Stephan Ludwig

 4,3 Sterne bei 1.856 Bewertungen
Autor von Zorn, Zorn - Vom Lieben und Sterben und weiteren Büchern.
Autorenbild von Stephan Ludwig (©Stefan Gelberg)

Lebenslauf

Stephan Ludwig arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Rundfunkproduzent. Er hat drei Töchter, einen Sohn und keine Katze. Zum Schreiben kam er durch eine zufällige Verkettung ungeplanter Umstände. Er lebt und raucht in Halle.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der nette Herr Heinlein und die Leichen im Keller (ISBN: 9783596705849)

Der nette Herr Heinlein und die Leichen im Keller

 (77)
Neu erschienen am 27.03.2024 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.
Cover des Buches Zorn – Schwarze Tage (ISBN: 9783596707157)

Zorn – Schwarze Tage

 (19)
Neu erschienen am 28.02.2024 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch. Es ist der 13. Band der Reihe "Zorn und Schröder".

Alle Bücher von Stephan Ludwig

Cover des Buches Zorn (ISBN: 9783945386361)

Zorn

 (393)
Erschienen am 09.01.2016
Cover des Buches Zorn - Vom Lieben und Sterben (ISBN: 9783596195077)

Zorn - Vom Lieben und Sterben

 (272)
Erschienen am 09.10.2012
Cover des Buches Zorn - Wo kein Licht (ISBN: 9783596196364)

Zorn - Wo kein Licht

 (187)
Erschienen am 22.08.2013
Cover des Buches Zorn - Wie sie töten (ISBN: 9783596198610)

Zorn - Wie sie töten

 (141)
Erschienen am 23.10.2014
Cover des Buches Zorn - Kalter Rauch (ISBN: 9783596031924)

Zorn - Kalter Rauch

 (113)
Erschienen am 26.11.2015
Cover des Buches Zorn - Wie du mir (ISBN: 9783596036080)

Zorn - Wie du mir

 (92)
Erschienen am 27.10.2016
Cover des Buches Zorn - Lodernder Hass (ISBN: 9783596297757)

Zorn - Lodernder Hass

 (76)
Erschienen am 26.10.2017

Auf Traumreise mit…

Stephan Ludwig ist vor allem mit seinen „Zorn“-Krimis um den gleichnamigen Hauptkommissar bekannt geworden. Zudem betreibt er ein Tonstudio, macht Musik, schreibt Drehbücher und ist Ghostwriter von Olaf Schubert. Seine Krimireihe wird seit 2015 verfilmt, die Drehbücher hierfür stammen ebenfalls aus seiner Feder. Wir haben uns mit ihm unterhalten und interessante Antworten auf unsere Fragen bekommen. Wenn ihr wissen wollt, welchen anderen Beruf Stephan Ludwig gerne ausüben würde und warum, oder welche Bücher er gerne verschenkt, dann findet ihr hier die Antworten.

Hallo Stephan! Was ist dein Lieblingsgetränk?

Definitiv: Kaffee.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Auf einer Lesung in einem kleinen Buchladen: Das Publikum (fast) ausschließlich weiblich. In der Pause kommt ein großer, sehr breitschultriger Mann auf mich zu mit den Worten: “Ich bin Polizist.” Ernster, sehr ernster Blick. “Hauptkommissar, um genau zu sein.” Ich werde blass, denke, jetzt krieg ich was auf die Mütze. Schließlich ist Zorn ebenfalls Hauptkommissar, ein fauler, eitler Sack. Und die Polizei kommt nicht immer gut weg in den Geschichten. “Dieser Zorn”, erklärt der Polizist und guckt ziemlich bedrohlich, “der sitzt den ganzen Tag nur rum, biegt Büroklammern gerade und langweilt sich oft. Wissen Sie was?”, sagt der Mann. “Genauso ist es.”

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autor reizt?

Drehbücher schreiben, aber das mache ich ja schon. Und Musik machen, aber das hab ich früher schon getan und komme auch jetzt noch manchmal dazu. Insofern habe ich das riesige Glück, das zu tun, was ich wirklich mag.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Manchmal im Schlaf, da träume ich die Geschichten weiter. Das ist natürlich toll, weil man sein Geld ja dann wirklich sprichwörtlich im Schlaf verdient. Doof ist natürlich, dass man das später noch aufschreiben muss, aber es gibt Schlimmeres.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Gar keine.

