Stephan Ludwig

 4.3 Sterne bei 1,100 Bewertungen
Autor von Zorn - Tod und Regen, Zorn - Vom Lieben und Sterben und weiteren Büchern.
Stephan Ludwig

Lebenslauf von Stephan Ludwig

Stephan Ludwig, Jahrgang 1965, lebt als Autor und Rundfunkproduzent in Halle. Zudem ist er Inhaber eines Tonstudios und machte sich als Ghostwriter von Olaf Schubert einen Namen. »Zorn - Tod und Regen« ist sein erster Krimi und bildet gleichzeitig den Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe. Die Reihe wird seit 2015 auch in Fernsehfilme adaptiert, die Drehbücher schreibt Ludwig selbst.

Neue Bücher

Zorn - Blut und Strafe

 (15)
Neu erschienen am 24.10.2018 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch. Es ist der 8. Band der Reihe "Claudius Zorn".

Zorn 8 – Blut und Strafe

 (2)
Neu erschienen am 24.10.2018 als Hörbuch bei Audio Media Verlag.

Zorn: Blut und Strafe: Zorn 8

 (1)
Neu erschienen am 24.10.2018 als Hörbuch bei Audio Media Verlag.

Alle Bücher von Stephan Ludwig

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Buchformat:
Zorn - Tod und Regen

Zorn - Tod und Regen

 (346)
Erschienen am 26.04.2012
Zorn - Vom Lieben und Sterben

Zorn - Vom Lieben und Sterben

 (229)
Erschienen am 09.10.2012
Zorn - Wo kein Licht

Zorn - Wo kein Licht

 (148)
Erschienen am 22.08.2013
Zorn - Wie sie töten

Zorn - Wie sie töten

 (109)
Erschienen am 23.10.2014
Zorn - Kalter Rauch

Zorn - Kalter Rauch

 (83)
Erschienen am 26.11.2015
Zorn - Wie du mir

Zorn - Wie du mir

 (63)
Erschienen am 27.10.2016
Zorn - Lodernder Hass

Zorn - Lodernder Hass

 (50)
Erschienen am 26.10.2017
Zorn - Blut und Strafe

Zorn - Blut und Strafe

 (15)
Erschienen am 24.10.2018

Auf Traumreise mit…

Stephan Ludwig ist vor allem mit seinen „Zorn“-Krimis um den gleichnamigen Hauptkommissar bekannt geworden. Zudem betreibt er ein Tonstudio, macht Musik, schreibt Drehbücher und ist Ghostwriter von Olaf Schubert. Seine Krimireihe wird seit 2015 verfilmt, die Drehbücher hierfür stammen ebenfalls aus seiner Feder. Wir haben uns mit ihm unterhalten und interessante Antworten auf unsere Fragen bekommen. Wenn ihr wissen wollt, welchen anderen Beruf Stephan Ludwig gerne ausüben würde und warum, oder welche Bücher er gerne verschenkt, dann findet ihr hier die Antworten.

Hallo Stephan! Was ist dein Lieblingsgetränk?

Definitiv: Kaffee.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Auf einer Lesung in einem kleinen Buchladen: Das Publikum (fast) ausschließlich weiblich. In der Pause kommt ein großer, sehr breitschultriger Mann auf mich zu mit den Worten: “Ich bin Polizist.” Ernster, sehr ernster Blick. “Hauptkommissar, um genau zu sein.” Ich werde blass, denke, jetzt krieg ich was auf die Mütze. Schließlich ist Zorn ebenfalls Hauptkommissar, ein fauler, eitler Sack. Und die Polizei kommt nicht immer gut weg in den Geschichten. “Dieser Zorn”, erklärt der Polizist und guckt ziemlich bedrohlich, “der sitzt den ganzen Tag nur rum, biegt Büroklammern gerade und langweilt sich oft. Wissen Sie was?”, sagt der Mann. “Genauso ist es.”

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autor reizt?

