Engelhorn: Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend

von Stephan Rossmann 
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Engelhorn: Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend
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Ein geniales Buch. Ein Schlag in die Fresse. Ein ungeheurer Spaß.

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Ich fand das Cover so schrecklich bunt, habs gelesen und ja, es ist gut. Eine Coming of Age Geschichte im Stil von Tschick.

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Inhaltsangabe zu "Engelhorn: Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend"

«Mein bisheriges Dasein löste sich auf, als hätte es nie existiert. Diese unvorstellbar lange Zeit des Erwachsenwerdens war nicht nur vorbei, jegliche Erinnerung daran war verschwunden. Fortan bildeten wir ein Zwei-Mann-Sonderkommando ohne Befehlshaber, dafür mit klarer Mission. Wir schmeißen den Laden, sind tonangebend und halten die Stimmung oben. Manche bewunderten uns, vielen gingen wir auf die Eier. Unermüdlich hielten wir den Leuten einen Spiegel vors Gesicht und deckten schonungslos die Wahrheit auf.» «Sex, Drogen und böse Mädchen. Eine gefährliche Mischung, die Stephan Rossmann meistert wie kein Zweiter.»

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B06Y1VPRZ9
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:123 Seiten
Verlag:Selfpublisher
Erscheinungsdatum:03.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein geniales Buch. Ein Schlag in die Fresse. Ein ungeheurer Spaß.
    Die Geschichte einer ganz normalen Jugend - einmal Hin und wieder Zurück

    Wir begleiten Rossi. Aus einem Kaff in der Nähe von Würzburg. Er berichtet uns von einem Abschied. Dem Abschied von seiner Jugend. Die Zeit, in der man sich ausprobierte, um sich zu finden. Wegbegleiter sind vor allem seine guten Freunde Stoffel und Schnupfi, sowie seine erste große Liebe Lucia. Gemeinsam überleben sie die 90er Jahre. Sie eifern Idolen nach, werden erfasst von der 24-Stunden-Kriegsberichterstattung aus dem Ersten Golfkrieg, doch wollen sie vor allem eins: Ihr Ding durchziehen. Das gelingt auch mehr oder weniger.
    Dieser Roman ist eine Reise, die von sich selbst wegführt, um dann wieder, zerbrochen und aufgebaut, bei sich zu landen. Die einzelnen Kapitel stehen für sich schon als fertiges Produkt dar, haben allesamt ihren eigenen Spannungsbogen und Witz parat. Das Zusammenspiel, das tragisch endet, macht sie aber zu einem monströsen auf und ab, von Drogen, wilden Partys, Eskapaden, Ausflügen ins geheiligte Land (Amsterdam), Aufenthalten im Tal der Gesetzlosen und mittelschweren Betrügereien gekennzeichnet. Irgendwie meistert Rossi diesen Weg. Er ist Zeuge dieser „wunderbar sinnlosen Jugend“ und zugleich Zeuge all derer, die nicht mehr in der Lage sind, zu berichten, da sie die Kraft verloren haben oder gar den Kampf mit sich und der Welt. Wer sich fragt, wie eine deutsche Version von Bukowski aussehen könnte, die jedoch eigene Wege geht und die Sache von einem anderen Startpunkt aus angeht, nämlich der Nächstenliebe, hier hat er ihn. Und noch mehr. Denn: Hätten Hunter Thompson und Charles Bukowski ein Kind gezeugt, das dann mit Ken Kesey und den „Merry Pranksters“ die Coffeshops in Amsterdam unsicher macht, und daraufhin in die Wildnis Frankens aufbricht, hätte man einen Hybriden, der genau solche Geschichte vom Stapel ließe. Oder eine ganz normale Jugend.

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    Suchtfactorvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich fand das Cover so schrecklich bunt, habs gelesen und ja, es ist gut. Eine Coming of Age Geschichte im Stil von Tschick.
    Ja, klar!

    Rossi, der Protagonist ist ein absoluter Sympathieträger und man fiebert bei seinen Abenteuer rund ums Erwachsenwerden richtig mit. Es geht um das erste Mal, was da alles schief läuft, um erste Drogen und Freundschaft. Die ist Rossi nämlich besonders wichtig.

    Bis auf ein paar Durchhänger in der Mitte bin ich von dem Buch restlos überzeugt und  werde es auf jeden Fall nochmal lesen.

