Stephan Ludwig Zorn - Wo kein Licht

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Inhaltsangabe zu „Zorn - Wo kein Licht“ von Stephan Ludwig

»Bald wird sich die Dunkelheit über seine Augen senken wie ein Vorhang. Dann wird er allein sein, allein mit den Bildern, diesen grauenvollen Bildern. Und er weiß, wer den Preis dafür zahlen muss …«Ein Mann springt im Morgengrauen von einer Brücke und erschießt sich im Fall. Ein anderer verschwindet, ein dritter überlebt eine Massenkarambolage und ist seither auf der Flucht. Auf dem Ball der Polizeigewerkschaft kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall. Zorn ist heillos überfordert, denn er muss die Ermittlungen zunächst in allen Fällen allein führen. Sein Kollege Schröder liegt vorübergehend mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus – auch er saß in einem der Unfallwagen bei dem Massenzusammenstoß. Zorn kann sein Pech nicht fassen und weiß genau, dass er ohne Schröders ermittlerischen Scharfsinn keine heiße Spur haben wird. Die Ermittlungen drohen jeden Moment aus dem Ruder zu laufen, da geht eine anonyme Nachricht ein: Alle Fälle hängen auf perfide Weise zusammen. Und Zorn hat bald eine Vermutung, wer hinter all dem stecken könnte, doch weder Schröder noch Staatsanwältin Frieda Borck glauben ihm. Ein fataler Fehler, wie sich bald herausstellen soll …Ein neuer Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder»Zwei neue Kult-Kommissare!« MDR»Filmreif!« Maxi»Daumen hoch!« WDR

Teil 3 der „ZORN-Reihe“ ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe.

— NicoleP
NicoleP

Leider nicht so gut wie die vorherigen zwei, Humor und Spannung fehlen!

— PistchPatsch
PistchPatsch

Wieder ein super Buch mit tollen Dialogen, Einblicken in Schröders Privatleben und einem vertrackten dunklen Fall!

— sommerlese
sommerlese

Toller dritter Teil, ich bleib der Serie treu!

— YvetteH
YvetteH

Zorn und Schröder - ich bleibe euch treu!

— FannyB
FannyB

Guter solider Krimi, wie auch die beiden Vorgänger

— Crazybookworm1984
Crazybookworm1984

Große Klasse! Bitte mehr davon!

— Igelmanu66
Igelmanu66

Spannend bis zur letzten Seite! (Besser als der Film)

— Synapse11
Synapse11

Ich liebe ZORN!

— Stups
Stups

Fazit: Witzig, spannend und vielschichtig. Auch der dritte Zorn versteht es wieder bestens zu unterhalten.

— Bellexr
Bellexr

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  • ZORN – Wo kein Licht

    Zorn - Wo kein Licht
    NicoleP

    NicoleP

    27. July 2017 um 17:11

    Ein Selbstmörder will auf Nummer Sicher gehen und erschießt sich während seines Falls von einer Brücke. Ein Mann verschwindet, ein anderer ist nach einer Massenkarambolage ebenfalls nicht auffindbar. Gleich drei Fälle, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen Zorn und Schröder. Doch es werden nicht die einzigen Todesfälle bleiben. Kommissar Zorn ist entsprechend überfordert. Schließlich kommt ihm ein Verdacht. Jedoch ist dieser so abwegig, dass ihm niemand glaubt.Das dritte Buch der Reihe um Zorn und Schröder knüpft an die beiden Vorgänger an. In seiner gewohnt speziellen Art versucht Zorn diesen Fall zu lösen. Erschwert werden die Ermittlungen durch den zeitweiligen Ausfall von Schröder, und Zorn ist ohne Schröder ziemlich hilflos.Die Geschichte ist gut erzählt. Der Fall kann mit guten, teils überraschenden Wendungen aufwarten. Der Schreibstil ist durchgehend flüssig. An einigen Stellen weist die Geschichte jedoch Längen auf. Obwohl sich das Buch trotz dieser nicht „zieht“, hat man als Leser das Gefühl, auf der Stelle zu stehen und nicht weiter zu kommen. Genau wie Zorn in diesem Fall.Der Einblick in Zorns Gedankenwelt war wieder einmal sehr hilfreich, um diesen Mann besser verstehen zu können. Das gelingt, denn der Leser lernt Zorn auf eine solche Weise kennen, wie ihn seine Umwelt wohl nie kennen wird. Von Schröder gibt es weitere Einsichten in sein privates Leben. Diesmal bekommt auch Zorn mehr von dessen Privatleben mit, und Schröder wird ihm noch sympathischer.Teil 3 der „ZORN-Reihe“ ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Autor Stephan Ludwig hat seine Charaktere weiterentwickelt. Auch die Nebenfiguren, wie z.B. die Staatsanwältin, werden gut dargestellt.Ein spannender Roman, der den Leser an einigen Punkten an die Abgründe dessen führt, was ein Mensch einem anderen antun kann. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt auf den Ermittlungen, so kommt das Buch ohne unnötige grausame Szenen aus.Mit jedem Teil der Reihe mag ich Zorn und Schröder mehr und freue mich schon jetzt auf Teil 4. Wie bei allen anderen Fällen habe ich bereits die Filme gesehen.Weitere Rezensionen auf www.nicole-plath.de

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  • 2 Sterne

    Zorn - Wo kein Licht
    PistchPatsch

    PistchPatsch

    04. June 2017 um 17:59

    Leider nicht so gut wie die vorherigen zwei Bücher. Humor und Spannung bleiben leider auf der Strecke. Ich hoffe das nächste wird besser.

