Mondberge

Mondberge
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Neue Kurzmeinungen

Klasse Buch!!!!

Maggis avatar

Ich bin jetzt etwa bei der Hälfte des Buches und es ist überaus exzellent bisher!

Alle 45 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mondberge"

Der Ruwenzori. Die legendären Mondberge. Ein unzugängliches Bergmassiv im Herzen Afrikas. Dichter Dschungel und eisige Gletscher, überwucherte Sümpfe und karge Felsen, verwunschene Wälder und immerwährender Nebel. Eine mystische Region, in der reale Gefahren und längst vergessene Legenden warten. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo terrorisieren Rebellen die einheimische Bevölkerung. Das Schicksal der Kindersoldaten in ihren Milizen kümmert sie so wenig wie die endgültige Zerstörung der Umwelt. Eine Reisegruppe wird während einer Trekking-Tour im Ruwenzori-Gebirge unerwartet damit konfrontiert und aus Uganda in den Kongo entführt. Im Hintergrund werden Fäden in Deutschland gezogen, die Gründe für die Entführung sind vielschichtig und klären sich erst nach und nach auf. Die beiden Autoren waren mehrfach vor Ort. Knallharte Realität und geheimnisvolle Fiktion vermischen sich zu einer mystischen Geschichte über eine fremde Welt und unerschütterliches Vertrauen. Detaillierte Landschaftsbeschreibungen lassen diese oft übernatürlich anmutende Region im Herzen Afrikas greifbar werden. Ein spannender Thriller voller Mystik. Ein absolutes Highlight sowohl für Krimi- und Thriller-Liebhaber als auch für Afrika-Fans.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783981294477
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:500 Seiten
Verlag:Tipp 4
Erscheinungsdatum:03.11.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Klasse Buch!!!!
    Mondberge

    Ich muss sagen, dass Buch "Mondberge" war schon die etwas andere Art zu lesen. Grausam, und brutal, aber sehr lesenswert.

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    Buecherspiegels avatar
    Buecherspiegelvor 5 Jahren
    Spannung pur!

    Hervorragend lektoriert, sehr gut recherchiert. Die Figuren lebendig, greifbar, nachvollziehbar. Wut, Hass, Angst, Eifersucht, Abenteuerlust, Verschwörung, Freundschaft und so vieles mehr, wunderbare Erzählkunst lockt uns in eine Welt, die so nicht viele Menschen erleben werden. Und auch das Schreckliche wird angerissen, beileibe nicht bis ins kleinste Detail erklärt und geschildert: das Schicksal der Kindersoldaten. Es reicht auch so, sich vorzustellen, was wir alles geschehen lassen, wo wir nicht eingreifen (können?, wollen? wie auch immer). Es viel mir schwer, das Buch aus meiner Hand zu legen. Und, was selten vorkommt, auch das Ende ist gelungen!

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    Mina - Das Irrlichts avatar
    Mina - Das Irrlichtvor 6 Jahren
    Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Mondberge war für mich eher ein Thriller mit politischem Hintergrund, denn ein Mystery-Thriller, wie ich es erhofft hatte. Donnach war die Story lesenswert. V.a. weil sie einem die Konflikte des heutigen Afrika aufzeigt. Mir waren es etwas zu viele Personen, die darin mitwirkten. Und ich fand es schwer, den Zusammenhängen zu folgen.

