Portal des Vergessens

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Inhaltsangabe zu „Portal des Vergessens“ von Stephan R Bellem

Vryn träumt davon, endlich dreizehn zu werden, ansonsten hat er sich über sein Leben noch nicht viele Gedanken gemacht. Sein Bruder Vorlokk hingegen möchte ein großer Krieger werden, doch als Erstgeborener muss er den Hof seines Vaters übernehmen. Als die Brüder erfahren, dass einer von ihnen der prophezeite König von Melaras ist, stellt das ihr Leben auf den Kopf. Der Geschichtsstudent Peter hat wiederkehrende Albträume voller Blut, Verrat und Mord. Über diese Träume spricht er nur mit seiner Psychologin. Was er nicht ahnt, ist, dass die Träume ihn auf den größten Kampf seines Lebens vorbereiten – und eine tödliche Verbindung zu dem Bruderzwist in Melaras haben.

Netter Fantasyroman, leider fehlte es an Tiefe...

— Evan
Evan

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Aurora

    Aurora

    Kaum war dieses Buch bei mir, wurde es auch schon von mir gelesen. Da es nicht besonders dick ist (keine 300 Seiten), hatte ich es ziemlich schnell wieder ausgelesen. Es ist ein super Buch für Zwischendurch und hat einen leichten Schreibstil. Die Handlung pendelte von Traum und Gegenwart hin und her und ließ einen oft verwirrt zurück. Doch ist der Traum wirklich ein Traum oder nur verdrängte Erinnerungen? Denn Traum und Realität vermischten sich mehr und mehr.

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    • 5
  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Damaris

    Damaris

    28. October 2011 um 10:52

    Der erste Satz: Grelle Blitze zuckten über den sonst nachtschwarzen Himmel.

    Vor nicht allzu langer Zeit hat Peter seine Eltern verloren. Das Schlimme daran ist, dass er sich kaum mehr an sie erinnern kann. Über den Unfall weiß er nichts mehr, und auch wenn er seine Eltern auf Fotos sieht, sind sie ihm fremd. Außerdem träumt er in letzter Zeit reale erscheinende Träume, als würde er, als der Kämpfer Vryn, selbst die Hauptrolle im Traum spielen. Während die Träume immer mehr zu Peters Wirklichkeit werden, kehren seine Erinnerungen an seine Kindheit und seine Eltern nicht mehr zurück.
    Peter versucht, trotz allem, ein normales Leben zu führen. Er studiert, hat einen besten Freund und lässt sich ab und zu auf eine Affäre oder eine Beziehung ein. Wegen den Vorkommnissen seit dem Unfall ist Peter in therapeutischer Behandlung. Doch wegen der Träume und weil er ständig glaubt, nicht in die moderne Welt zu gehören, glaubt Peter bald, dass er verrückt wird. Und kann er seiner Therapeutin vertrauen, wenn er ständig das Gefühl hat, dass sie ihm etwas verheimlicht?

    Stephan R. Bellem teilt seine Geschichte in zwei Hauptstränge ein. Einmal die Handlung um Peter in der heutigen Welt. Auf der anderen Seite die Geschehnisse um Vryn, in der Fantasywelt, dem Jungen aus Peters Träumen. Beide Geschichtsstränge haben einen eigenen Verlauf und wechseln sich ca. gleichbleibend ab. Dem Leser fällt es nicht schwer, beiden Handlungen zu folgen. Sie sind klar strukturiert und gut verständlich.

    Es fällt sofort auf, dass Peters Träume sich auch sprachlich von seinem wirklichen Leben unterscheiden. So wirkt die Sprache in der Fantasywelt etwas altmodisch, bzw. angestaubt. "Er obsiegte", "Das Schwert fuhr hernieder", "Als er gewahr wurde", ... klingt zwar nicht modern, passt aber gut in die von Bellem geschaffene Fantasywelt. Und diese ist, totz des spärlichen Buchumfangs, erstaunlich gut gestaltet. Alle vorkommenden Personen passten gut zu ihrer Rolle, sind ausreichend charakterisiert und entwickeln im Geschichtsverlauf eine eigene Persönlichkeit.

    Im Gegensatz dazu ist die Sprache in Peters Jetzt moderner. Sie passt gut zu Peters Umgebung und zeichnet sich besonders durch viele Dialoge aus. So bleibt die Handlung interessant, die Geschichte schreitet zügig voran. Trotzdem sind die Vorkommnisse um Vryn, in Peters Traumwelt, interessanter. Als Leser würde man gerne länger dort verweilen, anstatt immer wieder von der wirklichen Welt unterbrochen zu werden. Die Charaktere im Jetzt wirken blasser und nicht so persönlich, wie in der Traumwelt. Außer mit Peter selbst, kann man sich zu keinem eine konkrete Meinung bilden. Dazu ist die Geschichte einfach zu kurz.

    Gerade wegen der Kürze des Romans ist es überraschend erfreulich, dass beide Handlungsstränge eine gute und vollständige Geschichte ergeben. Natürlich ist hier keine Zeit für ausschweifende Gedankengänge, das ist aber für den Verlauf auch gar nicht nötig. Das Interesse an beiden Geschichten wird so permanent aufrecht erhalten.
    Leider macht sich der Umfang von "Portal des Vergessens" gegen Ende dann doch bemerkbar. Die zusammenlaufenden Handlungen überschlagen sich. Probleme, auch schwerwiegende, werden sofort gelöst und können ohne Hindernisse überstanden werden, bzw. ist mit einer Zwischenhandlung das Hindernis beseitigt. Praktisch ohne Gegenwehr.
    Einige originelle Handlungsstränge am Schluss machen das Buch zu einem soliden Fantasyroman. Die Geschichte ist abgeschlossen, lässt aber noch viel Raum für eigene Spekulationen oder eine eventuelle Fortsetzung.

    Persönliches Fazit
    Zum Glück ist mir bei "Portal des Vergessens" meine eigene Wirklichkeit erhalten geblieben, ich habe sie also nicht vergessen. Den größten Spaß hatte ich bei den Traumsequenzen um Vryn, also der eigentlichen Fantasygeschichte. Dagegen erschienen mir die Handlungen um Peter selbst oft wie ein nötiges Zwischenspiel. Wer das Fantasygenre für sich einmal ausprobieren will, für den ist das Buch eine gute Möglichkeit. Die Geschichte ist so strukturiert, dass sie auch von jüngeren Fantasylesern gut verstanden wird. Alles in allem ist "Portal des Vergessens" ein solider und gut durchdachter Fantasyroman. Ein paar Seiten mehr hätten die Geschichte, vor allem zum Schluss, noch etwas bereichern können. 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    angeltearz

    angeltearz

    01. October 2011 um 09:33

    Krasses Buch, wo man gar nicht damit rechnet, wie es ausgeht.
    Peter hat Nachts immer wieder einen Traum. Er träumt er sei Vryn und erlebt dessen Geschichte. Nach und nach kommt raus, dass es keine Träume sind, sondern Erinnerungen. Peter selbst hat keine Ahnung wer er ist. Angeblich hat er durch einen Autounfall sein Gedächnis verloren. Bei diesem Unfall verlor er auch seine Eltern. Es ist praktisch niemand da, der ihn an seine Vergangenheit erinnern können.
    Seine Psychologin Dr. Wünschler nimmt Peter erst nicht für voll, aber dann merkt Peter bzw. Vyrn doch, dass sie einer der Drahtzieherin ist. Vryn ist über ein Portal von seiner Fantasywelt auf die Erdwelt gekommen und lebt dort als Peter mit einem gelöschten Gedächnis. Nur durch seine Frau aus der Fantasywelt, die nie aufgehört hat nach ihm zu suchen und dann endlich auf der Erdwelt findet.