  • Ein ganz dunkler Fall

    Zorn - Wo kein Licht
    sommerlese

    sommerlese

    30. November 2016 um 21:31

    "*Stephan Ludwigs*" Thriller "*Zorn - Wo kein Licht*" ist der dritte Fall für Zorn und Schröder. Das Buch erschien 2013 im "*Fischer Verlag*". Halle: Mehrere Verbrechen geschehen Knall auf Fall und halten Hauptkommissar Claudius Zorn und seinen fähigen Mitarbeiter Schröder in Atem. Der ist wegen einer Gehirnerschütterung erst einmal ausser Gefecht gesetzt, was Zorn gar nicht gefällt. Es gibt einen vermeintlichen Selbstmörder, eine ungeklärte Massenkarambolage, einen Anschlag auf dem Polizeiball und Entführungsopfer zu beklagen. "Es dauerte nicht lange, und Zorn verfluchte die Leichtfertigkeit, mit der er Schröder eine Auszeit verordnet hatte. Bereits eine Stunde später wurde ihm schmerzlich bewusst, wie wichtig- nein, unersätzlich Schröder bei den Ermittlungen war." Zitat Seite 67 Auch im vorliegenden 3. Band legt mein Lieblingsermittlerteam mit mehreren unklaren Fällen wieder gut los. Doch dieses Mal fällt Schröder nach einem Unfall aus und Zorn muss selbst arbeiten. Was ihm natürlich gar nicht passt, dennoch macht er sich Sorgen um Schröder. Gemeinsam finden sie dann wieder zu alter Form zurück, auch wenn die Zusammenhänge der Fälle lange im Dunkeln bleiben. Es fehlt das entscheidende Bindeglied. Die Ermittlungen bringen alle an ihre Grenzen: Neben Schröders gesundheitlichen Problemen kommen noch die Sorgen um seine alten Eltern hinzu, Frieda Borck, die starke Staatsanwältin, hat emotionale Schwierigkeiten mit ihrem Partner und selbst Zorn ist einem Nervenzusammenbruch nahe. Das liegt allerdings nicht unbedingt an der enormen Arbeitsbelastung, die er lieber Schröder zumutet, sondern an seiner kriselnden Liebe zu Malina, der er mit seiner rüden Art vor den Kopf stösst. Doch man muss zu seiner Verteidigung sagen, dass er langsam aber sicher anfängt, über seine Mitmenschen nachzudenken. Leider nicht immer mit großem Erfolg, meistens agiert er erst in lauter verbaler Manier, aber auch mal mit Gewalt und denkt dann. Seine Verbalattacken und die Dialoge mit dem intelligenten Schröder sind meine Lieblingsstellen in diesem Buch. Doch es geht auch spannend zu, es gibt klaustrophobische Handlungsorte, die den Leser gruseln lassen, einen grausam agierenden Täter und die kriminalistische Handlung ist klug konstruiert. Was mir anfänglich gut gefallen hat, sind die vielen verschiedenen Fälle, die kaum zusammen zu passen scheinen. Dann jedoch kommt die Lösung am Ende zwar mit finalem Countdown, aber doch etwas schnell und unspektakulär gelöst daher. Ich bleibe Fan dieser Reihe und mag den zynischen Humor und die unterschiedlichen Ermittler. Neueinsteigern kann ich nur empfehlen, die Reihe von vorne zu beginnen. Die Charaktere erschliessen sich so besser.

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  • Dunkelheit in vielerlei Hinsicht!

