Stephan Orth

 4 Sterne bei 470 Bewertungen
Autorenbild von Stephan Orth (© privat)

Lebenslauf von Stephan Orth

Stephan Orth wurde 1979 geboren. Er studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Ressort »Reisen« bei Spiegel Online, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Zusammen mit Antje Blinda schrieb er »Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt« und schaffte es damit auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestseller von Spiegel Online.

Alle Bücher von Stephan Orth

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Cover des Buches Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt9783548373263

Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt

 (237)
Erschienen am 01.04.2010
Cover des Buches Couchsurfing im Iran9783492310833

Couchsurfing im Iran

 (121)
Erschienen am 02.10.2017
Cover des Buches Couchsurfing in Russland9783492314404

Couchsurfing in Russland

 (41)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Couchsurfing in China9783890294902

Couchsurfing in China

 (18)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Opas Eisberg9783492405676

Opas Eisberg

 (3)
Erschienen am 19.01.2015
Cover des Buches Iran9783866905863

Iran

 (2)
Erschienen am 11.10.2017
Cover des Buches Kaukasus9783866906563

Kaukasus

 (1)
Erschienen am 19.09.2018
Cover des Buches Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt9783898139557

Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt

 (22)
Erschienen am 20.03.2010

Neue Rezensionen zu Stephan Orth

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Rezension zu "Iran" von Stephan Orth

Toller Bildband über ein Land, das fasziniert und voller Gegensätze ist
Buchraettinvor 5 Tagen

Im Einband des Buches befindet sich eine Übersichtskarte über den Iran, noch sehr reduziert gezeichnet, aber das aufblättern des Buches bietet den Betrachtern nun intensive und lebendige Fotos aus dem Iran. Ein Land, das immer wieder in den Nachrichten auftaucht. Ein Land voller Gegensätze und ein Land, das neugierig macht. 

In der Einleitung des Buches gehen die 3 Autoren auf diese Faszination ein. Es ist ein Land der Gegensätze- modern und traditionell. Die Autoren sind ein Journalist und 2 Fotografen, die das Land wochenlag bereist haben. Sie laden die Leser ein, sie auf die Reise in den Iran zu begleiten, nicht per Flugzeug, sondern mit dem Fotos dieses Bildbandes.

Das Inhaltsverzeichnis verrät gar nicht viel. Es zeigt eher Stichworte, Überschriften, Themen unter denen das Buch und das Land gegliedert wird. 

Themen wie Geheimnisse, Frauen, Glaube, Freiheit, Krieg und Panorama.

Bei jedem Abschnitt findet sich eine Übersichtseite mit einem Text, der genauer auf die folgenden Bilder und Eindrücke eingeht. 

Die Fotos auf den Seiten sind passend gewählt zu den Unterthemen. Sie zeigen Augenblicke aus dem Leben der Menschen vor Ort. Porträts von Menschen mit einem kurzen erklärenden Textbaustein. Architektur – die wundervollen Mosaike auf den Gebäuden, den geheimnisvollen Flair von „1001 Nacht“. Die grandiose Landschaft in diesem Land. Die kleinen heimlichen Momente der Freiheit. Die Auswirkungen des Krieges.  Die Fotos zeigen dem Betrachter die Faszination, die dieses Land verströmt. Es ist ein Einblick in das Leben vor Ort. Geheimnisvoll, privat, faszinierend, verstörend.

Dieses Buch erinnert ein wenig an die Mosaike an den Gebäuden. Bunt und zusammen ergeben die Bilder ein wunderschönes Bild des Landes ohne die Gegensätze und Einschränkungen der Bevölkerung auszugrenzen. 

Wer nun auf die Reise gehen will, für den gibt es hinten noch 5 Tipps – Orte, die man gesehen haben muss.

Als Tipp kann ich das Buch von Stephan Orth empfehlen, wird auch im Buch hinten erwähnt „ Couchsurfing im Iran“ .Es ist ein Reisebericht, der noch einmal seine Erfahrungen bei der Reise in das Land mit mehr Text unterlegt.

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Rezension zu "Couchsurfing im Iran" von Stephan Orth

Der etwas andere Iran
monerlvor 5 Monaten

Meine Meinung

Der Autor reist als Couchsurfer in den Iran, um den “echten” Iran kennenzulernen. Er möchte auf diese Weise Iraner*innen begegnen, die ihn  in ihr Leben und Alltag mitnehmen, fernab von typischen, touristischen Plätzen.

Obwohl das Vergeben von Privatunterkünften an Touristen “verboten” ist, gibt es eine große Anzahl an Angeboten, aus denen der Autor schöpfen kann. Mit dem Handy hält er über SMS mit den Menschen Kontakt, die ihm die Couch bzw. den Perserteppich zum Schlafen angeboten haben. Einige SMS sind im Buch abgedruckt.

“Ich bin auf der Suche nach den kleinen und großen Freiheiten der Iraner. Ich will dem Land seine Geheimnisse entlocken und herausfinden, was hinter blinden Fenstern und verschlossenen Türen passiert.” (Buch S. 17)

 

Und es erstaunte nicht nur mich als Leserin, wie die Iraner*innen Verbote umgehen und auch brechen, um in diesem vollkommen kontrollierten Staat das Maximum an Freiheit für sich rauszuholen.

