Die Prophezeiung des magischen Steins

Die Prophezeiung des magischen Steins
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Positiv (53):
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Tolles High-Fantasy-Buch, das mit klassischen Merkmalen spielt und diese neu verbindet.

Kritisch (2):
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Wie eine Suppe ohne Gewürze

Alle 68 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Prophezeiung des magischen Steins"

High Fantasy für Leser von 12 bis 99 Jahren – von Bestsellerautor Stephan M. Rother.
Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783522202442
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:17.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Wie eine Suppe ohne Gewürze
    Und die Würze?

    High Fantasy ist meine alte Liebe. Da war es schwer, nein zu »Die Prophezeiung des magischen Steins« von Stephan M. Rother zu sagen. Zumal es sich hier auch um einen Einzelband handelt und keine regalfüllende Reihe. Leider wurden bei der Suppe die Gewürze vergessen und auch die eine oder andere Zutat.


    Was braucht es für High Fantasy? Einen alten, unter Umständen vergessenen Feind, aber auf jeden Fall einer, der Schrecken auch nur bei der Nennung seines Namens hervorruft. Und auf der anderen Seiten natürlich noch der tapfere Auserwählte und sein treuen Gefährten. Vergessen wir auch nicht magische Artefakte und ein herzzerreißende Liebesgeschichte. E voilà! Der Roman. Aber wie eine Suppe (Essensvergleiche werden anscheinend so etwas wie mein Markenzeichen) nicht nur aus Wasser und Kartoffeln besteht, besteht ein High Fantasy Roman eben auch aus mehr als nur diesen Grundelementen.


    Leider ist »Die Prophezeiung des magischen Steins« nur Wasser mit Kartoffeln und vielleicht ein paar Möhrenstückchen. Wir haben all die Elemente der Heldenreise und die sind an und für sich auch nicht unbedingt schlecht umgesetzt. Aber es ist eben nicht mehr. Bei all der Fantasy, die ich in den vergangenen Jahren gelesen habe, stellt sich mir die Frage, ob das Genre wirklich noch mehr davon braucht, von dem es eh schon viel zu viel hat. Ich stelle an dieser Stelle die steile These auf, dass es heutzutage mehr als nur Tolkien ohne die Würze bedarf.


    Erschwerend kommt der Humor des Romans dazu. Es gab ein paar witzige Stellen, zum Beispiel die Beschreibung der Zwerge als »quadratisch, praktisch, gut«. Aber größtenteils ging mir der Humor auf die Nerven, weil er teils regelrecht infantil war. Da wird zu Anfang betont, dass der Boden im Thronsaal so richtig schön glattpoliert sei. Man ahnt, was jetzt kommt. Höfling kommt zu spät zum großen Staatsempfang, stürmt den Raum, segelt zu Boden ... und reißt dabei den dicken König mit, dem die Hose platzt und die Unterhose hervorkommt. Soll ein erwachsener Mensch wirklich darüber lachen?! Also bitte!


    Die Charaktere haben auch eher den Status »sind nun mal vorhanden« und die Handlung ... Nun, exakt nach Kochbuch eben, nur das die Hälfte vergessen wurde, die, die es erst schmackhaft macht.


    Kurzum: Die Welt braucht nun wirklich nicht noch ein High Fantasy Buch, das einfach Schema F durchkaut und sonst nichts hinzufügt. Da empfehle ich lieber Terry Brooks Schwert der Wahrheit oder gleich den Herrn der Ringe.



    Dennoch danke ich dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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    Crazybookworm1984s avatar
    Crazybookworm1984vor 9 Tagen
    Magisch

    Stephan M. Rother ist mir bekannt gewesen als Krimi Autor und nun kam sein erstes Highfantasy Buch. Der Klappentext hat mich magisch angezogen. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Geschichte dreimal begonnen habe zu lesen, bis ich raus hatte wo es sich um Zauberworte oder Namen handelt.
    Die Kulissen habe ich als malerisch beschrieben und ich konnte richtig in die Welt der Trolle und anderen Fabelwesen abtauchen. Der magische Stein und die musikalischen Aufgaben haben mich vor spannende Rätsel gestellt. Den Schreibstil empfand ich als flüssig und angenehm...

