Stephan Reich

 3.6 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Wenn's brennt, Everest und weiteren Büchern.
Stephan Reich

Lebenslauf von Stephan Reich

Stephan Reich wurde 1984 in Kassel geboren und studierte in Münster Germanistik, Anglistik und Soziologie. Neben seiner Tätigkeit als Redakteuer bei der Fußballzeitschrift 11FREUNDE schrieb er Erzählungen und Lyrik. Sein erster Gedichtband "Everest" erschien 2014. Zwei Jahre später folgte sein Romandebüt unter dem Titel "Wenn's brennt". Heute lebt der Autor in Berlin

Alle Bücher von Stephan Reich

Wenn's brennt

Wenn's brennt

 (14)
Erschienen am 08.02.2016
Everest

Everest

 (1)
Erschienen am 10.03.2014
Die Berechnung der Blutgrätsche

Die Berechnung der Blutgrätsche

 (0)
Erschienen am 15.05.2018
Mädchen sind faszinierend

Mädchen sind faszinierend

 (0)
Erschienen am 29.12.2016

Neue Rezensionen zu Stephan Reich

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SophieNdms avatar

Rezension zu "Wenn's brennt" von Stephan Reich

Wenn's Brennt von Stephan Reich
SophieNdmvor 2 Jahren

Inhalt:

Sommer in der Provinz. Seit Kindheitstagen sind Erik und Finn beste Freunde, aber nach den Ferien werden sich ihre Wege trennen: Während Erik eine Lehre bei seinem Vater auf dem Postamt beginnt, muss Finn die Schule wechseln und nach Hamburg ziehen. 

Jetzt bleiben den beiden sechs Wochen, in denen sie es noch einmal so richtig krachen lassen wollen – doch je näher der Abschied, desto düsterer die Stimmung. 
Die Partys werden zu Saufgelagen, Streiche zu Straftaten, und das Gefühl der unendlichen Freiheit weicht der Angst vor der Zukunft ohneeinander. 
Bis irgendwann nicht mehr klar ist, ob Erik und Finn dasselbe meinen, wenn sie vom Ende der gemeinsamen Zeit sprechen ...

Meine Meinung:
"Wenn's Brennt" hat mir überraschender Weise sehr gut gefallen. Ich habe doch schon einige negative Meinungen gehört und hatte deshalb nicht besonders hohe Erwartungen.

Ich fand ich das Buch meistens sehr unterhaltsam. Es war stellenweise ziemlich witzig aber auch teilweise ernst und dramatisch.

Es dreht sich alles um das Thema Freundschaft und Erwachsen werden.
Man Begleitet Finn bei einer extremen Entwicklung und auch Erik erlebt einiges.

Es wird viel Alkohol getrunken und gekifft, wen das stört, sollte das Buch lieber nicht lesen.

Bei einigen Szenen konnte ich mich, bzw. mein früheres Ich, selbst wieder finden. 
Auch die "Jugendsprache" die viele so störend fanden, hat mich eher belustigt als genervt.

Das Zitat in Zeile 184 ff. beschreibt das Buch am Besten: "Immer kurz vor der Katastrophe und immer voll.".

Was mich extrem überrascht hat, war das Ende. Damit hätte ich nicht gerechnet!

Fazit:
Die Zielgruppe des Buchs ist meiner Meinung nach eher auf "Junge Leute" ausgerichtet.
Ich fand es sehr unterhaltsam und kann es nur empfehlen.

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Callsos avatar

Rezension zu "Wenn's brennt" von Stephan Reich

Abenteuerspielplatz: die letzten Sommerferien für zwei pubertäre Jugendliche
Callsovor 2 Jahren

Ey krass. Das fetzt ganz ordentlich! Gütiger Himmel, was geht in dem Buch ab. Oh boy! In den Schulferien wird weniger gechillt, sondern vielmehr erlebt.
Party, Alkohol, ein dezenter Schuleinbruch und ein wenig rummachen mit der Freundin.
Reicht. Reicht wirklich, ehe nach den Ferien die Ausbildung bei der Post losgeht. Ob da die Post abgeht. Bestimmt nicht. Braucht kein Mensch! Oh boy, Die Spießigkeit mit Tatort, feinen Pralinen und dem Sonntagsbraten kann noch ein wenig warten. Wer will das schon? Kein Mensch!

