Das Babylon-Virus

von Stephan M. Rother 
4,1 Sterne bei13 Bewertungen
Das Babylon-Virus
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Ein spannendes Thema, was aber leider zum Teil mit zu viel Infos gespickt komplett zerschrieben war.

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Spannendes Thema, aber gleiches Konzept wie bei der " letzten Offenbarung ", deshalb nicht beide Bücher nacheinander lesen....

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Inhaltsangabe zu "Das Babylon-Virus"

Ein uraltes Rätsel ist die einzige Hoffnung für die Menschheit Seit Jahrhunderten beschäftigen sich die größten Gelehrten der Geschichte mit einem unvorstellbar komplizierten Rätsel. Getrieben von akademischer Neugier und der Sorge um einen alten Freund, lässt sich auch der junge Restaurator Amadeo Fanelli auf das wissenschaftliche Spiel ein - das sich jedoch bald als tödlicher Ernst erweist. Beinahe zu spät geht Amadeo auf, dass von seiner Fähigkeit, das Rätsel zu knacken, nicht weniger abhängt als das Schicksal der gesamten Menschheit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442374434
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:574 Seiten
Verlag:Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:12.10.2010

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    TanteGhosts avatar
    TanteGhostvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannendes Thema, was aber leider zum Teil mit zu viel Infos gespickt komplett zerschrieben war.
    Der Turm von Babel im heutigen Afghanistan...

    Ein spannendes Thema, was aber leider zum Teil mit zu viel Infos gespickt komplett zerschrieben war.

    Inhalt:
    Eine Grippewelle bricht über die Welt herein. Und auch in der kleinen Restaurationswerkstatt in Rom fehlen schon die ersten Leute. Der Capo bekommt es schon mit der Angst zu tun, dass es mehr Menschen werden, als ihn das seltsame Schreiben von einem alten Freund erreicht. "lesen - lösen - herbringen"
    Das Schreiben entpuppt sich als ein Brief von Einstein, der die Geschichte vom Turmbau zu Babel nieder geschrieben hat.
    Amadeo, der Capo, stürzt sich mit Feuereifer in die Sache, kann das Rätsel aber nur durch einen Zufall zu lösen. Er bringt es zum Professor nach Weimar und landet direkt in einem generationenübergreifenden Gelehrtenspielchen, bei dem es um nichts weiter als das Heilmittel dieser Grippe geht. Denn diese Grippe entpuppt sich inzwischen als Seuche, die die Menschheit entzweien soll. Genau so, wie es beim Turmbau zu Babel gewesen sein soll.
    Wie es bei allen guten Sachen aber ist, sind auch hier die bösen, die zwielichtigen Gestalten hinter des Rätsels Lösung her. - Der Capo und seine Verbündeten müssen sich beeilen. Zum einen muss der Professor als einer der ersten Grippekranken gerettet werden und dann natürlich die gesamte Menschheit.

    Der erste Satz:
    "Amadeo Fanelli rannte um sein Leben."

    Der letzte Satz:
    "»Heißt es nicht, ein Mann werde gemessen an der Größe seiner Feinde? Und kann ich mir einen besseren Feind wünschen - als den größten Geist unserer Zeit?«"