    Zorn - Wo kein Licht
    YvetteH

    YvetteH

    19. November 2016 um 17:01

    Klappentext:»Bald wird sich die Dunkelheit über seine Augen senken wie ein Vorhang. Dann wird er allein sein, allein mit den Bildern, diesen grauenvollen Bildern. Und er weiß, wer den Preis dafür zahlen muss …«Ein Mann springt im Morgengrauen von einer Brücke und erschießt sich im Fall. Ein anderer verschwindet, ein dritter überlebt eine Massenkarambolage und ist seither auf der Flucht. Auf dem Ball der Polizeigewerkschaft kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall. Zorn ist heillos überfordert, denn er muss die Ermittlungen zunächst in allen Fällen allein führen. Sein Kollege Schröder liegt vorübergehend mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus – auch er saß in einem der Unfallwagen bei dem Massenzusammenstoß. Zorn kann sein Pech nicht fassen und weiß genau, dass er ohne Schröders ermittlerischen Scharfsinn keine heiße Spur haben wird. Die Ermittlungen drohen jeden Moment aus dem Ruder zu laufen, da geht eine anonyme Nachricht ein: Alle Fälle hängen auf perfide Weise zusammen. Und Zorn hat bald eine Vermutung, wer hinter all dem stecken könnte, doch weder Schröder noch Staatsanwältin Frieda Borck glauben ihm. Ein fataler Fehler, wie sich bald herausstellen soll …Meine Meinung:Der drittel Teil der Serie hat mir bisher am besten gefallen. Mit einem packenden Schreibstil erzählt der Autor einen neuen Fall der Kommissare Zorn und Schröder.Die Kommissare entwickeln sich weiter, man lernt die Staatsanwältin Borck besser kennen und Stephan Ludwig schafft es seine Protagonisten so zu beschreiben, dass man ein Bild vor Augen hat.Eine nachvollziehbare Handlung, mit einigen Wendungen macht das Buch zum Lesevergnügen. Von der ersten bis zur letzten Seite bleibt es spannend und der Leser spürt die Dunkelheit regelrecht, sowohl im bildlichen, als auch übertragenenen Sinn.Mein Fazit:Eine Reihe, die ich gern weiterempfehle und auf jeden Fall weiterverfolgen werde.Von mir gibt es 5 Sterne.

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  • Ein weiterer toller Fall

    Zorn - Wo kein Licht
    FannyB

    FannyB

    08. October 2016 um 09:54

    Auch wenn mich dieser Teil nicht ganz so begeistern konnte, wie die beiden Vorgänger (der 2. ist der absolut Beste), bleiben die Bücher um Hauptkommissar Zorn doch etwas besonderes.
    Wieder wurde ich voll in die Geschichte hineingezogen und am Ende überrascht (mehr sogar als bei den Vorgängern, da man eigentlich mit einem vollkommen anderen Ende gerechnet hat).

  • Bitte mehr davon!

    Zorn - Wo kein Licht
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    »Ein dünnes Wimmern, der Ruf eines zu Tode geängstigten Kindes. Wie lange er ihn warten lassen musste, würde sich bald herausstellen, ein paar Tage vielleicht. Er wusste, wann ein Mensch kurz davor ist, dem Wahnsinn zu verfallen, wann auf die Ungewissheit die Angst folgt, um der nackten Panik zu weichen. Und dann, wenn diese Panik den Verstand einfach wegwehen würde wie eine Frühlingsböe ein Papiertaschentuch, wenn aus einem vernunftbegabten Wesen ein willenloses Stück Fleisch geworden war, genau dann, in diesem Moment, würde er zu ihm gehen.« Ein Mann wurde scheinbar in den Selbstmord getrieben, ein Richter wird vermisst und Schröder liegt nach einem Unfall im Krankenhaus – eine wirklich üble Situation für Hauptkommissar Claudius Zorn, auf dessen Schreibtisch sich nun die Arbeit stapelt. Zudem passieren in der ehedem ruhigen mitteldeutschen Stadt mittlerer Größe innerhalb weniger Tage weitere schwere Verbrechen und Zorn wird plötzlich eins klar: Alles gehört irgendwie zusammen… Der dritte Fall für Zorn und Schröder ist bislang mein Favorit. Schon die ersten beiden Bände gefielen mir, aber dieser hier ließ für mich keinen Wunsch offen. Wie immer glänzt der Fall mit einerseits Spannung und andererseits wirklich gelungener Unterhaltung – Zorn und Schröder sei Dank! Ich liebe sie, alle beide, und die Dialoge zwischen ihnen sind einfach herrlich… »Ich weiß genau, was du denkst! … Du glaubst, dass ich mir nichts merken kann, hältst mich für unfähig, als hätte ich das Erinnerungsvermögen einer Nesselqualle!« »Also das hast jetzt aber du gesagt, Chef! … Mit Nesselquallen kenne ich mich überhaupt nicht aus. Aber ich habe gelesen, dass Tintenfische sehr kluge Tiere sein sollen.« Außerdem gibt es weitere Fortschritte zu vermelden, was die Qualität ihrer Freundschaft angeht. Nicht nur diese, sondern auch die einzelnen Charaktere entwickeln sich weiter und geben sehr interessante Einblicke in ihr Wesen und ihre Vergangenheit. Trotz dieser unterhaltsamen Einlagen bleibt der Fall durchgehend spannend. Logikschwächen konnte ich keine entdecken, falsche Fährten gab’s auch – so mag ich das! Empfindsame Leser sollten sich nur darauf gefasst machen, dass einige Stellen reichlich brutal und eklig sind. Zum Ausgleich gibt es ja immer wieder was zu lachen, kann man sich über die enorme sprachliche Kreativität des Autors freuen. Da wird ein Schnarchen zum „Brunftschrei eines verschnupften Elchbullen“ und wenn Zorn gedanklich über seinen Nebenbuhler schimpft, tituliert er ihn mit Ausdrücken wie „Tofubratling“ oder „singendes Sojawürstchen“ (alle Vegetarier mögen ihm bitte verzeihen!) Ein bisschen Anspruch darf auch noch sein. Der zeigt sich zum Beispiel in Schröders Umgang mit seinem dementen Vater. Und auch darüber hinaus gibt es mehrere Punkte, die mich beim Lesen betroffen oder wütend gemacht haben. Allein der Titel des Buchs ist schon so etwas von zutreffend – in mehr als einer Hinsicht! Fazit: Große Klasse! Bitte mehr davon! »Eine schlüssige Gedankenkette, Chef.« »Und ich bin von ganz allein darauf gekommen.« »Ich ebenfalls.« »Ach!« Schröder gestattete sich ein feines Lächeln. »Allerdings vor zwei Stunden.«

