Stephan Reich Wenn's brennt

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Inhaltsangabe zu „Wenn's brennt“ von Stephan Reich

Zwei Freunde und ein letzter gemeinsamer Sommer,nach dem es nie wieder so sein wird wie zuvorSommer in der Provinz. Seit Kindheitstagen sind Erik und Finn beste Freunde, aber nach den Ferien werden sich ihre Wege trennen: Während Erik eine Lehre bei seinem Vater auf dem Postamt beginnt, muss Finn die Schule wechseln und nach Hamburg ziehen. Jetzt bleiben den beiden sechs Wochen, in denen sie es noch einmal so richtig krachen lassen wollen – doch je näher der Abschied, desto düsterer die Stimmung. Die Partys werden zu Saufgelagen, Streiche zu Straftaten, und das Gefühl der unendlichen Freiheit weicht der Angst vor der Zukunft ohneeinander. Bis irgendwann nicht mehr klar ist, ob Erik und Finn dasselbe meinen, wenn sie vom Ende der gemeinsamen Zeit sprechen ...Hart, unsentimental und berührend, mit Witz und einem guten Ohr für blitzschnelle Dialoge, erzählt Stephan Reich von der Jugend, der Liebe und – vor allem – von einer besonderen Freundschaft.

Sehr derbe Jugendsprache, viel Alkohol und Drogen - aber nicht unrealistisch. Teilweise wirklich lustig, aber schon etwas merkwürdig.

— Enni
Enni

Wurde zum Schluss hin immer besser!

— Isador
Isador

Kann man mal lesen, hat mich aber nicht sonderlich vom Hocker gehauen..

— Minka93
Minka93

Ein witziges und unterhaltsames Buch, freche Sprache und kuriose Einfälle!

— Callso
Callso

Man ließt sich mit der Zeit ein... nicht so meins!

— CarasBuecherwahn
CarasBuecherwahn

Wenn du ohne Bremse durch ein Buch rasen willst, dann solltest du „Wenn´s brennt“ lesen – aber Vorsicht – verbrenn dich nicht…

— Binea_Literatwo
Binea_Literatwo

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  • Wenn's Brennt von Stephan Reich

    Wenn's brennt
    SophieNdm

    SophieNdm

    12. September 2016 um 09:48

    Inhalt:Sommer in der Provinz. Seit Kindheitstagen sind Erik und Finn beste Freunde, aber nach den Ferien werden sich ihre Wege trennen: Während Erik eine Lehre bei seinem Vater auf dem Postamt beginnt, muss Finn die Schule wechseln und nach Hamburg ziehen. Jetzt bleiben den beiden sechs Wochen, in denen sie es noch einmal so richtig krachen lassen wollen – doch je näher der Abschied, desto düsterer die Stimmung. Die Partys werden zu Saufgelagen, Streiche zu Straftaten, und das Gefühl der unendlichen Freiheit weicht der Angst vor der Zukunft ohneeinander. Bis irgendwann nicht mehr klar ist, ob Erik und Finn dasselbe meinen, wenn sie vom Ende der gemeinsamen Zeit sprechen ... Meine Meinung:"Wenn's Brennt" hat mir überraschender Weise sehr gut gefallen. Ich habe doch schon einige negative Meinungen gehört und hatte deshalb nicht besonders hohe Erwartungen. Ich fand ich das Buch meistens sehr unterhaltsam. Es war stellenweise ziemlich witzig aber auch teilweise ernst und dramatisch. Es dreht sich alles um das Thema Freundschaft und Erwachsen werden.Man Begleitet Finn bei einer extremen Entwicklung und auch Erik erlebt einiges. Es wird viel Alkohol getrunken und gekifft, wen das stört, sollte das Buch lieber nicht lesen. Bei einigen Szenen konnte ich mich, bzw. mein früheres Ich, selbst wieder finden. Auch die "Jugendsprache" die viele so störend fanden, hat mich eher belustigt als genervt. Das Zitat in Zeile 184 ff. beschreibt das Buch am Besten: "Immer kurz vor der Katastrophe und immer voll.". Was mich extrem überrascht hat, war das Ende. Damit hätte ich nicht gerechnet! Fazit:Die Zielgruppe des Buchs ist meiner Meinung nach eher auf "Junge Leute" ausgerichtet.Ich fand es sehr unterhaltsam und kann es nur empfehlen.

