Stephan Rossmann

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Stephan Rossmann

Lebenslauf von Stephan Rossmann

Autor des Romans "Engelhorn - Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend" und leidenschaftlicher Hobbygärtner. Hier und da ein Gedicht, gerne mal verreisen und wenn es sein muss jogge ich um den Block.

Alle Bücher von Stephan Rossmann

Feier Abend : Grünschnabel und alte Hasen

Feier Abend : Grünschnabel und alte Hasen

 (3)
Erschienen am 18.04.2017
Engelhorn

Engelhorn

 (0)
Erschienen am 19.11.2017

Neue Rezensionen zu Stephan Rossmann

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Rezension zu "Engelhorn: Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend" von Stephan Rossmann

Die Geschichte einer ganz normalen Jugend - einmal Hin und wieder Zurück
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Wir begleiten Rossi. Aus einem Kaff in der Nähe von Würzburg. Er berichtet uns von einem Abschied. Dem Abschied von seiner Jugend. Die Zeit, in der man sich ausprobierte, um sich zu finden. Wegbegleiter sind vor allem seine guten Freunde Stoffel und Schnupfi, sowie seine erste große Liebe Lucia. Gemeinsam überleben sie die 90er Jahre. Sie eifern Idolen nach, werden erfasst von der 24-Stunden-Kriegsberichterstattung aus dem Ersten Golfkrieg, doch wollen sie vor allem eins: Ihr Ding durchziehen. Das gelingt auch mehr oder weniger.
Dieser Roman ist eine Reise, die von sich selbst wegführt, um dann wieder, zerbrochen und aufgebaut, bei sich zu landen. Die einzelnen Kapitel stehen für sich schon als fertiges Produkt dar, haben allesamt ihren eigenen Spannungsbogen und Witz parat. Das Zusammenspiel, das tragisch endet, macht sie aber zu einem monströsen auf und ab, von Drogen, wilden Partys, Eskapaden, Ausflügen ins geheiligte Land (Amsterdam), Aufenthalten im Tal der Gesetzlosen und mittelschweren Betrügereien gekennzeichnet. Irgendwie meistert Rossi diesen Weg. Er ist Zeuge dieser „wunderbar sinnlosen Jugend“ und zugleich Zeuge all derer, die nicht mehr in der Lage sind, zu berichten, da sie die Kraft verloren haben oder gar den Kampf mit sich und der Welt. Wer sich fragt, wie eine deutsche Version von Bukowski aussehen könnte, die jedoch eigene Wege geht und die Sache von einem anderen Startpunkt aus angeht, nämlich der Nächstenliebe, hier hat er ihn. Und noch mehr. Denn: Hätten Hunter Thompson und Charles Bukowski ein Kind gezeugt, das dann mit Ken Kesey und den „Merry Pranksters“ die Coffeshops in Amsterdam unsicher macht, und daraufhin in die Wildnis Frankens aufbricht, hätte man einen Hybriden, der genau solche Geschichte vom Stapel ließe. Oder eine ganz normale Jugend.

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Rezension zu "Feier Abend : Grünschnabel und alte Hasen" von Stephan Rossmann

Für mich als Anfänger genau richtig
Suchtfactorvor 2 Jahren

Der Dichter Stephan Rossmann, nach eigener Angabe wohl der Grünschnabel, stellt seine Gedichte vor, die ich gut fand. Manche sogar besser, als die der alten Hasen. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Störend war, das Buch hat nur 36 Seiten und man liest die Gedichte recht schnell durch. Aber für einen schönen Abends hats gereicht.

Meine Empfehlung!

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Rezension zu "Engelhorn: Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend" von Stephan Rossmann

Ja, klar!
Suchtfactorvor 2 Jahren

Rossi, der Protagonist ist ein absoluter Sympathieträger und man fiebert bei seinen Abenteuer rund ums Erwachsenwerden richtig mit. Es geht um das erste Mal, was da alles schief läuft, um erste Drogen und Freundschaft. Die ist Rossi nämlich besonders wichtig.

Bis auf ein paar Durchhänger in der Mitte bin ich von dem Buch restlos überzeugt und  werde es auf jeden Fall nochmal lesen.