Hast du ein Lieblingswort?

Nein. Aber es gibt viele Worte, die ich nicht mag. Hoden. Sandale. Influenza. Da gibt's ne ganze Masse. Gerade eben ist übrigens ein neues Wort hinzugekommen: Prokrastinieren (siehe übernächste Frage).

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Pizzabote. Allerdings nur, wenn ich ausschließlich mich selbst beliefere.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, was dieses Wort bedeutet. Und ich bin jetzt zu faul zum googlen.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Ich esse tagsüber so gut wie nix. Und da ich tagsüber schreibe, gibt's da auch keine unterstützenden Substanzen. Obwohl: Zigaretten, die helfen. Leider.

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

Zorn?

Welches Buch verschenkst du gerne?

Es sollte vor allem nützlich sein, finde ich. Vor ein paar Wochen hat mich ein Freund zum Essen eingeladen. Danach hab ich ihm ein Kochbuch geschenkt.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Seit ich selbst Geschichten aufschreibe, lese ich nur noch selten. Es ist für mich (leider) nicht entspannend, da ich ständig analysiere und mich ärgere. Entweder, weil es mir nicht gefällt, oder, weil ich selbst nicht drauf gekommen bin. Insofern ist es schwer, hier einen Tip zu geben. Nur so viel: Falls man zum Beispiel mit dem Rucksack durch Neuseeland reist, würde ich aus Gewichtsgründen zu einem dünnen Taschenbuch raten.

Welches Tier wärst du?

Ach, eigentlich gar keins. Ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich bin.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Länger schlafen. Ich wache manchmal ziemlich zeitig auf und wünsche mir dann, einfach noch liegenbleiben zu können (siehe Frage 4).

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Das verrate ich nicht.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Hannibal Lecter. Mit dem würde ich gerne mal essen gehen.

Videos

Neue Rezensionen zu Stephan Ludwig

Cover des Buches Zorn – Schwarze Tage (ISBN: 9783596707157)
M

Rezension zu "Zorn – Schwarze Tage" von Stephan Ludwig

Das Leben aus den Angeln gehoben
M.Lehmann-Papevor 3 Tagen

Das Leben aus den Angeln gehoben

 

„Schwarze Tage“, das trifft in diesem Fall komplett zu.

 

Da war man mal in der Oper, hat dementsprechend sich überwunden, war allerdings nicht allerbester Laube. Und bereut dies zutiefst. Denn auf dem Weg nach Hause, ein kurzer Moment nur, und schon ist das gesamte Leben vom Tod überschattet und trübe in jede Richtung, in die Hauptkommissar Zorn blickt.

 

Gut zumindest, dass er innerlich noch in Kontakt zu sein scheint, am Ende aber macht es dies nur noch unerträglicher im Schmerz.

Was Wunder, dass der Ermittler nichts anderes im Sinn hat, als den Schuldigen vor Gericht zu wissen und, wenn es irgend ginge, gar selbst Hand anzulegen.

 

Doch da scheint mehr im Busch. Das BKA hält seine Hand über den Fahrer des Unglücksfahrzeuges. Und selbst dies wird nicht verhindern, dass der junge Mann plötzlich aus dem Krankenhaus verschwunden ist.

 

Und kurz darauf steht ein brutaler Mordfall vor Augen der kongenialen Ermittler Zorn und Schröder. Oder auch nicht, denn was die beiden erleben, ist, ungewohnt, ein kaltgestellt werden und den Zugang zu den Ermittlungsergebnissen in jedweder Hinsicht verlieren.

 

Das aber, und so gut kennen Leser und Leserinnen der Reihe den gemütlich wirkenden Schröder, sollte man bei persönlicher Betroffenheit der beiden Ermittler nun wirklich nicht versuchen.