    Fazit:
    Ich bin nur schwer in die Handlung hinein gekommen. Es beginnt sehr sehr harmlos in einer Restaurationswerkstatt in Rom. Von dort zweigt es in recht langwierige Beschreibungen von Orten und Personen und dem Versuch, ein Rätsel zu lösen. Bis allein das erste Rätsel gelöst war, hätte ich schon fast wieder aufgegeben. Aber die Hoffnung auf etwas Spannung ließ mich dann doch am Ball bleiben. Lang und ausgiebig beschreibt der Autor die Situationen, die Leute und alles was den Protagonisten so durch den Kopf geht.
    Und auch bei den folgenden Rätseln wird es nicht anders. Es bleibt nicht nur bei dem einen Text, sondern einer führt zum anderen und jeder wird älter. - Es ist die Rede davon, dass das Spielchen weiter geht, bis zum tatsächlichen Turmbau zu Babel und da hätten die Protagonisten noch viele viele Rätsel lösen können. Aber die Handlung macht dann plötzlich irgendwann einen Sprung und das Rätsel dröselt sich auf.
    Dass dann irgendwann Widersacher dazu kommen und rohe Gewalt verübt wird, vermag dem Buch auch nicht mehr wirklich noch Spannung zu verleihen. - Ich habe einfach nur runter gelesen, in der Hoffnung, dass es doch bitte bald zu Ende gelesen sein möge.
    Das Ende hat dem Autor sicherlich noch einmal ein ganzes Stück Mühe gekostet. Keine Frage, aber vom Hocker gehauen hat es mich dann auch nicht wirklich. Meiner Meinung nach war die Lösung dann doch eine Runde zu mysteriös, um noch in den Rest der Handlung zu passen.
    Ein elektrostatischer Nebel in einem Felsengeflecht in Afghanistan, ringsrum toben Krieg und Unruhen, und eine Gruppe Forscher marschiert da rein und löst das Rätsel. - Ganz genau!!! *Ironie aus*
    Alles war so beschrieben, dass auch ein Otto Normalverbraucher alles recht gut verstanden hat. Selbst die Gelehrtentexte in allen möglichen Sprachen haben nicht wirklich ein Problem dargestellt, da sie ja immer wieder erklärt wurden. Der Leser hat an der Lösung des Rätsels immer und immer wieder teil genommen. Außer dann zum Schluss, da hat der Autor dann in einer Schnellversion geschrieben. Ihm wurde das Spielchen dann wohl auch zu doof.
    Leseunterbrechungen habe ich immer wieder gern gemacht. Ich war nicht wirklich gefesselt. Von dem Titel habe ich mir eben weitaus mehr versprochen.
    Nach den Unterbrechungen bin ich dann auch immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen. Das lag wohl an den ausführlichen Beschreibungen. Ruckzuck wusste ich, wo ich stehen geblieben war und wo der Hase lang läuft.
    Ein recht guter Mix aus Personen hat hier mit gespielt. Der Autor hat das eine oder andere Klischee durchbrochen, indem er einen kleinen Restaurator zum Helden gemacht hat und dessen Freundin zu Rambo, im übertragenen Sinne. Er hat versucht Dramatik einzubauen, indem er die Protagonisten ein Grab schänden lies und später eine Verfolgungsjagd inszenierte. - Aber wirklich gefesselt war ich nie.
    Die Kapitel fand ich stellenweise elend lang. Sie waren auch extrem unterschiedlich lang. Das hat mich anfangs leicht angenervt. Aber es brauchte die Kapitel nicht unbedingt, um alles zu verstehen. Sie waren im Prinzip nichts weiter als Erklärungen dafür, wenn Ort und Personen mal wieder gewechselt hatten.

    Zu gut recherchiert! Zu viel Infos, die zumindest mich, immer wieder aus der Handlung geschmissen haben. Sterneabzug für den stellenweise stark misslungen Versuch. Von der Story habe ich mir viel viel mehr versprochen.
    Leseempfehlung gebe ich hier nicht. Oder eben nur an die Leute, die ich mit der doch sehr durchwachsenen Rezi doch neugierig gemacht habe.

    (Auszüge des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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    ramgad_herbsts avatar
    ramgad_herbstvor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Babylon-Virus" von Stephan M. Rother

    Spannende Geschichte. Muss man weiterlesen!

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    Chrischans avatar
    Chrischanvor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Babylon-Virus" von Stephan M. Rother

