Stephan Orth

 4 Sterne bei 428 Bewertungen
Stephan Orth

Lebenslauf von Stephan Orth

Stephan Orth wurde 1979 geboren. Er studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Ressort »Reisen« bei Spiegel Online, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Zusammen mit Antje Blinda schrieb er »Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt« und schaffte es damit auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestseller von Spiegel Online.

Neue Bücher

Couchsurfing in China

 (2)
Neu erschienen am 01.03.2019 als Taschenbuch bei MALIK.

Couchsurfing in Russland

Neu erschienen am 01.03.2019 als Taschenbuch bei Piper.

Couchsurfing in China

Neu erschienen am 12.03.2019 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Alle Bücher von Stephan Orth

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Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt

Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt

 (236)
Erschienen am 01.04.2010
Couchsurfing im Iran

Couchsurfing im Iran

 (110)
Erschienen am 02.10.2017
Couchsurfing in Russland

Couchsurfing in Russland

 (32)
Erschienen am 20.03.2017
Opas Eisberg

Opas Eisberg

 (3)
Erschienen am 19.01.2015
Couchsurfing in China

Couchsurfing in China

 (2)
Erschienen am 01.03.2019
Iran

Iran

 (1)
Erschienen am 11.10.2017
Kaukasus

Kaukasus

 (1)
Erschienen am 19.09.2018
Couchsurfing in Russland

Couchsurfing in Russland

 (0)
Erschienen am 01.03.2019

Neue Rezensionen zu Stephan Orth

Neu
S

Rezension zu "Couchsurfing in China" von Stephan Orth

Der etwas andere Blick auf China
Streifivor 2 Tagen

Stephan Orth ist wieder einmal unterwegs. Nachdem er den Iran und Russland per Couchsurfing erkundet hat, reist er diesmal durch China. Hier trifft er auf die unterschiedlichsten Gastgeber und lernt so Land und Leute kennen. Nicht nur die riesigen Städte, in denen die tägliche Überwachung fast allgegenwärtig ist, er ist auch in kleine Städten und teilweise in sehr entlegenen Gegenden unterwegs. Er trifft auf Künstler, Auto-Verkäufer und Polizisten, lernt eine sehr spezielle Sekte kennen und unterrichtet in mehreren Sprachschulen englisch.

Ich kannte Couchsurfing im Iran schon und habe mich daher gefreut jetzt ein ähnliches Buch über China lesen zu können. Mein Mann ist des Öfteren dienstlich dort und manches aus dem Buch kam mir seltsam vertraut vor. Dass z.B. Fußgänger unvermittelt geblitzt werden ist auch ihm und seinen Kollegen aufgefallen.
Ich habe sehr viel Spaß an diesem Buch gehabt. Stephan Orth schreibt humorvoll und selbstironisch über das Erlebte. Man hat dabei das Gefühl, mit ihm gemeinsam unterwegs zu sein.

Sein Buch gibt auch einen Ausblick auf das, was sich auch bei uns in Zukunft verändern könnte, wenn China weiterhin expandiert. Überwachung und Sozialkreditsysteme sind in China ja schon großflächig im Einsatz und auch bei uns wäre so etwas sicher möglich.
Wer Quality Land von Marc-Uwe Kling gelesen oder gehört hat, mag erahnen, wohin das Ganze noch führen mag.

Im Text sind immer wieder Bilder eingestreut und We Chat Nachrichten, die der Autor mit seinen Gastgebern geführt hat. Am Ende des Buches gibt es dann noch mehr Bilder der Reise zu sehen.

Wer China mal von einer privateren Seite kennenlernen möchte hat mit diesem Buch sicher viel Spaß.
Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Rezension zu "Couchsurfing im Iran" von Stephan Orth