Natürlich ist dies nicht repräsentativ für den gesamten Iran. Die Couchsurfing-Anbieter sind eine Gruppe von oftmals sehr jungen Leuten, die sich für den Westen interessieren, einen überdurchschnittlich hohen und sehr guten Bildungsabschluss vorweisen und sich auf Englisch unterhalten können.

Stephan Orth bringt den Leser*innen die Gastfreundlichkeit und den Hunger nach Freiheit sehr amüsant und sympathisch rüber. Ich folgte ihm sehr gerne und gespannt lesend die 9.000 km durch den Iran.

Die 24 Seiten in der Mitte des Buches sind mit wunderschönen, bunten Fotos bestückt, die mir den Iran bildlich vor Augen geführt und den Wunsch geweckt haben, irgendwann auch mal dieses Land zu entdecken. Doch auch ich wundere mich über die Bilder mit den Gesichtern einiger Gastgeber, da ich dem Reiseberichtvon Stephan Orth entnommen habe, dass dies ja eigentlich nicht erlaubt ist.

Zudem wunderte ich mich hin und wieder über die Naivität des Autors, was Heirat und  Kennenlernen im Iran betrifft. An einigen Stellen dachte ich, das hätte er doch ganz leicht recherchieren können, er ist doch Journalist. Solche Punkte gehören für mich zur Vorbereitung auf so ein Land wie den Iran.

Die Situationen mit den zweimaligen Visaverlängerungen hörten sich für mich auch nicht so ganz echt an. Kann mir kaum vorstellen, dass bei der Visavergabe die Zuständigen nicht in der Lage waren herauszufinden, dass Stephan Orth ein deutscher Journalist ist. Man muss lediglich eine deutsche Suchmaschine aufrufen, seinen Namen eingeben und sofort ist das Ergebnis da.

             

Fazit                 

Dennoch insgesamt ein gelungenes und interessantes Buch, das den Iran und die Iraner*innen von einer ganz anderen Seite zeigt, als man es in den Medien gewohnt ist. Ein gutes und in einfacher Sprache verfasstes Buch, das durchaus zur Vorbereitung für eine eigene Reise dorthin dienen kann.

--> MonerlS-bunte-Welt


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Rezension zu "Couchsurfing in China" von Stephan Orth

‚Ein bisschen Paranoia ist in einem Überwachungsstaat immer mit dabei.‘
sabatayn76vor 8 Monaten

‚Ein bisschen Paranoia ist in einem Überwachungsstaat immer mit dabei.‘ (Seite 79)

Stephan Orth erzählt in seinem Buch ‚Couchsurfing in China‘ von Macau und Casinos, Shenzhen und Datensammelei, Foshan und Umweltverschmutzung, Yangshuo und Hochgeschwindigkeitszügen, Wenshi und Hunderagout, Zhangjiajie und Zensur, Dandong und Nordkorea, Peking und Skandalkunst, Shanghai und Karaoke, Hangzhou und Computerspielen, Guizhou und Betrügereien.

China ist mir als Reiseland sowie in Sachen Literatur, Kultur und Sprache eher fremd, und primär habe ich Orths Buch nur gelesen, weil ich seine Bücher ‚Couchsurfing in Russland‘ und ‚Couchsurfing im Iran‘ so großartig fand. Und nach der Lektüre kann ich sagen: ‚Couchsurfing in China‘ ist genauso humorvoll, spannend, lehrreich, selbstkritisch, klug und aberwitzig wie die anderen beiden Bücher, so dass ich das Buch nicht nur für China-Fans, sondern auch für China-Nichtfans empfehle!

Der Autor erzählt in ‚Couchsurfing in China‘ von seiner Reise durchs Land und seinen Begegnungen mit dem Menschen, die er beim Couchsurfing getroffen hat. Dabei gelingt es ihm, sowohl Faktenwissen zu vermitteln als auch persönliche Begegnungen und Erlebnisse einfließen zu lassen, wodurch eine perfekte Mischung entsteht.

China interessiert mich auch nach dem Lesen nicht als Reiseland, aber Orth hat mir Land und Leute viel näher gebracht, mir viel Wissen über China vermittelt und mich außerdem hervorragend unterhalten.

Ich freue mich schon auf das nächste Couchsurfing-Buch von Orth und bin gespannt, wohin dann die Reise geht. 

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Gespräche aus der Community

Neu
Hallo ich suche für meinen Freund ein Buch, welches so ähnlich ist wie "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt". Könnt ihr mir etwas in dieser Richtung empfehlen?
4 Beiträge
Zum Thema
Vor kurzem habe ich »Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt« vorgelesen, seitdem ist der Wunsch groß, dass ich etwas ähnliches vorlese. »Kein Alkohol für Fische unter 16« und »Nackt duschen - streng verboten« habe ich auch vorgelesen, die kamen allerdings nicht so gut an, um witzig zu sein, war es meist zu trocken. Kennt jemand ähnliche Bücher, mit relativ kurzen Passagen, witzig, aus dem wahren Leben, mit kurzen Geschichten oder Dialogen, o.ä.? Es muss nicht um's Fliegen gehen, ich glaube, so ziemlich jedes Thema wäre recht, hauptsache es ist lebendig und witzig.
7 Beiträge
Letzter Beitrag von  Lilituvor 10 Jahren
Danke, klingt nicht schlecht :)
Zum Thema
L
Ich bin Vielflieger, aber leider erst jetzt auf das Buch „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“ aufmerksam geworden. Ich kam vor Lachen nicht mehr in den Schlaf :). Wie waren eure Erfahrungen?
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