Stephan Pinkert

 3 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Feine Herren, Samtroter Rachedurst und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stephan Pinkert

Stephan Pinkert, Jahrgang 1966, Studium der Soziologie, Politik- und Rechtswissenschaften, Referent in einer Bundesoberbehörde, Redakteur des Wein-Informationsdienstes www.wein-post.de, Kellermeister der Weinbruderschaft Wolfenbüttel e. V. Zahlreiche (Buch-)Veröffentlichungen, Zeitungskolumnen und Hörfunkinterviews zu den Themen"Wein" und"Kulinarik", vieljähriger Mitarbeiter des Deutschen Weinbau-Jahrbuchs, regelmäßige Vortragsveranstaltungen und Seminare rund um den Wein. Sein letztes Buch "Reiner Wein?" erschien ebenfalls bei KSB-Media. "Feine Herren" ist sein erster Genusskrimi.

Alle Bücher von Stephan Pinkert

Feine Herren

Feine Herren

 (11)
Erschienen am 01.10.2013
Samtroter Rachedurst

Samtroter Rachedurst

 (0)
Erschienen am 01.10.2016
Reiner Wein?

Reiner Wein?

 (0)
Erschienen am 12.03.2009

Neue Rezensionen zu Stephan Pinkert

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eskimo81s avatar

Rezension zu "Feine Herren" von Stephan Pinkert

Weinleichen
eskimo81vor 5 Jahren

Wolfenbüttel, ein kleines, feines Dorf? Wer das dachte irrt sich gewaltig! Jeder der Protagonisten hat eine kleine Feinheit, die lieber nicht ans Tageslicht rücken sollte. Lena Auerwald, zum Beispiel, kann den Tot ihres Vaters von vor 10 Jahren nicht vergessen, sie wurde dazu mals aber auch arg getäuscht, ihr Ziel, Rache an den feinen Herren. Tabakhändler und Feinschmecker Julius Fels entdeckt sein neustes Hobby, Detektiv und führt Ermittlungen, wo es keine Ermittlungen braucht...

Feine Herren, ein Genusskrimi, der viel über Wein und Zigarren verrät. Ein Krimi? Naja, die Spannung steigt erst gegen Ende und auch die Handlung ist nicht einem typischen Krimi angereiht. Nicht zu Beginn beginnt das Buch mit einem Mord sondern eher am Schluss... 

Ich persönlich habe lange überlegt, wie viele Bewertungssterne das Buch verdient hat... Ich bin noch immer unsicher. 
Einerseits hat das Buch ein paar Fehler, welche das Lesen erschwerten und zum anderen war das Buch kein richtiger Krimi, sprich die Spannung fehlte. Trotzdem war es ein gutes Buch. Vermutlich müsste man mit einer anderen Einstellung an das Buch herantreten, dann wäre es ein gutes, informatives Buch. 

Ich sage es so, ein sehr aussergewöhnlicher Krimi den ich nicht Krimi Liebhaber (sprich Leser die die Spannung suchen) ans Herz lege sondern solchen Lesern, die mal was anderes probieren möchten. Leser, die nicht nur die Spannung sehen. Jedoch muss klar gesagt werden, wer einen Krimi, einen typischen Krimi erwartet, wird sicherlich enttäuscht. Ein informatives Buch über Wein und Zigarren, mit ein bisschen Krimi-Allüren trifft die Beschreibung wohl eher. 

Der Schreibstil an und für sich hingegen ist sehr, sehr gut 

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FlipFlopLady007s avatar

Rezension zu "Feine Herren" von Stephan Pinkert

Genusskrimi, der für mich kein Krimi ist
FlipFlopLady007vor 5 Jahren

Dieser Genuss"krimi" erzählt die Geschichte der feinen Herren. Sie sind allesamt selbstständig und haben ihr eigenes Lokal, Geschäft oder Praxis in Wolfenbüttel. Sie alle sind Genussmenschen und lieben gute Weine und gutes Essen. Doch die feinen Herren haben ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit. Als es einigen der feinen Herren nach einer Weinverkostung bei Weinhändler Carsten Schramm nicht gut geht, machen sie sich zunächst keine weiteren Gedanken darüber und schieben es auf den großen Alkoholkonsum. Lena Auerswald, eine Frau, die den feinen Herren schon einmal begegnet ist, leidet immer noch unter dem Tod ihres Vaters, den sie den feinen Herren zu verdanken hat. Und Lena ist nicht eher glücklich, bis sie sich an den feinen Herren gerächt hat.

Inhalt:

Der Inhalt des Buches hat mir eigentlich ganz gut gefallen, jedoch finde ich, dass es eher ein Drama ist als ein Krimi. Ein Krimi ist für mich ein spannendes Buch, das mich fesselt und das konnte ich bei diesem Buch leider nicht entdecken. Dieses Buch ist eher eine Gesellschaftskritik, bei der der Genuss im Vordergrund steht. Es wird viel über Wein diskutiert und es wird viel gutes Essen gegessen. Oft wird das gesamte Menü, welches gegessen wird, im Buch abgedruckt. Dies mag ganz interessant sein, für mich war es jedoch eindeutig zu oft. Die Besprechung der Weine hingegen fand ich ganz interessant, da ich gar nicht wusste, dass es so viele verschiedene Geschmacksnoten in Wein gibt. Ich fand der Wein gehört zu diesem Buch einfach dazu und ich kann mir auch gut vorstellen, dass man dieses Buch sehr gut bei einem guten Glas Wein genießen kann. Das viele Rauchen und Trinken der Protagonisten in diesem Buch hat mich jedoch nicht gestört.