 

Sei es ein schmieriger Journalist, sei es die gehütete Kontaktliste mit allen, die an Spurensuchen beteiligt sind, Schröder und Zorn finden Wege, auf der Höhe der Ermittlungen zu bleiben und selbst dem Polizeipräsidenten zu trotzen. Wenn der nicht sogar auch in gewisser Form an den Verbrechen beteiligt sein mag, auch das ist, wie alles andere im Verlauf der Ereignisse, nicht auszuschließen.

 

Schritt für Schritt arbeiten sich Zorn und Schröder auch auf krummen Wegen in die Mitte der Morde vor….und werden massive Überraschungen erleben. In alle Richtungen.

 

Klar und strukturiert legt Ludwig auch diesen Fall vor die Augen der Leserschaft, vermeidet Längen und zu ausschweifende Erläuterungen von Hintergründen (auch die Parallelgeschichte im Krimi schweift nicht aus, sondern bietet komprimiert einen Blick auf fremde Kulturen und die Entwicklung hin zu den Ereignissen der Gegenwart) und fesselt damit Leser und Leserinnen umgehend für den Ablauf der Ermittlungen, die Gefahren für die beiden Ermittler und die dunkle, scherzvolle Stimmung, die Zorn nicht selten auf der Couch Schröders übernachten lässt.

 

Alles ist besser, als alleine zu sein in solchen Zeiten.

 

Bis hin zum sehr überraschenden und unvorhersehbaren Finale.

Cover des Buches Zorn – Schwarze Tage (ISBN: 9783596707157)
HEIDIZs avatar

Rezension zu "Zorn – Schwarze Tage" von Stephan Ludwig

Zorn und Schröder mit einem ihrer schwersten Fälle
HEIDIZvor 22 Tagen

Zorn - schwarze Tage - ist der dreizehnte Fall für Zorn und Schröder - geschrieben von Stephan Ludwig.

 

Claudius Zorn ist wieder unser Hauptkommissar, er will nur noch schlafen, schlafen, schlafen *g* Er möchte vergessen, dass vor seinen Augen der wichtigste Mensch überfahren wurde, den es für ihn gab. Für Schröder ist es auch nicht leicht, er lässt sich nicht gehen und möchte die Wahrheit herausfinden. Ob mit oder ohne Zorn, er will die Geschichte aufklären ... Wer ist für den Tod verantwortlich?  Dann passiert auch noch ein Mord, könnte alles zusammenhängen ??? Plötzlich wird es für Zorn und Schröder gefährlich ...

 

Wieder eine super Krimiidee - und die Idee vom Buch  "Der nette Herr Heinlein" - außerhalt der Zorn-Reihe erschienen - den Delikatessenladen des Herrn Heinlein in diesen 13. Fall zu integrieren finde ich super. Fast wäre es besser, Herrn Heinlein vorher zu lesen, geht aber auch andersherum *g*

 

Wie ich finde, wie ein extrem spannend unterhaltsamer Krimi der Reihe, lässt nicht nach, auch nach dem 13. Fall fühlt man sich noch wohl, wird köstlich unterhalten, kann sich in die Charaktere hineinversetzen. Man fühlt, dass Ludwig sich mit Zorn und Schröder identifiziert, es ist alles andere als dahingeschrieben, die Charaktere werden lebendig und der Fall ist wieder packend und wird erst ganz zum Schluss aufgelöst. SUPER !!! 

Cover des Buches Zorn – Schwarze Tage (ISBN: 9783596707157)
Judithas avatar

Rezension zu "Zorn – Schwarze Tage" von Stephan Ludwig

Schwarzer Humor
Judithavor 25 Tagen

Der Herbst letzten Jahres verstrich ohne den erhofften „Zorn“, entgegen meiner schlechten Gewohnheit habe ich die Nachbemerkungen des Autors zum Glück erst nach Beendigung des nunmehr 13. Thrillers um die „siamesischen“ Kommissare Zorn und Schröder aus Halle gelesen. Ich hätte mich wahrscheinlich furchtbar geärgert, denn die Spannung wäre definitiv dahin gewesen. Zumindest weiß ich nun im Nachhinein aber, was die Verlangsamung von Nummer dreizehn bewirkt hat. Und ich weiß, dass auch Lektoren nicht alle Schwächen eines Buches tilgen können, wenn der Autor jeden Punkt und jedes Komma liebt, und die Sätze dazwischen natürlich auch. Dann passiert nämlich das, was mich an diesem Buch erheblich gestört hat. Es wird manchmal langweilig. Die Rückblicke in die jordanische Wüste und die Clan- und Familiengeschichte des Medizinstudenten Tarek, der gleich zu Beginn des Thrillers die geliebte Frieda Brock, ihres Zeichens Lebensgefährtin von Kommissar Zorn, Freundin von Kommissar Schröder und gleichzeitig Staatsanwältin, unsanft ins Jenseits befördert, ist mehr als langatmig. Erst gegen Ende werden die Rückblicke kürzer und knackiger und beleben den Fortgang der haarsträubenden Story.

