Stephan Martin Meyer , Andreas Klotz Mondberge

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Inhaltsangabe zu „Mondberge“ von Stephan Martin Meyer

Der Ruwenzori. Die legendären Mondberge. Ein unzugängliches Bergmassiv im Herzen Afrikas. Dichter Dschungel und eisige Gletscher, überwucherte Sümpfe und karge Felsen, verwunschene Wälder und immerwährender Nebel. Eine mystische Region, in der reale Gefahren und längst vergessene Legenden warten. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo terrorisieren Rebellen die einheimische Bevölkerung. Das Schicksal der Kindersoldaten in ihren Milizen kümmert sie so wenig wie die endgültige Zerstörung der Umwelt. Eine Reisegruppe wird während einer Trekking-Tour im Ruwenzori-Gebirge unerwartet damit konfrontiert und aus Uganda in den Kongo entführt. Im Hintergrund werden Fäden in Deutschland gezogen, die Gründe für die Entführung sind vielschichtig und klären sich erst nach und nach auf. Die beiden Autoren waren mehrfach vor Ort. Knallharte Realität und geheimnisvolle Fiktion vermischen sich zu einer mystischen Geschichte über eine fremde Welt und unerschütterliches Vertrauen. Detaillierte Landschaftsbeschreibungen lassen diese oft übernatürlich anmutende Region im Herzen Afrikas greifbar werden. Ein spannender Thriller voller Mystik. Ein absolutes Highlight sowohl für Krimi- und Thriller-Liebhaber als auch für Afrika-Fans.

Klasse Buch!!!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich bin jetzt etwa bei der Hälfte des Buches und es ist überaus exzellent bisher!

— Maggi

Stöbern in Krimi & Thriller

Schatten

unglaublich spannend - freue und hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

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Ein fesselnder Krimi, mit nordischem Flair, der absolutes Suchtpotential hat.

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4,5 Sterne für einen unterhaltsamen Krimi der spannend und mit tollen Beschreibungen von Guernsey aufwartet.

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echt super hoffe das bald eine Fortsetzung kommt

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  • ***Beendet*** Wanderbuch "Mondberge" von Andreas Klotz und Stephan Martin Mayer

    Mondberge

    LiesaB

    Besteht Interesse an diesem Buch als Wanderbuch? Die Anzahl der Leser ist vorerst auf 10 beschränkt. Ich habe dieses Buch hier bei LB gewonnen und möchte es gern auch anderen Lesern und Leserinnen zur Verfügung stellen. "Mondberge" ist ein Thriller, der tief in Afrika spielt. Er besticht durch seine farbenfrohe Beschreibung der Natur. Wenn sich genügend Interessenten melden, geht das Buch in ca. einer Woche auf die Reise. Ich bitte darum, dass jeder Leser das Buch so behandelt, als wäre es das Eigene. Jeder Leser hat circa 2–3 Wochen Zeit zum Lesen und wenn es verloren geht, teilen sich Empfänger und Sender den Preis für eine Neuanschaffung :) Ihr erfragt selbstständig die Adresse eures Nachfolgers und schickt das Buch dann weiter. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. LG Liesa 1.....................................mabuerele........................✔ 2.....................................Mina - Das Irrlicht............ ✔ 3.....................................Eskarina...........................✔ 4.....................................kiwikind.............................✔ 5.....................................Steinflut.............................✔ 6.....................................melanie_reichert............liest gerade 7..................................... 8.....................................

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  • Leserunde zu "Mondberge" von Andreas Klotz

    Mondberge

    DieBuchkolumnistin

    Der Ruwenzori. Die legendären Mondberge. Ein unzugängliches Bergmassiv im Herzen Afrikas. Dichter Dschungel und eisige Gletscher, überwucherte Sümpfe und karge Felsen, verwunschene Wälder und immerwährender Nebel. Wer sich in dieses Gebirge wagt, muss mit allem rechnen ...Als eine Trekkinggruppe um den National-Geographic-Fotografen Tom und die dynamische Berlinerin Andrea die schmalen Pfade des Ruwenzori besteigt, wissen die Wanderer noch nichts von Rebellen aus dem Kongo, die sie in den kalten Höhen bereits erwarten. Dort stürzt die geheimnisumwobene Familiengeschichte von Andrea die Gruppe in eine gefährliche Krise. Die Geister der Mondberge und die Quellen des Nils, ein vergessenes Tal und eine unbekannte Menschenaffen-Spezies führen die beiden immer wieder in den Grenzbereich zwischen Realität und Einbildung. Nur wenn sie die Bedingungen der Mondberge und ihre Legenden respektieren, nur wenn sie sich auf ungewöhnliche Umstände einlassen und zu tiefen Veränderungen bereit sind, haben Tom und Andrea eine Chance, der Bedrohung zu entkommen. Nachdem sie diese Welt einmal betreten haben, werden sie verändert aus ihr hervorgehen – oder sterben... Ein Thriller voller Mystik, der die Geschichte Ugandas mit Deutschland verbindet und auch vor unbequemen Themen wie Kindersoldaten und der Vernichtung der Natur durch den Menschen nicht haltmacht. Wir suchen 50 Testleser, die Lust und Neugier auf den Thriller "Mondberge" von den Autoren Andreas Klotz und Stephan Martin Meyer haben. Der Roman erscheint offiziell am 03. November 2012 sowohl in der gedruckten Ausgabe als auch als Ebook und wir freuen uns, dass wir zusammen mit den Autoren eine Leserunde starten dürfen. Falls Ihr Lust darauf habt das Buch gemeinsam mit uns zu lesen, zu diskutieren und am Ende eine Rezension darüber zu schreiben, dann bewerbt Euch einfach!  Schreibt uns Eure Meinung zur Leseprobe und wir werden am 01. November auslosen, wer dabei ist! Wir freuen uns auf Euer Feedback zu diesem ersten Eindruck zum Buch! Weitere Informationen zum Buch und den Autoren findet Ihr auf http://www.mondberge.de

