Stephan Ludwig

 4.3 Sterne bei 1.147 Bewertungen
Autor von Zorn - Tod und Regen, Zorn - Vom Lieben und Sterben und weiteren Büchern.
Stephan Ludwig

Lebenslauf von Stephan Ludwig

Stephan Ludwig, Jahrgang 1965, lebt als Autor und Rundfunkproduzent in Halle. Zudem ist er Inhaber eines Tonstudios und machte sich als Ghostwriter von Olaf Schubert einen Namen. »Zorn - Tod und Regen« ist sein erster Krimi und bildet gleichzeitig den Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe. Die Reihe wird seit 2015 auch in Fernsehfilme adaptiert, die Drehbücher schreibt Ludwig selbst.

Alle Bücher von Stephan Ludwig

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Zorn - Tod und Regen

Zorn - Tod und Regen

 (350)
Erschienen am 26.04.2012
Zorn - Vom Lieben und Sterben

Zorn - Vom Lieben und Sterben

 (234)
Erschienen am 09.10.2012
Zorn - Wo kein Licht

Zorn - Wo kein Licht

 (154)
Erschienen am 22.08.2013
Zorn - Wie sie töten

Zorn - Wie sie töten

 (112)
Erschienen am 23.10.2014
Zorn - Kalter Rauch

Zorn - Kalter Rauch

 (87)
Erschienen am 26.11.2015
Zorn - Wie du mir

Zorn - Wie du mir

 (65)
Erschienen am 27.10.2016
Zorn - Lodernder Hass

Zorn - Lodernder Hass

 (52)
Erschienen am 26.10.2017
Zorn - Blut und Strafe

Zorn - Blut und Strafe

 (34)
Erschienen am 24.10.2018

Auf Traumreise mit…

Stephan Ludwig ist vor allem mit seinen „Zorn“-Krimis um den gleichnamigen Hauptkommissar bekannt geworden. Zudem betreibt er ein Tonstudio, macht Musik, schreibt Drehbücher und ist Ghostwriter von Olaf Schubert. Seine Krimireihe wird seit 2015 verfilmt, die Drehbücher hierfür stammen ebenfalls aus seiner Feder. Wir haben uns mit ihm unterhalten und interessante Antworten auf unsere Fragen bekommen. Wenn ihr wissen wollt, welchen anderen Beruf Stephan Ludwig gerne ausüben würde und warum, oder welche Bücher er gerne verschenkt, dann findet ihr hier die Antworten.

Hallo Stephan! Was ist dein Lieblingsgetränk?

Definitiv: Kaffee.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Auf einer Lesung in einem kleinen Buchladen: Das Publikum (fast) ausschließlich weiblich. In der Pause kommt ein großer, sehr breitschultriger Mann auf mich zu mit den Worten: “Ich bin Polizist.” Ernster, sehr ernster Blick. “Hauptkommissar, um genau zu sein.” Ich werde blass, denke, jetzt krieg ich was auf die Mütze. Schließlich ist Zorn ebenfalls Hauptkommissar, ein fauler, eitler Sack. Und die Polizei kommt nicht immer gut weg in den Geschichten. “Dieser Zorn”, erklärt der Polizist und guckt ziemlich bedrohlich, “der sitzt den ganzen Tag nur rum, biegt Büroklammern gerade und langweilt sich oft. Wissen Sie was?”, sagt der Mann. “Genauso ist es.”

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autor reizt?

Drehbücher schreiben, aber das mache ich ja schon. Und Musik machen, aber das hab ich früher schon getan und komme auch jetzt noch manchmal dazu. Insofern habe ich das riesige Glück, das zu tun, was ich wirklich mag.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Manchmal im Schlaf, da träume ich die Geschichten weiter. Das ist natürlich toll, weil man sein Geld ja dann wirklich sprichwörtlich im Schlaf verdient. Doof ist natürlich, dass man das später noch aufschreiben muss, aber es gibt Schlimmeres.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Gar keine.

Hast du ein Lieblingswort?

Nein. Aber es gibt viele Worte, die ich nicht mag. Hoden. Sandale. Influenza. Da gibt's ne ganze Masse. Gerade eben ist übrigens ein neues Wort hinzugekommen: Prokrastinieren (siehe übernächste Frage).

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Pizzabote. Allerdings nur, wenn ich ausschließlich mich selbst beliefere.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, was dieses Wort bedeutet. Und ich bin jetzt zu faul zum googlen.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Ich esse tagsüber so gut wie nix. Und da ich tagsüber schreibe, gibt's da auch keine unterstützenden Substanzen. Obwohl: Zigaretten, die helfen. Leider.

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

Zorn?

Welches Buch verschenkst du gerne?

Es sollte vor allem nützlich sein, finde ich. Vor ein paar Wochen hat mich ein Freund zum Essen eingeladen. Danach hab ich ihm ein Kochbuch geschenkt.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Seit ich selbst Geschichten aufschreibe, lese ich nur noch selten. Es ist für mich (leider) nicht entspannend, da ich ständig analysiere und mich ärgere. Entweder, weil es mir nicht gefällt, oder, weil ich selbst nicht drauf gekommen bin. Insofern ist es schwer, hier einen Tip zu geben. Nur so viel: Falls man zum Beispiel mit dem Rucksack durch Neuseeland reist, würde ich aus Gewichtsgründen zu einem dünnen Taschenbuch raten.

Welches Tier wärst du?

