Stephan Marks Scham - die tabuisierte Emotion

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Inhaltsangabe zu „Scham - die tabuisierte Emotion“ von Stephan Marks

"Als mein Chef mich vor der kompletten Belegschaft kritisierte, hätte ich vor Scham im Erdboden versinken können!" "Ich geh nicht mehr zum Schwimmen! Die anderen Kinder hänseln mich, ich wäre so dick!" Scham ist eine Emotion, die jeder kennt und die Menschen im Innersten verletzt und bedroht. Aus diesem Grund wird selten über sie gesprochen. Dabei hat Scham viele Gesichter: Selbst so extreme Taten wie sogenannte "Ehrenmorde" und Selbstmordattentate beruhen auf dem Mechanismus von Scham und Schamabwehr. Der Sozialwissenschaftler Stephan Marks beschreibt, wie Scham entsteht, welche Auswirkungen sie hat und wie wir konstruktiv mit dieser tabuisierten Emotion umgehen können. Ein Buch, das eindrucksvoll zeigt: Viele zwischenmenschliche Konflikte können vor dem Hintergrund des Scham-Themas verstanden und gelöst werden.

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  • Rezension zu "Scham - die tabuisierte Emotion" von Stephan Marks

    Scham - die tabuisierte Emotion
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    20. December 2011 um 15:05

    Dieses, nun 2009 schon in der zweiten Auflage erschienene Buch geht einem Phänomen nach, das lange nur in der Ägide der Psychoanalytiker beheimatet war. Es geht um eine Emotion, die Scham, die in unserem Leben und in unserer Gesellschaft kräftiger wirkt, als wir das gemeinhin für möglich halten. Ob am Arbeitsplatz, in der Familie oder an anderen Orten begegnen wir der Scham, einer Emotion, die uns tief verletzt und nicht selten regelrecht bedroht. Aber auch aktuelle Phänomene wie die Ehrenmorde und Selbstmordattentate beruhen auf den Mechanismen der Scham bzw. der Schamabwehr. In einer bemerkenswerten und vor allen Dingen verständlichen Weise beschreibt der Sozialwissenschaftler Stephan Marks, der 2010 ein wichtiges Buch über „die Würde des Menschen“ vorgelegt hat, wie die Scham entsteht, wie sie sich auswirkt. Das wichtigste an diesem Buch aber ist, dass der Autor nicht nur phänomenologisch vorgeht, sondern auch an vielen Bespielen demonstriert, wie wir Menschen konstruktiv mit der Scham umgehen können und damit ihrer Tabuisierung entgegenwirken zum Nutzen unserer eigenen Lebensqualität.

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