Stephan Reich hat einen sehr einzigartigen Roman geschrieben. Über das sehr trostlose Erwachsenwerden, über Familien die wenig Halt geben. Ein Buch über Jugendliche, die keine Grenzen kennen und wenig Grenzen beachten.
Ein sehr, sehr kreatives Buch mit vielen witzigen Ideen.
Mit Sex, Alkohol, Gewalt und fetzigen Dialogen!

Auch wenn die Story nicht immer ganz realistisch ist. Sicherlich offenbart das Buch in zwei bis drei Passagen auch einige Längen.
Aber eben auch - gerade wegen der schroffen, spitzen und jugendlichen Sprache - ein sehr außergewöhnliches Buch, bei dem es in der Bewertung nur Feuer oder Wasser gibt - und eben nix dazwischen.

Oh boy, what a smart book. Coole Junges. Stephan Reichs Roman ist unterm Strich sehr unterhaltsam!

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Kaddy_KDs avatar

Rezension zu "Wenn's brennt" von Stephan Reich

Ein Buch, das mich nicht so wirklich überzeugen konnte
Kaddy_KDvor 2 Jahren

Autor: Stephan ReichTitel: Wenn’s brenntErscheinungsdatum: Februar 2016Seitenzahl: 236Verlag: DVA VerlagKaufen: Paperback 14,99€ ISBN: 978-3-421-04698-7

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als die Leserunde zu „Wenn’s brennt“ von Stephan Reich auf Lovelybooks angekündigt worden ist. Die Anzahl an verfügbaren Exemplaren war wie immer nicht sonderlich hoch aber dennoch habe ich mein Glück versucht und mich beworben. Leider hat es mit der Leserunde nicht geklappt.Vor einigen Wochen hat das Buch, über das Bloggerportal, dennoch den Weg zu mir gefunden und irgendwie hat es mich gefreut.
Die meisten Bücher, die im Internet meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen schaffen das nur durch einen interessanten oder ansprechenden Einband. Komischerweise war das hier nicht der Fall. Der Klappentext war für mich der Ausschlaggebende Punkt.Es wurde damit geworben, dass es sich um eine besondere Freundschaft handelt, die zu zerbrechen droht. Die meisten, mich mit eingeschlossen, kennen wahrscheinlich diese Frage(n) „Was passiert mit der Freundschaft nachdem man seinen Abschluss gemacht hat und alle in verschiedene Richtungen gehen? Wird sie bestehen?“.
Meine Neugier war geweckt, ich wollte wissen ob Finn und Erik es schaffen trotz getrennter Wege ihre Freundschaft aufrecht zu erhalten und wie es ihnen dabei ergeht.



