Stephan R Bellem Die Wächter Edens

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Inhaltsangabe zu „Die Wächter Edens“ von Stephan R Bellem

Arienne ist einem Serienmörder auf der Spur, der seine Opfer verbrennt. Als der geheimnisvolle Nathaniel in ihr Leben tritt, beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen. Und plötzlich muss sie erkennen, dass die Morde Teil eines Kampfes sind, der schon seit Ewigkeiten tobt. Und das Schicksal der Menschheit hängt davon ab, für welche Seite sie sich entscheidet.

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    Die Wächter Edens

    Originaldibbler

    07. May 2014 um 01:45

    DIE WÄCHTER EDENS spielt in unserer Welt und in der Gegenwart. Allerdings ist die Welt nicht ganz so wie wir sie kennen, denn außer normalen Menschen gibt es auch noch einige andere aus der Phantastik bekannte Kreaturen, wie zum Beispiel Hexen, Vampire und andere. Diese leben jedoch alle im Verborgenen, so dass die Welt genau wie unsere wirkt. Eines Tages kommt die junge Reporterin Arienne mit dieser verborgenen Welt in Kontakt als sie über einen Mordfall recherchiert. Von da an wird sie immer weiter in diese verborgene Welt hineingezogen. Auch Antonio, der zweite Protagonist, lernt diese Welt gerade erst kennen, jedoch unter ganz anderen Umständen als Arienne. Sehr positiv fand ich, dass die Story nicht den üblichen Klischees folgt, sondern vieles neu interpretiert. Grundsätzlich hat mir das Buch über weite Strecken gut gefallen. Am Ende scheinen dem Autor jedoch die Seiten ausgegangen zu sein. Alles kommt sehr schnell zu einem Ende, das dadurch in vielen Details nicht unbedingt nachvollziehbar ist.

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  • Do you belive?

    Die Wächter Edens

    BlueNa

    21. April 2014 um 20:38

    Die junge Zeitungsreporterin Arienne ist einem Serienkiller auf der Spur und bekommt Unterstützung von ihrem erfahrenen Kollegen Tom. Zusammen gehen sie einer Spur nach, die sie zu einer kleinen Kirche führt. In dieser Kirche haben Vincent und seine Paladine ihren Stützpunkt von wo sie die Menschheit vor Dämonen und diversen anderen dunklen Wesen schützen. Dies muss auch der junge Antonio erfahren, der von Rom aus als Unterstützung der Paladine entsandt wird. Doch insgeheim fechten hier zwei Engel ihren uralten eigenen Kampf aus und Antonios und Ariennes Glauben wird auf eine harte Probe gestellt… „Die Wächter Edens“ ist eines dieser Bücher, bei denen man von Anfang an spürt, dass sie gerne so viel mehr geworden wären als das, was sie jetzt sind. Es gibt viele interessante Figuren und eine spannende Welt voller Engel, Dämonen und anderer Wesen über die ich so gerne so viel mehr erfahren hätte, wie es in der begrenzten Seitenanzahl möglich war. Die Geschichte selber war interessant und spannend, ihr hätte aber noch die eine oder andere Wendung gut getan. Das Ende kam mir ein wenig zu schnell und zu abrupt und trotzdem hat es mir gefallen, weil doch noch etwas Unerwartetes passiert ist. Die Engel wirkten zu Beginn noch etwas deplatziert, das legte sich dann aber im weiteren Verlauf der Handlung. Das Beste war aber definitiv, dass es keine kitschige Liebesgeschichte gab. Es gab nämlich tatsächlich gar keine Liebesgeschichte und das war erfrischend und wohltuend! Danke hierfür, Herr Autor!!! Der Schreibstil war sehr gut und flüssig zu lesen. Ich habe mich wirklich schnell in der Geschichte zu Recht gefunden und konnte in das geschehen eintauchen. Glücklicherweise war trotz der Kürze des Buches genügend Platz für Beschreibungen und diese waren bildlich und präzise. Den auktorialen Erzählstil muss ich wieder hervorheben, denn der kommt mir momentan einfach zu selten unter und ist jedes Mal eine Wohltat! Spannung kommt sehr schnell auf und flaute auch nicht mehr so schnell ab. Ich hatte das Buch in wenigen Stunden durchgelesen. Die Protagonisten waren durchweg interessant und ansprechend gestaltet. Arienne und Antonio waren die Sympathieträger der Geschichte. Während Arienne eine junge, naive, aufstrebende Reporterin mit vermeintlichen psychischen Problemen ist, ist Antonio ein herbeorderter neuer Paladin, der die Menschen beschützen soll. Antonios Sicht auf die Dinge ist noch nicht durch langjährige Loyalität dem Engel gegenüber getrübt und somit sieht er als einziger, dass sich auch Engel irren können. Vincent ist der Anführer der Paladine, zu denen auch Shane, ein Schotte, und Noriko eine junge Japanerin gehören. Außerdem gibt es noch einen wunderbaren Pfarrer, Ariennes Kollegen Tom, der ihr bei den Recherchen hilft und Vincents Gegenspieler Nathaniel. Das Cover der Klappbroschur ist relativ düster und aufwändig gestaltet. Eine dunkelgekleidete Gestalt befindet sich, mit einem Maschinengewehr auf einen unsichtbaren Gegner feuernd, in der Luft. Eingefasst wird das Bild von wie zufällig hingekleckster Goldfarbe. Der Titel ist in hellen Lettern und in Spotlackoptik im unteren Drittel aufgebracht. Ich finde das Cover sehr ansprechend und äußerst gut gelungen! Fazit: „Die Wächter Edens“ von Stephan R. Bellem ist eine Urban-Fantasy-Geschichte, in der viel mehr Potenzial steckt, als sie ausschöpft. Eine spannende Welt voller Engel, Dämonen und andere fantastischen Wesen und einige, wirklich interessante Charaktere, denen ich viel mehr Raum zu Entfaltung gewünscht hätte. Trotzdem vergebe ich für den rasanten Roman sehr gute vier von fünf Sternen!

