Stephan Lomp

 4,2 Sterne bei 101 Bewertungen
Autor*in von Eddie und der neugierige Baum, Mein allererstes Klavierbuch und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Stephan Lomp wurde 1973 in Düsseldorf geboren, wo er heute als freier Illustrator und Grafiker lebt. Von 1995 bis 2001 studierte er Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Düsseldorf. Seit 1996 arbeitet er frei für Agenturen und Verlage. Seine Bücher sind bisher vor allem in den USA und in England erschienen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Stephan Lomp

Cover des Buches Ein Affe an der Angel (ISBN: 9783845828503)

Ein Affe an der Angel

(79)
Erschienen am 21.01.2019
Cover des Buches Weltraumpolizistin Oma Gurke (ISBN: 9783948690229)

Weltraumpolizistin Oma Gurke

(4)
Erschienen am 01.05.2023
Cover des Buches Eddie und der neugierige Baum (ISBN: 9783570180013)

Eddie und der neugierige Baum

(3)
Erschienen am 24.08.2022
Cover des Buches Mein allererstes Klavierbuch (ISBN: 9783649631187)

Mein allererstes Klavierbuch

(3)
Erschienen am 07.06.2019
Cover des Buches Vier Freunde und ein Apfelkuchen (ISBN: 9783551522399)

Vier Freunde und ein Apfelkuchen

(3)
Erschienen am 31.01.2025
Cover des Buches Gib alles, kleiner Löwe! (ISBN: 9783734821554)

Gib alles, kleiner Löwe!

(2)
Erschienen am 18.01.2024
Cover des Buches Beppo auf der Baustelle (ISBN: 9783649638018)

Beppo auf der Baustelle

(1)
Erschienen am 30.06.2021

Neue Rezensionen zu Stephan Lomp

Cover des Buches FANG – Eine Tiergeschichte aus dem achten Stock (ISBN: 9783219119695)
Chris_Hartmanns avatar

Rezension zu "FANG – Eine Tiergeschichte aus dem achten Stock" von Jonny Bauer

Chris_Hartmann
Was mache ich, damit die Abenteuer nicht ins Wasser fallen?

FANG – Eine Tiergeschichte aus dem achten Stock von Jonny Bauer, im Annette Betz Verlag erschienen, handelt von einem Tag, der für den kleinen Tierforscher Darko mit einem Verbot beginnt. Seine Mutter möchte nicht, dass er sich an dem regnerischen Tag eine Grippe holt. Er darf nicht raus und ärgert sich.

Dann kommt er auf die glorreiche Idee, dennoch zu angeln und sein ursprüngliches Ansinnen, ohne Wenn und Aber doch noch umzusetzen. So hängt der hartnäckige Junge seine Angel mit einem Stück Käse aus dem achten Stock und fragt sich, ob er auf diese Weise die gewünschten Regenwürmer tatsächlich fangen wird. Aber wenn man es nicht ausprobiert, erfährt man es auch nicht.

Was er dann wirklich an der Angel hängen hat, ist mehr als erstaunlich und auch witzig. Ein ganzer Zoo hängt nach und nach an der Leine. So ist er auch nicht mehr allein mit seinem Vorhaben. Jeder hat eine noch bessere Idee, wie Darko an die Würmer kommen kann. Die tierischen Kollegen machen den anfänglich öden Tag daheim zu einem überraschenden Abenteuer und zeigen Darko, wie man der drohenden Langeweile ein Schnippchen schlägt.

Fazit: Ein tolles Buch über vereitelte Pläne und das hartnäckige Ausprobieren und jede Menge Fantasie, die ein Kind an Regentagen entwickeln kann. Ein wunderbares Bilderbuch von dem Dreamteam Jonny Bauer (Text) und Stephan Lomp (Illustration). Das Buch kann ich jedem ab 4 Jahren empfehlen, der Spaß an besonderen Büchern und einem gesunden Forschergeist hat.

Cover des Buches Vier Freunde und ein Apfelkuchen (ISBN: 9783551522399)
sommerleses avatar

Rezension zu "Vier Freunde und ein Apfelkuchen" von Annette Herzog

sommerlese
Schönes Bilderbuch erzählt vom Helfen und Teilen

Im Carlsen Verlag erscheint das Bilderbuch Vier Freunde und ein Apfelkuchen von Annette Herzog mit Illustrationen von Stephan Lomp.