Das Personal im Thriller kennt ja jeder, der schon Zorn-Thriller gelesen hat, heuer hinzu kommt der Delikatessenladen des Herrn Henlein inklusive Hinweise auf den außer der Reihe erschienenen Krimi. Lustig. Also insgesamt nicht viel Neues im Buch, keiner der Charaktere hat sich in eine unerlaubte Richtung entwickelt, alles wird g

Nein, ich habe das Weiterschreiben und den Punkt nicht vergessen, was „g“ wird, zeigt sich dann am Ende. Insgesamt wieder einige unterhaltsame Lesestunden, aber leider keine fünf Sterne. Den fünften Stern hat die islamische Berieselung verhindert.

Wahrscheinlich sollte nun die Dreizehn auch das Ende der Zorn-Reihe werden, wenn da nicht doch noch eine Superidee in Stefan Ludwigs Kopf Einzug hält. Ich schau dann mal zum Herbst hin auf die Neuankündigungen des Verlages.

Fazit: Ich wünsche gute Unterhaltung. Zorn und Schröder sind ja ein eingespieltes Team, die werden Sie schon mit ihren Wortspielen erfreuen.

Gespräche aus der Community

"Er hat bestimmt ein paar Leichen im Keller". Wenn es jemanden gibt, zu dem dieser Spruch passt, ist das der nette Herr Heinlein, Delikatessenhändler und versehentlicher Mörder. Das macht neugierig, oder? "Der nette Herr Heinlein" ist ein sehr spannender aber auch lustiger Krimi von Stephan Ludwig, Bestsellerautor der "Zorn" Reihe. Lust auf ein Lesevergnügen der anderen Art? Dann seid ihr hier
in unserer Crime Club Leserunde genau richtig!

1.112 BeiträgeVerlosung beendet
E
Letzter Beitrag von  ErikHuyoffvor 10 Monaten

Lieblingsfiguren zu benennen, ist gar nicht so leicht, nachdem Herr Heinlein zum kriminellen Superschurken aufgestiegen ist. Vielleicht Keferlein, der wie Heinlein sich gegen die Zeit gestemmt und auf Qualität gesetzt, schlussendlich aber auch seine Augen vor der Realität nicht verschlossen hat.

Ein Lieblingszitat habe ich nicht, liebe aber die Stellen, an denen Heinlein in der Aromenwelt versinkt, das Zusammenspiel verschiedener Geschmäcker und Gerüche beschreibt und teils mit Bildern gleichsetzt.

In 10 Büchern wurde die Thriller-Reihe um das originelle Ermittlerduo Zorn und Schröder von Bestsellerautor Stephan Ludwig zu Kult. Jetzt erscheint der elfte Band, in dem die beiden Kommissare mit einem perfiden Plan eines irren Mörders konfrontiert werden. Ein halbtoter Mann übergibt der Polizei einen Timer. Als der Countdown abläuft, ist der Mann tot - gekreuzigt. Kurze Zeit später erhalten Zorn und Schröder einen weiteren Timer. Können sie den Mörder stoppen, bevor es weitere Opfer gibt?

555 BeiträgeVerlosung beendet
M
Letzter Beitrag von  MeaKiaivor 2 Jahren

Entschuldigung für die Verspätung. Anbei nun auch meine Rezi (auch zu finden bei Amazon und Hugendubel)


https://www.lovelybooks.de/autor/Stephan-Ludwig/Zorn-Opferlamm-2936508853-w/rezension/4479684759/

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