Stephan Porombka

 3.7 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Es ist Liebe, Kritiken schreiben und weiteren Büchern.
Autorenbild von Stephan Porombka (© SINISSEY Photography / Quelle: Hanser)

Lebenslauf von Stephan Porombka

Der Germanist und Literaturwissenschaftler Stephan Porombka ist Autor und seit 2013 Professor für Texttheorie und Textgestaltung an der Univerität der Künste in Berlin. Zuvor baute er als (Junior-)Professor an der Hildesheimer Universität u.a. den Studiengang „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ auf und leitete ihn. Von 2007 bis 2011 war er außerdem Vizepräsident der Universität Hildesheim. Zu seinen Forschungsschwerpunkten und Interessen gehören angewandte Literaturwissenschaften, Literatur und Journalismus und das Beobachten der Gegenwart und des „Nächsten“. Seit 2015 schreibt er zudem Kolumnen für Die ZEIT. Nebenbei unterhält er tausende Follower auf Facebook, Instagram, Twitter und Co.

Alle Bücher von Stephan Porombka

Cover des Buches Es ist Liebe (ISBN:9783446256705)

Es ist Liebe

 (7)
Erschienen am 24.07.2017
Cover des Buches Kritiken schreiben (ISBN:9783825227760)

Kritiken schreiben

 (5)
Erschienen am 01.05.2006
Cover des Buches Schreiben unter Strom (ISBN:9783411749218)

Schreiben unter Strom

 (3)
Erschienen am 21.09.2011
Cover des Buches Böse Orte (ISBN:9783548606491)

Böse Orte

 (3)
Erschienen am 12.07.2006
Cover des Buches Da ist noch Luft nach oben (ISBN:9783411749621)

Da ist noch Luft nach oben

 (1)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Felix Krulls Erben (ISBN:9783981068542)

Felix Krulls Erben

 (0)
Erschienen am 04.12.2008
Cover des Buches Hildesheim Schön Trinken (ISBN:9783941392007)

Hildesheim Schön Trinken

 (0)
Erschienen am 11.11.2008

Neue Rezensionen zu Stephan Porombka

Neu

Rezension zu "Da ist noch Luft nach oben" von Stephan Porombka

Nicht schlecht
101Elena101vor 2 Jahren

Inhalt:

Der Zeit- Kolumnist Stephan Porombka setzt sich in diesem Buch mit einigen der meistbenutzten Phrasen im Alltag auseinander. Floskeln werden allgegenwärtig benutzt und meistens merken wir es noch nicht einmal. Wir kennen die eigentliche Bedeutung nicht, oder haben im Laufe der Zeit die Bedeutung des Satzes verlagert, sodass er nun ganz anders genutzt wird. Dieses Buch soll zeigen, wie man mit Floskeln spielen kann und zu welchen Gelegenheiten man diese effektiv nutzen könnte.

 

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich mir vorgestellt, dass der Autor sich mit Alltagsphrasen auseinandersetzt, ihre Herkunft erklärt und witzig auf ihre Bedeutung eingeht. Wer dies auch erwartet, könnte von der tatsächlichen Umsetzung dann eher genauso enttäuscht sein.

Auf jeder Doppelseite wird eine Floskel thematisiert. Dies ist immer mit einem Bild aufgelockert, das ich mir manchmal sehr gerne anschaue und manchmal unästhetisch finde. Die Bilder sind gewollt so geschossen, dass sie aussehen, wie aus Porombkas eigener Sammlung, sie gleichen Schnappschüssen, nicht einem professionellen Shooting, was ich allerdings an sich schön finde. Mehrere Bilder haben mir gar nicht gefallen, was aber Geschmackssache bleibt.

Kommen wir zu dem Text: Leider geht Porombka nicht erklärend (oder zumindest ernsthaft) auf die Herkunft der Floskeln ein. Er beschreibt eher ironisch ihre Nutzung in der Gegenwart und bleibt immer auf humoristischer Basis, ohne wirkliche Fakten zu nennen. Leider hat mir daher etwas mehr Substanz gefehlt und ich kam mir vor, als hätte ich eine Kolumne in einer Zeitung gelesen, nicht ein zusammenhängendes Buch. Klar, vielleicht stellt dieser Duden-Band auch nicht den Anspruch, mehr zu sein, aber durch meine nicht erfüllten Erwartungen habe ich mir die ganze Zeit nur gewünscht, es wäre eine ausgewogene Mischung humoristisch aufbereiteter Hintergründe der Phrasen. Ich habe mich leider nicht besonders unterhalten gefühlt.

 

Für faktisch-Interessierte ist der Griff zu diesem Buch also nichts. Wer sich aber etwas unterhalten lassen möchte, und das in kleinen bebilderten Häppchen, könnte hiermit seinen Spaß haben.

 

Fazit:

Für mich war die Umsetzung leider nichts, aber andere könnten sich von der Art Porombkas gut unterhalten fühlen. Auf jeden Fall ein Häppchen zum Zwischendurch-Lesen.

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Rezension zu "Schreiben unter Strom" von Stephan Porombka

Rezension zu "Schreiben unter Strom" von Stephan Porombka
GeschichtenAgentinvor 7 Jahren

Schreibverführer – das klingt nett, leicht, inspirierend. Tatsächlich stecken in den schmalen Bändchen der Reihe “Kreatives Schreiben” aus dem Duden Verlag jede Menge Arbeit für den Leser und hoffnungsvollen Nachwuchs-Literaten. Da kennen die Autoren und der Herausgeber Hanns-Josef Ortheil kein Pardon: Wer schreiben will muss üben, üben, üben. Dafür stellen die Autoren auf cirka einem Drittel der 160 Seiten Übungsaufgaben. Wer das ernst nimmt ist lange beschäftigt.

Für alle anderen bietet die Reihe auch ohne die Hausaufgaben viel Inspiration, Know-How und Aha-Erlebnisse.

“Schreiben unter Strom. Experimentieren mit Twitter, Blogs, Facebook & Co.” von Stephan Porombka beginnt zwar ganz klassisch mit Goethe, endet aber mit Transmedia Storytelling und der gewollten Vermischung von Fiktion und Alltag, Realität und Virtualität. Dazwischen liegen die Auflösung der klassischen Erzählstrukturen und viele, viele Übungsaufgaben.

“Schreiben dicht am Leben” widmet sich ganz der Materialsammlung und der Kunst des Notierens und Skizzierens. Im März wird “Schreiben auf Reisen” erscheinen. Wenn ich mir einen Titel wünschen darf, dann wäre das “Schreiben für Kinder”. Doch die Reihe ist ja noch jung, vielleicht liegen ja schon solche Entwürfe auf irgendeiner Festplatte …

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Stephan Porombka wurde am 01. Januar 1967 in Salzgitter (Deutschland) geboren.

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