Stephan Ludwig

 4.2 Sterne bei 1.342 Bewertungen
Autor von Zorn - Tod und Regen, Zorn - Vom Lieben und Sterben und weiteren Büchern.
Autorenbild von Stephan Ludwig (© Claudia Kern)

Lebenslauf von Stephan Ludwig

Stephan Ludwig, Jahrgang 1965, lebt als Autor und Rundfunkproduzent in Halle. Zudem ist er Inhaber eines Tonstudios und machte sich als Ghostwriter von Olaf Schubert einen Namen. »Zorn - Tod und Regen« ist sein erster Krimi und bildet gleichzeitig den Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe. Die Reihe wird seit 2015 auch in Fernsehfilme adaptiert, die Drehbücher schreibt Ludwig selbst.

Alle Bücher von Stephan Ludwig

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Buchformat:
Cover des Buches Zorn - Tod und Regen9783596193059

Zorn - Tod und Regen

 (363)
Erschienen am 26.04.2012
Cover des Buches Zorn - Vom Lieben und Sterben9783596195077

Zorn - Vom Lieben und Sterben

 (247)
Erschienen am 09.10.2012
Cover des Buches Zorn - Wo kein Licht9783596196364

Zorn - Wo kein Licht

 (163)
Erschienen am 22.08.2013
Cover des Buches Zorn - Wie sie töten9783596198610

Zorn - Wie sie töten

 (124)
Erschienen am 23.10.2014
Cover des Buches Zorn - Kalter Rauch9783596031924

Zorn - Kalter Rauch

 (97)
Erschienen am 26.11.2015
Cover des Buches Zorn - Wie du mir9783596036080

Zorn - Wie du mir

 (74)
Erschienen am 27.10.2016
Cover des Buches Zorn - Lodernder Hass9783596297757

Zorn - Lodernder Hass

 (62)
Erschienen am 26.10.2017
Cover des Buches Unter der Erde9783651000780

Unter der Erde

 (64)
Erschienen am 26.02.2020

Auf Traumreise mit…

Stephan Ludwig ist vor allem mit seinen „Zorn“-Krimis um den gleichnamigen Hauptkommissar bekannt geworden. Zudem betreibt er ein Tonstudio, macht Musik, schreibt Drehbücher und ist Ghostwriter von Olaf Schubert. Seine Krimireihe wird seit 2015 verfilmt, die Drehbücher hierfür stammen ebenfalls aus seiner Feder. Wir haben uns mit ihm unterhalten und interessante Antworten auf unsere Fragen bekommen. Wenn ihr wissen wollt, welchen anderen Beruf Stephan Ludwig gerne ausüben würde und warum, oder welche Bücher er gerne verschenkt, dann findet ihr hier die Antworten.

Hallo Stephan! Was ist dein Lieblingsgetränk?

Definitiv: Kaffee.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Auf einer Lesung in einem kleinen Buchladen: Das Publikum (fast) ausschließlich weiblich. In der Pause kommt ein großer, sehr breitschultriger Mann auf mich zu mit den Worten: “Ich bin Polizist.” Ernster, sehr ernster Blick. “Hauptkommissar, um genau zu sein.” Ich werde blass, denke, jetzt krieg ich was auf die Mütze. Schließlich ist Zorn ebenfalls Hauptkommissar, ein fauler, eitler Sack. Und die Polizei kommt nicht immer gut weg in den Geschichten. “Dieser Zorn”, erklärt der Polizist und guckt ziemlich bedrohlich, “der sitzt den ganzen Tag nur rum, biegt Büroklammern gerade und langweilt sich oft. Wissen Sie was?”, sagt der Mann. “Genauso ist es.”

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autor reizt?

Drehbücher schreiben, aber das mache ich ja schon. Und Musik machen, aber das hab ich früher schon getan und komme auch jetzt noch manchmal dazu. Insofern habe ich das riesige Glück, das zu tun, was ich wirklich mag.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Manchmal im Schlaf, da träume ich die Geschichten weiter. Das ist natürlich toll, weil man sein Geld ja dann wirklich sprichwörtlich im Schlaf verdient. Doof ist natürlich, dass man das später noch aufschreiben muss, aber es gibt Schlimmeres.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Gar keine.

Hast du ein Lieblingswort?

Nein. Aber es gibt viele Worte, die ich nicht mag. Hoden. Sandale. Influenza. Da gibt's ne ganze Masse. Gerade eben ist übrigens ein neues Wort hinzugekommen: Prokrastinieren (siehe übernächste Frage).