    Tempelritter, Freimaurer, Illuminaten. Die Liste der geheimen Organisationen, die zum Wohl oder Wehe der Menschheit im Verborgenen agieren, ist lang. Sie bedienen sich alter Mythen von unglaublichen Schätzen, vorzeitlicher Waffen, die Tod und Verderben, aber auch Heilung und Wohlstand bringen sollen. Mindestens ebenso lang ist die Liste der Versuche, dieses immer noch und immer wieder spannende Thema aufzugreifen, denn nichts fesselt uns mehr als das Unbekannte, nichts schlägt uns mehr in seinen Bann als ein Jahrtausende altes Rätsel. Das Ganze nennt sich dann Mystery-Roman oder, um es noch ein wenig spannender zu machen, Mystery-Thriller. Allerdings scheinen die jüngsten belletristischen Ergüsse in diese Richtung eher auf den Markt geworfene Massenware des besagten Genres zu sein als wirklich unterhaltsame und gut erzählte Lektüre. Wo ist der gute alte Indiana-Jones-Charme oder die Bissigkeit eines Umberto Eco? Hier, lieber Leser.
    Der Held heißt nicht mehr Indiana Jones, sondern Amadeo Fanelli, ist auch kein Peitsche schwingender Archäologe, sondern ein Händel hörender Paläograph (was das wohl ist?) und überhaupt hat er wenig vom draufgängerischen Abenteurer. Er schlittert eher zufällig von einer nahezu tödlichen Situation in die nächste. Dankenswerterweise rettet ihm seine große Liebe – eine wunderschöne und geheimnisumwitterte Frau in den Diensten des Vatikans – mehr als einmal den etwas in den Wolken oder besser gesagt alten Schriften schwebenden Kopf. Vergleiche zu einer amazonenhaften Hobbyarchäologin aus England sollen hier nicht gezogen werden, denn eben jene hat bei weitem nicht so viel Charme wie Rebecca Steinman.
    Die Handlung ist die eines klassischen Mystery-Thrillers. Fanelli erhält eine unheimliche Nachricht seines alten Mentors, die offenbar in direktem Zusammenhang mit der merkwürdig starken Grippe, die den Globus umklammert hält. „Lesen! Lösen! Herbringen!“, klare Anweisungen, die Fanellis Leben mal wieder ordentlich auf den Kopfstellen, und nicht nur seines. Für ihn beginnt ein Reise quer durch Europa und dabei begegnet er den genialsten Köpfen der vergangenen Epochen, angefangen bei Einstein über Händel bis hin zu Alexander, dem großen Makedonier. Sie alle waren Teil eines über die Jahrhunderte gespielten großen Rätsels, dass immer von einem Genius an den nächsten übergeben wurde, egal worin die Genialität auch bestand. Und so landet es bei Fanelli, dem größten Geist unserer Zeit, wenn er denn das Rätsel lösen kann. Der Preis dafür: nicht weniger als der Fortbestand der gesamten Menschheit.
    Stephan M. Rother wächst mit diesem Roman über sich hinaus. Ist er mit seinen bisherigen Bücher von Mal zu Mal besser, sicherer geworden, erreicht er hier einen vorläufigen Höhepunkt seines Schaffens. Fernab des massenhaften Dan-Brown-Gebrabbels über die Geheimorganisationen präsentiert uns Herr Rother eine fesselnde Story, die sich auf das Wesentliche konzentriert, nämlich die Lösung des Rätsels. Wenig Schnickschnack, kaum Blutvergießen und das alles in einer sprachlichen Ausgereiftheit und Eleganz, die einem Umberto Eco nahezu ebenbürtig ist. Spritzig, bissig, manchmal atemberaubend, manchmal ironisch, zieht uns der Autor durch eine faszinierende Geschichte, in der uns amüsanterweise auch noch Charaktere aus seinen anderen Romanen begegnen, nicht zuletzt sein historisches Idol Friedrich II. Bleibt ihm zu wünschen, dass er diesem Stil und Anspruch treu bleibt, denn endlich gibt es wieder jemanden, der das Prädikat Mystery verdient. Und ein Dan Brown kann einpacken!

    (c) Christian Hesse 2010

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    Quickmixs avatar
    Quickmixvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Babylon-Virus" von Stephan M. Rother

    Es gibt sie doch, deutsche Autoren die weltklasse Thriller schreiben.
    Stephan M. Rother ist einer von ihnen.

    Amadeo Fanelli, junger italienischer Restaurator, erhält einen geheimnisvollen alten Brief. Sein Alma Mater, Dr. Helmbrecht, hat ihm diesen Brief, der ursprünglich von
    Albert Einstein stammte, zukommen lassen. Er birgt ein Rätsel, das nur die Gelehrtesten entschlüsseln können. Vor allem aber, so stellt Amadeo schnell fest, ist es der Schlüssel
    zu weiteren Rätseln, die bis in die biblische Zeit der Babylonier reicht. Von Neugier getrieben begibt sich Amadeo in ein jahrtausende altes Spiel um verschlüsselte
    Botschaften und Informationen. Dabei ahnt er nicht, dass die uralten Heimsuchungen, von denen die Rätsel berichten, nichts anderes sind, als die tödliche Wahrheit,
    die in Form einer weltweiten Grippeepidemie die Menscheit infiziert hat und auszurotten droht.

    Das Babylon Virus ist eine unglaublich spannende Geschichte mit
    interessanten Figuren, tollen Schauplätzen und fintenreichen Kapiteln.

    Der Autor schafft es, dank seiner spannenden Schreibweise den Leser
    von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

    Von Beginn an baut sich eine Spannung auf, die bis zur letzten Seite
    ununterbrochen anhält. Die fast 600 Seiten lesen sich in einem Rutsch.

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    Joshy2vor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Babylon-Virus" von Stephan M. Rother

    Das zweite Buch um Amadeo Fanelli, ein Restaurator auf Abwegen, die Menschheit zu retten, spannende Rätsel zu lösen und super sympathisch dabei zu sein. Schon nach dem ersten Buch ("Die letzte Offenbahung") war mir Fanelli ans Herz gewachsen, umso mehr freute ich mich über den Folgeroman und die alltbekannten Romanhelden. Wieder geht es auf eine abenteuerliche Jagd mit interessantem historischen Hintergrundwissen. So begegnen wir Schriften und Geschichten um Goethe, Friedrich II., Händel und Albert Einstein als Rätselsteller. Ebenso werden wir in die Kriegsgebiete von Afghanistan und deren geheime Höhlenwelten entführt. Wieder ein sehr gelungenes Buch, klasse recherchiert und durchgehend spannend geschrieben.
    Da hofft man doch auf einen weiteren Folgeroman.