Ach, eigentlich gar keins. Ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich bin.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Länger schlafen. Ich wache manchmal ziemlich zeitig auf und wünsche mir dann, einfach noch liegenbleiben zu können (siehe Frage 4).

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Das verrate ich nicht.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Hannibal Lecter. Mit dem würde ich gerne mal essen gehen.

Neue Rezensionen zu Stephan Ludwig

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Rezension zu "Zorn - Kalter Rauch" von Stephan Ludwig

Eine gelungene Gratwanderung zwischen Verbrechen und Humor
Kriminevor 12 Tagen

Wenn Fische vom Himmel fallen, glaubt jeder Betrachter einem Traum erlegen zu sein. Doch ein solcher ist es diesmal nicht. Denn ein ungewöhnliches Naturphänomen sorgt dafür, dass Aale und Lachse auf die Straße fallen und dafür Sorge tragen, dass ein künstliches Hüftgelenk im städtischen Abfalleimer gefunden wird. Ein neuer Fall für Schröder und Zorn, der nicht nur überaus seltsam ist, sondern auch ihre Zusammenarbeit auf eine harte Probe stellt. Denn während die beiden ungleichen Kommissare die verschwundene Trägerin des Gelenkes ausfindig machen und dabei einige Morde klären, lässt es sich der neue Chef Schröder nicht nehmen, seinem Kollegen Zorn ordentlich die Meinung zu sagen.


Bereits zum fünften Mal ermittelt das erfolgreiche Duo, das in Halle, einer Stadt im Süden von Sachsen-Anhalt zu Hause ist. Und wie überall in der Republik geschehen auch hier brutale Verbrechen, deren Lösung gar nicht so einfach ist. Doch zum Glück gibt es Schröder und Zorn, die sich wunderbar ergänzen, obwohl sie völlig gegensätzlich sind. Aber irgendwie stimmt bei ihnen die Chemie und deshalb gelingt es dem inzwischen zum Chef avancierten Schröder, seinen missmutigen und arbeitsfaulen Kollegen Zorn in die richtige Spur zu bringen. Da sind humorvolle Schlagabtausche und skurrile Situationen vorprogrammiert, während Schröders Intelligenz und Zorns Starrköpfigkeit ein Garant für die am Ende erfolgreichen Ermittlungen sind.

Spannend geschrieben und mit vielen blutigen Details untersetzt, wirkt der in seinem Handlungsaufbau sehr komplexe Kriminalfall etwas konstruiert. Wobei man dem Autor zugutehalten muss, dass es auch in der Realität Verbrecher gibt, die ihre Leichen in Einzelteile zerlegen und sie zum Abtransport in Müllsäcke verstauen. Ob sie dabei allerdings singend zuwerke gehen sei dahingestellt, oder ob sich ein im Dienst befindlicher Kommissar den Luxus eines dauergenervten und rüpelhaften Beamten leisten kann, ebenfalls. Und außerdem sieht man einmal genauer hin, ist Zorn gar nicht so bärbeißig, wie er tut. Denn ganz tief in ihm schlummert ein weicher Kern, den er nur allzu gern zu verstecken versucht.

Fazit:
Ein spaßiger Thriller, der es in sich hat und mit einer durchgängigen Spannung und enorm viel verbrecherischem Potenzial aufwarten kann. Ein Lesegenuss, der nicht nur Kultstatus errungen hat, sondern auch verfilmt worden ist.

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Rezension zu "Zorn - Wo kein Licht" von Stephan Ludwig

Ein schöner dritter Teil
melli.die.zahnfeevor 2 Monaten

wobei mir die persönlichen Probleme gerade bei Schröder ein wenig zu viel waren und den Kriminalplot oftmals in den Hintergrund gedrängt haben.
Die Sprache ist wie immer eindringlich und flüssig zu lesen.
Schön ist das Zusammenspiel der beiden völlig unterschiedlichen Hauptakteure wobei mir Zorn auch manchmal tierisch auf die Nerven geht.

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Rezension zu "Zorn - Blut und Strafe" von Stephan Ludwig

Zorn und Schröder in ihrem Element - sehr spannender achter Teil der Reihe
Thommy28vor 3 Monaten

Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:


Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Reihe nach immerhin schon sieben Vorgängerbänden praktisch nichts von ihrem Reiz eingebüsst hat. Dies ist allerdings hier eindeutig der Fall!

Das Buch ist in neun Teile und satte 90, knackig kurze Kapitel unterteilt, Letztere werden nochmals sehr oft durch Absätze unterbrochen. Das verleiht dem Buch zusätzlich zur ohnehin sehr hohen Spannung ein atemberaubendes Tempo. Man hat das Gefühl, es kaum abwarten zu können, was wohl im nächsten Leseabschnitt passiert.

Der Spannungsbogen ist gut - wenn auch nicht durchgehend - hoch. Dafür werden auch persönliche Belange der Protagonisten beleuchtet. Ohnehin gelingt es dem Autor, die Charaktere wunderbar behutsam weiter zu entwickeln. Ein echter Genuss für den treuen Reihenleser, Leser nur des Einzelbandes werden sich mit den Figuren sicher etwas schwerer tun. Es ist einfach schön, viele der lieb gewordenen Figuren wieder zu sehen/lesen.

Das Buch endet mit einem guten Finale und einer durchaus nochmals überraschenden Wendung. Es macht jetzt schon Lust auf den nächsten Band !

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