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  • Abenteuerspielplatz: die letzten Sommerferien für zwei pubertäre Jugendliche

    Wenn's brennt
    Callso

    Callso

    23. July 2016 um 12:07

    Ey krass. Das fetzt ganz ordentlich! Gütiger Himmel, was geht in dem Buch ab. Oh boy! In den Schulferien wird weniger gechillt, sondern vielmehr erlebt. Party, Alkohol, ein dezenter Schuleinbruch und ein wenig rummachen mit der Freundin. Reicht. Reicht wirklich, ehe nach den Ferien die Ausbildung bei der Post losgeht. Ob da die Post abgeht. Bestimmt nicht. Braucht kein Mensch! Oh boy, Die Spießigkeit mit Tatort, feinen Pralinen und dem Sonntagsbraten kann noch ein wenig warten. Wer will das schon? Kein Mensch! Stephan Reich hat einen sehr einzigartigen Roman geschrieben. Über das sehr trostlose Erwachsenwerden, über Familien die wenig Halt geben. Ein Buch über Jugendliche, die keine Grenzen kennen und wenig Grenzen beachten. Ein sehr, sehr kreatives Buch mit vielen witzigen Ideen. Mit Sex, Alkohol, Gewalt und fetzigen Dialogen! Auch wenn die Story nicht immer ganz realistisch ist. Sicherlich offenbart das Buch in zwei bis drei Passagen auch einige Längen. Aber eben auch - gerade wegen der schroffen, spitzen und jugendlichen Sprache - ein sehr außergewöhnliches Buch, bei dem es in der Bewertung nur Feuer oder Wasser gibt - und eben nix dazwischen. Oh boy, what a smart book. Coole Junges. Stephan Reichs Roman ist unterm Strich sehr unterhaltsam!

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  • Ein Buch, das mich nicht so wirklich überzeugen konnte