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    Buecherdrachees avatar
    Buecherdracheevor 11 Tagen
    Ein Fantasyabenteuer welches mehr Potenzial gehabt hätte

    Cover

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist bunt und fällt auf. Das war auch einer der Gründe wieso ich mir das Buch angesehen habe. Alles in Allem gut gewähl

    Inhalt

    Es geht darum das Dafyyd vom Stein der Elben ausgewählt wurde um eine Prophezeiung zu erfüllen. Dafyyd muss lernen den Stein zu kontrollieren. Denn davon hängen viele Leben ab. Schlimmes wird passieren wenn er es nicht schafft. Gemeinsam mit seinen Gefährten Palatin, Morgat, Fhargolf, Livia und Memphy setzt er alles daran das Schlimmste zu verhindern und die Welt die sie kennen, zu retten…

    Charaktere

    Dafyyd finde ich eher einen schwächeren Charakter. Mir kam er für sein Alter recht kindisch vor. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube er ist 16 oder so. Benimmt sich manchmal aber wie 12. So schüchtern und schwach. Das nervte mich an ihm ein wenig.

    Palatin ist ein wenig wie Gandalf bei Herr der Ringe. Wie der Aufpasser und derjenige der viel weiss. Man kann ihn nicht so gut einschätzen aber ich fand ihn recht sympathisch

    Morgat fand ich von allen die Coolste. Sie nahm nie ein Blatt vor den Mund und redete immer Klartext. Die Hexe machte ihr eigenes Ding. Trotzdem half sie immer. Ein Charakter der sehr glaubwürdig ist.

    Livia ist sehr selbstbewusst und eine starke junge Frau. Ich finde sie hat viel mehr Mumm als Dafyyd. Sie ist mutig und schreckt vor nichts zurück um ihre Freunde zu retten und ihnen zu helfen. Ich fand sie nach Morgat den Besten Charakter.

    Fhargolf ist ein Zwerg. Ich kann nicht sehr viel über ihn sagen weil er eigentlich nicht so viel zu sagen gehabt hatte. Aber auch wenn er redete habe ich vieles nicht verstanden weil die Zwergensprache vom Autor irgendwie verkompliziert hat. Man hats einfach nicht richtig verstanden fand ich. Deshalb gefiel mir dieser Charakter auch nicht besonders.

    Memphistopheles (Memphy) ist der Gnom in der Gruppe. Ich finde ihn mega süss weil er so liebenswert ist. Und sehr verfressen. Irgendwie erinnerte er mich an Dobby aus Harry Potter. Leider war er nur ein Nebencharakter. Wäre toll gewesen wenn er noch mehr vorgekommen wäre.

    Gestaltung

    Ich hatte Schwierigkeiten ins Buch zu finden. Mich holte die Geschichte nicht von Anfang an ab. Das änderte sich leider nicht im Verlauf des Buches. Ich wurde nicht warm damit. Die Idee fand ich klasse mit diesem Stein der sich den Auserwählten aussucht aber die Umsetzung war nicht so der Hammer. Die Geschichte ist einfach nicht spannend geschrieben. Und die Stellen die spannend hätten sein sollen, waren es nicht. Es fehlte auch noch irgendeine Schlacht oder sowas ähnliches. Das hätte dem Ganzen noch einen tollen Spannungseffekt gegeben. Der Schreibstil war okay aber manchmal etwas mühsam zu lesen wenn eben zum Beispiel der Zwerg geredet hat.

    Fazit

    Ein Buch das ich mir vermuttlich selbst nicht gekauft hätte. Es hatte viel Potenzial das nicht genutzt wurde. Für mich war es zu langweilig. Habe mehr erwartet.

    Deshalb gibt es leider nur 3/5 Sternen.