    Ich hab es ganz oft bei Büchern, wo mal ein paar Seiten in der Welt und dann wieder ein paar Seiten in der anderen Welt spielen, dass ich dann irgendwann nicht mehr mitkomme. Oder halt die eigentlich einzelnen Geschichten durcheinander bringe. Aber bei diesem Buch ist es gar nicht passiert, denn die einzelnen Geschichten sind echt total toll geschrieben und auch am Ende, wenn die zusammenspielen und zu einer Geschichte werden. Echt klasse!

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Siiri

    Siiri

    12. August 2011 um 13:12

    Inhalt:
    Peter hat bei einem schweren Autounfall nicht nur seine beiden Elternteile verloren, sondern auch sein Gedächtnis. So sind ihm außer ein paar Fotos kaum Erinnerungen an seine Eltern und an sein Leben vor dem Unfall erhalten geblieben. Jedoch hat er von seinen Eltern ein immenses Vermögen und eine sehr schöne Wohnung geerbt, so dass sich der begeisterte Geschichtsstudent um Geld keine Sorgen zu machen braucht. Sorgen bereiten ihm allerdings die unheimlich lebensechten Träume, die ihn Nacht für Nacht – und immer um dieselbe Zeit – in eine seltsame, mittelalterliche Welt entführen. Beinahe fühlt er sich wie mitten in einen Fantasy-Roman versetzt. Peter fürchtet, verrückt zu werden und erzählt deshalb seiner Therapeutin Dr. Wünschler von den eigenartigen Träumen. Was hat es mit diesen so realistisch anmutenden Träumen auf sich? Wird Dr. Wünschler Peter davon befreien können?

    Meine Meinung:
    Der Roman beginnt mit einem Prolog, in welchem sich der Leser mitten in einem von Peters merkwürdigen Träumen wiederfindet. In diesem Traum trägt Peter den Namen Vryn und liefert sich einen erbitterten Kampf mit seinem Bruder Vorlokk, der scheinbar gewaltige Naturmächte entfesselt. Der Traum endet damit, dass Vryn gegen seinen Bruder siegt und dieser von einer Klippe in die Tiefe stürzt. Anschließend lernen wir Peter kennen, der schweißgebadet und verwirrt aus diesem seltsam lebensechten Traum erwacht. Peter ist scheinbar ein ganz normaler Geschichtsstudent, der ein sehr großes Interesse an seinem Studienfach hat. Aus diesem Grund hat er nicht selten das Gefühl, in der falschen Zeit zu leben. Der Leser erhält einen Einblick in Peters Studentenleben, was sehr amüsant beschrieben ist – ich als Studentin erkannte mich problemlos darin wieder.

    Im Folgenden wechseln sich Kapitel aus der Sicht von Peter und solche aus der Sicht von Vryn aus Peters Träumen ab, was durch entsprechende Kapitelüberschriften gekennzeichnet wird. Unterbrochen wird diese Regelmäßigkeit zweimal durch Kapitel aus der Sicht einer völlig anderen Figur (die ich aber nicht verrate).

    Die Träume bilden einen eigenen Handlungsstrang, der sich um Peters „Traum-Ich“ Vryn dreht. Die mittelalterlich anmutende Fantasy-Welt wird sehr atmosphärisch beschrieben, so dass sie sehr plastisch vor meinem geistigen Auge erschien. Vryn ist der Sohn eines einfachen Bauern, der jedoch früher einer der mächtigen vier Sonnenkrieger war. Er versucht allerdings, seine beiden Söhne von der Kriegskunst fernzuhalten – bis eines Tages sein älterer Sohn Vorlokk durch einige geheimnisvolle Krieger entführt wird. Von diesem Tag an wird Vryn zu einem Krieger ausgebildet, um eines Tages seinen Bruder befreien zu können. Warum haben diese Männer Vorlokk entführt? Wird Vryn seinen Bruder befreien können? Und will dieser überhaupt befreit werden? Mit Vorlokk ist jedenfalls schon am Tag seiner Entführung eine seltsame Änderung vorgegangen – greift er doch seinen Bruder Vryn rücksichtslos und unerbittlich an…

    Peters Träume – und damit auch die Kapitel über Vryn – werden immer länger, und Peter empfindet sie immer realer. Schließlich verflechten sie sich auf eigenartige Weise mit der Realität, eine Figur aus Peters Träumen taucht auch in seiner Wirklichkeit auf. Wer ist sie? Kannte er sie in seinem Leben vor dem Unfall? Auf eine gekonnte Art und Weise verknüpft der Autor die beiden Handlungsstränge über Peter und Vryn, so dass Vryn einen immer wesentlicheren Teil von Peters Leben einnimmt. Schließlich beschließt er, angespornt von seinem Freund Frank, der Sache auf den Grund zu gehen und herauszufinden, was es mit den Träumen auf sich hat…

    Der Schreibstil des Autors ist detailverliebt und stellenweise recht elegant, doch insbesondere in den Kapiteln aus der Sicht von Peter wird die Sprache auch manchmal salopp, was für einen Studenten ja durchaus nicht ungewöhnlich ist.
    „Portal des Vergessens“ lässt sich sehr flüssig lesen und ist auch durchgehend spannend, da man stets wissen möchte, wie es weiter geht. Der Plot ist recht originell, der Kontrast zwischen der heutigen Welt von Peter und der mittelalterlichen Welt von Vryn ist gut herausgearbeitet und sorgt dafür, dass es nie langweilig wird.

    Das Ende wartet mit einigen Überraschungen auf, manche Dinge fand ich jedoch auch ein wenig vorhersehbar. Jedenfalls empfand ich das Ende als stimmig und passend zum Buch. Die Geschichte wirkt zwar abgeschlossen und rund, doch lässt sich der Autor durch den Epilog offensichtlich noch die Möglichkeit einer Fortsetzung offen. Ich bin ja gespannt, ob da eventuell noch etwas kommt…

    Allerdings würde ich den Roman keinen zartbesaiteten und auch keinen sehr jungen Lesern empfehlen, da darin einige stark gewalthaltige und brutale Szenen vorkommen. Ansonsten bietet das Buch auf jeden Fall einige kurzweilige und spannende Lesestunden.

