Couchsurfing in Russland

von Stephan Orth 
3,5 Sterne bei2 Bewertungen
Couchsurfing in Russland
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Inhaltsangabe zu "Couchsurfing in Russland"

Eine Reise in russische Wohnzimmer

Das Dorf einer Weltuntergangssekte in Sibirien, eine Diamantenmine in Jakutien, eine Hippie-Villa auf der Krim: Es sind Orte wie diese, an denen Bestsellerautor Stephan Orth nach dem wahren Russland sucht, jenseits von Propaganda und Nachrichten. Auf seiner Reise von Couch zu Couch, von Gastgeber zu Gastgeber ergibt sich ein persönliches Bild dieses riesigen Landes, das derzeit ein zweifelhaftes Comeback auf der weltpolitischen Bühne feiert. Und gleichzeitig auf der Suche nach sich selbst ist.
Gelesen von Shenja Lacher.
(Laufzeit: 7h 33)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783844526264
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Der Hörverlag
Erscheinungsdatum:27.03.2017
Das aktuelle Buch ist am 20.03.2017 bei MALIK erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MilaWs avatar
    MilaWvor 7 Monaten
    Wahrheit Nummer 21: Man sollte mehr reisen, statt am Computer zu sitzen

    In den letzten Jahren gab es selten so viel Streit um angeblich ungenaue Medienberichterstattung wie betreffend Russland. Stephan Orth, der schon ein ähnliches Buch über eine Reise in den Iran geschrieben hat, fährt los, um sich selbst ein Bild zu machen.

    Zehn Wochen lang fährt (und fliegt) er unter anderem nach Moskau, Wolgograd, Grosny, auf die Krim, nach St. Petersburg, nach Jekaterinburg, Irkutsk und Wladiwostok.

     

    Die schiere Größe Russlands und die teilweise schlechten Reisemöglichkeiten machen eine Auswahl der Reiseziele nötig. Auch trifft man als Couchsurfer nur eine bestimmte Schicht von Menschen. Es sind also sehr individuelle Erfahrungen, die Orth präsentiert. Manche Orte werden ausführlich besprochen, andere werden nur kurz und anekdotenhaft erwähnt. Ab und an werden auch historische/politische Informationen eingestreut.

    Orth plädiert für mehr Verständnis, Offenheit und dafür, die Angst mal beiseite zu schieben und sich auf den anderen einzulassen. Ein sehr löbliches Unterfangen. Oft kommentiert er seine Erlebnisse mit angenehmer Selbstironie. Als Journalist beschäftigen ihn vor allem Fragen zu Propaganda, Fake-News und den deutsch-russischen Verhältnis. Sein Versuch, möglichst vorurteilsfrei zu sein, hat mir gut gefallen, auch wenn seine Meinung durchscheint, was ich aber bei einem so individuellen Reisebericht nicht als störend empfinde. Seine Grundhaltung ist kritisch, aber freundlich und er erzählt auch von negativen Ereignissen, ohne die Vielzahl der freundlichen Menschen zu verschweigen, die ihn herzlich empfangen.

    Empfehlenswert, um die Reiselust für ein, nach westlichen Maßstäben, eher sperriges Reiseziel zu wecken. Das Hörbuch ist nicht gekürzt, nur sind einige Zwischenerklärungen werden erst am Ende gesammelt vorgelesen. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber nicht besonders schlimm, da sie sich im Buch sowieso in Kästchen am Rand befinden, die nicht mit dem Sinn des Textes zusammenhängen. Man hat dankenswerterweise einen Sprecher gewählt, der die russischen Begriffe authentisch aussprechen kann. Dann muss man natürlich auf die Fotos und die Karte mit der Reiseroute verzichten, aber gerade als Reisebegleiter natürlich praktisch.

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    Ritjas avatar
    Ritjavor einem Jahr
    Wahrscheinlich als Buch besser

    Wer einmal Russland bereisen will ohne das Haus verlassen zu müssen, sollte sich dieses Buch/Hörbuch zur Hand nehmen. 

    Es ist kein Hörbuch für zwischendurch, denn Stephan Orth diskutiert sehr viel mit seinen Couchsurfing-Partnern über die Politik und Lebenssituation in der jeweiligen Ortschaft. Auch beschreibt er die Ortschaften, die politischen Situationen und geschichtlichen Verwicklungen sehr detailliert. Für mich war es manchmal anstrengend zu folgen, da ich mir unter der Couchsurfing-Geschichte etwas anderes vorgestellt hatte. Ich habe mehr witzige und skurrile Geschichten erwartet, aber es ging doch sehr in die politische Richtung. 

    Es war (keine Frage) interessant und man kann auch seinen Horizont erweitern, jedoch denke ich, wäre es (für mich) besser gewesen, das Buch zu lesen. Im Buch werden noch extra Hinweise gegeben und zudem sind noch Reisebilder hinzugefügt, die das Ganze auflockern. Bei einem Hörbuch fehlen diese "Zwischenpausen" ein wenig, so dass es phasenweise dann doch zäh wurde. 
     
    Auf dem Hörbuchcover sind ebenfalls ein paar wenige Bilder und die Route (was hilfreich war) abgedruckt, aber leider erfährt man nicht welches Bild zu welcher Station gehört, was ich wiederum schade fand.
    Ich glaube, dass nächste Couchsurfing-Buch werde ich mir in geschriebener Form vornehmen.

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