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  • [Wanderbuch] Die Wächter Edens - Stephan R. Bellem

    Die Wächter Edens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier die Regeln: jeder hat zwei Wochen Zeit, es zu lesen - falls es doch länger dauern sollte, bitte hier bescheid geben die Adresse von dem, der das Buch nach euch bekommt, erfragt ihr bitte selbständig, sodass das hier flüssig durchläuft und keine unnötigen Pausen entstehen falls das Buch verloren geht, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar falls einer - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr teilnehmen will, sagt er bitte rechtzeitig bescheid, damit ihn von der Liste nehmen kann jeder sagt bitte bescheid, wenn er das Buch erhalten hat und wenn er es wieder weiterschickt, sodass wir hier immer wissen, wo es sich gerade befindet Das Buch ist ein Klappenbroschur, damit es durch mehrere Hände wandern kann ohne langfristig durch genudelt auszusehen werde ich es noch foliieren (die Bibliotheksnutzer werden wissen was ich meine) und dann geht es auf die Reise! Die Teilnehmerzahl begrenze ich auf 12 Leute. Teilnehmer: Sarius (gelesen) Punxie (gelesen) JackJackson (gelesen) Nicole_L (gelesen) Nefertari35 (gelesen) Kendra (gelesen) flaschengeist1962 (gelesen) melanie_reichert (gelesen) xoxoJade (gelesen) Leseratz_8 -> versandt am 29.04.2013 Scorpia (übersprungen) ... ->  zurück an MiraSun

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    flaschengeist1962

    17. December 2012 um 15:04

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, von der Story, sowie vom Schreibstil. Arienne gerät in eine Geschichte und zweifelt an ihrem Verstand, da sie schon lange an Hallunisationen leidet. Nach ihren Selbstmordversuch rappelt sie sich wieder auf und die Liebe zu ihrem verstorbenen Vater hilft ihr dabei, durchzuhalten, auch wie sie dann hinter die ganze Geschichte kommt und alles immer unheimlicher wird, war sehr spannend. Das Ende fand ich nicht so schön, aber es kann ja nicht immer nur schön ausgehen. Gut gemachte Story.

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    Nefertari35

    12. November 2012 um 14:50

    Leseeindruck (keine Rezension) Das Buch handelt vom Kampf gut gegen Böse, nur das dieses Mal ein Engel auf Abwege gerät und das Wort Gottes anders auslegt, als er sollte. Es tauchen Dämonen auf, die vernichtet werden, ohne Rücksicht auf den Wirtskörper, Wesen wie Vampire werden eingesperrt und Werwölfe getötet, wenn sie ihren eigenen Willen leben wollen. Die Kampftruppe um den Engel Vincent hat sich dieser Aufagbe verschrieben, aber mit dem Neuzugang Toni schleichen siche Zweifel an ihrem Tun ein. Das Buch läßt sich ganz gut lesen und der Schluß ist auch überraschend, aber die Story ansich nicht neu und auch nicht wirklich gut umgesetzt. Das Buch Welt aus Staub von Stephen R Bellem ist weitaus besser und spannender geschrieben.

