Stephan Pastis Perlen vor die Säue

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Inhaltsangabe zu „Perlen vor die Säue“ von Stephan Pastis

Dieses Buch erzählt die Geschichte von zwei Freunden: der größenwahnsinnigen Ratte, die denkt, sie habe die Weisheit mit Löffeln gefressen und dem Schwein, das nicht gerade Intelligenz gesegnet ist. Also zwei ungleichen, aber guten Freunden, wie sie überall auf der Welt zu finden sind. Die beiden präsentieren hinreißend beißende Dialoge und Kommentare auf der Suche nach dem Stein der Weisen im täglichen Leben. Der Titel stammt aus dem alten Testament - man soll seine Perlen nicht vor die Säue werfen - in diesem Fall denkt die Ratte, sie sei eine unerschöpfliche Quelle der Weisheit, die eigentlich an das Schwein verschwendet wird, das zugegebenermaßen ein eher langsamer Denker ist. In Wahrheit sind beide nicht besonders smart. Während aber das Schwein zufrieden mit seinem Leben ist, ist die Ratte verbissen auf der Suche nach Ruhm, Reichtum und Unsterblichkeit. Absolut komisch, brilliant und hundert Prozent menschlich.
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  • Rezension zu "Perlen vor die Säue" von Stephan Pastis

    Perlen vor die Säue

    metalmel

    15. November 2007 um 23:55

    Also, eins gleich mal vorneweg: Die Strips sind klasse gezeichnet! Sie sind minimalistisch, haben hohen Wiedererkennungswert und was ganz besonders wichtig ist, sie erfreuen das Auge. Ich lese nur mittelmäßig oft Comics, d. h. ich bin kein Freak. Ich habe keine Ahnung von all den Reihen und Figuren, die sich auf dem Markt tummeln. Ich kenne nur die klassischen Sachen (Asterix, Garfield, Marsupilami, Tim und Struppi, Calvin und Hobbes...). Damit ich einen Comic lese, müssen mir die Zeichnungen gefallen. Das war hier der Fall. Das Schwein ist so niedlich! Die Geschichten sind es nur manchmal. Ab und an kann ich wirklich schmunzeln, andere verstehe ich überhaupt nicht und der Rest ist – nun ja – irgendwie mittelmäßig eben. Das Schwein ist in jedem Fall der witzigere von beiden. Die Ratte ist furchtbar altklug und weiß alles besser. Wo sie kann beleidigt und beschimpft Sie das Schwein. Das ist natürlich Absicht, zumindest steht es hinten so am Klappentext: Dies ist die Geschichte von zwei Freunden: „Der größenwahnsinnigen Ratte, die denkt, sie hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und dem Schwein, das nicht gerade mit Intelligenz gesegnet ist.“ Und gerade das finde ich nicht. Ich denke, gerade das Schwein ist überaus klug und witzig! Zum Beispiel, wenn es überlegt, was passieren wird, wenn es stirbt:“ Ich werde umfallen.“ Das ist doch toll, denn die Wahrscheinlichkeit, das genau das passieren wird, ist so klein nicht. Wer denkt da schon über Reinkarnation, ewiges Leben oder sonstiges nach? Ganz banal: Wenn wir sterben, werden wir auch umfallen, es sei denn, wir liegen schon. Irgendwie eine tröstliche Vorstellung. Die Ratte hingegen erfindet nur eine wahrlich seltsame Philosophie: Die Undenkologie. Es bedeutet, dass, wenn man Undenkologe ist, man zu den unheimlich fröhlichen Leuten gehört, die lustig lachend gegen Wände latschen. Wer will da schon dazu gehören? Das Schwein jedenfalls nicht. Und ich auch nicht. Im Endeffekt fällt dieser Comic in die Kategorie: Kann man haben, muss man aber nicht.

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