Drehbücher schreiben, aber das mache ich ja schon. Und Musik machen, aber das hab ich früher schon getan und komme auch jetzt noch manchmal dazu. Insofern habe ich das riesige Glück, das zu tun, was ich wirklich mag.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Manchmal im Schlaf, da träume ich die Geschichten weiter. Das ist natürlich toll, weil man sein Geld ja dann wirklich sprichwörtlich im Schlaf verdient. Doof ist natürlich, dass man das später noch aufschreiben muss, aber es gibt Schlimmeres.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Gar keine.

Hast du ein Lieblingswort?

Nein. Aber es gibt viele Worte, die ich nicht mag. Hoden. Sandale. Influenza. Da gibt's ne ganze Masse. Gerade eben ist übrigens ein neues Wort hinzugekommen: Prokrastinieren (siehe übernächste Frage).

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Pizzabote. Allerdings nur, wenn ich ausschließlich mich selbst beliefere.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, was dieses Wort bedeutet. Und ich bin jetzt zu faul zum googlen.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Ich esse tagsüber so gut wie nix. Und da ich tagsüber schreibe, gibt's da auch keine unterstützenden Substanzen. Obwohl: Zigaretten, die helfen. Leider.

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

Zorn?

Welches Buch verschenkst du gerne?

Es sollte vor allem nützlich sein, finde ich. Vor ein paar Wochen hat mich ein Freund zum Essen eingeladen. Danach hab ich ihm ein Kochbuch geschenkt.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Seit ich selbst Geschichten aufschreibe, lese ich nur noch selten. Es ist für mich (leider) nicht entspannend, da ich ständig analysiere und mich ärgere. Entweder, weil es mir nicht gefällt, oder, weil ich selbst nicht drauf gekommen bin. Insofern ist es schwer, hier einen Tip zu geben. Nur so viel: Falls man zum Beispiel mit dem Rucksack durch Neuseeland reist, würde ich aus Gewichtsgründen zu einem dünnen Taschenbuch raten.

Welches Tier wärst du?

Ach, eigentlich gar keins. Ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich bin.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Länger schlafen. Ich wache manchmal ziemlich zeitig auf und wünsche mir dann, einfach noch liegenbleiben zu können (siehe Frage 4).

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Das verrate ich nicht.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Hannibal Lecter. Mit dem würde ich gerne mal essen gehen.

Neue Rezensionen zu Stephan Ludwig

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A

Rezension zu "Zorn - Vom Lieben und Sterben" von Stephan Ludwig

Sind die Jugendlichen Opfer oder Täter
Alex_Grubervor 2 Tagen

Mit "Zorn - Vom Lieben und Sterben" habe ich den zweiten Teil der Zorn-Reihe von Stephan Ludwig gelesen.
Mich hat dieser zweite Teil ebenso gefesselt wie der erste!
Es werden zwei Jugendliche grauenvoll ermordet. Björn und Udo gehörten einer Clique an, von der nun nur noch drei übrig sind: Max, Eric und Martha.
Zorn und Schröder befürchten, dass die drei auch in Gefahr sein könnten. Oder ist vielleicht einer der Drei der Täter?

Hauptkommisar Zorn ist ein sehr eigenwilliger Zeitgenosse. Er delegiert nur zu gerne ungeliebte Aufgaben an Schröder. Dieser erledigt sie immer, auch wenn er sich dafür die Nächte um die Ohren schlagen muss.

Beide Kollegen verbindet etwas, doch eine richtige Freundschaft ist es nicht, dafür redet Zorn viel zu ungern. Ich habe echt das Gefühl, er ist gar nicht fähig richtige private Freundschaften zu knüpfen.
Schröder auf der anderen Seite hat mit etwas zu kämpfen. Er kämpft nicht nur mit den Folgen der Verletzung aus dem ersten Fall, da ist noch was anderes. Keine Sorge, liebe Leser, wir werden sein Geheimnis erfahren 😉

Die fünf Jugendlichen sind junge Leute, wie es sie überall gibt. Sie haben keine richtigen Freunde und haben sich zusammen geschlossen. Sie alle verbindet etwas, worüber sie nicht reden wollen. Wäre das aber vielleicht wichtig für die Ermittlungen?

