Stephan Maag

 3.4 Sterne bei 7 Bewertungen

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Ungezähmt für Jesus

Ungezähmt für Jesus

 (7)
Erschienen am 27.02.2017

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Rezension zu "Ungezähmt für Jesus" von Stephan Maag

Ungezähmt für Jesus
Buchperlentauchervor einem Jahr

Gläubige Christen besuchen keine Festivals, halten sich von Demos fern und meiden den Kontakt zu Drogenabhängigen. So die Stammtisch-Meinung - Stephan Maag ist das Gegenteil davon."Greenpeace saves whales, Jesus saves you" - eine Aktion mit Tretbooten. Taufparty im riesigen Teich vor dem Löwendenkmal, einer Touristenattraktion in Luzern. Christen mitten im "No-Longer-Music-Konzert oder dem Woodstock in Polen. Taufe von Muslimen in der heimischen Badewanne. Kreuzigungs-Theater mitten in Zürich.  Riesiges Werbeplakat "Zur Freiheit hat uns Christus befreit" am Gebäude des linksautonomen Zentrums in Bern.  Lebensgemeinschaft der eigenen Familie mit Mördern und Drogenabhängigen. Kerzenmeer vor der Botschaft von Nordkorea, damit die verfolgten Christen nicht vergessen gehen usw. usw.
Stephan Maag liebte als Jugendlicher und junger Erwachsener ein wildes, freies Leben in der Natur und in der Partyszene. Dazu gehörten Drogen und die Kriminalität. Doch dann die völlige Wendung. Weg von den Drogen, aber nicht zu einem satten, konfliktlosen, braven Leben. 
Verrückt, was dieser Stephan Maag alles für Aktionen durchgeführthat. Das zu lesen, ist spannend und unterhaltsam. Ein Minuspunkt ist leider der Schreibstil. Man merkt, das ist jetzt nicht unbedingt die Stärke des Autors. Empfehlenswert ist das Buch trotzdem. 

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Rezension zu "Ungezähmt für Jesus" von Stephan Maag

Ein Leben ganz für Jesus
TrustInTheLordvor einem Jahr

Inhalt

Stephan wächst in einer gläubigen christlichen Familie auf. Doch während seiner Pubertät entfernt er sich immer weiter von Gott – bis dieser ihm ganz fremd ist. Als er Jahre später trotz allen Erfolgs und Wohlstand innerlich leer ist, gibt Stephan Gott eine neue Chance. Und Gott krempelt daraufhin Stephans Leben ganz schön durch. Das passierte nicht von jetzt auch nachher, sondern Stück für Stück. Inzwischen leitet Stephan verschiedenste Evangelisationsveranstaltungen, lebt mit seiner Frau und den Kindern in einer Wohngemeinschaft, in der auch Obdachlose herzlich willkommen sind und durfte schon so manches Wunder miterleben.


Meine Meinung


Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen. Man konnte Stück für Stück miterleben wie Stephan aufgewachsen ist, dass Gott verloren hat und ihn wiederfand. Doch leider waren die Kapitel – abgesehen von dem Prolog – relativ sachlich erzählt. Man erfährt zwar schon seine Gedanken und Gefühle, aber sie dringen nicht wirklich zum Leser durch.
Später wurden auch für mich interessante Umstände nur nebenbei erwähnt. Von einem Moment auf den anderen hatte er eine neue Freundin, obwohl er ein paar Seiten zuvor sich erst von seiner „alten“ Freundin getrennt hatte. Vor allem in diesem Bereich fehlen etwas die Gefühle. Zwar redet Stephan offen über Sex, aber leider fehlt diese persönliche Distanz sonst.
Vor allem, nachdem Stephan wieder zu Jesus gefunden hat, scheint ein Ereignis das andere zu jagen. Innerhalb weniger Seiten wird von mehreren Evangelisationsereignissen erzählt. Die verschiedensten Wunder und Begegnungen werden genannt. Doch das alles gleicht mehr einer Auflistung all seiner Taten bzw. der Taten von dem von ihm gegründeten Verein Fingerprint. Kaum taucht man in eine Geschichte ein, wird man schon wieder herausgerissen und in die nächste geschmissen. Mir ging das alles zu rasant. Ein paar Geschichten weniger und dafür andere ausführlicher hätte ich schöner gefunden. Stephan wirkt hier sehr als „Superapostel“, obwohl er sich so selbst nicht sieht – zumindest wenn ich ihn im Buch richtig wahrgenommen habe. Doch man bekommt so schnell den Eindruck, dass er über allen steht, weil durch ihn so viele Wunder gewirkt werden. Zwar erwähnt er hin und wieder auch seine Schwächen, oder sagt, dass Aktionen auch völlig in die Hose gegangen sind. Aber diese Aktionen werden nur kurz erwähnt und scheinen dadurch im Vergleich zu den anderen unbedeutend. Auch erfährt man sehr wenig darüber, wie er bei den ganzen Aktionen als Familienvater und Ehemann lebt. Da hätte ich ein paar mehr Einblicke schön gefunden.