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    Rilana

    01. November 2012 um 21:43

    Was wäre, wenn alles wahr wäre? Wenn es Engel gäbe, Dämonen und all die anderen Wesen, die als Mythen und Märchengestalten abgetan werden? Was, wenn du in der Lage wärst die Wahrheit zu sehen, wenn du dich nur trauen würdest richtig hinzuschauen? Die Handlung Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und trotzdem nach und nach miteinander verwoben werden. Zum einen handelt sie von Arienne. Einer jungen Reporterin, die die Hoffnung hegt mit der Mordserie, die nur sie als solche erkennt, endlich eine richtig große Story an der Hand zu haben. Doch scheint die Sache für sie noch ein bisschen zu groß zu sein, weswegen sie ihren älteren und erfahreneren Kollegen Tom mit ins Boot lässt, der sie in seine manchmal ruppige aber effektive Arbeitsweise einführt. Gemeinsam suchen sie nach Beweisen dafür, dass es sich bei den ungeklärten Todesfällen der letzten Zeit nicht nur um Unfälle oder gar spontane Selbstentzündungen handelt, sondern dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Der zweite Teil der Handlung erzählt von den Paladinen. Einer Gruppe von Kämpfern, die im Auftrag der katholischen Kirche die normalen Menschen vor der Wahrheit und ihren Auswirkungen schützen soll. Zu ihnen gehören die junge, verschlossene Japanerin Noriko, der fast immer fröhliche Schotte Shane und Toni, der grade erst von der Schweizer Garde zu den Paladinen abkommandiert wurde, ohne auch nur im Ansatz zu wissen, was ihn erwarten würde. Ihr Anführer ist der Engel Vincent. Neben dem Kampf gegen die Kreaturen, von deren Existenz die Menschheit nichts erfahren darf, hat er auch noch seinen eigenen, persönlichen Kampf mit Nathaniel auszufechten. Einem weiteren Engel in Menschengestalt, der aber im Gegensatz zu Vincent ein Gefallener ist. Mein Eindruck Die Wächter Edens ist ein sehr kurzweiliges Buch. Es ist spannend und in einem einfachen, flüssigen Stil geschrieben. Die Charakterzusammenstellung ist wirklich gelungen. Jeder wirkt insgesamt interessant. Schade nur, dass die Neugierde auf die einzelnen Charaktere kaum befriedigt wird, da man mit Ausnahme von Arienne nur wenig über die Hintergründe der einzelnen Figuren erfährt. Die gegebenen Informationen reichen so gerade eben um die Handlungen der Beteiligten nachvollziehen zu können. Trotzdem wird eine Art vertraute Atmosphäre geschaffen, dadurch das weniger wichtig erscheinende Situationen sehr detailliert dargestellt werden. Besonders ab etwa dem vorletzten Kapitel war ich von dem Buch nicht mehr wegzukriegen. Denn ich konnte mir nicht vorstellen, wie die Geschichte auf den wenigen verbliebenen Seiten zu einem Ende kommen sollte. Aber das Ende kam - und zwar ziemlich abrupt. Zuerst saß ich nur da und dachte: Was zum Teufel... Doch nachdem ich das verdaut und ein wenig über die letzten Szenen nachgedacht habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich das Ende trotzdem oder vielleicht sogar gerade deswegen gelungen finde. Ein wenig zum Nachdenken angeregt zu werden ist schließlich nichts Schlechtes. Mein Fazit Die Fraktionen Gut und Böse stehen sich in diesem Roman gegenüber. Oder eben doch nicht? Denn die Definition dieser beiden Extreme fällt hier manchmal nicht ganz leicht, was das Lesen umso spannender macht. Wer Engel mag weil sie vollkommen und rein sind, wird diesem Buch nicht viel abgewinnen können. Wer aber auf kreative Deutungen und spannende Fantasy steht, sollte 'Die Wächter Edens' auf jeden Fall lesen.

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2012 um 19:11

    Inhalt Die Reporterin Arienne ist eine großen Story auf der Spur. Obdachlose werden ermordet, doch die Polizei glaubt an Selbstmord. Arienne will der Sache auf den Grund gehen und bekommt Hilfe von ihrem erfahrenen Kollegen Tom. Die Beiden vermuten eine Verschwörung innerhalb der Kirche. Doch was die beiden nicht wissen, hinter den Morden steckt keine Willkür, sondern eine uralte Fehde zwischen Paladinen, den Wächtern Edens, und Dämonen. Meine Meinung Das Cover hat mich neugierig gemacht. Darauf ist eine schwer bewaffnete Frau zu sehen, die in der Luft schwebt und auf etwas schießt. Es sieht auf jeden Fall interessant aus und macht neugierig. Die Protagonisten sind in diesem Buch nicht sehr tiefschichtig. So bekommt man von den Engeln Nathaniel und Vincent nicht viel Hintergrundwissen und auch vom Paladin Antonio erfährt der Leser hier wenig. Lediglich über Adrienne erfährt man mehr, über ihr früheres Leben, dass sie ihren Vater früh verlor, dass sie Dinge sieht, die sonst niemand wahrnimmt. Alles Dinge die für den Verlauf der Geschichte nötig sind um zu verstehen, warum Arienne später im Verlauf so handelt wie sie es tut. Die Story ist jedoch flüssig zu lesen und spannend geschrieben. Die Geschehnisse ist aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Zum einen begleitet der Leser die Reporterin Adrienne auf ihrer Suche nach den Mördern der Opfer, sie vermutet eine Verschwörung innerhalb der Reihen der Kirche. Und zum anderen erfährt der Leser von den Paladinen wie Antonio und Engeln wie Vincent und Nathaniel, die auf der Erde wandeln um die Menschen zu schützen und das Gleichgewicht zwischen Menschen und Halbwesen zu wahren. Der Leser kann somit die Ereignisse parallel verfolgen bis sie zum Schluß hin verschmelzen. Die Spannung bleibt bis zum Schluß bestehen und endet in einem aufregendem Höhepunkt. Allerdings hätte der ruhig noch etwas ausgebaut werden können. Zum Ende hin passierte alles ziemlich schnell. Fazit: Trotz allem hat mir das Buch ein paar vergnügliche Lesestunden beschert. Eine interessante, jedoch noch ausbaufähige Story über Engel, Dämonen und Menschen.