    Wenn's brennt
    Kaddy_KD

    Kaddy_KD

    21. July 2016 um 18:14

    Autor: Stephan ReichTitel: Wenn’s brenntErscheinungsdatum: Februar 2016Seitenzahl: 236Verlag: DVA VerlagKaufen: Paperback 14,99€ ISBN: 978-3-421-04698-7Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als die Leserunde zu „Wenn’s brennt“ von Stephan Reich auf Lovelybooks angekündigt worden ist. Die Anzahl an verfügbaren Exemplaren war wie immer nicht sonderlich hoch aber dennoch habe ich mein Glück versucht und mich beworben. Leider hat es mit der Leserunde nicht geklappt.Vor einigen Wochen hat das Buch, über das Bloggerportal, dennoch den Weg zu mir gefunden und irgendwie hat es mich gefreut.Die meisten Bücher, die im Internet meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen schaffen das nur durch einen interessanten oder ansprechenden Einband. Komischerweise war das hier nicht der Fall. Der Klappentext war für mich der Ausschlaggebende Punkt.Es wurde damit geworben, dass es sich um eine besondere Freundschaft handelt, die zu zerbrechen droht. Die meisten, mich mit eingeschlossen, kennen wahrscheinlich diese Frage(n) „Was passiert mit der Freundschaft nachdem man seinen Abschluss gemacht hat und alle in verschiedene Richtungen gehen? Wird sie bestehen?“.Meine Neugier war geweckt, ich wollte wissen ob Finn und Erik es schaffen trotz getrennter Wege ihre Freundschaft aufrecht zu erhalten und wie es ihnen dabei ergeht.Meine BeurteilungSeit ich über Bücher schreibe habe ich sehr, sehr selten eines erwischt was ich absolut nicht mochte bzw. mit dem ich auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen bin.Der letzte Reinfall, ich nenne das jetzt mal so, war mit „der Leuchtturmwärter“ von Camilla Läckberg.Damals hatte ich das unglückliche Händchen und habe den achten Teil einer Reihe erwischt. Wie ihr euch vorstellen könnt haben mir sämtliche Grundlagen von den Vorgänger Teilen gefehlt und somit war das Lesen von diesem Teil ein kleines Desaster.Dieses Mal sehe ich mit einem anderen wieder vor dem selben Problem: Wie verfasse ich eine Rezension zu einem Buch, welches mir absolut nicht gefallen hat? Seit Wochen schiebe ich nun die Rezension vor mich hin oder finde nicht die passenden Worte. Ich hoffe, dass ich nicht zu hart mit meiner Kritik bin. Man merkt aber schnell, auf einem gemeinsamen Nenner bin ich mit „wenn’s brennt“ nicht gekommen.Betrachtet man das Cover nach dem Lesen noch einmal gründlich so geht einem schnell das Licht auf, dass der Becher wahrscheinlich die ganze Trinkerei in dem Buch andeuten soll. Schaut man sich den Einband jedoch ohne Vorwissen an so ist man einfach nur beeindruckt. Nichts desto trotz gefällt mir das Cover, obwohl die Geschichte nicht so meine ist. Besonders die Farbgebung gefällt mir total und hätte mich früher oder später zum Buch angelockt.Die Art und Weise wie Stephan Reich „wenn’s brennt“ geschrieben hat, ist mir bisher noch nie begegnet. Seine Sätze sind richtig kurz und knackig geschrieben, sodass es einem vorkommt als würde alles ziemlich schnell ablaufen. Anfangs hatte ich durch diese schnellen, kurzen Sätze ziemliche Probleme ein für mich geeigneten Leserhythmus zu finden doch irgendwann gewöhnt man sich einfach an das Tempo.Die Geschichte wird aus der Sicht von dem 16 jährigem Erik erzählt und die Sprache hält sich auch konsequent an das Alter. Obwohl ich eigentlich keine Probleme mit manchen Ausdrucksweisen von Jugendlichen habe hat mich es dann irgendwann angefangen zu nerven, dass ständig Ausdrücke wie z.B. fick dich, alter, halt die fresse, ey, usw. drin vorkamen. Klar, es macht die Geschichte so authentischer aber dennoch fängt es ab einem gewissen Punkt an zu nerven und diesen hat die Geschichte bei mir ziemlich schnell überschritten.Meine anfängliche Frage mit der ich mich in die Geschichte gestürzt habe wurde mir in meinen Augen nicht beantwortet. Stattdessen habe ich mit Erik, Finn und den anderen ihre letzten Sommerferien erlebt.Nüchtern ausgedrückt bestanden die Sommerferien von ihnen aus trinken (saufen) – kiffen – etwas anstellen- party- trinken (saufen) – kiffen – etwas anstellen und eine Priese an Welthass. An wenigen Stellen, in denen mal nicht nur gekifft oder getrunken wird, sieht man auch einige Probleme mit denen die Protagonisten zu kämpfen haben. So belastet es Finn, dass er bald von seinen Freunden wegziehen muss und bringt dadurch einige Situationen zum eskalieren. Unter den Launen von Finn leidet, meiner Meinung nach, Erik am meisten da er so zwischen zwei Stühlen sitzt und sich entscheiden muss welches Problem er angeht und für wen er sich entscheidet.Nach dem ich das Buch zugeklappt und drüber nachgedacht habe, hatte ich nicht wirklich das Gefühl die Geschichte nicht wirklich beendet zu haben. Bei mir bleibt eher das Gefühl mitten in eine Geschichte hinein geschmissen und dann irgendwann herausgerissen worden zu sein.Wer hier auf eine stimmige Geschichte erwartet mit einem richtigen Anfang und einem angeschlossenem Ende, der liest das Buch vergebens.FazitObwohl mich das Thema am Anfang sehr interessiert hat und alles ziemlich authentisch geschrieben ist konnte mich „wenn’s brennt“ nicht wirklich überzeugen. Ich habe einfach zu oft ans Abbrechen nachgedacht und Spaß am Lesen hatte ich nicht wirklich.So sind, während dem Lesen, meine Erwartungen an das Buch immer schneller verpufft bis ich nur noch darauf gewartet habe endlich fertig zu sein. Aus diesem Grund würde ich persönlich von dem Buch abraten, doch es gibt aber auch einige, die das Buch so richtig feiern und gut finden. Man muss also das Risiko eingehen und sich selbst eine Meinung bilden um zu wissen zu welcher Gruppe man gehört.

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  • was alles in den Sommerferien passieren kann