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  • Großes Sommergewinnspiel: Online-Schatzsuche!

    Die Alchemie der Unsterblichkeit
    kerstin_pflieger

    kerstin_pflieger

    02. August 2011 um 10:17

    Zehn deutsche Fantasy-Autorinnen und -autoren verschiedener Verlage, rufen auf zur Online-Schatzsuche! Wenn ihr einem magischen Pfad aus Links folgt, gelangt ihr nacheinander auf Blogs und Websites von deutschen Fantasyautoren. Auf jeder dieser Seiten ist ein Buchstabe versteckt. Zusammengesetzt ergeben diese Buchstaben das Lösungswort.

    Unter den richtigen Einsendungen** verlosen wir zehn signierte fantastische Romane, von jedem von uns Autoren, die an dieser Schatzsuche beteiligt sind, einen. Der Hauptpreis, der zusätzlich verlost wird, ist ein Paket, in dem sich zehn* signierte Romane befinden!

    Die Hinweise findet ihr ab 1. August 2011, die Suche startet auf der Website von Jeanine Krock (www.jeaninekrock.de).

    An der Verlosung teilnehmen kann jeder, der eine E-Mail mit dem richtigen Lösungswort und seiner vollständigen Anschrift an schatzsuche@kerstin-pflieger.net schickt. Zeit habt ihr bis zum 08.08.2011 um 8.08 Uhr. Das ist der Einsendeschluß.

    Ihr dürft drei der zur Wahl stehenden Bücher nennen – wir versuchen eure Wünsche zu berücksichtigen.

    Viel Glück!

    *Die Bücher zur Auswahl sind: (Nach Autoren alphabetisch geordnet)

    “Portal des Vergessens” von Stephan R. Bellem
    “Dein Blut für ewig” von Michaela F. Hammesfahr
    “Nachtglanz” oder “Schattenschwingen” von Tanja Heitmann
    “Flügelschlag” von Jeanine Krock
    “Staub zu Staub” oder “Hexenseelen” von Olga Krouk
    “Die Bruderschaft des Schwertes” von Christoph Lode
    “Schattenblüte – die Verborgenen” von Nora Melling
    “Die Alchemie der Unsterblichkeit” von Kerstin Pflieger
    “Grim- das Siegel des Feuers” oder “Grim – das Erbe des Lichts” von Gesa Schwartz
    “Hexendreimaldrei” oder “Jagdzeit” von Claudia Toman

    ** Eingesandte Post- und E-Mailadressen werden nur für dieses Gewinnspiel gespeichert und weder weitergegeben noch für andere Zwecke verwendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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    • 52
  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    BlueNa

    BlueNa

    23. July 2011 um 12:13

    Zu kurz, aber gut
    .
    Peter hat vor zwei Jahren seine Eltern bei einem Autounfall verloren, an den er sich nicht mal mehr erinnern kann. Sein Gedächtnis an die davor liegende Zeit ist wie ausgelöscht. Mittlerweile studiert er Geschichte an der Uni und ist gut mit einem Kommilitonen namens Frank befreundet. Dieser neckt ihn immer wieder, dass seine Moralvorstellungen nicht in unsere Zeit passen würden. Auch wird Peter nachts von merkwürdigen Träumen heimgesucht, die sich mehr als nur real anfühlen. In diesen Träumen ist er ein junger Sonnenkrieger namens Vryn, der gegen seinen Bruder zu Felde ziehen muss. Was verbirgt sich hinter Peters Traumwelt? Ist sie Realität oder wird er durch seine Trauer langsam verrückt?
    .
    Ich hatte dieses kurze Büchlein von nicht mal 300 Seiten sehr schnell durchgelesen. Das lag aber nicht nur an der geringen Seitenanzahl, sondern auch an dem angenehmen Schreibstil des Autors und der Kurzweiligkeit der Geschichte, die hier erzählt wird. Es handelt sich bei „Portal des Vergessens“ um einen Urban-Fantasy Roman, aber Gott sei Dank ohne kitschige Vampire und Werwölfe, sondern hier wird gekonnt die reale Welt mit High-Fantasy-Elementen vermischt. Der Showdown findet allerdings in unserer Welt statt und kam mir zu abrupt. Gegen Ende hin, hatte ich ein wenig das Gefühl, durch die Geschichte gehetzt zu werden, dass sie jetzt schnell zum Abschluss gebracht werden muss. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt den ich hier anbringen kann.
    .
    Der Schreibstil von Stephan R. Bellem ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Er baut durch die Szenenwechsel und –Sprünge zwischen Peter und Vryn sehr schnell Spannung auf. Die Abenteuer des Kriegers Vryn fand ich toll und interessant zu lesen und ich empfand es irgendwie immer als schade, wenn ich zu Peter zurückkehren musste. Ich konnte mir während des Lesens richtig gut vorstellen, wie der Autor diese Zeilen niederschrieb, bzw. auch vorliest.
    .
    Peter ist ein schöner Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte. Ich konnte gut nachvollziehen, wie er begann, an sich und seinem Geisteszustand zu zweifeln, während seine komische Therapeutin ihm immer einzureden versucht hat, dass er nicht verrückt sei, dass alles zu seiner Trauerbewältigung gehöre und er irgendwelche Pillen schlucken soll. Ja, nee, is klar! Frank ist irgendwie ein netter Freund, der mir aber ein wenig zu flach geraten war. Außerdem hab ich mich über die zwei etwas altmodischen Namen, Peter und Frank, gewundert. Nora ist ein nettes Mädchen, dass sich Hals über Kopf in unseren Peter verliebt. Wegen mir hätte es diese Lovestory nicht unbedingt geben müssen, aber sie war erträglich.
    .
    Das Cover dieser hochwertigen Klappenbroschur ist total schön und ein echter Hingucker! Hier sieht man ein rundes Steinportal, durch das zwei Personen auf einer Brücke schreiten. Es mutet düster und geheimnisvoll an, fast schon ein bisschen geheimnisvoller, als das Buch selbst. Der Titel ist erhaben und in Spotlackoptik in den Buchdeckel eingeprägt.
    .
    Mir hat „Portal des Vergessens“ ein paar schöne und kurzweilige Lesestunden beschert, allerdings fand ich das Buch ein wenig zu kurz geraten. Ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht und gerade zum Ende hin, hätte es nicht so schnell gehen dürfen. Da das aber Geschmacksache ist, empfehle ich das Buch sehr gerne weiter, an alle, die Lust auf eine schöne und spannende Geschichte haben, die ohne zu viel Kitsch auskommt, dafür mit ein paar harten Kampfszenen aufwarten kann!

