Stephan Orth Couchsurfing im Iran

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Inhaltsangabe zu „Couchsurfing im Iran“ von Stephan Orth

Iran: Urlaub auf der "Achse des Bösen" Es ist offiziell verboten. Trotzdem reist Stephan Orth als Couchsurfer kreuz und quer durch den Iran, schläft auf Dutzenden von Perserteppichen, erlebt irrwitzige Abenteuer – und lernt dabei ein Land kennen, das so gar nicht zum Bild des Schurkenstaates passt. Denn die Iraner sind nicht nur Weltmeister in Sachen Gastfreundschaft, sondern auch darin, den Mullahs ein Schnippchen zu schlagen. Ob beim Rotwein-Besäufnis mit einem persischen Prinzen oder bei einem Wohnzimmer-Date mit versammelter Großfamilie, im stinkenden Schmugglerbus oder im rasenden Kleinwagen: Jede neue Begegnung fügt sich als Puzzleteil ein in das Gesamtbild eines Landes, dessen Realität komplett anders ist, als die Klischees vermuten lassen. Ein mitreißend erzählter Reisebericht über die kleinen Freiheiten und großen Sehnsüchte der Iraner. (Laufzeit: 6h 43)

sehr interessantes und amüsantes Hörbuch - lohnt sich für Leute die mehr über den Iran und die jungen Menschen erfahren möchte

— ban-aislingeach
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    Couchsurfing im Iran
    ban-aislingeach

    ban-aislingeach

    15. July 2017 um 18:08

    Das Sachbuch „Couchsurfing im Iran“ wurde von Stephan Orth geschrieben und das Hörbuch wurde von Roland Wolf gelesen. Das Hörbuch erschien am 15.02.2016 auf Deutsch im Der Hörverlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/der-Hoerverlag/70000.rhd) und geht 6 Stunden 45 Minuten. Stephan Orth wurde 1979 in Münster geboren. Nach seinem Abitur studierte er Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Bevor er als freier Autor zu arbeiten anfing, arbeitete er acht Jahre lang von 2008 bis 2016 als Redakteur beim Spiegel, genauer gesagt im Ressort Reisen. Einen halben Punkt musste ich dem Hörbuch abziehen, weil ich damit gerechnet habe, dass der Autor es selber vorliest. Immerhin geht es um seine Reise in den Iran. Anstatt ins Hotel zu gehen, nutzt er die Schlafmöglichkeit Couchsurfing und lernt dabei durch seine Gastgeber die verschiedensten Menschen kennen. Vor allem junge, gebildete Leute, welche englisch sprechen, lernte er dabei kennen. Er nahm sich vor jede Einladung anzunehmen und somit erlebte er vieles, was er ansonsten vielleicht nicht machen würde. Er lernte Dominas und ihre Sklaven kennen, pflückte in der Nacht Blumen auf einem Feld und reiste in einem stinkenden Schmuggelbus. Sehr amüsant anzuhören war auch sein Wohnzimmer-Date mit der gesamten Großfamilie einer Studentin. Bisher kannte ich den Iran nur durch Nachrichten und durch einen Freund, welcher unbedingt dorthin reisen möchte. Inzwischen kann ich ihn gut verstehen, wobei ich eher im Hotel schlafen würde, aber in anderen Ländern wo englisch gesprochen wird, eine Sprache die ich je nach Übung sehr gut bis perfekt beherrsche kann ich mir diese Art zu reisen gut vorstellen, aber nicht alleine. Vielleicht liegt dies aber auch daran, dass ich eine Frau bin. Durch dieses Hörbuch lernte ich nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennen, welche sich mehr Freiheiten wünschen, weil sie eigentlich gar nicht auswandern wollen, sondern auch ein wenig über die Geschichte, die Kultur und die verschiedenen Regionen des Irans. Ein sehr faszinierendes Land. Noch einen halben Punkt muss ich dem Buch wegen dem vielen englisch abziehen. Nicht jeder kann diese Sprache und ich hatte teilweise Mithörer, welchen ich das englisch übersetzen musste und das war für ein deutsches Hörbuch einfach viel zu viel. Das Buch wurde von Roland Wolf, einem deutschen Schauspieler und Synchronsprecher gelesen. Als Schauspieler scheint er eher Nebenrollen beim Film wie auch im Theater zu spielen, aber man könnte ihn als Synchronsprecher kennen. Denn er sprach für Robert Sudduth (Eric) wie auch Mark Saul (Kevin) in Desperate Housewives, für Andrew Alexander (Sir John Bullock) in Downtown Abbey und für Joe Adler (Isaac) in Grey’s Anatomy. Er hat eine sehr angenehme Stimme, welcher man sehr gerne lauscht. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Leute die mehr über den Iran und vor allem über die jungen Menschen dort wissen möchte.

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