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  • Mondberge

    Mondberge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2013 um 19:19

    Ich muss sagen, dass Buch "Mondberge" war schon die etwas andere Art zu lesen. Grausam, und brutal, aber sehr lesenswert.

  • Spannung pur!

    Mondberge

    Buecherspiegel

    21. April 2013 um 15:26

    Hervorragend lektoriert, sehr gut recherchiert. Die Figuren lebendig, greifbar, nachvollziehbar. Wut, Hass, Angst, Eifersucht, Abenteuerlust, Verschwörung, Freundschaft und so vieles mehr, wunderbare Erzählkunst lockt uns in eine Welt, die so nicht viele Menschen erleben werden. Und auch das Schreckliche wird angerissen, beileibe nicht bis ins kleinste Detail erklärt und geschildert: das Schicksal der Kindersoldaten. Es reicht auch so, sich vorzustellen, was wir alles geschehen lassen, wo wir nicht eingreifen (können?, wollen? wie auch immer). Es viel mir schwer, das Buch aus meiner Hand zu legen. Und, was selten vorkommt, auch das Ende ist gelungen!

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    Mina - Das Irrlicht

    19. January 2013 um 19:05

    Mondberge war für mich eher ein Thriller mit politischem Hintergrund, denn ein Mystery-Thriller, wie ich es erhofft hatte. Donnach war die Story lesenswert. V.a. weil sie einem die Konflikte des heutigen Afrika aufzeigt. Mir waren es etwas zu viele Personen, die darin mitwirkten. Und ich fand es schwer, den Zusammenhängen zu folgen.