Meine Beurteilung
Seit ich über Bücher schreibe habe ich sehr, sehr selten eines erwischt was ich absolut nicht mochte bzw. mit dem ich auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen bin.Der letzte Reinfall, ich nenne das jetzt mal so, war mit „der Leuchtturmwärter“ von Camilla Läckberg.Damals hatte ich das unglückliche Händchen und habe den achten Teil einer Reihe erwischt. Wie ihr euch vorstellen könnt haben mir sämtliche Grundlagen von den Vorgänger Teilen gefehlt und somit war das Lesen von diesem Teil ein kleines Desaster.
Dieses Mal sehe ich mit einem anderen wieder vor dem selben Problem: Wie verfasse ich eine Rezension zu einem Buch, welches mir absolut nicht gefallen hat? Seit Wochen schiebe ich nun die Rezension vor mich hin oder finde nicht die passenden Worte. Ich hoffe, dass ich nicht zu hart mit meiner Kritik bin. Man merkt aber schnell, auf einem gemeinsamen Nenner bin ich mit „wenn’s brennt“ nicht gekommen.
Betrachtet man das Cover nach dem Lesen noch einmal gründlich so geht einem schnell das Licht auf, dass der Becher wahrscheinlich die ganze Trinkerei in dem Buch andeuten soll. Schaut man sich den Einband jedoch ohne Vorwissen an so ist man einfach nur beeindruckt. Nichts desto trotz gefällt mir das Cover, obwohl die Geschichte nicht so meine ist. Besonders die Farbgebung gefällt mir total und hätte mich früher oder später zum Buch angelockt.
Die Art und Weise wie Stephan Reich „wenn’s brennt“ geschrieben hat, ist mir bisher noch nie begegnet. Seine Sätze sind richtig kurz und knackig geschrieben, sodass es einem vorkommt als würde alles ziemlich schnell ablaufen. Anfangs hatte ich durch diese schnellen, kurzen Sätze ziemliche Probleme ein für mich geeigneten Leserhythmus zu finden doch irgendwann gewöhnt man sich einfach an das Tempo.
Die Geschichte wird aus der Sicht von dem 16 jährigem Erik erzählt und die Sprache hält sich auch konsequent an das Alter. Obwohl ich eigentlich keine Probleme mit manchen Ausdrucksweisen von Jugendlichen habe hat mich es dann irgendwann angefangen zu nerven, dass ständig Ausdrücke wie z.B. fick dich, alter, halt die fresse, ey, usw. drin vorkamen. Klar, es macht die Geschichte so authentischer aber dennoch fängt es ab einem gewissen Punkt an zu nerven und diesen hat die Geschichte bei mir ziemlich schnell überschritten.
Meine anfängliche Frage mit der ich mich in die Geschichte gestürzt habe wurde mir in meinen Augen nicht beantwortet. Stattdessen habe ich mit Erik, Finn und den anderen ihre letzten Sommerferien erlebt.Nüchtern ausgedrückt bestanden die Sommerferien von ihnen aus trinken (saufen) – kiffen – etwas anstellen- party- trinken (saufen) – kiffen – etwas anstellen und eine Priese an Welthass. An wenigen Stellen, in denen mal nicht nur gekifft oder getrunken wird, sieht man auch einige Probleme mit denen die Protagonisten zu kämpfen haben. So belastet es Finn, dass er bald von seinen Freunden wegziehen muss und bringt dadurch einige Situationen zum eskalieren. Unter den Launen von Finn leidet, meiner Meinung nach, Erik am meisten da er so zwischen zwei Stühlen sitzt und sich entscheiden muss welches Problem er angeht und für wen er sich entscheidet.
Nach dem ich das Buch zugeklappt und drüber nachgedacht habe, hatte ich nicht wirklich das Gefühl die Geschichte nicht wirklich beendet zu haben. Bei mir bleibt eher das Gefühl mitten in eine Geschichte hinein geschmissen und dann irgendwann herausgerissen worden zu sein.Wer hier auf eine stimmige Geschichte erwartet mit einem richtigen Anfang und einem angeschlossenem Ende, der liest das Buch vergebens.



Fazit
Obwohl mich das Thema am Anfang sehr interessiert hat und alles ziemlich authentisch geschrieben ist konnte mich „wenn’s brennt“ nicht wirklich überzeugen. Ich habe einfach zu oft ans Abbrechen nachgedacht und Spaß am Lesen hatte ich nicht wirklich.So sind, während dem Lesen, meine Erwartungen an das Buch immer schneller verpufft bis ich nur noch darauf gewartet habe endlich fertig zu sein. Aus diesem Grund würde ich persönlich von dem Buch abraten, doch es gibt aber auch einige, die das Buch so richtig feiern und gut finden. Man muss also das Risiko eingehen und sich selbst eine Meinung bilden um zu wissen zu welcher Gruppe man gehört.

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