Stephan Naumann

 3 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Das Werk der Bücher, Das Luther-Plagiat und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Stephan Naumann

Stephan NaumannDas Werk der Bücher
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Das Werk der Bücher
Das Werk der Bücher
 (6)
Erschienen am 04.03.2011
Stephan NaumannDas Luther-Plagiat
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Das Luther-Plagiat
Das Luther-Plagiat
 (5)
Erschienen am 01.09.2014
Stephan NaumannDie Messias-Verschwörung
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Die Messias-Verschwörung
Die Messias-Verschwörung
 (1)
Erschienen am 01.08.2017

Neue Rezensionen zu Stephan Naumann

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Rezension zu "Die Messias-Verschwörung" von Stephan Naumann

Erfüllt sich die alte Prophezeiung?
storytellervor 5 Monaten

Handlung:

Allie Sullivan, Archäologin, wird vom ihrem Chef nach Ohio geschickt, um dort Ausgrabungen zu leiten, die eine Sensation sein könnten. Es wurden Silbermünzen aus der Zeit Jesu und eine Tontafel gefunden, die darauf hinzuweisen scheinen, dass alte Indianerstämme schon Kontakte zum antiken Palästina unterhielten. In Ohio angekommen, trifft sie ihren alten Freund Phil, zu dem der Kontakt seit dem Umzug ihrer Eltern abgebrochen war.

Beide entflammen sofort für einander.

Ihre Kollegin freut sich über ihr Erscheinen, darf aber auf Weisung des Chefs nicht verraten, dass bereits drei Personen aus dem Ausgrabungsteam spurlos verschwunden sind. Sowohl Allie als auch ihre Kollegin sind ein wenig abergläubisch. Allie hat oft Träume, die anschließend wahr werden. Sie hatte vor ihrem Einsatz in Ohio einen Alptraum von einem bösen Dämon, der es auf sie abgesehen hat und fürchtet nun, auch dieser Traum könne Realität werden.

Mit Phil reist sie nach Kanada, um in alten Unterlagen nach einem bislang unbekannten Indianerstamm zu suchen und wird fündig. Weitere Erkenntnisse erhofft sie sich in Ägypten. Dort werden sie vom Mossad nach Jerusalem entführt.

Parallel erfährt der Leser, dass ein vermögender amerikanischer Prediger die Welt nach seinen eigenen, radikalen alttestamentarischen Vorstellungen umformen will und sich dabei einer alten Prophezeiung bedient, um die Voraussetzungen hierfür zu schaffen.

Allie bittet ihren Bruder Greg, der ebenfalls Archäologe ist, eine Schriftrolle zu finden und ihr deren Inhalt zu übermitteln.

Mehr möchte ich hier über die Handlung nicht verraten.



Was gefiel?

Das Thema ist eindeutig eines, das mich anspricht. Ich mag Romane, in denen es um Kirche, alte, unbekannte Geschichtsdetails geht und wenn dann die Protagonisten auch noch sympathisch sind, steht einer positiven Bewertung eigentlich nichts im Weg. Der Roman wurde überwiegend locker und gekonnt geschrieben.

Was missfiel?

Hier ist an erster Stelle anzuführen, dass der Autor wohl kein Freund der vollendeten Vergangenheit ist und dadurch an vielen Stellen im Buch eindeutig nicht die korrekte Zeit wählt.

Mir persönlich kamen einigen Dinge zu schnell. Der Autor erklärt mal kurz in ein, zwei Sätzen, warum jemand in den Freitod geht. Meiner Ansicht nach ist dieses Thema viel zu komplex und kompliziert, um einfach kurz abgehandelt zu werden. Dadurch wird die Handlung teilweise unglaubwürdig.



Meine Meinung:

Ich sehe Potenzial in diesem Autor und denke, wenn er seine Ungeduld endlich Ende unter seinen Text schreiben zu wollen, besiegt, sich tiefer in die Story fallen lässt und sich mehr Raum und Zeit nimmt. könnte er sehr gute Bücher verfassen. Ein Roman, besonders einer mit dieser Thematik braucht Raum. Nicht umsonst brauchte Umberto Eco für »Im Namen der Rose« fast 700 Seiten und Dan Brown für Illuminati sogar noch ein paar Seiten mehr. Wer versucht, solche Stoffe auf 160 Seiten einzustampfen, kann nur verlieren.