  • Lese-Challenge SuB-Abbau 2013

    Annette Eickert

    Lese-Challenge SuB-Abbau 2013 Da ich fast wöchentlich sehe, wie mein SuB wächst und wächst und einfach nicht kleiner wird, habe ich mir eine Methode überlegt, wie ich das ändern könnte. Da kam mir zusammen mit einer lieben Facebook-Freundin die Idee einer Lesechallenge für das Jahr 2013. Beginn ist der 01. Januar 2013 und es endet am 31. Dezember 2013 Ihr könnt auch noch später einsteigen, kein Problem. Und hier die Regeln: Die unten aufgeführten „Kategorien“ sollen bei der Lesechallenge auf jeden Fall berücksichtigt werden … die Reihenfolge ist egal ... es können auch eBooks und Hörbücher sein Jeder Teilnehmer soll den aktuellen Titel in der Facebook-Gruppe oder bei Lovelybooks und auf seinem Blog posten (Blog nur, wenn vorhanden) Jeder Teilnehmer soll einmal im Monat Bericht über seinen Lesefortschritt erstatten … zum einen in der dafür vorgesehenen Facebook-Gruppe oder bei Lovelybooks und auf seinem Blog (falls vorhanden) Als „Gelesen“ zählt erst dann ein Buch, wenn es bis zu Ende gelesen wurde Zu jedem gelesenen Buch soll eine Rezension oder zumindest die Meinung in der Facebook-Gruppe oder bei Lovelybooks und auf seinem Blog veröffentlicht werden (Blog nur, falls vorhanden) Pro Kategorie zählt nur ein Buch Jeder Teilnehmer muss mindestens 15 Kategorien der Lesechallenge erfüllen Man kann bei Facebook oder auch bei Lovelybooks teilnehmen. Für alle Teilnehmer: Beginn der Lesechallenge ist der 01. Januar 2013 Ende der Lesechallenge ist der 31. Dezember 2013 Anmeldung bei Facebook, Lovelybooks oder per Email elbenstein78@googlemail.com - Betreff: Lesechallenge Wünschenswert bei allen Bloginhaber/innen wäre, wenn ihr den Button mit Link zur Lesechallenge setzen würdet (Grafiklink: http://2.bp.blogspot.com/-o-kLMBAghdY/UOC07rWdbvI/AAAAAAAABX4/kSPgfas2Y94/s1600/lesechallenge.jpg) Wenn ihr einen Link setzen solltet, mir dann bitte per Email oder als Kommentar mitteilen … Danke   Link zur Lese-Challenge Facebook-Gruppe Hier die Lesekategorien: Lese ein Buch mit mehr als 200 Seiten Lese ein Buch mit mehr als 300 Seiten Lese ein Buch mit mehr als 400 Seiten Lese ein Buch mit Grün im Cover Lese ein Buch mit Blau im Cover Lese ein Buch mit Rot im Cover Lese ein Buch mit Weiß im Cover Lese ein Buch mit Schwarz im Cover Lese ein Buch aus dem Bereich Vampire Lese ein Buch aus dem Bereich Fantasy Lese ein Buch aus dem Bereich Jugendliteratur Lese ein Buch das 2011 erschienen ist Lese ein Buch das 2012 erschienen ist Lese ein Buch das 2013 erschienen ist Lese ein Buch, welches einen Preis gewonnen hat Lese ein Buch, welches verfilmt wurde Lese ein Buch von einem noch nicht allzu bekannten Autor Lese ein Buch von einem Autor, mit dem du schon in Kontakt standest (per Email, Facebook, Twitter usw.) Lese ein Buch von einem deutschsprachigen Autor Lese ein Buch von einem englischsprachigen Autor Lese ein Buch, welches als Klassiker in der Literatur ist Lese ein Buch aus einer Buchreihe Lese ein Buch, wo ein Tier eine Rolle spielt Lese ein Buch, welches ich geschenkt bekommen habe Lese ein Buch, an das ich mich noch nie rangetraut habe Lese ein Buch mit Kurzgeschichten Lese ein Buch, welches du schon immer haben wolltest, aber welches du noch nicht gelesen hast Lese ein Buch, welches mehrere Geschichten aus einer Reihe beinhaltet (z.B. Sammelband) Lese ein Buch, welches du angefangen, aber nie beendet hast Lese ein Buch, das am längsten auf deinem SUB liegt Ich werde alle Infos zur Lese-Challenge auf meinem Blog (http://autorin-annetteeickert.blogspot.de/)  posten und regelmäßig aktualisieren. HIER noch einmal der Link zur Lese-Challenge Facebook-Gruppe Bei Fragen, könnt ihr mir jederzeit eine Email schicken oder hinterlasst mir einfach ein Kommentar. Liebe Grüße Eure Annette

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    michelauslönneberga

    11. January 2013 um 09:37

    Ein tiefer Urwald verschlingt die Reisegruppe aus Hamburg. Mittlerweile sind sie auf einem Plateau des Ruwenzori, der Mondberge, angekommen. Doch etwas stimmt nicht... und dann fällt der Satz "Wir sind entführt". Der Auftakt zum Roman Mondberge ist spektakulär und hat absoluten Gänsehautfaktor. Man beginnt das Buch zu lesen und will es gar nicht mehr weglegen. Sehr viel schichtig ist der Roman. Eine kurze Beschreibung zum Inhalt: Eine neun-köpfige deutsche Trekkinggruppe macht sich auf den Weg den Ruwenzori zu besteigen. Schnell wird klar, dass jeder aus der Gruppe ein großes Geheimnis mit sich führt. Doch was genau hinter den einzelnen Figuren steckt, können nur dei Mondberg offenbaren. Parallel dazu erfährt man, dass ein gewisser Bernard, ein Ruander, im Gefängnis in Hamburg sitzt und auf seine Anhörung wartet. Was hat er mit dieser Trekkinggruppe zu tun? Dann wäre da noch ein Rebellengruppe, die im kongolesischen Teil des Ruwenzori ihr unwesen treibt und dabei erschreckend brutal die eigenen Ziele durchsetzt. Nicht zu vergessen: Zwei Biologen, die im Ruwenzori die majestätischen Menschenaffen erforscht. Zu guter letzt gibt es da noch ein Volk, von dem keiner so recht... nein, das wird jetzt nicht verraten ;) All diese Geschichten werden zu Beginn unabhängig von einander erzählt und werden Seite für Seite von den beiden Autoren zusammengeführt. Anfangs war die Geschichte wirklich spannend und ich konnte das Buch kaum noch weglegen. Leider wurde die Geschichte am Schluss für mich einen Tick zu mystisch und verlor dadurch sehr viel an Spannung. Allerdings merkt man wie gut die Autoren den Ruwenzori kennen. Die Landschaftsbeschreibungen sind unheimlich detailliert und haben bei mir das Kopfkino sofort gestartet. Ich war tatsächlich im Ruwenzoripark! Zudem gefiel mir, dass die Beschreibungen über die Rebellengruppe nicht geschönt wurde. Sehr realistisch wurde da von Plünderungen, Überfällen, Morden und Kindersoldaten gesprochen... wirklich nichts für schwache Nerven, aber sehr realistisch. Es brachte mich als Leser wirklich zum Nachdenken. Wem würde ich nun also dieses Buch empfehlen? Theoretisch jedem, denn für jeden Geschmack ist etwas dabei. Allerdings möchte ich die Thriller-Fans vorwarnen: Es wird sehr mystisch. Die beiden Autoren haben es geschafft ein unheimlich vielseitiges Buch über den Ruwenzori zu schreiben, dass sich schon allein auf Grund der soliden Fachkenntnis der Autoren, zulesen lohnt.