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    • 11
  • Es kann nie genug Zorn geben

    Zorn - Wo kein Licht
    mistellor

    mistellor

    17. October 2015 um 20:11

    Das ist jetzt der 3. Band der Zornreihe von Stephan Ludwig. Und er hat keinerlei Qualitätseinbußen  (wie viele Leser bei Krimireihen schon erleiden mussten - ich erinnere sehr ungern an Patricia Cornwell oder Kathy Reichs.  Im Gegenteil. Die mittlerweile fest installierten Personen wie Claudius Zorn, Schroeder und Frieda Borck erfahren noch mehr Tiefe als in den vorangegangenen Romanen. Man gewinnt als Leser zu den Hauptfiguren ein immer intimeres Verständnis, kann bestimmte Handlungen die  z.B. in Band 1 nicht nachvollziehbar waren, nun anders bewerten und verstehen. Der Fall spielt bei allen Nebenschauplätzen bei Stephan Ludwig immer eine zentrale Rolle. Etwas, was ich schätze. Er ist, wie immer sehr spannend, verzwickt, glaubwürdig und führt den Leser oft in die falsche Richtung. Die Auflösung ist unvorhersehbar, aber glaubwürdig und logisch. Dieser Fall allerdings führte dazu, dass ich (fast am Ende des Thrillers) erst einmal nicht weiterlesen konnte und 4 Tage um das Buch herumgeschlichen bin. Auf Seite 352 stand am Ende des Kapitels 33: " Die folgende halbe Stunde sollte wohl die längste im Leben von Hauptkommissar Zorn werden. Das, was er erfuhr, was er sah, es würde ihn nicht wieder loslassen. All das Blut, die Schmerzen, die Menschen einander zufügen können, sosehr er sich auch mühte, er würde es nicht vergessen. Nie mehr. "  Wer die ersten beiden Bücher gelesen hat, weiß, dass der Autor sehr eindringlich das Erleben und Empfinden der Opfer beschreibt. Fast in einer klinisch-kalten Darstellungsweise, aber der Leser kann sich der stummen Schreie zwischen den Zeilen nicht entziehen. Und nach dieser Ankündigung auf Seite 352 musste ich erst einmal Mut sammeln, mich auf etwas Schreckliches vorbereiten. Ich danke Herrn Ludwig sehr, dass er diesmal, ganz anders, als in den Bänden 1 und 2,  keine näheren  Details beschrieben hat. Das wäre auch m.E. nicht  auszuhalten gewesen. Schon bei dem  Wenige, das er preisgibt, versagt die Phantasie. Wie immer ist die Sprache des Buches beeindruckend. Für mich ist dieses Buch ein atemberaubender Thriller und verdient ohne Zweifel  5 Sterne. Achtung Spoiler Ich will den Schroeder wiederhaben !!!    

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  • Ist kaum aus der Hand zu legen! Toll!

    Zorn - Wo kein Licht
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    Ein Mann begeht Selbstmord, einer verschwindet, ein anderer verletzt sich bei einer Massenkarambolage und ist seither auf der Flucht... Drei scheinbar zusammenhangslose Fälle. Doch dann bekommt Zorn einen Hinweis, dass die Fälle durchaus miteinander zu tun haben. Doch was steckt hinter dem Ganzen...? Auch der dritte Band der Zorn-Serie ist absolut toll gelungen und macht süchtig. Das Buch kann man kaum aus der Hand legen und es steckt voller Überraschungen und Wendungen die man nicht erwartet! Ebenfalls kommt auch der unverwechselbare Humor und Charakter der beiden Ermittler nicht zu kurz. Man erfährt von Band zu Band immer wie mehr über Zorn und Schröder und die Figuren wachsen stets weiter! Das ist etwas was mir sehr gefällt. Lesenswert vom ersten bis zum letzten Buchstaben!