Stephan Naumann kann durchaus spannend schreiben und die erste Hälfte des Buches habe ich auch verschlungen, aber durch die Raffung kann er dann nicht gegen die großen Kollegen bestehen.

Ich gebe diesem Buch drei Sterne und hoffe, der Autor nimmt sich für den nächsten Roman mehr Zeit und gibt ihm den Raum, der ihm zusteht.

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Elenas-ZeilenZaubers avatar

Rezension zu "Das Luther-Plagiat" von Stephan Naumann

Lutherplagiat
Elenas-ZeilenZaubervor 2 Jahren

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Tja, was soll ich zu diesem Buch großartig schreiben. Der Schreibstil des Autors ist recht einfach, aber flüssig. Aber man fliegt trotzdem nicht durch die Seiten, weil sich immer wieder in Beschreibungen von Luther, Jan Hus und der religiösen Geschichte verloren wird. Sorry, aber mir ist es so was von egal, ob Luther von Hus abgeschrieben hat oder nicht. Für den Autor ist dies aber von essentieller Bedeutung und so wird diese Vermutung immer wieder hervorgeholt und wiedergekäut.
Dazu noch den absolut gutaussehenden Kommissar und die hübsche Theologiestudentin eines Professors - Klischees pur lassen grüßen. Dann die Handlungen der Figuren, unmotiviert par excellence. Wer flieht in eine Kirche, wenn er einen Diebstahl mit Gewaltanwendung begangen hat und pennt die Nacht auf dem Wochenmarkt?
Wiederholungen machen dies alles nicht besser und der Showdown ließ mich aufatmen, denn damit war das Buch beendet.
Sorry, Herr Naumann, aber für mich gehört mehr zu einem fesselnden Krimi-Thriller und so gibt es wohlwollend 2 unplagiierte Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Ganz Bamberg schwitzt in der prallen Pfingstsonne, als es bei der Aufzeichnung der TV-Sendung "Kunst & Krempel" des BR in der Neuen Residenz zu einem Eklat kommt. Kurz darauf liegt ein Toter im Foyer, sein geheimnisvolles Manuskript, eine Erstschrift des Septembertestaments Martin Luthers, ist wie vom Erdboden verschluckt und einer der Sachverständigen aus der Sendung auf der Flucht. Die Unterschrift unter dem Schriftstück könnte sich als kulturgeschichtliche Sensation herausstellen, was die Begierde verschiedener Interessensgruppen weckt.
Kommissar Yannick Brandl und die Archäologie- und Theologiestudentin Valeska Sager müssen sich zur Lösung des Falls auf ein mörderisches Katz- und Mausspiel auf der Jagd nach dem Manuskript einlassen. Über das Germanische Nationalmuseum und das ehemalige Frankenstadion in Nürnberg verschlägt es sie bis in die Stadt der Hinrichtung Jan Hus', Konstanz, und auf die Wartburg. Ihnen dicht auf den Fersen: Zwei unabhängig voneinander operierende Auftragskiller...

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dorothea84s avatar

Rezension zu "Das Luther-Plagiat" von Stephan Naumann

Die Jagd beginnt
dorothea84vor 2 Jahren

Bei der Aufzeichnung von "Kunst & Krempel" in Bamberg kommt es zu einem Eklat. Darauf findet man einen Toten im Foyer. Sein geheimnisvolles Manuskript verschwunden mit ihm Professor Dr. Hartmut Grevelmayer. Kommissar Yannick Brandl macht sich auf die Suche nach Grevelmayer und dem Manuskript sowie dem Mörder. Doch mehr Menschen sind hinter dem Manuskript her. Eine Jagd beginnt und so manche nehmen es mit der Wahrheit nicht genau.

Ein Buch das in Bamberg statt finden. Wow, das hatte ich lange nicht mehr. Hier kenne ich mich aus und plötzlich sieht man so mache Ecke mit anderen Augen. Ein Thriller, der in Deutschland spielt und so gut geschrieben ist macht Spaß zu lesen. Gut, ich fand mache Stelle etwas langatmig und zu sehr detailliert beschrieben. So war am Anfang die Spannung weg. Doch das besserte sich im laufe der Geschichte. Auch die verschiedene Erzähler waren toll. Die Geheimnisse und Wendungen innerhalb der Geschichte wurde genau im richtige Moment aufgedeckt und man konnte und wollte nicht mehr aufhören zu lesen. Ein guter deutscher Thriller, der auch in Deutschland spielt, selten.

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