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    Sarah_O

    24. August 2012 um 10:55

    "Die Wächter Edens" ist ein Fantasy-Roman des deutschen Autors Stephan R. Bellem und das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe. Leider konnte es mich - trotz guter Ansätze - nicht überzeugen. Inhalt: Arienne ist angehende Journalistin und einer Mordserie auf der Spur. Mehrere Menschen wurden in letzter Zeit verbrannt aufgefunden und, obwohl die Polizei keine Zusammenhänge sieht, wittert Arienne die große Story. Zusammen mit ihrem älteren Kollegen Tom macht sie sich auf die Suche, ohne ahnen zu können, auf welche übernatürlichen Kräfte sie hier noch treffen wird. Etwa zur gleichen Zeit wird Antonio, Mitglied der Schweizer Garde, in eine kleine Kirche nach Deutschland geschickt, um dort eine geheime Gruppe zu unterstützen: Den Engel Vincent und seine beiden Paladine Shane und Noriko. Von der Existenz dieser Dämonen jagenden Organisation ist Toni sehr überrascht, doch er beginnt auch an Vincent zu zweifeln. Sind seine Mittel zur Dämonenjagd angemessen? Auf welcher Seite steht er wirklich und was verbindet ihn mit dem verstoßenen Engel Nathaniel, gegen den er eine unerbittliche Fehde führt? Die Grundidee dieser sehr religiös angehauchten Urban-Fantasy hat mit sehr gut gefallen und es las sich zu Beginn auch wirklich gut. Der Autor schreibt flüssig und überzeugt mit spannenden Perspektivenwechseln und einer schlüssig aufgebauten Verfolgung. Leider bleibt die Handlung aber sehr oberflächlich und Hintergründe werden - wenn überhaupt - nur unzusammenhängend erläutert. Ich hatte das Gefühl, alles wichtige nur aus Nebensätzen zu erfahren und mir die Beweggründe der Figuren aus diesen Nebensätzen zusammenkratzen zu müssen, wobei selbst das teilweise kaum möglich war. Gerade die Engel, Vincent und Nathaniel, blieben mir weitestgehend schleierhaft. Zwar haben sie eine gemeinsame Geschichte in der Vergangenheit, die mehrfach angeschnitten wird, aber schlüssige Folgerungen für ihre charakterlichen Entwicklungen in der Gegenwart und ihre verschiedenen Standpunkte bei der Dämonenjagd und gegenüber Arienne konnte ich daraus nicht ziehen. Die gemeinsame Vergangenheit - deren Aufarbeitung übrigens mehr im Mittelpunkt der Handlung steht als die aktuelle Mordserie - schien mir so schwammig und ohne jeden Zusammenhang, dass ich darauf einfach nicht schlau werden konnte. Auch Ariennes Charakter, der eigentlich ebenfalls interessante Hintergründe und zum Ende hin große Überraschungen zu bieten hatte, enttäuschte mich nach einer anfänglichen Begeisterung. Auch ihre Rolle in der Welt aus Engeln und Dämonen wurde einfach unzureichend herausgearbeitet und erläutert. Wieder musste ich mir aus den spärlichen Informationen, die nebenbei eingestreut wurden, etwas zusammenkratzen, was leider nur ein recht unzufriedenstellendes Gesamtbild ergab, denn die Fantasy-Elemente in diesem Buch blieben mir weitestgehend fremd. Einige Nebencharaktere wie Tom, der Paladin Shane oder - der beste von allen - ein hochkultivierter, aus Frankreich stammender Gargoyle, konnten mich dagegen völlig überzeugen und sorgten gelegentlich auch mal für ein paar Schmunzler in der ansonsten zwar spannenden, aber doch recht oberflächlichen und zu schnell erzählten Handlung. Für die nötige Vertiefung der Hintergründe und eine schlüssige Charakterentwicklung, ohne die dieses Buch für mich einfach kaum funktioniert hat, hätten es gut und gerne 100 weitere Seiten sein dürfen. So bleibt vieles nur angeschnitten, viele Informationen werden eingestreut, viele Fragen gestellt - doch am Ende bleiben sie meisten unbeantwortet oder - im besten Falle - bleibt es dem Leser selbst überlassen aus den Einzelteilen einen immer noch recht löchrigen Flickenteppich zusammen zu basteln. Für einen Einzelband war die Geschichte leider einfach unbefriedigend und daran konnte auch ein gelungenes, dramatisches Ende nichts mehr ändern. Fazit: Gute Ansätze, leider so unzusammenhängend erzählt, dass ich weder die Charaktere noch die Hintergrundgeschichte wirklich nachvollziehen konnte. Von dem Buch bleibt trotz Spannung und gutem Schreibstil nichts übrig. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen. Ich selbst würde dieses Buch definitiv kein zweites Mal lesen und daher vergebe ich letztendlich leider nur 2 Sterne. Das Potential war da, aber für eine lesenswerte Geschichte fehlt doch noch einiges.