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    BrittaRuths avatar
    BrittaRuthvor 16 Tagen
    Fantastische Story mit Spannung und Humor

    Dafydd, kann es kaum glauben, als er zusammen mit seinem Lehrmeister, dem Barden Palatin, auf eine geheime Mission geschickt wird. Zusammen mit ihren Reisegefährten, einem Gnom und einem Zwerg machen sie sich auf den Weg und finden in der Obhut der Hexe Morgat den singenden Stein, ein mystisches Artefakt der alten Elben, das sich ausgerechnet Dafydd als Träger aussucht. Nach und nach erwachen durch den Stein Fähigkeiten in ihm, die ihn und seine Freunde auf ihrer immer gefährlicher werdenden Reise unterstützen....können die Gefährten die Bedrohung jenseits der Grenzen aufhalten und Dafydd das Königreich seiner heimlichen Angebeteten, Prinzessin Livia, retten?
    Mit „Die Prophezeiung des magischen Steins“ ist Stephan M. Rother ein wunderbar unterhaltsamer Fantasy-Roman gelungen. Erschienen bei Thienemann, ist das Werk vermutlich eher für Jugendliche angelegt, aber Rothers Schreibstil, die Story und die Charaktere machen das Lesen auch für Erwachsene zu einem Genuss.
    Die Geschichte entwickelt sich recht zügig, man lernt die Protagonisten schnell kennen und auch in diesem Buch Rothers sind wieder viele Sympathieträger am Start, mit denen man mitfiebern kann. Ob es der geheimnisvolle Barde Palatin ist, der unbedarfte Dafydd, ein Underdog, der im Laufe der Geschichte eine interessante Entwicklung durchmachen darf oder die schräge Hexe Morgat, die für so manchen Schmunzler sorgt. Dabei hat Rother seinen Schreibstil, der in den Königschroniken sehr opulent und schwelgend ist, der jugendlichen Klientel angepasst und unterhält uns mit einer sprachlich sehr schönen Mischung aus Spannung und Humor. Die Geschichte wartet mit vielen überraschenden Wendungen, vielen phantastischen Charakteren auf und liest sich sehr kurzweilig.
    Fazit: Ein sehr gelungenes Werk, das man kaum aus der Hand legen möchte. Mir als großer Fan von Rothers Schreibstil hat das Lesen wieder einmal sehr viel Spaß gemacht, da weder die Spannung, noch der Humor (in angemessenen Dosen) zu kurz kommt. Klare Leseempfehlung von mir....

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    LadySunnyvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Tolles High-Fantasy-Buch, das mit klassischen Merkmalen spielt und diese neu verbindet.
    Tolles Buch!

    Dies ist mein erstes Buch von Stephan M. Rother und es hat mich so begeistert, dass ich definitiv mehr von ihm Lesen möchte.
    Es ist die Geschichte von Dafydd und seinen Gefährten, die das Königreich Güldenthal, das von einer ungeheuren bösen Macht bedroht wird, retten müssen. Dazu soll ihnen ein magischer Stein helfen, der von den alten Elben stammt. Dafydd als Träger dieses Steins muss lernen eins mit ihm zu werden und erfährt auf seiner Reise unglaubliche, längst vergessene Geschichten, die das Schicksal seiner Welt verändern könnten.
    Rother hat hier ein High-Fantasy-Abenteuer geschaffen, dass sich vor allem an Jugendliche richtet, aber auch in älteren Leserkreisen durchaus Begeisterung hervorrufen kann. Er verbindet klassische High-Fantasy mit dem Charme junger Charaktere, die ihre Welt und ihr Schicksal erst noch begreifen müssen. Dabei kommen Humor, aber auch Ernst nicht zu kurz, sondern bilden eine schöne Harmonie.
    Auch das Cover ist toll - das hat mich zu aller erst in seinen Bann gezogen. Und es passt so perfekt zum Inhalt. Traumhaft!
    Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!