    Wenn's brennt
    anja_bauer

    anja_bauer

    29. April 2016 um 15:39

    Schulout - Sommerferien. Für Nina, Erik und Finn, die in einer kleinen Provinz leben,  die letzten ihres Lebens. Denn danach beginnt der Ernst des Lebens- wie es so schön heißt. Gerda für die besten Freunde Erik und Finn sind es besondere Ferien, denn danach trennen sich ihre Wege. Während Erik eine schnöde Lehre auf dem Postamt seines Vaters anfängt, geht Finn auf eine Schule in Hamburg. 6 Wochen bleiben den beiden also noch und diese vollen sie mit Party krachen lassen. Dabei fließt viel Alkohol. Doch um so näher der Abschied rückt, um so düsterer und trauriger wird die Partystimmung. Dazu gesellt sich Angst vor der Zukunft. Und dann eskaliert die Situation.... Wenn's brennt zeigt das unersägliche Sein der Jugend, die vor einen neuen großen Abschnitt ihres Lebens stehen und nicht so recht wissen, was auf sie zukommt. Hier kommt alles zu tage, Angst, Freude und Ungewissheit. Dazu eine gehörige Portion Alkohol und Drogen und das Szenario ist perfekt. ERik und Finn wollen den Kontakt nach den 6 Wochen nicht abbrechen lassen, aber irgendwie sprechen sie doch oft zwei unterschiedliche Sprachen, denn jeder sieht seine Zukunft anders.  Dieser Roman zeigt die Trostlosigkeit in einen kleinen Dorf auf, wo die Jugend nicht viel zu verlieren hat, aber auch nichts zu gewinnen. Man bringt halt irgendwie seine Zeit in den Sommerferien rum. Das Buch ist aus der Sicht von Erik geschriben. Er ist über die Zukunft verunsichert und macht sich so seine Gedanken. Ganz anders als sein bester Kumpel Finn, dem alles egal ist. Oft lässt sich Erik einfach mitziehen von Finn, der nur Mist im Kopf hat, trotz seiner Zweifel, die ihn dabei plagen. Und dann ist ja noch Nina, Eriks Freundin, mit der er auch Spaß haben will. Oder sein behinderter Brunder. Die Sprache ist hier typisch jugendlich und kommt uthentisch rüber. Das behindert den Lesefluß aber keines Falls. Aber ein wenig stört es mich, das endlose Dauerphilosophieren über z. B. das Universum. Da hätte man wirklich ein wenig kürzer treten können. Aber vielleicht ist es so, wenn man bekifft ist.  Aber im Großen und Ganzen ist die Geschichte hier sehr authentisch und realistisch. Man kann den Jugendlichen nachempfinden, wie es ist, in einen Dorf zu sein mit 16 ohne fahrbaren Untersatz und ohne Spaß und Spannung für die Jugendlichen. Es kommt unweigerlich Langeweile und damit dumme Gedanken auf. Leider eskalieren sie hier in diesem Roman.  

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  • Verbrenn dich nicht

    Wenn's brennt
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    30. March 2016 um 19:08

    Was für ein geniales Buch, Alter. Echt ey. So stark, ich bin regelrecht durch das Buch gerannt. In zwei Tagen habe ich die fast 240 Seiten regelrecht inhaliert und nun hallen Reichs Worte in mir nach. „Wenn´s brennt„ (DVA) von Stephan Reich – schreibt euch schon mal den Titel ab, speichert euch das Cover – ihr braucht es einfach. Meinen Nerv hat der Debütroman auf jeden Fall getroffen. Geiler Scheiß, den Stephan Reich da aufs Papier gebracht hat, so möchte ich es sagen. Ich bin immer noch total in der jugendlichen Sprache gefangen, ich will es mal halben Gossenslang nennen. Ihr wisst schon, wie „wir“, also die Jugend von heute so redet. Ja, auch mit über 30 redet die Jugend ab und an noch so. Wenn die Situation passt, so wie jetzt. Alter ey – lies mal die erste Seite und schon bist du drin im Wirrwarr der letzten Sommerferien und redest so wie ein 16-Jähriger. Weißt du noch, wie sich das damals angefühlt hat oder bist du gerade an so einem verfuckten Lebensabschnitt an dem du nicht weißt, ob du lieber vorwärts oder rückwärts gehen willst? Die letzten Sommerferien waren schon heftig. Dieses Gefühl von Freiheit – die Schule ist vorbei. Dieses Gefühl von Ungewissheit, von Neuanfang, diese Zukunftsangst – jeder beginnt einen neuen Weg, allein. Erik will es noch einmal richtig krachen lassen, doch er bleibt im Kaff zurück und hat keine Gelegenheit weg zu fahren oder weg zu fliegen. So wie alle. Alle außer Nelson und sein bester Freund Finn. Bald wird alles anders. Erik wird auf der Post anfangen, Finn zieht nach Hamburg und geht dort weiter zur Schule. Im Kaff gibt es nur den Treffpunkt namens Schotter, ansonsten ist tote Hose und wenn es nix zu kiffen und zu saufen gäbe, wäre es noch langweiliger. Aber Nina, die kleine Ficke, ist ja noch da, bevor sie in den Urlaub nach Frankreich fährt und so ruhig, wie gedacht, beginnen die Ferien dann doch nicht. Finns Mutter und der ekelhafte Walter – das muss ausgewertet werden. Kotz. Die erste große Party – rauchen, kiffen, saufen und das Ding mit dem Trockner. Aber Erik – beschreibe dich doch mal selbst: „Ich bin der totale Durchschnitt. Geradezu unsichtbar. Aber ist ja auch o.k., dann pass ich doch optimal hierher, in dieses durchschnittliche Kaff, in unser Bauspar-Haus, zu meiner traurigen Mutter, meinem Stechuhr-Vater und meinem behinderten Bruder…“ (Seite 26) Jeder Tag muss genutzt werden, jeder Tag wird anders und jeder Tag wird doch ein wenig gleich. Zum kompletten bebilderten Artikel mit kurzem Interview - hier entlang: http://literatwo.de/wenns-brennt-stephan-reich/

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