Abgesehen davon sind mir manche Aktionen von Stephan suspekt. Ich hätte nicht alles so mitmachen oder vertreten können. Manche Aktionen würde er so selbst nicht mehr durchführen. Aber das ist wohl auch Geschmackssache. Schließlich ist die Gemeinde Christi sehr vielfältig. Daher ist es gut möglich, dass Du Dich durch die ein oder andere Aktion eher angesprochen fühlst, als ich selbst.


Zielgruppe
Zudem ist es mir ein Rätsel, an wen sich das Buch nun eigentlich richtet. Mir scheint, als wolle man mit diesem Buch sowohl Nicht-Christen als auch Christen erreichen und erreicht am Ende womöglich überhaupt niemanden.
Am Ende jedes Kapitels befinden sich fragen, die sich vor allem an gläubige Menschen richten und diese i. d. R. auffordern, darüber nachzudenken, ob man nicht mehr tun könnte („Viele Menschen haben eine innere Leere. Die Not der Seele ist unglaublich groß, viele suchen Gemeinschaft und spirituelle Erfahrung und Sinn im Leben. Bist du bereit, ihnen zu helfen, diese durch ihren Schöpfer füllen zu lassen?“ Seite 52). Diese Art von Fragen hat mich so gut wie nie angesprochen, da die meisten Antworten für mich so offensichtlich waren, dass ich nicht von jemand anderes diesbezüglich gefragt werden muss. Zudem hatte ich gedacht, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dass ich das Buch auch weniger gläubige Menschen ausleihen könnte, da Stephan sich auch eine Weile von Gott abgewandt hat. Doch mit solchen Fragen können nicht gläubige Menschen doch nichts anfangen. Dazu kommt, dass meiner Meinung nach die Fragen nicht immer zu dem jeweiligen Kapitel passen.
Nach den Fragen befindet sich noch ein Bibelvers, der ebenfalls nicht immer 100%ig passt. Im Nachwort richtet sich Stephan nochmal direkt an den Lesern, was mir an sich gefallen hat, doch dann enthält das Nachwort gleich zu Beginn ein Übergabegebet und Hilfestellungen für ein Leben mit Jesus. Ein paar Zeilen danach richtet sich Stephan wieder an bereits gläubige Menschen.
Dadurch fühle ich mich nicht über das ganze Buch hinweg angesprochen. Ich hätte es besser gefunden, wenn man sich hier auf eine Zielgruppe ausgerichtet und nicht versucht hätte, alle zu erreichen.


Gestaltung


Die Textgestaltung hat mir persönlich gut gefallen. Die Überschriften sind besonders hervorgehoben und schön gestaltet. In der Buchmitte befinden sich 16 Fotoseiten. Leider sind die Bilder nicht immer in der Reihenfolge angeordnet, wie die Ereignisse in dem Buch.


Fazit

Es ist unglaublich was Stephan alles mit Gottes Hilfe auf die Beine gestellt hat. Doch leider liest sich das Buch nicht so schön. Ein Ereignis jagt das andere, sodass man sich selbst beim Lesen gestresst fühlt. Es scheint mir, als wollte man ganz viel Inhalt auf möglichst wenige Seiten quetschen. Schade, dass sich ein so eindrucksvolles Leben nicht genauso faszinierend liest.

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Rezension zu "Ungezähmt für Jesus" von Stephan Maag

Von einem Extremen ins Nächste
X-tinevor einem Jahr

Inhalt:
Stephan Maag schreibt eine Biografie. Er beginnt mit seiner Kindheit, dem Aufwachsen im christlichen Elternhaus, seinen Drogenproblemen und schließlich seiner absoluten Verzweiflung. Doch dann wird er von Gottes Geist erfüllt. Seine Probleme sind fast wie verflogen und er geht sogar noch weiter. Er betreibt bis aufs intensivste Straßenevangelisation. Er berichtet, wie er seine Frau kennenlernte, von seinen Kindern und seinen Aktionen in der Schweiz mit zahlreichen anderen Christen. Dazu gehört beispielsweise das Nachspielen der Kreuzigung mitten in der Stadt Zürich. Einige Bilder in der Buchmitte illustrieren seine Aktionen.