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    Mine_Bs avatar
    Mine_Bvor einem Monat
    Die Prophezeiung des magischen Steins

    Der Autor Stephan M. Rother hat mit „Die Prophezeiung des magischen Steins“ ein Fantasy- Buch für Jugendliche geschrieben. Bisher ist es ein eigenständiges Werk und lässt sich somit ohne Vorkenntnisse lesen.

     

    Klappentext:

    Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia…

     

    Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war sofort mein Interesse geweckt wurden. Und als ich dann auch noch gesehen habe, dass dieses Werk von Stephan M. Rother geschrieben wurde, wollte ich dieses nur zu gerne lesen. Hatte ich bereits einen Thriller und Fantasy für Erwachsenen von Rother gelesen, welche mir gut gefallen haben. Daher war ich sehr gespannt, ob der Autor auch Bücher für Jugendliche schreiben kann.

    Der Schreibstil ist, wie bereits aus seinen anderen Werken gewohnt, bildlich gehalten. Hat man sich erst einmal an diesen blumigen und teilweise etwas ausschweifenden Stil gewohnt, dann lässt sich das Buch sehr flüssig lesen, man kann in eine fremde Welt vollständig eintauchen und den Alltag dabei vergessen. Auch gibt es einige humorvolle Stellen, welche gut platziert wurden. Gut gefallen haben mir auch die Lieder und Gedichte, welche in die Handlung eingebaut wurden. „Die Prophezeiung des magischen Steins“ wird aus verschiedenen Erzählperspektiven erzählt, sodass man in die jeweiligen Charaktere einen guten Einblick bekommt. Auch erhält man dadurch einen besseren Überblick in die parallel verlaufenden Handlungen. Diese vielseitige Beleuchtung hat mir gut gefallen und hat die Geschichte dreidimensionaler und interessanter gemacht.

    Das Worldbuilding hat mir auch gut gefallen. Diese ist an eine mittelalterliche Welt, bevölkert mit fantastischen Wesen angelehnt. Es gibt Burgen und Schlösser mit Königen und Prinzen. Die Wesen sind hauptsächlich – neben den Menschen – Zwerge, Elfen, Gnome, Trolle oder auch Magier. Das Rad wird hier definitiv nicht neu erfunden, es wird auf Altbewährtes zurückgegriffen. Mir hat hier so ein bisschen die Individualität gefehlt. Man muss nicht immer etwas komplett Neues erfinden – aber so ein spezielles Wiedererkennungszeichen, welches ich hier leider vergebens gesucht habe. Auch die Story an sich ist nichts Neuwertiges. Ein Junge aus der Unterschicht, der am Hof lebt und sich in die Prinzessin verliebt. Ein magisches Artefakt, welches zur Bedrohung der Welt werden könnte, gelangt es in die falschen Hände – und eine Reisegruppe, die diese Welt retten soll. Auch ist die Geschichte recht schwarz- weiß. Es gibt entweder gut oder böse. Klar, dies ist ein Jugendbuch, welches ab zwölf Jahre empfohlen wird. Aber ich hätte mir ein bisschen mehr Komplexität gewünscht. Manchmal hat mir einfach das Besondere gefehlt, der Spannungsbogen bleibt permanent hoch – viele spannende Wendungen oder Passagen werden eingebaut. Neue Situationen werden entworfen, aber so einen Spannungsverlauf habe ich leider nicht entdeckt. Am Ende kam es zur entscheidenden Schlacht, welche wohl der Höhepunkt des Buches sein soll.

    Die Charaktere haben mir gut gefallen. Dafydd, der männliche Protagonist, ist ein sympathischer Junge, welcher mir recht schnell ans Herz gewachsen ist. Seine Weiterentwicklung im Verlauf des Buches konnte mich überzeugen, er ist mit seinen Aufgaben gewachsen. Auch wie er mit dem Stein agiert, hat mir gefallen. Auch die Prinzessin wurde gut gezeichnet. Aber auch hier verläuft alles recht linear, was ich persönlich ein bisschen schade finde.