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    michelauslönnebergas avatar
    michelauslönnebergavor 6 Jahren
    Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Ein tiefer Urwald verschlingt die Reisegruppe aus Hamburg. Mittlerweile sind sie auf einem Plateau des Ruwenzori, der Mondberge, angekommen. Doch etwas stimmt nicht... und dann fällt der Satz "Wir sind entführt".
    Der Auftakt zum Roman Mondberge ist spektakulär und hat absoluten Gänsehautfaktor. Man beginnt das Buch zu lesen und will es gar nicht mehr weglegen. Sehr viel schichtig ist der Roman.
    Eine kurze Beschreibung zum Inhalt:
    Eine neun-köpfige deutsche Trekkinggruppe macht sich auf den Weg den Ruwenzori zu besteigen. Schnell wird klar, dass jeder aus der Gruppe ein großes Geheimnis mit sich führt. Doch was genau hinter den einzelnen Figuren steckt, können nur dei Mondberg offenbaren. Parallel dazu erfährt man, dass ein gewisser Bernard, ein Ruander, im Gefängnis in Hamburg sitzt und auf seine Anhörung wartet. Was hat er mit dieser Trekkinggruppe zu tun? Dann wäre da noch ein Rebellengruppe, die im kongolesischen Teil des Ruwenzori ihr unwesen treibt und dabei erschreckend brutal die eigenen Ziele durchsetzt. Nicht zu vergessen: Zwei Biologen, die im Ruwenzori die majestätischen Menschenaffen erforscht. Zu guter letzt gibt es da noch ein Volk, von dem keiner so recht... nein, das wird jetzt nicht verraten ;)
    All diese Geschichten werden zu Beginn unabhängig von einander erzählt und werden Seite für Seite von den beiden Autoren zusammengeführt. Anfangs war die Geschichte wirklich spannend und ich konnte das Buch kaum noch weglegen. Leider wurde die Geschichte am Schluss für mich einen Tick zu mystisch und verlor dadurch sehr viel an Spannung. Allerdings merkt man wie gut die Autoren den Ruwenzori kennen. Die Landschaftsbeschreibungen sind unheimlich detailliert und haben bei mir das Kopfkino sofort gestartet. Ich war tatsächlich im Ruwenzoripark!
    Zudem gefiel mir, dass die Beschreibungen über die Rebellengruppe nicht geschönt wurde. Sehr realistisch wurde da von Plünderungen, Überfällen, Morden und Kindersoldaten gesprochen... wirklich nichts für schwache Nerven, aber sehr realistisch. Es brachte mich als Leser wirklich zum Nachdenken.
    Wem würde ich nun also dieses Buch empfehlen? Theoretisch jedem, denn für jeden Geschmack ist etwas dabei. Allerdings möchte ich die Thriller-Fans vorwarnen: Es wird sehr mystisch.
    Die beiden Autoren haben es geschafft ein unheimlich vielseitiges Buch über den Ruwenzori zu schreiben, dass sich schon allein auf Grund der soliden Fachkenntnis der Autoren, zulesen lohnt.