Sprache:

Die Sprache des Buches hat mir gut gefallen. Das Buch ließ sich sehr leicht und gut lesen. Auch die Unterteilung der Kapitel in die einzelnen Tage fand ich sehr gut, da man so die Geschehnisse sehr gut zeitlich einordnen konnte. Die Wortwahl fand ich dem Buch angemessen. Sie hat sehr gut zum beschriebenen Genuss gepasst. Auch die Sprache un der Satzbau sind sehr angemessen. Es wird keine allzu hochgestochene Sprache verwendet, die jedoch auch nicht zum Rest des Buches passen würde. Stattdessen wird die Sprache der Protagonisten verwendet, was ich sehr passend finde.

Charakteren:

Die Charakteren dieses Buches fand ich sehr interessant gestaltet. Sie sind alle sehr von sich selbst überzeugt und halten sich selbst, glaube ich, für unfehlbar. Gerade durch dieses Verhalten werden jedoch ihre Fehler sichtbar, was ich sehr faszinierend fand. Ansonsten fand ich das Bild, dass von diesen Leuten vermittelt wurde, sehr kritisch durchleutet, was mir gut gefallen hat. Ich finde es gut, dass die Figuren hier an den Pranger gestellt werden, auch wenn sie nicht direkt vom Autor kritisiert werden, sondern der Leser sich dieses Bild selbst machen kann. Die meisten Figuren denken nur an sich selbst und haben keine wirklichen Freunde, obwohl sie viele Bekannte haben. Keine dieser Bekanntschaften ist jedoch so tief, dass man von einer Freundschaft sprechen kann. Fast alle der feinen Herren aus Wolfenbüttel haben eine Ehe, die sie jedoch mehr zu nerven scheint, als dass sie ihre Frau zu lieben scheinen. Insgesamt finde ich jedoch die Figuren sehr passend für eine Gesellschaftskritik. Die Figuren haben mir an diesem Buch wirklich am besten gefallen.

Cover:

Das Cover des Buches hat mich nicht ganz überzeugt. Ich finde es sehr schlicht gehalten, aber ich denke das Buch soll so sein. Die Hand mit dem Weinglas passt sehr gut zum im Buch besprochnenen Genuss. Mich würde das Buch jedoch nicht ansprechen, wenn ich es in einer Auslage eines Buchhändlers liegen sehen würde. Aber vielleicht gehöre ich auch einfach nicht zur Zielgruppe dieses Buches.

Fazit:

Insgesamt ist dieses Buch ein nettes gesellschaftskritisches Drama, in dem der Genuss der Protagonisten eine wichtige Rolle spielt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man dieses Buch bei einem guten Glas Wein ebenfalls genießen kann, denn gerade die Figuren sind wirklich gut. Es ist sehr unterhalsam, für einen Krimi fehlt ihm aber leider die nötige Spannung. Deshalb gebe ich diesem Buch 3 von 5 Sternen.

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Zsadistas avatar

Rezension zu "Feine Herren" von Stephan Pinkert

Rezension zu "Feine Herren"
Zsadistavor 5 Jahren

„Feine Herren“ ist mein erster Genuss Krimi gewesen. Daher hatte ich erst einmal viele Erwartungen an das Buch.

 

Zunächst einmal muss ich erwähnen, dass eine Warnung auf dem Buch angebracht werden müsste. Ich meine dies auch nicht aus Scherz. Durch das gesamte Buch zieht sich eine Weinflasche nach der anderen. Es wird sehr viel Alkohol getrunken und auch der ein oder andere genüssliche Griff zur Zigarette wird beschrieben. Mir macht dies nichts aus, anderen Menschen dürfte das Lesen des Buches jedoch Probleme bereiten.

 

Der Krimi fängt recht gut an. Die Geschichte scheint spannend und vielversprechend zu werden. Leider musste ich nach kurzer Zeit feststellen, dass die Spannung dann doch sehr schnell abgefallen ist. Irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Die Protagonisten wurden auch mit der Zeit nicht sehr sympathisch.

 

Im Endeffekt muss ich sagen, für mich war das Gesamtwerk kein Krimi, sondern eher ein Drama mit kriminellen Energien.

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Gespräche aus der Community

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KSB_MediaGmbHs avatar
Liebe Leserinnen und Leser,
heute laden wir euch wieder mal ein, mit uns einen Genusskrimi zu lesen. Das Genussmitttel, um das sich jetzt alles dreht, ist der Tabak.

Zum Inhalt:
Zu tief ins Rotweinglas geschaut? Rechtsanwalt Martin Bellheim leidet nach einer Portugieser-Verkostung in einer Wolfenbütteler Weinhandlung Höllenqualen. Hochschuldozent Helge Wannhoff quält die Angst vor schwerer Krankheit und die Vergangenheit, die nicht vergehen will. Lena Auerswald quält noch immer der Tod ihres Vaters vor zehn Jahren. Er hätte noch leben können – die feinen Herren haben es verhindert. Nie hat sie diesen Gedanken verloren: Rache! Tabakhändler und Feinschmecker Julius Fels erkennt nach vielen geleerten Gläsern und genossenen Sterne-Menüs die moralische Verkommenheit und kriminelle Energie seiner
Mitbürger.
„Feine Herren“ ist ein ebenso genussreiches wie hintergründiges Sittengemälde aus der beschaulichen Kreisstadt Wolfenbüttel.

http://www.genusskrimi.de/feine-herren.html

Wir verlosen 10 Exemplare unter allen, die uns folgende Frage per PN beantworten können: In welchem Bundesland liegt Wolfenbüttel?

Die Bewerbungsfrist für diesen Krimi endet am 28. Januar 2014 um 22 Uhr.

Wir freuen uns auf euch und auf diese Leserunde!
Euer KSB-Media-Team
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