     

    Insgesamt hat mir das Fantasy- Jugendbuch „Die Prophezeiung des magsichen Steins“ von Stephan M. Rother gut gefallen. Eine interessante, vielseitige und spannende Handlung mit sympathischen Charakteren. Jedoch hat mir hier das besondere Etwas gefehlt, sodass der Funke nicht komplett übergesprungen ist. Daher möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

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    Lena_Sophies avatar
    Lena_Sophievor einem Monat
    Kurzmeinung: Nicht mein Standardgenre, überraschend gut!
    Wenn Lieder Leben retten

    „Und der Wind, der Vergang'nes bewahrt,

    kommt aus nebligen Fernen herbei.

    Licht aus Dunkel, das er offenbart.

    Gibt im Herzen verlor'ne Erinnerung frei.“


    Eigentlich ist Dafydd nur der Schüler des Barden Palatin am Hofe des Königs, (leider nur) bester Freund von Prinzessin Livia und stets für ein gutes Abenteuer zu haben. Doch als unvorhergesehene Dinge im ganzen Königreich geschehen und dunkle Magie sich verbreitet, liegt es plötzlich an Dafydd, diesem Treiben Einhalt zu gebieten, denn er ist der auserwählte Träger eines begehrten magischen Steins, der sie alle retten soll. Gemeinsam mit Palatin, der Prinzessin, dem Gnom Memphy, dem Zwerg Fhargolf und der Zauberin Morgat macht er sich auf eine gefährliche Reise, um das Böse zu besiegen.


    Im Vorfeld muss ich gestehen, dass es fast zwei Monate gedauert hat, mich zum Lesen dieses Buches zu motivieren. Nach dem Erhalt war mir zunächst nicht nach richtiger Fantasy und so rutschte das Buch auf dem SuB immer weiter nach unten, andere Bücher wurden vorgezogen und nun musste ich mich schon fast dazu zwingen, mal zu diesem Exemplar zu greifen. Im Nachhinein bereue ich es ein wenig, mich nicht früher dazu überreden konnte, denn ich war positiv überrascht von der Geschichte.


    Erzählt wird immer aus der Sicht auf viele verschiedene Charaktere, unter anderem natürlich Dafydd und Livia. So kam nie Langeweile auf, besonders spannend war es an den Berührungspunkten der unterschiedlichen Handlungsstränge, die teilweise an unterschiedliche Orten verlaufen. Leider war es beim Lesen etwas schwierig, mal einen klaren Cut zu finden, da es keine richtige Einteilung in Kapitel gab, sondern nur kleine Absätze beim Perspektivenwechsel, das finde ich immer etwas schade.

    Die Sprache war teilweise etwas umständlich, ein wenig mittelalterlich sozusagen, passend zu der Welt, in der es Könige, Burgen und magische Wesen wie Gnome und Elben gibt. Gerade der Zwerg hat sich sehr poetisch ausgedrückt, gegenteilig zur Hexe Morgat, die kein Blatt vor den Mund nahm und immer sehr direkt und vergleichsweise modern sprach.


    Die konstruierte Welt, in der die Geschichte spielt, hat mich mitsamt ihrer teilweise doch sehr außergewöhnlichen Bewohner beim Lesen gefesselt und es war wirklich spannend und vor allem an vielen Stellen ebenso lustig, was die Charaktere erleben und wie sie miteinander agieren. Gerade die Hexe hat es mir sehr angetan und ist innerhalb kürzester Zeit zu meinem Lieblingshelden der kleinen Gefährtengruppe geworden.

    Man könnte im ersten Moment an „Herr der Ringe“ denken, wenn man vom Träger eines besonderen Artefaktes hört, da ich besagte Bücher allerdings nicht gelesen und auch die Filme nicht gesehen habe, kann ich keine Vergleiche anstellen. Und doch wage ich es, mich weit aus dem Fenster zu lehnen und zu sagen, dass dieses Buch eher für jugendliche Leser geeignet ist als Tolkiens Werk, allein schon wegen des Seitenumfangs der Bücher.