Zum Ende des Sommers sind die Äpfel reif und das Wetter ist perfekt für ein Picknick im Garten. Der Bär fragt seine drei Freunde Ziege, Hase und Igel, ob sie nicht einen Apfelkuchen backen wollen. Alle sind begeistert, denn sie lieben Kuchen. Doch als es ans Helfen geht, fehlt den Freunden die Lust und sie möchten lieber spielen. Da fängt der Bär eben alleine an und bereitet den Teig vor, pflückt die Äpfel, schält und schneidet sie in Stücke und backt den Kuchen im Ofen. Er sammelt noch Nüsse und für die Sahne geht er zum Bauern, auch dazu sind seine Freunde einfach zu faul. Als der duftende Kuchen endlich auf dem Tisch steht, hat der Bär alles alleine gemacht. Der herrliche Duft lockt seine Freunde herbei und alle möchten etwas abhaben. So ganz ohne Mithilfe ist das eigentlich nicht gerecht, doch die Freunde versprechen, nach dem Essen auch zu helfen.  

Erst als sie Kuchen essen wollen, wird den drei Freunden bewusst, wie fleißig der Bär war und wie faul und unfair sie sich ihm gegenüber verhalten haben. Während Bär eine Runde auf der Picknickdecke schläft,  machen sie den Abwasch, räumen die Küche auf und überlegen sich für den Bären ein besonderes Dankeschön. 

Das Buch schließt mit einem einfachen Apfelkuchen-Rezept.  

Wir kennen es alle, kleine Aufgaben übernehmen und im Haushalt mithelfen ist in vielen Familien ein leidiges Thema. Aber es ist einfach nicht schön, wenn man nicht mithilft und gemeinsam macht es ja auch viel mehr Spaß! Es ist einfach fair, wenn man sich gegenseitig unterstützt.  

In diesem herrlich bunt bebildertem Buch wird die Botschaft vom Mithelfen gut sichtbar gemacht. Der Text ist einfach gehalten und so verstehen auch schon die Kleinsten, wie unfair sich die drei Freunde verhalten. Sie spielen, während der Bär den Kuchen backt. Aber wozu sind Freunde da, wenn sie sich nicht gegenseitig unterstützen? Das wird ihnen schnell klar.

Schöne und lebendig bebilderte Geschichte um die Themen Freundschaft, Mithilfe und Teilen! 


Cover des Buches Vier Freunde und ein Apfelkuchen (ISBN: 9783551522399)
Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Vier Freunde und ein Apfelkuchen" von Annette Herzog

Kinderbuchkiste
Eine zauberhafte Geschichte über Freundschaft, Egoismus, Helfen, Teilen und Fairness mit ganz viel Apfelkuchenduft

Auf euch wartet eine wundervoll beschreibende, ereignisreiche Geschichte über Freundschaft, Egoismus, Helfen und Teilen

Mit ihr werdet ihr auch zum Apfelkuchen-Back-Experten!😊

für Kinder ab 3 Jahren
Kennt ihr das, ihr plant ihr mit eueren Freunden etwas und dann bleibt die ganze Arbeit an euch hängen?
Genau von solch einem Ereignis erzählen Annette Herzog und Stephan Lomp in ihrem Bilderbuch "Vier Freunde und ein Apfelkuchen", dass ich euch hier vorstellen möchte.
Bär, Ziege, Hase und Igel sind beste Freunde. Sie leben zusammen in einem kleinen Haus am Waldrand und machen eigentlich fast alles gemeinsam.
An diesem Tag, ist dies allerdings ganz anders.

Bär hat die Idee, einen Apfelkuchen zu backen, was von den anderen mit großem Hallo begrüßt wird. Doch als es ans Backen geht, sind Hase, Igel und Ziege verschwunden. Der Bär beginnt allein. Als er Äpfel braucht, bittet er seine Freunde welche zu pflücken, doch die haben andere Dinge zu tun, die natürlich viiiieeel wichtiger sind. Also pflückt der Bär die Äpfel alleine und geht wieder ins Haus, um den Kuchen weiter vorzubereiten. Während er die Apfelscheiben kunstvoll auf den Kuchen legt, kommt ihm eine Gedanke.- Mit ein paar Nüssen würde der Kuchen doch noch viel besser schmecken. Wieder bittet er die Freunde, ihm zu helfen und ein paar Nüsse zu pflücken, doch alle haben etwas anderes zu tun. Die Art und Weise, wie sie dem Bären absagen, lässt deutlich erkennen, dass das, was sie sagen, nur Ausreden sind und sie gar keine Lust haben, ihm zu helfen. Ja, und was soll ich sagen, nachdem der Kuchen im Ofen ist, hat der Bär noch eine tolle Idee. Mit Sahne würde der Kuchen sicherlich viel besser schmecken. Ihr ahnt es bestimmt schon, auch dieses Mal hilft keiner Sahne vom Bauern zu holen.