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    darkstar9

    10. January 2013 um 19:57

    Inhalt: Der Ruwenzori. Ein beeindruckendes Gebirge in Afrika. Eine deutsche Reisegruppe (3 Frauen und 5 Männer) bereitet sich mit mehreren afrikanischen Guides und Trägern auf eine Trekkingtour vor. Schnell wird klar, dass einige Mitglieder der Reisegruppe Geheimnisse haben. Da ist Birgit, die Freundin von Andrea, die sehr verbittert über ihre Freundin ist und doch mit ihr unbedingt diese Tour machen wollte. Hans ein Sonderling, der ständig in Andreas Nähe ist und irgendwie unheimlich wirkt. Tom, der Fotograf, bedrücken ganz eigene Probleme. Er wird ständig von einem Alptraum geplagt und findet Andrea sehr anziehend. Andrea selbst, sie hat einen ganz persönlichen Grund diese Tour zu machen und hat zu dem noch ein weiteres Geheimnis. Der Aufstieg ist hart und erschöpfend, die Landschaft atemberaubend und in ihrer Pflanzenwelt wunderschön. Doch dann tauchen Rebellen aus dem Kongo auf und entführen die Reisegruppe. Einige können jedoch fliehen, darunter auch Tom und Andrea. Die afrikanischen Völker erzählen sich, dass in den Mondbergen die Geister der Ahnen sind. Tom und Andrea geraten auf ihrer Flucht durch die Berge immer wieder an ihre Grenzen und fragen sich mehr als einmal, gibt es die Geister wirklich? Ein Thriller voller Mystik, der die Geschichte Ugandas mit Deutschland verbindet und auch von unbequemen Themen wie das Schicksal der Kindersoldaten und die Vernichtung der Natur durch den Menschen nicht haltmacht. Wie kam das Buch zu mir? Die Beschreibung des Buches hat mich fasziniert, somit habe ich mich bei einer Leserunde beworben und habe es gewonnen. Meinung: Das Buch beginnt mit mehreren Handlungsstränge, die sich nach und nach zu einer Story zusammen fügen. Die Story an sich beginnt sehr realistisch und teilweise auch sehr brutal. Hier steht das Kennenlernen der Trekkinggruppe und ihre Vorbereitungen für den Aufstieg sowie das Schicksal der Kindersoldaten und ein Überfall auf ein Dorf, wo die Rebellen sehr gewalttätig vorgehen, mit im Vordergrund. Beim Überfall auf das Dorf wurde sehr anschaulich auf die Brutalität vor allen bei den Frauen und Kindern eingegangen, was mir persönlich sehr auf den Magen schlug, dabei bin ich einiges gewöhnt und nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Die Gewalt am Anfang war für mich fast ein Grund, das Buch zur Seite zu legen und es nicht weiter zu lesen. Nachdem sich die Handlungsstränge aber immer mehr miteinander verflochten, wurde dann auch die Brutalität nur noch im groben Zügen beschrieben. Ab hier lies sich das Buch flüssig und schnell lesen. Zum Ende hin driftet das Buch immer mehr in eine Phantasiegeschichte ab. Die Story wird dadurch sehr unglaubwürdig und verliert zunehmend an Realität. Besonders die eine Szene war für mich ein großer Minuspunkt, als ein „Menschenaffe“ oder „Affenmensch“ dann in der Höhle anfing mit den Menschen dort zu reden. Ging für mich persönlich gar nicht und so etwas hat, meiner Meinung nach, auch nichts in einem Thriller zu suchen. Ein großes Pluspunkt geht an die Beschreibung der Natur, hier merkt man die Faszination der Schriftsteller für dieses Gebirge und vor allen auch, dass sie die Strapazen des Aufstiegs selbst mitgemacht haben, denn die wurden sehr genau beschrieben. Hier bekommt man einen richtig guten Einblick und kann gut nachempfinden wie schwer der Aufstieg sein muss. Dabei bekommt man aber auch Lust, selbst einmal dort hinzu reisen und alles mit eigenen Augen zu sehen (Fernweh). Was die beschriebenen Charaktere anging, so waren sie für mich sehr oberflächlich beschrieben. Dadurch hat man keinen richtigen Zugang zu den einzelnen Personen bekommen. Es fiel schwer sich in die Hauptfiguren (Tom und Andrea) hinein versetzten. Andrea war mir teilweise sogar etwas unsympathisch. Auch die Liebesgeschichte war dadurch etwas oberflächlich und kam nicht richtig in Fahrt. Fazit: Die Aufmachung und die Beschreibung des Buches machen neugierig. Aber leider war ich etwas enttäuscht von dem Buch. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Beschreibung Afrika-Thriller wirklich treffend ist, denn als Thriller sehe ich dieses Buch nicht. Ich hab auch lange überlegt, wie viel Sterne ich vergeben soll. Letztendlich hab ich mich für zwei Sterne entschieden, da es für mich zu viel Oberflächlichkeiten und Ungereimtheiten gab. Einzig und allein die Natur war perfekt und wunderbar hervorgehoben (könnte man dies allein bewerten, würde ich hier 5 Sterne geben).