Stephan Ludwig schreibt flüssig und schafft es die Spannung von Anfang bis Ende zu halten.
 Zwischendurch schreibt er auch kurze Absätze aus der Sicht des Täters. In diesen Absätzen gibt es keine Punkte, alles ist klein geschrieben und eine andere Schriftart. Das fand ich sehr interessant.

Das Cover, das wie Stein wirkt im Hintergrund, hebt den Titel in blau hervor und das "O" in Zorn sieht aus, als wäre es hinein geschossen. Finde ich sehr interessant.

Alles in allem war ich mit diesem Thriller sehr gut unterhalten und kann ihn wirklich empfehlen 🙂

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brauneye29s avatar

Rezension zu "Zorn – Blut und Strafe" von Stephan Ludwig

Ich mag Zorn und Schröder einfach
brauneye29vor 7 Tagen

Zum Inhalt:

Hauptkommissar Claudius Zorn und der dicke Schröder geraten ins Zentrum einer grausamen Mordserie – werden sie die schützen können, die sie am meisten lieben?
Meine Meinung:
Zorn und Schröder sind einfach ein geniales Gespann und die Story in diesem mittlerweile 8. Teil ist auch wieder wirklich gut. Der Schreibstil ist sehr gut und sehr flüssig lesbar. Die Protagonisten, vor allem natürlich Zorn und Schröder gefallen mir sehr gut und ich mag die Geschichten mit den beiden einfach gerne lesen.
Fazit:
Ich mag Zorn und Schröder einfach 

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mistellors avatar

Rezension zu "Zorn - Blut und Strafe" von Stephan Ludwig

Ziemlich grausam
mistellorvor 22 Tagen

Ich liebe die Bücher von Stephan Ludwig und wenn ein neues Buch von ihm erscheint, wird es sofort gelesen.

Mit diesem Buch habe ich mich allerdings sehr schwer getan. Nicht weil es schlecht wäre - nein es ist sogar besonders gut. Oder auch nicht, weil es schlecht geschrieben sei - nein, selten hat Stephan Ludwig  so gut geschrieben. Es waren die Bilder, die durch den Autoren in meinem Kopf entstanden sind. Sie waren voller Grausamkeiten, von einer kaum zu überbietende Brutalität. Niemals werde ich diese vergessen können.
Ich glaube, jeder Leser, der das Buch schon gelesen hat wird verstehen, wovon ich rede.

Ich kann über den Inhalt hier nicht reden, ohne dass ich zuviel verrate.
Ich kann nur wiederholen. die Sprache, die Stephan Ludwig benutzt ist wahrhaftig bildgewaltig, schnörkellos, auf das Wichtigste reduziert. Und doch gibt es immer wieder poetische Momente, die dann aber auch genau passen. Ich finde der Autor entwickelt sich sprachlich immer weiter.
Der Plot selbst ist ungewöhnlich, in sich schlüssig, ungeheuer spannend. Es dauert fast dreiviertel des Buches bis sich eine Lösung anbietet, vorher ist  der Leser genau so hilflos wie die beiden Kommissare.
Wie immer sind alle Figuren des Buches wunderbar erfasst, es entstehen im Leser gerade zu Fotografien der Personen. Und das gilt nicht nur für die Hauptprotagonisten, sondern für jede noch so unbedeutende Nebengestalt. Selten habe ich einen Autoren  gelesen, der so intensiv, ausdrucksstark und perspektivisch Personen beschreiben kann.  
Der Fall an sich ist in seiner tatsächlichen Wortbedeutung unglaublich. Er macht den Leser komplett fassungslos. Es gibt keine falschen Spuren, auf die der Leser vom Autoren gelockt wird, keine schicksalshafte Wendungen, keine Zufälle, die zur Lösung führen. Der Leser stochert genau wie die Hauptprotagonisten im Leeren, findet keine Ansatz. Aber niemals wird es langweilig, diese Leere gehört einfach dazu.
Ich finde das Buch einfach nur gut, in Teilen sogar bewundernswert und gebe ihm verdiente 5 Sterne.
Allerdings muss ich auch vor dem Buch warnen. Man braucht schon starke Nerven und für sensible Gemüter ist das Buch wirklich nichts.

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