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Gespräche aus der Community

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Bukowski Freunde aufgepasst:

Mein Hausarzt, Nächstenliebe und giftspuckende Vorzimmerdrachen

Ich war entschlossen meinen Hausarzt zu konsultieren, den Weißen unter den Göttern. Ein kleiner Umweg, mehr auch nicht, parkte ich den Admiral direkt vorm Eingang seiner Praxis in der Fußgängerzone. So viel Fürst muss sein. Ich stolzierte in seine Kathedrale, ignorierte souverän die weißgekleidete Dienerschaft und marschierte zielstrebig in den reichverzierten Thronsaal. Ein kurzes „Servus!“ musste reichen.
„Das ist doch abnormal, dass ich unter der Liebe zu meinen Mitmenschen leide! Einer wie ich, der zu Höherem berufen ist!“, regte ich mich auf, machte staatsmännische Gesten und lief im Kreis. Mein Hausarzt blieb ruhig und sagte vorerst nichts. Geschickt wartete er ab.
„Wer ist denn jetzt verrückt? Ich oder die? Die oder ich?“, legte ich nach. Gierig nach einer Diagnose, mit anschließender Therapie. Ich brauchte das komplette Programm. Der weiße Gott glotze interessiert, eventuell wegen meiner Aufdringlichkeit, vielleicht weil er Arzt war und schlau genug, den Ernst der Lage zu erkennen. Souverän beruhigte der Herr Doktor die giftspuckenden Vorzimmerdrachen, die im Türrahmen Position bezogen. Verwöhnte Biester, die vor Wut kochten, bereit mir einen tödlichen Cocktail zu spritzen. Ruhig und sachlich beförderte er die Aufregung nach draußen ...

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Hesse, Djian und Bukwowski Freunde aufgepasst:

Leseprobe zu „Engelhorn – die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“

Ich war entschlossen meinen Hausarzt zu konsultieren, den Weißen unter den Göttern. Ein kleiner Umweg, mehr auch nicht, parkte ich den Admiral direkt vorm Eingang seiner Praxis in der Fußgängerzone. So viel Fürst muss sein. Ich stolzierte in seine Kathedrale, ignorierte souverän die weißgekleidete Dienerschaft und marschierte zielstrebig in den reichverzierten Thronsaal. Ein kurzes „Servus!“ musste reichen.
„Das ist doch abnormal, dass ich unter der Liebe zu meinen Mitmenschen leide! Einer wie ich, der zu Höherem berufen ist!“, regte ich mich auf, machte staatsmännische Gesten und lief im Kreis. Mein Hausarzt blieb ruhig und sagte vorerst nichts. Geschickt wartete er ab.
„Wer ist denn jetzt verrückt? Ich oder die? Die oder ich?“, legte ich nach. Gierig nach einer Diagnose, mit anschließender Therapie. Ich brauchte das komplette Programm. Der weiße Gott glotze interessiert, eventuell wegen meiner Aufdringlichkeit, vielleicht weil er Arzt war und schlau genug, den Ernst der Lage zu erkennen. Souverän beruhigte der Herr Doktor die giftspuckenden Vorzimmerdrachen, die im Türrahmen Position bezogen. Verwöhnte Biester, die vor Wut kochten, bereit mir einen tödlichen Cocktail zu spritzen. Ruhig und sachlich beförderte er die Aufregung nach draußen ...

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„Was ich brauchte war ein Wunder, mehr nicht. Warum sollte auch kein Wunder geschehen? Wunder gibt es jeden Tag, überall in der Welt, selbst im dunkelsten Winkel. Warum also nicht auch für mich?“

Die große Liebe, der erste Sex, ein kleiner Joint. Rossi erzählt nicht nur die Geschichte seines Lebens, sondern auch die der verruchten und begehrenswerten Lucia. Humorvoll berichtet er von einer legendären Feier im Tal der Gesetzlosen, einem verrückten Trip nach Amsterdam, von den Schicksalsschlägen des Erwachsenwerdens. Was er auch versucht, probiert oder sein lässt mit 17 ist er weiterhin Jungfrau. Rückendeckung erhält Rossi von seinem Freund Stoffel, der für seinen unersättlichen Appetit nach Leben Verständnis zeigt, einfach weil er noch verfressener ist. Schlitzohrige Rebellen, die geschickt zwischen unbändiger Abenteuerlust, furchtlosem Mut und unstillbarer Sehnsucht balancieren.

Ein durchgeknallter Coming-of-Age-Roman für Träumerinnen, Freibeuter und Hippies. Also diejenigen, die spielerisch ihre Jugend verschwenden, unerfüllten Phantasien hinterherjagen und ihr Herz an verrückte Geschichten verlieren.

Das Taschenbuch ist erschien am 04. April 2017
ISBN 9781520969169
220 Seiten
9,90 €
Erhältlich auf amazon:
http://www.amazon.de/dp/1520969163

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Zusätzliche Informationen

Stephan Rossmann wurde am 04. Oktober 1973 in Marktheidenfeld (Deutschland) geboren.

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