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    • 3
  • Wenn die Dunkelheit kommt

    Zorn - Wo kein Licht
    Bellexr

    Bellexr

    13. July 2015 um 16:06

    Ein Mann springt von einer Brücke und erschießt sich dabei. Bei einem Unfall verlässt ein Mann den Unfallort und verschwindet spurlos, ein Dritter ist unauffindbar und beim Polizeiball sterben Gäste an vergiftetem Essen. Es gibt somit einiges zu tun für Zorn und Schröder, wobei Schröder seinen Chef allerdings anfangs nicht unterstützen kann, da er bei einem Autounfall verletzt wird. Zorn ist hoffnungslos überfordert und die Fälle scheinen ihm über den Kopf zu wachsen. Doch dann erhalten die Ermittler eine anonyme Botschaft, die aufzeigt, dass alle Fälle zusammenzuhängen scheinen. Schnell hat Zorn einen Verdächtigen ausgemacht, doch Schröder und Staatsanwältin Frieda Borck zweifeln an seinem Urteilsvermögen. Ein fataler Fehler.   Zorn kann sich vor Arbeit kaum retten, die Beziehung mit Malina steckt in einer Krise und zu allem Überfluss fällt auch noch Schröder für mehrere Tage aus. Für Zorn eine einzige Katastrohe, denn wie soll er denn ohne seinen genialen Kompagnon die komplizierten Fälle lösen. Gewohnt chaotisch, stur und mit dem Kopf durch Wand geht Zorn die Ermittlungen an und hat schon bald eine heiße Spur. Nur scheint er der Einzige zu sein, der die Zusammenhänge zu erkennen glaubt. Schröder dagegen tritt Zorns chaotischen Ermittlungen mit gewohnt stoischer Ruhe entgegen und hält alle Fäden in der Hand, obwohl er zu Hause einige Probleme hat.   Stephan Ludwig legt den Fokus wieder klar auf die Ermittlungen, aber auch auf das Privatleben von Zorn und Schröder geht der Autor ein, wo es für Beide mehr oder weniger drunter und drüber geht. In einem weiteren Erzählstrang, der immer mal wieder kurz mit einfließt, schildert Stephan Ludwig die Handlungen eines Mannes, der offensichtlich der Täter ist. Die Beweggründe für sein Handeln offenbart Stephan Ludwig allerdings erst zum Schluss, sodass es auch ziemlich lange dauert, bevor man die Zusammenhänge der einzelnen Fälle versteht, was die Neugier entsprechend steigert.   Gewohnt flapsig und voller Wortwitz sind die Dialoge zwischen Schröder und Zorn angelegt. Gerade die Ermittlungsmethoden von Zorn, wenn er denn einmal ermittelt, sind eher unkonventionell. Die Story entwickelt sich von Anfang an packend, unterhaltsam und auch die Spannung ebbt selten ab. Somit ist auch im dritten Fall des kongenialen Ermittlerduos Zorn und Schröder beste Krimiunterhaltung garantiert.   Fazit: Witzig, spannend und vielschichtig. Auch der dritte Zorn versteht es wieder bestens zu unterhalten.  

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  • Der 3. Fall für Zorn und Schröder ...

    Zorn - Wo kein Licht
    Lilli33

    Lilli33

    21. February 2015 um 22:16

    … hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der 2. Mit Zorns Verhalten kann ich mich einfach nicht wirklich anfreunden. So ein Mensch ist als Kriminalbeamter doch untragbar. Glücklicherweise hat er sich im Lauf des Romans etwas weiterentwickelt. Schröder hingegen wirkt fast schon zu perfekt. Schön fand ich, dass wir über ihn und seine Familie etwas mehr erfahren haben. Der Fall bzw. die Fälle, denn es gibt mehrere Tote und Vermisste, sind ziemlich verzwickt, und die Ermittlungen kommen nicht recht voran, zumal Zorn auch noch Liebeskummer hat und Schröder Probleme mit seinem dementen Vater. So fand ich die Auflösung nicht besonders genial, denn am Schluss berichtet eine Person einfach, wie alles zusammenhängt. Dies hat mich beim 1. Band schon gestört, wo es ähnlich war. Kleine Logikfehler sind mir noch aufgefallen. Z.B. werden einem Contergan-Opfer, das an einer Schulter statt einem Arm nur einen Handstummel hat, die Arme auf dem Rücken gefesselt. Nichtsdestotrotz ist „Zorn - Wo kein Licht“ fast durchweg spannend und empfehlenswert. Stephan Ludwig hat einen lockeren Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und auch gut die Stimmung einfängt.

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  • Der dritte Teil der Reihe: Verhaltener Beginn - stetig wachsende Spannung - fulminantes Finale

    Zorn - Wo kein Licht
    Thommy28

    Thommy28

    01. February 2015 um 17:40

    Einen kleinen Einblick in die Handlung gibt dem Leser die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung: Wie bereits in der Überschrift gesagt, beginnt das Buch etwas verhalten; ja fast schon langweilig. Das sollte den Leser aber nicht abschrecken - im Gegenteil, dadurch wird das Folgende eher aufgewertet. Die Schreibweise ist - wie in den Vorgängerbänden - sehr schön. Die zeitweilig sehr kurzen Abschnitte mit den ständig wechselnden Perspektiven bauen kontinuierlich Spannung auf und halten das Interesse wach. In diesem Buch kommen auch zusätzlich einige Einblicke in das Privatleben der Protagonisten zur Sprache, die das Verständnis und die Konturen der handelnden Personen deutlich schärfen. Das war mir persönlich manchmal etwas zu viel. Trotzdem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen ( obwohl es gegenüber dem Vorgängerband meiner Meinung nach etwas abgefallen ist) und viel Vorfreude auf den nächsten Band aufkommen lassen. Nach kurzem Zögern habe ich mich dann aber doch zu einer 5 Sterne Bewertung entschlossen.