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    kornmuhme

    07. January 2013 um 13:54

    Vorsicht: Wer einen wirklichen Thriller erwartet, wie auf dem Buch angegeben, wird wahrscheinlich enttäuscht werden! Eher würde ich "Mondberge" in die Kategorie Drama einreihen, aber das hat es wirklich in sich! ************** Inhalt: Eine bunt zusammengewürfelte Reisegruppe begibt sich auf eine Trekking-Tour durch den Ruwenzori, ein riesiges Bergmassiv in Uganda, jedoch in der Nähe zur kongolesischen Grenze. Schnell wird deutlich, dass es Konflikte innerhalb der Gruppe gibt, und so manch eine/r folgt seinen/ihren ganz eigenen Interessen auf dieser Tour. Mitten im Bergmassiv wird die Reisegruppe von ruandischen Rebellen überfallen und entführt. Ein Drama in einem unwirtlichen Gebiet beginnt, und die Entführten müssen um ihr Leben kämpfen ... ************** Wow, ein Buch, das es in sich hat! In die gut 500 Seiten werden sehr viele Themen gepackt und eine spannende, vielschichtige Geschichte entwickelt. Zunächst fällt der exotische Schauplatz positiv auf. Wenn ich schon mal Bücher über Afrika bzw. die in Afrika spielen, gelesen habe, war das Setting meist die weite Landschaft Afrikas, wo es riesige Farmen gibt und Tiere ihre Bahnen ziehen. Nicht so in diesem Buch: Die "Mondberge" werden als Schauplatz für das sich entwickelnde Drama gewählt. Die landschaftliche Beschreibung ist wunderbar gelungen, mal gibt es sanfte Täler, die über und über mit Grün bedeckt sind, dann wieder wandelt sich das Bild zu unwirtlichen Bergpässen, die voller Geröll oder sogar mit Schnee bedeckt sind. Und immer wieder dieser Nebel ... Der Schauplatz ist wirklich exzellent, und als Leser spürt man die Verbundenheit und Faszination des Autorenpaars für diese Landschaft. Der Plot ist m.E. auch sehr gelungen. Langsam werden die wichtigsten Charaktere eingeführt, und durch häufige Perspektivwechsel bekommt man einen guten Einblick in die Motive und Emotionen der handlenden Personen. Im Gegensatz zu manch anderen Rezensenten empfinde ich die Charakterzeichnung auch gelungen, nicht etwa hölzern oder oberflächlich. Sicher, bei solch einer Geschichte erwarte ich persönlich auch eher eine zügiges Voranschreiten der Handlung, die von den Figuren getragen wird, als eine Charakterstudie. Das ist wohl Geschmacksache. Die Geschichte selbst nimmt nicht ganz so schnell Fahrt auf, was sich durch Perspektivwechsel und kurze Kapitel aber leicht verschmerzen lässt. Vor allem auch teilweise recht brutale Szenen lassen den Leser alles andere als kalt und lassen Gefühle hochkochen! Besonders spannend sind m.E. die Fluchtszenen durch das Gebirge. Da geht es richtig dramatisch zu, mitreißend und intensiv. Besonders Tom, einer der Hauptcharaktere, hat schwer zu kämpfen, und ihn finde ich von der ganzen Truppe auch am konsequentesten und überzeugendsten gezeichnet. Er trägt einen inneren Konflikt aus, und gerade bei ihm verschwimmen Realität und Fiktion beizeiten miteinander. Dieses Einfließen von afrikanischer Mythologie/Religion, also des Geister- und Ahnenglaubens, ist zu Beginn der story auch echt interessant und glaubhaft, nimmt für meinen Geschmack aber besonders im letzten Drittel zu viel Raum ein. Da wird es mir manchmal einfach zu abgedreht! Dafür gibt es dann auch einen Stern Abzug. Zum Ende der Geschichte wird der "Sack" zugemacht und alle Handlungsfäden zu einem befriedigenden Abschluss gebracht. Zwar werden nicht alle Fragen beantwortet, aber im Gesamtfazit fällt das nicht negativ auf. **************** Fazit: Ein echt gutes Drama mit einem ungewöhnlichen, aber guten und vor allem überzeugenden Schauplatz! Die Spannung ist nicht immer auf dem höchsten Niveau, aber das Buch ist eben auch kein Thriller, sondern eben eher ein Drama, das viel mit Konflikten arbeitet. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    KatharinaJ