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Pizzabote. Allerdings nur, wenn ich ausschließlich mich selbst beliefere.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, was dieses Wort bedeutet. Und ich bin jetzt zu faul zum googlen.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Ich esse tagsüber so gut wie nix. Und da ich tagsüber schreibe, gibt's da auch keine unterstützenden Substanzen. Obwohl: Zigaretten, die helfen. Leider.

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

Zorn?

Welches Buch verschenkst du gerne?

Es sollte vor allem nützlich sein, finde ich. Vor ein paar Wochen hat mich ein Freund zum Essen eingeladen. Danach hab ich ihm ein Kochbuch geschenkt.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Seit ich selbst Geschichten aufschreibe, lese ich nur noch selten. Es ist für mich (leider) nicht entspannend, da ich ständig analysiere und mich ärgere. Entweder, weil es mir nicht gefällt, oder, weil ich selbst nicht drauf gekommen bin. Insofern ist es schwer, hier einen Tip zu geben. Nur so viel: Falls man zum Beispiel mit dem Rucksack durch Neuseeland reist, würde ich aus Gewichtsgründen zu einem dünnen Taschenbuch raten.

Welches Tier wärst du?

Ach, eigentlich gar keins. Ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich bin.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Länger schlafen. Ich wache manchmal ziemlich zeitig auf und wünsche mir dann, einfach noch liegenbleiben zu können (siehe Frage 4).

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Das verrate ich nicht.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Hannibal Lecter. Mit dem würde ich gerne mal essen gehen.

Neue Rezensionen zu Stephan Ludwig

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Rezension zu "Unter der Erde" von Stephan Ludwig

Unterirdisch
Lesenisttollvor 3 Tagen

Elias Haack, ein vierzigjähriger, einigermaßen erfolgreicher Autor von Zombiebüchern fährt zum 90. Geburtstag seines Großvaters, den er seit Jahrzehnten nicht gesehen hat, in die ostdeutsche Provinz. Eigentlich will er nach dem Kaffeetrinken sofort zurückfahren, doch dann hat er einen von Dritten provozierten Unfall und sitzt erst einmal fest. 

Das Buch beginnt zunächst realistisch und spannend. Man fragt sich, wer hat ein Interesse daran, Elias an der Abreise zu hindern und wieso? Doch nach kurzer Zeit beginnen höchst seltsame Ereignisse. Ein Kirchturm stürzt ein, die Erde bebt und tut sich auf, aus der Tiefe ertönen Schreie und in Elias’ Haus erscheint eine Art Zombie. Die Einwohner des Orts Volkow scheinen ein düsteres Geheimnis zu haben und alle unter einer Decke zu stecken...

Als großer Fan der Zorn-Reihe habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, doch leider ist es genau das, was der Titel verspricht: unterirdisch. Die Geschichte ist total an den Haaren herbeigezogen und absurd. Man fragt sich, was die ganze Inszenierung, um die es sich letztendlich handelt, eigentlich sollte. Warum sollte Elias überhaupt dort auftauchen? Es ergibt absolut keinen Sinn.

Laut Klappentext wurde der Autor „nach einem missglückten Kurztrip in die Lausitz, der mit einer Autopanne im Tagebaugebiet endete“ zu diesem Machwerk inspiriert. Hoffentlich war dieses Buch ein einmaliger Ausrutscher. Ich empfand es als ein einziges großes Ärgernis und reine Zeitverschwendung.

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Rezension zu "Zorn - Tod um Tod" von Stephan Ludwig

Späte Rache
Stupsvor 8 Tagen

Das Buch beginnt echt heftig, so ein Mord ist mir noch nie untergekommen und es war schockierend.

 

Zorn und Schröder, das perfekte – unperfekte Dreamteam. Sie können nicht ohne einander und jeder weis von den Stärken und Schwächen des anderen. Zorn, wie gewohnt, faul und bequem, Schröder genau, zielstrebig und unterschätzt.

 

Das Buch wird in verschiedenen Zeitebenen und Blickwinkeln erzählt. Zum einen aus der Vergangenheit, dann Tagebucheinträge und natürlich die Gegenwart. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, der Spannungsbogen baut sich kontinuierlich auf und bis zum Schluss war ich fast komplett auf dem Holzweg.

 

Gut fand ich auch den Spagat zwischen Ermittlungen und Privatleben. Es hängt beides zwar zusammen und dann doch wieder nicht. Schröders Lebensweisheiten sind wie immer gut durchdacht und ohne viel Aufhebens löst er einige Probleme.

 

Fazit: Die Bücher werden immer besser und ich musst es in einem Rutsch durchlesen.