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    darkstar9s avatar
    darkstar9vor 6 Jahren
    Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Inhalt: Der Ruwenzori. Ein beeindruckendes Gebirge in Afrika. Eine deutsche Reisegruppe (3 Frauen und 5 Männer) bereitet sich mit mehreren afrikanischen Guides und Trägern auf eine Trekkingtour vor. Schnell wird klar, dass einige Mitglieder der Reisegruppe Geheimnisse haben. Da ist Birgit, die Freundin von Andrea, die sehr verbittert über ihre Freundin ist und doch mit ihr unbedingt diese Tour machen wollte. Hans ein Sonderling, der ständig in Andreas Nähe ist und irgendwie unheimlich wirkt. Tom, der Fotograf, bedrücken ganz eigene Probleme. Er wird ständig von einem Alptraum geplagt und findet Andrea sehr anziehend. Andrea selbst, sie hat einen ganz persönlichen Grund diese Tour zu machen und hat zu dem noch ein weiteres Geheimnis. Der Aufstieg ist hart und erschöpfend, die Landschaft atemberaubend und in ihrer Pflanzenwelt wunderschön. Doch dann tauchen Rebellen aus dem Kongo auf und entführen die Reisegruppe. Einige können jedoch fliehen, darunter auch Tom und Andrea. Die afrikanischen Völker erzählen sich, dass in den Mondbergen die Geister der Ahnen sind. Tom und Andrea geraten auf ihrer Flucht durch die Berge immer wieder an ihre Grenzen und fragen sich mehr als einmal, gibt es die Geister wirklich?
    Ein Thriller voller Mystik, der die Geschichte Ugandas mit Deutschland verbindet und auch von unbequemen Themen wie das Schicksal der Kindersoldaten und die Vernichtung der Natur durch den Menschen nicht haltmacht.
    Wie kam das Buch zu mir?
    Die Beschreibung des Buches hat mich fasziniert, somit habe ich mich bei einer Leserunde beworben und habe es gewonnen.
    Meinung:
    Das Buch beginnt mit mehreren Handlungsstränge, die sich nach und nach zu einer Story zusammen fügen. Die Story an sich beginnt sehr realistisch und teilweise auch sehr brutal. Hier steht das Kennenlernen der Trekkinggruppe und ihre Vorbereitungen für den Aufstieg sowie das Schicksal der Kindersoldaten und ein Überfall auf ein Dorf, wo die Rebellen sehr gewalttätig vorgehen, mit im Vordergrund. Beim Überfall auf das Dorf wurde sehr anschaulich auf die Brutalität vor allen bei den Frauen und Kindern eingegangen, was mir persönlich sehr auf den Magen schlug, dabei bin ich einiges gewöhnt und nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Die Gewalt am Anfang war für mich fast ein Grund, das Buch zur Seite zu legen und es nicht weiter zu lesen. Nachdem sich die Handlungsstränge aber immer mehr miteinander verflochten, wurde dann auch die Brutalität nur noch im groben Zügen beschrieben. Ab hier lies sich das Buch flüssig und schnell lesen. Zum Ende hin driftet das Buch immer mehr in eine Phantasiegeschichte ab. Die Story wird dadurch sehr unglaubwürdig und verliert zunehmend an Realität. Besonders die eine Szene war für mich ein großer Minuspunkt, als ein „Menschenaffe“ oder „Affenmensch“ dann in der Höhle anfing mit den Menschen dort zu reden. Ging für mich persönlich gar nicht und so etwas hat, meiner Meinung nach, auch nichts in einem Thriller zu suchen.
    Ein großes Pluspunkt geht an die Beschreibung der Natur, hier merkt man die Faszination der Schriftsteller für dieses Gebirge und vor allen auch, dass sie die Strapazen des Aufstiegs selbst mitgemacht haben, denn die wurden sehr genau beschrieben. Hier bekommt man einen richtig guten Einblick und kann gut nachempfinden wie schwer der Aufstieg sein muss. Dabei bekommt man aber auch Lust, selbst einmal dort hinzu reisen und alles mit eigenen Augen zu sehen (Fernweh).
    Was die beschriebenen Charaktere anging, so waren sie für mich sehr oberflächlich beschrieben. Dadurch hat man keinen richtigen Zugang zu den einzelnen Personen bekommen. Es fiel schwer sich in die Hauptfiguren (Tom und Andrea) hinein versetzten. Andrea war mir teilweise sogar etwas unsympathisch. Auch die Liebesgeschichte war dadurch etwas oberflächlich und kam nicht richtig in Fahrt.
    Fazit:
    Die Aufmachung und die Beschreibung des Buches machen neugierig. Aber leider war ich etwas enttäuscht von dem Buch. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Beschreibung Afrika-Thriller wirklich treffend ist, denn als Thriller sehe ich dieses Buch nicht. Ich hab auch lange überlegt, wie viel Sterne ich vergeben soll. Letztendlich hab ich mich für zwei Sterne entschieden, da es für mich zu viel Oberflächlichkeiten und Ungereimtheiten gab. Einzig und allein die Natur war perfekt und wunderbar hervorgehoben (könnte man dies allein bewerten, würde ich hier 5 Sterne geben).