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Xanja

    Xanja

    11. July 2011 um 12:55

    Der Geschichtsstudent Peter durchlebt jede Nacht denselben Albtraum. Zwei Brüde stehen sich im Kampf gegenüber, denn nur einer von ihnen kann König über Melaras sein. Doch ist Peter am Tage wirklich wach und schläft er nachts tatsächlich?
    Welche Rolle spielt seine Psychotherapeutin Dr. Wünschler, die einzige Person, der er seine Träume anvertraut? Woher kommt die geheimnisvolle Netyra, eine junge Frau, die von den Behörden aufgegrifen und für verrückt erklärt worden ist? Als immer weitere seiner Träume Wirklichkeit werden, beginnt Peter langsam zu glauben, dass sie mehr weiß, als er begreifen kann.
    Peter versucht Wahrheit von Lüge und Freund von Feind zu treffen, doch die Zeit arbeitet gegen ihn und das Kartenhaus der Realität droht einzustürzen.
    Denn der Kampf ist längst noch nicht beendet ...
    Ich finde, dass dies ein schönes Buch für zwischendurch ist. Mit nicht ganz 300 Seiten und einem leichten, flüssigen Schreibstil lässt es sich super lesen. Auch das Cover finde ich absolut genial. Mir hat dieses Buch einige schöne Lesestunden bescherrt. Dennoch war es teilweise etwas verwirrend, was jedoch verständlich ist, da es immer wieder von der Realität in den Traum springt. Das gesamte Buch wird aus mehreren Sichtweisen geschrieben und damit man weiß, wer gerade an der Reihe ist, werden die einzelnen Kapitel lediglich mit dem jeweiligen Namen gekennzeichnet.

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    VanaVanille

    VanaVanille

    Peter ist ein junger Geschichtsstudent, der seit einem tragischen Autounfall, bei dem seine Eltern ums Leben kamen, das Gedächtnis und damit jegliche Erinnerungen an seine Familie verloren hat. Aus diesem Grund sucht er wöchentlich seine Therapeutin Dr. Wünschler auf, die ihm beim Wiedererlangen seines Gedächtnisses, sowie bei den realistischen und furchteinflößenden Träumen, die ihn seit kurzem immer wieder heimsuchen, helfen soll. Doch immer mehr vermischt sich Realität mit Traum bis Peter nicht mehr weiß, welches der beiden Leben wirklich sein eigenes ist.

    Portal des Vergessens ist ein gutes Beispiel dafür, wie Cover und Klappentext eines Buches manchmal total in die Irre führen können. Denn leider musste ich schnell herausfinden, dass weder der Protagonist, noch das Genre des Romans meinen Wünschen entsprach. Meine Hoffnung auf eine neuartige Handlung zwischen zwei Welten verpuffte bereits auf den ersten Seiten und plötzlich sah ich mich mit einer Geschichte konfrontiert, die man in das typische, mittelalterliche Fantasy Genre einordnen konnte (absolut nicht mein Geschmack), gemischt mit einem kleinen Bisschen an Science-Fiction.

    Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Während Peter über sein alltägliches Leben und die schrecklichen Alpträume berichtet, gibt es abwechselnd dazu auch noch Kapitel mit Sicht auf Vryn, Peters Traum-Ich, der in seiner Welt Melaras zusammen mit dem König gegen die feindlichen Mächte und seinen eigenen Bruder Vorlokk kämpft. Durch eine alte Prophezeiung sind ihre Schicksale verbunden, denn es heißt, dass einer von beiden den anderen töten muss, um König des Reiches zu werden.
    Schon an dieser Stelle wusste ich, dass das Buch mir eindeutig nicht gefallen würde. Erstens fand ich die Idee einer Prophezeiung und die beiden Rollen des bösen, älteren und des friedliebenden, jüngeren Bruders derart durchgekaut, dass man nicht einmal mehr überlegen musste, wie die Geschichte ausgehen würde. Außerdem bestand dieser Fantasypart hauptsächlich aus Kriegstreiberei und deren Planung, die mir auf Dauer auf die Nerven gingen und mich langweilten, weil einfach nichts passierte.

    Beruhigend wäre es gewesen, wenn sich dafür jedenfalls die in der Realität spielenden Kapitel gelohnt hätten, aber auch diese ließen zu wünschen übrig. Angefangen mit dem überheblichen Protagonisten - der sich scheinbar für den Besten hielt - bis hin zu dümmlichen besten Freunden, gut aussehenden Frauen und der zwielichtigen Psychologin, keiner der handelnden Charaktere gefiel mir auch nur ansatzweise. Neben Peter kamen mir die anderen Personen auch nur vor, als wären sie Mittel zum Zweck, und würden keinen höheren Sinn haben. Sie existierten nur, damit die Geschichte so verlaufen konnte, wie sie schlussendlich verlief. Wer also auf charakterstarke Nebenfiguren hofft (so wie ich), der wird bei Portal des Vergessens auf keinen Fall Freude finden.
    Selbst die Handlung schien belanglos und nur als Überbrückung zu dienen, bis Peter wieder in seine Träume abtauchte. Das sah man auch gut daran, dass uninteressante Nebensächlichkeiten in den Vordergrund gespielt wurden: Eine Liebesbeziehung, die keine war, eine Demo, die nie stattfand und die ständige Präsenz von Essen und dessen ausführliche Beschreibung. Und der letzte Punkt ist kein Scherz. Die Speisen der Figuren wurden detailreicher erläutert als deren Charakter, sodass ich mich in manchen Situationen wirklich fragte, ob der Autor vielleicht hungrig war, als er das Buch schrieb.

    Alles in allem konnte mich der Roman also nicht überzeugen. Da die meisten Ideen eher alt waren und auch nicht irgendwie neu bearbeitet wurden, blieb die ganze Geschichte sehr durchschaubar und eher einfältig. Besonders Leser wie ich, die einen großen Wert auf ausgeklügelte Charakter und atemberaubende Spannung legen, konnte der Autor mit diesem Werk nicht zufrieden stellen.

    Mein Urteil:

    Ein eher gewöhnlicher Fantasyroman, der mehr verspricht, als er schließlich hergibt. Für Freunde der leichten Literatur und dem altbekannten Kampf zwischen Gut und Böse mag sich das Buch zwar eignen, wird aber enttäuschend auf die Leser wirken, die sich etwas Neuartiges erhofften.

    Diese Rezension findet ihr auch auf unserem Blog:
    http://collectionofbookmarks.blogspot.com

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    • 3
  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    18. June 2011 um 17:46

    Ich habe einige Zeit überlegt, wie ich dieses Buch jetzt letztendlich bewerten soll. Habe überlegt, ob ich noch freundliche Worte dafür finde. Irgendwelche.
    Im Endeffekt muss ich aber sagen, dass mir keine einfallen. Das Buch ist in meinen Augen einfach schlecht.