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    Lonices avatar
    Lonicevor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Babylon-Virus" von Stephan M. Rother

    Bereits in Die letzte Offenbarung begegnete der Leser dem etwas linkischen Restaurator Amadeo Fanelli, der damals ohne es zu wollen zwischen die internen Fronten des Vatikans geriet.
    Doch dieses Abenteuer ist ausgestanden und während seine Freundin Rebecca Steinmann nun im Dienste des vatikanischen Geheimdienstes steht, lebt Amadeo wieder ein ruhiges Leben in der officina die Tomasi, zu deren Geschäftsführer er aufgestiegen ist.
    So ruhig das Leben zumindest sein kann, wenn auf der gesamten Welt eine Grippe wütet gegen die es kein Mittel zu geben scheint.
    In einigen Gegenden hat sich die Krankheit so drastisch ausgebreitet, dass das normale Leben vollkommen zum Stillstand gekommen ist.
    Doch all das betrifft Amadeo in Rom nicht, zumindest solange, bis ihn ein Brief seines alten Mentors Professor Helmbrecht erreicht. Der Umschlag enthält einen Text und Anweisungen, unterzeichnet von Albert Einstein. Helmbrecht selbst schreibt nur drei Worte: Lesen! Lösen! Herbringen!
    Amadeo begreift zunächst nicht, was der kryptische Text über den Turmbau zu Babel bedeuten soll, doch schnell liegt die Antwort auf der Hand: Die grassierende Grippe ist die Seuche von Babylon und der Text ein Rätsel, weitergereicht als kurzweiliges Spiel zwischen den größten Gelehrten ihrer Zeit, aber auch gleichzeitig ein Wegweiser zum Heilmittel gegen die Plage.

    Auch das zweite Abenteuer von Amadeo Fanelli und Rebecca Steinmann beginnt eher geruhsam und friedlich, nur um erneut in einer Hetzjagd gegen die Zeit quer über den Globus zu enden.
    Rother versteht es, den Leser an die Hand zu nehmen und ihn doch gleichzeitig völlig im Dunkeln tappen zu lassen.
    Das Jahrtausende alte Rätsel, um das Rother seine Geschichte gesponnen hat, beginnt so scheinbar harmlos und albern als Scherz alternder und gelangweilter Gelehrter und wächst sich zu einem roten Faden der größten Geister der Geschichte aus, der vielleicht ein wenig unlogisch erscheint, aber bei näherer Betrachtung doch nachvollziehbar ist.
    Gelungen und voller Spannung hetzt Rother seine eigenwilligen Charaktere durch die Weltgeschichte (im doppelten Sinne) ohne ihnen oder dem Leser auch nur einen Moment der Ruhe zu gönnen. Dabei sorgt gerade der reichlich schrullige Professor Helmbrecht auch in den unmöglichsten Momenten für ein wenig comic relief, nur beispielhaft seien hier zwei Zitate genannt:

    Zitat 1: „Guck ich toten Babyloniern in die Köpfe?“, schnauzte der Professor. „Ist kein schöner Anblick, glauben Sie mir. Mein Freund Walewski hat mal einen mitgebracht.“

    Zitat 2: Schon hatte Rebecca ihr Handy am Ohr. „Professor?“
    „Nein, ich bin vom Mitteldeutschen Rundfunk. Wenn Sie sich mit 'Ich höre Onkel Arnos Schlagerparade' gemeldet hätten, hätten Sie einen Besuch im Funkhaus gewonnen, Kännchen Kaffee gratis. – Natürlich bin ich's. Wen hätten Sie erwartet?“

    Dieser Roman rund um Amadeo Fanelli ist noch besser als der erste. Atmosphärisch dichter, die Figuren ausgefeilter und die Geschichte viel größer.
    Dieses Mal geht es nicht um ein (seien wir ehrlich) belangloses Detail aus dem Leben eines Mannes, der bereits seit 2000 Jahren tot ist, sondern um das Überleben der Menschheit. Doch was so pathetisch klingt, bringt Rother fast ganz ohne Pathos zu Papier. Vielmehr ist das gesamte Buch von Angst durchdrungen, dem Gefühl, das der beschriebenen Situation am angemessensten ist.
    Einzig die ständige Betonung von Fanellis Jugend ist mir etwas sauer aufgestoßen. Der Gute ist ein gestandener Mann von Mitte 30, sicherlich nicht alt, aber auch nicht mehr so unglaublich jung, dass dies ständig betont werden müsste.

    Definitiv ein Buch, dass fesselt und einige Stunden großes Lesevergnügen bereitet.

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    Michelangelos avatar
    Michelangelovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes Thema, aber gleiches Konzept wie bei der " letzten Offenbarung ", deshalb nicht beide Bücher nacheinander lesen....
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    Steph256s avatar
    Steph256vor einem Jahr
    Watsekas avatar
    Watsekavor 5 Jahren
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