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    kornmuhmes avatar
    kornmuhmevor 6 Jahren
    Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Vorsicht: Wer einen wirklichen Thriller erwartet, wie auf dem Buch angegeben, wird wahrscheinlich enttäuscht werden! Eher würde ich "Mondberge" in die Kategorie Drama einreihen, aber das hat es wirklich in sich!
    **************
    Inhalt:
    Eine bunt zusammengewürfelte Reisegruppe begibt sich auf eine Trekking-Tour durch den Ruwenzori, ein riesiges Bergmassiv in Uganda, jedoch in der Nähe zur kongolesischen Grenze. Schnell wird deutlich, dass es Konflikte innerhalb der Gruppe gibt, und so manch eine/r folgt seinen/ihren ganz eigenen Interessen auf dieser Tour. Mitten im Bergmassiv wird die Reisegruppe von ruandischen Rebellen überfallen und entführt. Ein Drama in einem unwirtlichen Gebiet beginnt, und die Entführten müssen um ihr Leben kämpfen ...
    **************
    Wow, ein Buch, das es in sich hat! In die gut 500 Seiten werden sehr viele Themen gepackt und eine spannende, vielschichtige Geschichte entwickelt.
    Zunächst fällt der exotische Schauplatz positiv auf. Wenn ich schon mal Bücher über Afrika bzw. die in Afrika spielen, gelesen habe, war das Setting meist die weite Landschaft Afrikas, wo es riesige Farmen gibt und Tiere ihre Bahnen ziehen. Nicht so in diesem Buch: Die "Mondberge" werden als Schauplatz für das sich entwickelnde Drama gewählt. Die landschaftliche Beschreibung ist wunderbar gelungen, mal gibt es sanfte Täler, die über und über mit Grün bedeckt sind, dann wieder wandelt sich das Bild zu unwirtlichen Bergpässen, die voller Geröll oder sogar mit Schnee bedeckt sind. Und immer wieder dieser Nebel ... Der Schauplatz ist wirklich exzellent, und als Leser spürt man die Verbundenheit und Faszination des Autorenpaars für diese Landschaft.
    Der Plot ist m.E. auch sehr gelungen. Langsam werden die wichtigsten Charaktere eingeführt, und durch häufige Perspektivwechsel bekommt man einen guten Einblick in die Motive und Emotionen der handlenden Personen. Im Gegensatz zu manch anderen Rezensenten empfinde ich die Charakterzeichnung auch gelungen, nicht etwa hölzern oder oberflächlich. Sicher, bei solch einer Geschichte erwarte ich persönlich auch eher eine zügiges Voranschreiten der Handlung, die von den Figuren getragen wird, als eine Charakterstudie. Das ist wohl Geschmacksache. Die Geschichte selbst nimmt nicht ganz so schnell Fahrt auf, was sich durch Perspektivwechsel und kurze Kapitel aber leicht verschmerzen lässt. Vor allem auch teilweise recht brutale Szenen lassen den Leser alles andere als kalt und lassen Gefühle hochkochen!
    Besonders spannend sind m.E. die Fluchtszenen durch das Gebirge. Da geht es richtig dramatisch zu, mitreißend und intensiv. Besonders Tom, einer der Hauptcharaktere, hat schwer zu kämpfen, und ihn finde ich von der ganzen Truppe auch am konsequentesten und überzeugendsten gezeichnet. Er trägt einen inneren Konflikt aus, und gerade bei ihm verschwimmen Realität und Fiktion beizeiten miteinander.
    Dieses Einfließen von afrikanischer Mythologie/Religion, also des Geister- und Ahnenglaubens, ist zu Beginn der story auch echt interessant und glaubhaft, nimmt für meinen Geschmack aber besonders im letzten Drittel zu viel Raum ein. Da wird es mir manchmal einfach zu abgedreht! Dafür gibt es dann auch einen Stern Abzug.
    Zum Ende der Geschichte wird der "Sack" zugemacht und alle Handlungsfäden zu einem befriedigenden Abschluss gebracht. Zwar werden nicht alle Fragen beantwortet, aber im Gesamtfazit fällt das nicht negativ auf.
    ****************
    Fazit:
    Ein echt gutes Drama mit einem ungewöhnlichen, aber guten und vor allem überzeugenden Schauplatz! Die Spannung ist nicht immer auf dem höchsten Niveau, aber das Buch ist eben auch kein Thriller, sondern eben eher ein Drama, das viel mit Konflikten arbeitet.
    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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    KatharinaJs avatar
    KatharinaJvor 6 Jahren
    Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Der National Geographic Fotograf Tom und die Berliner Fitnesstrainerin Andrea sind nur zwei Mitglieder der bunt gemischten Trekkinggruppe die gemeinsam die legendären Mondberge im Herzen Afrikas besteigen wollen. Der Weg ist beschwerlich und voller unbekannter Gefahren. Jeder einzelne aus der Reisegruppe trägt sein eigenes Geheimnis und Sorgenpäckchen mit auf die Berge.
    Als die Reisegruppe von Rebellen entführt wird, spitzt sich die Lage immer mehr zu. Der ständige Nebel, die Entbehrungen und die Geister der Mondberge lassen Realität und Einbildung immer mehr miteinander verschmelzen. Die Gruppe wird auseinander gerissen und nach und nach zeigt jeder sein wahres Gesicht. Wer wird die Kraft haben zu überleben und wen verschlingt der Ruwenzori für immer?
    Unter einem Afrika-Thriller konnte ich mir erst nicht viel vorstellen und war daher sehr gespannt auf das Buch. Das Cover fand ich auf Anhieb echt super. Der Thriller ist wirklich gut geschrieben und obwohl heikle Themen wie Artenschutz und Kindersoldaten behandelt werden, ist es verständlich und interessant geschrieben. Zum Ende hin wurde mir das Ganze dann doch etwas zu mystisch. Jedoch war ich positiv überrascht wie sich noch jedes Puzzleteil der Geschichte gefunden hat und selbst verschollene Mitglieder der Trekkinggruppe wieder aufgetaucht sind. Von mir heute 4 Sterne.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 6 Jahren
    Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    In Entebbe in Uganda treffen sich die Teilnehmer zu einer Expedition in die legendären Mondberge. Andrea und ihre Freundin Birgit, Kai und Kathrin, Michael und Martin sowie Tom und Hans gehören zur Gruppe. Schnell wird klar, dass jeder von ihnen andere Interessen hat.
    Zur gleichen Zeit sitzt in einem deutschen Gefängnis Bernard Kayibanda. Er ist angeklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, begangen in Uganda. Doch selbst von Gefängnis aus steuert er die Aktionen des ALR, Befreiungsarmee des besetzten Ruanda. Diese Armee zerstört Dörfer und presst die Jungen als Kindersoldaten in ihre Reihen.
    Am Ruwenzori gibt es eine Dorfgemeinschaft, die unerkannt bleiben will. Doch sie spüren die Unruhen in der geheimnisvollen Bergwelt. In wenigen Tagen findet die Beschneidung der Jungen statt. Damit beginnt ein neues Kapitel.
    Georg und Harald leben in Ruhija, dem Nationalpark in Uganda, und arbeiten dort mit Gorillas. Vor einigen Jahren hat Stefan den Nationalpark verlassen, um am Ruwenzori nach Berggorillas zu suchen. Er ist nie zurückgekehrt. Georg, der der festen Überzeugung ist, dass es am Ruwnezori keine Gorillas gibt, will das beweisen. Zusammen mit Harald macht er sich auf den Weg.
    Nach und nach werden die vier Erzählstränge zusammengeführt. Dabei durfte ich als Leser tief in die geheimnisvolle Welt der Mondberge eintauchen. Die Autoren haben es sehr gut verstanden, den Realismus der heutigen Zeit mit der ursprünglichen Geisterwelt der Afrikaner und ihrer Mystik zu verbinden.
    In den ersten Kapiteln wurden Informationen über Land und Leute, Natur und Geschichte geschickt in die Erzählung integriert. Diese Stellen sind kursiv hervorgehoben.
    Die Grausamkeit des Krieges und die Leiden der Kindersoldaten haben mich tief berührt. Diese Kinder werden zwischen den Interessen der herrschenden Militärs zerrieben, nachdem sie schon Heimat und Familie verlotren haben. Eine Flucht ist lebensgefährlich. Besonders deutlich kommt zum Ausdruck, dass in dem Kampf um die Macht ein Menschenleben nichts zählt.
    Der Roman ist spannend geschrieben. Die Expeditionsgruppe wird in den Bergen von einer Rebelleneinheit erwartet. Schnell kristallisiert sich heraus, wer warum für die Rebellen wichtig ist. Doch die Hintergründe und Vorhaben der anderen bleiben lange im Dunkeln. Auf dem Weg durch die Berge werden Realität und Mystik gekonnt miteinander vermischt. Die Belastung des einzelnen geht bis an die körperlichen und psychischen Grenzen. Keiner ist danach mehr der Gleiche wie vor dem Ereignis. Rückblenden nach Deutschland eröffnen einen weieren Handlungsstrang. Hier zeigt sich, wie die Vergangenheit von Andreas Vater das gegenwärtige Geschehen dominiert.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lässt sich zügig lesen. Dazu tragen die kurzen Kapitel bei. Allerdings hätte ich mir ein Nachwort mit Zusatzinformationen gewünscht.