    Eine unausgegorene Geschichte, langweilige, flache und unglaubwürdige Charaktere, eine 0/8/15 Fantasywelt, wie ich sie in Kinderbüchern schon besser gesehen habe. Ein holpriger Sprachstil.
    So leid es mir für Autor und Verlag auch tut, mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen.

    Die Geschichte gibt zunächst einmal nichts Neues her, was nicht schlimm wäre, wenn sie zumindest auf innovative Art und Weise erzählt worden wäre. Leider sind ¾ des Buches belangloses Geplätscher, unwichtige, bis uninteressante Szenen, die sich mit der Zeit immer wieder im Kreis drehen. Sehr enttäuschend.

    Auch die Parallelwelt hat nichts Interessantes zu bieten. Der Leser wird mit magischen Schwertern, magischen Ringen und bösen, machtgierigen Feinden erschlagen. Dann wird noch ein Orakel erwähnt, aber nicht weiter ausgeführt, dann kommt es zu einigen belanglosen Liebesgeschichten, die weder bemerkenswert noch berührend sind.
    Das Buch ist höchstens bemerkenswert schlecht.

    Des Weiteren haben wir einige Nebenfiguren, die geheimnisvoll und grau wirken sollen, die aber so steif beschrieben wurden, dass sie eher wie Schaufensterpuppen wirken, als wie lebendige Personen.
    Die Dialoge sind ebenso hölzern, teilweise unwichtig und wirken auch wie aus der Retorte, aber nicht wie aus der Realität gegriffen.
    Das Ende ist platt, hervorsehbar und gähnend langweilig.

    Das Tüpfelchen auf dem I ist definitiv aber der Epilog. Keine halbe Seite lang, nicht überraschend und soll vermutlich ein Cliffhangar darstellen oder zumindest ein offenes Ende. Meiner Meinung nach hätte der Autor sich das Ganze auch gut und gerne sparen können. Der Epilog macht mich nicht neugierig und erwirkt auch keine Spannung. Das einzige was er bewirkte war, dass ich genervt die Augen rollen musste.

    Portal des Vergessens ist ein Buch, bei dem ich froh war, als ich die letzte Seite erreicht hatte und es endlich zuklappen konnte.
    Ich würde dieses Buch nicht einmal Leseanfängern, oder Neulingen in diesem Genre empfehlen. Da gibt es deutlich bessere Bücher für den Beginn. Lese-Ratten und langjährigen Fantasylesern würde ich abraten, dieses Buch zu lesen.

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Asaviel

    Asaviel

    19. May 2011 um 13:45

    Ausstattung: Die Geschichte findet sich in einer broschierten Ausgabe wieder. Im Innenteil sieht der Leser vorne wie hinten ein großes schwarzes Portal, wie man es sich vorstellen würde.
    Das Titelbild wird ebenfalls von einem Portal geziert, auf dessen andere Seite man zwei Menschen erkennen kann. Vermutlich Peter und Nora, oder aber Peter und Netyra, ganz klar ist das nicht. Im Ganzen weckt das Bild aber eine mysteriöse Grundstimmung, die gut zur Geschichte passt.
    Der Titel nimmt leider schon etwas von der Geschichte voraus, worunter die Spannung im Buch etwas leidet.

    Inhalt: Über den Klappentext hinausgehend kann hier nur wenig gesagt werden, denn sonst wäre beinahe zu viel verraten. In Peters Träumen treten Menschen auf, so wirklich, dass er kaum glauben kann, dass es Träume sind. Ebenso fühlt er sich Vryn, aus seinen Träumen, nicht nur verbunden. Ihn lässt das Gefühl nicht los, dass er selbst dieser Vryn ist.

    Meine Meinung:
    Die Idee von Träumen, die wirklicher erscheinen als die Realität selbst, ist äußerst faszinierend und schnell ist der Leser in die Frage verwickelt, welchen Zusammenhang es zwischen Peter und den Menschen aus seinen Träumen gibt.
    Leider ist das Buch so kurz, dass man kaum Einblicke in die Welt von Vryn und Vorlokk erhalten kann. Es gibt sehr große Zeitsprünge und besonders während seiner Ausbildung hätte der Leser Vryn näher kennen lernen können. Diese wird aber beinahe gänzlich übersprungen. Damit verwehrt die Handlung einen tieferen Zugang zur Geschichte, was ich äußerst bedauernswert finde. Denn die Züge und der Grundgedanke auf dem die Fantasywelt fußt, hat auf jeden Fall seinen Reiz.
    Ebenso reizvoll ist der Grundgedanke der Geschichte. Zwei Welten prallen hier aufeinander und werden vermischt. Und die Charaktere, die auf beiden Seiten agieren oder agiert haben, haben Schwierigkeiten diese Welten auseinander zu halten.
    Dass Dr. Wünschler mehr ihre Finger im Spiel hat, als sie zu Beginn zugeben will, ahnt der Leser sehr früh und doch gelingt es dem Autor die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Gerade das Ende hält einige Überraschungen parat, die keinesfalls vorhersehbar sind.

    Fazit: Die Geschichte und die Idee dahinter ist fabelhaft. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sie vielleicht doppelt so lang ist, damit ich mich besser einfinden kann. Dann hätte man Vryn und seine Welt und Peter in seiner jetzigen Situation besser verstanden und es wäre mir noch eher möglich gewesen mich von der Geschichte entführen zu lassen.
    Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Sanicha

    Sanicha

    30. April 2011 um 13:30

    Meine Rezension:
    Das Buch „Portal des Vergessens“ vom Autor Stephan R. Bellem ist ein spannendes Lesevergnügen zwischen zwei Welten, die jede auf seine Art mystisch und geheimnisvoll ist. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut und ich bin ruckzuck in die Geschichte reingekommen und auch voran. Ich wurde gleich von der ersten Seite an gefesselt, da es schon im Prolog sehr interessant und spannend zur Sache ging, so dass man unbedingt wissen wollte wie es weiter in der Geschichte voran geht.

    Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven und aus zwei unterschiedlichen Welten erzählt. Zum einen erlebt man alles rund um den Protagonisten Peter. Dieser hat seltsame Träume, in denen es um den Protagonisten Vryn geht. Peter hat aber nach einer gewissen Zeit das Gefühl, als sei er dieser Vryn nur er kann sich darauf keinen Reim machen, da Vryn in einer ihm unbekannten völlig fremden Welt wohnt. Was es nun mit Vryn und Peter auf sich hat, werde ich nicht verraten. Es ist aufjedenfall sehr spannend und man kann einfach nicht von der Geschichte lassen.