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  • Zorn - Wo kein Licht

    Zorn - Wo kein Licht
    Manu2106

    Manu2106

    26. December 2014 um 19:33

    Spannend von der Ersten bis zur Letzten Seite... »Bald wird sich die Dunkelheit über seine Augen senken wie ein Vorhang. Dann wird er allein sein, allein mit den Bildern, diesen grauenvollen Bildern. Und er weiß, wer den Preis dafür zahlen muss …« Ich liebe Zorn und Schröder, die zwei passen zusammen wie Topf und Deckel... Auch dieser Dritte Teil liest sich wieder wie von allein, ich sass gebannt vor dem Buch, konnte es nur schwer zur Seite legen... Ein Mann springt im Morgengrauen von einer Brücke und erschießt sich im Fall. Ein anderer verschwindet, ein dritter überlebt eine Massenkarambolage und ist seither auf der Flucht. Auf dem Ball der Polizeigewerkschaft kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall. Zorn ist heillos überfordert, denn er muss die Ermittlungen zunächst in allen Fällen allein führen. Sein Kollege Schröder liegt vorübergehend mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus – auch er saß in einem der Unfallwagen bei dem Massenzusammenstoß. Zorn kann sein Pech nicht fassen und weiß genau, dass er ohne Schröders ermittlerischen Scharfsinn keine heiße Spur haben wird. Die Ermittlungen drohen jeden Moment aus dem Ruder zu laufen, da geht eine anonyme Nachricht ein: Alle Fälle hängen auf perfide Weise zusammen. Und Zorn hat bald eine Vermutung, wer hinter all dem stecken könnte, doch weder Schröder noch Staatsanwältin Frieda Borck glauben ihm. Ein fataler Fehler, wie sich bald herausstellen soll … Für Quereinsteiger ist es kein Problem, man muss die ersten Bände nicht kennen, um hier mit zu kommen, mir ist auch nur der Erste und der Vierte bekannt, der Zweite fehlt mir jetzt nur noch, aber den werde ich auch noch lesen müssen ;) Die Kriminalfälle sind alle abgeschlossen, nur das Privatleben der Ermittler läuft natürlich weiter... aber selbst als Quereinsteiger dürfte man ohne Probleme mitkommen.... Zorn und Schröder finde ich klasse, sie ein tolles, und starkes Ermittlerteam, sie ergänzen sich recht gut... Ihre Dialoge sind teilweise einfach nur zu schreien komisch... Ich kenne die beiden ja nun schon aus Teil Eins und Vier, im Ersten war Zorn ein richtiger Faulpelz, und im Vierten musste er ja gezwungenener Maßen selber ran *gg* aber in diesem Teil hat er mich richtig überrascht, er macht sich hier wirklich seine eigenen Gedanken zum Fall, und das obwohl es bei ihm Privat alles andere wie gut läuft, kommt er selber, ohne Schröders Hilfe zu einem Ergebnis... aber auch Privat wächst er über sich hinaus, was er für Schröder tut hat mich beeindruckt, so hätte ich ihn ehrlich gesagt nicht eingeschätzt. Aus Schröders Vergangenheit erfahren wir nun einiges, das er daran immernoch zu knabbern hat, ist nur verständlich, wir erfahren ncht viel, aber das was wir erfahren ist schon ein harter Brocken. Der Kriminalfall ist sehr spannend, zuerst noch recht undurchsichtig, aber das löst sich im Laufe der Geschichte. Der Showdown hat mir sehr gut gefallen, der war richtig mit Spannung geladen, ich musste aufpassen, das ich vor lauter Neugier nicht was überlese :) Den Schreib- und Erzählstil des Autors finde ich einfach klasse, diesen Humor den er so mit in die doch Ernste Geschichte einbringt, einfach toll. DIe Geschichte lässt sich trotz der Sichtwechsel flüssig lesen. Die Beschreibungen, nicht nur die der Schauplätze, auch die der Taten sind teilweise doch sehr detailliert und ein wenig ekelig, blutig, aber doch irgendwie passend. Die 403 Seiten wurden in 40 unterschiedlich langen Kapitel aufgeteilt. Da ich ein paar sehr schöne, spannende und recht witzige Lesestunden mit diesem Thriller verbracht habe, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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  • Für einen dritten Band unglaublich gut

    Zorn - Wo kein Licht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2014 um 16:44