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. July 2012 um 17:58

    Arienne hatte immer Probleme seit ihr Vater gestorben ist. Sie sah Dinge, die nicht real waren und kein Arzt konnte ihr helfen. Sie lebte lange damit, bis zu einem Suizidversuch wonach man sie auf Psychopharmaka einstellte. Seit dem lebt sie allein und spürt von ihren früheren Problemen nur noch ein leicht schummriges Gefühl in den Tiefen ihrer Gedanken. Als Reporterin verdient sie ihr Geld und schreibt kleine Berichte über das Kino-Programm der nächsten Zeit oder kleinere Geschehnisse für eine Wochenzeitung. Dann wird sie auf eine Serie von Morden aufmerksam die alle in gewisser Weise ähnlich sind. Sie ist einer Sache auf der Spur aber sie weiß nicht auf was sie sich mit ihrem Kollegen Tom einlässt. Sie verfolgen eine Truppe die vermutlich im Auftrag der Kirche mordet und dadurch werden sie mit dort rein gezogen und Arienne's Krankheit hat mehr zu bedeuten als sie jemals gedacht hätte... ********************************************************* Die Geschichte des Buchs ist wirklich gut und spannend. Die Charaktere sind gut gewählt und beschrieben. Natürlich spielt die Kirche hier eine große Rolle die sich nicht vermeiden lässt, aber für meine Geschmack war es nichts. Der ganze Bezug und dann die Botschaft des Buchs war für mich ein Bisschen übertrieben und ich konnte dem Ganzen nicht so recht viel abgewinnen. Die Story war toll aufgebaut obwohl ich fand, dass ein paar Sachen doch wirklich früh indirekt verraten wurden und man sich Einiges denken konnte. Der Schluss war dann doch sehr holprig und auch mit einer Aktion die ich von dieser Person nicht wirklich erwartet hätte und die auch irgendwie schon in die Geschichte gepasst hat aber irgendwie dann doch nicht. Ich bin mit dem Buch nicht wirklich warm geworden aber Geschmäcker sind unterschiedlich und das ist auch gut so!

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    Simkin

    28. May 2012 um 22:28

    „Die Wächter Edens“ ist ein spannender Fantasy-Roman, in dem ein uralter Konflikt von höheren Mächten auf dem Rücken der Menschen ausgetragen wird. Für Kenner und Liebhaber ähnlicher Filme und Literatur ist das Buch ein Leckerbissen, der lediglich von einem etwas plötzlichen Ende ein wenig getrübt wird. Dennoch ist das Werk sehr zu empfehlen, außer man besteht darauf, dass Engel unfehlbar sind. Ganze Rezension unter folgendem Link: http://www.janetts-meinung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1834