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    Anis avatar
    Anivor 6 Jahren
    Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Eine bunt gemischte Trekkinggruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, den Ruwenzori, ein unzugängliches Gebirge im äußersten Westen Ugandas, zu erkunden. Der Ruwenzori gilt als echte Herausforderung, doch dafür entschädigt er mit einer faszinierenden Landschaft und unvergesslichen Eindrücken. Gemeinsam mit ihrem Guide macht sich die Gruppe auf den Weg. Die Teilnehmer tragen unterschiedliche Geheimnisse im Gepäck. Nicht ahnend, dass sie bereits im Visier skrupelloser Rebellen sind. Bei der ersten Gelegenheit schlagen diese zu und bringen die Gruppe in ihre Gewalt. Schon bald wird klar, dass mehr hinter der Entführung steckt, als es zunächst den Anschein hat. Chaos und Entsetzen greifen um sich, denn das Kidnapping verläuft nicht nach Plan. Die Gruppe muss sich nicht nur gegen die Rebellen behaupten, sondern auch gegen die Geister des Ruwenzori. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

    Meine Meinung

    "Mondberge" besticht durch wunderbare Landschaftsbeschreibungen, die so intensiv geschildert sind, dass man beinahe das Gefühl hat, Teilnehmer der Trekkinggruppe zu sein. Das unzugängliche Gebirge, die Wetterbedingungen, die Landschaft und die Tierwelt wirken so lebendig, dass es leicht fällt, in diese exotische Umgebung einzutauchen. Man merkt, dass die Autoren genau wissen, was sie beschreiben und über einiges Wissen über den Ruwenzori verfügen. Ganz nebenbei lassen sie interessante Hintergrundinformationen in die Handlung einfließen.

    Die Handlung besteht aus unterschiedlichen Erzählsträngen, die relativ schnell wechseln. Gerade am Anfang fällt es nicht gerade leicht, die Übersicht zu behalten. Man wirft einen schonungslosen Blick auf das brutale Vorgehen von Rebellengruppen und beobachtet entsetzt das Schicksal der Kindersoldaten. Diese Szenen sind definitiv nichts für schwache Nerven und machen klar, in welcher Gefahr die entführte Trecking-Gruppe schwebt. Denn ein Menschenleben zählt in dieser Umgebung nicht viel. Die Teilnehmer der Gruppe scheinen einige Geheimnisse im Gepäck zu haben. Obwohl sie recht ausführlich vorgestellt werden, bleiben die Charaktere allerdings etwas blass. Sie wirken nicht greifbar und man kann sich nur bedingt in sie hineinversetzen. Das sorgt dafür, dass man die Handlung eher distanziert verfolgt.

    Im weiteren Verlauf des Geschehens nimmt der Geisterglaube einen zunehmenden Teil der Erzählung ein. Die Grenzen zwischen Realität, Einbildung und afrikanischer Spiritualität sind fließend und nicht immer richtig einzuordnen. Dies nimmt der bis dahin durchaus interessanten und spannenden Handlung etwas von der Glaubwürdigkeit. Unverhoffte Wendungen, die nicht immer nachvollziehbar sind, und ein recht konstruiert wirkendes Ende sorgen dafür, dass dieser Thriller auf meiner persönlichen Wertungsskala leider "nur" drei von fünf Sternen bekommt.

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    Sophie333s avatar
    Sophie333vor 6 Jahren
    Rezension zu "Mondberge" von Stephan Martin Meyer

    Afrika...der Ruwenzori...
    Eine Touristengruppe aus Deutschland macht sich auf den Weg durch den Ruwenzori. In Erwartung eines aufregenden Trips sind am Anfang noch alle Mitglieder der Truppe guter Dinge. Allerdings hat jeder Mitreisende sein Geheimnis und mitten auf der Strecke werden sie auch noch von Rebellen entführt.
    "Mondberge" als Afrika-Thriller betitelt ist eher ein Krimi, der mit viel Mystischem zu überzeugen weiß.
    Durch die bildhafte Beschreibung der Landschaft fühlt man sich gleich in dieses Gebiet versetzt. Auch wenn ich noch nie in Afrika war, kann man sich alles wunderbar vorstellen.
    DIe Rebellen, grausam und realistisch geschildert... Keineswegs eine leichte Kost. Vorallem das Thema Kindersoldaten nimmt einen das eine oder anere Mal sehr mit. Gerade deswegen fand ich diese Thematik in "Mondberge" sehr gut umgesetzt.
    Aber nicht nur die Rebellen und die entführten Touristen und ihre Geheimnisse spielen eine Rolle. Auch die "Mondberge" und eine Gorillaart die dort Leben sollen beherrschen einen Großteil der Story. Beschrieben mit viel Mystik und Geistern macht es die thematik zu einem Lesegenuss der einen abtauchen lässt in eine andere, fremde Welt. Für den Europäer schwer verständlich und fremd, aberwenn man sich darauf einlässt ein Lesevergnügen.
    100%ig konnte mich das Buch jedoch nicht überzeugen. Stellenweise hatte es ein paar Längen und man hatte manchmal das Gefühl mit dem Buch nicht voran zukommen.
    Alles in allem jedoch ein Buch, welches nicht nur für Afrika-Liebhaber ein unterhaltsames Buch ist.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LiesaBs avatar
    Besteht Interesse an diesem Buch als Wanderbuch?