    Mit „Zorn-Wo kein Licht“ veröffentlicht Stephan Ludwig seinen dritten Band, der sich um die Kommissare Zorn und Schröder dreht. Während viele deutsche Krimi Autoren- darunter auch sehr bekannte und renommierte – meistens beim zweiten Band aller spätestens beim dritten Band schwächeln und Personen, Geschichten und Orte zunehmend langweiliger und monotoner werden legt Stephan Ludwig noch eine Schüppe drauf. Selten war die Geschichte eines dritten Bandes so spannend, so subtil so wenig vorhersehbar wie diese. Habe ich am Anfang noch gedacht den Überblick behalten zu haben, zu wissen was eventuell passiert sein könnte so wurde ich fünfzig Seiten später eines besseren belehrt und alle meine Theorien über den Haufen geworfen. Auch wie die Geschichte am Ende ausging war mehr als unwahrscheinlich vorherzusehen- niemals hätte ich gedacht das sich so alles zusammen fügen wird. Hoch brisant und einfach nur sehr sehr spannend kann ich da nur schreiben. Auch die Charaktere an sich zu verfolgen empfand ich dieses Mal als spannend, aber manchmal auch etwas irritierend. Die beiden Kommissare gaben sehr viel Persönliches und Privates neben der dienstlichen Arbeit preis so dass man als Leser das Gefühl hatte die beiden ein wenig besser und näher kennen zu lernen. Das Bild das von Claudius Zorn gezeichnet wurde gefiel mir jedoch nicht immer. Zu oft wurde er meiner Meinung in die Schublade „fauler blöder Polizist“ gedrängt, es entstand so ein festgefahrenes Bild das sich dann urplötzlich gegen Ende des Buches umdrehen sollte. Irgendwie fragwürdig. Schröder hingegen wurde genau in die andere Schublade gezwängt, auch irgendwie starr und wenig glaubhaft. Nötig hat der Autor das bei Weitem nicht- warum also diese drastischen Zeichnungen und Charakterisierungen? Durch die rasante Story fällt einem das aber zunächst nicht auf, ja es könnte sogar fast untergehen würde man den ersten Teil nicht kennen. Den zweiten Teil habe ich nicht gelesen, musste aber auch feststellen das es so gut wie keinen Bezug zum zweiten Teil gibt und sich somit der dritte Teil auch bequem für sich alleine oder nach dem ersten Teil lesen lässt. FAZIT: Die Geschichte ist sehr gut gelungen. Rasant und spannend mit einem guten Plot. Die Charaktere der beiden Kommissare werden persönlicher aber auch irgendwie in feste Muster gepresst was mir weniger gefällt aber sicher auch Geschmackssache ist. Der Roman lässt sich gut und flüssig in weniger als zwei Tagen lesen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen wegen der guten Geschichte und ich freue mich zugegebener maßen auf den vierten Teil.

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  • Zorn (3) – Wo kein Licht

    Zorn - Wo kein Licht
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    Inhaltsangabe: »Bald wird sich die Dunkelheit über seine Augen senken wie ein Vorhang. Dann wird er allein sein, allein mit den Bildern, diesen grauenvollen Bildern. Und er weiß, wer den Preis dafür zahlen muss …« Ein Mann springt im Morgengrauen von einer Brücke und erschießt sich im Fall. Ein anderer verschwindet, ein dritter überlebt eine Massenkarambolage und ist seither auf der Flucht. Auf dem Ball der Polizeigewerkschaft kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall. Zorn ist heillos überfordert, denn er muss die Ermittlungen zunächst in allen Fällen allein führen. Sein Kollege Schröder liegt vorübergehend mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus – auch er saß in einem der Unfallwagen bei dem Massenzusammenstoß. Zorn kann sein Pech nicht fassen und weiß genau, dass er ohne Schröders ermittlerischen Scharfsinn keine heiße Spur haben wird. Die Ermittlungen drohen jeden Moment aus dem Ruder zu laufen, da geht eine anonyme Nachricht ein: Alle Fälle hängen auf perfide Weise zusammen. Und Zorn hat bald eine Vermutung, wer hinter all dem stecken könnte, doch weder Schröder noch Staatsanwältin Frieda Borck glauben ihm. Ein fataler Fehler, wie sich bald herausstellen soll …   Meine Meinung: Das ist nun der 3. Fall, den Zorn und Schröder lösen müssen und auch mein 3. Fall. Und was mir von Fall zu Fall aufgefallen ist, die beiden werden immer besser. Es macht einfach Spaß den beiden bei der Arbeit zu folgen. Mittlerweile kommt auch die private Seite der beiden immer mehr heraus, die in den ersten beiden Fällen nicht so weit im Vordergrund stand. Das macht sie noch menschlicher, als wenn es nur um die Arbeit geht. Man merkt richtig wie die beiden ohne den anderen eigentlich nicht mehr können. Der Witz kommt auch nicht zu kurz. Doch Zorn, der im ersten Band noch arbeitsfaul rüber kam, wird in diesem Fall richtig gefordert, steht er doch anfangs ohne Schröder da, weil dieser im Krankenhaus ist und später auf die Logik seines Partners warten muss, weil dieser ihm nicht glaubt. Zorn hat für mich seit dem ersten Band eine ziemliche Wandlung durchlebt und ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Das Ende gibt einen etwas zu denken…..wird es mit Zorn und Schröder weiter gehen???? Laut Autor ja :)   1.       Zorn – Tod und Regen 2.       Zorn – Vom Lieben und Sterben 3.       Zorn – Wo kein Licht   Fazit: Für alle, die gern die unterhaltsamen, humoristischen Krimis lesen.