    03. January 2013 um 12:15

    Der National Geographic Fotograf Tom und die Berliner Fitnesstrainerin Andrea sind nur zwei Mitglieder der bunt gemischten Trekkinggruppe die gemeinsam die legendären Mondberge im Herzen Afrikas besteigen wollen. Der Weg ist beschwerlich und voller unbekannter Gefahren. Jeder einzelne aus der Reisegruppe trägt sein eigenes Geheimnis und Sorgenpäckchen mit auf die Berge. Als die Reisegruppe von Rebellen entführt wird, spitzt sich die Lage immer mehr zu. Der ständige Nebel, die Entbehrungen und die Geister der Mondberge lassen Realität und Einbildung immer mehr miteinander verschmelzen. Die Gruppe wird auseinander gerissen und nach und nach zeigt jeder sein wahres Gesicht. Wer wird die Kraft haben zu überleben und wen verschlingt der Ruwenzori für immer? Unter einem Afrika-Thriller konnte ich mir erst nicht viel vorstellen und war daher sehr gespannt auf das Buch. Das Cover fand ich auf Anhieb echt super. Der Thriller ist wirklich gut geschrieben und obwohl heikle Themen wie Artenschutz und Kindersoldaten behandelt werden, ist es verständlich und interessant geschrieben. Zum Ende hin wurde mir das Ganze dann doch etwas zu mystisch. Jedoch war ich positiv überrascht wie sich noch jedes Puzzleteil der Geschichte gefunden hat und selbst verschollene Mitglieder der Trekkinggruppe wieder aufgetaucht sind. Von mir heute 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    mabuerele

    28. December 2012 um 14:46

    In Entebbe in Uganda treffen sich die Teilnehmer zu einer Expedition in die legendären Mondberge. Andrea und ihre Freundin Birgit, Kai und Kathrin, Michael und Martin sowie Tom und Hans gehören zur Gruppe. Schnell wird klar, dass jeder von ihnen andere Interessen hat. Zur gleichen Zeit sitzt in einem deutschen Gefängnis Bernard Kayibanda. Er ist angeklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, begangen in Uganda. Doch selbst von Gefängnis aus steuert er die Aktionen des ALR, Befreiungsarmee des besetzten Ruanda. Diese Armee zerstört Dörfer und presst die Jungen als Kindersoldaten in ihre Reihen. Am Ruwenzori gibt es eine Dorfgemeinschaft, die unerkannt bleiben will. Doch sie spüren die Unruhen in der geheimnisvollen Bergwelt. In wenigen Tagen findet die Beschneidung der Jungen statt. Damit beginnt ein neues Kapitel. Georg und Harald leben in Ruhija, dem Nationalpark in Uganda, und arbeiten dort mit Gorillas. Vor einigen Jahren hat Stefan den Nationalpark verlassen, um am Ruwenzori nach Berggorillas zu suchen. Er ist nie zurückgekehrt. Georg, der der festen Überzeugung ist, dass es am Ruwnezori keine Gorillas gibt, will das beweisen. Zusammen mit Harald macht er sich auf den Weg. Nach und nach werden die vier Erzählstränge zusammengeführt. Dabei durfte ich als Leser tief in die geheimnisvolle Welt der Mondberge eintauchen. Die Autoren haben es sehr gut verstanden, den Realismus der heutigen Zeit mit der ursprünglichen Geisterwelt der Afrikaner und ihrer Mystik zu verbinden. In den ersten Kapiteln wurden Informationen über Land und Leute, Natur und Geschichte geschickt in die Erzählung integriert. Diese Stellen sind kursiv hervorgehoben. Die Grausamkeit des Krieges und die Leiden der Kindersoldaten haben mich tief berührt. Diese Kinder werden zwischen den Interessen der herrschenden Militärs zerrieben, nachdem sie schon Heimat und Familie verlotren haben. Eine Flucht ist lebensgefährlich. Besonders deutlich kommt zum Ausdruck, dass in dem Kampf um die Macht ein Menschenleben nichts zählt. Der Roman ist spannend geschrieben. Die Expeditionsgruppe wird in den Bergen von einer Rebelleneinheit erwartet. Schnell kristallisiert sich heraus, wer warum für die Rebellen wichtig ist. Doch die Hintergründe und Vorhaben der anderen bleiben lange im Dunkeln. Auf dem Weg durch die Berge werden Realität und Mystik gekonnt miteinander vermischt. Die Belastung des einzelnen geht bis an die körperlichen und psychischen Grenzen. Keiner ist danach mehr der Gleiche wie vor dem Ereignis. Rückblenden nach Deutschland eröffnen einen weieren Handlungsstrang. Hier zeigt sich, wie die Vergangenheit von Andreas Vater das gegenwärtige Geschehen dominiert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lässt sich zügig lesen. Dazu tragen die kurzen Kapitel bei. Allerdings hätte ich mir ein Nachwort mit Zusatzinformationen gewünscht.