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    stephanrossmannvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Bukowski Freunde aufgepasst:

    Mein Hausarzt, Nächstenliebe und giftspuckende Vorzimmerdrachen

    Ich war entschlossen meinen Hausarzt zu konsultieren, den Weißen unter den Göttern. Ein kleiner Umweg, mehr auch nicht, parkte ich den Admiral direkt vorm Eingang seiner Praxis in der Fußgängerzone. So viel Fürst muss sein. Ich stolzierte in seine Kathedrale, ignorierte souverän die weißgekleidete Dienerschaft und marschierte zielstrebig in den reichverzierten Thronsaal. Ein kurzes „Servus!“ musste reichen.
    „Das ist doch abnormal, dass ich unter der Liebe zu meinen Mitmenschen leide! Einer wie ich, der zu Höherem berufen ist!“, regte ich mich auf, machte staatsmännische Gesten und lief im Kreis. Mein Hausarzt blieb ruhig und sagte vorerst nichts. Geschickt wartete er ab.
    „Wer ist denn jetzt verrückt? Ich oder die? Die oder ich?“, legte ich nach. Gierig nach einer Diagnose, mit anschließender Therapie. Ich brauchte das komplette Programm. Der weiße Gott glotze interessiert, eventuell wegen meiner Aufdringlichkeit, vielleicht weil er Arzt war und schlau genug, den Ernst der Lage zu erkennen. Souverän beruhigte der Herr Doktor die giftspuckenden Vorzimmerdrachen, die im Türrahmen Position bezogen. Verwöhnte Biester, die vor Wut kochten, bereit mir einen tödlichen Cocktail zu spritzen. Ruhig und sachlich beförderte er die Aufregung nach draußen ...

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    Hesse, Djian und Bukwowski Freunde aufgepasst:

    Leseprobe zu „Engelhorn – die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“

    Ich war entschlossen meinen Hausarzt zu konsultieren, den Weißen unter den Göttern. Ein kleiner Umweg, mehr auch nicht, parkte ich den Admiral direkt vorm Eingang seiner Praxis in der Fußgängerzone. So viel Fürst muss sein. Ich stolzierte in seine Kathedrale, ignorierte souverän die weißgekleidete Dienerschaft und marschierte zielstrebig in den reichverzierten Thronsaal. Ein kurzes „Servus!“ musste reichen.
    „Das ist doch abnormal, dass ich unter der Liebe zu meinen Mitmenschen leide! Einer wie ich, der zu Höherem berufen ist!“, regte ich mich auf, machte staatsmännische Gesten und lief im Kreis. Mein Hausarzt blieb ruhig und sagte vorerst nichts. Geschickt wartete er ab.
    „Wer ist denn jetzt verrückt? Ich oder die? Die oder ich?“, legte ich nach. Gierig nach einer Diagnose, mit anschließender Therapie. Ich brauchte das komplette Programm. Der weiße Gott glotze interessiert, eventuell wegen meiner Aufdringlichkeit, vielleicht weil er Arzt war und schlau genug, den Ernst der Lage zu erkennen. Souverän beruhigte der Herr Doktor die giftspuckenden Vorzimmerdrachen, die im Türrahmen Position bezogen. Verwöhnte Biester, die vor Wut kochten, bereit mir einen tödlichen Cocktail zu spritzen. Ruhig und sachlich beförderte er die Aufregung nach draußen ...

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    „Was ich brauchte war ein Wunder, mehr nicht. Warum sollte auch kein Wunder geschehen? Wunder gibt es jeden Tag, überall in der Welt, selbst im dunkelsten Winkel. Warum also nicht auch für mich?“

    Die große Liebe, der erste Sex, ein kleiner Joint. Rossi erzählt nicht nur die Geschichte seines Lebens, sondern auch die der verruchten und begehrenswerten Lucia. Humorvoll berichtet er von einer legendären Feier im Tal der Gesetzlosen, einem verrückten Trip nach Amsterdam, von den Schicksalsschlägen des Erwachsenwerdens. Was er auch versucht, probiert oder sein lässt mit 17 ist er weiterhin Jungfrau. Rückendeckung erhält Rossi von seinem Freund Stoffel, der für seinen unersättlichen Appetit nach Leben Verständnis zeigt, einfach weil er noch verfressener ist. Schlitzohrige Rebellen, die geschickt zwischen unbändiger Abenteuerlust, furchtlosem Mut und unstillbarer Sehnsucht balancieren.

    Ein durchgeknallter Coming-of-Age-Roman für Träumerinnen, Freibeuter und Hippies. Also diejenigen, die spielerisch ihre Jugend verschwenden, unerfüllten Phantasien hinterherjagen und ihr Herz an verrückte Geschichten verlieren.

    Das Taschenbuch ist erschien am 04. April 2017
    ISBN 9781520969169
    220 Seiten
    9,90 €
    Erhältlich auf amazon:
    http://www.amazon.de/dp/1520969163

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