    Mir ist aufgefallen, dass ich schon länger keine Fantasy mehr gelesen habe, die man nicht in den Bereich „Romantasy“ für Teens einordnen kann, deswegen war dieses Buch zwar eine kleine Abwechslung, aber es hat mir trotzdem etwas Dramatik in der Beziehung zwischen den Protagonisten gefehlt, wahrscheinlich eben wegen meiner sonstigen Lesegewohnheiten.


    Mein Fazit:

    Ich für meinen Teil habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich nicht der typische High Fantasy Leser bin, sondern eher ein Gelegenheitsgenießer. Für alle, die gern in andere Welten abtauchen, hervorragend geeignet, es ist ein Riesenspaß, die Reise gemeinsam mit Dafydd und seinen Freunden zu erleben.

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor einem Monat
    High fantasy?

    Für einen Fan des Mittelalters, wie es auch sein Autor Stephan M. Rother ist, liest sich dieses Buch sicher sehr gut. High fantasy, was immer das auch sein soll, ist allerdings wohl etwas zu hoch gegriffen, wenn man den Inhalt irgendwie klassifizieren möchte. Fantasy tut es auch, denn besonders spannungsgeladen ist diese Geschichte eher nicht. Dazu kann man insbesondere ihr Ende zu schnell erahnen. Das Cover erweist sich allerdings als besonders gelungen. An ihm kann man auch die Geschichte schnell erklären. Das Bild zeigt zwei riesige Figuren, die gemeinsam einen Ring über einem Tal halten. Der Ring ist jedoch nicht geschlossen.

    Einst besiegelten der Führer der Elben und ein menschlicher König einen Pakt, den der König aus der Sicht der Elben nicht erfüllte, was zu ihrem Untergang führte. Nun fallen wieder einmal stumpfsinnige, aber sehr kriegerische Trolle unter der Führung dunkler Mächte in das vor Generationen vertragsbrüchig gewordene Königreich ein. Die einzige Hoffnung, die nun noch für das dessen Überleben besteht, ruht auf einem Jungen niederer Herkunft, der von einem magischen Stein der Elben dazu auserwählt wurde. Obendrein ist er auch noch in die Prinzessin verliebt, die gegen die Tradition als Thronfolgerin auserkoren wurde.

    Aus dieser Ausgangslage heraus kann es nur ein glückliches Ende geben. Bis dahin sind natürlich noch ein paar schwierige Prüfungen zu bestehen. Die Dramaturgie des Ganzen hätte man durchaus etwas wechselhafter gestalten können, was der Spannung zu Gute gekommen wäre. So aber bleibt ein sehr langer Anlauf für ein recht kurzes Ende einer Geschichte, deren Dramatik in das großzügig ausgelegte Schema aller kriegerischen Märchen passt.

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    MsChilivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine fantastische Welt mit Gnomen, Zwergen, Zaubererern und anderen Wesen.
    Hat mir sehr gut gefallen!

    Der junge Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, lebt im Palast und ist mit der Königstochter Livia befreundet. Doch dann macht er sich mit dem Barden auf die Reise und wird als Träger des magischen Steins auserkoren, ein altes magisches Artefakt. So beginnt seine abenteuerliche Reise mit seinen Freunden um das Land zu retten.

     

    Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext ist interessant und das Cover ein Hingucker. Dieses Buch ist für all diejenigen, die gerne in magische Welten abtauchen, jedoch nicht zu viel erwarten. Der Autor hat einen tollen Stil, der sich sehr angenehm lesen lässt, auch wenn ich anfangs etwas gebraucht habe, um mich in der Welt und deren Ordnung zurechtzufinden. Diese Geschichte ist eine wie es bereits viele gibt, doch sie kann mit einem tollen Hauptcharakter punkten. Mit Dafydd konnte ich mich sehr gut identifizieren und ich denke das geht allen so, egal ob jung oder alt. Natürlich gibt es Parallelen zu anderen, bereits bekannten magischen Geschichten, aber ich denke das lässt sich in der Fantasywelt mit Gnomen, Zwergen und anderen Wesen nicht vermeiden. Doch ich habe mich wohlgefühlt und gespannt die Reise durch das Land verfolgt. Und gerade gegen Ende nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf.