    Mir hat es sehr gut gefallen, wie die einzelnen Welten beschrieben wurden und das man nicht sofort hinter jedes Geheimnis gekommen ist. Sondern erst zum Schluss hin wird einem so einiges klarer. Dies finde ich immer sehr gut da ich mir so zwar meine eigenen Gedanken machen kann um dann am Ende überrascht zu werden wie es schlussendlich ausgeht.

    Die Spannung wird wie schon gesagt gleich zu Anfang aufgebaut und durch diese verschiedenen Perspektivwechsel meines Erachtens auch sehr gut gehalten und zum Ende sogar gesteigert. Ich konnte mich richtig gut fallen lassen in die Geschichte und man musste einfach wissen wie es weiter geht. Die Perspektivwechsel gefallen mir sehr gut, da man so einen guten Gesamteindruck der Geschichte erhält. Auch das Cover passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte und allein dieses spricht einen schon an um das Buch einmal zu lesen. Mir ging es aufjedenfall so

    Das Ende finde ich sehr gut und ich hätte mit diesem Ausgang nicht gerechnet. Aber es verspricht noch mehr, da es sehr offen gehalten ist und noch einige Fragen offen geblieben sind. Diese lohnt es sich bestimmt noch zu erfahren und ich würde gerne weitere Dinge rund um Peter erfahren. Ich habe zwar noch keine Informationen über einen zweiten Teil gefunden aber wer weiß vielleicht kommt ja noch einer. Und wenn ja dann werde ich diesen mit Sicherheit auch lesen.

    Fazit:
    Ein sehr gelungenes Buch, welches mich sofort in den Bann gezogen hat. Es ist spannend zu erfahren, was die beiden Welten miteinander gemeinsam haben. Die Spannung ist sehr gut aufgebaut und der Schluss ist einfach überwältigend. Mir hat es sehr gut gefallen und es ist ein interessanter Fantasyroman. Ich kann ihn aufjedenfall weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Nazurka

    Nazurka

    20. April 2011 um 00:59

    Portal des Vergessens - Stephan R: Bellem
    Eine schwächelnde Story mit Potenzial!

    Portal des Vergessens

    Klappentext:

    "Jede Nacht wird Peter von Albträumen aus dem Schlaf gerissen. Träume, in denen das Schicksal einer fremden Welt auf dem Spiel steht. Und mit jedem neuen Traumbild verblasst die Erinnerung an seine tote Familie mehr und mehr. Als die Grenzen zwischen Traumwelt und Realität immer weiter verwischen, vertraut Peter sich seiner Therapeutin, Dr. Wünschler, an. Doch kann sie ihn jetzt noch retten? Der Kampf um Peters Wirklichkeit hat begonnen."

    Zum Autor:

    Stephan R. Bellem wurde 1981 in Heidelberg geboren. Nach dem Abitur schloss er zunächst eine Lehre als Bankkaufmann ab, kehrte der Finanzwelt dann allerdings den Rücken, um Soziologie zu studieren. Zur Schriftstellerei kam er mit dreizehn Jahren - zunächst in Form von kurzen Texten für Rollenspiele oder Kurzgeschichten. Er lebt in Leipzig.

    (Aus: Portal des Vergessens, Informationen zum Autor)

    Zum Roman:
    Peter ist eigentlich ein normaler junger Student, der allerdings die moderne Technik weniger verscheut, als mehr umweltschonendes und altmodisches Verhalten bevorzugt. Nach seinem Unfall kann er sich an nichts mehr aus seiner Kindheit erinnern. Und während er immer mehr sich selbst besser kennen lernen und sich erinnern möchte, suchen ihn Träume heim. Träume von einer anderen Welt, einer anderen Zeit, in der er die Hauptfigur, Vyrn, ist. Doch wie nah sind sich Traum und Realität? Wie schmal ist der Grad, der dazwischenliegt?

    Fazit:

    Mit "Portal des Vergessens" habe ich das erste Mal richtig eine Geschichte gelesen, die Parallelwelten so deutlich im Vordergrund der Thematik hat. Die einzelnen Kapitel tragen die Überschriften derjenigen Personen, von denen das Kapitel handelt und aus deren Sicht es geschrieben ist.

    Zu Beginn braucht man etwas, um in die Geschichte reinzufinden. Es wirkt noch ziemlich konstruiert, jedoch findet der Autor schnell in seine eigene Geschichte und weiß den Leser durchaus zu fesseln. Die Sprünge zwischen den Hauptcharakteren Vryn und Peter sind durchaus gezielt und passend gewählt, sodass dem Leser nichts von der Geschichte vorweg genommen wird und genau zur richtigen Zeit Informationen gegeben und Geheimnisse gelüftet werden.

    Der Plot dahinter ist zwar nicht sonderlich originell, hat jedoch viel Potenzial - das leider nicht vollends genutzt wurde. Der Leser hat kaum die Möglichkeit, richtig in die Geschichte einzutauchen. Es fehlen Pausen, ständig passiert was, sodass man nicht den einen Moment vollkommen auskosten kann, sondern man quasi von Ereignis zu Ereignis hetzt und ide vielen Sprünge in der Geschichte teilweise zu schnell kommen. Vor allem hat man das Gefühl, dass der Autor schnell alles runtererzählen will. Ich sage nicht, dass man nicht merkt, dass viel Arbeit und Fleiß in die Geschichte gefloßen sind, allerdings bekommt der Leser keine Tiefe in der Geschichte geboten.

    Bei den Charakteren musste ich auch öfter schlucken: Barvhan und Rhulfar, zwei Sonnenkrieger und weltweit berühmt für ihre Heldentaten (stehen sich allerdings nun als Feinde gegenüber), benehmen sich kurz vor dem Kampf wie zwei Kinder, die sich um Süßigkeiten streiten. Dass Peter nicht merkt, dass mit seiner Therapeutin etwas auch nicht ganz Koscha sein kann, ist mir auch rätselhaft. Dass er sich nicht fragt, wieso sie Wunden behandeln kann und so immens darauf ausgerichtet ist, dass er seine Träume blockiert. Und auch seine Sturheit, etwas zu glauben bzw. nicht zu glauben, z.B. als er Netyra sieht, wirkt irgendwie nicht echt.

    Neytra wiederrum ist durchaus ein glaubhafter Charakter und auch der mit der meisten Tiefe, obwohl sie eigentlich nur eine Nebenfigur darstellt. Zumindest ist sie ein wichtiger Faktor um vor allem das Charakterbild aufzuwerten. Denn leider bleiben die meisten Charaktere relativ gleich, es findet kaum eine Entwicklung statt. Neytra ist der einzige Charakter, der ansatzweise wechselhafte Eigenschaften widerspiegelt. Das Problem liegt denke ich einfach an der Art, wie die Charaktere agieren: nämlich entweder heftig oder gar nicht, bzw. gleichgültig. Es gibt kein Mittelmaß, keine Entwicklung, und wie jeder weiß entsteht z.B. auch ein Streit nicht durch Luft.

