager heran.

Der Schreibstil hat mir gefallen, aber ich fand, dass die Gefühle und Schmerzen des Verlustes des Sohnes/ Bruders zu kurz kamen. Es wird eher berichtet, wie Bens Kindheit verläuft. Das fand ich sehr schade. Man hätte aus der Geschichte mehr heraus holen können. 

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Rezension zu "Ein fauler Gott" von Stephan Lohse

Rezension zu "Ein fauler Gott" von Stephan Lohse
SomeBodyvor einem Jahr

Mich hat das Debüt "Ein fauler Gott" von Stehan Lohse leider nicht ganz abholen können. Das sensible Thema des Romans ist zwar überwiegend in emotionalem Schreibstil erzählt und die Handlungen auch für mich meist gut nachvollziehbar aufbereitet, doch blieben Ben und seine Mutter Ruth mir durchweg irdendwie fremd. Einzig die Unterhaltungen zwischen Herrn Gäbler und dem Jungen machten für mich die zu transportierenden Gefühle greifbar.

Fazit: Ein nicht immer ganz einfacher Roman um Verlust, Trauer und das Leben, dessen Leitgedanke mich zwar rührte, jedoch trotzdem nicht so recht erreichen wollte.

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Rezension zu "Ein fauler Gott" von Stephan Lohse

Einseitige Trauer trifft auf den Charme der Nostalgie
Josettavor einem Jahr

Dieses Buch behandelt ein Thema, welches keinen Leser kalt lässt: Den Tod des 8-jährigen Jonas und die Zeit nach diesem tragischen Ereignis. Abwechselnd geschildert aus Sicht der Mutter und des 3 Jahre älteren Bruders von Jonas, Benjamin.

Sommer 1972: Ein Badeunfall bringt den kleinen Buben ins Krankenhaus, wo er kurze Zeit später verstirbt. Er hinterlässt seine alleinerziehende Mutter Ruth und Ben, der an der Schwelle der Pubertät steht. Die beiden müssen sich mit dieser neuen, unmenschlichen Situation arrangieren und wir Leser begleiten sie auf diesem steinigen Weg.

Ben ist so ein richtig liebenswerter Charakter. Charmante Flausen, kindgerechte Phantasiewelten, lustige Streiche, unzerstörbare Jungenfreundschaften und erste zaghafte Ausflüge in die Erwachsenenwelt zeichnen den Jungen aus.

Ruth hingegen driftet immer tiefer in die grauschwarze Depression ab.

Mein Fazit:
Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen und ich genoss die Reise in die 70-Jahre, wo Ilja Richter noch die Mädchen zum Kreischen brachte und man Poster von Winnetou in die Kinderzimmer hängte. Diese Nostalgie, einfach perfekt.

Nein, ich nörgle an den Hauptprotagonisten herum und wie sie mit Jonas Tod zurechtkamen.

Ben z.B., ein ganz toller Junge. Aber ist man mit fast 13 Jahren nicht zu alt für Engel auf weißen Wolken? Erkennt man in diesem Alter nicht manchmal auch den Schmerz des Lebens? Nimmt man alles wirklich immer freundlich und geduldig hin? Ohne Rebellion, ohne Kritik, ohne Hintergedanken? Bens Welt ist so sehr in Ordnung, dass alles andere ein Stück weit verblasst.

Ruth: Stephan Lose brummt ihr den Schmerz des Todes ganz alleine auf, während ihr Exmann sich ein neues Leben aufbaut und keinerlei Anzeichen von Trauer zeigt. Gibt man seine Kinder nach einer Scheidung einfach so ab, wie einen Mantel an einer Garderobe? Gibt es wirklich niemanden, der Ruths Seelenqualen erkennt und sie auf den Weg zurückbegleiten kann? Das kann ich mir fast nicht vorstellen.

Nun gut, so ist es nun mal. Ich vergebe daher nur 3 von 5 Sternen in meiner Bewertung. Die Trauer gibt es nach meinem persönlichen Empfinden nicht nur in Schwarz oder Weiß, sie berührte mich in „Ein fauler Gott“ nicht glaubhaft. Ich möchte trotzdem eine Empfehlung für den Roman aussprechen. Das Buch ist gut, Punkt! 

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Gespräche aus der Community

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"Heute Morgen schämt er sich. Er findet sich nicht traurig genug."

Gegen einen großen Schmerz hilft nur... leben!
Ben hat keine Zeit zum Trauern. Der Tod seines kleinen Bruders ändert sein Leben und das seiner Mutter, und trotzdem macht er intuitiv das Beste daraus. Wie? Das erzählt Stephan Lohse in seinem berührenden Debütroman "Ein fauler Gott".
Habt ihr Lust auf eine originelle und warmherzige Geschichte aus der Perspektive eines 11-Jährigen? Der junge Held Ben wird eine Achterbahn der Gefühle in euch auslösen - er wird euch zum Lachen, aber auch zum Weinen bringen, und vor allem: Mit seinem Charisma wird er euch in seinen Bann ziehen!

Mehr zum Inhalt
Sommer 1972. Benjamin ist vor einigen Wochen elf geworden. Im nächsten Schuljahr wird er ein Herrenrad bekommen, eine Freundin und vielleicht eine tiefe Stimme. Doch dann stirbt sein kleiner Bruder Jonas. Nachts sitzt Bens Mutter auf einer Heizdecke und weint. Ben kommt nun extra pünktlich nach Hause, er spielt ihr auf der C-Flöte vor und unterhält sich mit ihr über den Archäopteryx. An Jonas denkt er immer seltener. Ben hat mit dem Leben zu tun, er muss für das Fußballtor wachsen, sein bester Freund erklärt ihm die Eierstöcke, und sein erster Kuss schmeckt nach Regenwurm. Mit seiner neuen Armbanduhr berechnet er die Zeit.
Voller Empathie und mit anrührender Komik erzählt Stephan Lohse in seinem Debütroman vom Aufwachsen Anfang der Siebzigerjahre, von Teenagernöten und dem Trost der Freundschaft. Vor allem aber erzählt er vom Mut und dem Einfallsreichtum eines Kindes, das seine Mutter das Trauern lehrt und ihr zeigt, dass das Glück, am Leben zu sein, auch noch dem größten Schmerz standhält.


Hier liest Stephan Lohse einen Auszug aus seinem Roman:

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Hier geht es zur Leseprobe!

Zum Autor
Stephan Lohse wurde 1964 in Hamburg geboren und lebt heute in Berlin. Nach einem Studium der Schauspielerei am Max-Reinhardt-Seminar in Wien arbeitete er an verschiedenen Theatern in Deutschland und Österreich. "Ein fauler Gott" ist sein Debütroman und erscheint im März 2017.

Ihr könnt Ben und seine Mutter im Rahmen einer Leserunde kennenlernen! Zusammen mit Suhrkamp verlosen wir 30 Exemplare von "Ein fauler Gott" unter allen, die erleben möchten, wie Ben mit dieser schwierigen Situation umgeht. Bewerbt euch* bis zum 12.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr auf folgende Frage antwortet:

Ben hat seinen Bruder verloren, seine Mama ihren Sohn. Beide trauern unterschiedlich.
Wie, glaubt ihr, kann es einem Menschen am besten gelingen, den großen Schmerz zu bewältigen, der nach dem Tod einer geliebten Person entsteht?


Wir sind gespannt auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!

Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier.

* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
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Zusätzliche Informationen

Stephan Lohse wurde am 01. Januar 1964 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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