     

    Ein empfehlenswertes Buch. Mir hat es sehr gut gefallen.

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    ViktoriaScarletts avatar
    ViktoriaScarlettvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Magisch, spannend - ein tolles Abenteuer
    Magisch, spannend - ein tolles Abenteuer

    Mit jenem ersten Atem, der der Welt Leben gab, hauchte sie auch das Wissen in die Welt, und ihr göttlicher Luftzug mache es zu jeder Zeit und an jedem Ort gegenwärtig. – Zitat aus dem Buch, Seite 389

    Fakten zum Buch:
    Titel: Die Prophezeiung des magischen Steins
    Autor/in: Stephan M. Rother
    Verlag: Thienemann Verlag
    Erscheinungsdatum: 17. Juli 2018
    Seitenanzahl: 398 Seiten
    ISBN: 978-3522202442

    Inhaltsangabe laut Verlag:
    Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia … (Quelle: Amazon.de)


    Meine Meinung zum Cover:
    Selten sehe ich ein Cover wie dieses, dass mich derartig begeisterte. Für mich wirkt das Cover durch die realitätsnahe Zeichnung lebendig. Es ist unglaublich mit wie viel Liebe zum Detail das Cover gezeichnet wurde. Die gewählten Motive zeigen wichtige Schlüsselszenen in der Geschichte und wurden zusammen zu einem atemberaubenden Cover vereint. Mein coverliebendes Herz ging bei diesem richtig auf!


    Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
    Dafydd, ein junger Diener im Schluss des Königs wird zusammen mit dem Barden Palatin auf eine Reise geschickt. Sie sollen mehr über die merkwürdigen Ereignisse im nördlichen Teil des Königreichs herausfinden. Auf der Reise erlebt der junge Mann eigentümliche Dinge und wird schließlich vom singenden Stein auserwählt sein Träger zu sein. Der Stein beinhaltet eine unglaubliche Macht, die Dafydd noch nicht verstehen kann. Schließlich überschlagen sich die Ereignisse. Dafydd muss zusammen mit seinen ungleichen Gefährten, der Prinzessin Livia, dem Barden Palatin, einem Gnom, einem Zwerg und einer Zauberin auf das Abenteuer seines Lebens gehen. Niemand ahnt, dass durch diese Reise das Schicksal der Welt entschieden wird. Jeder der Gefährten hatte eine Aufgabe zu erledigen, von denen allerdings niemand weiß.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Ich muss zugeben, dass der Beginn des Buches etwas eigen war. Ich wusste zuerst wirklich nicht, was ich davon halten sollte. Erst als die Geschichte voranschritt und Dafydd das erste Mal vorkam, konnte ich mich orientieren. Der Schreibstil des Autors war zu Beginn sehr ausschweifend, trotzdem ließ sich die Geschichte gut und flüssig lesen. Ansonsten schreibt er sehr wortgewandt und sprachlich auf einem hohen Niveau, der von großem Können zeugt. Ich verlor mich anfangs dennoch in den Beschreibungen der Umgebung. Es fiel mir zuerst schwer mich auf die Geschichte zu fokussieren.

    Nach circa 100 Seiten änderte sich dies schlagartig. Der Fokus änderte sich auf die in dem Klappentext angesprochenen Dinge. Ich horchte auf und war gespannt welchen Verlauf die Ereignisse nun nehmen würden. Der singende Stein faszinierte mich sofort, er zog mich genauso magisch an wie Dafydd. Seine Macht war beeindruckend. Allerdings war ich über die Art seines Wirkens sehr überrascht.

    Eine Zeit lang sah ich in dieser Geschichte parallel zu „Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien. Mehrere Gefährten gehen auf eine Reise und müssen Aufgaben bestehen, dabei gibt es ein magisches Artefakt, dass ihre Welt beeinflusst. Es freut mich aber, dass der Autor eine eigene Geschichte aus diesen Komponenten gebaut hat. Obwohl der Verlauf schon ein wenig wirr für mich war. Die Elben haben mich wohl am meisten begeistert, da sie in diesem Buch komplett anders in die Geschichte integriert wurden, als ich es bisher kannte.

