Stephan Reimertz Eine Liebe im Portrait: Roman

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Inhaltsangabe zu „Eine Liebe im Portrait: Roman“ von Stephan Reimertz

Die Geschichte einer großen Liebe. Die Tragik einer großen Frau. Minna Tube: Ihr Ehemann verbot ihr das Malen, da wurde sie eine berühmte Opernsängerin. Als Kunststudent an der Weimarer Akademie lernte Maler Max Beckmann die zweieinhalb Jahre ältere ungewöhnlich begabte Pfarrerstochter Minna Tube kennen, die von sich sagte: »Schon mit elf Jahren war ich entschlossen, Malerin zu werden.« Aus dem Flirt auf einem Faschingsball wurde drei Jahre später eine Ehe. Sie hielt zwanzig Jahre, die Liebe und Freundschaft der beiden Künstler jedoch währte das ganze Leben. Schon als sie die erste Zeichnung des Kunststudenten sah, wußte Minna Tube, daß sie es mit einer bedeutenden Begabung zu tun hatte. Und bald nach der Heirat mit Beckmann vernachlässigte sie mehr und mehr ihr eigenes beträchtliches Maltalent, das bei Lovis Corinth ausgebildet worden war. Der große Beckmann war daran nicht ganz unschuldig: »Max hatte mich gebeten, meine Malerei zu lassen… Mir war das ein Opfer…« Minna Tube, eine souveräne, imponierende Frau, konstruierte im Norden von Berlin ein Atelierhaus für ihren Mann, der immer berühmter wurde. Doch bald riß der Krieg den Künstler aus seinem frühen Ruhm. Minna sammelte die Briefe, die er von der Front schrieb und gab sie als Buch heraus. Die »Briefe im Kriege« sind bis heute eines der erschütterndsten Zeugnisse des sinnlosen Sterbens in der Materialschlacht geblieben. Mitten im Krieg besann sich Minna Tube ihrer anderen Begabung: sie trat als Sängerin auf und wurde bald an führende Opernhäuser verpflichtet. Unter berühmten Dirigenten wie Clemens Krauß und Karl Böhm gestaltete sie schwierige hochdramatische Mezzosopran-Partien, Wagner-Rollen oder die alternde Marschallin im »Rosenkavalier«. Daneben erzog sie den kleinen Peter, ihren Sohn mit Max Beckmann. Noch nie wurde die hinreißende und ungewöhnliche Liebesgeschichte von Max Beckmann und Minna Tube eingehend geschildert. Stephan Reimertz hat mit liebevoller Ironie und brillantem Witz das Portrait eines einzigartigen Künstlerpaares geschrieben. Kein Wort in diesem Roman ist ausgedacht. Für seine Heroine hat der Dichter eine neue Form gefunden: Einen »Realroman«, in dem jedes Zitat authentisch ist. Mit unbestechlichem Auge für die Widersprüche einer doppelbödigen Epoche und aus intimer Kenntnis umfangreicher, bisher teilweise unveröffentlichter Text- und Bildmaterialien zeichnet Reimertz das Innenleben zweier außergewöhnlicher Künstlerpersönlichkeiten und stellt sie in das Szenario einer Epoche, die — allen Kriegen und Krisen zum Trotz — heute als eine der glanzvollsten in der Geschichte der Kunst und Kultur gilt. Nach dem Erscheinen des Buches wurde Minna Tube wiederentdeckt: 1996 fand eine Retrospektive ihres künstlerischen Werkes im Münchner Haus der Kunst statt, 2005 im Alten Museum in Berlin. Als Hardcover und Taschenbuch erreichte »Eine Liebe im Porträt« viele Tausend Leser und machte Minna Tube einem großen Publikum bekannt. »Für den Maler Max Beckmann war das selbstverständlich: Die Frau an seiner Seite sollte ganz für ihn da sein. Mit dieser Überzeugung heiratete er 21jährig die zweieinhalb Jahre ältere, begabte Kunststudentin Minna Tube. Minna wünschte sich einen bürgerlichen Beckmann, eine Familie, und sie wollte die Malerei nicht aufgeben. Daraus entwickelte sich ein hoch schwieriges Miteinander, das nur wenige Jahre dauerte. Stephan Reimertz hat diese Zeit in seinem Buch einfühlsam und spannend beschrieben.« Anke Manigold, Brigitte »Stephan Reimertz legt die bündige und blitzgescheite Beschreibung einer facettenreichen Beziehung vor. Die Geschichte des kühlen Genies und der leidenschaftlich-graziösen preußischen Pfarrerstochter: Reimertz erzählt sie im lockeren Plauderton, ohne je den Respekt und das Einfühlungsvermögen für jene begnadeten Gestalten im Konflikt zwischen bourgeoiser Attitüde und kreativer Umwälzung zu verlieren.« Matthias Hinrichs, Aachener Zeitung
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