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    • 5
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    22. September 2014 um 08:26
    parden schreibt Habe bisher nur den ersten Band gelesen...

    Es lohnt sich weiter zu lesen ;)

  • Der Verlust der Leichtigkeit

    Zorn - Wo kein Licht
    NiliBine70

    NiliBine70

    11. July 2014 um 11:57

    Inhalt: Ein Selbstmord, der vielleicht doch keiner ist, ein Riesenunfall auf der Autobahn mit einem Flüchtigen, zur Krönung ein Anschlag auf das Leib und Leben der Teilnehmer am Polizeiball, alles garniert mit verschwundenen Menschen, Claudius Zorn weiß gerade nicht so recht, welchen Brand er da zuerst löschen soll. Nur eins weiß er, irgendwie scheint alles zusammenzuhängen, doch keiner nimmt ihm das ab. Schröder köchelt auch sein eigenes Süppchen und überhaupt, was ist mit ihm los? Wieso wird er auf einmal so aufmüpfig? Bahnt sich da eine Revolte an? Das kann Zorn nicht einfach so hinnehmen, doch was soll er tun? Hinzu kommt das manchmal etwas seltsame Gebaren der ansonsten steinharten Staatsanwältin, die bei einer bestimmten Person offenbar ihren Durchblick verloren hat, Zorns immer blanker liegende Nerven, Schröders Privatleben, dass einem nun sehr offen gelegt wird und man ihn mit anderen Augen sehen mag. Alles in allem viel Aufregung und interessante Wendungen und Auflösungen. Man darf sich stellenweise fragen, ob es aus dem ganzen überhaupt wirklich einen Ausweg gibt und ob dieser Weg nicht mit noch mehr Toten und Verletzungen gepflastert sein wird. Ob Zorn zu alter Stärke findet und Schröder sich endlich mal behauptet, das muss sich zeigen! Meine Meinung: Der Verlust der Leichtigkeit Das war er nun, mein dritter „Zorn“. Darauf gefreut habe ich mich sehr. Vom ersten Band an war ich eingenommen, für den koddrig-schnoddrigen, zu viel rauchenden Zorn und den dicken, hochintelligenten Schröder. Und eben auch für die Art und Weise, in der Stephan Ludwig einen deutschen Krimi virtuos gestrickt hat, ohne langweilig zu sein, ohne mit jemand anderem einen Vergleich scheuen zu müssen. Und nun das. Zorn und Schröder haben Hintergründe! Verletzungen an der Seele! Oh mein Gott! Wollte ich das so genau wissen? Lesen? Eigentlich…also so wirklich…nein, tut mir leid. Mir war es zu viel! Zu viel Herzschmerz. Zu viel verletzte Seele, zu viel Mitleid hervorrufendes. Ich für meinen Teil mochte Zorn und Schröder so, wie sie waren! Ich wollte nicht auf einmal, dass es menschelt, nicht hier in den Büchern. Nun ist für meine Begriffe das lockere, fluffig leichte weg. Der beißende Humor. Ja, auch wenn Zorn gemein zu Schröder war, ihn ausgenutzt hat, Schröderchen hatte seine Sternstunden, die nun aber untergehen und man nicht Spaß hat, sondern denkt „Du hast es verdient! Tschacka! Mach weiter so! Du bist unser Held!“ So weichgespült, nein, das gefällt mir nur halb! Interessant ist die Rolle der Staatsanwältin und die Verstrickung mit ihrem Lover, ich nenn ihn jetzt mal einfach so. Da ist ja klar, dass es zu bösen Interessenskonflikten kommt, sie als toughe Frau angreifbar wird. Da darf man gespannt sein! Was die Fälle angeht, es fing wirklich gut an. Heftig, der Anschlag auf dem Polzeifest, damit hatte ich nicht gerechnet. Das war ein guter Schachzug! Auch, dass Schröder mit seinem niegelnageneuen Auto gleich in etwas gerät, was noch relevant sein wird, gut ausgedacht. Und was den Humor angeht: Ja, er blitzt hervor, aber wie oben beschrieben, es gab einfach zu vieles, was mich abgelenkt hat, mich hat stutzig werden lassen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es im nächsten Teil vielleicht wieder aufwärts geht. Oder halt abwärts, was die Nettigkeiten zwischen Zorn und Schröder angeht! Wie mans halt nimmt! Fazit: Zorn und Schröder auf gefühlsmäßigen Abwegen, so kommt es mir vor. Einblicke in persönliche Hintergründe, die man vielleicht nicht zwingend in der vorliegenden Intensität haben möchte und wenn doch, der Krimistoff ist natürlich auch noch da, zum Teil auch mit dem beißenden Humor, den man von den Vorgängerbänden gewohnt ist. Aber gebremst, wie ich finde. Deswegen gibt’s von mir ein Nilpferd abgezogen und die Hoffnung, dass der nächste Zorn wieder der alte ist J Bewertung: 4 von 5 Nilpferden Danke an Fischer und CrimeThrill für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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