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    Ani

    23. December 2012 um 21:52

    Eine bunt gemischte Trekkinggruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, den Ruwenzori, ein unzugängliches Gebirge im äußersten Westen Ugandas, zu erkunden. Der Ruwenzori gilt als echte Herausforderung, doch dafür entschädigt er mit einer faszinierenden Landschaft und unvergesslichen Eindrücken. Gemeinsam mit ihrem Guide macht sich die Gruppe auf den Weg. Die Teilnehmer tragen unterschiedliche Geheimnisse im Gepäck. Nicht ahnend, dass sie bereits im Visier skrupelloser Rebellen sind. Bei der ersten Gelegenheit schlagen diese zu und bringen die Gruppe in ihre Gewalt. Schon bald wird klar, dass mehr hinter der Entführung steckt, als es zunächst den Anschein hat. Chaos und Entsetzen greifen um sich, denn das Kidnapping verläuft nicht nach Plan. Die Gruppe muss sich nicht nur gegen die Rebellen behaupten, sondern auch gegen die Geister des Ruwenzori. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.... Meine Meinung "Mondberge" besticht durch wunderbare Landschaftsbeschreibungen, die so intensiv geschildert sind, dass man beinahe das Gefühl hat, Teilnehmer der Trekkinggruppe zu sein. Das unzugängliche Gebirge, die Wetterbedingungen, die Landschaft und die Tierwelt wirken so lebendig, dass es leicht fällt, in diese exotische Umgebung einzutauchen. Man merkt, dass die Autoren genau wissen, was sie beschreiben und über einiges Wissen über den Ruwenzori verfügen. Ganz nebenbei lassen sie interessante Hintergrundinformationen in die Handlung einfließen. Die Handlung besteht aus unterschiedlichen Erzählsträngen, die relativ schnell wechseln. Gerade am Anfang fällt es nicht gerade leicht, die Übersicht zu behalten. Man wirft einen schonungslosen Blick auf das brutale Vorgehen von Rebellengruppen und beobachtet entsetzt das Schicksal der Kindersoldaten. Diese Szenen sind definitiv nichts für schwache Nerven und machen klar, in welcher Gefahr die entführte Trecking-Gruppe schwebt. Denn ein Menschenleben zählt in dieser Umgebung nicht viel. Die Teilnehmer der Gruppe scheinen einige Geheimnisse im Gepäck zu haben. Obwohl sie recht ausführlich vorgestellt werden, bleiben die Charaktere allerdings etwas blass. Sie wirken nicht greifbar und man kann sich nur bedingt in sie hineinversetzen. Das sorgt dafür, dass man die Handlung eher distanziert verfolgt. Im weiteren Verlauf des Geschehens nimmt der Geisterglaube einen zunehmenden Teil der Erzählung ein. Die Grenzen zwischen Realität, Einbildung und afrikanischer Spiritualität sind fließend und nicht immer richtig einzuordnen. Dies nimmt der bis dahin durchaus interessanten und spannenden Handlung etwas von der Glaubwürdigkeit. Unverhoffte Wendungen, die nicht immer nachvollziehbar sind, und ein recht konstruiert wirkendes Ende sorgen dafür, dass dieser Thriller auf meiner persönlichen Wertungsskala leider "nur" drei von fünf Sternen bekommt.

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    Sternenstaubfee

    Der Ruwenzori im Herzen Afrikas: Eine deutsche Reisegruppe macht sich auf, dieses Gebirge - die Mondberge - zu erkunden. Mit dabei sind unter anderem Andrea und ihre Freundin Birgit sowie der Fotograf Tom. Fast jeder der Reisemitglieder hat einen ganz persönlichen und geheimen Grund für diese Trekkingtour. Doch schnell geht einiges schief: Mitten auf dem Ruwenzori wird die Reisegruppe von äußerst gewaltbereiten Rebellen entführt. Sie haben es ganz gezielt auf diese Gruppe abgesehen, genauer gesagt auf Andrea. Mit der Entführung beginnt eine äußerst nervenzerreissende Zeit für die Gruppe, und nicht jeder wird überleben... * Meine Meinung * Es fällt mir sehr schwer, zu diesem Buch etwas zu schreiben, denn einerseits hat es mir gut gefallen, andererseits hatte die Geschichte aber auch viele Längen. Mit den Figuren bin ich leider nicht warm geworden; alle blieben seltsam blass und oberflächlich. Andrea, eine der Hauptfiguren, war mir außerdem unsympathisch, so dass es mir schwerfiel, mich in sie hineinzuversetzen. Auch ist die Geschichte für einen Thriller meiner persönlichen Meinung nach nicht spannend und fesselnd genug. Sicherlich gibt es immer wieder spannende Momente, aber dieser gewisse "Kick" fehlt einfach. Dafür aber sind die Beschreibungen von Afrika und Afrikas Natur, Kultur und Tierwelt sehr schön und bildhaft! Es gibt einige verschiedene Handlungsstränge, was mir auch gut gefallen hat, da es für Abwechslung und verschiedene Perspektiven sorgt. Zusammenfassend bewerte ich das Buch mit einem einfachen "gut"! Es ist nicht überragend, aber auch nicht schlecht.