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Harte Fakten: Bellem, Stephan: Die Wächter Edens / Stephan R. Bellem. – 1. Aufl. – Wien : Otherworld, 2011. – 309 S. ISBN: 978-3-8000-9548-3 Klappentext: Arienne ist einem Serienmörder auf der Spur, der seine Opfer verbrennt. Als der geheimnisvolle Nathaniel in ihr Leben tritt, beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen. Und plötzlich muss sie erkennen, dass die Morde Teil eines Kampfes sind, der schon seit Ewigkeiten tobt. Und das Schicksal der Menschheit hängt davon ab, für welche Seite sie sich entscheidet. Über den Autor: Stephan Bellem wurde 1981 in Heidelberg geboren. Nach dem Abitur schloss er zunächst eine Lehre als Bankkaufmann ab, kehrte der Finanzwelt dann allerdings den Rücken, um Soziologie zu studieren. Zur Schriftstellerei kam er mit dreizehn Jahren – zunächst in Form von kurzen Texten für Rollenspiele oder Kurzgeschichten. Sein Roman „Tharador“ wurde beim Deutschen Phantastik Preis 2008 mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Bester deutschsprachiger Roman“ ausgezeichnet. Meinungsbildung: Das Buch hat bei mir etwas länger gedauert! Ich habe es als Ebook-Version auf meinem Handy gelesen. Aber die Story war super! Ich fand es durchgehend spannend. Man fängt mit zwei Geschichtssträngen an, die sich sehr gut nebeneinander her entwickeln und zusammen geführt werden. Am Anfang hat es mich gewundert was die Geschichten miteinander zu tun haben, aber bei mehreren Erzählsträngen wundere ich mich eigentlich immer. Weswegen ich mir deswegen aber keine “Sorgen” gemacht habe ist die großartige Charakterdarstellung. Ich habe es selten in einem Buch, das ich wirklich jeden Charakter mit seinen Höhen und Tiefen mochte. Engel sind im Moment ja ein sehr beliebtes Thema im Fantasybereich und wenn ich ehrlich sein soll… ja, Engel sind sehr toll! :D Aber ich finde Bellem hat sich in diesem Roman nicht diesen typischen Klischees bedient, bzw. hat sie nicht so offensichtlich jedem auf die Stirn gebunden. Natürlich gab es auch hier ein Engel der den Menschen überdrüssig war und meint sie verdienen ihre “besondere” Stellung nicht. Hätten wir dieses Thema aber nicht… über was würde man sonst Engelromane schreiben? Mir würde nichts einfallen, also find ich es super! Was ich vor meinem Fazit noch erwähnen muss, ist das diese Bewertung die erste in meiner neuen “Matrix” ist und sie gleich alles abräumt… aber eigentlich müsste ich mir noch einen extra Punkt mit aufschreiben, denn Bellem hat tollen Musikgeschmack bewiesen! Und dann auch noch mein 2. Lieblingslied zu erwähnen! Allein deswegen hat er sich den Zusatzengel verdient, aber auch weil es eine wirklich tolle Geschichte ist! Fazit: Spannende und kurzweilige Engelfantasystory mit tollen Charakteren! Bringt einen dazu über die eigene Weltanschauung noch mal nachzudenken! Großartiger Musikgeschmack des Autors! Stephen R. Bellem bekommt ein A von mir und den Zusatzengel für ein besonders tolles Buch!

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    Tru1307

    12. January 2012 um 23:00

    "Die Wächter Edens" war ein erfrischend anderes Buch, als die typischen Fantasy-Romane, die ich in letzter Zeit lesen durfte. So geht es in dem Buch nicht um eine Liebesgeschichte, sondern darum das Paradies zurück zu den Menschen zu bringen. Dabei nutzt der Autor eine sehr gute und flüssige Schreibweise, die den Leser direkt in seinen Bann zieht. Man steigt direkt in die Haupthandlung ein und bis zum Ende hin bleibt die Geschichte dann auch spannend, interessant und abwechslungsreich. Die Geschehnisse werden aus zwei verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Zum einen ist das Arienne, die auf Grund ihrer Nachforschungen auf eine Mordserie stößt und sie aufklären will. Hilfe bekommt sie durch ihren Kollegen Tom, der ihr noch einige Kniffe und Tricks beibringen kann. Gemeinsam kommen sie der Gruppe auf die Spur, die die Morde verübt. Arienne ist auch der einzige Charakter, von dem es überhaupt mehr als ein oder zwei Sätze Hintergrundwissen gibt. Alle anderen Charaktere sind insgesamt zwar interessant, bleiben aber eher blass. Ich hätte mir gewünscht, dass die anderen Hauptfiguren des Buches ein wenig mehr von sich Preis gegeben hätten. Vieles wurde leider nur angedeutet. Der zweite Charakter, durch den der Leser die Geschichte erlebt, ist Antonio, der gerade neu zur Paladin-Gruppe hinzu gestoßen ist und von Rom zur Gruppe gesandt wurde. Mit ihm zusammen erlebt der Leser, was es heißt innerhalb dieser Gruppe zu arbeiten. Bei den wenigen Gesprächen wird leider nur wenig über Vergangenes erzählt, so dass man nur wenig über die Personen erfährt. Wie sehr hätte ich mir gewünscht etwas mehr über 'Die Wächter' erzählt zu bekommen und wie es zur aktuellen Situation kam. Immer wieder wird das zwar angedeutet, aber nie so wirklich ausführlich berichtet. Bis auf eine vergangene Situation, die viel Schärfe in die Geschehnisse bringt, bleibt die Vergangenheit komplett im Dunklen. Bewertung "Die Wächter Edens" war ein wirklich unterhaltsames Buch mit vielen gutes Aspekten und einem angenehmen Schreibstil. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Tiefe bei den einzelnen Charakteren gewünscht und nichts gegen ein paar Seiten mehr gehabt, um die Geschichte mit Hintergrundinfos "aufzufüllen". Ich bin mir sicher, dass es da viele Möglichkeiten gegeben hätte, die man noch näher hätte ausleuchten können.Dennoch war das Buch für mich sehr lesenswert, denn es hat sich auch nicht mit Nebensächlichkeiten aufgehalten und war dadurch immer spannend.

