Stephan Lucas Auf der Seite des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Auf der Seite des Bösen“ von Stephan Lucas

Stephan Lucas ist Strafverteidiger und vertritt Mörder und
Vergewaltiger vor Gericht. Er berichtet von seinen spektakulärsten Fällen und davon, wie es ist, tagtäglich mit dem
Bösen konfrontiert zu werden. Immer wieder stellt er sich
die Frage, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann,
Schwerverbrechern als Anwalt zur Seite zu stehen.
Die dramatischen Schicksale und erschütternden Taten des vermeintlich Bösen lassen niemanden kalt.

Wirklich gut, aber gleichzeitig so enorm schockierend

— Noeleize

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    Auf der Seite des Bösen

    rumble-bee

    16. August 2013 um 19:30

    Na, ob der gute Mann wohl auf den Erfolgszug von Ferdinand von Schirach hat aufspringen wollen...? So dachte ich mir zuerst. Und es ist wirklich schwer, den Gedanken an diese mögliche Parallele nicht (!) zu haben. Doch während ich las, merkte ich, dass es doch ein eigenständiges Buch ist. Das mir in seiner Eigenständigkeit eben auch sehr gut gefällt! Schade finde ich zweierlei: den etwas reißerischen Titel, und die Tatsache, dass es bislang "nur" als Taschenbuch und E-Book erschienen ist. Das vermittelt eigentlich einen falschen Eindruck von der Qualität. Dieses Buch hätte ein Hardcover verdient. So schlimm wie der Titel klingt, ist das Buch dann zum Glück nicht. Ich habe es mir auch nicht aufgrund des Titels, sondern aufgrund einer Leseprobe gekauft. Die fand ich überzeugend, weil menschlich ansprechend geschrieben. Genau das würde ich auch als das Hauptmerkmal des Buches bezeichnen! Also - es geht eben nicht (!) darum, was "das Böse" ist, oder "oh mein Gott, wie kann ein Mensch, der so normal ist, nur das und das getan haben" - "die Nachbarn sind fassungslos" etc. pp..... Nein, es geht in weiten Teilen eben wirklich um die Laufbahn des Autors. Sein allererster Fall. Die Gründe für seine Berufswahl. Kleinere Einzelheiten aus den üblichen Abläufen bei Gericht. Und wirklich nette Details, an die er sich im Zusammenhang mit seinen eindrucksvollsten Fällen erinnert. Es war fast wie ein kleiner Lebensrückblick, der sehr "menschelte". Als er diesen und jenen Fall annahm, war ihm gerade seine Digitalkamera geklaut worden. Bei einem anderen Fall war er gerade auf der Einweihungsparty seiner neuen Kanzlei. Und ein andermal gerät ein "alter Mandant", der schon fast Dauerkunde bei ihm ist, in ernsthafte Bredouille... Dazu noch eine wirklich ansprechende, von Bombast und Imponiergehabe grundgereinigte Sprache - fertig ist ein ausgesprochen lesbares Buch, das auch noch spannend ist! Das Besondere: obwohl man natürlich nicht alle Vergehen gutheißen kann, schafft es der Autor, den Leser mitfiebern zu lassen. Man steht fast automatisch auf der Seite des Verteidigers, und bibbert mit, ob diese und jene Strategie wohl Erfolg haben wird. Und man ist oft verblüfft, wie unerwartet selbst der schwerwiegendste Prozess verlaufen kann. Es sind oft winzige Details, die den Ausschlag geben können. In mehr als einem Fall habe ich an "Zeugin der Anklage" von Agatha Christie denken müssen... ehrlich, das wahre Leben ist oft tausendmal spannender! Nein, es ist kein von Schirach. Er schreibt keine "Storys". Er schildert seine Liebe zum eigenen Beruf, und weiß diese zu vermitteln. Er weckt Verständnis für das deutsche Rechtssystem. Und er kann einfach gut erzählen! Kaum zu glauben, dass da kein Ghostwriter beteiligt gewesen sein soll. Ich empfehle das Buch gerne, und um es aus dem derzeit etwas unüberschaubaren Markt in dieser Sparte herauszuheben, verleihe ich 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Auf der Seite des Bösen" von Stephan Lucas

    Auf der Seite des Bösen

    melli.die.zahnfee

    15. September 2012 um 12:12

    Stephan Lucas ist Strafverteidiger und vertritt Mörder und Vergewaltiger vor Gericht. Er berichtet von seinen spektakulärsten Fällen und davon, wie es ist, tagtäglich mit dem Bösen konfrontiert zu werden. Immer wieder stellt er sich die Frage, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, Schwerverbrechern als Anwalt zur Seite zu stehen. Die dramatischen Schicksale und ungeahnten Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche lassen niemanden kalt. Dieses Buch hat mich angenehm überrascht,kannte ich Herrn Lucas doch bisher nur aus Richter Alexander Hold. Wenig sympatisch, dachte ich mir, hat aber glaube ich mit der Realität nicht viel zu tun. Dementsprechend unbedarft ging ich an das Lesen des Buches und war sehr überrascht. Klug ausgewählte Fälle, die sprachlich nett formuliert sind, so dass man auch als absoluter Juralaie nachvollziehen kann wie das Gesetz so tickt. Menschlich fand ich das Buch sehr ehrlich geschrieben. Weder Beifallheischend noch groß "mandantenwerbend" oder eigennützig. Ich fand es einfach nur gut und habe es an einem einzigen Tag gelesen und mich sehr gefreut dass es ein gutes Reality Buch gibt.

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  • Leserkommentare zu Auf der Seite des Bösen von Stephan Lucas

    Auf der Seite des Bösen

    Dr. Oehler

    via eBook 'Auf der Seite des Bösen'

    Ich fand das Buch sehr spannend und gut geschrieben. Ich hätte es auch ohne Einschränkungen weiterempfohlen, wenn es vollständig gewesen wäre. Ich finde es sehr ärgerlich, dass 2 Kapitel unvollständig sind, statt dessen zig mal die gleiche Seite zu lesen war. Das geht gar nicht!!!! Ich möchte Sie bitten mir das vollständige Ebook über den Applestore zukommen zu lassen, sonst werde mich bei Apple über diese unvollständige Buchausgabe beschweren. Ich erwarte eine Antwort von Ihnen!!!

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