    Daher können beim Leser leider auch kaum Emotionen aufkommen, die Geschichte bleibt zwar nicht flach, da sie durchaus Unterhaltung und spannende Szenen bieten kann, jedoch bringen relativ gleichbleibende Charaktere und eine durchschaubare Handlung nur kurzweiligen Spaß. Durch die geringe Komplexität ist es ein guter Fantasyroman für zwischendurch, den man durchaus lesen kann.

    Zum Schluss möchte ich allerdings auch loben, dass ich am Ende das Gefühl hatte, wissen zu wollen, wie es weitergeht. Zwar gibt es noch keinerlei Informationen über einen zweiten Teil, allerdings würde ich den auf jeden Fall lesen, denn ich denke, dass das Potenzial für die Geschichte gegeben ist und der Autor dieses auch nutzen könnte. Und da am Ende noch einige Dinge offen sind, könnte eine Fortsetzung durchaus möglich sein.

    Kurz zum Cover: Wirklich ein schönes Cover. Ich finde, es unterstreicht den Titel, der passend gewählt wurde und die Farben harmonieren wirklich wundervoll zusammen. Grün ist sowieso immer toll.

    So, zum Schluss vergebe ich 3 von 5 Sternen für diesen kurzweiligen, jedoch bestehenden Lesespaß.

    Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an den Uebberreuter bzw. Otherworld Verlag, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten!

    Autor: Stephan R. Bellem
    Fantasy - Roman
    Verlag: Otherworld; Broschiert
    Genrè: Fantasy, Roman
    Preis: 14, 95 €

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    13. April 2011 um 14:27

    Ein Leben in zwei verschiedenen Welten
    Text (Otherworld)
    Vryn träumt davon, endlich dreizehn zu werden, ansonsten hat er sich über sein Leben noch nicht viele Gedanken gemacht. Sein Bruder Vorlokk hingegen möchte ein großer Krieger werden, doch als Erstgeborener muss er den Hof seines Vaters übernehmen. Als die Brüder erfahren, dass einer von ihnen der prophezeite König von Melaras ist, stellt das ihr Leben auf den Kopf. Der Geschichtsstudent Peter hat wiederkehrende Albträume voller Blut, Verrat und Mord. Über diese Träume spricht er nur mit seiner Psychologin. Was er nicht ahnt, ist, dass die Träume ihn auf den größten Kampf seines Lebens vorbereiten - und eine tödliche Verbindung zu dem Bruderzwist in Melaras haben.
    Statement:
    Am Anfang der Geschichte macht uns der Autor mit den beiden Brüdern Vryn und Vorlokk bekannt. Es beginnt mit dem Ende eines Kampfes zwischen den beiden und der Beginn der Erzählung von Peter. Der junge Geschichtstudent, in der heutigen Zeit lebend, modern aber doch wiederum nicht so modern, bevorzugt ein einfaches Leben ohne diesen ganzen modischen Technikkram. Doch so ganz ohne kann auch er nicht. Sei es das Handy oder das Fernsehen, diese zu besitzen waren für ihn unvermeidbar. Wieder und wieder wird er von ein und demselben Traum heimgesucht, der ihn schweißgebadet nachts aus dem Schlaf treibt. Seit einem Autounfall vor etlichen Jahren, bei dem er seine Eltern verlor, fehlt Peter jegliche Erinnerung an sein vorheriges Leben. Materielle Sorgen hat er keine, denn die Eltern haben ihm ein gutes finanzielles Polster hinterlassen. Doch an sein ganzes Leben vor dem Unfall kann er sich nicht mehr erinnern. Er vertraut sich seiner Therapeutin, Frau Dr. Wünschler an und erzählt ihr von diesem immer wiederkehrenden Traum. Auch offenbart er ihr, dass er das Gefühl habe, er wäre der Vryn. Diese "Person" sei ihm so vertraut.
    Langsam, Step by Step, beginnt der Autor den Leser in seine Handlung mitzunehmen. Nicht zu hastig, nicht zu kurz, aber doch fesselnd beginnt er eine fantastische Geschichte. Das Buch hat 284 Seiten und ich habe es an einem Schlechtwetter-Wochenende gelesen. In seinen Träumen erlebt sich Peter in der mittelalterlichen, fantastischen Welt. Er wächst zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Vorlokk bei seinem alleinstehenden Vater, einem ehemaligen Krieger, auf. Die Mutter war vor Jahren verstorben. Vorlokk steht es als Erstgeborenem zu, den Hof zu übernehmen, doch ihn drängt es hinaus. Er möchte Krieger werden. Vier Tage bevor Vryn zum Mann erklärt wird, kommen fremde Krieger auf den Hof. Sie verlangen vom Vater, das was die Tradition vorschreibt. Die Brüder sind verwirrt und müssen gegeneinander kämpfen. Schon vor dem Kampf ist sicher, wer gewinnt. Vorlokk geht mit den Kriegern fort. Das nunmehr veranlaßt den Vater, seinen Jungen Vryn selbst zum Krieger auszubilden. Schonungslos treibt er ihn an seine körperlichen Grenzen. So wie der Autor allein diese Aufgabe beschreibt, der Leser jeden Schritt miterleben kann, zieht es sich fast durch die gesamte Handlung. Nicht immer passend, manchmal etwas zu brutal, dann wieder in den normalen Schreibstil zurückfallend, doch nicht langweilig.
    Nach einigen Jahren macht sich Vryn auf die Suche nach seinem Bruder. Vorlokk hatte sich Rhulfer angeschlossen und dieser strebte nach dern absoluten Macht. Mit dem Hauptprotagonisten Peter/Vryn hat der Autor eine angenehme Figur geschaffen. Man könnte fast meinen, er wohnt gleich nebenan Welche Rolle seine Therapeutin, Frau Dr. Wünschler, in dem ganzen spielt, kann hier nicht so offen geschrieben werden. Es würde doch etliches verraten. Als Peters Träume immer heftiger werden und er anscheinend die Balance zwischen Realität und der anderen Welt zu verlieren droht, verordnet sie ihm starke Tabletten. Doch, man kann es sich schon denken, Peter setzt die Tabletten ab. Umhüllt von einem Schleier der Fantasie, der Magie war es eine angenehme Lesereise für mich.
    Im Laufe meiner vergangenen Jahre, die immer von Büchern begleitet waren, gehörte dieses Buch zu denjenigen, die mir durch ihren guten Schreibstil, aber auch ungewöhnlichen, aufgefallen sind.
    Fakt
    Stephan R. Bellem, der Name war mir nicht unbekannt, aber leider hatte ich bis jetzt noch kein Buch von ihm gelesen.
    Das Cover und der Titel "Portal des Vergessens" lassen erahnen, auf welche Reise der Leser sich begibt. Mystik, Fantasie, andere Welten, Geheimnisse, entsprungen den Gedanken des Autors, eingepackt in einer guten Geschichte, die keine Langeweile aufkommen läßt. Leider war das Buch doch ziemlich schnell zu Ende, schade eigentlich, es hätte vielleicht noch ein paar Seiten mehr sein können.