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    Sophie333

    16. December 2012 um 13:08

    Afrika...der Ruwenzori... Eine Touristengruppe aus Deutschland macht sich auf den Weg durch den Ruwenzori. In Erwartung eines aufregenden Trips sind am Anfang noch alle Mitglieder der Truppe guter Dinge. Allerdings hat jeder Mitreisende sein Geheimnis und mitten auf der Strecke werden sie auch noch von Rebellen entführt. "Mondberge" als Afrika-Thriller betitelt ist eher ein Krimi, der mit viel Mystischem zu überzeugen weiß. Durch die bildhafte Beschreibung der Landschaft fühlt man sich gleich in dieses Gebiet versetzt. Auch wenn ich noch nie in Afrika war, kann man sich alles wunderbar vorstellen. DIe Rebellen, grausam und realistisch geschildert... Keineswegs eine leichte Kost. Vorallem das Thema Kindersoldaten nimmt einen das eine oder anere Mal sehr mit. Gerade deswegen fand ich diese Thematik in "Mondberge" sehr gut umgesetzt. Aber nicht nur die Rebellen und die entführten Touristen und ihre Geheimnisse spielen eine Rolle. Auch die "Mondberge" und eine Gorillaart die dort Leben sollen beherrschen einen Großteil der Story. Beschrieben mit viel Mystik und Geistern macht es die thematik zu einem Lesegenuss der einen abtauchen lässt in eine andere, fremde Welt. Für den Europäer schwer verständlich und fremd, aberwenn man sich darauf einlässt ein Lesevergnügen. 100%ig konnte mich das Buch jedoch nicht überzeugen. Stellenweise hatte es ein paar Längen und man hatte manchmal das Gefühl mit dem Buch nicht voran zukommen. Alles in allem jedoch ein Buch, welches nicht nur für Afrika-Liebhaber ein unterhaltsames Buch ist.

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  • Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge

    Buchina

    12. December 2012 um 10:37

    Mondberge – ein Afrika-Thriller Eine deutsche Reisegruppe macht sich auf den Weg das Ruwenzori-Gebirge, welches sich an der Grenze zwischen Kongo und Uganda erstreckt, zu erkunden. Gleich Beginn machen die Autoren deutlich, dass die meisten der Reisegruppe nicht nur wegen der Landschaft und dem Abendteuer dort sind, sondern noch ganz andere Ziele verfolgen. Szenenwechsel: Bernard Kayibanda ruandischer Rebellenchef sitzt in Deutschland in Haft, wo er auf seinen Prozess wartet. Ihm werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Trotz Gefängnis zieht er weiterhin die Fäden in seiner Rebellenorganisation, die vom Kongo aus operiert. Szenenwechsel: Rebellengeneral Paul Niyigena wird vorgestellt. Herr einer Armee, die auch aus vielen Kindersoldaten besteht. Der brutale Überfall auf ein Dorf werden genau beschrieben und wie dadurch neue Kindersoldaten rekrutiert werden. Die Brutalität wirkt abschreckend, aber realitätsnah. Wer sich schon einmal näher mit dem Themen Kindersoldaten und Völkermord in Ruanda auseinandergesetzt hat, dürften die Beschreibungen nicht überraschen. Besonders der Beginn des Romans ist von vielen Szenenwechseln und Vorstellungen der verschiedenen Charaktere gekennzeichnet. Leider schaffen es die Autoren nicht besonders bei den Protagonisten in die Tiefe zu gehen, sie bleiben stereotyphaft und formlos. Bis zum Ende des Romans konnte ich mich mit keinem der Protagonisten wirklich gut identifizieren. Das ist wirklich schade, denn die Auswahl an interessanten Charakteren im Roman ist groß, aber leider werden sie alle nur sehr oberflächlich behandelt. Während die erste Hälfte des Romans noch viel mehr die politische Situation und die allgemeinen Verstrickungen aufzeigt. Dabei gibt es deutliche Anspielungen auf aktuelle Geschehnisse in Ost-Zentralafrika. Tritt im zweiten Teil der mystische Aspekt des Romans immer mehr in den Vordergrund. Ich fand das schade, da es zum Teil sehr unglaubwürdig wirkte und auch wieder Vorurteile bekräftigte, die manche von Afrika haben, bekräftigte. Das Beste für mich an dem Roman war die Thematik des Romans, die sehr gut gewählt war und vor allem Anfang durch Erklärungen auch sehr interessant gestaltet war. Leider gibt es einige Abstriche an der Umsetzung. Zum einen die stereotypen Charaktere, die immer gleichen Wiederholungen wie schön die Landschaft ist (man merkt sofort wie sehr die Autoren dieses Gebirge lieben) und am Ende wurde es für mich einfach zu abstrus und unrealistisch.

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