Stephan Marks Die Kunst, nicht abzustumpfen

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst, nicht abzustumpfen“ von Stephan Marks

Hoffnung schöpfen: das Glas halbvoll sehen und füllen
»Wer könnte atmen ohne Hoffnung.« Rose Ausländer
Die Medien überschütten uns tagtäglich mit Informationen über Krisen und Katastrophen. Viele Menschen fühlen sich dadurch wie gelähmt und neigen zum Pessimismus. Andere blenden Negatives aus und flüchten in einen Zweck-Optimismus. Beides hat zur Folge, dass die Bemühungen um eine Lösung der gesellschaftlichen und globalen Probleme ausbleiben.
Wie also schaffen wir es, mit bedrückenden Nachrichten »konstruktiv« umzugehen? Und zwar so, dass wir sie weder verharmlosen noch in Pessimismus steckenbleiben?
Stephan Marks gibt in seinem Buch hoffnungsvolle Hinweise: Wenn wir lernen, Hoffnung als Haltung zu lernen und zu bewahren, gewinnen wir mehr Lebensqualität – für uns und für nachfolgende Generationen.

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  • Rezension zu "Die Kunst, nicht abzustumpfen" von Stephan Marks

    Die Kunst, nicht abzustumpfen

    WinfriedStanzick

    23. May 2012 um 18:49

    Über die Psychologie des Nationalsozialismus, über die Scham als eine tabuisierte Emotion und über die grundlegende Würde des Menschen hat der Sozialwissenschaftler, Fortbildner und Supervisor Stephan Marks in den letzten Jahren bemerkenswerte Bücher veröffentlicht. Es sind die Themen, die sich aus seiner Tätigkeit mit Menschen ergeben, die ihn zu immer neuen Büchern motivieren. Dabei „wildert“ er nicht selten in anderen Fachbereichen, wohl aber auch deshalb, wie zu dem jeweiligen Thema von dort nicht für ihn Befriedigendes und Überzeugendes kam. So hätte das nun vorliegende Buch mit dem Titel „Die Kunst nicht abzustumpfen. Hoffnung in Zieten der Katastrophe“ jedem christlichen Theologen gut angestanden, doch die schreiben seit langem in ihrem eigenen Sprech, der außer der Zielgruppe derer, die sich als Christen verstehen, kaum noch jemand außerhalb ansprechen kann. Marks gelingt dies in einer bewundernswerten Weise. Er beschreibt zunächst den Zustand der Lähmung, in dem sich viele Menschen befinden angesichts eine medialen Überschüttung von Berichten über Krisen, Katastrophen negativen Meldungen. Die einen macht es zu Pessimisten, die andern (vor allem Menschen in der Politik) flüchten in einen Zweckoptimismus, der schon lange keinen mehr überzeugt. Beide können so zu der dringend nötigen Lösung unsere gesellschaftlichen und globalen Problemen kaum etwas Sinnvolles beitragen. Wie kann man mit bedrückenden Nachrichten konstruktiv umgehen? Wie schafft man es, weder zu verharmlosen und den Kopf in den Sand zu stecken, noch in einem Pessmismus stecken zu bleiben, hinter dem ich persönlich eine der Hauptursachen des rasant um sich greifenden Burnout bei immer mehr jungen Menschen sehe? Marks schreibt: „Auch in der Gesellschaft sehen wir überall Chaos. Wir können uns darüber beklagen und selbst entmutigen. Oder wir betrachten das Chaos als äußeres Symptom dafür, ‚dass die alte Ordnung im Zusammenruch begriffen ist und darauf wartet, auf eine höhere Ebene der Komplexität und der Ordnung gehoben zu werden.’ Auf diese Weise könnte gesellschaftlicher Wandel geschehen: als Metamorphose.“ Es ist ein Prozess der Hoffnung , den er da anstoßen will, und den am Beispiel von Moses, Jeremia, Deuterojesaja und Martin Luther King beschreibt. Hoffnung schöpfen, Hoffnung hegen und guter Hoffnung sein – so poetisch hat er seine drei Hauptteile überschrieben, und wie er sie ausführt, das möchte ich nennen eine psychotherapeutisch-theologische Poesie der Hoffnung. Wer wenig Zeit zum Lesen hat und sich dennoch schnell einen Überblick verschaffen möchte, dem sei das etwa dreißigseitige Schlusskapitel empfohlen, wo es um die drei Denkblockaden „Kausalitätsbrille, mathematische Brille und die Brille linearen Denkens geht, um das Vorbereiten, das Merken und das Bereitsein für den Kairos und darum wie die Ideen des Downshifting und der Occupybewegung als mögliche Auslöser und Indikatoren einer Metamorphose beschrieben werden, von der wir irgendwann einmal sagen werden, sie habe 2012 schon längst begonnen gehabt. Das große Verdienst dieses Buches ist es, zu zeigen und nachvollziehbar zu machen, wie jeder einzelne Mensch die Hoffnung aufbringen und hegen kann, die nötig ist, wenn man selbst an dieser Metamorphose teilhaben möchte.

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