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    03. April 2011 um 22:42

    Jede Nacht wird Peter von Albträumen aus dem Schlaf gerissen .. Träume, in denen das Schicksal einer fremden Welt auf dem Spiel steht .. Und mit jedem neuen Traumbild verblasst die Erinnerung an seine tote Familie mehr und mehr .. Als die Grenzen zwischen Traumwelt und Realität immer weiter verwischen, vertraut Peter sich seiner Therapeutin, Dr. Wünschler, an .. Doch kann sie ihn jetzt noch retten? Peter versucht Wahrheit von Lüge und Freund von Feind zu trennen, doch die Zeit arbeitet gegen ihn und das Kartenhaus der Realität droht einzustürzen .. Der Kampf um Peters Wirklichkeit hat begonnen ..

    Meine persönliche Meinung:
    Mich hat dieses Buch positiv überrascht :) Da ich zuvor auch schon schlechte Rezensionen zu "Portal des Vergessens" gelesen hab, wollt ich mich trotzdem selbst von diesem Buch überzeugen, und ich habs definitiv nicht bereut =D .. Von der ersten Seite an war ich von der Geschichte total gefesselt .. Die Kapitel wechseln zwischen Peters Träumen, der Realität und der Vergangenheit .. Jedoch haben mir die Kapitel mit Peters Träumen und der Ralität mehr interessiert ^^ .. Die Vergangenheits-Kapiteln waren mir desöfteren einfach viel zu schnell vorbei bzw. kam nicht wirklich Spannung auf.. Der Kampf hat begonnen, schon wurde ein wichtiger Protagonist getötet und fertig war der überaus tolle Kampf ;) Da hätte man definitiv viel mehr Spannung und Action reinbringen können ;) Deswegen auch ein Herzchen weniger .. Aber ansonsten wars ein tolles Buch für zwischendurch !!

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  • Rezension zu "Portal des Vergessens" von Stephan R Bellem

    Portal des Vergessens
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    26. March 2011 um 10:24

    Peters bisher angenehmes Leben eines wohlhabenden Studenten wird mit plötzlich immer wiederkehrenden Träumen durcheinander gebracht.
    Jede Nacht träumt er von einer fernen Welt, die sich im Krieg befindet und nur der junge Krieger Vryn scheint diesen Krieg aufhalten zu können.
    Peter träumt Nacht für Nacht nicht etwa immer wieder die gleiche Geschichte. Stattdessen entwickelt sich diese, sie scheint sich in seinen Träumen wirklich abzuspielen.
    Hinzu kommt, dass Peter sich seit einem Autounfall vor einigen Jahren, bei dem er seine Eltern verlor, an nichts mehr aus seinem Leben erinnern kann. Er weiß absolut nichts über seine Eltern oder andere Menschen aus seinem früheren Leben.
    Und diese träume fühlen sich so echt an. Er hat den Eindruck, dass er selbst Vryn verkörpert.
    Sind diese Träume eine Verarbeitung seiner Erinnerungen an früher? Verarbeitet er so den tödlichen Unfall seiner Eltern? Möglicherweise kann ihm die Therapeutin Dr. Wünschler weiterhelfen.
    Doch die Zeit drängt, dann Peter scheint immer weniger zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden zu können….

    Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt.
    Sie beginnt gleich mit einem von Peters Träumen und so taucht man schnell in diese fremde Welt ein und lernt die Welt um Vryn kennen. Schon dieser erste Traum ist so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte und immer mehr über darüber erfahren wollte.
    Auch die erste Szene mit Peter verleitet sehr zum Weiterlesen. Man lernt ihn nach und nach durch sein alltägliches Leben kennen, durch seine Freunde an der Uni und auch bei einem Date mit einem Mädchen und erfährt dabei, dass er selbst seine Vergangenheit nicht kennt, sein früheres Leben. Somit ist auch sein Leben mit etwas Geheimnisvollem behaftet, so dass man immer mehr erfahren möchte, man möchte ihn weiter dabei begleitet, wie er möglicherweise seiner Vergangenheit auf die Spur kommt.
    Somit wird die Geschichte in zwei Teilen erzählt, zum einen Peters Geschichte, wie er seinen Alltag verbringt und dann seine Träume, die wie eine eigenständige Geschichte erscheinen und etwas sehr Geheimnisvolles an sich haben, weil man einfach nicht weiß, was es damit auf sich hat.

    Peters Träume erzählen eine einzigartige Geschichte, die durchgehend spannend ist. Man wird vom Nervenkitzel gepackt und kann nicht mehr aufhören zu lesen.
    Das Ende war sehr spektakulär. Immer wieder wird man durch plötzliche Wendungen und neue Informationen überrascht, so dass der Schluss einen runden und vor allem gelungenen Abschluss der Geschichte bietet.

    Die Geschichte ist wunderschön erzählt, der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Ich konnte mich voll und ganz auf sie einlassen, bin vollständig in sie hinein gesunken und sie hat mich nicht mehr losgelassen.
    Siekonzentriert sich zwar im Ganzen auf Peter und Vryn, jedoch bleibt es bei der Erzählperspektive, um so auch an mancher Stelle die ein oder andere Situation zu schildern, in der keiner der beiden anwesend ist, die jedoch auch eine wichtige Rolle für das Gesamtgeschehen darstellt.

    Auch die Beschreibung der Charaktere hat mir mehr als zugesagt. Vor allem Peter war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Er ist zwar reich, jedoch stellt er sich anderen gleich und setzt sich an seiner Uni bei einer Demonstration gegen Studiengebühren für andere ein. Auch in Bezug auf Beziehungen zu anderen kommt er sehr positiv rüber, er möchte es jedem rechtmachen und stellt seine eigenen Bedürfnisse hinten an. Ein junger Mann, den man schnell in sein Herz schließen kann.
    Auch die anderen Personen, die zwar nur oberflächlich behandelt werden, wirken völlig real. Trotz ihrer weniger tiefgehenden Beschreibungen, glaubte man sie nach einer Weile zu kennen und schloss sie ebenfalls ins Herz und man ist gespannt darauf, wie sich ihre Geschichten in Peters Leben weiterentwickeln und welche Rolle sie noch spielen werden.

    Auch Titel und Cover finde ich mehr als passend, da beide perfekt das beschreiben um was es in dem Buch geht, jedoch ohne zu viel davon zu verraten. Man kann nur sehr wenig damit anfangen, was dahinter steckt und so trägt auch das zur Spannung der Geschichte bei.

    Alles in allem ist dies eine wunderschöne und auch mehr als spannende Geschichte, die mich vollauf gepackt hat.

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