Fazit:
Sehr nüchtern beschreibt er zunächst seine Kindheit bis zu seiner tiefsten und schlimmsten Phase. Dies hat mir nicht so gefallen, da mir einfach die Gefühle gefehlt haben. Es fehlen auch Details, wie er sein Leben finanzierte ... es ist auch nicht ganz nachvollziehbar, warum er vom Glauben wegkam, weil er zunächst doch einen Bezug zum Glauben hatte. Seine Bekehrung und die vielen Wunder, die ihm begegnet sind, sind sogar mir als Christ irgendwie zu viel und nicht ganz nachvollziehbar. Ich wünsche es ihm und auch ich würde mir so manche Wunder wünschen, aber die anschließende (extreme) Straßenevangelisation war leider zu viel für mich. Für mich ist es zu extrem, in einer so großen STadt wie Zürich die Kreuzigung wirklich nachzuspielen und auch vor allem die vielen anderen Aktionen .... es war mir dann zu viel, dass eine Aktion nach der anderen beschrieben wurde. Außerdem fehlten mir oft ein wenig die anderen Seiten seines Lebens während der Evangelisation ... Mein Fall war es leider nicht ...

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Gespräche aus der Community

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Arwen10s avatar
Vor der Pause gibt es noch dieses Sachbuch, gerade frisch erschienen im SCM Verlag. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde.

Stephan Maag mit Daniel Gerber Ungezähmt für Jesus




Zum Inhalt:

Stephan Maag - ist heute ein Nachfolger Jesu, der keine Scheu davor hat, aufzufallen und ungewohnte Wege zu gehen, um Gott in den Mittelpunkt zu stellen. Sein Lebensthema ist die Suche nach Freiheit. Früh wurde er kriminell und sammelte Erfahrungen mit Drogen. Doch sein Leben drehte sich um 180 Grad, als Gott ihn rief. Und damit begann das echte Abenteuer, ein wildes und wahrhaft freies Leben -- Glaube ohne Kompromisse. Er predigt das Kreuz mit verrückten Aktionen, lebt mit Obdachlosen und Mördern und reist in Länder, in denen Christen unterrückt werden. Dabei begegnen ihm immer wieder Wunder. Er lebt die Apostelgeschichte ... Ein mutmachendes Buch für alle, die Jesus konsequent nachzufolgen wollen!



Link zur Leseprobe:


https://www.scm-verlag.de/media/import/mediafiles/PDF/395762000_Leseprobe.pdf



Infos zu den Autoren:



Stephan Maag, Jahrgang 1979, ist Aktivist für Jesus, kreativer Evangelist und für seine aufsehenerregenden Aktionen bekannt. Doch bevor er Jesus begegnete, hatte er mit Gott nichts am Hut. Noch bevor er zwanzig Jahre alt war, zog er in die USA. Wegen kriminellen Machenschaften wurde er jedoch wieder ausgewiesen. In der Schweiz nahm Drogen und war gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich (Haus, Auto, Boot). Als er zum christlichen Glauben fand, wollte er anderen von dem Berichten, was er gefunden hat. Er begann Gassen-Weihnachten für Obdachlose zu organisieren (was er bis heute tut, in Bern, Luzern und Zürich) und auf der Strasse zu evangelisieren. Er gründete "Fingerprint" , eine Organisation, die den Mitmenschen den christlichen Glauben auf kreative Weise vorstellt und durchläuft gegenwärtig eine theologische Ausbildung beim "ISTL" (Das theologische Seminar ISTL (International Seminary of Theology and Leadership) bildet eine neue Generation von Pastoren, Jugendpastoren, Evangelisten und Missionaren aus). Bis zum Sommer 2016 wohnte er mit seiner Frau und seinen vier Kindern in einem Abbruchhaus in Winterthur und beherbergte Ausgestoßene und stets auch Flüchtlinge. Nun leitet er mit seiner Frau einen Ort für Begegnungen in Rüti bei Riggisberg.




Daniel Gerber, Jahrgang 1975, ist verheiratet mit Guilene und Vater einer Tochter, Eliora Noé. Er lebt in der Innerschweiz und arbeitet als freier Journalist, unter anderem für Blick, Berner Zeitung, livenet.ch, Open Doors, die Lepra-Mission und zweiteliga.org. Unter anderem verfasste er die Bücher "Ich kämpfte für Arafat" , "Ein Mann, ein Bein" und "Esoterik, die unerfüllte Suche".



Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 27. April 2017, 24 Uhr hier im Thread mit einem Eindruck zur Leseprobe .






Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!




TrustInTheLords avatar
Letzter Beitrag von  TrustInTheLordvor einem Jahr
So nun kommt endlich meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Stephan-Maag/Ungez%C3%A4hmt-f%C3%BCr-Jesus-1435763873-w/rezension/1470591444/ Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte. Tut mir leid, dass ich zum Schluss kaum noch Zeit dafür hatte und so spät dran bin...
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