Wenn einer eine Reise tut ....
Duffyvor 3 Monaten

Stephan Orth ist so einer wie Timmermann, ein passionierter Reisender, der sich treiben lässt und die Regionen, die er aufsucht, immer unter dem Aspekt des ganzheitlichen Kennenlernens sieht. Zugang zu den Ländern über die Bewohner und da ist natürlich das Couchsurfing, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut, eine adäquate Form. Die auch ein paar Nachteile hat, wie er selbst schreibt, denn man ist nie länger an einem Ort, es kommen zwar jede Menge Bekanntschaften zustande, aber nichts tiefergehendes oder längerfristiges.
Dieses Mal ist er also in den Iran gefahren, ein Land, was ähnlich wie alle anderen Diktaturen, einen besonderen Reiz ausübt, denn immer schwebt besteht die Gefahr, unbewusst etwas Verbotenes zu tun und mit einer Staatsmacht konfrontiert zu werden, die nicht allzu viel Spaß versteht. Doch das dürfte natürlich zum Konzept dieser Reiseform gehören, no risk no fun. Das Couchsurfing im Iran ist natürlich besonders schwierig, denn die medialen Kontakte sind in diesem Land eingeschränkt, social media ist zum großen Teil illegal und nur begrenzt verwendbar. Trotzdem gelingt es, die "Host"-Stationen auch hier zu organisieren und manches Mal ist schon die Verabredung mit dem Gastgeber ein Abenteuer für sich.
Orth trifft im Iran viele Menschen. Ein Staat, der zwischen Mittelalter und Moderne viele Reibungsflächen bietet, wird von außerhalb mit vielen Klischees belegt, die zumindest, was die Menschen angeht, vom Autor widerlegt werden. Er trifft auf eine überwältigende Gastfreundschaft und Wärme. Das liest sich so, dass man gleich die Koffer packen und all diese Menschen ebenfalls kennenlernen will. Es gibt genug Erlebnisse, die für uns unvorstellbar sind, weil wir nicht die interne Kenntnis von diesem Land haben, das eine Reise dorthin vermitteln kann. Dieses Buch erzählt zwar viel über die Mensche, es fehlen aber die komplexeren Zusammenhänge zwischen Alltag und Präsentation nach außen. Wenn man es zusammenfasst, könnte man annehmen, dass ein großer Teil des Lebens im Iran darin besteht, die Vorschriften zu umgehen. Das mag vielleicht zum Teil sogar stimmen, doch hier ist es zu stark in den Focus gerückt, ganz so einfach kann das wohl doch nicht sein.
Ein lockerer und amüsanter Reisebericht  mit ernsten Zwischentönen, aber das Entertainment und der Humor überwiegen. Das Urteil, dies wäre ein Buch ohne Tiefgang ist vielleicht zu hart, aber irgendwie hat man nach dem Lesen den Eindruck, dass das Leben im Iran eigentlich ganz erträglich ist, weil alle so nett sind. Die Realität des Alltags dürfte dann doch etwas komplexer sein.

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Rezension zu "Couchsurfing im Iran" von Stephan Orth

mein Bild eines Journalisten wurde bestätigt
Petra54vor 5 Monaten

Der Autor berichtet von seiner „Reise hinter verschlossenen Türen“ und rühmt sich damit, dass diese Urlaubsart im Land verboten ist und er trotzdem reist. Er „schläft auf Dutzenden von Perserteppichen, erlebt irrwitzige Abenteuer – und lernt dabei ein Land kennen, das so gar nicht zum Bild des Schurkenstaates passt.“ Schurkenstaat? Das ist nicht die einzige seltsame Einstellung dieses Journalisten. Er „erfreut sich an Sadomaso-Geheimtreffen, Rotwein-Besäufnissen, rasanten Fahrten in stinkenden Schmugglerbussen. Mitreißend erzählt“ ist das Buch tatsächlich. Doch mir war es zu oberflächlich, zumal er nur junge USA-Bewunderer trifft, was mir wegen der vielen Boykotte recht unwahrscheinlich erscheint. Seiner Beobachtung nach lieben die Iraner ALLES, was aus Amerika herüberschwappt: Fastfood, Kleider- und Schuhmarken, Musik und Bücher und möchten deshalb so bald wie möglich in die USA auswandern.


Ich war noch nie im Iran, doch ich kenne viele Iraner, die aus ihrem Land flohen

und ganz andere Dinge erzählten als die vom Autor beschriebenen verbotenen „Späße“.


Zusammengefasst muss ich sagen, dass mir dieser Mann, der mit seiner lockeren und unbekümmerten Art möglicherweise viele seiner „Freunde“ in Gefahr brachte, schnell unsympathisch war und mir die Lust am Lesen nahm.

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Gespräche aus der Community

Neu
Hallo ich suche für meinen Freund ein Buch, welches so ähnlich ist wie "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt". Könnt ihr mir etwas in dieser Richtung empfehlen?
Zum Thema
Vor kurzem habe ich »Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt« vorgelesen, seitdem ist der Wunsch groß, dass ich etwas ähnliches vorlese. »Kein Alkohol für Fische unter 16« und »Nackt duschen - streng verboten« habe ich auch vorgelesen, die kamen allerdings nicht so gut an, um witzig zu sein, war es meist zu trocken. Kennt jemand ähnliche Bücher, mit relativ kurzen Passagen, witzig, aus dem wahren Leben, mit kurzen Geschichten oder Dialogen, o.ä.? Es muss nicht um's Fliegen gehen, ich glaube, so ziemlich jedes Thema wäre recht, hauptsache es ist lebendig und witzig.
Letzter Beitrag von  Lilituvor 8 Jahren
Danke, klingt nicht schlecht :)
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L
Ich bin Vielflieger, aber leider erst jetzt auf das Buch „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“ aufmerksam geworden. Ich kam vor Lachen nicht mehr in den Schlaf :). Wie waren eure Erfahrungen?
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