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    Asaviel

    27. October 2011 um 08:27

    Meine Meinung: Mit „Die Wächter Edens“ trifft der Autor Stephan R. Bellem genau einen gewissen Zeitgeist. Engel sind gerade groß im Kommen und lösen scheinbar den Vampirhype langsam ab und zugleich schlägt er in eine Kerbe die ungefähr mit „Sakrileg“ von Dan Brown begonnen hat. Man stellt sich in fiktiven Geschichten die Frage, was die Kirche ihren Anhängern bis heute alles verschwiegen haben könnte. Dieses Grundgerüst, dass sich der Leser aus Titel und Kurzbeschreibung zusammensetzen kann, wird vom Verlag mit einem starken Cover noch unterstützt. Nun folgt der Leser also der Geschichte um die Journalistin Arienne und dem ehemaligen Schweizer Gardisten Antonio. Es lässt sich schnell erkennen, wo die Schnittpunkte zwischen beiden Handlungssträngen liegen und es ist erfrischend, dass nie die Möglichkeit aufkommt, dass sich zwischen unseren beiden Protagonisten eine Liebesgeschichte anbahnen könnte, wie es sonst oft üblich ist bei dieser Konstellation. Stephan R. Bellem schafft gleich zwei mysteriöse Charaktere, deren Hintergründe und Motive erst am Ende aufgelöst werden. Das sind Nathan und Vincent, die seit Ewigkeiten in einem Zwist, beinahe einem Krieg zu liegen scheinen. Es ist schade, dass man über keinen der Charaktere ausreichend Information erhält, um sich wirklich direkt in sie hineinzuversetzen. Es ist einzig Ariennes Vergangenheit, die etwas mehr herausgearbeitet wird. Sie ist mir persönlich aber von Beginn an unsympathisch. Dies ist aber ein sehr subjektiver Eindruck, der niemand davon abhalten soll, das Buch zu lesen. Ich konnte mich eher mit Antonio anfreunden und hier kommt auch die positive Seite der wenigen Informationen über ihn zum Tragen: Man kann sich vorstellen, man sei selbst in seiner Situation. Dadurch fragte ich mich schnell, wie ich mich den Verhalten und fühlen würde, wenn ich plötzlich einem „Wächter Edens“ gegenüberstünde. Gewöhnungsbedürftig war für mich, dass der Autor sich mit Details Zeit lässt, die die Geschichte nicht voranbringen und stattdessen eben die Charaktere so etwas im luftleeren Raum hängen. Hier sei als Beispiel zu nennen, dass mir immer noch völlig unklar ist, warum immer wieder so beharrlich davon geschrieben wird, dass bei Arienne dauernd die Heizung ausfällt. Es nachts also sehr kalt wird und sie immer wieder mit kaltem Wasser duschen muss. Das ist zwar nicht schön für sie, aber ich sehe nicht wieso dieses Detail mehrmals breit ausgeführt werden muss. Ab ungefähr der Hälfte des Buches war für mich absehbar, worauf die Geschichte hinausläuft. Welche Person am Ende welche Rolle hat und wie das Ganze enden muss. Obwohl ich mit meiner Vermutung auch richtig lag, stellte sich ab diesem Zeitpunkt trotzdem keine Langeweile ein, denn der Weg dahin war noch mit Schwierigkeiten gesäumt und es ist ja trotzdem noch der Gedanke da, dass der Autor einen vielleicht doch noch überraschen könnte. Außerdem gelingt es Stephan R. Bellem den Leser mit einem knappen und klaren Schreibstil den Leser mitzuziehen, sodass das Buch kaum aus der Hand gelegt werden kann. Eine nette Dreingabe sind die vielen Songtitel mit Interpreten, die immer wieder erwähnt werden. Ich stelle es mir nur schwierig für diejenigen, die eben jene Interpreten nicht kennen, die Stimmung der Situation einzufangen, wenn sie nicht wissen mit welcher Musik hier Stimmung erzeugt wird. Fazit: Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor sich vielleicht 100 oder 150 Seiten mehr Zeit lässt, um die Charaktere auszuarbeiten. Jeder einzelne von ihnen, nicht nur die hier in der Rezension erwähnten, sind grundsätzlich sehr interessant und ich hätte sehr gerne mehr über sie erfahren. Trotzdem gelingt es Stephan R. Bellem, insbesondere durch einen hervorragenden, mitreißendem Schreibstil, dass ich an der Geschichte dranbleiben musste und das Buch kaum zur Seite legen konnte. Trotz einiger Kritikpunkte kann ich daher ruhigen Gewissens sagen: Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Wächter Edens" von Stephan R Bellem