Und ihr ahnt bestimmt auch schon, was passiert, als der Kuchen fertig ist und sooo lecker duftet. Richtig, plötzlich sind alle da und möchten Apfelkuchen.
Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, wie der Bär sich in diesem Moment fühlte. Durch Stephan Lomps wundervolle bildliche Visualisierung können diese Situation und Bärs Gefühle aber noch viel besser mit (nach)empfunden werden.
Doch Bär ist einfach eine zu gute Seele. Er schluckt seinen Ärger hinunter, verdonnert die anderen dann aber wenigstens später abzuräumen und zu spülen.
Nach dem Essen ist Bär müde und kündigt an, erst einmal ein Schläfchen zu machen.
Wenn ihr wissen möchtet, wie die Freunde auf diese Ankündigung reagieren und wie die Geschichte endet, dann besorgt euch schnell das Buch und entdeckt sie selbst.

Annette Herzog hat sich für ihre kleinen Leser eine wirklich zauberhafte Geschichte ausgedacht. Mit dem Gefühl von viel guter Laune lässt sie die Kleinen ganz ausführlich an dem Entstehungsprozess des Kuchens teilhaben und gleichzeitig vermittelt sie sehr nahbar, wie die Freunde schelmisch dem Bären immer wieder Ausreden auftischen, wieso sie gerade nicht helfen können. Die Gefühle des Bären sind genauso intensiv mitfühlbar wie der Spaß, den die 4 Freunde haben, während der Bär alles alleine macht.

Annette Herzog erzählt sehr schön beschreibend, während Stephan Lomp sich einige Szenen der Handlung herausgepickt und den Fokus auf die Figuren gelegt. Mit seinen kunterbunten Zeichnungen spiegelt er Schlüsselszenen wieder, es gibt allerdings keine kleinen Randgeschichten bzw. unausgesprochenen Randgeschichten zu entdecken, wie wir es sonst oft in Bilderbüchern erleben dürfen. Er hat liebevolle Bilderwelten erschaffen, die mitunter zwar detailreich sind, wie z.B. in der Küche aber nie den Fokus auf die Tiere verlieren oder von ihrem Tun ablenken.
Dies soll keine Kritik sein!
Gerade für jüngere Kinder ist es gut, wenn der Fokus auf dem Geschehen liegt und es nicht zu viel Ablenkung gibt. So können sie besser wahrnehmen, was passiert und wie die einzelnen Tiere sich fühlen. Ohne zu viel vorwegzunehmen, auch Hase, Igel und Ziege sehen wir nicht nur beim Spaß haben. Sie sind durchaus auch ziemlich bedröppelt, als sie realisieren, wie unfair sie sich gegenüber dem Bären verhalten haben und genau das können wir in Stephan Lomps Bildern gerade durch die Fokussierung auf das Wesentlich wunderbar miterleben.

Die Geschichte regt zu Gesprächen an, denn sie beinhaltet Themen wie Freundschaft, Helfen, Teilen, Fairness, Mithilfe im Haushalt oder auch das Ausreden erfinden (sich drücken).
Aber in erster Linie ist es erst einmal eine zauberhafter, amüsanter Lesespaß, der Lust auf Apfelkuchen macht, und den könnt ihr dank des Rezeptes, was ihr zum Schluss findet, sogar nachbacken.
Entweder ihr backt alleine, wie der Bär mit der Option, dass die Kinder später abräumen und abwaschen, oder ihr habt gemeinsamen Spaß beim Backen, Vorlesen und Apfelkuchen essen.


Kleine Anekdote am Rande:
Sehr interessant fand ich die Kommentare mehrerer Kinder, die sich mit dem Erzählstil beschäftigten (ohne zu wissen, dass es so etwas wie Erzählstile gibt).
Die Kommentare bezogen sich auf den Anfang der Geschichte, in der es heißt:
"In einem kleinen Haus am Waldrand lebten einmal vier Freunde: Der Bär, die Ziege, der Hase und der Igel. Eines Tages, es war am Ende des Sommers, hatte der Bär eine gute Idee…" (Zitat)
Dieser Geschichtenbeginn mit den Worten "lebten einmal" erinnerte einige an den Anfang eines Märchens, was mir als Vorlesender erst gar nicht so bewusst war, die Kinder aber beschäftigte, denn das Märchenthema wurde lustigerweise immer wieder thematisiert. "Ich dachte, du liest uns ein Märchen vor“…, "...ich dachte nur Märchen beginnen mit "es lebten einmal. Ich liebe Märchen, die sind immer so gemütlich und die Geschichte ist genauso gemütlich. Ist das jetzt ein Märchen?" (O-Töne von Vorschulkindern)

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