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Rezension zu "Unter der Erde" von Stephan Ludwig

"Jeder kennt hier jeden!"
kn-quietscheentchenvor 16 Tagen

Elias Wilhelm Haack, 40-jähriger Fantasy-Bestsellerautor und seit 10 Jahren mit seiner hochintelligenten Frau Martha verheiratet, steckt zur Zeit in einer Schreibflaute. Da kommt die Einladung zum 90.Geburtstag seines Großvaters Wilhelm wie eine willkommende Ablenkung. Das einzige Problem - er hat ihn seit knapp 35 Jahren nicht mehr gesehen und kaum Erinnerungen an diesen Mann. Warum lädt er ihn also ausgerechnet nach so langer Zeit ein? Mit dieser Frage im Hinterkopf macht sich Elias auf den Weg in die Lausitz - besser gesagt in das kleine Dorf Volkow, welches dem Braunkohleabbau weichen soll. Plötzlich kommt der Wagen von der Straße ab - und Elias muss zu Fuß weiter. Endlich bei seinem Großvater ankommt, wird er schon von Wilhelm und den anderen Dorfbewohnern an der großen Kaffeetafel erwartet. Bei Käffchen und Kuchen wird der neuste Klatsch ausgetauscht - und Elias wird sofort Hilfe angeboten - und dabei wird Elias eines klar - in diesem Dorf "Kennt jeder jeden". Als einen Tag nach dem 90.Geburtstag auch noch Wilhelm tot zu Hause aufgefunden wird, steht sofort fest, dass Elias schuldig ist - und somit wird er gezwungen, weiterhin in diesem Dorf zu verweilen. Was er dort von Zeit zu Zeit erfährt, jagt ihm Gänsehaut ein - nicht nur ein unterirdisches Tunnelsystem, auch holt ihn die Vergangenheit wieder ein und er kann sich Stück für Stück immer mehr an seine Kindheit erinnern. Das Dorf und seine Bewohner haben ein Geheimnis - und Elias Aufgabe wird es sein, dieses zu lösen...

Da ich so viel Gutes von Stephan Ludwig und seiner "Zorn und Schröder" Reihe gehört und gelesen habe, habe ich es erstmal mit diesem Werk des Autors probiert, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Der Anfang hat mich ab der ersten Seite gefesselt - war ich doch neugierig, was das kleine Dorf für ein Geheimnis birgt. Die Bewohner sind allesamt skurill - ob die etwas leibige Betty, die sich wie Mutter Theresa aufspielt und für jedermann die Wohnung putzt und Essen kocht - oder der alkoholabhängige Pastor Geralf, der Nachts in seiner kleinen Kirche ominöse Gebete vor sich hin faselt. Die Beschreibungen der einzelnen Personen waren detailliert und sehr bildlich geschildert - nur leider konnte ich für niemanden Sympathie entwickeln - jeder war mir suspekt. Das die Geschichte verschiedene Zeitstränge hat - zum einen die Gegenwart, dann die Erinnerungen von Elias an seine Kindheit und Wilhelms Vergangenheit nach dem 2.Weltkrieg, lockerte alles etwas auf. Nur leider fehlte mir ab der Hälfte der Thriller-Effekt ... ganz zu schweigen von dem Ende, bei dem ich einfach nur mit dem Kopf schütteln konnte, weil es einfach nur unrealistisch war. Ich war lange schon nicht mehr so enttäuscht von einem Buch und habe mich über die geopferte Lesezeit geärgert.  


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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Unter der Erdeundefined

Der neue Thriller vom Bestsellerautor der "Zorn"-Reihe Stephan Ludwig im Crime Club:

Elias Haack reist zu seinem Großvater nach Volkow, ein aussterbender Ort, der bald dem Kohleabbau zum Opfer fällt. Je länger Elias dort ist, desto mysteriöser erscheint ihm alles. Was haben die Einwohner zu verbergen? 

Ein neues Thriller-Highlight im Crime Club:

Ein aussterbendes Dorf, zahlreiche Geheimnisse der Einwohner und ein Verbrechen, das weit in die Vergangenheit reicht.


Gemeinsam mit FISCHER Scherz verlosen wir 30 Exemplare von "Unter der Erde" von Stephan Ludwig. 


Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr nur folgende Frage beantworten: Welches Geheimnis verbergen die Einwohner von Volkow? Was ist deine Vermutung?

769 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  DieBüchergassevor einem Monat
L
1 Beiträge
L
Letzter Beitrag von  LovelyBooks-Uservor 2 Jahren
span nend zu lesen , etwas gewoenu gs bedürftig der Kuschel zorn.
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