    Die Anzahl der Leser ist vorerst auf 10 beschränkt.

    Ich habe dieses Buch hier bei LB gewonnen und möchte es gern auch anderen Lesern und Leserinnen zur Verfügung stellen.

    "Mondberge" ist ein Thriller, der tief in Afrika spielt. Er besticht durch seine farbenfrohe Beschreibung der Natur.

    Wenn sich genügend Interessenten melden, geht das Buch in ca. einer Woche auf die Reise.

    Ich bitte darum, dass jeder Leser das Buch so behandelt, als wäre es das Eigene. Jeder Leser hat circa 2–3 Wochen Zeit zum Lesen und wenn es verloren geht, teilen sich Empfänger und Sender den Preis für eine Neuanschaffung :)
    Ihr erfragt selbstständig die Adresse eures Nachfolgers und schickt das Buch dann weiter.
    Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

    LG Liesa

    1.....................................mabuerele........................✔
    2.....................................Mina - Das Irrlicht............ ✔
    3.....................................Eskarina...........................✔
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    5.....................................Steinflut.............................✔
    6.....................................melanie_reichert............liest gerade
    7.....................................
    8.....................................
    Zum Thema
    DieBuchkolumnistins avatar

    Der Ruwenzori. Die legendären Mondberge. Ein unzugängliches Bergmassiv im Herzen Afrikas. Dichter Dschungel und eisige Gletscher, überwucherte Sümpfe und karge Felsen, verwunschene Wälder und immerwährender Nebel. Wer sich in dieses Gebirge wagt, muss mit allem rechnen ...Als eine Trekkinggruppe um den National-Geographic-Fotografen Tom und die dynamische Berlinerin Andrea die schmalen Pfade des Ruwenzori besteigt, wissen die Wanderer noch nichts von Rebellen aus dem Kongo, die sie in den kalten Höhen bereits erwarten. Dort stürzt die geheimnisumwobene Familiengeschichte von Andrea die Gruppe in eine gefährliche Krise. Die Geister der Mondberge und die Quellen des Nils, ein vergessenes Tal und eine unbekannte Menschenaffen-Spezies führen die beiden immer wieder in den Grenzbereich zwischen Realität und Einbildung.

    Nur wenn sie die Bedingungen der Mondberge und ihre Legenden respektieren, nur wenn sie sich auf ungewöhnliche Umstände einlassen und zu tiefen Veränderungen bereit sind, haben Tom und Andrea eine Chance, der Bedrohung zu entkommen. Nachdem sie diese Welt einmal betreten haben, werden sie verändert aus ihr hervorgehen – oder sterben...

    Ein Thriller voller Mystik, der die Geschichte Ugandas mit Deutschland verbindet und auch vor unbequemen Themen wie Kindersoldaten und der Vernichtung der Natur durch den Menschen nicht haltmacht.

    Wir suchen 50 Testleser, die Lust und Neugier auf den Thriller "Mondberge" von den Autoren Andreas Klotz und Stephan Martin Meyer haben. Der Roman erscheint offiziell am 03. November 2012 sowohl in der gedruckten Ausgabe als auch als Ebook und wir freuen uns, dass wir zusammen mit den Autoren eine Leserunde starten dürfen. Falls Ihr Lust darauf habt das Buch gemeinsam mit uns zu lesen, zu diskutieren und am Ende eine Rezension darüber zu schreiben, dann bewerbt Euch einfach! 

    Schreibt uns Eure Meinung zur Leseprobe und wir werden am 01. November auslosen, wer dabei ist! Wir freuen uns auf Euer Feedback zu diesem ersten Eindruck zum Buch! Weitere Informationen zum Buch und den Autoren findet Ihr auf http://www.mondberge.de

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