    Der Autor hat es durch seine Beschreibungen geschafft, mir seine Welt sehr gut begreiflich zu machen. Es fiel mir leicht mich in die Protagonisten hinein zu fühlen und deren Handeln zu verstehen. Auffällig war für mich, dass es keine richtigen Kapitel in diesem Buch gab. Die Abschnitte wurden durch ein Symbolzeichen und den Sichtwechsel zu anderen Personen unterteilt. So las ich mehrere Handlungsstränge aus verschiedenen Sichten, die mit der Zeit zusammenlaufen.

    Beeindruckt haben mich die Gedichte/Gesänge von Palatin oder Dafydd. Auch diese waren magisch und fesselten die Aufmerksamkeit. Ich fand es gut, dass der Autor Wert darauf legte, die Sprechweise der Figuren an das Zeitalter und den Stand der Entwicklung anzupassen. So wirkte die Welt authentisch, lebendig und durchdacht. Selbst die Geschichte des Landes wurde vom Autor intensiv ausgearbeitet, sodass ich tief in die Vergangenheit eintauchen konnte.

    Die letzten 150 Seiten las ich mit einer Art „Gier“. Ich konnte und wollte das Lesen gar nicht mehr unterbrechen. Die Ereignisse passierten Schlag auf Schlag, nahmen mich mit und ließen mich nicht mehr los. Die entscheidenden Ereignisse waren unglaublich spannend, der Verlauf war unerwartet und gipfelte in einer sehr emotionalen Szene. Danach wechselte die Szenerie mit einem kurzen Zeitsprung. Ich muss blinzeln, weil ich dachte ich hätte etwas übersprungen. Nach dem Beenden fand ich den Zeitsprung nicht mehr schlimm, obwohl mir das Ende des Buches ein wenig zu abrupt war.

    Mein Fazit:
    Obwohl dieses Buch zu Anfang extrem ruhig war, hat es mich im Laufe der Geschichte vollkommen geflasht und tief in atemberaubendes Abenteuer hineingezogen. Ab der Hälfte wollte ich gar nicht mehr aus der Welt auftauchen, da sie wirklich besonders ist. Meine Faszination zum Stein stieg mit jedem Kapitel an, da die Macht des Gesangs hier vollkommen neu verwendet wurde. Es gab Momente die mich emotional tief berührten. Manchmal gab es vielleicht ein wenig zu viele Beschreibungen, dennoch konnte mich die Geschichte schnell für sich begeistern. Die letzten 150 Seiten waren der beste Teil des ganzen Buches und sorgten für viel Nervenkitzel.


    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Thienemann_Verlags avatar

    High-Fantasy vom Feinsten
    Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia ...

    "Die Prophezeiung des magischen Steins"
    ist High Fantasy für Leser von 12 bis 99 Jahren und entführt euch in eine Welt voller Magie, fremdartiger Wesen und finsteren Mächten.

    Zu gewinnen gibt es 20 Exemplare des Buches!
    Ein Zwerg, ein Elb, eine Hexe oder doch etwas ganz anderes – welches phantastische Wesen würdest du gerne sein und warum?

    Erzähle uns bis zum 15. Juli davon und mit etwas Glück gehört eines der Exemplare bald schon dir.
    Viel Glück!

    Wir sind schon sehr gespannt auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück für die Verlosung!

    Zum Abschluss der Leserunde werden ausgewählte Fragen von euch an den Autor weitergeleitet und hier und über unsere Social-Media-Kanäle von Stephan M. Rother beantwortet.

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

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    smoonevor 5 Monaten
    Der Klappentext klingt ganz toll, ganz nach meinem Geschmack. Bin sehr neugierig
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    orfe1975vor 5 Monaten
    So tolles Cover und die Beschreibung klingt nach Fantasy,Romantik und Humor.
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