    Die Wächter Edens

    CharlySunrise

    07. October 2011 um 14:14

    Klappentext Die junge Journalistin Arienne stößt auf eine grauenerregende Mordserie an Obdachlosen. Die Opfer sind immer bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Doch die Polizei will der Sache nicht nachgehen. Je mehr Nachforschungen Arienne anstellt, desto mehr wird ihr bewusst, dass die Morde Teil einer uralten Fehde sind. Und plötzlich gerät sie zwischen die Fronten eines Krieges, der schon seit Ewigkeiten tobt. Als der Schweizergardist Antonio plötzlich in eine kleine Kirche mitten in Deutschland geschickt wird, ahnt er nicht, dass sich dahinter das größte Abenteuer seines Lebens verbirgt. Doch schon bald nagt die Frage an ihm, ob er dem charismatischen Vincent wirklich vertrauen kann, oder ob der Mann nicht einer eigenen, dunklen Agenda folgt. Meine Meinung Es beginnt sofort mit einem Spannungsbogen, der sich stetig hält, unterborchen durch kleine Ruhepausen der Paladine/Journalisten, was aber nicht weiter schlimm ist, da es die Geschichte vorran bringt. Richtig spannend wird es in der Mitte, wo die ganzen Kämpfe beginnen, die einem Massaker ähneln. Der Endkampf ist ein bisschen zu kurz, so als ob Bellem es so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte, weil ihm nichts dazu eingefallen war. Schade, ich hätte mir ein richtigen Kampf vorgestellt, der einer Apokalypse gleichtut. Aber dies ähnelte eher einer Bandenschlägerei. Die Handlung ist gut durchdacht und wird logisch erklärt und alle Fragen werden auch beantwortet. Außer eienr Frage, wie ich finde, wird nicht beantwortet, aber würde ich diese Frage hier stellen, wäre zuviel der Handlung verraten. Also lest es selbst, vielleicht stellt ihr euch dieselbe Frage! Der Charakterausbau ist so ein Mittelding, manche Charaktere sind von Anfang an gut ausgearbeitet, aber es wird nicht weiter in die Tiefe gegangen, nur die Vergangenheit wird hervorgeholt, die aber nicht deren Charaktereigenschaften erklärt. Was ich sehr schade finde, Arianne hätte man zum Beispiel wunderbar ausarbeiten können, genauso wie Toni, wobei sich dieser am meisten verändert hat, wie ich finde. Der Schreibstil ist leicht, aber gespikt mit vielen vulgären Wörtern, was einem manchmal die Sprache verschlägt, wenn man bedenkt, dass diese Wörte aus dem Mund von kirchlichen Menschen kommt. Dennoch ist mir das Lesen leicht gefallen und hat mich in seinen Bann gezogen. Das Ende hat eine wunderbare Erkenntnis gegenüber das Paradies gebracht und ich konnte mich in dieser Erkenntnis wiederfinden. Aber soviel sei dazu gesagt, es ist ein überraschendes Ende, womit ich niemals gerechnet hätte! Aber leider kam es auch ziemlich plötzlich, trotzdem fand ich es gut. Das Cover Man erkennt eine Frau, mit langen Haaren und einem Maschinengewehr in der Hand, die in der Luft schwebt. Ich weiß nicht, wer es sein soll, tippe aber auf Noriko, bin mir aber nicht sicher. Ich finde es passt teils, teils zu dem Buch. Eienrseits passt es, weil es einen Kampf zeigt und da sie in der Luft schwebt, könnte man daraus schließen, dass sie gegen das kämpft, was unten ist, also die Hölle. Das wäre aber ziemlich weit hergeholt, finde ich. Anderseits passt es nicht, weil man keine Engel oder sonstiges erkennen kann. Aber es ist schön düster, helle und warme Farben hätte hier gar nicht reingepasst. Fazit Ein Buch, welches mir wirklich gut gefallen hat, trotz der Makel, die mir aufgefallen sind. Bellem weiß, wie man seine Leser in einen Bann zieht und nachdenklich stimmt. Es beinhaltet viel Gewalt und vulgäre Wörte, daher ist dieses Buch auf keinen Fall für jüngere Leser gedacht, ich würde eher sagen so ab 16 Jahre.

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